 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 19. November 2024, 23:21 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
19.11.2024  Zitat: Die Young Boys vermissen einen verliehenen Spieler, ein FCB-Youngster überzeugt besonders
Die Länderspielpause erschien uns als geeigneter Moment, um einen Blick auf die verliehenen Spieler der CSSL-Clubs zu werfen. Wer kann sich an einer temporären Station oder gar im Ausland für künftige Einsätze in der Super League aufdrängen? Insgesamt 40 Akteuren kommt derzeit der Status "verliehen" zu.
BSC Young Boys
Noah Persson (Linker Verteidiger) - Grasshopper Club Zürich Donat Rrudhani (Rechtes Mittelfeld) - FC Luzern Théo Golliard (Offensives Mittelfeld) - Helmond Sport/NED Malik Deme (Rechtsaussen) - FC Stade Nyonnais
Ein Quartett hat der BSC Young Boys fremd platziert. Donat Rrudhani und Noah Persson haben innerhalb der Liga gewechselt. Angesichts der Verletzungsmisère in der Abwehr hätten die Berner wohl vor allem zuletzt auf Persson zurückgegriffen. Rrudhani seinerseits empfiehlt sich in Luzern derzeit dafür, per Kaufoption definitiv in der Leuchtenstadt zu bleiben.
Der 22-jährige Théo Golliard ist in der zweithöchsten niederländsichen Liga zum Stammspieler gemausert. Bei Helmond Sport steht er nach zwölf Einsätzen bei vier Toren und drei Assists. Der Mittelfeldspieler entwickelt sich sehr interessant. Selbiges gilt auch für Malik Deme, der in der Challenge League massenhaft Spielzeit sammelt. Vor der Länderspielpause erzielte der Aussenläufer seinen ersten Treffer für den FC Stade Nyonnais. Die YB-Leihen scheinen sich vor allem aufgrund der Einsatzzeit der verliehenen Akteure zu lohnen. https://sport.ch/superleague/1379750/di ... -besonders
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 22. November 2024, 17:47 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
22.11.2024  Zitat: Die Young Boys wollen in die Königsklassen-Playoffs - eine göttliche Probe steht an
Die Berner Young Boys wollen in der Champions League weiter bestehen. Null Punkte aus den ersten vier Spielen erschweren dieses Vorhaben erheblich, nun muss man sich gegen eine italienische Tormaschine beweisen. Wie kann das Team von Joël Magnin das noch richten?
Die Ausgangslage in der Königsklasse
Die Young Boys dürfen sich zum vierten Mal in ihrer Clubgeschichte auf der ganz grossen europäischen Bühne versuchen. Überraschend setzte man sich in der Qualifikation gegen Galatasaray Istanbul durch - ein Lichtblick im desaströsen Saisonstart der Hauptstädter.
So richtig mithalten können die Berner in der Königsklasse allerdings nicht. In den ersten drei Partien hatte man es mit Weltklasse-Gegnern wie Aston Villa, dem FC Barcelona und Inter Mailand zu tun. Kein einziges Tor gelang der Mannschaft, die damals noch von Patrick Rahmen trainiert wurde, hingegen kassierte man insgesamt neun Gegentreffer. Anfang November schliesslich stand mit Shaktar Donetsk ein einfacherer Gegner auf dem Programm, für einen Punktgewinn reichte es YB dennoch nicht. Eine 1:2-Niederlage sorgte dafür, dass die Young Boys nach vier Spielen noch immer ohne Zähler dastehen, in der 36-köpfigen Tabelle den drittletzten Platz belegen.
Wollen die Young Boys noch etwas holen, so ist die Devise für die verbleibenden vier Spieltage klar: Es müssen Siege her. Tabellenplatz 24 gilt es anzupeilen, dieser rettet seine Mannschaft in die Playoffs, dürfte jedoch hart umkämpft werden. Betrachtet man die aktuellen Tabellenverhältnisse, so sollten ca. 10 Punkte - womöglich auch 8 oder 9 - reichen, um sich unter die besten 24 zu hieven. Leichter gesagt als getan.
