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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. April 2025, 15:54 
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FC Biel träumt von der Cup-Sensation gegen YB

Der FC Biel strebt am Samstag den grossen Coup im Cup-Halbfinal gegen die Berner Young Boys an. Die Seeländer stehen zum sechsten Mal in ihrer Vereinsgeschichte unter den letzten Vier im Schweizer Cup. Die Bieler blicken dem Spiel mit viel Vorfreude und grossen Träumen entgegen.


https://www.telebaern.tv/news/fc-biel-t ... -160540387

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. April 2025, 17:10 
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Tissot Arena ausverkauft: Biel empfängt YB zum Cup-Duell

Der FC Biel-Bienne steht im Halbfinale des Schweizer Cups. Gegen die Young Boys ist die Arena ausverkauft – Biel fiebert einem grossen Fussballabend entgegen.

Wie der FC Biel-Bienne berichtet, empfängt das Team am kommenden Samstag den BSC Young Boys zum Halbfinal des Schweizer Cups. Die Tissot Arena ist mit gut 6000 Fans restlos ausverkauft.

Damit das Spiel zu einem sicheren und stimmungsvollen Fussballfest wird, bittet der FC Biel-Bienne alle Besucherinnen und Besucher die Hinweise zu beachten.

Zur Einstimmung auf den Cup-Halbfinal treffen sich alle Fans des FC Biel-Bienne 1896 ab 15 Uhr im Stadion Gurzelen. Vor Ort werden Getränke angeboten. Anschliessend führt ein gemeinsamer Fanmarsch zur Tissot Arena.

Frühzeitige Anreise dringend empfohlen
Aufgrund der grossen Besucherzahl wird allen Zuschauerinnen und Zuschauern geraten, frühzeitig anzureisen. Die Stadiontore öffnen um 19 Uhr. Nur so kann ein reibungsloser Einlass und ein pünktlicher Spielbeginn gewährleistet werden.

Die Parkplätze sind beschränkt verfügbar und daher wird eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln stark empfohlen. Die Buslinien 1 und 2 der Verkehrsbetriebe Biel bringen die Fans direkt zum Stadion (Haltestelle Stadien).

Für Matchbesucher stehen Parkflächen am Aussenparkplatz Nord, der Einstellhalle, am Aussenparkplatz Süd und dem Kiesplatz Süd (fünf Franken) zur Verfügung.

Aufgrund der beiden Fanmärsche kann der Zugang zu den Parkplätzen während bestimmter Zeitfenster eingeschränkt oder erschwert sein. Deshalb wird empfohlen, wenn immer möglich, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen!

Keine Durchmischung der Fansektoren

Aus Sicherheitsgründen ist der Zutritt zu den Fansektoren nur ohne gegnerische Fanutensilien erlaubt. Personen, die Fanutensilien des BSC Young Boys im Heimsektor oder des FC Biel-Bienne 1896 im Gästesektor tragen, wird der Zutritt verweigert. Der FC Biel-Bienne bittet alle Fans um gegenseitigen Respekt und die Einhaltung dieser Regelung!

Das Stadion ist vollständig ausverkauft. Es gibt keinen Ticketverkauf vor Ort. Die Abendkasse dient ausschliesslich der Abholung von bereits reservierten Tickets und Medienakkreditierungen.


https://www.nau.ch/ort/bielbienne/tisso ... l-66974640

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. April 2025, 17:13 
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Contini: «Wir wollen beide Wettbewerbe so positiv und erfolgreich wie möglich abschliessen»

YB-Trainer Giorgio Contini im Interview vor dem Cup-Halbfinal in Biel.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... Ratio=16_9

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. April 2025, 17:16 
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Der FC Biel ist sportlich im Hoch – und will noch höher hinaus

Der FC Biel bestreitet zum sechsten Mal in seiner Vereinsgeschichte einen Halbfinal des Schweizer Cups. Die Seeländer versetzen eine Region in Euphorie und träumen vom Aufstieg in die Challenge League – und vom Coup gegen YB.

Ein paar Sessel laden zum Verweilen ein, in der Buvette ist für Erfrischung gesorgt, und auf dem Rasen wird Fussball gespielt. Es ist eine Szenerie, die abgesehen vom mit Regenwolken verhangenen Himmel das Herz eines jeden Fussballromantikers höherschlagen lässt. Auch Oliver Zesiger ist am Mittwochabend zugegen im Pavillon unweit der Bieler Tissot Arena. Wie er das regelmässig ist, wenn der FC Biel ein Training absolviert, schliesslich ist er als Sportkoordinator des Klubs aus der Promotion League stets daran interessiert, den Puls der Mannschaft zu fühlen.

