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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 12:06 
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YB – Lauper: «Unglaublich bitter, Enttäuschung ist gross»

YB verliert knapp gegen Inter und ist enttäuscht. Mit etwas mehr Glück wäre mehr drin gelegen, sagt Sandro Lauper.

Das Wichtigste in Kürze

- In der Nachspielzeit verliert YB noch gegen Inter Mailand.
- Die Spieler sind enttäuscht und frustriert, es sei unglaublich bitter.
- Dennoch gibt es vieles, was die Berner mitnehmen wollen.

In der 93. Minute kassiert YB in der Champions League gegen Inter Mailand den Gegentreffer. Damit stehen die Berner trotz einer sehr guten Leistung gegen den italienischen Meister weiterhin mit null Punkten da.

«Unglaublich bitter, die Enttäuschung ist gross», beschreibt Sandro Lauper die Gefühlslage bei YB. Man habe 90 Minuten lang super verteidigt, wenig zugelassen und dann doch das Tor kassiert. Bis zum Schluss habe man es gut gemacht. Dann habe es in einer Aktion eine Kette von Fehlern gegeben, an deren Ende man es nicht mehr verteidigen konnte.

Zuvor habe YB manchmal etwas Glück gebraucht – «aber das haben wir uns erarbeitet». Mit einem Quäntchen Glück mehr, «wäre mehr auf unserer Seite gewesen».

Ähnlich tönt es bei anderen Bernern: Es sei ein sehr gutes Spiel gewesen, man habe alles gegeben. «Am Schluss ist es frustrierend», sagt Loris Benito. Vieles wäre dringelegen, es sei schade, dass man wieder mit leeren Händen dastehe.

Auch Lewin Blum sagt, man sei enttäuscht, dass man wieder ohne Punkt dastehen. Dabei habe YB gut gespielt, versucht, Chancen herauszuspielen und mit viel Power zu pressen. «Uns ist viel gelungen.»

Es habe Chancen auf beiden Seiten gegeben. «Wir müssten sie mit der letzten Konsequenz fertig spielen», so Blum. Auch Benito sagt, man müsse die Möglichkeiten besser ausspielen. Er verweist darauf, dass YB zur Pause 13 Abschlüsse hatte, jedoch nur zwei aufs Tor kamen.

Ihm gefielen die Art und Weise, «wie wir gespielt und uns präsentiert haben. Das gibt Mut für die nächsten Spiele». Lauper will das Kämpferische mitnehmen, sagt er. «Wir hatten aber auch mit dem Ball unsere Phasen.»

YB reist am Sonntag nach Lugano und trifft dort auf den Vierten der Super League.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-la ... s-66849349

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 21:44 
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Starker Auftritt gegen Inter

Sogar das Lob des Gegners ist YB sicher

Die Young Boys drängen den italienischen Meister an den Rand der Niederlage und verlieren. Aber so sieht Aufwärtstrend aus. Am Sonntag in Lugano müssen sie die Bestätigung liefern.

In Kürze:

- YB-Goalie von Ballmoos zeigt seine stärkste Saisonleistung. Sein Trainer stärkt ihm danach den Rücken.
- Die Young Boys überzeugen trotz Niederlage. Und erhalten viel Lob vom Gegner.
- Beide Trainer rotieren. Magnins Entscheid ist mutig – und könnte sich auf die Partie am Sonntag in Lugano auswirken.

Beinahe hätte David von Ballmoos als YB-Goalie ein Novum geschafft. Das will etwas heissen, bei einem, der bald 30 wird, seit über sieben Jahren bei den Bernern im Profikader steht und sechs Meistertitel gewonnen hat.

Gegen Inter hütet von Ballmoos zum zehnten Mal in der Champions League das Tor. Und fast gelingt es ihm, erstmals sämtliche Angriffe des Gegners abzuwehren.