Ein Blick auf die bevorstehenden Partien bringt bei YB-Fans ein mulmiges Gefühl hervor. Völlig aussichtslos scheint es nicht zu sein, besonders Spieltage 7 und 8 gegen Celtic Glasgow und Roter Stern Belgrad dürften "machbar" wirken. Zunächst jedoch muss man gegen "la Dea" ("die Göttin" in der Form von Atalanta Bergamo) und den VfB Stuttgart ran. Happige Gegner, auf die wir später noch zu sprechen kommen werden.
YB muss zu seinen Stärken spielen
Zwingend also ist, dass YB mindestens eine der beiden kommenden Champions-League-Partien gewinnt. Dafür müssen die Berner zu ihren Stärken spielen, etwas, das ihnen in der laufenden Saison noch schwerfällt. Doch genau davon gilt es nun loszulassen. Den Saisonstart hat man verschlafen, das ist klar - doch das ist jetzt Vergangenheit. Mit Patrick Rahmen verliess ein grosses Gesicht der YB-Krise den Club Anfang Oktober, Joël Magnin soll die Mannschaft als Interimstrainer wieder auf Kurs bringen.
Ein Aufwärtstrend lässt sich definitiv feststellen. Werfen wir einen Blick auf die Liga, so haben sich die Young Boys vom Tabellenkeller bis auf den neunten Zwischenrang vorgearbeitet. Fünf Spiele hat man seit dem Rahmen-Knall absolviert, drei davon konnte man gewinnen, gegen einen starken FCZ reichte es immerhin zu einem Unentschieden und für die Lugano-Niederlage revanchierte man sich am letzten Spieltag prompt wieder.
Doch wie ist dieser neu gewonnene Schwung zu erklären? Es scheint die Mentalität zu sein, die der Vorjahresmeister langsam aber sicher zurückgewinnt. Einmal von den demoralisierenden Niederlagen losgelöst wirkt es so, als ob die Young Boys wieder mehr Freude daran hätten, Fussball zu spielen. Die Leistungsträger aus dem Vorjahr wie Joel Monteiro, Filip Ugrinic und Cheikh Niasse machen wieder einen stärkeren, selbstbewussteren Eindruck, erinnern an die Dominanz, die die Super League in den vergangenen Jahren mit YB assoziierte.
Es ist diese Spielfreude, diese Mentalität, die die Young Boys nun auch mit in die Königsklasse nehmen müssen. Auf dem Papier ist man unterlegen, das lässt sich nicht anders sagen. Doch die Champions-League-Nächte sind für Überraschungen da ...
Der kommende Gegner hat es in sich
Und eine solche Überraschung wäre es, würde die Mannschaft von Joël Magnin am Dienstag gegen Atalanta Bergamo gewinnen. Im Herbst 2021 trafen die beiden Mannschaften ein erstes Mal aufeinander. Zwei Duelle wurden damals in der Gruppenphase ausgetragen, zu einem Sieg reichte es den Schweizern nicht. Auf eine 0:1 Niederlage in Bergamo folgte ein hart umkämpftes 3:3-Remis im Wankdorf - Ein Punktgewinn, der die Young Boys nicht vom vierten und letzten Gruppenplatz retten konnte.
Doch die Mannschaft der Bergamasken ist heute eine andere, als sie es damals war. Grund zum Aufatmen? Keineswegs. So stark wie jetzt war das Team von Gian Piero Gasperini wohl noch nie. Auf den spektakulären Europa-League-Gewinn gegen Granit Xhakas Bayer Leverkusen folgte ein fulminanter Saisonstart: 25 Punkte aus den ersten 12 Serie-A-Spielen lassen "La Dea" auf Tabellenplatz Zwei zu liegen kommen - nur ein Punkt hinter Spitzenreiter Napoli.