An diesem Abend hat der 42-Jährige aber noch ganz andere Hüte auf. Denjenigen des Medienkoordinators beispielsweise. Im Pavillon vor dem Trainingsplatz stehen nämlich nicht nur gemütliche Sessel, sondern auch Kameras, Mikrofone und Lichtkegel. Es ist Equipment, das erahnen lässt, dass der FCB gerade viel mehr im Fokus steht, als er sich das gewohnt ist, dass auf einmal Medien aus der ganzen Schweiz wissen wollen, was für ein Klub dieser FC Biel ist und welche Menschen hinter einem Verein stehen, der in dieser Saison auf einer sportlichen Erfolgswelle reitet, die am Samstag (20.30 Uhr) einen neuerlichen Höhepunkt bereithält.

Dzonlagics Ansage

Im Halbfinal des Schweizer Cups treffen die Bieler dann auf die Young Boys, den Schweizer Meister. Es ist eine Partie, welche die Stadt und Grossteile des Kantons Bern in einen Ausnahmezustand versetzt. «Wir hätten über 20'000 Tickets verkaufen können», sagt Zesiger. Die Bieler Arena hat allerdings ein Fassungsvermögen von lediglich 5200 Fans.

Auf einer Zusatztribüne, die extra aufgestellt wird, werden weitere 800 Menschen Platz finden, was nicht viel an der Tatsache ändert, dass das Motto für dieses Spiel für das Gros der Leute sein wird: Sofa und Fernbedienung, statt Schalensitz und Bratwurst. Er erhalte immer noch stündlich Anrufe, sagt Zesiger. Und jedes Mal muss er die Hoffnungen der Personen am anderen Ende der Leitung enttäuschen. Trotz vieler Hüte – denjenigen des Ticketdruckers hat er nicht auf.

Zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte steht der FC Biel in diesem Jahr im Halbfinal des Schweizer Cups. Einmal wurde auch diese Hürde genommen, 1961 mit einem 3:1-Erfolg gegen den FC Luzern, ehe dann La Chaux-de-Fonds mit einem 1:0 den ersten Cuptitel verhinderte. Es war eine andere Zeit.

Heute sind die Bieler ein ambitionierter Klub aus der Promotion League, dessen oberstes Saisonziel es ist, in die Challenge League zurückzukehren. Bis zum Konkurs und Zwangsabstieg 2016 war der FCB schon während acht Saisons in Serie Teil der zweithöchsten Spielklasse gewesen.

«Das ist das, was wir vor der Saison festgelegt haben. Und das wollen wir unbedingt schaffen», sagt Trainer Samir Chaibeddra. Fünf Runden vor Schluss liegen die Bieler in der Liga punktgleich mit Leader Kriens auf Rang zwei, auch Rapperswil-Jona hegt zwei Punkte dahinter noch Hoffnungen auf die Spitzenposition.

Es wäre aber falsch, daraus zu schliessen, Biel steige ohne Ambitionen in das Cup-Duell mit YB. «Wenn alles passt, steht uns nichts im Weg, auch YB zu schlagen», sagt Omer Dzonlagic. Der Flügelspieler ist mit elf Treffern hinter Malko Sartoretti der zweitbeste Torschütze in der Meisterschaft, und auch im Cup hat der 29-Jährige schon viermal getroffen, darunter auch im Viertelfinal gegen Lugano zum wegweisenden 1:0. «Klar wäre es eine Riesensensation, wenn wir weiterkommen. Aber genau für solche Träume spielt man Fussball.»

Mvengs Routine

Der frühere Akteur des FC Thun ist nicht der einzige Spieler im Kader mit viel Erfahrung auf Profistufe. Ein anderer ist Freddy Mveng. Der 32-jährige Mittelfeldspieler hat 92 Super-League-Einsätze in seinem Resümee, einen davon für die Young Boys. Und mit Xamax und Sion stand er 2011 und 2017 zweimal in einem Cupfinal. Solche Spieler seien extrem wichtig für seine Mannschaft, konstatiert Chaibeddra. Weil sie mit ihrer Erfahrung die jüngeren Teamkollegen führen und für Ruhe sorgen könnten. «Biel ist eine Arbeiterstadt. Diese Mentalität wollen wir auch auf den Platz bringen, indem alle hart und füreinander arbeiten. Es ist wichtig, dass wir alle mit den Füssen am Boden bleiben.»

Die Erfahrung kommt auch zum Vorschein, wenn Mveng vor der Kameralinse steht. Hatten vorhin noch einige Spieler Witze darüber gemacht, in Interviews alle genau dasselbe zu sagen und sich so vom Gehalt ihrer Aussagen her den Profis anzunähern, die sie Wochenende für Wochenende vor den Bildschirmen sehen, tönt es bei Mveng so: «Seit ein paar Monaten schauen wir von Spiel zu Spiel. Mit dieser Herangehensweise sind wir gut unterwegs. Das Spiel gegen YB ist ein Match wie jeder andere.» Er hält kurz inne. «Ausser, dass das Fest grösser wäre, wenn wir gewinnen.» Mveng lacht.

