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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Februar 2006, 12:05 
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Bund, 03.02.2005


Gute Ausgangslage

Die Young Boys treffen im Viertelfinal im Swisscom Cup auf Lugano (So, 14.30 Uhr)
Sein Team sei gerüstet und habe Fortschritte erzielt, sagt YB-Trainer Gernot Rohr vor dem Auftakt zur zweiten Saisonhälfte: «An der Vorbereitung kann es nicht liegen, sollten die Resultate nicht wie erhofft ausfallen.»

Eine der ersten Amtshandlungen von YB-Trainer Gernot Rohr bestand letzten Herbst darin, im Kabinengang des Stade de Suisse eine grosse Bärenfigur aufzustellen. Während der Winterpause erhielt der Gang weitere Veränderungen; beispielsweise sollen die Spieler künftig auf dem Weg von der Garderobe auf den Rasen (und wieder zurück) auf verschiedene Arten an die erfolgreiche Vergangenheit des Traditionsvereins erinnert und zu neuen Grosstaten im gelb-schwarzen Dress angespornt werden. Denn der Gewinn der letzten Trophäe (Cup) liegt schon fast 19 Jahre zurück. Angesichts der 14 Punkte Rückstand auf Leader Basel in der Meisterschaft ist den Beteiligten bewusst, dass in dieser Saison einzig im Swisscom Cup noch die Chance besteht, der Dürreperiode ein Ende zu setzen.


Tatsächlich erscheint die Ausgangslage vor den Cup-Viertelfinals, in welchen die Berner am Sonntag auswärts auf den Challenge-League-Verein AC Lugano (14.30 Uhr) treffen, vielversprechend. Nebst den Young Boys haben sich lediglich zwei weitere Teams aus der Super League (Aarau und Zürich) für die Runde der letzten Acht qualifiziert – und messen sich dabei am Sonntag sogar im Direktduell.


In Lugano mit Yakin

«Wir wollen das Jahr gut beginnen», sagt Gernot Rohr vor dem Auftritt im Tessin, die Bedeutung des Cupspiels betonend. Der Trainer ist überzeugt, dass das Team für die Aufgabe gerüstet ist. Sein Optimismus gründet in den letzten Wochen, in welchen sein Team sowohl in Meiringen als auch während der beiden Aufenthalte in Frankreich (Cap Ferret und Antibes) sehr gut gearbeitet und grosse Fortschritte erzielt habe. «Vor allem punkto körperlicher Verfassung und Teamgeist haben wir zugelegt», sagt Rohr, der von den Bedingungen in den Trainingslagern ebenso schwärmt wie von der «familiären Stimmung» innerhalb des Teams. «An der Vorbereitung kann es jedenfalls nicht liegen, sollten die Resultate in den ersten Pflichtspielen des Jahres nicht wie erhofft ausfallen.»
Verbesserungen seien auch im spielerischen Bereich erzielt worden, wobei Rohr nicht zuletzt auf die Rückkehr von Hakan Yakin verweist: «Mit ihm verfügen wir über ein zusätzliches, sehr wichtiges kreatives Element.» Allerdings konnte Yakin in der Vorbereitung erst während 45 Minuten des Testspiels gegen Cannes sein Können zeigen, in den übrigen Spielen wurde er «geschont» oder fehlte wegen einer Magen-Darm-Verstimmung. Der Trainer lässt sich dadurch nicht beirren. «Als Optimist bin ich ich überzeugt, dass sich Yakin auf gutem Weg befindet. Kann er uns am Sonntag in Lugano nur schon während 45 Minuten Impulse geben, ist das ein guter Anfang.»
Zufrieden zeigt sich Rohr auch mit den vorgenommenen Veränderungen des Kaders. Er sei sehr erfreut, dass die Verantwortlichen die Transfers von Everson und Christian Schwegler ermöglicht hätten. Mit Francisco Neri (Aarau), Adrian Eugster (Aarau), Gabriel Urdaneta (Vaduz), Roman Friedli (Thun) und Ferhat Cökmüs (Trabzonspor) hätten lediglich Spieler das Team verlassen, die «nicht zum Stamm gehörten». Rohr betont, die Qualität sei gestiegen, der Konkurrenzkampf ebenso. «Dieser interessante Prozess läuft jedoch in einem guten Klima ab. Durch das kleinere Kader ist die Chance auf einen Platz im Team grösser geworden. Das verbessert die Stimmung.» Um ihre Positionen im Team kämpfen müssen insbesondere die langjährigen Teamstützen Gürkan Sermeter und Thomas Häberli, die nicht mehr zu den ersten Elf gehören, sondern zu den ersten 14, 15 Spielern.


