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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 12:11 |
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23.02.2025  Zitat: Continis Bilanz nach zwei Monaten
«Jetzt von Platz 1 oder 2 zu sprechen, wäre vermessen»
Seit knapp zwei Monaten ist Giorgio Contini bei YB im Amt. Vor dem wegweisenden Spiel gegen Leader Lugano zieht er eine erste Bilanz und sagt, warum der Druck am Sonntag mehr auf dem Gegner liegt.
Giorgio Contini (51) ist ein gefragter Mann. Der vielsprachige und kommunikative YB-Trainer muss vor dem Duell heute Sonntag im Wankdorf gegen Leader Lugano diversen Medien Auskunft geben. Denn er und (Noch-)Meister YB stehen vor wegweisenden Tagen. Am Donnerstag steht bereits der Cup-Viertelfinal gegen den FCZ im Letzigrund an.
Will YB nach einer verkorksten Vorrunde doch noch einmal in den Titelkampf eingreifen, heisst es heute Sonntag: verlieren verboten – auch wenn Contini sagt: «Derzeit von Platz 1 oder 2 zu sprechen, wäre vermessen. Die Champions-League-Daten in der neuen Situation interessieren uns derzeit nicht.» Bei einer Niederlage würde der Abstand auf die Tessiner aber auf 11 Punkte anwachsen – bei 13 verbleibenden Spielen.
Besonderen Druck verspürt Contini nicht – im Gegenteil. Lugano sei die bislang konstanteste Mannschaft der Saison und reise als Favorit nach Bern. «Auch für sie ist es ein Tag der Wahrheit. Sie müssen gewinnen, denn sie wollen ja unbedingt Meister werden.» Und YB? «So banal es tönt: Unser primäres Ziel ist, dass wir nach 33 Runden die Top 6 erreichen und den Abstand zu den Spitzenteams in Grenzen halten. Danach könnten wir die Ziele noch immer revidieren.» Nur was den Cup betrifft, macht der ehemalige Nati-Assistent eine klare Ansage: «Natürlich wollen wir am Donnerstag unbedingt weiterkommen.»
Das Fine-Tuning fehlt noch
Nach turbulenten ersten Wochen ist Contini bei YB angekommen. 58 Tage ist es her, seit der Winterthurer das Zepter beim Serienmeister übernommen hat. Aber obwohl YB zusammen mit Lugano und Basel das beste Team der Rückrunde ist (11 Punkte aus 6 Spielen), läuft noch nicht alles wie geschmiert. «Wir sind noch nicht so gefestigt, wie wir uns das vorstellen. Wir sind zwar defensiv stabil und haben gezeigt, dass wir offensiv powern und ins Rollen kommen können. Aber wir schaffen es noch nicht, gewisse Widerstände abzuschütteln.»
Nach drei Siegen de suite folgte vor einer Woche in Winterthur mit der Pleite gegen das Schlusslicht der Dämpfer. Den Vorwurf, dass sein Team «kein Gras fressen kann und nach drei Siegen überheblich war», lässt er aber nicht gelten. «Wir sind gut in die Partie gekommen, erspielten uns einige Chancen und haben auch danach die Zweikämpfe angenommen.» Was fehle, sei die Geduld, vor allem, wenn kein Tor gelänge. «Wir müssen lernen, offensiv auch andere Lösungen zu finden und in gewissen Phasen auch mal dem Gegner den Ball zu überlassen. Das Fine-Tuning fehlt noch.»
Dass 10 der 11 Punkte auf Kunstrasen geholt worden sind, ist für Contini kein Zufall. «Ich kenne das ja von früher als Trainer bei St. Gallen, Lausanne und GC. Als Gegner musst du dich zuerst an den Kunstrasen adaptieren, weil jeder Kunstrasen etwas anders ist.» Dasselbe gelte aber auch für YB bei Spielen auf Naturrasen, da bräuchten sie etwas länger, um sich anzupassen, auch wenn sie im Vorfeld, wenn möglich, auf Naturrasen trainieren würden. Und dass in vielen Stadien der Rasen derzeit sehr tief und holprig ist, kommt den spielstarken Teams nicht entgegen. «Als Ausrede oder Alibi lasse ich das aber ganz sicher nicht gelten», sagt Contini.
Im Duell heute Sonntag gegen Lugano ist das aber kein Thema, weil YB in seinem Wohnzimmer auf Kunstrasen spielt. Und mit prognostizierten 12 Grad sind auch keine winterlichen Temperaturen zu erwarten für das Spiel, das für beide Klubs wegweisend ist. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 18173.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 26. Februar 2025, 23:24 |
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26.02.2025  Zitat: 3,2 Millionen Franken Verlust
Wie ein Trader beim fragwürdigen YB-Hauptsponsor sein Leben ruinierte
Plus500 hat einen zweifelhaften Ruf. Die Geschichte eines geschädigten Kunden zeigt, weshalb. YB gibt sich unbeirrt – und hat die Zusammenarbeit heimlich verlängert.