Grund dafür ist ein hervorragender Kader. Die Mannschaft verhält sich als Einheit, wirkt eingespielt und erfahren, dennoch spielfreudig und explosiv. Auf eine physisch starke Verteidigung folgt ein fehlerfreies Mittelfeld, darauf ein torhungriger Sturm. Vor letzterem werden sich die Young Boys besonders in Acht nehmen müssen: Mateo Retegui ist mit seinen elf Treffern der Top-Torschütze der laufenden Serie-A-Saison, Ademola Lookman liegt in Sachen Scorerpunkte (10) auf Platz zwei.
Die Young Boys haben es also mit einem Offensiv-Feuerwerk zu tun, werden ihre defensiven Anfälligkeiten definitiv ablegen müssen. Glück für die Berner, dass Abwehrchef Mohamed Ali Camara von seiner Verletzung zurück ist - es wird jedoch mehr benötigen als nur eine fehlerfreie Leistung des Guineers. Joël Magnin muss die Mentalität seines Teams bündeln - der Berner Nachthimmel ist bereit für eine Königsklassen-Überraschung. https://sport.ch/bsc-young-boys/1381120 ... e-steht-an
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 22. November 2024, 17:51 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
22.11.2024  Zitat: YB: So steht es um die verletzten Innenverteidiger
Das Verletzungspech klebt YB in dieser Saison an den Fersen. Nach der Nati-Pause kehrt aber immerhin ein Leistungsträger zurück.
Das Wichtigste in Kürze
- Das YB-Lazarett lichtet sich ein wenig. - Für die Partie gegen Luzern kehrt Ali Camara ins Kader zurück. - Weiterhin fehlen werden Benito, Pfeiffer und Zoukrou.
Am Samstag trifft YB auswärts auf Luzern. Mit einem Sieg könnten die Berner auf drei Punkte an die Zentralschweizer herankommen. Dafür können sie wieder auf die Dienste eines gestandenen Innenverteidigers zählen.
Ali Camara steht für das Spiel in der Swissporarena im Aufgebot. Der Guineer fehlte den Bernern seit fast einem Monat. Seit letzter Woche ist er wieder voll im Training, wie YB auf Anfrage bestätigt.
Trainer Magnin muss allerdings weiter auf die Innenverteidiger Loris Benito, Patric Pfeiffer und Tanguy Zoukrou verzichten. Wann die drei auf den Platz zurückkehren, ist noch unklar.
Die Reise nach Luzern ebenfalls nicht antreten werden Abdu Conté, Saidy Janko, Miguel Chaiwa sowie der Langzeit-Verletzte Facinet Conte.
Joël Monteiro sitzt nach seinem Schuh-Wurf gegen den FCZ seine zweite und letzte Sperre ab. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-so ... r-66864746
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 01:04 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
27.11.2024  Zitat: Kommentar zu YB in der Champions League
Bettler in der Hochglanzwelt
Für YB ist die Champions League eine Schuhnummer zu gross. Die drei letzten Auftritte werden so zu mühseliger Pflicht. Zudem sind die Berner mit ihrer ernüchternden Bilanz ein Klumpfuss fürs Uefa-Ranking. Meint Blick-Redaktor Alain Kunz.
Kann man sich freiwillig aus der Champions League zurückziehen und eine Liga tiefer, in der Europa League, oder noch besser: zwei Ligen tiefer, in der Conference League, weitermachen? Eine ketzerische Frage. Aber sie wäre legitim, würde eine Chance bestehen, dies Realität werden zu lassen. Besteht aber nicht. Und so muss YB da durch, muss noch irgendwie die drei letzten Spiele in Stuttgart, im heissen Celtic Park zu Glasgow und (zum dritten Mal) gegen den ungeliebten Roten Stern aus Belgrad hinter sich bringen.
Schräge Hardcore-Fans
Aber der ganze Champions-League-Glamour, die Freude darüber, dabei zu sein, im Konzert der Grossen und ganz Grossen mitzuspielen, der ist verflogen. Wenn man nicht richtig mitspielt, sondern bloss Statist ist, macht es keinen Spass. Ausser den YB-Hardcore-Fans. Die feiern ihr Team auch nach einem 1:6, wie wenn es gewonnen hätte. Völlig schräg.