Es läuft die 93. Minute, als ihn Marcus Thuram bezwingt. Von Ballmoos schreit seine Wut heraus. Und drischt dann auf den Ball. Captain Loris Benito starrt ungläubig in den Nachthimmel. Einige YB-Spieler sacken zu Boden. Ein Abend, der zum Ausrufezeichen hätte werden können, endet mit dem 0:1 doch enttäuschend.

Von Ballmoos bringt das Wankdorf zum Eruptieren

Dabei müssen die Young Boys dem italienischen Meister lange wenig zugestehen. Und wenn sie es für einmal tun, ist auf von Ballmoos Verlass. Nach einer halben Stunde steht Inter-Verteidiger Yann Bisseck nach einem flotten Angriff vor ihm. Der Emmentaler stürzt sich unerschrocken aus dem Tor. Und wehrt mit dem Bein ab.

Von Ballmoos ist verhalten in die Saison gestartet. Nicht dass er ständig Fehler produziert hätte, aber er war verunsichert. Es half ihm nicht, spielte sein Konkurrent Marvin Keller gross auf und bekräftigte Trainer Patrick Rahmen zwar die Hierarchie, aber wirkte dabei so, als würde er eigentlich gern auf Keller setzen. Wäre da nicht der Mangel an Führungsspielern. Am Mittwoch spät sagt YB-Interimstrainer Joël Magnin: «Für mich stellt sich nicht die Frage, wer im Tor steht.»

Seinen grössten Moment hat von Ballmoos in der 48. Minute, als er Marko Arnautovic gegenübersteht. Inter hat einen Penalty erhalten, nach Foul von Jaouen Hadjam, dem Linksverteidiger, der gerade in der ersten Halbzeit eine herausragende Partie zeigt und die Italiener mit seinen Flanken in Schwierigkeiten bringt. Arnautovic ist ein in die Jahre gekommener Stürmer, der kaum noch trifft. Aber seine Penaltystatistik hat es in sich.

Zwanzig Elfmeter hat der Österreicher in seiner Karriere verwandelt, zwei hat er verschossen. Mit diesen Zahlen läuft er an. Von Ballmoos ahnt die Ecke und wehrt ab. Die Intervention beim Nachschuss von Denzel Dumfries ist gar noch besser. Das Wankdorf eruptiert.

Es ist die eine Szene, die den Verlauf der Partie für YB entscheidend prägen kann. Die zweite ereignet sich nach einer Stunde. Flügel Joël Monteiro, der beste Berner an diesem Abend, setzt sich kraftvoll gegen mehrere Inter-Spieler durch. Goalie Yann Sommer hat Glück: Der Ball prallt an den Pfosten.

Beide Trainer zeigen, wo ihre Prioritäten liegen

Bis dahin haben die Nerazzurri nicht kaschieren können, dass die Reise nach Bern für sie nur eine lästige Pflichtübung vor dem Derby d’Italia am Sonntag gegen Juventus Turin ist. Trainer Simone Inzaghi rotiert kräftig, es wäre für die Ersatzkräfte die Möglichkeit, sich für eine grössere Rolle zu empfehlen. Stattdessen fragt die «Gazzetta dello Sport» danach: «Kann Inter tatsächlich auf Thu-La und Dimarco verzichten?»

Thu-La, das sind Thuram und Lautaro Martinez. Letzterer, Captain und argentinischer Weltmeister und vergangene Saison Torschützenkönig in Italien, bildete einst mit Romelu Lukaku ein gefürchtetes Sturmduo. Da sprach man von Lu-La. Die italienischen Journalisten setzen auf Bewährtes.

«Inter hat nicht in seiner Stammformation gespielt. Aber wir auch nicht», sagt Magnin. Was er meint: Gleich auf sieben Positionen stellt er sein Team im Vergleich zum 2:1 gegen Luzern um. Sandro Lauper rückt für Mohamed Camara in die Innenverteidigung, das belegt die angespannte Situation in diesem Mannschaftsteil. Lukasz Lakomy und Kastriot Imeri erhalten im Mittelfeld eine seltene Bewährungschance. Zumindest Ersterer nutzt sie.