In Kürze:
- Die Tradingplattform Plus500 begünstigte den Absturz von Thorsten Meier. - Das zeigen Dokumente, die der Redaktion vorliegen. - YB nimmt einen Imageschaden in Kauf, dabei zahlt Plus500 für sein Engagement unwesentlich mehr als der frühere Hauptsponsor. - Experten wünschen sich eine stärkere Regulierung von Firmen wie Plus500.
Für sie ist Thorsten Meier immer noch der wohlhabende Verwandte. Umso mehr können sie nicht fassen, hält er bloss Ausflüchte bereit, wenn es darum geht, monatlich 500 Franken an die Pflegeheimkosten des eigenen Vaters beizusteuern.
Wenn sie nur wüssten. Jedes Mal wenn Meier wieder eine Nachricht seiner Familie erreicht, denkt er: «Scheisse, was mache ich jetzt?»
Als man den 56-Jährigen im Februar trifft, laufen 13 Betreibungen gegen ihn, seinen Job hat er verloren, bald wird er aus der Wohnung fliegen. «Ich habe mein Leben komplett ruiniert», sagt er.
Vor ihm türmt sich ein riesiger Schuldenberg auf. Wie gross dieser ist, lässt sich aus Dokumenten erahnen, die der Redaktion vorliegen. Sie zeigen: Allein auf der Tradingplattform Plus500 hat Meier 3,2 Millionen Franken verspekuliert.
Plus500 zahlt unerheblich mehr als die Migros
Hier kommen die Young Boys ins Spiel. Seit 2020 ist das an der Londoner Börse kotierte Unternehmen Hauptsponsor des Fussballclubs, es dürfte jährlich ein- bis eineinhalb Millionen Franken nach Bern überweisen, damit das Firmenlogo auf den YB-Trikots prangt. Ein fast schon verschwindend kleiner Betrag im Vergleich zu den rund 35 Millionen Franken, die YB dieses Jahr in der Champions League verdient hat.
Ebenso erstaunlich daran: Gemäss einer Person, die es wissen muss, soll Plus500 nur geringfügig mehr bezahlen als der vorherige YB-Hauptsponsor Migros Aare.
Dafür nehmen die Berner einen Imageschaden in Kauf. Ihre Partien in der Champions League dürfen in Frankreich seit längerem nicht übertragen werden, weil die dortige Finanzmarktaufsicht das Geschäftsgebaren von Firmen wie Plus500 als unseriös einstuft. In Australien wird eine Sammelklage gegen das Unternehmen vorbereitet. Und in etlichen Ländern sind Urteile gegen Plus500 gefällt worden.
Spielsucht trifft auf Onlinehandel mit CFDs
Wer Meiers Fall kennt, versteht, weshalb. Und staunt, wie wenig es die Young Boys kümmert, für wen sie Werbung betreiben. So wurde in letzter Zeit der Vertrag mit Plus500, der ursprünglich diesen Sommer ausgelaufen wäre, gar um eine weitere Saison bis 2026 verlängert. Man habe das zu einem späteren Zeitpunkt noch kommunizieren wollen, schreibt YB.
Der «Beobachter» hat Meiers Fall öffentlich gemacht, wobei Meier nicht Meier heisst. Noch ist er nicht bereit, den Schein, den er seit Jahren unter grössten Anstrengungen wahrt, aufzugeben. «Einem Alkoholiker siehst du irgendwann seine Sucht an, einem Drogenabhängigen sowieso», sagt Meier. «Aber einem Spielsüchtigen nicht. Sie sind hervorragende Schauspieler.»
Meier war spielsüchtig. Nachdem er erstmals die Kontrolle verloren hatte, liess er sich in den Casinos im In- und Ausland sperren. Über zehn Jahre lang gab er dem Drang nicht nach, er baute Firmen im Gastrobereich auf und sparte zum ersten Mal in seinem Leben. Sein Bankguthaben da: 167’000 Franken.
Dann wurde er auf Plus500 aufmerksam. Das Unternehmen bietet den Onlinehandel mit sogenannten Differenzkontrakten – kurz CFDs – an. Mit diesen kann auf Kursveränderungen bei Aktien oder Währungen gewettet werden. Und zwar mit einem Hebeleffekt: So lässt sich der Einsatz überproportional vergrössern, teilweise um das Hundertfache. Das ist hochspekulativ und hochriskant. Innerhalb von Sekunden lässt sich die gesamte Einlage verlieren.
Wer sein Geld mit CFDs anlege, könne ebenso gut ins Casino gehen, finden Konsumentenschützer. Sie warnen seit Jahren davor.
Seine Ersparnisse lösen sich in Luft auf
Das ist Meier nicht bewusst, als er im Januar 2016 bei Plus500 einsteigt. Er glaubt, es mit einem seriösen Finanzdienstler zu tun zu haben. Bevor er loslegen kann, muss er den gesetzlich vorgeschriebenen Fragebogen ausfüllen. Er gibt an, über keine Erfahrungen als Trader und über Ersparnisse von 0 bis 200’000 Franken zu verfügen.
Dann zahlt Meier 10’000 Franken ein. «Bin neu hier», schreibt er im Chat mit dem Kundendienst von Plus500. Und: «LG». Noch ist er freundlich gestimmt.