Holländer und Südkoreaner

Im Hinblick auf die Meisterschaft, deren zweiter Teil für YB am 12. Februar mit dem Heimspiel gegen Yverdon beginnt, befinden sich die Berner noch auf der Suche nach einem Angreifer. Heute trifft der 25-jährige Holländer Iwan Redan von Willem Tilburg zu Probetrainings und medizinischen Untersuchungen in Bern ein; ausserdem laufen offenbar Verhandlungen mit einem südkoreanischen Nationalspieler, dessen Name Sportchef Marcel Hottiger gestern nicht preisgeben wollte. Verloren haben die Berner hingegen das Rennen um Mauro Lustrinelli (siehe nebenstehenden Text). Sie hatten allerdings ihr Angebot bereits zurückgezogen, weil die Thuner den abwanderungswilligen Nationalspieler nicht zu einem Konkurrenten ziehen lassen wollten.

Swisscom Cup. Viertelfinals. Samstag: Locarno - Sion (14.30 Uhr). – Sonntag: AC Lugano - YB, Aarau - Zürich (beide 14.30), Servette - Winterthur (15.00).

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Februar 2006, 11:04 
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BZ, 04.02.2006


Rückkehr des Hoffnungsträgers

Morgen Sonntag (14.30 Uhr, Cornaredo) treffen die Young Boys im Cup-viertelfinal auf die AC Lugano. Wieder mit dabei ist Hoffnungsträger Hakan Yakin. Der Regisseur dürfte von Beginn weg spielen.
Es herrscht Aufbruchstimmung bei den Young Boys. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt schickte sich Coach Gernot Rohr an, seine Equipe zu stabilisieren und ihr ein solides Defensivkonzept zu verpassen. Nachdem dies in den letzten Partien der Vorrunde (mit Ausnahme des 1:6 gegen Basel) gelungen ist, strebt der eloquente Deutsch-Franzose nach Höherem. «Wir möchten zu Hause wieder attraktiven Fussball zeigen und werden uns deshalb auch offensiver ausrichten», zeigt Rohr seine Pläne für die am Sonntag im Tessin beginnende Rückrunde auf.

Erst muss YB aber die Cup-hürde der AC Lugano übersteigen. Noch nie war für die Berner in den letzten Jahren die Aussicht auf einen nationalen Titel derart verlockend wie heuer. Neben den Young Boys sind nur noch zwei Super-League-Vereine im Cup vertreten: Aarau und der FC Zürich, die morgen im Direktduell aufeinander treffen.


Yakins grosse Ambitionen

«Die Konstellation ist eine Riesenchance für uns», weiss auch Hakan Yakin. Der Regisseur konnte in der Vorbereitung zwar erst 45 Minuten im Testspiel gegen Cannes absolvieren; er fühlt sich aber trotzdem in der Lage, YB ab sofort entscheidend weiterzuhelfen. «Ich kann schmerzfrei spielen und fühle mich topfit. Einzig die Spritzigkeit fehlt mir noch.» Yakins Ziel ist, endlich einmal drei Monate ohne Beschwerden durchzuspielen. Paradox: «In Stuttgart hätte ich spielen können, durfte aber nicht. Bei YB hätte ich spielen sollen, konnte aber nicht», weist Yakin auf seinen verkorksten Abstecher in die Bundesliga und die mühselige, von Verletzungen geprägte Vorrunde mit YB hin. Nun soll sich jedoch alles zum Guten wenden. Denn Yakin ist sich bewusst, dass er nur mit Topleistungen wieder in den Kreis der Nationalmannschaft kommt und so sein grosses Ziel erreichen kann: die Teilnahme an der WM in Deutschland. «2006 soll mein Jahr werden», sagt Yakin, der trotz seiner grossen Routine momentan ein «besonderes Kribbeln» spürt, wenn er mit dem Ball zaubern kann. Insbesondere auf die Zusammenarbeit mit den beiden Powerflügeln Mario Raimondi und Carlos Varela freut sich Yakin. «Bei Carlos weiss ich immer, dass mein Pass auch wirklich ankommt – er ist unglaublich antrittsstark. Die beiden werden uns noch viel Freude bereiten», ist sich der 44-fache Nationalspieler sicher.

