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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:22 
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Kommentar zu möglichem Trainerwechsel bei YB

Wenn der Glaube der Spieler in den Coach wegbricht

Der Mechanismus mit dem schwächsten Glied in der Kette scheint ein Automatismus zu sein. Aber es ist vor allem der irgendwann fehlende Glaube der Spieler in den Coach, der zum Ziehen der Notbremse führt, sagt Fussball-Reporter Alain Kunz. Auch im Fall YB.

Prima vista scheint der Mechanismus banal und billig: Kein Erfolg bedeutet Trainer weg. Und dann heisst es oft: Musste das sein, so früh? Keine Geduld? Den Weg des geringsten Widerstandes gehen?

Die Argumente für das Ziehen der Notbremse sind meistens dieselben: Man musste was machen. Man kann nicht die gesamte Mannschaft austauschen. Der Trainer ist das schwächste Glied in der Kette. Völlig logisch.

Doch in all diesen Diskussionen wird eines vergessen: Die Spieler müssen einem Coach glauben. Sie müssen das Gefühl haben, dass das, was der da vorne erzählt, ein valabler Weg zum Erfolg ist.

Stell dir vor, dein Chef sagt dir, du musst das und das machen. Die Folge davon sind missratene Deals. Knatsch in der Belegschaft. Und am Ende des Tages rote Zahlen und Entlassungen.

Würdest du sagen, dass dies der geeignete Chef sei? Sei er ein noch so lieber Kerl und hochanständiger Mensch?

Nein, natürlich nicht.

Genauso verhält es sich im Fall von Patrick Rahmen. 15 Spiele lang konnten sich die Spieler einen Matchplan des Baslers verinnerlichen. 10 Spiele führte das nicht zum Erfolg. Zehn! Eine für YB-Ansprüche ungeheure Zahl.

Die Spieler glauben ihrem Chef nicht mehr.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Rahmens Bosse auch zu diesem Schluss kommen werden, ist sehr gross. Und dann ist der Wechsel am Kopf des Teams praktisch unausweichlich.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 03247.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Oktober 2024, 11:04 
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Meister YB in der Krise

Schlusslicht, Nati-Pause, Mammutprogramm: War's das für Rahmen?

Nach der bitteren 0:1-Niederlage in Basel sprechen weder Resultate noch Zeitpunkt für den YB-Trainer.

Einem direkten Bekenntnis zum Trainer ging YB-Sportchef Steve von Bergen nach dem 0:1 beim FC Basel gleich mehrmals aus dem Weg. Ob Patrick Rahmen noch zu halten sei? «Wir werden sicher nicht jetzt über den Trainer sprechen. Jetzt kommt die Nati-Pause. Das gibt uns Zeit, alles mit einer gewissen Ruhe zu analysieren.» Am Mittwoch würde Rahmen ein Jubiläum feiern: 100 Tage im Amt. Unklar, ob es so weit kommt.

Die Gerüchteküche wurde weiter dadurch angeheizt, dass sich Von Bergen unmittelbar nach der Niederlage in Basel laut Beobachtern in den Katakomben zu einem ausführlichen Gespräch mit Assistenztrainer Zoltan Kadar traf. Dabei war es ein ordentlicher Auftritt der Berner gewesen. Doch wie so oft in dieser Saison fehlte in der Offensive jener Killerinstinkt, der die Young Boys in den letzten Jahren so oft zum Meistertitel geführt hatte. Und die Defensive musste sich abermals nach einem Standard bezwingen lassen.

Dass eine so unnötige wie unglückliche Situation – Sandro Lauper wurde erst nach VAR-Intervention einer Schwalbe überführt, ehe er kurze Zeit später nach einem groben Foul mit Rot des Feldes verwiesen wurde – massgeblich den Lauf des Duells veränderte, schien aus Berner Optik fast symptomatisch.

Rahmen stellte die Korrektheit der roten Karte gar nicht erst in Frage. Vielmehr setzte er auf Durchhalteparolen («Ich habe eine Mannschaft gesehen, die lebt, füreinander einsteht.»).