Aber das Traden reaktiviert seine Spielsucht, die Abwärtsspirale beginnt zu drehen. Und zwar schnell. Wenige Tage nach der ersten Einzahlung überweist er 50’000 Franken, kurz darauf wieder 50’000, dann 40’000. Innert dreier Wochen lösen sich seine Ersparnisse in Luft auf.
Als er Anfang September aus dem Rausch aufwacht, hat er 700’000 Franken verzockt. Meier lässt sich in die Klinik einweisen. Ihm wird dringend geraten, sich sperren zu lassen. Er schreibt Plus500: «Bitte löschen Sie mein Konto dauerhaft.»
«Es gibt bescheuerte Menschen. Und ich zähle mich dazu.» Thorsten Meier über sich selbst
«Selbst schuld», werden Sie nun vielleicht denken. Umso mehr, da Meier über sich sagt: «Es gibt bescheuerte Menschen. Und ich zähle mich dazu.»
Aber was folgt, sollte Plus500 als Sponsor der Young Boys disqualifizieren. Zumal die Berner gerne von ihren «YB-Werten» sprechen, sie verstehen darunter «vertrauenswürdig» und «fair».
Trotz Meiers Bitte wird sein Konto nicht gelöscht. Im Gegenteil: Er wird weiterhin mit Nachrichten eingedeckt. Vor allem wird er mehrmals aufgefordert, falsche Angaben zu seiner finanziellen Situation zu machen. «Um der Kontotätigkeit gerecht zu werden», schreibt Plus500. Ungeachtet der massiven Verluste und der schriftlichen Kündigung zuvor. Unterlagen, die bezeugen könnten, dass sich Meier das überhaupt leisten könnte, fordert das Unternehmen nie mehr ein.
Zwei Jahre widersteht Meier der Versuchung, im November 2018 wird er rückfällig. Weil auf Zypern die Rahmenbedingungen verschärft worden sind, wird ihm Angeboten, sein Konto nach Australien zu verlegen. Dort gelten laschere Regeln. Als Lockmittel dienen Bonuszahlungen und ein spezieller Status als «professioneller Trader». «Dabei hätte Plus500 längst wissen müssen, dass ich höchstens professionell im Geldverlieren bin», sagt Meier.
Sogar das Erbe eines Bekannten verspielt
Er ist – typisch für einen Spieler – vom Gedanken getrieben, seine Verluste wettzumachen. Dabei verliert er immer mehr Geld, allein im Jahr 2020 fast eine Million Franken.
Als 2021 auch in Down Under neue gesetzliche Bestimmungen eingeführt werden und Meier die eingeschränkte Hebelwirkung beim Kundendienst beklagt, wird ihm angeboten, sein Konto auf die Seychellen zu transferieren. Auf dem Archipel im Indischen Ozean ist bei einem Hebel von 1:300 hemmungsloses Gambling weiterhin möglich.
Plus500 begünstigt Meiers gnadenlosen Absturz, statt zu hinterfragen, woher sein Geld kommt. Statt ihn zu schützen, im Wissen, dass er einmal kündigen wollte und über die Jahre starke Anzeichen für eine Geldspielsucht zeigte. Etwa, indem er immer neue Kreditkarten hinterlegte.
Er hat über seine Betriebe, die er schliesslich abstossen muss, nicht nur Kredite in Millionenhöhe aufgenommen, er hat nebst seiner Altersvorsorge auch jene von Bekannten, die ihm helfen wollten, und deren Erbe verspielt. «Ich habe nicht nur mein Leben zerstört, sondern auch ihres», sagt Meier. «Andere Menschen mit hineingezogen zu haben, ist für mich unerträglich.»
Immer mehr Menschen ergeht es wie Meier
Zahlen zeigen, dass Meier nicht allein ist mit seinem Leid. Laut einer von Sucht Schweiz 2022 durchgeführten Studie weisen rund 5 Prozent der Schweizer Bevölkerung ernsthafte Spielprobleme auf, Tendenz steigend. Und auf jede süchtige Person kommen – wie im Fall Meier – Verwandte und Bekannte, die Schaden nehmen.
Darüber hinaus hat sich von 2018 bis 2021 die Anzahl derer, die im Bereich der Finanzwetten ein problematisches Verhalten offenbaren, verdreifacht, was in diesem Zeitraum die mit Abstand grösste Zunahme bedeutet. «Uns bereitet dieser Anstieg enorme Sorgen», sagt Domenic Schnoz, Gesamtleiter des Zentrums für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, Radix.
Bei Finanzwetten wird im Schnitt mehr als zehnmal so viel gesetzt wie beim normalen Geldspiel. Zudem verfallen Trader dem Irrglauben, dass mit Vorwissen Gewinne realisiert werden können. Dabei ist es erwiesen, dass sich das Risiko bei solchen Produkten langfristig so gut wie nie ausbezahlt.
«Das Schadenspotenzial wird unterschätzt und von den Anbietern teilweise runtergespielt», sagt Christian Ingold, Dozent für Gesundheitsförderung und Prävention an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Er wünscht sich eine explizite Risikodeklaration. Ähnlich klingt es bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht, die in einem Schreiben vom letzten Oktober feststellt, dass die Risikoaufklärung bei diesen «besonders schwer verständlichen und riskanten» Produkten «vielfach unzureichend» sei.