Noch sollte man vom 28-jährigen Ballartisten selber jedoch keine Wunderdinge erwarten. «Wir werden Hakan behutsam heranführen, bis er wieder über genügend Substanz für 90 Minuten verfügt», umreisst Gernot Rohr seine Vorgehensweise. Für Yakin kann es nicht schnell genug losgehen. «Mein Ziel ist, am 1. März beim Testspiel in Schottland wieder an Bord zu sein.»


Magnins Rückkehr

«Ich habe nur positive Erinnerungen an meine Zeit bei Lugano», sagt YB-Captain Joël Magnin, der von 2000 bis 2002 für den morgigen Rivalen auflief. Magnin, damals noch als Stürmer aktiv, kennt vom aktuellen Kader zwar nur noch Dario Rota und den Ex-YB-Brasilianer Paulinho (siehe Kasten), unterhält jedoch nach wie vor ausgezeichnete Kontakte ins Südtessin. Magnin ist deshalb gewarnt und hebt den Mahnfinger: «Wir dürfen Lugano auf keinen Fall unterschätzen.»


Schwache Vorrunde

Diese Gefahr besteht allerdings, wenn man sich die bisherigen Auftritte der AC Lugano in der Challenge League vor Augen führt. Nach der Vorrunde rangiert die Equipe von Rodolfo Vanoli lediglich auf Platz 15. Dabei weht an den Partien der «Bianconeri» jeweils ein Hauch von Weltklasse über den Rasen. Kopf des Teams ist nämlich Maurizio Ganz (37). Der in Italien nach wie vor populäre Angreifer war bei Inter Mailand jahrelang ein äusserst treffsicherer Stammspieler, bevor er dem brasilianischen Exweltfussballer Ronaldo weichen musste.


Die YB-Abwehr, in welcher Steve Gohouri am Sonntag vorerst nicht figurieren wird (Trainingsrückstand), tut gut daran, ein besonderes Augenmerk auf den Goalgetter zu richten.

Ein Spieler aus dem aktuellen Lugano-Kader hat in Bern bleibende Erinnerungen hinterlassen. Der eben erst von Ahlen nach Lugano zurückgewechselte Paulinho. Im Juni 2003 hatte er auf Grund einer finanziellen Notlage dem heutigen Nati-Stürmer Johan Vonlanthen mehrere tausend Franken gestohlen. Mit seinem damaligen brasilianischen Teamkollegen Heverton, der damals als Drahtzieher der Affäre gebrandmarkt wurde, musste Paulinho Bern verlassen – und wechselte nach Regensburg in die zweite Deutsche Bundesliga.
Aus dem damaligen YB-Team spielen nur noch Marco Wölfli, Joël Magnin, Thomas Häberli und Gürkan Sermeter für die Hauptstädter. Ob ihnen morgen die sportliche Revanche gelingt?Nicola Berger

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Februar 2006, 11:12 
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Bund, 04.06.2005


Der Beginn eines Steigerungslaufs

Mit Hakan Yakin treffen die Young Boys morgen Sonntag im Viertelfinal des Swisscom Cups auswärts auf die AC Lugano (14.30 Uhr)
Das Cornaredo in Lugano ist morgen Sonntag für Hakan Yakin die erste Station eines langen Parcours, dessen Ende sich in Stuttgart befinden soll. Den Traum von der WM-Teilnahme hat der YB-Spieler nämlich noch nicht aufgegeben.

Das Fussballjahr hatte sich für Hakan Yakin gut angelassen. Der 28-Jährige war im Sommer 2005 nach knapp zweijähriger Odyssee, die ihn durch halb Europa und zahlreiche (Arzt-)Praxen geführt hatte, in die Schweiz zurückgekehrt und schien für die Neulancierung der Karriere bereit. Er sprach davon, mental gereift zu sein und sowohl bei den Young Boys als auch mittelfristig im Nationalteam vermehrt Verantwortung übernehmen zu wollen. Und physisch präsentierte er sich wenn auch nicht gerade topfit, so doch zumindest schmerzfrei. Entsprechend führte er sich im Stade de Suisse ein, bewies seinen Wert für das damals noch von Hans-Peter Zaugg trainierte Ensemble und wurde im September auch prompt wieder von Nationalcoach Köbi Kuhn aufgeboten.