Kelvins vielsagender Blick

Als Letzter stellt sich im Pavillon Damian Kelvin ins mediale Kreuzfeuer. Taktisch und mental bereit sein, müssten sie, sagt der Innenverteidiger. Abgezockt schiebt er nach, zu viel wolle er nicht verraten. Nicht, dass YB-Trainer Giorgio Contini plötzlich die Blaupause für den Erfolg aus der Zeitung kopieren könnte. «Wenn wir so spielen wie gegen Lugano, wird es für jeden Gegner schwierig.» Sprich: Aufsässig, diszipliniert, geduldig und konzentriert. Zusammen etwas Schönes kreieren, wollten sie, sagt der 22-Jährige.

Doch was wäre ihm denn persönlich wichtiger, der Aufstieg in die Challenge League oder ein Sieg gegen YB? Kelvin lacht. Sein Blick schweift rüber zu Aushilfsmedienchef Zesiger, der mit ebenso breitem Grinsen gespannt auf die Antwort wartet. Er sagt: «Unsere erste Priorität ist der Aufstieg.» Nonverbal hat er da aber längst kommuniziert, dass er wohl am liebsten «beides» gesagt hätte.


https://www.plattformj.ch/artikel/231914

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. April 2025, 16:10 
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Dzonlagic: «Übermotiviert zu sein, kann einen auch hemmen»

Der Biel-Spieler vor dem Cup-Halbfinal gegen die Young Boys.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... Ratio=16_9

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. April 2025, 16:13 
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Kantons-Duell am Samstag

Biel vor dem Cup-Kracher gegen YB: «Wir dürfen träumen»

Der FC Biel peilt als erster Drittligist den Einzug in den Cupfinal an. Gegen YB braucht es «ein perfektes Spiel».

Wer Lugano schlagen kann, hat auch gegen YB eine Chance. Etwa so lautet dieser Tage das Credo im Seeland. Biel eliminierte die hochfavorisierten Tessiner aus der Super League Ende Februar zu Hause mit 2:0.

Am Samstag, exakt zwei Monate nach dem Coup gegen Lugano, peilt der Promotion-League-Klub an exakt gleicher Stätte die nächste Sensation an.

Die Stärke der physischen Präsenz

Einer, der gegen Lugano brilliert hatte, war Omer Dzonlagic. Der 29-jährige Flügelspieler fiebert dem Kantons-Kracher entgegen, auch wenn er gesteht: «Die Nervosität wird bei einigen Spielern gross sein – auch bei mir. Ich habe noch nie einen Cup-Halbfinal gespielt.»

Dabei gehört Dzonlagic im Vergleich zu seinen Teamkameraden zu den Routiniers. Er konnte in seiner Laufbahn Erfahrungen in der Super League (11 Einsätze) und Challenge League (146 Einsätze) sammeln. Und er weiss, wie man YB Paroli bieten will: «Mit unserer physischen Präsenz. Das ist unsere grosse Stärke.»

«Wir haben bewiesen, dass wir es können»

Darüber, wer haushoher Favorit ist, macht sich Dzonlagic keine Illusionen: «Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir hoffen, dass wir lange entgegenhalten können. Je länger wir kein Tor kassieren, desto grösser wird unser Glaube.»

Die Geschichte spricht gegen Biel – noch nie in der mittlerweile 100-jährigen Geschichte des Schweizer Cups hat ein Drittligist das Endspiel erreicht. Diesem Fakt will Dzonlagic nicht zu viel Gewichtung beimessen: «Wir haben bewiesen, dass wir es können, als wir Lugano ausgeschaltet haben. Wenn wir ein perfektes Spiel machen, dürfen wir träumen.»

Mveng gegen seinen Ex-Klub

Auch Freddy Mveng, der mit seinen 32 Jahren und 92 Super-League-Einsätzen gar noch etwas mehr Routine vorweisen kann, zieht das Spiel gegen Lugano als Motivation heran: «Niemand hat uns auf diesem Niveau erwartet. Jetzt sind wir hier, nachdem wir Xamax und Lugano besiegt haben. Das ist kein Zufall. »

Für Mveng wird es ein spezielles Spiel, zumal er einst selbst für «Gelbschwarz» auflief. «Ein Halbfinal hier in Biel gegen YB – das ist etwas, das ich in meiner Karriere nie für möglich gehalten hätte.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... n-traeumen

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. April 2025, 16:15 
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Vorsicht, YB! Biel plant nächstes Cup-Wunder mit Bayern-Stimmung

YB geht als haushoher Favorit in den Cup-Halbfinal gegen Kantonsrivale Biel. Doch die Seeländer haben bewiesen, dass sie Oberklassige besiegen können.