Dennoch treffen Firmen wie Plus500, die in der Schweiz keinen Geschäftssitz haben, kaum auf Regulierungen. Sie fallen nicht unter das 2019 verschärfte Geldspielgesetz und dürfen – im Gegensatz zu ausländischen Sportwettanbietern – nicht nur in der Schweiz tätig sein, sondern auch für sich werben. Ein Umstand, den Experten wie Schnoz und Ingold kritisieren.
YB gibt sich unbeirrt
Plus500 lässt den zugestellten Fragebogen unbeantwortet. Die Young Boys halten in einem Statement fest, «dass uns vonseiten Aufsichtsbehörden keine Verfehlungen oder Verfahren bekannt sind. Sollte ein Verfahren eingeleitet werden, würden wir unsere Beziehung mit dem Hauptpartner überprüfen.»
Die Young Boys hinterlassen den Eindruck, dass sie die gesellschaftliche Verantwortung, die sie als einer der grössten Schweizer Sportclubs tragen, ignorieren. Schliesslich bewerben sie prominent ein Produkt, das Menschen ins Verderben führen kann. Auf diesen Hinweis gehen die Berner nicht ein. Dabei müssten sie eine gewisse Sensibilität für das Thema Spielsucht haben. YB-Clubbesitzer Jöggi Rihs ist auch Besitzer von Swiss Casinos.
2022 beauftragte Thorsten Meier eine Kanzlei, zu klären, ob er Plus500 in der Schweiz verklagen könnte. Dies habe ihn 11’000 Franken gekostet, sagt er. Um dann bloss zu erfahren, dass er sich keine Hoffnungen zu machen brauche. Dass Geschädigte oft weder die Mittel noch die Kraft haben, gegen solche Firmen vorzugehen, ist ein weiteres grosses Problem.
«Herrgott noch mal», ruft Thorsten Meier noch aus, «es sollte YB doch möglich sein, einen anderen Sponsor zu finden.» https://www.tagesanzeiger.ch/wie-ein-ma ... 2318593946
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. Februar 2025, 14:37 |
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27.02.2025  Zitat: YB-Holzbecher: Doch kein Recycling, sondern Verbrennung
Seit einem Jahr werden Getränke an Heimspielen des Young Boys in Holzbechern ausgeschenkt. Holzbecher, die nach Gebrauch zu Spanplatten weiterverarbeitet werden und danach ein zweites Leben als Möbel bekommen. Eigentlich. Nun ist klar: Die Holzbecher werden verbrannt. https://www.srf.ch/audio/regionaljourna ... 27_NR_0043
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. Februar 2025, 14:38 |
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27.02.2025  Zitat: Holzbecher werden verbrannt, statt weiterverwertet – YB wusste nichts davon
Seit einem Jahr wird bei YB das Bier nicht mehr in Papp-, sondern in Holzbechern eingeschenkt. Die Idee dahinter war, dass die Becher in Spanplatten weiterverwertet werden sollten. Doch daraus wurde nichts.
Vom Bierbecher zum Möbelstück. Das war die Idee von YB als sie im Jahr 2024 die Getränke nur noch in Holzbechern ausschenkten. Den Fans wurde vermittelt, dass die Becher nach dem Gebrauch zu Spanplatten wiederverwertet werden und so nicht weggeworfen und verbrannt werden müssen.
Doch nun ist in einem SRF-Bericht herausgekommen, dass die von den Fans viel kritisierten Becher doch verbrannt werden. Der Grund dafür ist, dass die Becher nach der Konsumation zu sehr verschmutzt sind. Die Firma Swiss Krono, welche für die Verarbeitung zuständig ist, teilt mit: «Wir haben mehrere Testläufe unternommen und hatten dabei mit Verunreinigungen zu kämpfen.» Oftmals waren noch Restbier, Zigarettenstummel und Kaugummis in den Bechern enthalten. Roman Bühler, Leiter Holzeinkauf von Swiss Krono, sagt, dass sie Becher nicht selbst sortieren und reinigen und dadurch die Anforderungen für das Recyclingholz nicht erfüllt werden. «Daraus hätten wir keine qualitativen Platten herstellen können.»
Das Start-up Arboloom, das die Becher zur Verfügung stellt, hat verschiedene Verwertungswege ausprobiert. Wie Natalia Röthlisberger, CEO von Arboloom, gegenüber SRF sagt, ist es aus ökologischer Sicht sinnvoller, die Becher zu verbrennen, anstatt zu reinigen und recyceln.
Bis vor Kurzem nichts davon gewusst hatte YB. Erst vor einigen Wochen wurde den Young Boys mitgeteilt, dass die Becher nicht zu Spanplatten weiterverarbeitet werden. Dies bestätigt auch YB-Mediensprecher Stefan Stauffiger: «In der Kommunikation mit Arboloom ist einiges schiefgelaufen, das wollen wir jetzt aufarbeiten. Auch Röthlisberger von Arboloom möchte in Zukunft die Kommunikation verbessern: «Wir haben unsere Partner etwas später informiert als gewünscht und können uns kommunikativ noch verbessern.»
