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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 31. Januar 2025, 01:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.01.2025  Zitat: Schnappt sich YB diesen Ex-Servette-Knipser?
Mit null erzielten Toren ist YB desaströs in das neue Jahr gestartet. Jetzt rüsten die Berner im Sturm offenbar mit einem ehemaligen Servettien auf.
Das Wichtigste in Kürze
- YB ist desolat in die Ära Contini gestartet. - Die Bilanz aus den ersten vier Spielen: zwei Remis, zwei Niederlagen, null Tore. - Jetzt soll ein ivorischer Stürmer die Torflaute des Meisters beenden.
Mit Rückkehrer Christian Fassnacht und Rayan Raveloson (Auxerre) hat YB bislang zweimal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Jetzt stehen die Berner offenbar vor der Verpflichtung eines torgefährlichen Stürmers.
Einem Medienbericht aus England zufolge hat sich Chris Bedia für eine Rückkehr in die Schweiz entschieden. Der 28-jährige Ivorer spielte von 2022 bis Anfang 2024 bei Servette, wo er in 68 Spielen 31 Tore erzielte.
Nach seinem Abgang aus Genf lief es für Bedia nicht wunschgemäss. In sieben Partien für Union Berlin erzielte der 1,90 Meter grosse Stürmer nur ein Tor. Vergangenen Sommer wechselte er leihweise zu Hull City in die englische Championship.
Sein Vertrag beim Club, für den auch Anthony Racioppi spielt, läuft noch bis Ende Juni. Jetzt hat sich Bedia aber scheinbar für einen vorzeitigen Abgang entschieden.
Weder YB noch Union Berlin haben sich bislang zum Gerücht geäussert. https://www.nau.ch/sport/fussball/schna ... r-66901069
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 31. Januar 2025, 02:25 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 31. Januar 2025, 23:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.01.2025  Zitat: Transfers bei YB
Niasse verlässt YB – kommt dafür ein Stürmer?
Nun ist es offiziell: Cheikh Niasse wechselt von den Young Boys zu Hellas Verona in die Serie A. Dafür scheinen die Berner Verstärkung für die Offensive gefunden zu haben.
Nach drei Jahren bei den Young Boys mit zwei Meistertiteln und einem Cupsieg wechselt Mittelfeldspieler Cheikh Niasse in die Serie A: Wie YB am Freitag mitteilt, übernimmt Hellas Verona den 25-Jährigen leihweise bis Saisonende – mit anschliessender Kaufpflicht. Hellas Verona steht derzeit auf dem 17. Platz der italienischen Meisterschaft.
Über die Modalitäten – eine allfällige Leihgebühr oder die Höhe der Ablösesumme – machte der Schweizer Meister keine Angaben.
Der Transfer hatte sich angekündigt: Der Senegalese stand zuletzt gegen GC in der Meisterschaft und gegen Roter Stern in der Champions League nicht mehr im Kader, weil er für Verhandlungen freigestellt war. Am Donnerstag absolvierte er in Italien die medizinischen Tests, von seinen Teamkameraden hatte er sich bereits verabschiedet.
Cheikh Niasse war im Februar 2022 von Lille zu YB gekommen, nachdem er zuvor an Panathinaikos Athen ausgeliehen worden war. Nebst den drei nationalen Titeln erreichte Niasse mit YB zuletzt zweimal die Champions League.
Während das Winter-Transferfenster in Italien kommenden Montag schliesst, ist jenes in der Schweiz noch zwei Wochen länger bis zum 17. Februar geöffnet.
Chris Bedia soll kommen
Vor dem Champions-League-Spiel gegen Roter Stern Belgrad hat Trainer Giorgio Contini den Wunsch nach einem neuen Offensivspieler geäussert. Es war die erste Forderung des neuen Trainers nach Verstärkung. Zuvor verwies er bei entsprechenden Fragen an Sportchef Steve von Bergen.
Genau dieser von Bergen soll dem Wunsch seines Trainers nun aber nachkommen. Gemäss englischen Medien steht YB vor der Verpflichtung von Stürmer Chris Bedia.
Bedia ist in der Schweiz bestens bekannt. Er wäre nach Xherdan Shaqiri zu Basel, Steven Zuber zum FCZ, Jean-Pierre Nsame zu St. Gallen oder Kasim Adams zu Servette der nächste Super-League-Rückkehrer.
Zwei Jahre stürmte Bedia für Servette, erzielte dabei in 68 Partien 31 Toren. Kurz vor dem Rückrundenauftakt der letzten Saison ging er zu Union Berlin. Dort kam der Ivorer aber nur auf sieben Einsätze und 139 Spielminuten. Zuletzt war Bedia an Hull City ausgeliehen, konnte sich dort genau wie Anthony Racioppi nicht richtig durchsetzen. Apropos Racioppi, der Goalie schliesst sich leihweise dem 1. FC Köln an.