YB spielt seine vierte und klar schwächste Champions-League-Saison. Mit drei Klatschen und zwei knappen Niederlagen. Einer unglücklichen mit dem Last-Minute-Tor gegen Inter. Und dem 1:2 in Gelsenkirchen gegen Schachtar Donezk nach einem enttäuschenden Auftritt. Unter dem Strich muss man sagen: Dieses YB, Letztplatzierter der 36 Teams, gehört nicht in die Königsklasse.
Klumpfuss fürs Uefa-Ranking
Und diese Bilanz zieht weitere Unbill nach sich: YB hat bislang in dieser europäischen Saison gerade mal zwei Punkte fürs Uefa-Ranking erspielt. Das ist ein halbes Pünktchen mehr als das Total der längst ausgeschiedenen Servette und Zürich. Diese holte man in den beiden mittlerweile noch schräger in der Landschaft stehenden Siege gegen das eigentlich auch eine Schuhnummer zu grosse Galatasaray Istanbul. Nur dank der Bonuspunkte für die Königsklassen-Qualifikation ist YB trotz allem immer noch die Nummer eins der Schweizer. Aber so werden die Berner immer mehr zu einem Klumpfuss für dieses Ranking, denn realistischerweise sind einzig gegen die Serben Punkte zu erwarten.
Keine schöne Perspektive in der Hochglanzwelt der Königsklasse, in die sich auch Bettler verirren. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 58348.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 01:11 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
27.11.2024  Zitat: YB-Sportchef im Interview
Steve von Bergen, bleibt Joel Magnin auch nach der Vorrunde Trainer?
Nach der nächsten Lektion in der Champions League spricht YB-Sportchef Steve von Bergen mit blue Sport über die Leistung der Mannschaft und die Zukunft von Interimscoach Joel Magnin.
Die Young Boys verlieren auch ihr fünftes Spiel in der laufenden Champions League. Der Schweizer Meister unterliegt daheim Atalanta Bergamo mit 1:6. «Das Ergebnis ist hart, aber richtig», meint YB-Sportchef Steve von Bergen im Interview mit blue Sport. Man habe Atalanta nie im Griff gehabt. «Die waren in jedem Bereich viel, viel besser als wir heute.»
Gegen Topmannschaften wie Barcelona oder Atalanta seien es zwei, drei Stufen Differenz. «Wir sind heute nicht in der Lage, gegen solche Mannschaften zu bestehen. Das ist ein Fakt, das ist unsere Realität. Heute stehen wir in der Tabelle da, mit 0 Punkten.»
Die triste sportliche Ausbeute in der Königsklasse ist für viele Aussenstehende hausgemacht. Die Mannschaft biete schlicht zu wenig an Qualität, im Sommer habe man darauf verzichtet, in das Team zu investieren, so die Kritik an die sportliche Führung.
Meisterschaft und Champions League nicht vergleichbar
In der Meisterschaft könne er diese Vorwürfe verstehen, aber nicht in der Champions League. «Wir werden nie Barcelona sein – wir haben uns gegen Galatasaray verdient qualifiziert», so von Bergen und führt aus: «Der Beginn der Saison war einfach katastrophal. Wir haben viele, viele Spiele verloren und keine guten Leistungen gezeigt», hält der Romand fest.
«Jetzt ist es ein bisschen besser, auch in der Meisterschaft, wo wir jetzt acht Punkte geholt haben.» Nun würden in der Liga ganz wichtige Spiele mit St.Gallen und Sion sowie im Cup (Schaffhausen) anstehen. Der nächste Gegner in der Champions League heisst Stuttgart. Auf den deutschen Vizemeister trifft man am 11. Dezember, ehe zum Abschluss noch Servette in der Meisterschaft wartet.
Die schwebende Trainerfrage
Die YB-Bosse Christoph Spycher und Steve von Bergen haben Anfang Oktober bereits den Trainer ausgewechselt. Der glücklose Patrick Rahmen wurde durch Joel Magnin ersetzt, der zuvor die U21 betreute. Der 53-Jährige hatte bereits nach dem Aus von Raphael Wicky als Interims-Coach übernommen – und die Berner im Vorjahr zum Meistertitel geführt. Oder um es mit den Worten von Steve von Bergen zu sagen. «Er hat einen super Job gemacht.»