Kaum Punkte, viele Gegentore, mangelhafte Disziplin

Fakt ist, dass die Zahlen Coach Rahmen nicht eben den Rücken stärken:

- Der Meister steht in dieser Super-League-Saison nach 9 Runden bei 5 Niederlagen und nur einem Sieg. Dabei blieb man nie ohne Gegentor und belegt aktuell den letzten Rang.
- Rahmen kommt wettbewerbsübergreifend in 15 Matches auf einen Punkteschnitt von bescheidenen 1,2 Zählern. Die Tordifferenz beträgt 29:29 – wobei 10 der erzielten Treffer in der 1. Cup-Runde gegen Printse-Nendaz fielen.
- Auch bei der Disziplin hapert es: In 15 Pflichtspielen flog in 4 Fällen ein YB-Akteur vom Feld.

Fakt ist auch: Die Nationalteam-Pause ist jeweils ein beliebter Zeitpunkt, um personelle Veränderungen im Staff vornehmen zu lassen. Die Führung um Christoph Spycher hat knapp zwei Wochen Zeit, an den wegweisenden Stellschrauben zu drehen.

Nach der Nati-Pause alle 3 Tage ein Spiel

Danach folgt das absolute Mammutprogramm: Ab dem 19. Oktober sind die Young Boys in Liga und Champions League innert 22 Tagen 7 Mal wettkampfmässig gefordert. Alle 3 Tage ein Pflichtspiel – da bleibt für die ganz grossen Massnahmen kaum Zeit.

Ob dann in den Duellen mit Leader Luzern und Meister-Mitfavorit Lugano sowie dem «Königsklassen»-Kracher zuhause gegen Inter Mailand immer noch Patrick Rahmen an der Seitenlinie steht, ist deshalb äusserst fraglich.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... uer-rahmen

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Oktober 2024, 11:30 
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Am Trainer alleine dürfte es nicht liegen

Die Young Boys brauchen mehr als Rahmen als Bauernopfer, es muss ein Neustart her

Der 26. Mai liegt an diesem 7. Oktober 134 Tage in der Vergangenheit. Es ist der Start der zweiten Länderspielpause in der Saison 2024/25. Es sind 134 Tage, vor denen die YB-Welt noch in bester Ordnung war. Weiter weg könnten jene Gefühle aktuell aber nicht sein.

Der Trainer, das Bauernopfer

An jenem 26. Mai war die Meisterfeier auf dem Bundesplatz. Zum 17. Mal sicherten sich die Young Boys den Schweizer Meistertitel, keiner hätte zu diesem Moment zu denken gewagt, was danach folgen sollte. Nach der 0:1-Niederlage in Basel geht der BSC Young Boys als Tabellenschlusslicht in die Länderspielpause. Selbstverständlich war die Titelverteidigung das gesetzte Saisonziel für die Meisterschaft, nach neun Runden beträgt jedoch die Hypothek auf das Spitzentrio aus Luzern, Zürich und Lugano schon zwölf Punkte. Auch wenn Christoph Spycher und Steve von Bergen der Trainerfrage rund um das Spiel gegen den FCB Mal um Mal ausgewichen sind, dürfte es auf der Hand liegen, dass die Pleite bei seinem eigentlichen Stammverein der letzte Auftritt von Patrick Rahmen als YB-Coach gewesen ist.

Mit vielen Vorschusslorbeeren wechselte Rahmen als absolute Wunschlösung in diesem Sommer von der Schützenwiese ins Wankdorf. Mit dem FC Winterthur hatte der 55-Jährige eine hervorragende Saison hinter sich, er führte das Team wider Erwartens gar bis in die Championship Group. Das Engagement in Bern dürfte derweil schon nach 15 Spielen wieder zu Ende sein. Die beiden Siege gegen Galatasaray Istanbul und der damit verbundene Einzug in die Champions League überstrahlt alles. Zwei weitere Siege gehen auf die beiden Pflichtaufgaben im Schweizer Cup. Daneben steht dann eben diese masslos enttäuschende Meisterschaftsbilanz. Einzig gegen den FC Winterthur, Rahmens Ex-Club, konnte der BSC YB drei Punkte verbuchen, daneben resultierten drei Remis und fünf Niederlagen.