Bedia war bis Ende Oktober als Stürmer von Hull gesetzt. Dann nahmen die Einsatzzeiten aber deutlich ab, zuletzt stand er nicht mal mehr im Aufgebot. Der Trainer wolle beweglichere Spieler im letzten Drittel, schreibt etwa die Hull Daily Mail. Das ist nicht Bedias Stärke, wobei er für seine Grösse durchaus beweglich ist. Der Ivorer ist Zentrumsstürmer mit viel Drang zum Tor, sei es als klassische Nummer 9 im Strafraum oder auch als Spitze im Umschaltspiel. Mit Cedric Itten und Silvere Ganvoula hätte YB dann drei Stossstürmer, eigentlich einen zu viel. https://www.bernerzeitung.ch/yb-cheikh- ... 6620642759
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shalako
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Verfasst: Samstag 1. Februar 2025, 22:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.02.2025  Zitat: YB: So schön ist der neue Fanshop am Zytglogge
Direkt bei der Tram-Haltstelle am Zytglogge können sich die Anhänger von YB neu mit Fanartikeln eindecken. Der Club hat seinen neuen Shop eröffnet.
Das Wichtigste in Kürze
- YB verfügt nun über einen Fanshop mitten in der Stadt Bern. - Der Laden am Zytglogge feierte am Freitag Eröffnung.
Schon Anfang September verkündet YB auf Nau.ch-Anfrage die Pläne für einen neuen Fanshop mitten in der Stadt. Heute Freitag feiert der Laden, der direkt am Zytglogge steht, seine feierliche Eröffnung.
Der «Boutique-Laden», wie YB seinen Shop beschreibt, führt ein ausgewähltes Sortiment. Erstes Fazit beim Besuch: Der kleine, aber feine Laden gefällt mit einer gelungenen Einrichtung.
Die Lage ist für Fans optimal: Wer noch einen Schal oder ein Trikot braucht, kann sich direkt bei der Zytglogge-Haltstelle eindecken. Und dann mit dem 9i-Tram zum Stadion fahren.
Wer heute bei der Eröffnung vorbeischaute, erhielt ein Gratis-Kafi offeriert. Und bei einem Einkauf gibt es ein Ticket für eines der nächsten Heimspiele obendrauf.
Zuerst müssen die Berner aber auswärts ran: Am Samstag um 18 Uhr wartet das Spiel in Lausanne. Das Team von Giorgio Contini jagt bei den Waadtländern das erste Tor und den ersten Sieg des Jahres. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-so ... e-66901947
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. Februar 2025, 19:46 |
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04.02.2025  Zitat: So hat YB im Winter sein Team umgebaut
YB erlebt den grössten Winter-Kaderumbruch seit der Saison 2021/22. Die Berner reagieren auf den schwachen Saisonverlauf – folgt jetzt der grosse Angriff?
Das Wichtigste in Kürze
- Mit Fassnacht, Raveloson und Bedia rüstet YB sein Team im Winter auf. - Dafür verlassen Elia, Ganvoula, Niasse und Pfeiffer den Club. - Am Mittwoch empfängt YB um 20.30 Uhr Yverdon zum nächsten Ligaspiel.
Meist dienen Wintertransferfenster dazu, kurzfristige Abgänge zu kompensieren. Oder um bereits Vorgriffe auf die neue Saison zu machen. Doch bei YB nutzt man das aktuelle Transferfenster, um der Mannschaft ein neues Gesicht zu geben.
Die bisher lange enttäuschende Saison hat bereits drei Trainerwechsel zur Folge gehabt. Auf Patrick Rahmen folgt erneut Interimscoach Joel Magnin, der das Team bis Winter stabilisierte.
Auf das neue Jahr hin hat Giorgio Contini übernommen, der sich seinen Start anders vorgestellt hatte: Erst im fünften Spiel gibt es das erste Tor und den ersten Sieg zu feiern.
Beim 2:1 in Lausanne stehen Rückkehrer Christian Fassnacht und Neuzugang Rayan Raveloson in der Startelf. Beide zählen nicht zur Kategorie der jungen Spieler, mit denen man bei guter Entwicklung später Transfererlöse generieren wird.
Fassnacht, Raveloson und Bedia sorgen für frischen Wind
«Fasi» ist 31-jährig und soll mit seiner Erfahrung auch neben dem Platz helfen. Raveloson ist mit 28 Jahren ebenfalls routiniert, zudem 33-facher Nationalspieler Madagaskars.
Er soll der dringend benötigte Taktgeber und Chef im Mittelfeld werden, den YB zuletzt lange vermisste. Dass er die Anlagen dazu hat, kann man beim Sieg in Lausanne bereits erahnen.
Auch ganz vorne bringt YB neuen Wind ins Team. Mit Chris Bedia kehrt der ehemalige Servette-Knipser nach unbefriedigenden Aufenthalten bei Union Berlin und Hull City in die Schweiz zurück.
Auch er ist mit 28 Jahren im besten Alter. Und hat gezeigt, dass er weiss, wo in der Super League die Tore stehen. Gut möglich, dass der Stürmer schon am Mittwoch gegen Yverdon in der Startelf steht: Cedric Itten fehlt wegen einer Gelbsperre.
Vier Spieler verlassen YB im Winter
Auf der anderen Seite trennt sich YB gleich von mehreren Spielern mit prominenten Namen. Silvère Ganvoula (28) etwa, der in die Serie A zu Monza wechselt. Mit 18 Toren in 78 Spielen konnte der Kongolese die Erwartungen nie ganz erfüllen.