Doch reicht nun seine aktuelle Bilanz, um auch nach der Vorrunde seinen Job zu behalten? In der Trainerfrage gebe es noch nichts Neues, so von Bergen, der ergänzt: «Wir fahren bis Winter mit Joel Magnin weiter.»
Von Bergen weiter: «Wir wissen, dass Joel eine ganz wichtige Person ist. Wir wollen ihn auch unbedingt im Verein behalten. Das ist klar mit ihm abgesprochen.» Was dann passiere, müsse man schauen. Eines ist klar: Die Chancen für Magnin haben sich durch die 1:6-Klatsche im Wankdorf sicher nicht verbessert. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 63296.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 01:13 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
27.11.2024  Zitat: YB ist nicht alleine
Das sind die höchsten Schweizer Champions-League-Pleiten
YB findet den Tritt in der Königsklasse weiter nicht und kassiert am Dienstag zu Hause eine 1:6-Klatsche. Es ist allerdings nicht die höchste Niederlage eines Schweizer Champions-League-Teilnehmers.
«Horror-Show», «Debakel» – so wurde die YB-Pleite vom Dienstagabend gegen Atalanta betitelt. Der Abend der Berner war auf ganzer Linie desolat. Trotz sofortiger Reaktion auf den frühen Gegentreffer fand YB nie wirklich ins Spiel und verlor am Ende mit 1:6. Damit liegen die Berner in der Tabelle dieser neuen Ligaphase abgeschlagen auf dem letzten Platz – mit einem Torverhältnis von 2:17.
Die Niederlage des amtierenden Schweizer Meisters gegen die Italiener ist allerdings nicht die höchste einer Schweizer Mannschaft in der Champions League.
2002/2003: FC Valencia – FC Basel 6:2
Der FC Basel qualifizierte sich 2002 als Schweizer Meister für die zweite Qualifikationsrunde zur Champions League und schaffte nach Siegen gegen die Slowaken von MSK Zilina und das schottische Celtic Glasgow den Sprung in die Gruppenphase.
Das vom heutigen Nati-Trainer Murat Yakin angeführte Team gewann das erste Spiel gegen Spartak Moskau und spielte ein Remis gegen Liverpool. Am dritten Spieltag reisten die Basler nach Spanien und trafen im Mestalla-Stadion auf den FC Valencia. Der Norweger John Carew erzielte in den ersten 14 Minuten einen Doppelpack und leitete so den 6:2-Sieg ein. Für den FCB trafen in der zweiten Halbzeit Julio Hernan Rossi und Hakan Yakin.
Trotz der hohen Niederlage schafften die Basler die Qualifikation für die zweite Gruppenphase, wo dann Endstation war.
2008/2009: FC Basel – FC Barcelona 0:5
Im letzten Jahr unter Christian Gross qualifizierten sich die Basler erneut über die Qualifikationsrunden für die Gruppenphase. Da freuten sie sich auf einen namhaften Gegner: den FC Barcelona.
Am 22. Oktober 2008 war es dann so weit, der spanische FCB mit Superstar Lionel Messi war im St. Jakobs-Park zu Gast. Es war auch der Argentinier, der den Anfang machte. Er stellte die Weichen bereits in der 4. Minute auf Sieg. Marco Steller und Co. gingen am Schluss mit einer 0:5-Niederlage vom Platz.
Ein kleiner Trost gab es in jener Kampagne dann aber doch noch: Den einzigen Punkt holten die Basler ausgerechnet im Camp Nou. Messi und Eren Derdiyok waren die Torschützen.
2009/2010: FC Zürich – Real Madrid 2:5
Zürich holte sich 2009 den Meistertitel und qualifizierte sich für die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League. Gegen MK Maribor hatten die Zürcher im Hinspiel noch Mühe, dank einem 3:0 zu Hause im Rückspiel schafften sie es aber doch noch in die Playoffs, wo sie gegen den lettischen Vizemeister Ventspils keine Mühe bekundeten.