Das Wichtigste in Kürze

- Am Samstag steigt in der Tissot Arena der Cup-Halbfinal zwischen Biel und YB.
- Schafft der Promotion-Ligist die nächste Sensation?

Kann YB die durchzogene Saison mit dem Titel im Cup retten? Am Samstag (20.30 Uhr) haben die Berner die Chance, im Derby gegen den FC Biel in den Final einzuziehen.

Beim Aufstiegsaspiranten aus der Promotion League ist die Contini-Elf klarer Favorit. Im Testspiel Mitte Januar deklassierte YB die Seeländer gleich mit 6:0. Doch man muss gewarnt sein.

Denn: Biel sorgte im diesjährigen Cup bereits für eine dicke Überraschung. Im Viertelfinal kegelte das Team von Trainer Chaibeddra den FC Lugano raus. Erlebt die ausverkaufte Tissot Arena die nächste Sensation?

Bereits in der ersten Runde sorgt der Underdog für ein Ausrufezeichen: Neuchâtel Xamax aus der Challenge League bezwingen die Bieler mit 2:1.

Das Spiel gegen YB wird aber nochmal zu einer anderen Hausnummer, als die Partien gegen Lugano und Xamax. Schon nur stimmungsmässig wird in der Tissot Arena einiges los sein.

Um sich darauf vorzubereiten, greift man bei den Seeländern zu einem Trick, wie Omer Dzonlagic bei SRF verrät.

«Wir haben spezielle Trainingseinheiten gemacht. Die Stimmung wird lauter sein, als bei uns üblich. Wir haben darum Boxen aufgestellt mit Stimmungsmusik aus Bayern-Spielen.»

Dzonlagic erklärt den Grund: «Die Kommunikation ist anders, auch den Trainer hört man nicht so gut, wie wenn 500 Fans da sind.»

YB trotz Verletzungen haushoher Favorit

YB muss im Cup-Halbfinal auf die verletzten Leistungsträger Benito und Monteiro verzichten. Zudem fehlt mit Camara ein weiterer Innenverteidiger gesperrt.

Bei SRF sagt Giorgio Contini: «Der Gegner hat sich dieses Spiel erarbeitet, er will die Chance als Underdog nutzen.»

Unterschätzen will er das Team aus der Promotion League nicht. «In einem Spiel kann jede Mannschaft über sich hinauswachsen. Biel hat ein gutes Umschaltspiel, eine gewisse Effizient und sie haben Spieler mit Erfahrung.»

Im Tor dürfte wie bereits im Viertelfinal gegen den FC Zürich (3:2) David von Ballmoos stehen. Das kündigte Giorgio Contini nach dem Sieg im Letzigrund an. Noch offen ist, wer das Tor in einem allfälligen Final hüten wird.

Gelb-Schwarz reist als haushoher Favorit ins Seeland. Mit der Unterstützung zahlreicher Auswärtsfans sollte der Einzug in den Final, der am 1. Juni in Bern stattfindet, auf dem Papier Formsache sein.

Doch trotzdem ist Vorsicht geboten: Auch der FC Lugano reiste als klarer Favorit ins Berner Seeland...


https://www.nau.ch/sport/fussball/vorsi ... g-66973891

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. April 2025, 23:42 
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25.05.2024

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Biel-Metronom Freddy Mveng ist vor dem Knüller gegen YB sicher

Biels Freddy Mveng vor Cup-Kracher gegen YB: «Wir kommen in den Final!»

Freddy Mveng ist der Taktmesser im Team von Promotion-Ligist Biel. Der Mann, der schon die gesamte Romandie und auch YB gesehen hat, ist sicher: «Wir kommen in den Final!» Und er begründet das akribisch.

Im «Journal du Jura» nannten sie ihn auch «den alten Weisen». Fredy Mveng muss lachen. «Also alle sagen, ich sei alt. Fast schon im Pensionsalter. Weil heute so viele 17-, 18-Jährige mitspielen. Früher hätte man bei einem 32-Jährigen vom goldenen Alter gesprochen …» Wieder lacht der Kameruner, der als Vierjähriger mit seiner Mutter in die Schweiz kam. Weil er oft lacht. Mveng ist eine Frohnatur mit gesundem Humor. Aber auch ein reflektierter, organisierter Mensch.

Mvengs akribische Begründung seiner Prognose

So begründet er auch ganz genau, warum er sagt: «Wir werden YB schlagen. Denn wir wollen unbedingt im Wankdorf spielen.» Doch das ist nicht die eigentliche Begründung. Auch nicht jene, dass man gegen eine auf dem Papier klar bessere Mannschaft auf die Länge einer Meisterschaft keine Chance haben würde, aber in einem Spiel, einem magischen Moment schon.