Falls die Fans vom Schweizer Meister sich schon auf die Rückkehr der alten Becher gefreut haben, nun die bittere Enttäuschung. Die Holzbecher bleiben und werden in Zukunft für die Fernwärmeproduktion genutzt. «Diese Lösung ist noch nachhaltiger als Recycling», gibt Stauffiger zu Wort.
Die Berner sind nicht der einzige Verein in der Schweiz, welcher auf die Holzbecher von Arboloom setzt. Auch der FC Aarau verwendet diese Becher und auch auf dem Brügglifeld wird ein Teil der Holzbecher für das Fernwärmenetz genutzt. Wie der Verein mitteilt, wird an einer Lösung gearbeitet, damit in Zukunft die Becher für die Spanplattenherstellung verwendet werden können: «Wir arbeiten intensiv mit unseren Partnern daran, langfristig wieder vermehrt die ursprünglich angestrebte Recyclingvariante umzusetzen.» https://www.watson.ch/sport/fussball/65 ... -verbrannt
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. Februar 2025, 14:40 |
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27.02.2025  Zitat: YB: Grosser Recycling-Flop um Holzbecher
Seit einigen Monaten setzt YB im Wankdorf auf Holzbecher. Was als Weltneuheit angepriesen wurde, entpuppt sich jetzt als Flop.
Das Wichtigste in Kürze
- Im Wankdorf werden Getränke seit rund einem Jahr in Holzbechern verkauft. - Die Behälter werden aber anschliessend verbrannt, statt recyclet.
Bereits im Sommer 2023 erfolgte im Wankdorf ein Testlauf mit Holz statt Plastik. Bei den Fans von YB kam das Pilotprojekt mit den Holzbechern aber nicht gut an.
Nach einigen Anpassungen wurden die Plastikbecher dann endgültig ersetzt. Das Start-up Arboloom wurde mit der nachhaltigen Lösung beauftragt. Doch jetzt entpuppt sich die angepriesene «Weltneuheit» als Reinfall.
Wie SRF berichtet, werden die Holzbecher nicht wie ursprünglich geplant zu Spanplatten verarbeitet. Grund: Kaugummis, Zigi-Stummel und Restbier.
Die Firma Swiss Krono, welche für die Weiterverarbeitung zuständig ist, teilt gegenüber SRF mit: «Wir haben mehrere Testläufe unternommen und hatten dabei mit Verunreinigungen zu kämpfen.»
Man hätte aus den gebrauchten Holzbechern keine qualitativen Platten herstellen können. Die Sortierung und Reinigung hätte die Kapazität überstiegen.
Jetzt heisst es: Verbrennen statt Recyclen. Das sei eine effizientere Lösung, sagt Nathalia Röthlisberger, CEO von Arboloom.
Bei YB erfuhr man erst von wenigen Wochen von diesem Problem. «In der Kommunikation mit Arboloom ist einiges schiefgelaufen. Das wollen wir jetzt aufarbeiten», wird Mediensprecher Stefan Stauffiger bei SRF zitiert.
Als gescheitert will man das Projekt allerdings nicht abstempeln. Stauffiger: «Die Holzbecher werden künftig für die Fernwärmeproduktion genutzt – diese Lösung ist noch nachhaltiger als Recycling.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-gr ... r-66923495
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shalako
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Verfasst: Montag 3. März 2025, 17:43 |
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03.03.2025  Zitat: Es hapert auf fremdem Terrain
YB und Auswärtsspiele: Definitiv kein «Match»
Die Young Boys tun sich in dieser Super-League-Saison auf fremden Plätzen enorm schwer. Die Auswärtsbilanz ist kläglich.
Wer in dieser Saison ein Auswärtsspiel der Young Boys besucht, hat höchstwahrscheinlich nicht viel zu jubeln. Auch am Sonntag gegen die Grasshoppers war für YB trotz mehr Spielanteilen nichts zu holen.
Die Niederlage kommt aber nicht von ungefähr. Nicht nur, weil die Young Boys auch im dritten Anlauf in dieser Saison gegen GC ohne Treffer blieben. Hinzu kommt, dass die Berner in dieser Spielzeit von 13 Auswärtspartien nur deren zwei gewinnen konnten, zuletzt vor einem Monat in Lausanne.
Eine solch magere Ausbeute in der Fremde hatte der amtierende Meister zuletzt in der Saison 2012/2013 aufgewiesen, als in der gesamten Saison nur zwei Auswärtssiege zustande gebracht wurden. Damals schloss YB die Meisterschaft auf dem bescheidenen siebten Platz ab.
Lieber Underdog als Favoritenrolle
Auffällig ist, dass sich das Team von Trainer Giorgio Contini gegen Teams der unteren Tabellenregion immer wieder schwer tut. Gegen GC, Sion und Winterthur weisen die Young Boys die tiefste Siegquote in dieser Saison auf.
Trainer Contini wurde an der Pressekonferenz nach dem Spiel im Letzigrund auf diese Thematik angesprochen. «Wir machen es spannend, wer in die Barrage kommt, jedoch nicht, was die vorderen Tabellenplätze betrifft», äusserte sich der 51-Jährige. In dieser Liga könne jeder jeden schlagen, jedes Spiel sei gleich schwierig.