YB zeigt Geduld

Doch sogleich kam ein neuerlicher Rückschlag: Yakin erlitt eine Entzündung im Bereich der Adduktoren. Diese erwies sich als derart langwierig, dass der Basler seit dem 10. September nur noch gerade während 15. Minuten für das YB-Fanionteam im Einsatz stand – am 6. November beim 3:1-Sieg gegen Schaffhausen. Zuvor und danach musste er mehr als ihm lieb sein konnte ohne Ball, seinen erklärtermassen besten Freund, trainieren – und später von der Tribüne aus mitansehen, wie YB sich sehr stark der Defensive verschrieb. «Vielleicht hat YB einfach ein Spielmacher gefehlt. . .», sagt der Mittelfeldspieler.
Yakins Glück ist, dass sein jetziger Arbeitgeber viel Geduld mit seinem potenziell klar besten Spieler besitzt und ihm genügend Zeit für einen gründlichen Formaufbau gewährt. Auch jetzt sagt Trainer Gernot Rohr: «Können wir Hakan Yakin im Cupviertelfinal in Lugano während 45 Minuten einsetzen, ist dies bereits eine gute Sache. Im nächsten Spiel sind es dann vielleicht 60 Minuten, und bald können wir über die volle Zeit von seinen Impulsen profitieren.» Entsprechend sagt Yakin: «Die Vereinsverantwortlichen und der Trainer haben stets an mich geglaubt. Das Wichtigste ist jedoch, dass ich selber den Glauben nie verloren habe. Andernfalls müsste ich meine Karriere beenden.»
Tatsächlich steht dem 28-Jährigen der Sinn ganz und gar nicht nach Karrierenende. Vielmehr sagt er: «Warum sollte das Jahr 2006 nicht das Jahr der Brüder Yakin werden?» Entsprechend richtet Hakan Yakin seine Aufmerksamkeit auf ein Ziel, das für ihn etwas weiter weg ist als für andere, aber trotzdem in nicht weniger hellen Farben leuchtet: die WM 2006. Am 13. Juni will Yakin dabei sein, wenn die Schweiz in Stuttgart gegen Frankreich ihr erstes WM-Spiel seit zwölf Jahren bestreitet. Um diesen Traum zu verwirklichen, ist er bereit, mehr zu tun als üblich. Denn er weiss: «Ich muss in den nächsten Monaten Spielpraxis sammeln und kann mich nur durch gute Leistungen bei YB für die Nationalmannschaft aufdrängen.»


«Fast wie in alten Zeiten»

Kurz nach Neujahr und noch vor dem offiziellen Trainingsauftakt bei YB begann Yakin mit der Vorbereitung. Er absolvierte in Magglingen ein privates Fitness-Programm. Später machte er auch alle Einheiten mit YB in der Vorbereitung mit, wobei seine Werte zwar immer noch nicht die besten sind – doch das waren sie nie und werden sie auch kaum je einmal sein. Wichtiger ist, dass er schmerzfrei agieren kann. Und das, so betont Yakin, sei der Fall. «Durch meine vielen Verletzungen habe ich meinen Körper sehr gut kennen gelernt. Ich kann wieder 100 Prozent belasten, was auch sehr wichtig ist. Ansonsten bin ich YB keine Hilfe.»
Von den Testspielen hat Yakin zwar lediglich jenes gegen Cannes bestritten, und auch da nur die erste Halbzeit. Doch geäusserten Bedenken, er könnte für das morgige Spiel im Cornaredo nicht gerüstet sein, begegnet er mit grosser Zuversicht ins eigene Können: «Mir fehlt zwar noch die Spritzigkeit, denn die kann man sich nicht im Training, sondern nur in Ernstkämpfen erarbeiten. Aber das Gefühl für das Spiel und die Mitspieler war in diesen 45 Minuten in Südfrankreich vorhanden – es war fast wie in alten Zeiten.»


Ein Erstligist im Halbfinal?

