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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Dezember 2005, 16:58 
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YB mit grossen Personalsorgen

Coach Gernot Rohr hofft, dass einige junge Talente die Lücke schliessen können

Gernot Rohr muss gezwungermassen auf die Jugend setzen

Dem BSC Young Boys fehlen am kommenden Sonntag beim Super-League-Spiel gegen den FC Basel etliche Stammkräfte. Neben den gesperrten Akteuren Steve Gohouri, Pirmin Schwegler und Carlos Varela fehlen die verletzten Spieler Hakan Yakin, Thomas Häberli, Adrian Eugster und Francisco Neri. Stark fraglich ist zudem auch, ob die angeschlagenen Roman Friedli und Gürkan Sermeter eingesetzt werden können.

"Die vielen Absenzen eröffnen unseren jungen Talenten die Chance, sich in der ersten Mannschaft präsentieren zu können", erläutert YB Trainer Gernot Rohr die Situation. Neben den bereits dem Kader der ersten Mannschaft angehörenden Ferhat Cökmüs (20) und Marco Schneuwly (20), werden drei weitere junge Akteure aus der U21 Equipe ins Aufgebot rücken. Die beiden Verteidiger Rafael Schweizer (20) und Patrick Gerhardt (20) sowie Mittelfeldspieler Matthias Hadorn (1 8 ) dürfen am Sonntag beim Spiel gegen den amtierenden Schweizer Meister auf einem Einsatz in der ersten Mannschaft hoffen. (YB)

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 11:59 
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Bund, 10.12.2005


Schlägt nun die Stunde von YB?

Mit Basel kommt der Leader zu den unter Gernot Rohr noch ungeschlagenen Young Boys
Es wartet das Finale: Der sonntägliche Match YB - Basel ist von der Affiche her ein Highlight der zu Ende gehenden ersten Saisonhälfte. Im Stade de Suisse ist trotz Winterwetter ein Grossaufmarsch der Zuschauer zu erwarten.

Im prachtvollen neuen Berner Fussballstadion waren seit der Eröffnung eine ganze Reihe spektakulärer Spiele zu sehen – allerdings nicht von den Young Boys, sondern zweimal von der Nationalmannschaft und fünfmal vom FC Thun. Schlägt nun auch die Stunde für die Gelb-Schwarzen? Von der Kulisse her werden die Voraussetzungen auf jeden Fall sehr gut sein: Im Vorverkauf wurden für YB - Basel über 24 000 Karten abgesetzt – ein Berner (Saison-)Rekordaufmarsch für Meisterschaftsspiele wird es auf alle Fälle absetzen (bisherige Bestmarke: YB - GC vor 23 663 am 6. August).


Das aussergewöhnlich grosse Interesse für den sonntäglichen Match hängt mit dem Gegner zusammen: Der FC Basel ist in der Schweiz nach wie vor das Mass aller Dinge. Daran ändert auch nichts, dass sich die Mannschaft von Christian Gross am letzten Mittwoch im Nachtragsspiel gegen Xamax (2:3 in Lausanne) eine peinliche Niederlage geleistet hat. Die Tabellenführung der Basler ist weiterhin ungefährdet. Und doch . . .