Der Tabellenführer als nächste Auswärtsprüfung
Einfach wird das nächste Spiel in der Fremde gegen Tabellenführer Basel sicherlich nicht werden. Die erste Begegnung der beiden Teams im St. Jakob-Park im vergangenen Oktober ging aus Sicht der Berner mit 0:1 verloren. Continis Team dürfte froh sein, dass Basel nicht in der unteren Tabellenhälfte zu finden ist.
Bevor es aber nach Basel geht, misst sich YB am kommenden Samstag zuhause mit Tabellennachbar Lausanne-Sport. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... kein-match
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. März 2025, 23:22 |
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05.03.2025  Zitat: Pläne für neuen YB-Fussballcampus
In der Region Bern gibt es zu wenig Fussballplätze - das Angebot reicht schon lange nicht mehr aus. Und mit der Frauen-EM im eigenen Land könnte die Nachfrage noch steigen. Deshalb plant YB zusammen mit dem Kanton und den Gemeinden einen neuen YB-Fussballcampus. In der öffentlichen Mitwirkung gab es viel Zustimmung - aber auch Kritik. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -160151943
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. März 2025, 23:24 |
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05.03.2025  Zitat: Mitwirkung beendet
Fussballcampus Bern positiv aufgenommen – Verkehrskonzept gefordert
Trotz mehrheitlicher Zustimmung gibt es auch Kritik am Fussballcampus Region Bern. Hauptthemen sind Verkehr und Emissionen.
Der Fussballcampus Region Bern hat in der öffentlichen Mitwirkung mehrheitlich Zustimmung erfahren. Kritik gab es vorwiegend in den Bereichen Verkehr und Umwelt, wie die Verantwortlichen am Mittwoch mitteilten.
Die Kritik betreffe die Verkehrserschliessung, die Parkierung sowie die Lärm- und Lichtemissionen, schrieben der BSC YB, der Kanton Bern und die Gemeinden Bolligen und Ostermundigen in einer gemeinsamen Mitteilung.
Insgesamt seien 80 schriftliche Eingaben eingetroffen. Es sei aber eine Minderheit, die dem Campus kritisch gegenüberstehe.
SP fordert Verkehrskonzept
Eine Kritikerin ist die SP Ostermundigen. Sie begrüsse den Vorschlag, dem Mangel an Fussballplätzen mit dem geplanten Campus- Projekt entgegenzuwirken, teilte die Ortspartei mit, die diverse Punkte der Überbauungsordnung positiv würdigte.
Die SP forderte in ihrer Mitteilung aber ein Verkehrskonzept, um sicherzustellen, «dass der Autoverkehr nicht durch Siedlungsgebiete in Ostermundigen fliesst». Zudem möchte sie 20 Prozent weniger Parkplätze einplanen, dafür mehr Veloabstellplätze.
Weiter schlug die SP vor, die Buslinie 44 wieder über das Wegmühlegässli zu führen, um die ÖV-Erschliessung des Campus von Ostermundigen und Gümligen her zu verbessern. Einige der Vorschläge betreffen zudem den Schutz des Grünen Bandes, die Pflanzung von Bäumen und die Installation von PV-Anlagen auf den Dächern.
Die Anregungen und Eingaben werden nun einer detaillierten Prüfung unterzogen, wie die für den Campus Verantwortlichen weiter mitteilten. Es folgten weitere Abklärungen und Gespräche. Anschliessend würden die Unterlagen für die kommunalen Entscheide zur Überbauungsordnung finalisiert und publiziert.
Geplant ist, dass die Stimmberechtigten von Bolligen und Ostermundigen Ende 2025 oder Anfang 2026 über die Überbauungsordnung befinden werden. In beiden Gemeinden sind Ein- oder Umzonungen nötig. https://www.bernerzeitung.ch/yb-fussbal ... 7481389655
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. März 2025, 15:48 |
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07.03.2025  Zitat: Ostermundigen und Bolligen
Wie weiter beim YB-Campus? Jetzt sind die Standortgemeinden gefordert
Kritiker verlangen, dass beim 80-Millionen-Franken-Projekt nachgebessert wird. Zumindest beim ÖV zeichnet sich bereits eine Lösung ab.
In Kürze:
- Der regionale Fussballcampus könnte durch eine Verlegung der Buslinie 44 besser erschlossen werden. - Ostermundigen will laut seinem Gemeindepräsidenten weitere Anpassungen prüfen. - Die Investitionen für den Campus betragen 80 Millionen Franken. Wie stark sich die Gemeinden engagieren, ist noch offen. - Ein offener Punkt ist der Ortsbildschutz, da die Landschaft national geschützt ist.
Zum geplanten YB-Campus soll eine Buslinie führen. Mit dieser Forderung im Rahmen der Mitwirkung rennt die SP Ostermundigen offene Türen ein. Der Ostermundiger Gemeindepräsident Thomas Iten (parteilos) sagt dazu auf Anfrage: «Der Gemeinderat hat bereits im Herbst 2024 beschlossen, für die Buslinie 44 des RBS eine neue Linienführung zu beantragen.» Der RBS-Bus verkehrt zwischen Bolligen, Ostermundigen und Gümligen.