Fünf unterklassige Teams buhlen am Wochenende um Cup-Halbfinal-Tickets. Während einzig im Spiel zwischen Aarau und Zürich zwei Super-League-Vereine aufeinander treffen, aspirieren in den Duellen zwischen Locarno und Sion (beide Challenge League) sowie Servette (1. Liga) und Winterthur (Challenge League) jeweils zwei Unterklassige auf die Halbfinal-Prämie von 50 000 Franken. Die Tessiner Gastgeber gelten gegen den selbstsicheren Cup-Spezialisten aus dem Wallis als klare Aussenseiter. In der Vorbereitung unterstrichen die Walliser mit guten Resultaten ihre Ambitionen für das bevorstehende Semester. Servette möchte nach dem Überraschungserfolg gegen Thun als erst achte Mannschaft aus der dritthöchsten Liga in die Halbfinals einziehen. (si)


Cup-Viertelfinals


Samstag. 14.30 Uhr: Locarno (Challenge League) - Sion (ChL).
Sonntag. 14.30: Lugano (ChL) - YB, Aarau - Zürich. – 15.00: Servette (1.) - Winterthur (ChL).

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Februar 2006, 16:38 
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ha vori grad dr zbären mannschaftscar gseh z'muri. d'mannschaft fahrt äuä dämfau scho hüt uf lugano.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Februar 2006, 17:38 
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Zitat:
Ein Spieler aus dem aktuellen Lugano-Kader hat in Bern bleibende Erinnerungen hinterlassen. Der eben erst von Ahlen nach Lugano zurückgewechselte Paulinho. Im Juni 2003 hatte er auf Grund einer finanziellen Notlage dem heutigen Nati-Stürmer Johan Vonlanthen mehrere tausend Franken gestohlen.

Widersehen macht Freude!!! :devil:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 5. Februar 2006, 16:47 
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2:1 gewonnen.
war keine Glanzleistung...aber immerhin!!

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STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 5. Februar 2006, 18:15 
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Y E S !!! :hoppyb: immerhin

AC Lugano - BSC Young Boys 1:2 (0:0)

Im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause im Swisscom Cup gegen Lugano figurierten bei den Young Boys die beiden Neuzugänge Christian Schwegler und Everson in der Startelf. Hakan Yakin nahm nach langer Verletzungspause vorerst auf der Ersatzbank platz.

YB versuchte von Beginn weg, dem Spiel dem Stempel aufzudrücken. Bereits in den ersten Minuten kamen die Gelbschwarzen zu Chancen, Raimondi (2.) und Everson (4.) verfehlten jedoch das Tor. Die beste Torchance der ersten Halbzeit besass Captain Joël Magnin, welcher nach einer schönen Kombination den Ball über das Tor schoss (18.). Nach einer halben Stunde kamen die Luganesi besser ins Spiel. Nach einer Flanke von Guastavino konnte Portillo vor Maurizio Ganz den Ball aus der Gefahrenzone befördern (36.). Dies blieb letztlich die einzige heisse Situation vor dem YB Tor bis zum Seitenwechsel. Kurz vor dem Pausentee verfehlte Everson nach einem Corner das Führungstor für die Young Boys nur knapp. Sein Schuss strich knapp am linken Pfosten vorbei.

Kurz nach Wiederbeginn konnte Carlos Varela die Young Boys in Führung bringen. Er konnte einen Corner Raimondis im Tor der Luganesi unterbringen (50.). Wenig später waren die beiden gleichen Akteure für das vorentscheidende 2:0 verantwortlich. Varela traf per Kopf nach einem Freistoss Raimondis. Nun liessen die Berner nichts mehr anbrennen und konnten sich noch etliche Torchancen erarbeiten. Die beste Chance besass Raimondi nach einer schönen Flanke von Christian Schwegler (74.). In der Nachspielzeit gelang Rodrigues aus spitzem Winkel noch der Anschlusstreffer (91.), welcher YB aber nicht mehr zu beunruhigen vermochte.

Quelle: bscyb.ch

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medén ágan


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 Beitrag Verfasst: Montag 6. Februar 2006, 09:14 
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BZ, 06.02.2005


Noch ein Sieg bis in den Final

YB besiegte Lugano mit 2:1 und steht im Cuphalbfinal. Carlos Varela mit seinen beiden Toren in der 50. und der 57. Minute entschied die Partie für die Berner. Das Tor zum Final ist nach diesem Erfolg für die Young Boys weit offen.