Sondern: «Das Niveau im Schweizer Fussball ist in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Wenn ich zum Beispiel die aktuelle Mannschaft der Berner vergleiche mit dem Meisterteam von 2018, dann sind das Welten! Auch St. Gallen zu Beginn der Ära Zeidler war viel besser als das aktuelle Team. Oder Lugano. Ein richtig starkes Lugano hätten wir doch niemals schlagen können!» Kleine Anekdote: Dafür hat die U21 der Tessiner Rache genommen und 4:3 gewonnen. Die Luganesi sind … Tabellenletzter. Mveng weiter: «Mittlerweile holen doch alle Klubs irgendwelche mittelmässige junge Ausländer, die sie später für 2 Millionen zu verkaufen hoffen. Das senkt das Niveau. Und so ist die Differenz zwischen einem Promotion-League-Klub und einem Superligisten kleiner geworden. Also gewinnen wir gegen YB ...» Der nächste Lacher.

Mvengs Karriere: Eine Drei-Groschen-Oper

92 Super-League-Spiele hat Mveng gemacht. Über 200 auf Profi-Ebene. Aber seine Karriere war nicht linear. Ein stetes Auf und Ab. Eine richtige Drei-Groschen-Oper des Fussballs, vom Prunk zur Bettelei und zurück:

Nach der Juniorenzeit in Lausanne geht Klein Freddy mit 16 zu Xamax, macht mit 17 sein erstes Profispiel. «Trainer Pierre-André Schürmann setzte voll auf die Jungen. Toll für mich.» Es geht weiter nach Bern, zu Übercoach Christian Gross. «Der erste Treffpunkt war eine Autobahn-Raststätte. Und da war dieser Monsieur, den ich nur von der Champions League mit Basel kannte. Was für ein Moment für einen 19-Jährigen. Leider klappte in Bern nicht viel. Da war grosses Ego wegen der vielen grossen Namen.»

Es folgt die Ausleihe nach Wohlen, weil sich Mveng die Bänder gerissen hat. «Immerhin traf ich da auf David Sesa. Ganz einfach ein Supertyp.» Es geht nach Sion. Zum ersten Mal. «Präsident Christian Constantin wollte mich unbedingt, Trainer Michel Decastel nicht. So war das nix. Es geht zurück in die Lausanner Heimat. «Gleiches Problem wie in Sion. Der Präsi holt mich. Der Trainer braucht mich nicht wirklich.»

Erneut nach Neuenburg. «Ich musste unbedingt wieder spielen. Also ging ich zu einem Amateurklub, der Xamax nach dem Konkurs war. Die Freude am Fussball kehrte zurück.»

Und auch jene am Wechseln. Nächste Destination: wieder Sion. «Dijon aus der Ligue 1 bot mir einen Vertrag an. Aber CC wollte mich sehen und bat mich in sein Büro. Und wie das so ist dort: Man geht mit einer fixen Idee hinein. Eine halbe Stunde später bleibt nichts davon übrig. Er hat dich vom Gegenteil überzeugt. So unterschrieb ich. Zumal mir der Sprung zu Dijon in meiner Situation als zu hoch erschien. Der erste Coach war ein gewisser Didier Tholot. Es folgten in diesen drei Jahren CC, Sébastien Fournier, Paolo Tramezzani, Gabi, Maurizio Jacobacci. Habe ich alle?» Keineswegs! Es fehlen Peter Zeidler und Murat Yakin … «Es war auch eine verrückte Zeit.» Mit dem Paramilitär-Camp in Montpellier als crazy Höhepunkt. «Das war aber nicht so schlimm. Wir sind ja nicht in den Krieg oder in den Irak gezogen.» Inter-Superstar Federico Dimarco hat die Story letzthin in den italienischen Medien breitgetreten und für ein Riesen-Medienecho gesorgt. «Nun, wenn die Italiener ein Blatt Papier in die Hand kriegen, machen sie einen Wald daraus. Für uns ist es immer noch ein Blatt Papier ...» Es folgt der bisher lauteste Lacher. In Sion wird dann Stéphane Henchoz Coach, der will Mveng nicht mehr.

So gehts zum dritten Mal zu Xamax. «Und Henchoz, der in Sion mittlerweile weg war, folgt mir nach. Immerhin spielte ich nun. Aber wir stiegen ab. Ich machte dennoch eine weitere Saison dort.»

Danach ist Mveng arbeitslos. «Ich brauchte eine Pause. Fussball nach der Pandemie war für mich schwierig geworden. Doch ich ging in die U21 des FC Sion, um mich in Form zu halten.» Es folgt der Anruf des FC Biel im Frühling 2022.

Der grösste Coup in der Geschichte des Schweizer Fussballs?