Als Interimstrainer und späterer definitiver Nachfolger von Ciriaco Sforza führte Rahmen die Saison 2021/22 beim FC Basel auf Rang zwei zu Ende. In der darauf folgenden Spielzeit wurde er nach 22 Runden als Dritter der Super League beim FCB trotz des Einzugs in die K.o.-Runde der Europa Conference League entlassen. Nun steht Rahmen wohl unmittelbar vor seiner zweiten Entlassung bei einem der grossen Tenöre im Schweizer Fussball. Ist der gebürtige Basler einfach nicht gemacht für Top-Clubs? Um dies zu beantworten, hätte er in Bern wohl mehr Zeit und andere Voraussetzungen gebraucht. Denn eins muss klar festgehalten werden, wird Rahmen in dieser Länderspielpause in Bern geschasst, ist er ein Bauernopfer.

Die Leaderfiguren fehlen

Es ist wieder einmal der Moment, um das Phrasenschwein zu füttern, aber am Ende sind es die Spieler auf dem Rasen, die für die Leistung verantwortlich sind. Dass es die Young Boys definitiv besser könnten, als sechs Punkte aus neun Spielen in der Super League es vermuten lassen, haben die Auftritte in der Qualifikation zur Champions League gezeigt. Offenbar scheint die Mannschaft aber derzeit nicht fähig zu sein, jeden Spieltag jenes Gesicht zu zeigen, welches Galatasaray Istanbul das Fürchten gelehrt hat. Ist das nun eine Trainerfrage oder gar eine Charakterfrage gerichtet an die Spieler? Auch intern wird man bei YB auf die Suche nach den Ursachen gehen. An selbiger Aufgabe versuchen sich natürlich auch die Journalisten.

Zumindest von Aussen gerät schnell einmal die Kaderplanung und die Transferpolitik des Meisters ins Visier. Ein Lieblingsthema ist der Rücktritt von Fabian Lustenberger und der Mangel von Leadertypen in der Mannschaft. Christoph Spycher, Delegierter Sport des Verwaltungsrates, ist es in den letzten Wochen nicht müde geworden, das Fehlen einer solchen Leaderfigur zu bestreiten. Immer wieder nahm der ehemalige Sportchef gewisse Spieler in die Pflicht, von YB-Urgestein von Ballmoos über Benito bis hin zu Lauper, Ugrinic und Co. Diese Namen haben alle etwas gemeinsam, sie standen schon in der letzten Saison gemeinsam mit Lustenberger im Kader. YB und Sportchef Steve von Bergen haben es verpasst, eine solche neue Leaderfigur zu finden. Als von Bergen, der während sechs Jahren in Bern die besagte Rolle im Team innehatte, 2019 zurücktrat, wurde eben Lustenberger in die Schweiz zurückgeholt. Diesmal sollten aber bereits anwesende Spieler die Verantwortung übernehmen, sie scheinen es aber nicht zu können.

Diese Ausstrahlung und Wirkung, die ein von Bergen und ein Lustenberger auf dem Rasen oder gar von der Bank aus auf ihre Teamkollegen hatten, kann sich nur bedingt angeeignet werden, sie muss zu einem Teil in die Wiege gelegt sein. Sechs sieglose CSSL-Spiele bis zur ersten Länderspielpause waren nicht Warnung genug, damit die Berner auf dem Transfermarkt nochmals entsprechend nachgerüstet hätten. Der sportlichen Führung muss allerdings auch Verletzungspech bei den Transfers in diesem Sommer teils entschuldigend eingeräumt werden. Patrick Pfeiffer oder Facient Conte landeten sofort im gut besuchten YB-Lazarett.