Nach zwei Treffern von Carlos Varela in der 50. und der 57. Minute – jeweils nach Vorarbeit von Mario Raimondi (siehe Text rechts) – standen die Young Boys im Cornaredo gegen die AC Lugano als Sieger fest. Der Tessiner Challenge-Ligist hatte dem oberklassigen Gegner wenig entgegenzusetzen. Auch der ehemalige Inter-Mailand-Star Maurizio Ganz stiess gegen die solide YB-Verteidigung an seine Grenzen. Der Routinier im Lugano-Sturm wurde von Miguel Portillo und Steve Gohouri gut kontrolliert. Das Anschlusstor Luganos zum 1:2 entstand nach einer YB-Fehler-Kette mehr zufällig, der Sieg der Gäste war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Nachdem neben den Challenge-League-Klubs Sion und Winterthur mit dem FC Zürich nur noch eine weitere Super-League-Mannschaft im Wettbewerb vertreten ist, stehen die Chancen für YB gut wie lange nicht, den Cupfinal zu erreichen. Das ist umso reizvoller, weil dieser am Ostermontag nach langer Zeit erstmals wieder in Bern, im Wankdorfstadion, stattfindet.
Ganz so weit mochte Gernot Rohr jedoch noch nicht nach vorne blicken: «Erst einmal bin ich hochzufrieden mit der Halbfinalqualifikation», sagte der YB-Trainer. Es sei zudem wichtig gewesen, das neue Jahr mit einem guten Resultat zu beginnen. Der Coach lobte die konzentrierte Leistung seiner Equipe: Das Team setzte das um, was wir in den letzten Wochen trainiert hatten, und zeigte sich motiviert und kämpferisch.


Torlose erste Halbzeit

Bis YB auf die Siegerstrasse fand, mussten sich die rund 250 Berner Fans, die den Weg ins Tessin mitgemacht hatten, etwas gedulden. Vorangegangen war Varelas Siegestoren eine erste Halbzeit, in der die Berner das Geschehen zwar von Beginn weg bestimmt hatten, die Führung jedoch trotz mehrerer guter Chancen verpassten. Schon nach 90 Sekunden tauchte Raimondi nach einer Hereingabe Varelas gefährlich vor Luganos Keeper Matteo Gritti auf. Auch danach war YB mehrheitlich im Ballbesitz, vergab aber seine Chancen. Captain Joël Magnin schoss in der 18. Minute knapp übers Tor, und auch Everson verzog. Dem brasilianischen Neuzugang, der im kalten Cornaredo mit einem Kurzarmtrikot auftrat, fiel unmittelbar vor der Pause nach einem Corner der Ball vor die Füsse. In seiner Überraschung schoss er jedoch neben das Tor. Everson zeigte im Mittelfeld zusammen mit Pirmin Schwegler ansonsten jedoch eine solide Leistung. «Mit ihm sind wir auf dieser Position kräftiger geworden», sagte Gernot Rohr. Über das Gegentor kurz vor Schluss war Rohr nicht unglücklich: «Das war ein Warnschuss, der uns daran mahnt, bis zum Ende einer Partie konzentriert zu bleiben.»


Redan im Probetraining

Für den Coach geht es jetzt darum, diesen guten Start zu bestätigen. Sorgen macht ihm vor dem Beginn der Rückrunde am nächsten Sonntag gegen Yverdon das schmale Kader: «Varela ist nächstes Wochenende gesperrt, somit stehen mir nur 18 Spieler zur Verfügung.» Sportchef Marcel Hottiger treibt deshalb die Verpflichtung eines weiteren Stürmers voran. «Iwan Redan vom holländischen Ehrendivisionär Willem II soll diese Woche ein weiteres Mal zum Probetraining in Bern erscheinen», sagt Hottiger. Vielleicht sorgt der Holländer schon bald für Entlastung im YB-Sturm.

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 Beitrag Verfasst: Montag 6. Februar 2006, 09:21 
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Bund, 06.02.2005


Zu zweit im Alleingang

Die Young Boys haben sich dank einem 2:1-Sieg in Lugano für die Halbfinals des Swisscom Cup qualifiziert
Die Kombination Mario Raimondi/Carlos Varela war gestern im Cup-Viertelfinal mit zwei Treffern der Schlüssel zum Auswärtssieg der Young Boys gegen die AC Lugano. Die Tessiner blieben chancenlos, der Treffer zum 1:2 fiel in der Nachspielzeit.