Da Ostermundigen den Schulstandort Rothus für 41,5 Millionen Franken saniert und erweitert, ist die ÖV-Erschliessung für die Gemeinde ein grosses Thema. Als Nächstes ist die Regionalkonferenz am Zug.
In einem ersten Schritt gehe es nun darum, die Anregungen aus der Mitwirkung im Detail auszuwerten und zu verarbeiten, sagt Thomas Iten. «Das von verschiedener Seite geforderte Mobilitätskonzept wird für die weitere Planung sowieso notwendig sein, dabei geht es auch um eine bessere Velo- und Fusswegverbindung.» Und auch die zu erwartenden Lärmemissionen würden abgeklärt, so Iten weiter.
Was ist mit der Hitze?
Falls der Fussballcampus gebaut wird, so werden dort Hunderte von Kindern trainieren, zum grösseren Teil auf Kunstrasen, der sich im Sommer stärker aufheizt als Naturrasen. Die Hitzeproblematik sei deshalb höher zu gewichten, kritisiert die SP Ostermundigen. Deshalb brauche es als Schattenspender Bäume zwischen den Spielfeldern.
«Gerade für Kinder ist Schatten sehr wichtig, wir wollen daher in der nächsten Phase Schatten spendende Elemente prüfen», sagt Thomas Iten dazu. Der Ostermundiger Gemeindepräsident verweist aber auch auf den Mehraufwand, der durch die Baumpflege notwendig würde.
Insgesamt gingen über 80 Eingaben ein, diese stammen nicht nur von Parteien und Verbänden, sondern auch von Einzelpersonen, die zum Beispiel als Anwohnende direkt betroffen wären. «Das Thema bewegt die Gemeinden», sagt der Bolliger Gemeindepräsident René Bergmann (Mitte). «Wir hören auch viel Positives, weil es sich um eine Chance für den Breitensport handelt.»
Insgesamt wird mit Investitionskosten von 80 Millionen Franken gerechnet. Rund die Hälfte davon wird YB übernehmen, um Spielflächen für den Nachwuchs und die Frauen zu erhalten. Dazu gehört auch ein Stadion mit rund 2000 Plätzen.
Auch der Kanton wird investieren, weil auf dem Gelände ein Neubau für die Beobachtungsstation geplant wird. Dort werden Jugendliche mit hohem Schutz- und Förderbedarf betreut. Weiter sind eine Turnhalle und ein Hallenbad projektiert.
Sportlicher Zeitplan
Die Gemeinde Bolligen will zusammen mit anderen interessierten Gemeinden die Finanzierungsmöglichkeiten für das Hallenbad abklären. «Unser Hallenbad ist in die Jahre gekommen und weist einen hohen Sanierungsbedarf auf», sagt René Bergmann.
Der Zeitplan für den YB-Campus ist eng. Bereits Ende 2025 sollen die notwendigen Entscheide auf Ebene der Gemeinde getroffen werden. In Bolligen fällt dieser an der Gemeindeversammlung, in Ostermundigen sind ein Parlamentsbeschluss und dann eine Volksabstimmung notwendig.
Ob der sportliche Zeitplan eingehalten werden kann, ist offen. «Es ist schön, diesen Drive zu spüren», so René Bergmann, der Bolliger Gemeindepräsident. «Das vom Kanton in die Wege geleitete Verfahren beansprucht aber auch viele Ressourcen.»
Die Projektorganisation zeigte sich in einer Medienmitteilung zur Mitwirkung zuversichtlich, dass «im weiteren Projektverlauf breit akzeptierte Lösungen gefunden werden können». Gemäss Planung ist die Eröffnung und Inbetriebnahme für 2028 vorgesehen.
Ort von nationaler Bedeutung
Noch offen ist, welche Bedeutung dem Ortsbildschutz zukommt. Der Fussballcampus käme in ein geschütztes Ortsbild von nationaler Bedeutung zu liegen. Deshalb wird die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) ein Gutachten erstellen.
Zurzeit sei man daran, gemeinsam mit der kantonalen Denkmalpflege eine Eingabe an die ENHK vorzubereiten, heisst es bei der kantonalen Baudirektion auf Anfrage. Gleich anschliessend an die geplanten Fussballplätze befinden sich auch historische Landsitze mit Parkanlagen.
In den Unterlagen der Mitwirkung gehen die Verantwortlichen davon aus, dass «nur eine geringfügige Beeinträchtigung der Ortsbildqualitäten resultiert». https://www.bernerzeitung.ch/nun-sind-b ... 4738575243
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shalako
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Verfasst: Samstag 8. März 2025, 13:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.03.2025  Zitat: Technischer Direktor Mathieu Beda
Ruhig, überlegt und abgeklärt: Das sagen Weggefährten über den neuen Mann bei YB
Mathieu Beda übernimmt bei YB die Funktion als Technischer Direktor. Vor über zehn Jahren wäre er schon einmal fast bei den Young Boys gelandet.
In Kürze:
- Mathieu Beda wird neuer Technischer Direktor bei YB. - Er war zuvor Spieler und Berater, unter anderem von Miralem Sulejmani. - Er gilt als ruhig, überlegt und clever. - Bedas Vertrag bei YB läuft bis 2028, er ist für das Transferwesen zuständig.