Der Sportchefposten muss zum Thema werden

Doch es sind auch andere Entscheidungen, auf die hier mit dem Finger gezeigt werden darf. Im letzten Winter überwarf man sich mit Jean-Pierre Nsame. Den sechsfachen Meisterstürmer schob man regelrecht nach Como ab. Seine Qualitäten werden in Bern schmerzlichst vermisst. In seinem letzten halben Jahr vor seinem Abgang traf der Goalgetter für YB in der Meisterschaft alle 115 Minuten. Aktuell steht der Meister gerade bei wettbewerbsübergreifenden 275 Spielminuten ohne Torerfolg. Cedric Itten und Silvere Ganvoula konnten Nsame nicht vergessen machen.

Nur ein einziges Tor gegen Vevey-Sport in der zweiten Cuprunde ist derweil Meschack Elia gelungen. Dem Wirbler fehlt ein kongenialer Sturmpartner, zudem lastet die erneut geplatzten Transferträume schwer. Die Transferabsichten von Elia waren kein Geheimnis, gemäss Medienberichten war aber das Angebot aus Krasnodar das einzige, das in Bern ins Haus geflattert sei. Die sportliche Führung entschied sich dazu, keine Transfers mit russischen Clubs zu machen. Moralisch eine löbliche Entscheidung, sportlich wohl ein Fehler. Wenn man, wie die Young Boys in den letzten sieben Jahren acht Titel gewinnt, ist es eine der grössten Herausforderungen, den Erfolgshunger gross zu halten. Womöglich hätte dazu dem einen oder anderen Abgang mehr zugestimmt werden sollen, Elia ist da nur ein Beispiel.

Es sind infrage zu stellende Entscheidungen in der Kaderplanung, die schlussendlich der aktuelle Trainer ausbaden muss. Dennoch wird wohl Rahmen der Erste sein, der seinen Spind räumen muss. Schlussendlich muss ein Ruck durch diese taumelnde Mannschaft gehen, denn aktuell läuft der Meister nicht primär Gefahr, die Titelverteidigung zu verpassen, sondern gar an der Championship Group vorbeizurauschen. Mit einem Trainerwechsel alleine dürfte es in Bern aber nicht getan sein. Als Gelb-Schwarz bei der Trainerwahl letztmals danebengriff, gemeint ist die unter David Wagner gestartete Saison, wurde am Ende Christoph Spycher als Sportchef aus der Schusslinie genommen. Angesichts der beschriebenen Entscheidungen bei der Kaderplanung müsste eigentlich auch die Personalie Steve von Bergen zum sofortigen Punkt auf der Traktandenliste werden, ausser es übernimmt gar eine noch höhere Führungsperson die Verantwortung. In Bern braucht es nach neun Runden in der Saison 2024/25 einen Neustart, nicht nur auf der Trainerbank.


https://sport.ch/bsc-young-boys/1356372 ... ustart-her

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Oktober 2024, 17:01 
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In der Berner Trainerfrage zeichnet sich eine Wende ab

Geben die YB-Bosse Coach Rahmen eine letzte Chance?

YB geht nicht den branchenüblichen Weg des geringsten Widerstandes. Der Klub trennt sich nicht von Trainer Patrick Rahmen. Zumindest nicht sofort. Das hat Gründe.

Die Indizien am Sonntag waren klar. Auch wie rund um den Krisen-Gipfel gegen Basel Mitglieder der sportlichen YB-Führung mit Teilen des Staffs und Führungsspielern sprachen, das hatte etwas von der «Inquisition» aus dem Jahr 2015, als man nach dem 0:4 von YB in der Champions League-Qualifikation in Monaco ähnlich verfuhr – und anderntags Trainer Uli Forte in die Wüste schickte.

Einzig: Damals fielen die Voten mehrheitlich zuungunsten des Trainers aus.

Diesmal nicht. Und es wurde viel geredet gestern und heute Morgen. Auch mit dem Coach. Derweil die Spieler ihren freien Tag «geniessen», wird an der Berner Papiermühlestrasse 71 geredet und geredet.