Tore zu erzielen kann im Fussball so einfach sein. Diesen Eindruck erweckten gestern im Cornaredo in Lugano die YB-Spieler Mario Raimondi und Carlos Varela, die den Cup-Viertelfinal quasi im Alleingang zugunsten des Teams von Trainer Gernot Rohr entschieden. In der 50. Minute brachte Varela sein Team nach einer Cornerflanke Raimondis ohne Mühe mit dem Fuss 1:0 in Führung, sieben Umdrehungen des Sekundenzeigers später war das gleiche Duo in derselben Rollenverteilung für das 2:0 besorgt. Einziger Unterschied: Ausgangspunkt war ein Freistoss aus rund 35 Metern und Varela lenkte den Ball mit dem Kopf am gegnerischen Torhüter vorbei.

Im Cup kann sich somit die Bilanz von Gernot Rohr sehr wohl sehen lassen – selbst unter Berücksichtigung, dass YB stets enormes Losglück hatte und immer gegen unterklassige Gegner antreten durfte. Auf das 8:0 in Orpund (noch mit Trainer Hans-Peter Zaugg) folgten unter Rohr die Auswärtssiege in La Chaux-de-Fonds (4:0), Kriens (2:1) und Lugano (2:1). Rohrs Cup-Serie mit Auswärtsspielen gegen Challenge-League-Vereine könnte durchaus ihre Fortsetzung erleben – nebst dem FC Zürich sind ja auch Sion oder Winterthur mögliche Halbfinalgegner. Rohr zeigte sich denn auch äusserst zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: «Unser Ziel war, das Jahr gut zu beginnen. Das ist uns mit der Halbfinalqualifikation geglückt», sagte der deutsch-französische Doppelbürger. «Wir haben so gespielt, wie wir seit Beginn der Vorbereitung gearbeitet haben: seriös, konzentriert, solidarisch – und zwischendurch haben wir ganz guten Fussball gespielt.»
Mit seinen Saisontreffern fünf und sechs holte Varela nach, was vor der Pause Joel Magnin (18.) und Everson (45.) verpasst hatten – die Partie in die von den Bernern gewünschten Bahnen zu lenken. Denn die Berner bestimmten das Spiel von Anfang an, nur konnten sie ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Dies zeigte allerdings keine negativen Folgen, weil Lugano nicht über die Qualität verfügte, YB ins Wanken zu bringen. So verbrachte Goalie Marco Wölfli einen sehr ruhigen Nachmittag; ganz im Gegensatz zu Lugano-Trainer Rodolfo Vanoli, der im Massanzug unter Starkstrom zu stehen schien und seine Mannschaft nach vorne trieb – allerdings mit äusserst mässigem Erfolg.


Rohr «dankbar» für Gegentor

Die Leistung der Young Boys, bei denen Hakan Yakin gemäss Rohr wegen der schwierigen Bodenverhältnisse erst in der 68. Minute eingewechselt wurde, war zwar nicht perfekt, aber doch schon sehr passabel. Der Erfolg war verdient und stand dank einer sehr soliden Leistung nie in Gefahr.
Den Klecks im Reinheft handelten sich die Berner kurz vor Schluss ein. Obwohl Lugano nach der gelb-roten Karte gegen Mauro Bressan nur noch zu zehnt agierte, konnte Luiz Fernando Rodrigues völlig unbehelligt eine grobfahrlässige Unachtsamkeit in der YB-Abwehr zum Ehrentreffer der Gastgeber ausnützen.
Rohr zeigte sich im Anschluss an die Partie jedoch «fast dankbar», wie er sagte. «Ich kann mir nicht erklären, wie der Ball ins Tor gehen konnte; denn eigentlich war dies gar keine Chance. Allerdings erlaubt mir dieses Tor, das ja in der Endabrechnung nie mehr eine Rolle spielt, immer wieder an die Spieler zu appellieren, die Konzentration bis zur letzten Sekunde aufrechtzuerhalten. Ein Spiel ist nun mal erst mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters zu Ende.»