Und da stehen wir jetzt. Amateur-Fussball. Kann man vom Lohn eines Promotion-League-Kickers leben? «Nicht wirklich. Zumal Biel kein hohes Budget hat. So habe ich meine eigene Firma gegründet. Im Onlinebereich.» Details dazu behält Mveng für sich. Es gehe um Kinder und Mütter.

Es ist jedenfalls alles angerichtet für den «grössten Coup in der Geschichte des Schweizer Fussballs». So sieht man das im Seeland. Mittendrin: Freddy, «unser Metronom», wie Sportkoordinator Oliver Zesiger Mveng nennt. Und mit den von seiner Frau Sarah aufgepimpten Fussballschuhen – es prangt Manga-Fighter Lorenor Zorro drauf – kann ja fast nichts schiefgehen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 13400.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. April 2025, 11:46 
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Vor Cuphalbfinal in Biel

Stürmender Wölfli und wilde Verschwörungstheorien – warum YB gewarnt sein muss

Die Young Boys gastieren am Samstag beim FC Biel. Klare Sache? Diese Episoden sprechen dagegen – mit Gerardo Seoane und einem, der Yann Sommer alt aussehen liess.

Biel fiebert dem Cuphalbfinal am Samstag gegen YB entgegen. Die Tissot-Arena, die Platz für 5100 Zuschauende bietet, hätte sich mühelos zweimal füllen lassen, teilt der FC Biel mit. Das «Bieler Tagblatt» erscheint in diesen Tagen gar als «FC Bieler Tagblatt», ein einmaliger Vorgang in der 175-jährigen Geschichte der Zeitung.

Der Zweite der Promotion League kann erstmals seit 65 Jahren in den Final des Schweizer Cups einziehen – es wäre einer der grössten Erfolge der Clubhistorie. Die Young Boys haben derweil den Final am 1. Juni im Wankdorf fest eingeplant; ein Scheitern käme der Mutter all ihrer Cupniederlagen gleich.

Diese Diskrepanz, dieses «David gegen Goliath», macht die Faszination des Wettbewerbs aus. Und sorgt immer wieder für spektakuläre Geschichten.

Gerardo Seoane und die dramatische Wende im Schweizer Cup

Im Sommer 2018 ist Gerardo Seoane noch nicht Trainer in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach. Sondern ein Neuling auf Profistufe, dem bei den Young Boys überraschend die Aufgabe anvertraut worden ist, für Meistertrainer Adi Hütter zu übernehmen.

Seoane ist mit vier Siegen gestartet, aber dem Höhenflug droht an diesem 18. August beim FC Biel ein jähes Ende. Die Nachspielzeit läuft schon, als der grosse Favorit in der ersten Cuprunde gegen das Team aus der 1. Liga immer noch 1:2 im Rückstand liegt. Ein Scheitern würde Seoanes Start überschatten und Zweifel an ihm sähen. Und dies bloss vier Tage vor dem alles überstrahlenden Playoff zur Champions League gegen Dinamo Zagreb.

Auch sieben Jahre später mag er sich an Einzelheiten der Partie erinnern. «All-in» sei er gegangen, weil er mit Blick auf die Königsklasse stark rotiert habe, sagt der 46-Jährige. Hoarau und Sulejmani sitzen auf der Bank, Captain von Bergen steht gar nicht erst im Aufgebot der Young Boys.

Seoane lernt an diesem aufwühlenden Abend etwas für seine Karriere: wie schnell ein Gefüge auseinanderbrechen kann, wenn zu viele Einzelteile ersetzt werden. Egal, wie hoch die Qualität dieser ist. So erzählt er das.

Die YB-Equipe ist dennoch prominent besetzt. Nsame stürmt, das Mittelfeld bilden Fassnacht, Aebischer und Sanogo, die Seiten beackern Mbabu und Garcia. Und im Tor steht Meisterheld Wölfli. Und dieser ist beim Corner in der 94. Minute in den gegnerischen Strafraum aufgerückt und bereitet mit seinem Kopfball den Ausgleich durch Garcia vor. Der Goalie hat sich auf seine alten Tage zum Mann für die aussergewöhnlichsten Momente entwickelt.

Als sich die Bieler in der Verlängerung wieder aufgerappelt haben und mit dem Penaltyschiessen liebäugeln, sorgt der eingewechselte Grandseigneur Hoarau in der 120. Minute für die Entscheidung. Seoane fällt ein Stein vom Herzen. Es wird eine Saison der Rekorde inklusive der erstmaligen Teilnahme an der Champions League folgen.

Mit Blick auf das heutige YB spricht Seoane vom grossen Qualitätsvorsprung gegenüber dem Gegner, vom Anreiz für die Young Boys, die Titelchance vor Augen zu haben. Und vom Vorteil, dass der Halbfinal nicht eingeklemmt in einer englischen Woche stattfindet. «Gewichtige Argumente» nennt er das.

Und dennoch käme es ihm nicht den Sinn, Biel für chancenlos zu halten. Er denkt an all die gut ausgebildeten Spieler, die sich in tieferen Ligen tummeln. Und an Arminia Bielefeld, den Zweiten der 3. Liga, der in Deutschland im Pokalfinal steht und auf dem Weg dorthin mit Union Berlin, Freiburg, Werder Bremen und zuletzt Leverkusen gleich vier Bundesligisten bezwungen hat.

Uli Forte und die Gefahren in der Tissot-Arena

«Aufgepasst», ruft Uli Forte ins Telefon. Es geht im Gespräch mit ihm gerade um die Gefahren, die für YB vom FC Biel ausgehen. Forte ist ein glaubwürdiger Warner, mit Xamax ist er letzten August in der ersten Runde an den Seeländern gescheitert. Er hat da eine Mannschaft erlebt, die jeden Zweikampf annimmt und verschworen ist. Für ihn ist gerade Letzteres das wichtigste Kriterium für eine Sensation im Cup.

Bald 51-jährig ist Forte mittlerweile, er ist drauf und dran, den FC Winterthur doch noch vor dem Abstieg zu bewahren. Und kaum einer hat so viele Facetten des Cups erlebt wie er.

1999 ist er noch ein ruppiger Verteidiger, als er mit Red Star Zürich aus der 1. Liga im Viertelfinal den FC Lugano ausschaltet. Es werden 26 Jahre vergehen, bis mit Biel wieder ein Amateurclub so weit kommt.

Als Trainer gewinnt Forte dann mit GC (2013) und dem FCZ (2016) den Cup, wobei der Triumph mit den Stadtzürchern Tage auf den Abstieg in die Challenge League folgt. «Günned de Final, gönd hei und schämed oi wiiter», haben die FCZ-Fans auf ein riesiges Transparent geschrieben. Den Pokal stellen die Spieler auf die Tartanbahn vor der Südkurve, es entsteht ein fast schon ikonisches Bild.

Forte erlebt mit YB auch die Blamagen in Le Mont und Buochs, er steht aber auch für Yverdon an der Seitenlinie, als die Westschweizer 2021 im Achtelfinal nach einem Penaltyschiessen mit 26 Versuchen den FCZ bezwingen. Auch das ist geschichtsträchtig. Forte erzählt über die Tiefen genau so sprudelnd wie über die Höhen. Er sagt: «Ich liebe den Cup.»

Dieses Alles-oder-nichts macht für ihn den Reiz aus. Weil es dafür sorgt, dass der Favorit den Kopf verlieren kann. «Es müssen nur ein paar Prozent fehlen, und dann ist alles möglich», sagt Forte. Er weiss es.

Ramon Egli düpiert Yann Sommer im Schweizer Cup

Es sind Tage, in denen Ramon Egli fühlt, was es bedeutet, berühmt zu sein. Läuft er durch Bern, wo er als Buchhalter arbeitet, rufen ihm Fremde zu: «Egli, Riesenkiste!»

Bis dahin war er für die Öffentlichkeit der Sohn von Andy Egli, nun hat er seine eigene Geschichte. Und diese geht so: Im Viertelfinal 2011 empfängt Biel den grossen FC Basel. Die Seeländer aus der Challenge League haben sich den Ruf des Cupschrecks erarbeitet, schon in der Vorsaison sind sie unter die letzten acht vorgestossen. Das hält FCB-Trainer Thorsten Fink nicht davon ab, fast alle wichtigen Kräfte zu schonen. Yann Sommer und Granit Xhaka stehen zwar in der Startformation, aber sie befinden sich da am Anfang ihrer grossen Karrieren. «Als wir die Aufstellung sahen, traf uns das im Stolz», sagt Egli.

So spielen die Bieler, angestachelt und ohne falschen Respekt. Der Offensivspieler ist es, der mit dem 1:1 kurz nach der Pause den Weg zum Triumph ebnet. Und wie er das tut: Nach einem langen Zuspiel erfasst er die Situation blitzschnell und hebt den Ball direkt ins Basler Tor. «Sommer mit einem Lupfer bezwungen zu haben – das können nicht viele behaupten», sagt er und lacht.

In der 80. Minute geht Biel in Führung, Fink bringt Streller und Frei, kurz darauf erhöht der Underdog gar auf 3:1 und zieht in den Halbfinal gegen den FC Sion ein. Der Erfolg dürfte der heutigen Bieler Mannschaft als Inspiration dienen.

41-jährig, lebt Egli mit seiner Familie mittlerweile in Wien. Aber hin und wieder wird er immer noch auf sein Tor gegen Basel angesprochen. Immer dann, wenn seine Fussballkollegen erfahren, dass er mal auf höherem Niveau spielte, und sie daraufhin eine kurze Google-Recherche starten.