Am Ende gibt man Trainer Patrick Rahmen wohl nochmals eine Chance, das Team aus der Krise zu holen. Offenbar konnte er glaubhaft machen, dass ihm das gelingt. Und es gibt tatsächlich gute Gründe, warum die Berner Bosse die zentralen Problemzonen nicht nur beim Trainer verorten:

Viel Verletzungspech als Hauptgrund der Misere

Da ist das riesige Pech mit einer unglaublichen Verletzungsserie, die einfach nicht abreissen will. So verletzt sich Captain Loris Benito kurz nach seinem Comeback nach Kreuzbandriss erneut. Oder Facinet Conte, der als Ersatz für den abwanderungswilligen Meschack Elia geholt wird, reisst sich dasselbe im Training, weshalb man Elia nicht ziehen lässt. Ein Angebot aus Russland lehnt YB aus moralischen Gründen standhaft ab. Dafür hat man nun einen unzufriedenen Spieler im Kader, der kein Bein mehr vors andere bringt, lustlos wirkt und durch Disziplinlosigkeiten auffällt. Und als man endlich zum Schluss kommt, dass man mit der bestehenden Innenverteidigung nicht durch die Meisterschaft und Europa kommt, und mit Patric Pfeiffer einen arrivierten Mann holt, verletzt auch der sich bei seinem Debüt im Cup bei Zweitligist Printse-Nendaz. Diagnose: Oberschenkelverletzung. Ausfalldauer: sechs Wochen. Das war vor … sechs Wochen. Doch Pfeiffer verletzt sich erneut. Diesmal am Aussenband, weshalb die Vorrunde für ihn gelaufen sein dürfte. Dazu kommt die langwierige Verletzung von Saidy Janko, der diese Saison noch keine Minute hat spielen können.

Die Transfers zünden nicht

Die auf diese Saison hin getätigten Transfers aus der französischen Ligue 2 haben die Erwartungen nicht erfüllt. Weder Alan Virginius, noch Abdu Conté oder Tanguy Zoukrou haben echt eingeschlagen. Zoukrou ist zumindest auf dem Weg, ein valabler Super-League-Innenverteidiger zu werden. Ebenso der von Xamax geholte Zachary Athekame. Aber gross Zeit dafür, Jugend forschen zu lassen, hat man nicht. Da ist man in der Scouting- und Rekrutierungsabteilung also durchaus auch selbstkritisch geworden, zumal der Trainer von YB bei den Transfers kein überragendes Mitspracherecht hat. Und vielleicht war es doch ein Fehler, nicht eine das Spielfeld dominierende Nummer sechs geholt zu haben. Rahmen hätte sich nicht dagegen gewehrt. Sandro Lauper und Cheikh Niasse sind diese Saison maximal Mittelmass und fallen durch Disziplinlosigkeiten (Lauper) und neben (Niasse) dem Feld auf.

Die Krux mit der Vanetta-Rolle

Mit Ex-Verteidiger und Ex-Interimscoach Matteo Vanetta holte man einen dritten Assistenten, um die Defensive mit gezielten Trainings zu verbessern. Aber auch, weil von den Assistenten Zoltan Kadar und Enrico Schirinzi zu wenig Impulse gekommen sein sollen. Vanetta ist da ein ganz anderer, forscher Typ. Und er spricht perfekt Französisch, weshalb die frankophone Fraktion – und das ist immerhin die Hälfte der Spieler, welche regelmässig zum Einsatz kommen – Vanetta als erste Anlaufstelle auswählte.