Illustre Ersatzbank

Nicht ganz wohl ist Rohr, wenn er an den nächsten Sonntag und das Heimspiel gegen Yverdon denkt. Fürs erste Spiel der zweiten Saisonhälfte, in welcher die Berner sich einen Platz im Uefa-Cup sichern wollen, stehen Rohr «wohl lediglich 18 Spieler zur Verfügung. Yao Aziawonou dürfte vom Afrika-Cup zurück sein, aber Carlos Varela ist gesperrt.» Deshalb bleibt die Verpflichtung eines weiteren Stürmers auf der YB-Traktandenliste ganz zuoberst und soll der Holländer Iwan Redan (Willem II Tilburg) in dieser Woche erneut Probetrainings in Bern absolvieren. Nur, ein Blick auf die Ersatzbank in Lugano beweist, dass Absenzen einzelner Akteure in der jüngeren Vergangenheit YB-Trainer schon deutlich mehr Sorgen bereitete. Denn im Cornaredo waren Hakan Yakin, Gürkan Sermeter, Thomas Häberli, Patrick Bettoni, Tiago, Marco Schneuwly und Jun Shi lediglich zweite Wahl.



Lugano - Young Boys 1:2 (0:0)
Cornaredo.– 1395 Zuschauer. – SR Laperrière. – Tor: 50. Varela 0:1. 57. Varela 0:2. 92. Rodrigues 1:2. – Gelb-rote Karte: 67. Bressan (Foul). – Verwarnungen: 29. Viola Sanchez (Foul), 45. Bressan (Foul), 54. Magnin (Foul), 55. Varela (Reklamieren), 59. Callejas (Foul). – Bemerkungen: Lugano ohne Madureira und Elia (beide nicht im Aufgebot); YB ohne Aziawonou (abwesend/Afrika-Cup).
Lugano: Gritti; Jelmorini, Rota, Lodigiani, Immersi; Bressan; Callejas (75. Mollard), Guastavino, Paulinho (Rodrigues), Viola Sanchez; Ganz (75. Andreoli).
Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler, Gohouri, Portillo, Hodel; Magnin (78. Sermeter), Pirmin Schwegler, Everson; Varela (68. Yakin), Joao Paulo (85. Shi Jun), Raimondi.


Zur Sache: «Ein Heimspiel»
Der 25-jährige Berner Mario Raimondi spielt seit Sommer 2005 für die Young Boys.


«bund»: Mit dem 2:1-Sieg in Lugano ist YB der Auftakt nach der Winterpause geglückt. Sind Sie mit der Leistung zufrieden?

Mario Raimondi: Der Umstand, dass wir uns für den Halbfinal qualifizieren konnten, ist natürlich optimal. Der Cup hat oft eigene Gesetze. Daher können wir also sicherlich zufrieden sein. Wir waren dem Gegner überlegen, haben gut gespielt und uns zahlreiche Torchancen erarbeitet. Aber wir müssen künftig im Abschluss klar effizienter werden; gegen Lugano hätten wir noch zwei, drei Tore mehr erzielen können.


Beide Treffer fielen in der Kombination Raimondi/Varela – ist dies das neue YB-Traumduo?

(lacht) Mir wäre es auch recht gewesen, wenn es beispielsweise zweimal Schwegler-Varela oder Hodel-Varela geheissen hätte. Wichtig ist, dass wir dem Ziel Cupfinal wieder einen Schritt näher gekommen sind. Ausserdem wird künftig Hakan Yakin wieder vermehrt die ruhenden Bälle treten; seine Qualitäten können wir sehr gut gebrauchen. Während seiner Absenz fiel mir vermehrt diese Aufgabe zu – und heute hatten wir das Glück, dass gleich zwei stehende Bälle zu einem Tor führten.


Wen wünschen Sie sich nun als Halbfinalgegner?

Im Halbfinal spielt es keine Rolle. Schön wären ein Heimspiel und die Konstellation, dass wir im Final auf Sion treffen könnten.


Im Winter wurden Sie mit Chievo Verona in Verbindung gebracht . . .

Die Verhandlungen waren nie so weit, wie dies in den Medien dargestellt wurde. Ich fühlte mich natürlich geehrt, dass Chievo Verona an mich gedacht hatte. Das zeigt, dass ich mich nicht total auf dem falschen Weg befinde. Aber der Transfer stand nicht im Vordergrund, ich fühle mich bei YB sehr wohl. Der Traum vom Ausland muss sich ja nicht um alles in der Welt schon jetzt erfüllen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 6. Februar 2006, 11:49 
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29
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wie gfaut euch dr christian schwegler no so? mues auso säge für ne verteidiger het är schono ziemlech zug nach füre.


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