Der FC Basel zeigt Schwächen

Zuletzt haben die Basler (39 Punkte) in der Tat nicht mehr wie ein Spitzenklub aufgespielt. Das war freilich auch nicht nötig, um die nächstbesten Schweizer Teams – FC Zürich (31), GC (29), YB (28 ) und Thun (24) – auf Distanz zu halten. Dennoch gibt es in Basel Stimmen, die dem FCB eine schwierige Rückrunde prognostizieren. Der Grund: Die Abwehr des Meisters ist im Vergleich zu den letzten Jahren verwundbarer geworden. Für Basel sind 21 Gegentore in nur 17 Spielen aussergewöhnlich viel.
Am letzten Mittwoch waren die YB-Techniker Rohr (Trainer) und Hottiger (Sportchef) in Lausanne Zeugen, wie Müller und Co. vom bescheidenen Xamax gleich dreimal ausgespielt wurden. «Das heisst natürlich nicht», weiss Marcel Hottiger, «dass der FCB auch gegen uns defensiv so schwach spielen wird. Die Basler, die in Lausanne mehrere Titulare pausieren liessen, werden aus der Niederlage ihre Lehren ziehen – anderseits glauben wir an unsere Chance.»
Nun, leicht wird es für YB trotz allem nicht: Mit Varela, Schwegler, Gohouri (alle gesperrt), Häberli, Neri und Yakin (alle verletzt) fehlen sechs Spieler, die normalerweise zur Stammformation gehören. Ferner sind Sermeter und Magnin angeschlagen. Dennoch spricht Rohr nicht von einem «letzten Aufgebot», das er aufs Feld schicken wird: «Wir verfügen über genügend gute Spieler, um in unserem Stadion mit Hilfe unseres Publikums jeden Gegner zu schlagen.»
Das ist auch gegen Basel die Absicht – gespannt darf man sein, mit welchem taktischem Rezept Rohr sein Ziel erreichen will. Zuletzt in Thun haben die Young Boys erst zum Erfolg zurückgefunden, als sie vom reinen Defensivkonzept (mitunter mit einer Fünferkette in der Abwehr) abkamen und auf Angriff umschalteten. Mit dem 1:1 im Lachen-Stadion waren sie aber sehr gut bedient. 1:1 – so lautete auch das Resultat im Hinspiel Basel - Young Boys im September im St. Jakobs-Park. Torschütze damals für die Berner war Joao Paulo (53.); er glich den Treffer Rossis (7.) kurz nach der Pause aus.


Demnächst mit drei Neuen

Wie die Partie gegen den FC Basel (Anpfiff Sonntag um 16.15 Uhr) auch immer ausgehen wird: In der ersten Saisonhälfte haben die Berner die vielleicht zu hohen Erwartungen nicht immer erfüllen können. Insbesondere bei den Heimspielen war ihre Ausbeute lange ungenügend, was schliesslich zum Trainerwechsel geführt hat.
Unter Rohr hat YB bisher zwar klar erfolgreicher, aber noch nicht spektakulärer gespielt. Das ist auch dem mit YB noch ungeschlagenen Zaugg-Nachfolger bewusst. Doch er plädiert für eine Politik der kleinen Schritte: «Zuerst die defensive Stabilität, dann erst das Spiel nach vorne. Ich denke, wir haben schon einiges erreicht.» Für das angestrebte druckvolle Spiel nach vorne fehlt den Bernern freilich noch einiges – auch aufgrund der langen Verletzungspause Yakins. Nach dem Basel-Match werden die Verantwortlichen deshalb die zu treffenden Massnahmen beschliessen, wie sich der Sportchef ausdrückt. Im Klartext heisst das: YB will sich in jeder Linie mit einem neuen Spieler verstärken. Entsprechende Gespräche haben bereits stattgefunden, allerdings sei noch nichts spruchreif, sagt der Trainer.
Im Prinzip habe gerade im morgigen Match gegen Basel der eine oder andere sogenannte Ergänzungsspieler die Chance, sich für eine Weiterbeschäftigung aufzudrängen – etwa Friedli oder Urdaneta. Die Gespräche mit den Beteiligten werden in der nächsten Woche geführt – noch ist alles offen.


Die Partien vom Sonntag
Thun - Schaffhausen, Yverdon - St. Gallen (beide 14.30). – Xamax - Grasshoppers (in Lausanne), Zürich - Aarau (beide 16.00). – Young Boys - Basel (16.15/live auf Sat.1).


Ausgerechnet Varela

«Er gehört zu unseren wertvollsten Spielern», sagt YB-Trainer Gernot Rohr über Carlos Varela. Und: Es sei bedauerlich, dass der Offensivspieler ausgerechnet gegen den FC Basel nicht mit von der Partie sein könne – und auch ein wenig ungerecht. Ungerecht deshalb, weil Varela am letzten Freitag in Thun für praktisch gar nichts eine gelbe Karte gesehen hatte. Es war bereits Verwarnung Nummer 8 – etwas viel in 17 Spielen. Einen Vorwurf für die «Gelbsucht» macht man dem pfeilschnellen und kampfstarken Stürmer jedoch bei den Gelb-Schwarzen nicht, im Gegenteil. Sportchef Marcel Hottiger meint zu diesem Thema: «Ich muss mich für Varela wehren. Er ist zwar ein äusserst temperamentvoller Mann, ein echter Reissertyp eben, aber er ist keineswegs unfair.»