Nächste Sitzung am Montagabend

Unter dem Strich sprach zu wenig dafür, Rahmen nicht nochmals eine Chance zu geben. Zwar kann die Stimmung noch immer zu Ungunsten des Coaches kippen – ein weiteres Gespräch ist für Montagabend geplant. Wahrscheinlich ist eine Absetzung aber nicht. Und wenn, würde das ohnehin erst am Dienstag vor dem Training kommuniziert werden, weil die Spieler heute frei haben. Stand jetzt aber wird Rahmen der Mann sein, der dieses Training leitet.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 04993.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Oktober 2024, 20:03 
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07.10.2024

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Überraschende YB-Wende? Mit Erfolglos-Coach könnte es weitergehen

Patrick Rahmen könnte bei den Young Boys im Amt bleiben, obwohl vieles auf eine Entlassung hindeutete.

Darum gehts

- Die Young Boys befinden sich in einer sportlichen Krise und liegen in der Super League auf dem letzten Platz.
- Trainer Patrick Rahmen stand trotz Champions-League-Qualifikation stark unter Druck. Dennoch soll er bleiben.
- Die Berner äussern sich auf Anfrage von 20 Minuten nicht.

Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Basel brennt der Baum bei den Young Boys. Trainer Patrick Rahmen, der erst im Sommer vom FC Winterthur kam, stand vor dem Aus. Und das hatte einen Grund. Seine Bilanz als YB-Coach ist absolut miserabel.

Zwar schaffte es YB nach heroischen Leistungen sensationell in die Champions League. Doch insgesamt ist der Leistungsausweis Rahmens bei YB äusserst schlecht. Nach wettbewerbsübergreifend 15 Spielen hat er einen Punkteschnitt von 1,2 Zählern. Die Young Boys befinden sich in der Champions League und der Liga in einer Krise, YB liegt in der Super League auf dem letzten Tabellenplatz.

Bleibt Patrick Rahmen vorerst Trainer?

Vieles sprach am Sonntag für das Aus Rahmens als Trainer der Young Boys. Auch die Worte seiner Bosse liessen nichts Gutes erahnen. Christoph Spycher sprach keine Jobgarantie aus. Bei blue erklärte er: «Es wird sicherlich viele Gespräche geben. Am Ende geht es darum, die besten Entscheidungen für YB zu treffen.» Und auch von Sportchef Steve von Bergen gab es keine Jobgarantie.

Nun könnte es aber zur grossen Überraschung kommen. Wie der «Blick» berichtet, geben die YB-Bosse dem Basler vermutlich nochmals eine letzte Chance. Laut des Berichts konnte Rahmen den Verantwortlichen glaubhaft machen, dass ihm die Wende mit dem amtierenden Meister gelingt. Bestätigt ist es nicht. Auf Anfrage von 20 Minuten teilen die Berner mit, dass es keine Stellungnahme geben werde.

Sicher ist aber: Die Spieler stehen hinter ihrem Coach. Das bekräftigte etwa Goalie David von Ballmoos nach der Niederlage gegen den FC Basel. Zudem ist Rahmen nicht der Alleinschuldige am YB-Elend, als Trainer ist er einfach das Zahnrad, welches sich am einfachsten auswechseln lässt.

Nach Nati-Pause folgen Mammutwochen

So fing die Krise der Young Boys nicht erst unter Rahmen an. Die Misere ist auch auf Transfers, die nicht zündeten, und viel Unruhe zurückzuführen. Ebenso beklagen die Berner grosses Verletzungspech. So erlitt Captain Loris Benito kurz nach seinem Comeback nach Kreuzbandriss erneut eine Verletzung. Oder auch Neuzugang Patric Pfeiffer, eigentlich als Abwehr-Ass geholt, fiel kurz nach seiner Ankunft verletzungsbedingt aus.

Hinzu kommt ein Disziplinproblem. In 15 Pflichtspielen flog in 4 Fällen ein YB-Akteur vom Feld. Das sind Dinge, auf die Rahmen wenig bis keinen Einfluss hatte. Was aber auch sicher ist: Rahmen muss jetzt liefern! Nach der Nati-Pause stehen für die Young Boys Mammutwochen an. Ab dem 19. Oktober ist YB in Liga und Champions League innert 22 Tagen 7 Mal gefordert. Dann müssen Siege her.


https://www.20min.ch/story/miserable-wo ... -103198664

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Oktober 2024, 11:09 
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Der YB-Trainer muss gehen

Patrick Rahmen wird zum Opfer in einer schwierigen Gemengelage

Nach 15 Spielen endet Patrick Rahmens Zeit als YB-Trainer. Joël Magnin aus dem Nachwuchs übernimmt. Doch die Probleme in Bern scheinen vielschichtiger.