In der Gruppenphase traf der FCZ mit Real Madrid, Milan und Olympique Marseille auf hochkarätige Gegner. Gleich im Auftaktspiel war Real Madrid im Letzigrund zu Gast. In der Startelf standen Weltfussballer wie Iker Casillas, Kakà, Raúl und Cristiano Ronaldo.
Der Portugiese eröffnete in der 27. Minute das Skore – zur Halbzeit stand es dann bereits 0:3 für die Spanier. Mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten durch Xavier Margairaz und Silvan Aegerter kamen die Zürcher noch einmal heran. In der Schlussphase machten Cristiano Ronaldo und Guti alles klar.
2009/2010: Olympique Marseille – FC Zürich 6:1
In jener Champions-League-Saison war es nicht die einzige Kanterniederlage für die Zürcher. Am 4. Spieltag trafen sie im Stade Vélodrome auf Olympique Marseille.
In der 1. Halbzeit hielt der FCZ gut mit und lag zur Pause nur 1:2 zurück. Im zweiten Durchgang machten die Franzosen mit vier Toren dann aber kurzen Prozess.
Von dieser Kampagne blieben dem FC Zürich vor allem die Spiele gegen Milan in Erinnerung. Im San Siro schoss Hannu Tihinen den FCZ zum Sieg und im Rückspiel knüpften die Zürcher den Mailändern ein Unentschieden ab.
2011/2012: FC Bayern München – FC Basel 7:0
Nachdem sich die Basler mit einem Punkt Vorsprung auf den FC Zürich den Schweizer Meistertitel geholt hatten, qualifizierten sie sich direkt für die Champions-League-Gruppenphase. Diese war vor allem eins: vom Erfolg geprägt. In sechs Spielen holten sich die Basler elf Punkte und mussten sich nur einmal gegen Benfica Lissabon geschlagen geben.
Das Weiterkommen wurde im letzten Gruppenspiel gegen den dreifachen Champions-League-Sieger Manchester United entschieden. Mit einem 2:1 vor heimischem Publikum sicherten sich die Basler den zweiten Rang und die Achtelfinal-Qualifikation, wo der FC Bayern München wartete. Die heutigen blue-Sport-Experten Alex Frei und Marco Streller standen bei der Kanterniederlage in der Allianz Arena auf dem Platz.
Im Hinspiel im St. Jakobs-Park schenkte der FCB seinen Fans einen unvergesslichen Abend. Valentin Stocker schoss kurz vor Schluss den goldenen Treffer und liess die Basler träumen. Dieser Traum fand im Rückspiel in der Allianz Arena ein abruptes Ende. Gleich mit 7:0 fertigten die Deutschen die Basler ab, Mario Gómez gelangen vier Tore. Arjen Robben und Thomas Müller hiessen die anderen Torschützen. Unter den Schweizer Champions-League-Teilnehmern ist das bis heute die höchste Pleite in der Königsklasse. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 63286.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 01:16 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
27.11.2024  Zitat: Negativrekord liegt bei -20
Nennt man YB bald in einem Atemzug mit den Glasgow Rangers?
Die Bilanz der Young Boys nach 5 Spielen in der Champions League ist katastrophal. Es gab aber schon schlechtere Teams.
0:3 gegen Aston Villa, 0:5 gegen Barcelona, 0:1 gegen Inter Mailand, 1:2 gegen Schachtar Donezk und am Dienstag ein 1:6 gegen Atalanta Bergamo: Die laufende Champions-League-Hauptrunde ist für die Young Boys bislang eine zum Vergessen. Mit einem Torverhältnis von 2:17 ist der Schweizer Meister aktuell das Schlusslicht aller 36 Teams.
Zwar bleiben YB noch 3 Spieltage, um die Bilanz zu beschönigen. Doch zumindest der nächste Gegner hat es in sich: Am 11. Dezember gastieren die Berner beim deutschen Vizemeister VfB Stuttgart.