Das Problem des Spielers sei sein schlechtes Image bei den Schiedsrichtern. Und das komme nicht von ungefähr: Im Lehrfilm der Schiedsrichterkommission für die Unparteiischen erscheine der YB-Angreifer als Rowdy und Bösewicht – da sei es ja nur logisch, dass die Schiedsrichter beeinflusst würden.


Trainingslager im Hotel «Rohr»

Am Sonntag in einer Woche bestreiten die Young Boys beim Cup-Achtelfinal in Kriens ihre letzte Partie des Jahres – dann warten drei Wochen Winterpause. Inzwischen ist auch klar, wo die Berner ihr Trainingslager abhalten werden: Es ist in Gernot Rohrs zweiter Heimat Frankreich, genauer in Cap Ferret (ab 14. Januar eine Woche) und in Nizza (ab 24. Januar fünf Tage). In Cap Ferret an der Atlantikküste nahe Bordeaux werden die Young Boys im «Hotel des pins» logieren, das Gernot Rohr gehört. Sämtliche 17 Zimmer sind (zum Selbstkostenpreis) für YB reserviert. (cb)

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 12:18 
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BZ, 10.12.2005

YB: Chance für die Jungen

Zum Abschluss der Hinrunde der Super League wird der BSC Young Boys im Stade de Suisse einen vereinsinternen Zuschauerrekord feiern können. Der FC Basel gastiert in der Hauptstadt und läutet eine für ihn entscheidende Woche ein.

Bild
Aus dem YB-Nachwuchs: Verteidiger Patrick Gerhardt / Keystone

Die letzten sieben Tage des Fussballjahres 2005 sind ganz nach dem Geschmack der Basler Fans: Am Sonntag das Gastspiel in Bern, am Mittwoch die entscheidende Partie in der UEFA-Cup-Gruppenphase bei der AS Roma und zum Abschluss der Woche der Cupknüller gegen den FC Zürich. «Es wird eine harte Woche», meinte Christian Gross gefasst. Im Hinblick auf die kommenden Tage, in denen sich unter anderem entscheidet, ob der FCB wie Thun im Europacup überwintert, liess der Coach seine Spieler ein wenig verschnaufen. Nach der zweiten Meisterschafts-Niederlage am Mittwoch in Lausanne gegen Neuchâtel Xamax bekam die Mannschaft 24 Stunden frei.

Im Gegenzug verlangt Gross eine deutliche Reaktion auf das 2:3 gegen Xamax: «Wir müssen uns in Bern die Punkte zurückholen, die wir in Lausanne verloren haben», sagte der Zürcher. Zu diesem Zweck wird der zuletzt geschonte Matias Delgado in die Mannschaft zurückkehren. Doch auch mit dem argentinischen Spielmacher wird das Gastspiel in Bern eine schwierige Aufgabe, weiss Gross. Ihm ist nicht entgangen, dass YB seit Gernot Rohrs Amtsantritt an defensiver Stabilität gewonnen hat. In den letzten fünf Meisterschaftsspielen liessen die Berner nur vier Gegentreffer zu und blieben ungeschlagen.


Lange Absenzenliste in Bern

Rohr ist mit den Leistungen seiner Mannschaft verständlicherweise zufrieden und wehrt sich gegen Kritiker, die finden, dass die Young Boys zu defensiv agieren. «Wir spielen auch im Angriff gut. Die Spieler sind voll engagiert, deshalb stimmen auch die Resultate.» Nur die Absenzenliste trübt ein wenig die gute Stimmung an der Aare. Steve Gohouri und Pirmin Schwegler bezogen am Wochenende die vierte Gelbe Karte der Saison, Carlos Varela schon die achte; sie sind somit gesperrt. Hinzu kommen die verletzungsbedingten Ausfälle von Hakan Yakin, Adrian Eugster, Francisco Neri und Thomas Häberli. Roman Friedli und Gürkan Sermeter sind fraglich.