Nach dem Abgang von Steve von Bergen stellt YB Mathieu Beda als neuen Technischen Direktor ein. Der Franzose kommt von ausserhalb des YB-Kosmos. Berührungspunkte gab es aber zuvor schon. Und: Er ist, was Spielstil, Sprache und Charakter angeht, gar nicht so anders als sein Vorgänger von Bergen.
Beda war einst ein spielintelligenter Innenverteidiger. Aufgewachsen ist er in Südfrankreich, später spielte er in Belgien und wechselte im Januar 2006 nach Deutschland. Für Kaiserslautern und 1860 München absolvierte der heute 43-Jährige über 100 Spiele, hauptsächlich in der 2. Bundesliga.
Seine Fussballkarriere beendete Beda in der Schweiz. Fredy Bickel holte ihn zum FC Zürich. «Er war für uns ein Glückstreffer», sagt Bickel heute. Der ehemalige YB-Sportchef beschreibt Beda als ruhig, abgeklärt und intelligent. «Er ist sehr überlegt in der Art, wie er sich äussert und sich gibt», sagt Bickel.
Es sind die gleichen Worte, wie sie auch Florian Stahel wählt. Stahel verteidigte vor gut zehn Jahren zusammen mit Beda beim FCZ. «Er war ein Stratege und hat der Mannschaft auf dem Platz die nötige Ruhe gegeben.» Sie hätten sich immer gut verstanden.
Für Schlagzeilen sorgte Beda auch neben dem Platz. Aus seiner Zürcher Zeit ist die Geschichte vom Abschiedsessen mit Eric Hassli überliefert. Die beiden Franzosen hätten zusammen mit Andrea Guatelli nach dem Essen noch «etwas überzogen», so schreibt es die NZZ, darum seien sie gebüsst und suspendiert worden. Goalie Guatelli verlor zudem seinen hart erkämpften Stammplatz an Johnny Leoni.
Ebenfalls Teil dieses Teams war der jetzige YB-Captain Loris Benito. Der damals 21-Jährige sagte letzten September im «Blick» auf die Frage, von welchem Vorbild er am meisten gelernt habe: «Das begann schon früh beim FC Aarau mit meinem Onkel Ivan. Später beim FCZ war Mathieu Beda ein hervorragender Captain. Bei Benfica spielte ich mit Luisão zusammen, einem Weltklassespieler. Aber auch Steve von Bergen war ein grosser Leader.»
Berater von Sulejmani und Zakaria
Benito ist nicht der einzige Berührungspunkt von Beda mit YB. Der Franzose war nach seiner Karriere als Spielerberater tätig und dabei immer wieder Kontaktperson der Berner. So vertrat er etwa Miralem Sulejmani und Denis Zakaria zu ihren Zeiten bei YB. «Der Wechsel von Denis Zakaria von Servette zu YB war sein erster grosser Transfer», sagt Bickel, der damals als Sportchef von YB auf der anderen Seite stand.
Auch bei den Wechseln von Sulejmani und Benito habe Beda seine Finger im Spiel gehabt, so Bickel. Als Spielerberater hat sich Beda aber zuletzt vor allem auf den französischen Markt fokussiert.
Für Zakaria fädelte er später auch den Transfer zu Borussia Mönchengladbach ein. «Ich war Spielerberatern gegenüber immer kritisch, aber mit Beda waren die Diskussionen immer auf Augenhöhe», sagt Bickel. Der Franzose habe für seine Sache gekämpft, aber es sei immer lösungsorientiert gewesen.
Auch in den Medien wird Beda immer wieder vernünftiges und umsichtiges Handeln attestiert. Diese Redaktion schrieb einst, Beda behalte bei der Planung von Zakarias Karriere das «grosse Bild» im Auge. Übersetzt heisse dies: den richtigen Schritt zur richtigen Zeit machen, nichts überstürzen, den Club auswählen, bei dem der Spieler sich entwickeln kann, und auch die finanziellen Aspekte berücksichtigen. Das seien Bedas Worte.
Apropos Worte: Beda ist mehrsprachig. Neben Französisch spricht er auch Deutsch und Englisch fliessend.
Nach dem FCZ und Basel auch YB
Nun also unterschreibt Beda bei YB einen Vertrag bis 2028. Er ist vor allem für das Transferwesen zuständig. Die Berner sind damit nicht die Ersten. Auch der FC Zürich und der FC Basel haben mit Milos Malenovic beziehungsweise David Degen ehemalige Agenten in führenden Positionen.
Übrigens: Mathieu Beda landete einst schon mal beinahe bei YB. 2013 machte dieses Gerücht die Runde durch die Medien. Der FC Zürich musste sparen, und YB brauchte einen Innenverteidiger. Sportchef Bickel meint vielsagend: «Es ist anzunehmen, dass Beda auf der Liste stand, aber ich wollte unbedingt Steve von Bergen.»
Das gelang YB, von Bergen wechselte 2013 als Spieler zu den Bernern und verlässt den Club nun nach zwölf Jahren. Und Beda ist gewissermassen sein Nachfolger. https://www.bernerzeitung.ch/mathieu-be ... 9454931676
_________________ For Ever
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