Die 6. Niederlage im 6. Spiel würde nach den jüngsten CL-Auftritten von YB nicht überraschen. Und mit einem Torverhältnis von dann mindestens -16 wären die Young Boys im Kreis der schlechtesten Equipen seit der Einführung der «Königsklasse» angekommen.
In Stuttgart droht -16 oder mehr
Vor dem Wechsel des CL-Formats auf diese Saison hin – weg von der Gruppenphase, hin zur Hauptrunde – waren in der Vorrunde 6 Gruppenspiele die Norm. Gab es bei der Champions-League-Premiere 1992/92 noch 2 Vierergruppen, waren es zuletzt 8 Vierergruppen.
Es kam schon etliche Male vor, dass Mannschaften die Gruppenspiele ohne einen einzigen Zähler aus 6 Spielen abschlossen. 7 dieser Equipen wiesen am Ende ein Torverhältnis von mindestens -16 auf:
Bei einer Niederlage in Stuttgart würde sich YB zu diesen Teams gesellen. Verliert man zum 3. Mal in dieser Hauptrunde mit 5 Toren Differenz, bekämen die Glasgow Rangers der Saison 2022/23 sogar Gesellschaft. Die Schotten standen damals nach 5 Spieltagen bereits mit einem Torverhältnis von 1:19 zu Buche.
Auch Roter Stern läuft es so gar nicht
Nun ist dies alles für die Young Boys zum Glück noch Spekulation und Zukunftsmusik. Punkten sie in 2 Wochen überraschend im Schwabenland, sieht die Welt für die Mannschaft von Joël Magnin schon wieder ganz anders aus.
Und falls nicht, besteht in den beiden letzten Hauptrundenspielen im neuen Jahr die realistische Chance auf Erfolgserlebnisse: Denn Celtic Glasgow (22.01.25 auswärts) und das nach 4 Spielen ebenfalls noch punktlose Roter Stern Belgrad (29.01.25) sollten wieder eher in der Reichweite von YB sein. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ow-rangers
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 23:34 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
28.11.2024  Zitat: Droht YB jetzt endgültig der letzte Platz in der CL?
Meister YB ist das neue Schlusslicht in der Champions League. Können die Berner die drohende Schmach noch abwenden?
Das Wichtigste in Kürze
- Der neue CL-Modus kommt Meister YB gar nicht gut. - Nach fünf Spieltagen hat das Magnin-Team die rote Laterne übernommen. - Immerhin: Die letzten drei Gegner sind auf dem Papier schlagbar.
Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 2:17 ist YB der Tabellenletzte der Champions League. Mit Sturm Graz und Roger Stern Belgrad holen am Mittwoch zwei bis dato ebenfalls punktlose Teams ihre ersten Siege.
Damit haben neben YB nur RB Leipzig und Slovan Bratislava nichts Zählbares auf dem Konto. Es droht den Berner der 36. und damit letzte Platz in der Königsklasse!
Mit Stuttgart, Celtic und Roter Stern stehen noch drei vermeintlich machbare Gegner auf dem Programm. Die Schwaben mit Fabian Rieder haben erst vier Punkte gesammelt. Sie kassierten gestern in Belgrad eine 1:5-Abreibung.
Für das Team von Trainer Joël Magnin geht es aber erstmal darum, in der Liga Fahrt aufzunehmen. Am Sonntag empfängt man den FC St.Gallen im Wankdorf.
Ob das 1:6 gegen Atalanta bis dahin aus den Berner Köpfen verschwunden ist? Wohl kaum. https://www.nau.ch/sport/fussball/droht ... l-66870203
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 2. Dezember 2024, 19:14 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.12.2024  Zitat: Wer coacht YB ab Januar?
Magnin von Zukunftsfrage genervt – Breitenreiter im Wankdorf gesichtet
Joël Magnin hat die Young Boys nach dem Horror-Saisonstart stabilisiert. Wird der Interimscoach nun doch länger an der YB-Seitenlinie bleiben als zuerst angenommen? Und was macht André Breitenreiter in Bern?