Gerhardt hat gute Chancen

Deshalb wurden drei Nachwuchsspieler ins Kader beordert, wobei der 20-jährige Verteidiger Patrick Gerhardt die besten Chancen auf einen Einsatz hat, sollte auf der rechten Abwehrseite neben Eugster und Gohouri auch Sermeter ausfallen. «Die vielen Absenzen eröffnen unseren jungen Talenten die Chance, sich in der ersten Mannschaft zu präsentieren», hob Rohr die positive Seite der Situation hervor. Der Deutsche ist sich aber bewusst, dass die Aufgabe dadurch nicht leichter wird.

An der Unterstützung der Fans dürfte es nicht fehlen. Am Freitag waren 25 000 Tickets abgesetzt. Damit werden die Young Boys ihren Stadionrekord (23 663 Zuschauer gegen GC) brechen. Bis auf den letzten Platz wird jedoch das neue Wankdorf voraussichtlich nicht besetzt sein. Ein Sieg der Berner am Sonntag wäre beste Werbung in eigener Sache und würde den Rückstand gegenüber dem Meister auf acht Punkte reduzieren. Unter diesen sportlich viel versprechenden Voraussetzungen könnte sich wohl auch YB bald über ein ausverkauftes Stadion freuen.


Schlussslicht gesucht

Die «Wintermeisterschaft» hat sich der FC Basel bereits gesichert. Noch unklar ist, wer als Schlusslicht der Super League in die Wettkampfpause gehen muss. Der FC Schaffhausen kann mit einem Sieg in Thun noch vorrücken, sofern Aarau beim FC Zürich oder Xamax gegen die Grasshoppers verlieren. Beim Tabellenletzten ist die Hoffnung da, die müden Champions-League-Helden zu überraschen. Die Bilanz gegen Thun ist aber ernüchternd: Aus fünf Direktbegegnungen resultierten fünf Niederlagen.

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2005, 18:24 
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OHHH MEIN GOTT, was war dass??
Eine Demontage die sondersgleichen sucht. Peinlich, peinlich, peinlich.

Ich bin mir momentan nicht sicher ob ich traurig, enttäuscht oder stinksauer sein soll.

Schockierend wie sich unsere Jungs haben vorführen lassen. Mangel an Kampf, Einsatz und Glück.

Hmm ich glaube aber, dass sie genau wissen das diese Leistung unterirdisch war! Ich erwarte eine Reaktion im Cup nächste Woche!

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STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2005, 19:12 
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der flitzer war nett. *kopfschüttel*.

also das es bei so einem spiel gegen den leader vor ansprechender Kulisse an Kampf und Einsatz mangelt..

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Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2005, 22:25 
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Es war ja von Anfang an klar, dass es nicht das super YB-Spiel sein würde. Zu schlecht standen die Vorzeichen. Gesperrte Spieler, verletzte Spieler und Niederlage von Basel gegen Xamax war auch nicht optimal für das heutige Spiel.

Diese Niederlage dürfte aber trotzdem was gutes haben. Allen Verantwortlichen dürfte nun klar sein, dass es auf jeder Linie in der Winterpause einen neuen Mann braucht um wirklich vorne mitzuhalten.

Es gilt nun positiv vorwärts zu schauen, und in der Winterpause mind. drei gute Transfers zu tätigen.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2005, 23:26 
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:antibasel:

habe fertig!


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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Dezember 2005, 00:11 
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NZZ, 11.12.2005


Der FC Basel spielt in einer eigenen Liga

(si) Der FC Basel hat erneut in einer wichtigen Meisterschaftspartie mit den Muskeln gespielt. Der Meister setzte sich bei den Young Boys 6:1 durch. Unter der Regie des überragenden Matias Delgado (1 Tor/2 Assists) führte Basel schon zur Pause 4:1.

Innert 20 Minuten erhöhte der FCB noch vor der Pause durch Boris Smiljanic, Ivan Ergic und Eduardo auf 4:1. Zwei Tore fielen dabei nach stehenden Bällen. Vorentscheidend war, dass die Basler den wegweisenden Treffer zum 2:1 nur zwei Minuten nach dem YB-Ausgleich durch Mario Raimondi erzielten.