Magnin ist der erste YB-Trainer, der in einer grossen Partie der Champions League nicht auf seine besten Kräfte setzt. Es ist ein mutiger Entscheid. Er zeigt, wo für den Neuenburger die Priorität liegt: in der Liga und dem Spiel am Sonntag in Lugano. Da geht es YB nicht anders als Inter.

Eine hohe Niederlage hätte die durch den Sieg gegen Luzern ausgelöste Aufbruchstimmung abgewürgt. Stattdessen geht Magnins Plan lange auf. Die Young Boys erarbeiten sich viel Goodwill beim Anhang. Erstmals seit drei Jahren und dem Sieg gegen Manchester United drängen sie ein europäisches Schwergewicht an den Rand der Niederlage.

Aber dann kommt es, wie es in solchen ungleichen Duellen oft kommt: Das letzte Wort hat der Favorit. Inzaghi bringt erst Dimarco, der einen wunderbaren linken Fuss hat, dann auch noch Martinez und Thuram. Die 93. Minute bricht an, Martinez bedient Dimarco mit dem Absatz, dieser findet mit seiner scharfen Hereingabe Thuram, der von Ballmoos aus kurzer Distanz bezwingt. Im zehnten Spiel ist es der achte Treffer des Franzosen. Lauper sagt: «Wenn du noch Thuram und Martinez einsetzen kannst, dann …»

Derweil gehören aufseiten von YB die eingewechselten Zachary Athekame und Ebrima Colley zu jenen Spielern, die beim 0:1 zu spät kommen. Die Auswechslungen schaffen die Differenz. Und lassen ein lange pomadiges Inter doch noch jubeln.

Inter-Exponenten schwärmen von YB

So fällt es dem Favoriten nicht schwer, grosszügig zu sein. Erst betritt Sommer mit einem Sack voll Inter-Trikots den YB-Kabinentrakt, dann verteilt er auch noch Geschenke in Form von Worten. «Das war ein schwieriges Spiel für uns. Die Young Boys machten das gut. Sie stellten die Räume zu, waren sehr aggressiv. Und verleiteten uns zu Fehlern.»

Bei Inzaghi klingt es ähnlich. Die YB-Mannschaft? «Physisch stark.» Der Teamgeist? «Ausgezeichnet.» Der Goalie? «Herausragend.» Hätte man Inzaghi nach dem YB-Materialwart gefragt, dann wären ihm wohl auch zu diesem lobende Worte in den Sinn gekommen. Bloss: Punkte bringt das den Bernern keine ein.

Die Young Boys stehen nach drei Partien als eines von sechs Teams punktlos da. Wenigstens können sie für sich in Anspruch nehmen, mit Aston Villa, Barça und Inter ein happiges Auftaktprogramm hinter sich zu haben. Von nun an folgen nominell schwächere Gegner.

Wichtiger ist ohnehin die Super League. Und da gilt es, in Lugano und dann gegen Basel und Zürich weitere Bestätigungen für den Aufschwung zu liefern.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-keine-p ... 0901218775

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 21:46 
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Ein teures Gegentor in der 93. Minute: YB verbessert sich auch in der Champions League, verliert aber gegen Inter Mailand

Die instabilen Berner hätten in einem anderen Jahr auf ihrem Kunstrasen gegen den mässig disponierten italienischen Meister wahrscheinlich mehr erreicht als eine 0:1-Niederlage. Doch im Moment gilt ihr Fokus ohnehin der Meisterschaft.

Also sagt der Verteidiger Sandro Lauper nach der für YB bitteren 0:1-Niederlage gegen Inter Mailand: «Wenn du noch Thuram und Martínez einsetzen kannst, dann . . .» Ja, dann schlummert da auf der Ersatzbank noch allerhand Gefahr für den Gegner, ist zu ergänzen.

Der 27-jährige Lautaro Martínez ist Argentinier und wurde 2022 Weltmeister. Letzte Saison war er in der Serie A mit 24 Treffern Torschützenkönig, in der argentinischen Auswahl erzielt er fast in jedem zweiten Spiel ein Tor. Der ebenfalls 27-jährige Marcus Thuram ist französischer Nationalspieler und war auch im WM-Final 2022 zugegen.

Und da kommt in Bern auch noch Federico Dimarco auf den Plastikrasen. Er hat (tätowierte) Beine wie Baumstämme. Für Dimarco zauberte Christian Constantin, der Präsident und Transfer-Poker-Spieler des FC Sion, einst einen geheimnisvollen und nicht nachvollziehbaren Millionenbetrag hervor. Dimarco kam 2017 aus Mailand nach Sitten, nach einer Verletzung und nur neun Super-League-Einsätzen ging er zurück nach Italien. Sein Wert stieg damals trotz schierem Nichtstun in Millionenhöhe.

Die prominenten Inter-Ersatzspieler kombinieren sich zum 1:0

Die drei – Thuram, Martínez und Dimarco – setzt der Inter-Coach Simone Inzaghi in Bern zunächst auf die Ersatzbank. Auch deswegen müssen die Young Boys hinterher von einem verpassten Coup reden, von einem Remis, das ihnen in den letzten Sekunden aus den Händen geglitten sei. Das eingewechselte Trio kombinierte sich in der 93. Minute zum 1:0. Der Torschütze: Thuram.

Bald darauf ist der Match zu Ende. Ein paar YB-Spieler sacken in die Knie, hier wie dort machen sich Ungläubigkeit und Frust breit. Das ist ein Schlag, der zuerst einmal verdaut werden muss. Während einer Saisonphase, die von Verunsicherung und einem Trainerwechsel geprägt ist; nach einem Champions-League-Match, in dem YB gegen einen nicht in Bestbesetzung angetretenen Gegner erstaunlich gut dagegengehalten hat.

Als der YB-Goalie David von Ballmoos kurz nach der Pause den von Marko Arnautovic getretenen Foulpenalty hält, wächst die Berner Hoffnung, an diesem Abend allenfalls den letzten Tabellenplatz der neuen Champions League verlassen zu können. YB leistet sich keine groben Abwehrfehler wie im ersten Spiel gegen Aston Villa (0:3), YB ist nicht früh verloren wie in Barcelona (0:5). Am Ende rückt der Schweizer Meister in der Königsklasse aber nur deshalb auf den vorletzten Platz vor, weil Slovan Bratislava das schlechtere Torverhältnis aufweist.

Das Remis wäre 700 000 Euro wert gewesen

Doch die Berner Aussichten bessern sich nun, weil in den ersten drei Partien die stärksten drei Gegner warteten. Am 6. November spielt YB in Gelsenkirchen gegen Schachtar Donezk. Das ist kein übermächtiger Widersacher. Die Ukrainer lassen sich in der Champions League bis jetzt einen Punkt gutschreiben.

Das späte Gegentor gegen Inter bringt YB nicht nur um den ersten Punkt, sondern auch um 700 000 Euro, die das Remis wert gewesen wäre. Doch die Finanzen sind für den Klub im Moment nicht prioritär. Da ist anderes auf dem Prüfstand. Die Suche nach Stabilität, nach einer Dynamik, nach Ruhe und Geschlossenheit.

Sandro Lauper hebt nach der Enttäuschung gegen Inter die kämpferische und nicht die spielerische Leistung hervor, den Match-Plan, der fast aufgegangen sei. Nach dem richtiggehend erlittenen 2:1-Erfolg am letzten Samstag gegen den FC Luzern veränderte der Interimstrainer Joël Magnin das Team auf nicht weniger als sieben Positionen, was in Anbetracht des Resultats bemerkenswert ist.