Joël Magnin hat die Young Boys nach dem Horror-Saisonstart stabilisiert. Wird der Interimscoach nun doch länger an der YB-Seitenlinie bleiben als zuerst angenommen? Und was macht André Breitenreiter in Bern?
14 Zähler haben die Young Boys in den 7 Spielen unter Magnin geholt. Bei Patrick Rahmen waren es an den ersten 9 Spieltagen deren 6. Seit der Interimscoach Anfang Oktober übernommen hat, haben in der Super League nur der FC Basel und Lausanne mehr Punkte geholt als YB.
Magnin mag die Zukunftsfrage nicht mehr hören
So wird Magnin nach dem Sieg über St.Gallen zum wiederholten Mal mit der Frage konfrontiert, ob nach der Hinrunde wirklich Schluss sei mit seiner Arbeit als Cheftrainer. «Diese Frage wird mir alle drei Tage gestellt», antwortet Magnin im Interview mit blue Sport schon etwas genervt. «Wir haben abgemacht, dass ich bis im Winter da bin, dann schauen wir weiter. Bitte fragen Sie mich in drei Tagen nicht noch einmal.»
Und was sagt sein Vorgesetzter? Sportchef Steve von Bergen schloss nach der 1:6-Klatsche unter der Woche gegen Atalanta in der Champions League zumindest nicht aus, dass Magnin auch nach der Winterpause noch an der Seitenlinie steht.
«Joël ist eine ganz wichtige Person für den Verein. Wir wollen ihn auch unbedingt im Verein behalten», so von Bergen. Ob das als Cheftrainer sein wird oder Magnin in den Nachwuchs zurückkehrt, scheint noch offen. «Er ist sicher bis Weihnachten noch da, dann werden wir weiterschauen.»
André Breitenreiter besucht YB-Spiel
Am Dienstagabend gab es von YB-Sportchef betreffend der Trainersuche «noch nichts Neues» zu vermelden. Am Sonntag machen aber schon neue Spekulationen die Runde. Denn Fotos zeigen, dass André Breitenreiter sich das Spiel gegen St.Gallen im Wankdorf angeschaut hat.
Hatte der FCZ-Meistertrainer aus der Saison 2021/22 einfach wieder einmal Bock auf Schweizer Fussball oder steckt mehr dahinter? Wie der «Blick» schreibt, stand Breitenreiter von Beginn weg auf der YB-Kandidatenliste.
Seit Mai dieses Jahres ist der Deutsche vereinslos. Nach seinem FCZ-Coup wurde Breitenreiter zunächst bei Hoffenheim und dann beim englischen Zweitligisten Huddersfield nach wenigen Monaten wieder entlassen. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 69317.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Rino
|
Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2024, 23:44 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
YB-Transferziel Milos Pantovic zeigt sich weiterhin in Topform
Der serbische Stürmer Milos Pantovic, der auf der Transferliste der Young Boys steht, zeigt sich in seiner Heimat weiterhin in bestechender Form.
Auch am Wochenende war der 22-Jährige beim 4:1-Sieg von Topola in der heimischen Meisterschaft gegen Radnicki Nis wieder erfolgreich. Und dies obwohl er wegen der hohen Belastung in den vergangenen Wochen lediglich in den letzten 30 Minuten zum Einsatz kam. Pantovic zeichnete zwölf Minuten nach seiner Einwechslung verantwortlich für das richtungsweisende 2:1 für seine Mannschaft.
Der U21-Nationalspieler glänzte in dieser Saison insbesondere in Spielen gegen Schweizer Klubs: In der Conference League steuerte er in den Partien gegen Lugano (4:1-Sieg) und St. Gallen (2:2-Remis) jeweils zwei Treffer bei. Insbesondere seine Leistungen im Europacup haben denn auch dazu geführt, dass verschiedene Klubs auf ihn aufmerksam wurden. Die Young Boys sind bei weitem nicht der einzige Interessent.
Die Berner wollen im Winter insbesondere in der Offensive wie auch im Mittelfeldzentrum nachlegen. Pantovic, der bislang ausschliesslich in seiner Heimat tätig war, ist ein veritables Ziel.
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |