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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. März 2025, 01:31 
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«Nichts ist unmöglich»

YB-Profi Monteiro glaubt noch an den Meistertitel

Joël Monteiro und Giorgio Contini sprechen im Interview über den YB-Sieg gegen Lausanne.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 61551.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. März 2025, 01:32 
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YB – Lausanne 3:0

Itten sichert bei Bedia-Show mit Rettungstat die Null

In Zusammenarbeit mit blue Sport präsentiert Blick die Highlights der Partie YB – Lausanne (3:0).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 61587.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. März 2025, 13:45 
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Effektivster Stürmer der Liga

Bedia feiert gegen Lausanne seinen Geburtstag gebührend nach

Chris Bedia ist dank seines Doppelpacks gegen Lausanne der mit Abstand effektivste Spieler der Super League. Und er trifft bislang nur gegen Romands. Für Trainer Giorgio Contini gebührt allerdings einem anderen Stürmer grosses Lob.

Dreissig Minuten braucht Chris Bedia (29), um gegen Lausanne die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Ein typischer Mittelstürmer-Abstauber nach dem Abklatscher von Lausannes-Keeper Thomas Castella. Und eine blitzschnelle Reaktion beim Flipperkasten-Tor zum 3:0. Bedia ist die pure Effektivität.

Sechs Spiele, fünf Tore — Effektivität pur!

Er steht zum sechsten Mal für YB in der Super League im Einsatz. Und er trifft zum fünften Mal. Bedeutet: Für ein Tor braucht er ganze 87 Minuten. Das ist einsamer Spitzenwert. Zum Vergleich: Liga-Topskorer Dereck Kutesa (Servette, 13 Tore) braucht 144 Minuten für einen Treffer.

Zum ersten Mal trifft der Leihspieler von Union Berlin allerdings als Joker. Denn die anderen fünf Spiele seit seinem Transfer von Hull City zu den Bernern steht der Ivorer immer in der Startelf. «Kein Problem», sagt der ehemalige Servettien. «Der Coach hat mir am Vortag gesagt, dass er vorne mit Itten und Colley beginnen wolle. Klar war ich nicht superglücklich, denn jeder will spielen. Aber ich habe das akzeptiert. Zudem hatte ich drei Spiele nicht getroffen. Da ist es doch auch normal, wenn man dann mal nicht beginnt. Ich bin reingekommen – und habe Tore gemacht. Genau das, was doch jeder Stürmer will.»

Hoarau hat am gleichen Tag Geburtstag

Von hinten schleicht sich YB-Legende Guillaume Hoarau (41) heran. «Du hast auch am Mittwoch Geburtstag gehabt?», fragt der heutige Blue- und Sky-Experte, der zu Besuch im Wankdorf ist. «Ja, genau. Auch am 5. März.» Also sei er auch Fisch. Hoarau zu Blick: «Deshalb weiss er, wo das Tor steht.» Sagt der Mann, der für die Berner wettbewerbsübergreifend 118 Tore geschossen hat.

Zurück zu Bedia. Speziell ist auch, dass er alle fünf Tore gegen welsche Klubs gemacht hat: Yverdon, Sion und Lausanne. «Wir mögen die Romands nicht speziell», sagt Bedia scherzhaft. Und das soll gegen Servette, den nächsten welschen YB-Gegner, so weitergehen. «Auch wenn ich nach wie vor engen Kontakt zu Servette pflege. Immerhin verdanke ich den Genfern meinen Weg in Europa. Aber wenn man auf dem Feld steht, ist das egal.»

Contini: «Cedi war wichtiger als Chris»

Bedia – zwei Tore in dreissig Minuten. Cedric Itten (28), der ihm bevorzugt wurde – null Tore in einer Stunde. Bedia hat mit fünf Toren in sechs Spielen eine ungleich höhere Effektivität als Itten, der in 23 Spielen viermal ins Schwarze traf. Da dürfte auch für Trainer Giorgio Contini (51) klar sein, wer mehr überzeugt hat.

Keineswegs! «Gegen Lausanne war Cedi entscheidender als Chris», so der Trainer, der seine Massnahme auch stützen muss. «Cedis Rettungsrat auf der Linie hat uns im Spiel gehalten, respektive uns vor dem Ausgleich bewahrt. Da sind wir beim Teamspirit, von dem Cedi sehr viel besitzt. Und er hatte Pech, dass sein Tor wegen knappen Offsides aberkannt wurde. Ein sehr wertvoller Spieler, der sich immer voll in den Dienst des Teams stellt. Tore sind das wichtigste für einen Stürmer», sagt Contini, der Ex-Stürmer, der am Samstag zum 250. Mal an der Linie eines Super-League-Matches stand. «Aber Cedi weiss, auch, wie wertvoll er auch sonst ist.»