Er rotierte wie Inzaghi. Nur kann Magnin nicht davon reden, die besten Kräfte geschont zu haben. Dazu hat sein Team zu wenig Hierarchie und Leadership, zu wenig Struktur, zu wenig Erfolg. Wechselt der YB-Trainer in der laufenden Saison Spieler aus, verändert sich auf dem Rasen jeweils wenig. Da ist etwas. Immer noch. Aber nicht so viel, dass jemand den Stammplatz auf sicher hat.

Das ist ein Indiz dafür, dass die Berner personell zwar von einer gewissen Breite leben, jedoch auch von Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Magnin begründet die vielen Veränderungen damit, dass er einzig das umsetze, was er jedem Spieler gesagt habe: «Ich zähle auf alle. Jeder kann zeigen, was er kann.»

Monteiro trifft den Pfosten

Mit etwas mehr Spielglück wäre gegen Inter Mailand ein veritabler Coup in Reichweite gerückt – im optimalen Fall sogar der Sieg und eine Prämie von 2,1 Millionen Euro. Daran dachte man etwa beim Pfostenschuss Joël Monteiros nach einer Spielstunde. YB war nicht so weit weg von Inter Mailand, dessen Protagonisten wiederholt den für sie ungewohnten Kunstrasen zum Thema machten. Der Gedanke ist nicht verwegen, dass in einem anderen YB-Jahr mehr möglich gewesen wäre.

Doch YB muss zurzeit die Königsklasse ohnehin beiseiteschieben, weil in der Meisterschaft wichtige Termine anstehen: Am Sonntag der Match in Lugano, am nächsten Mittwoch das Heimspiel gegen den FC Basel, bevor die Reise zum FC Zürich ansteht. Der Tabellenkeller der Champions League ist für den labilen Schweizer Champion zu ertragen, derjenige in der Super League nicht.


https://www.nzz.ch/sport/fussball/champ ... ld.1854134

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 21:57 
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YB seit Trainerwechsel wie verwandelt

Joël Magnin: Das mache ich anders als Patrick Rahmen

Seit dem Trainerwechsel zeigen die Young Boys ein komplett anderes Gesicht. Gegen Inter Mailand reicht es beinahe zum Punktgewinn. Joël Magnin erklärt, was anders läuft als unter Patrick Rahmen.

Never change a winning team – nicht so bei Joël Magnin. Obwohl YB am Samstag gegen Luzern (2:1) endlich den ersten Liga-Heimsieg holen konnte, ändert Magnin im Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand seine Startelf auf gleich sieben Positionen. Nach dem Spiel macht der Interimscoach an der Pressekonferenz klar, dass er damit in den Köpfen der Profis etwas bewirken wollte.

«Ich habe meinen Spielern gesagt, dass ich auf jeden einzelnen zähle. Wenn ich das einem Spieler sage und ihn dann trotzdem nicht aufstelle, beginnt er zu zweifeln», erklärt Magnin seine vielen Änderungen. «Ich glaube, es war ein wichtiges Zeichen. Jeder Spieler soll zeigen können, was er draufhat. Denn ich bin von jedem Spieler in dieser Mannschaft überzeugt.»

Magnins Mut wird fast belohnt

Magnin schenkt seinen Spielern Vertrauen – und das zeigt Wirkung. YB präsentiert sich mit viel mehr Selbstvertrauen als unter Patrick Rahmen. Gegen Inter Mailand – italienischer Meister und Champions-League-Finalist 2023 – sind die Berner mindestens ebenbürtig, holen um ein Haar einen Punkt, kassieren erst in der 92. Minute das 0:1.

Am Ende ist es eine bittere Niederlage. Das Spiel hat aber gezeigt, dass YB nach dem Horror-Saisonstart auf dem richtigen Weg ist. Gegen Aston Villa und Barcelona blieben die Berner mit 0:3 und 0:5 chancenlos, jetzt fehlte gegen Inter nicht viel zum Coup. «Wir können viel Positives mitnehmen», sagt Magnin nach seinem allerersten Champions-League-Spiel als Trainer.