Erni Maissen und die fatale Überheblichkeit der Young Boys

Als YB im Mai 1988 vor dem Cuphalbfinal steht, ist die Ausgangslage ähnlich wie jetzt. Hinter den Bernern liegt eine schwierige Saison, nun bietet sich ihnen aber gegen einen Unterklassigen die goldene Chance.

FC Schaffhausen aus der NLB heisst der Gegner. «Perfekt, dann sind wir schon im Final», denkt sich Erni Maissen. So erzählt er das. Zumal der Favorit sogar das Privileg hat, im Wankdorf anzutreten. Die Überraschung beginnt wie so oft mit Überheblichkeit.

Maissen befindet sich da im ersten Jahr in Bern, im Sommer zuvor ist er aus Basel gekommen, weil der Nationalspieler für seinen Stammclub zu teuer geworden ist. Und nun sieht er sich schon um den ersten Cuptitel spielen. «Wir hatten alle Vorteile auf unserer Seite», erinnert er sich.

Aber die Partie nimmt einen Verlauf, wie er typisch ist für eine Sensation. YB will wenig gelingen, zunehmend sind die Spieler genervt, weil sich der Gegner mit allen Mitteln wehrt. Dazu regnet es stark. Als Goalie Urs Zurbuchen in der 77. Minute einen Distanzschuss zwischen seinen Händen durchflutschen lässt, sind die Young Boys derart perplex, dass sie nicht mehr reagieren können.

Die Blamage kostet Trainer Alexander Mandziara den Job, obwohl er mit den Young Boys 1986 Meister und 1987 Cupsieger wurde. Daraufhin macht in Bern eine Verschwörungstheorie die Runde: Die Spieler hätten bewusst verloren, um Mandziara loszuwerden. Maissens Replik: «Blödsinn!»


https://www.bernerzeitung.ch/cup-yb-fc- ... 9995292060

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. April 2025, 11:48 
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Kommt das gut?

YB muss mit Not-Duo in den Cup-Halbfinal gegen Biel

Das 0:5 in Luzern hat YB nicht nur enorm wehgetan, sondern auch gleich die gesamte Innenverteidigung schachmatt gesetzt. Jetzt müssen Lauper/Zokrou vielleicht bis Ende Saison ran.

Loris Benito (33), Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Ali Camara (27) nach seinem Ritt auf dem Oberschenkel von Luzerns Donat Rrudhani (25) für sechs Spiele gesperrt, fünf verbleiben. Die lange Sperre ist am Donnerstag bestätigt worden. So wird der Guineer maximal im letzten Saisonspiel in Lugano und/oder im Cupfinal für YB auflaufen können. Ein letzter Einsatz wäre wohl ein Abschiedsspiel. YB sucht einen Abnehmer für den Roten Ali, der diese Saison zum dritten Mal vom Platz flog.

Zoukrou stand auch für den Horrorstart in die Saison

So sind also Allzweckwaffe Sandro Lauper (28) sowie Tanguy Zoukrou (21) in der Innenverteidigung vorderhand gesetzt. Vielleicht bis Ende Saison. «Wir verstehen uns gut, haben eine hohe Affinität zueinander. Das hat man auch gegen den FCZ gesehen, als wir nicht allzu viel zugelassen haben», sagt der junge Franko-Ivorer. Er persönlich hat im YB-Dress auch schon ganz andere Erfahrungen gemacht. In fünf der sechs ersten Saisonspiele, von denen YB keines gewann, kam er zum Einsatz. Viermal von Beginn weg. Danach plagten ihn zwei Verletzungen, die zu zwei längeren Ausfallperioden führten. Vor dem Match gegen Zürich hatte er sechs Wochen nicht mehr gespielt. Nun ist alles plötzlich ganz anders. Mit als nächstem Gegner den kleinen FC Biel aus der Promotion League vor der Brust.

Letzte YB-Tickets wurden verlost

«Aber in dieser Mannschaft wollen sicher einige das Spiel ihres Lebens machen. Und die haben Lugano rausgeworfen. Da müssen wir auf der Hut sein.» Der ehemalige französische U20-Nationalspieler würde gerne in seinem ersten Jahr in Bern einen Titel feiern. In der Meisterschaft wird wohl nichts mehr daraus. «Da gilt unser ganzer Fokus auf Platz zwei und der Champions-League-Qualifikation», sagt der Mann, der von Troyes zu YB gewechselt war.

Übrigens: Biel hat den Gästen grosszügigerweise 1200 (der 6000) Tickets überlassen, also doppelt so viel wie sie mussten, obwohl die Gastgeber ihrerseits dreimal so viele hätten verkaufen können. Die YB-Tickets gingen zuerst an die Fan-Dachverbände. Was übrig blieb, wurde unter den Saisonkarten-Inhabern verlost.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 13577.html

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