Die Young Boys verloren erstmals unter dem neuen Trainer Gernot Rohr. Phasenweise sah die Darbietung der Berner nicht mal so schlecht aus, und das Verdikt war letztlich zu klar. Doch die Basler erteilten YB eine Lektion in Effizienz und bei stehenden Bällen. Und die Basler hatten vor allem Matias Delgado. Der überragende Argentinier lenkte das Spiel des Leaders und krönte seinen tollen Auftritt mit dem Tor zum 5:1.

Noch brillanter als dieser Treffer waren jedoch die Assists, die der Südamerikaner auf David Degen (1:0/10.) und Eduardo (4:1/42.) gab. Den Schweizer U21-Internationalen bediente Delgado mit einem Aussenristpass, den Brasilianer spielte er alleine vor YB-Torhüter Wölfli stehend mit einem gerissenen Querpass frei.

Die Bebbi bewiesen letztlich, dass das 2:3 unter der Woche gegen Xamax ein Ausrutscher war. Auch ohne die geschonten Mladen Petric, Malick Ba und Patrick Müller sowie zu Beginn ohne Julio Hernan Rossi war die Differenz zu YB beträchtlich. Nach den vier Toren auf dem Letzigrund gegen den FCZ zauberten die Basler in einem weiteren Stadion, in dem harte Gegenwehr vermutet worden war, eine "Goleada" auf den Rasen.

Young Boys - Basel 1:6 (1:4)

Stade de Suisse. -- 27 547 Zuschauer. -- SR Busacca. -- Tore: 10. David Degen 0:1. 20. Raimondi 1:1. 22. Smiljanic 1:2. 27. Ergic 1:3. 43. Eduardo 1:4. 61. Delgado 1:5. 81. Sterjovski 1:6.

Young Boys: Wölfli; Portillo, Tiago, Aziawonou; Sermeter, Joël Magnin (88. Hadorn), Cökmus (70. Schneuwly), Hodel; Urdaneta (46. Shi Jun), Raimondi; João Paulo.

Basel: Zuberbühler; Zanni, Quennoz, Smiljanic, Berner; David Degen (74. Kuzmanovic), Ergic, Chipperfield (46. Rossi); Delgado; Sterjovski, Eduardo (60. Baykal).

Bemerkungen: Young Boys ohne Gohouri, Schwegler und Varela (alle gesperrt) sowie Hakan Yakin, Häberli, Eugster, Neri und Friedli (alle verletzt), Basel ohne Murat Yakin, Mesbah und Carignano (alle verletzt) sowie Petric und Müller (beide geschont). 52. Zuberbühler lenkt Schuss von João Paulo an die Latte. Verwarnungen: 23. Hodel (Foul). 24. Tiago (Foul). 29. Delgado (Foul).

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Dezember 2005, 00:12 
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news.ch, 11.12.2005

Scharmützel an Match YB FC Basel

Mehrere hundert Fans des FC Basel haben vor dem Super-League-Spiel im Berner Stade de Suisse gegen die Young Boys die Sicherheitskräfte bedrängt. Diese setzten daraufhin Pfefferspray ein.
Die Basler Anhänger hätten in den Sektoren B und C versucht, das Eingangstor zu stürmen und die Sicherheitskräfte zu überrennen, teilte die Stadtpolizei Bern mit. Sie hätten so versucht, ohne Kontrolle ins Stadion zu gelangen.
Sicherheitskräfte und die Polizei seien mit Rauchpetarden und Flaschen beworfen worden. Es gelang ihnen aber, die Lage zu beruhigen. Verletzt wurde niemand, auch zu Verhaftungen kam es nicht.

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Dezember 2005, 00:54 
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Wohnort: Bern
Genau wegen solchen Interviews wie sie der Herr Smiljanic gibt, habe ich für das Chemiepack keine Nettigkeiten übrig.

Wehe Köbi holt diesen weit überschätzten Spieler wieder in die Nationalmannschaft. :evil:


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