Was läuft unter dem neuen Coach anders als noch bei Rahmen? «Ich habe meine Methoden, versuche den Spielern Vertrauen zu geben. Vielleicht ist es für mich einfacher mit der Sprache. Ich kann die französischsprechenden Spieler vielleicht besser erreichen», so Magnin, der YB bereits in der letzten Saison in einer schwierigen Situation interimistisch übernahm und noch zum Meistertitel führte.

Petric: «Ein super Auftritt – auch vom Trainer»

Apropos Meister. Von blue Sport Experte Mladen Petric gibt es nach dem Spiel für den Coach noch ein Sonderlob: «Das war Meisterklasse! Magnin hat mutig aufgestellt und ist mutig geblieben, hat offensiv gewechselt und wollte diesen Sieg. Ein super Auftritt – auch vom Trainer.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 18150.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 22:00 
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YB – Yann Sommer: Brachte Berner Spielern Sack voller Trikots

YB verliert das Champions-League-Heimspiel gegen Inter auf bittere Weise. Yann Sommer liefert der Berner Kabine nach dem Spiel einen Sack voller Mitbringsel.

Das Wichtigste in Kürze

- Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen YB ist man bei Inter nicht vollends zufrieden.
- Yann Sommer lobt den Gegner, der laut Trainer Simone Inzaghi zu viele Abschlüsse hatte.
- Nach dem Spiel gab es unter den Schweizern einen Trikottausch.

Inter krallt sich im Wankdorf in letzter Minute den Sieg.

Der italienische Meister hat während 90 Minuten zu kämpfen und erlebt ein «schwieriges Spiel», wie Yann Sommer im Nachhinein beschreibt. «YB hat es gut gemacht und war sehr aggressiv», sagt der Inter-Goalie vor den Medien.

Thema bei den Mailändern ist nach dem Spiel auch der Platz im Wankdorf. «Ich kannte den Kunstrasen bereits und viele unserer Spieler haben schon auf Kunstrasen gespielt. Trotzdem, wenn du eine Zeit lang nicht mehr darauf warst, ist es wieder eine Umstellung», so Sommer. Das solle keine Ausrede sein, YB habe dadurch jedoch einen Vorteil.

Ein Sack voller Trikots für YB

Am Ende sieht Sommer aber andere Gründe für die Mühe der Italiener. Man habe «zu viele Fehler gemacht, YB zu viele Räume gegeben und unsere Chancen nicht genutzt».

Der langjährige Nati-Goalie stattete der YB-Kabine nach dem Spiel einen Besuch ab – mit einem Sack voller Trikots. «Ich kenne viele Jungs bei YB, darum wollte auch ich mit ihnen Trikots tauschen», erklärt er auf Nachfrage von Nau.ch. «Es war schön, einige mal wieder zu sehen.»

Sommers Trainer Simone Inzaghi ist nach dem 1:0-Sieg nur halbwegs zufrieden. Man habe gegen eine physische Mannschaft gespielt und gewusst, dass es auf dem Platz viele Duelle geben wird.

Inzaghi verweist zudem auf die anderen italienischen Mannschaften, die sich in Bern schon schwergetan hatten. Sein Team habe zudem einige Torschüsse zu viel zugelassen.

Magnin sah «viele positive Sachen»

Bei YB spürte man deshalb, «dass heute etwas zu holen ist», sagt YB-Trainer Joël Magnin nach der Niederlage. Mit den Einwechslungen der Stürmer Meschack Elia und Cedric Itten hätte es zur Überraschung kommen sollen. Das Tor schoss dann aber doch der Favorit.

Magnin sah jedoch «viele positiven Sachen», wie er gegenüber SRF sagt.

Doch: «Die Enttäuschung dominiert.» YB mache «Spiel für Spiel einen kleinen Schritt» – mehr habe man gegen Inter aber nicht gemacht.