Nun auf nach Basel

Und er ist Basler. Das nächste Spiel? Basel vs. YB. Das Spiel, das vielleicht darüber entscheidet, ob YB noch Titelträume hegen darf. Ein gewaltiges Spiel, so oder so. Ob mit Bedia, dem Effektiven, oder Itten, dem Mannschaftsdienlichen, in der Startelf.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 62104.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 11. März 2025, 15:34 
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11.03.2025

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Hunger und Durst – Ramadan führt zu Spielunterbruch

Premiere im Wankdorf am Samstag in der Partie YB gegen Lausanne: Wegen des Ramadan pfeift der Schiedsrichter exakt bei Sonnenuntergang zu einer Ess- und Trinkpause. Gemäss einer Uefa-Regelung.

Die Flutlichtanlage begann eben zu leuchten, als sich die Zuschauer im Wankdorf verdutzt ansahen. Schiedsrichter Lukas Fähndrich unterbricht die Partie und schickt die beiden Mannschaften an die Seitenlinie. Solches passiert jeweils im Hochsommer, wo die Schiedsrichter angehalten sind, zusätzliche Trinkpausen anzuordnen. Aber im März? Des Rätsels Lösung: der Ramadan, der noch bis Ende März dauert. Muslime essen und trinken dabei von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts. Allerdings: Es gibt Ausnahmen für Schwangere und Kranke.

Pfiff um 18.26 Uhr

Am Samstag setzte die Dämmerung genau um 18.26 Uhr ein. Vier Spieler bei den Young Boys sind gläubige Muslime. Wie auf den Fernsehbildern zu sehen war, holte sich Mittelfeldmotor Rayan Raveloson, der aus Madagascar kommt, Datteln. Zusammen mit dem Gabier Ebrima Colley, dem Algerier Jaouen Hadjam und Mohamed Ali Camara, der seine Wurzeln in Guinea hat, bilden die Vier ein Quartett der gläubigen Muslime bei den Young Boys. Nach drei Minuten gings gestärkt weiter. Für Camara und Hadjam auf der Ersatzbank.

YB wusste von nichts

Das Fasten beeinflusse zwar die Physis, sagt Trainer Contini gegenüber der Berner Zeitung: «Aber wir können das auffangen. Es hat jedenfalls keinen Einfluss darauf, wie ich aufstelle.»

Der Stadionsprecher wusste nichts von der Ramadan-Trinkpause, konnte das Rätsel nicht auflösen und die Fans über den speziellen Hintergrund dieser Pause aufklären. YB-Kommunikationsdirektor Albert Staudenmann: «Es wäre sicher gut gewesen, das Publikum zu informieren, aber wir wussten nichts davon und waren selbst überrascht». YB wurde aber nur in dieser Sache auf dem linken Fuss erwischt, das Spiel gewannen die Berner schlussendlich verdient mit 3:0.

Richtlinie der Uefa – in den vier höchsten Schweizer Ligen

Adrian Arnold, Pressesprecher des Schweizerischen Fussballverbands, erklärt auf Anfrage der Plattform J: «Bezüglich Trinkpausen aus religiösen Gründen setzen wir in den höchsten vier Ligen der Schweiz eine Uefa-Regelung um. Ein beteiligter Klub kann vor dem Spiel bei der Schiedsrichterin/beim Schiedsrichter das Anliegen vorbringen, bei einem Spielunterbruch eine Trinkpause aus religiösen Gründen zu gewähren.» Dabei teile der Vertreter des Clubs den gewünschten Zeitpunkt für die Trinkpause mit (zum Beispiel nächster Spielunterbruch nach Sonnenuntergang, während Ramadan). Ein allfälliger «Zeitverlust» werde als Nachspielzeit nachgeholt.

4,7 Prozent der Wohnbevölkerung

Im Kanton Bern leben nach der Bevölkerungsstatistik von 2023 gut 41'000 Muslime, das entspricht 4,7 Prozent der Wohnbevölkerung. Im Vergleich mit den anderen Kantonen hat Glarus mit 9,4 Prozent den höchsten Bevölkerungsanteil an Muslimen.

Ramadan

Der Ramadan 2025 begann am 1. März und endet am 29. März. Das Ramadanfest (Eid-ul-Fitr) feiern die gläubigen Muslime am 30. März. Früh am Morgen verrichten sie an diesem Tag gemeinschaftlich das Festtagsgebet (Eid-Gebet) in der Moschee.


https://www.plattformj.ch/artikel/230527

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