Oder Cheikh Niasse (25), der seine grossen Anlagen zu selten in konstante Leistungen umsetzen konnte. Dafür sorgte er neben dem Platz für Schlagzeilen. Der Senegalese spielt neu für Hellas Verona.
Mit Meschack Elia (27) geben die Young Boys zudem einen verdienten Spieler (vorerst leihweise) an Nantes ab. Vier Meistertitel und einen Cupsieg holt der Stürmer mit den Bernern.
Seinen Wechselwunsch hatte er schon länger deponiert. Zudem ermöglicht ihm der Transfer einen Tapetenwechsel, der ihm nach einer privaten Tragödie guttun könnte.
Pechvogel Pfeiffer verlässt YB nach zwei Einsätzen
Der vierte Abgang betrifft den wohl grössten Pechvogel der jüngeren YB-Geschichte: Patric Pfeiffer beendet seine Leihe vorzeitig und wechselt – ebenfalls leihweise – zu Magdeburg in die 2. Bundesliga.
Pfeiffer wurde im August von Augsburg geholt, als das Verletzungspech bei den Bernern grassierte. Doch schon beim ersten Einsatz im Cup gegen Printse-Nendaz verletzte sich der Deutsche.
Erst im Dezember kommt er gegen Stuttgart zu seinem zweiten und letzten Einsatz für YB. Mit der Rückkehr von Loris Benito, Tanguy Zoukrou oder Ali Camara stehen mittlerweile genügend Innenverteidiger zur Verfügung. Weitere Einsätze für Pfeiffer, für den YB keine Kaufoption besass, hätten wenig Sinn gemacht.
Drei Zuzüge, vier Abgänge: Bei YB hat man auf die enttäuschende Entwicklung in den letzten Monaten reagiert. Die neue Kaderstruktur dürfte auch für eine veränderte Hierarchie sorgen.
Zumindest Fassnacht und Raveloson dürften direkt zu Leistungsträgern avancieren. Dazu kommt mit Marvin Keller die neue Nummer 1 im Tor. Sein Standing dürfte nach dem Entscheid von Giorgio Contini ebenfalls grösser geworden sein.
Letzter Winterumbruch fand im Winter 2021/22 statt
Letztmals erlebte YB in der Saison 2021/22 einen grösseren Umbruch. Doch damals musste YB mit Michel Aebischer, Silvan Hefti, Christopher Martins und Jean-Pierre Nsame gleich vier Leistungsträger ziehen lassen. Dafür kamen Cheikh Niasse, Anthony Racioppi, Edimilson Fernandes oder Kevin Varga.
Was vergleichbar ist: Damals wird YB nach vier Titeln in Serie erstmals nicht Meister, der FCZ setzt sich durch. Im März trennte man sich von Trainer David Wagner, für ihn übernahm Matteo Vanetta. Die Saison beendete YB auf Rang drei – damit könnte man (Stand jetzt) wohl auch in dieser Spielzeit leben.
Gibt YB noch Husic und Chaiwa ab?
Bei den Zugängen dürfte bei YB wohl nicht mehr allzu viel passieren. Mit diesem Team ist der Einzug in die Top 6 realistisch, sofern man beim amtierenden Meister zurück zur Konstanz findet.
Gut möglich, dass auf der Abgangsseite aber noch etwas passiert: Für Anel Husic oder Miguel Chaiwa könnten Leih-Lösungen gesucht werden.
Vor allem Husic dürfte in der aktuellen Kaderzusammenstellung kaum mehr zum Einsatz kommen. Innenverteidiger Sadin Crnovrsanin wurde bereits leihweise an Wil abgegeben.
Bereits am Mittwoch steht das Team von Giorgio Contini wieder im Einsatz: Um 20.30 Uhr empfangen die Berner Yverdon – und wollen erstmals in dieser Saison zwei Ligaspiele en suite gewinnen. https://www.nau.ch/sport/fussball/so-ha ... t-66904556
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shalako
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Verfasst: Sonntag 9. Februar 2025, 22:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.02.2025  Zitat: YB-Sieg gegen Sion
Die Neuen schlagen ein und die Spielfreude ist zurück
Die Young Boys bezwingen die Walliser 5:1. Es ist der dritte Sieg in Serie, und zum dritten Mal fällt das erste Tor sehr früh. Das dürfte kein Zufall sein.
In Kürze:
- Neuzugänge erzielen sieben der letzten elf YB-Tore. - YB gewinnt dreimal in Serie mit einer frühen Führung im Spiel. - Offensive Spielideen beginnen zu greifen, wie Trainer Contini sagt.
Das 1:0 von Rayan Raveloson sticht heraus – klar, es ist ein Traumtor. Dafür geht man ins Stadion. Es war aber nicht das Einzige, was gegen Sion positiv auffiel. Offensiv war etwa ein klarer Plan zu erkennen. In der 27. Minute kombinieren sich die Berner vom eigenen Abstoss über sechs, sieben Stationen bis vors Tor der Walliser. Dass der Kopfball von Joël Monteiro nicht im Goal landet – geschenkt.
Es geht um die Art und Weise, ein ganz ähnlicher Aufbau ist auch später immer wieder zu sehen. Die YB-Spieler folgen einem klaren Plan, und das Selbstverständnis, etwas zu kreieren, scheint wieder da zu sein. Das fehlte den Bernern in der Hinrunde – angesichts der Resultate war dies auch nicht sonderlich überraschend.
Etwas überraschender ist, dass die Berner zum Start mit Giorgio Contini nach vier Spielen und null Toren nun in dieser Woche 13-mal getroffen haben. Sie schliessen die englische Woche mit dem Punktemaximum ab. Trainer Contini sagt: «Unsere Ideen beginnen zu greifen.» Das ist auf dem Feld deutlich erkennbar, immer wieder werden die Offensivspieler mit flachen, vertikalen Zuspielen gesucht. Das sei das YB-Spiel, sagt Contini, «physisch, schnell, vertikal». Captain Loris Benito nennt es «flüssigen Fussball».
Auch das 2:0 durch Chris Bedia oder das 3:1 durch Alan Virginius entstehen aus solchen Situationen. Der Ball läuft über mehrere Stationen, und am Schluss hat YB die nötige Präsenz in der Box, um auch einmal einen Prellball zu verwerten. Dabei sind zwei Sachen augenfällig. Erstens: Vier der fünf Tore erzielen die drei Neuzugänge. Insgesamt gehen sieben der letzten elf YB-Tore auf die Konten von Raveloson, Bedia und Fassnacht.
Ein Zufall? Kaum. Denn die drei haben zum einen Qualität, und sie sind mit einem frischen Kopf nach Bern gekommen. Die negativen Erfahrungen aus der Hinrunde haben sie nicht im Hinterkopf. «Wenn du neu in eine Mannschaft kommst, hast du keine Berührungsängste. Du hast die Negativerlebnisse nicht», sagt Contini. Das gelte im Übrigen auch für ihn.
«Besseres Gesamtbild»
Zudem hätten sich die Neuen gut eingefügt. «Die drei waren sofort da und haben Gas gegeben», sagt Goalie Marvin Keller. Und Benito meint: «Die Neuen haben eingeschlagen. Es ist sehr wichtig, dass zwei von ihnen die Liga bereits kennen, und Rayan spielt sehr abgeklärt.» Alle drei sprechen von Energie, die die Neuen einbringen würden. «Wir haben durch sie neue Puzzleteile bekommen, die das Gesamtbild besser machen», sagt Contini. Die sportliche Führung hat offensichtlich die richtigen Hebel angesetzt.
Es seien aber nicht nur die Verdienste der Neuen, sagt Benito. «Es stehen auch noch acht andere auf dem Platz.» Und auch diese acht machen gegen Sion einen guten Job. Insbesondere Alan Virginius zeigt sich wendig und kreativ. Mit seiner Pirouette vor dem 2:0 von Bedia hätte er auch am «Art on Ice» keine schlechte Figur gemacht. Contini darf bilanzieren: «Die Spielfreude ist zurück.»
Frühe Führungen
Das ist offensichtlich. 14 Sekunden dauert es in Lausanne, gegen Yverdon sind es knapp fünf Minuten und gegen Sion 62 Sekunden: Dann liegt der Ball im Tor des Gegners. YB hat dreimal in Serie gewonnen, dreimal gingen die Berner sehr früh in Führung und taten dies auf eine freche Art, die nur eine Mannschaft mit Freude gelingt. Die frühen Tore sind die zweite Auffälligkeit nach den Torschützen.
Und auch diese dürfte kein Zufall sein. Benito sagt: «Der Trainer legt sehr viel Wert darauf, dass wir von Beginn an Druck ausüben.» Dass der Ball sich aber so ins Tor senkt wie nach dem Schuss von Raveloson, ist dann natürlich auch etwas Glück. Aber wenn es läuft, fallen solche Tore.
Nur warum es seit dieser Woche so viel unbeschwerter ist, kann weder der Trainer noch der Captain noch der Goalie wirklich beantworten. «Es ist in positiven wie auch in negativen Phasen schwierig, Gründe dafür zu finden», sagt Benito. Wenns aber laufe, sei es einfacher, dies zu akzeptieren. YB hat nun zum ersten Mal seit August dreimal in Serie gewonnen. Damals gab es ein 10:0 gegen Nendaz im Cup und die beiden Siege gegen Galatasaray in der Champions-League-Qualifikation. Ist nun also nach drei Siegen alles gut bei YB? «Ich sah vor drei, vier Wochen nicht alles schwarz, darum mache ich nun auch nicht auf Rosarot», sagt Contini.
Nächsten Samstag folgt das Spiel beim Tabellenletzten in Winterthur. Für den Trainer ein Heimspiel, er wuchs nur wenige Meter von der Schützenwiese entfernt auf, für sein Team eine Pflichtaufgabe. Auch wenn die Schützenwiese im Februar nicht der feine Kunstrasen des Wankdorfs ist. Genau drum ging Contini übrigens in seiner Zeit als Assistenztrainer der Nationalmannschaft für Beobachtungen gern an solche Spiele. Es sei etwas anderes, auswärts auf diesen weniger guten Plätzen zu spielen als zu Hause auf dem Kunstrasen. https://www.bernerzeitung.ch/young-boys ... 0346906953
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shalako
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Verfasst: Dienstag 11. Februar 2025, 21:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.02.2025  Zitat: YB: Das spricht dafür, dass die Berner doch noch Meister werden
Nach drei Siegen in Folge ist YB wieder in Tuchfühlung mit dem Leader-Trio. Und es spricht einiges dafür, dass der Meister doch noch um den Titel mitspielt.
Das Wichtigste in Kürze
- YB macht Boden auf Leader Basel gut, der Rückstand beträgt noch sechs Punkte. - Plötzlich scheinen die Berner um Trainer Contini wieder Titel-Anwärter zu sein. - Nau.ch liefert sieben Gründe, die dafür sprechen.
Drei Siege, 13 erzielte Tore: YB blickt auf eine äusserst erfolgreiche Woche zurück. Weil die Konkurrenz patzt, ist das Contini-Team plötzlich wieder in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Und man sollte es wieder als Meister-Kandidaten auf der Rechnung haben – aus diesen sieben Gründen:
1. Die Neuen schlagen ein
Der zuletzt viel kritisierte Sportchef Steve von Bergen darf sich für die Winter-Einkäufe auf die Schulter klopfen: Rayan Raveloson und Christian Fassnacht stehen bereits bei je zwei Toren. Stürmer Chris Bedia traf sogar schon dreimal.
Alle drei überzeugen vor allem bei den Gala-Auftritten gegen Yverdon (6:1) und Sion (5:1). Raveloson mit seiner starken Präsenz, Fassnacht mit seinem unermüdlichen Einsatz und Bedia mit seiner Effizienz.
Alles Eigenschaften, die dem Meister zuletzt gefehlt haben.
2. Die «Altlasten» sind weg
Mit Cheikh Niasse, Silvère Ganvoula, Patric Pfeiffer und Meschack Elia haben vier Spieler YB im Winter verlassen. Abgänge, die man offenbar gut verkraften kann.
Niasse war bekannt dafür, es mit Regeln und Vorgaben nicht so genau zu nehmen. Ein Beispiel? Vergangenen Oktober musste er 18'000 Stutz Busse zahlen, weil er ohne Führerschein unterwegs war. Sein Abgang schadet der Teamchemie offenbar nicht.
Und mit Ganvoula konnte man einen Stürmer verkaufen, der seit September nur ein einziges Liga-Tor erzielte. Auch sein Tor in der Champions League gegen Atalanta half den Bernern nicht weiter. Mit Bedia ist man da besser bedient.
3. Der verspätete Trainer-Effekt
In den ersten vier Spielen unter Giorgio Contini holte YB keinen Sieg. Nicht ein einziges Tor wollte den Bernern gelingen. Nur Marvin Keller, den der Neo-Trainer zur Nummer 1 beförderte, wusste restlos zu überzeugen.
Mittlerweile scheinen die Ideen von Contini zu fruchten: YB spielt wieder offensiv und schnörkellos, die Fans im Wankdorf haben wieder Grund zum Jubeln. Der Trainer-Effekt scheint doch noch eingetroffen zu sein – lieber spät als nie.
4. Der Leader-Fluch hält an
Wer die Tabelle in der Super League anführt, der gewinnt nicht mehr. Das hat sich in dieser Saison bereits mehrfach bestätigt. So auch am Sonntag, als Leader Basel in Genf 1:2 verliert.
Damit hat YB auf Rang eins nur noch sechs Punkte Rückstand. Und das bei immerhin 15 ausstehenden Spielen.
5. Keine Dreifach-Belastung mehr
Sang- und klanglos, mit null Punkten, hat man sich aus der Champions League verabschiedet. Dass man sich jetzt voll und ganz auf Meisterschaft und Cup fokussieren kann, ist ein Segen. Die acht europäischen Spiele schienen YB nicht gut zu bekommen. Zudem sind die vielen Verletzten zurück.
6. Das Schlachten-Glück ist zurück
Ein abgefälschter Schuss gegen Yverdon und keine Rote Karte gegen Keller: YB hat das Wettkampfglück auf seiner Seite. Das war in der Vorrunde bei weitem nicht der Fall. Oft fehlte dem Meister am Ende das berühmte Quäntchen Glück zum Sieg.
7. Das Rest-Programm ist machbar
Zehn Spiele sind bis zur Liga-Aufteilung noch zu absolvieren. Auf fast alle vermeintlich schwierigen Gegner treffen die Berner zu Hause. Lugano, Lausanne, St. Gallen und der FCZ reisen allesamt noch ins Wankdorf.
Die zwei wohl schwierigsten Aufgaben hat die Contini-Elf in Basel und bei Servette zu meistern. Auch die Partie beim FC Luzern Mitte April dürfte kein Spaziergang werden.
Aber sollte YB die Form der letzten Woche konservieren können, müssen sich die anderen Meister-Kandidaten warm anziehen. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... n-66909296
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shalako
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Verfasst: Dienstag 11. Februar 2025, 21:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.02.2025  Zitat: Zahlen zum neuen YB-Stürmer
Chris Bedia ist besser als Ganvoula, aber nicht so gut wie Nsame
Tore, Vorlagen und Dribblings: Wir haben den neuen Mann im YB-Angriff unter die Lupe genommen. Wo der Neuzugang auftrumpft – und wo nicht.
In Kürze:
- Chris Bedia passt mit seiner Grösse und Postur in den YB-Sturm. - Er hat bessere Torwerte als Ganvoula. Aber an einen Vorvorgänger kommt er nicht heran. - Eine Zahl zeigt, weshalb er auch mit Itten zusammen spielen könnte.
Es gibt Menschen, die stehen auf einen bestimmten Typ. Deren Partner sehen sich immer ähnlich. YB gehört auch dazu. Die Berner stehen auf einen bestimmten Typ von Stossstürmer. Gross und breit soll dieser sein.
Beispiel gefällig? Jean-Pierre Nsame ist 188 Zentimeter gross und 91 Kilogramm schwer, seine Nachfolger Cedric Itten (189 cm, 84 Kilo) und Silvere Ganvoula (191 cm, 87 Kilo) stehen ihm in nichts nach. Und nun kommt Chris Bedia, auch er fast 190 Zentimeter gross und 90 Kilogramm schwer. Auch Wilfried Kanga und Jordan Siebatcheu haben ähnliche Gardemasse. Sie alle würden auch als Türsteher eine gute Figur abgeben. Und sie alle erzielen Tore. Chris Bedia traf gleich bei seinem ersten Einsatz für YB. Am Samstag legte er die Tore zwei und drei nach. So gut startete keiner der anderen drei. Aber auch Nsame und Itten trafen bei ihrem Debüt in Gelb-Schwarz. Ganvoula immerhin beim ersten Startelfeinsatz– im dritten Spiel für die Berner.
Die Grösse und die breite Postur prägen aber auch den Spielstil dieser Stürmer. Sie haben alle ihre Stärke in der Box, wobei keiner nur annähernd an die statistischen Werte von Jean-Pierre Nsame kommt. Er hat in der Super League im Schnitt alle 105 Minuten ein Tor erzielt. Pro 90 Minuten sind das 0,85 Goals.
Neuzugang Chris Bedia kommt Nsame mit 0,65 Toren pro 90 Minuten noch am nächsten. Itten (0,5) und Ganvoula (0,47) hingegen treffen «nur» in jedem zweiten Spiel.
Nsame profitiert dabei aber auch von der damaligen YB-Dominanz. Sechsmal wurde er mit den Bernern Meister. Die Dominanz zeigt sich auch beim xG – also dem Wert der erwartbaren Tore aus einem Abschluss. Dieser beträgt 0,68 und ist deutlich höher als bei den anderen drei. Kurzum: Er erzielt am meisten Tore, hatte aber auch die besten Chancen.
Trotzdem ist er der Beste. Denn nebst der höchsten Torquote hat er auch das grösste Delta (0,17) zwischen erwartbaren und erzielten Toren – dort zeigt sich die Qualität eines Stürmers. Das hat ihn zum dreifachen Torschützenkönig der Super League gemacht. Bedia kommt auf ein Delta von 0,05, Ganvoula ist auf tieferem Niveau sogar noch etwas besser (0,07). Itten hingegen erfüllt die Statistik im Moment nicht. Das hat vor allem mit der laufenden Saison zu tun, da bleibt der Stürmer – wie so viele bei YB – unter den Erwartungen.
Auffällig auch: Nsame konnte sich mit dem Alter steigern. Die Routine scheint sich auszuzahlen. Nsame war 30-jährig, als er YB verliess und sich Como anschloss. Bedia ist zwei Jahre jünger. Betrachtet man also nur die zwei Jahre zwischen 28 und 30, konnte sich Nsame nochmals steigern – und zwar sowohl was die Torquote (0,87 Tore pro 90 Minuten) angeht als auch das Delta (0,2). Diese Jahre stehen Bedia noch bevor.
Noch nicht ganz verlässlich sind die neusten Zahlen zu Nsame in der Super League. Für St. Gallen traf er in den ersten drei Teileinsätzen zweimal – bei einem xG von 0.67.
So viel zum Toreschiessen.
Chris Bedia ist anders
Was aber bedeutet der Zuzug von Bedia für das Spiel von YB? Ersetzt er seinen Vorgänger Ganvoula einfach eins zu eins? Jein. Bedias Spiel unterscheidet sich von demjenigen der anderen drei. Das zeigt sich an den Zahlen. Der Neuzugang ist weniger der Zielspieler, der im Strafraum die Vorlagen verwertet. Entsprechend wenige Ballberührungen hat er im Strafraum.
Dafür bringt er sich mehr ein. Bedia dribbelt beispielsweise häufiger. Das wird das YB-Spiel aber nicht grundlegend verändern. Der grösste Unterschied zwischen Bedia, Itten, Ganvoula und Nsame sind die «progressiven Läufe». Damit weist das Statistikportal Wyscout den Raumgewinn eines Spielers mit dem Ball am Fuss aus. Die Statistiker unterscheiden dabei, wo dieser Raumgewinn stattfindet. So zählt in der eigenen Hälfte ein Lauf ab 30 Meter als progressiv, wenn der Lauf die Mittellinie quert, reichen 15 Meter, und in der gegnerischen Hälfte müssen 10 Meter zurückgelegt werden.
Bedia macht im Schnitt 1,32 progressive Läufe pro 90 Minuten. Itten und Ganvoula kommen nur auf 0,87, Nsame auf 0,93. Natürlich hat das auch mit der Taktik und dem Gegner zu tun. So zeigte Bedia am Mittwoch gegen Yverdon und am Samstag gegen Sion in je rund 75 Spielminuten keinen Vorstoss mit dem Ball am Fuss. Er hatte die Rolle des Neuners inne, wie sie Itten, Ganvoula oder Nsame auch spielen können. Christian Fassnacht übernahm an seiner Seite jeweils den flexiblen, kreativeren Part.
Aber Bedia hat bei Servette schon gezeigt, dass er auch diese Rolle übernehmen kann. Er läuft im Schnitt zwar nicht ganz so häufig wie die wirbligen Stürmer Ebrima Colley und den soeben nach Nantes gewechselten Meschack Elia. Aber Bedia könnte durchaus mit Itten zusammen stürmen, ohne dass die Dynamik ganz vorne fehlt – zusammen mit der Physis kann ihn das für YB sehr wertvoll machen. https://www.bernerzeitung.ch/super-leag ... 0680936670
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Februar 2025, 23:12 |
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16.02.2025  Zitat: Kunstrasen als Nachteil?
Nur zwei Siege in zwölf Spielen – YB hat auswärts Probleme
Die Young Boys haben eine offensichtliche Auswärtsschwäche. Nur zwei der zwölf Auswärtsspiele in dieser Super-League-Saison konnten die Berner gewinnen.
In Kürze:
- YB tut sich in der Fremde schwer: In zwölf Auswärtsspielen haben die Berner nur zwei Siege errungen. - Winterthur nutzte am Samstag beim 1:0-Sieg effektiv die Räume hinter den YB-Verteidigern. - Torhüter Keller zeigte starke Leistungen in der ersten Halbzeit und nimmt das Gegentor auf sich.
Die Bilanz ist unschön. YB hat nach zwölf Spielen in der Fremde lediglich zwei Siege auf dem Konto. Ein einziges ihrer letzten acht Auswärtsspiele haben die Berner gewonnen. Nur Yverdon (1) und Winterthur (0) haben in dieser Saison als Gast weniger Siege eingefahren.
Den ersten YB-Vollerfolg gab es im September auf der Schützenwiese. Der Trainer hiess damals noch Patrick Rahmen. Den zweiten gab es in Lausanne vor zwei Wochen. Dass es gerade im Stade de la Tuilière klappte, dürfte kein Zufall sein. Im Gegenteil. Die Lausanner sind das zweite Team in der Liga mit einem Kunstrasen. Das kennen die Berner, das sind sie sich gewohnt. «Eine andere Unterlage gibt ein anderes Spiel», sagt Trainer Giorgio Contini. Seinem Team gelinge die Adaption zu wenig schnell, so Contini.
In den Wintermonaten ist die Umstellung noch einmal grösser. Die Schützenwiese etwa ist am Samstagabend stumpf. Der Ball ist langsam und hüpft mehr, als dass er rollt.
Klar ist aber auch: YB hat in Winterthur nicht wegen des Rasens verloren. YB hat verloren, weil es nicht ins Spiel kam. Weil es zu viele Fehler machte, weil es zu wenig zweite Bälle gewann. Dies wäre essenziell gewesen, weil YB genau wegen des Rasens gewisse taktische Anpassungen vornahm.
Die Berner versuchten mehr mit hohen Bällen zu arbeiten. Mit Chris Bedia haben sie einen Zielspieler, der den Ball ablegen kann. Das allein gelingt zwar, nur die Fortsetzung des Angriffs missrät zu oft. Die Berner holen sich die zweiten Bälle zu selten. Das war zuletzt ganz anders. Bei den hohen Siegen gegen Yverdon und Sion war dies eine der Stärken. «Wir haben die nötige Energie dafür nicht auf den Platz gebracht», sagt Contini. Er will aber nicht alles schlechtreden, so wenig, wie er nach den drei Siegen euphorisch gewesen war.
Nur: Diese Auswärtsniederlage gegen den Tabellenletzten nach drei Siegen in Serie ist ein Rückschritt. Es war die erste YB-Niederlage gegen den FCW in der Liga seit fast 24 Jahren. Im Cup scheiterten die Berner 2011 und 2017 zweimal im Elfmeterschiessen.
«An einem normalen Tag halte ich den»
An diesem Samstag kam YB aber nie auf sein Niveau. Klar machten es die Winterthurer gut, sie nutzten die Räume, die es vor allem hinter den Aussenverteidigern Zachary Athekame und Jaouen Hadjam gab. Sie zwangen Loris Benito und Ali Camara mit dem schnellen Christian Gomis in Laufduelle, die die Berner fast nicht gewinnen konnten. Und sie nutzten in der Person von Matteo Di Giusto einmal den Raum, den YB ihnen gab. Camara köpfte einen hohen Ball in der Rückwärtsbewegung nur bis zu Di Giusto, die Sechser Filip Ugrinic und Lukasz Lakomy sind zu offensiv – auch dies war wieder ein solcher «zweiter Ball», der beim Gegner landete –, und Di Giusto hat Zeit und Platz. Er erwischt Marvin Keller mit einem satten Schuss in der weiten Ecke.
Der Ball war haltbar. Das sieht auch der Torhüter so. «Es war ein Flatterball, aber das ist keine Ausrede. An einem normalen Tag halte ich diesen», sagt Keller. Für einen 22-Jährigen ist es eine erstaunlich klare und ehrliche Aussage. Keller zeigt, dass er nicht nur auf dem Feld aussergewöhnlich weit ist für sein Alter. «Er hat ein gesundes Selbstbewusstsein und weiss, was er kann», sagt Trainer Contini.
Was er kann, zeigt Keller vor allem in der ersten Halbzeit. Da bewahrt er YB zweimal vor einem Rückstand. Im Eins-gegen-eins mit Gomis fährt Keller im richtigen Moment das Bein aus und pariert mit der Fussspitze. Kurz vor der Pause steht Keller einfach richtig, als Gomis nach einer Flanke allein am Fünfmeterraum zum Abschluss kommt.
Für den YB-Goalie ist es eine Rückkehr. Im letzten Jahr war Keller massgeblich am Höhenflug der Winterthurer beteiligt. Sie schafften es in die Finalrunde und bis in den Cup-Halbfinal. «Hier ist immer eine gute Stimmung, ich hatte eine gute Zeit hier, aber ich wäre lieber mit drei Punkten nach Hause gefahren.»
Die nächsten Auswärtsspiele hat YB in Zürich: am 27. Februar im Cup-Viertelfinal gegen den FCZ, drei Tage danach in der Liga gegen GC. Dann kann YB zeigen, dass es auf «einem guten Weg ist», wie Contini sagt. Der Rasen im Letzigrund ist ähnlich holprig wie auf der Schützenwiese. Die Umstellung muss den Bernern da schneller gelingen. https://www.bernerzeitung.ch/winterthur ... 8929194923
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. Februar 2025, 13:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.02.2025  Zitat: YB: Warum ist auswärts bloss der Wurm drin?
Die Siegesserie von YB endet bereits wieder jäh: Mit 0:1 taucht das Contini-Team bei Schlusslicht Winterthur. Es zeigt sich: Auswärts haben die Berner Mühe.
Das Wichtigste in Kürze
- YB kassiert in Winterthur eine 0:1-Niederlage. - Es zeigt sich: Die Berner haben auswärts Mühe – vor allem nach Rückständen.
Nach einem Kampfsieg in Lausanne und zwei deutlichen Heim-Erfolgen schien klar: Bei YB ist der Knoten geplatzt. Doch am Samstag kassiert der Meister auf der Schützenwiese einen herben Dämpfer: Gegen Schlusslicht Winterthur verliert das Contini-Team mit 0:1.
Die Niederlage zeigt: Noch ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Neuzugänge Fassnacht, Raveloson und Bedia haben zwar eingeschlagen, können es aber auch nicht im Alleingang richten. Zumal Fassnacht verletzt raus muss und Raveloson nicht so dominant auftritt, wie in den Heimspielen.
Abgesehen vom schwachen Saisonstart ist die Auswärtsbilanz der Grund, warum YB immer noch nicht in den Top 6 rangiert.
Sieben der letzten acht Heimspiele in der Super League können die Berner gewinnen. Damit belegen sie in der Heimtabelle Platz 3, liegen drei Punkte hinter Lugano, das ein Spiel mehr aufweist.
Doch auswärts gewinnt man bisher nur gerade zweimal: einmal im Herbst in Winterthur – und eben Anfang Februar in Lausanne.
Dazu kommen vier Remis – die restlichen sechs Auswärtsspiele gehen allesamt verloren. In der Auswärtstabelle ergibt das Rang 9 – und erklärt den aktuellen Platz in der Relegation Group.
YB-Sorgen: Rasen und Rückstände
Ein möglicher Grund für die Diskrepanz: Die Spielunterlage im Wankdorf. Der Kunstrasen ist immer gleich, dort spielt die Jahreszeit eine untergeordnete Rolle.
Je nach Stadion sind die Naturrasen im Winter aber deutlich schwieriger zu bespielen. Vor der Partie in Winterthur war nicht klar, ob auf der gefrorenen Unterlage überhaupt gespielt werden kann.
Natürlich: Der Platz ist für beide Teams gleich. Für ein technisch beschlagenes Team wie YB ist die Umstellung von Kunst- auf Naturrasen aber nicht ganz ohne.
Was zudem auffällt: Geht YB (früh) in Führung, holen die Berner in diesem Kalenderjahr auch den Sieg. Platzt der Knoten nicht, wie zweimal gegen Winterthur, GC oder in der Champions League, gelingt maximal ein Remis.
Es zeigt sich bereits in der Hinrunde: Gerät YB auswärts in Rückstand, holen sie kaum noch Punkte. Einzig in Yverdon reicht es nach einem frühen 0:1 noch zum Unentschieden. Ansonsten bedeutet ein Rückstand auf fremdem Terrain meist auch eine Niederlage. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wa ... n-66915110
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