Für die Berner geht es am Sonntag (16.30 Uhr) auswärts bei Lugano weiter. Yann Sommer und Inter empfangen ab 18 Uhr Juventus zum «Derby d'Italia».


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ya ... s-66849988

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YB: Transfer-Guru Romano schaut sich Inter-Spiel im Wankdorf an

Transfer-Papst Fabrizio Romano zu Gast in Bern? Tatsächlich – der Fussball-Experte sieht sich den Champions-League-Kracher von YB gegen Inter Mailand an.

Das Wichtigste in Kürze

- YB verliert am Mittwochabend in der Champions League mit 0:1 gegen Inter Mailand.
- Die Berner haben dabei einen prominenten Gast aus der Fussballwelt im Stadion.
- Transfer-Experte Fabrizio Romano gibt sich im Wankdorf die Ehre.

Fussball ist seine Leidenschaft und sein Job – und als Transfer-Papst ist Fabrizio Romano auch eine internationale Grösse. Der Italiener gilt als die ultimative Instanz auf dem Transfermarkt.

Kein Wunder also, dass ein Fussballpromi wie er im Stadion für Aufsehen sorgt. Am Mittwoch war der Transfermarkt-Experte zu Gast im Berner Wankdorf-Stadion. Romano verfolgte die knappe 0:1-Niederlage von YB gegen Inter Mailand in der Champions League aus der ersten Reihe.

Auf seinem Instagram-Account teilte der Transfer-Guru sogar die Fan-Choreografie der Berner Anhänger. Alleine auf Instagram hat Romano mehr als 32 Millionen Follower, hinzu kommen noch 22,5 Millionen auf Twitter.

Und nach dem Spiel posierte er noch für Fotos mit zwei Stars des unterlegenen Schweizer Meisters YB: Sowohl Filip Ugrinic als auch Mohamed Ali Camara liessen sich mit dem Italiener ablichten.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... n-66850198

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Wegen Pyros gegen Inter

Uefa droht YB mit Sektorsperrung – eine dicke Busse gibts schon jetzt

YB wird für das Abbrennen von Pyros in der Fankurve beim Heimspiel gegen Inter Mailand bestraft. Neben einer Geldstrafe wird dem Verein eine Sektorschliessung angedroht.

Die Pyroshow der YB-Fans beim Heimspiel gegen Inter Mailand vom 13. Oktober hat disziplinarische Konsequenzen. Der Verein muss insgesamt 45'000 Euro (42'100 Franken) Busse bezahlen und wird mit einer bedingten Sektorsperrung bestraft, teilt die Uefa am Dienstag mit.

Heisst: Sollte es in den nächsten 24 Monaten erneut zu Verfehlungen kommen, müssen die Young Boys den Fansektor D bei einem internationalen Heimspiel schliessen. Der Klub appelliert in einer Mitteilung an seine Fans, sich in Zukunft korrekt zu verhalten.

Die Busse teilt sich wie folgt auf: 23'400 Franken gibt es für die Pyros, 18'700 muss YB wegen «Blockierens von öffentlichen Durchgängen» zahlen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 14711.html

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Champions League

YB-Fans im Europacup zwei Jahre auf Bewährung

Die Anhänger der Young Boys haben dem Verein eine Busse eingebrockt. Zudem sollten sie sich die nächsten 24 Monate benehmen.

Die Young Boys sind vom europäischen Fussballverband Uefa mit 25’000 Franken gebüsst worden. Grund dafür ist gezündetes Feuerwerk im YB-Fansektor beim Champions-League-Heimspiel gegen Inter Mailand Ende Oktober.

Weiter hat die Uefa eine Bewährung ausgesprochen. Sollte sich der Vorfall in den nächsten zwei Jahren wiederholen, wird der gesamte Sektor D im Stadion Wankdorf bei einem kommenden Heimspiel im Europacup gesperrt.


https://www.bernerzeitung.ch/europacup- ... 1708567730

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