In Kürze:

- Trainer Patrick Rahmen wird nach schwachen Ergebnissen entlassen.
- Rahmens Amtszeit ist die kürzeste bei YB in diesem Jahrtausend.
- Rahmens grösster Erfolg: die Qualifikation für die Champions League.

Manchmal sind die lautesten Worte die, die jemand nicht sagt. Am Sonntag, kurz nachdem die Young Boys beim FC Basel verloren hatten, standen Chefstratege Christoph Spycher und Sportchef Steve von Bergen bei den TV-Stationen und verzichteten darauf, ihrem Trainer Patrick Rahmen das Vertrauen auszusprechen.

Am Montag trafen sich alle Berner Protagonisten zu den vielen Gesprächen, die Spycher am Sonntag angekündigt hatte. Offenbar auch, um Rahmen nochmals die Chance zu geben, einen Weg aus den Tiefen der Tabelle aufzuzeigen. Es gelang dem 55-jährigen Basler nicht.

Am Dienstag kam um 10.25 Uhr die Meldung: Die Young Boys stellen Rahmen frei. Mit ihm geht auch Enrico Schirinzi, einer von Rahmens Assistenten.

Interimistisch übernimmt U-21-Trainer Joël Magnin das Team, das nach neun Runden auf dem letzten Platz der Super League steht. Magnin hat die Mannschaft bereits letzte Saison nach der Entlassung von Raphael Wicky übernommen und sie zum 17. Meistertitel geführt. In der Medienmitteilung wird Spycher so zitiert: «Wir haben die Überzeugung, dass es mit Joël Magnin gelingen wird, der Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen zu vermitteln und Stabilität zu verleihen.»

Magnin wird nach seinem Temporäreinsatz wieder in den Nachwuchs zurückkehren. YB sucht ab sofort also einen Trainer.

Kürzer war niemand YB-Trainer in diesem Jahrtausend

Rahmen hatte im Mai einen Vertrag bis Sommer 2026 unterschrieben. Die Meisterschaft lief zu diesem Zeitpunkt noch, Rahmen bestritt mit dem FC Winterthur gerade die Meisterrunde. Das hatte dem Zürcher Verein mit einem der kleinsten Budgets der Liga kaum jemand zugetraut.

Mit diesem Leistungsausweis trat Rahmen sein Amt in Bern an. 79 Tage nach dem Saisonauftakt ist seine Zeit abgelaufen. Er hat sieben Mal verloren, drei Mal unentschieden gespielt und fünf Mal gewonnen. In der Super League ist der Sieg gegen Winterthur sein einziger. Rahmen kommt in der Liga auf einen Durchschnitt von 0,67 Punkten pro Partie, über alle Wettbewerbe sind es 1,2 Punkte. Die 15 Spiele von Rahmen sind die kürzeste Amtszeit eines YB-Trainers in diesem Jahrtausend, Interimstrainer ausgenommen.

Für Rahmen ist es die zweite Entlassung in wenigen Jahren. im Februar 2022 musste er den FC Basel verlassen, nach 37 Spielen, in denen er 2,11 Punkte im Schnitt holte. Basels Präsident David Degen sollte später sagen, Rahmens Entlassung sei sein grösster Fehler gewesen.

Bei YB schätzen sie die Lage anders ein. Spycher spricht in der Medienmitteilung zwar davon, dass es schwergefallen sei, Rahmen freizustellen, und es sei bitter, dass es nicht geklappt habe. Die Trennung aber kommt, weil die sportliche Führung die Lage als ernst einstuft. Spycher sagt: «Wir müssen in unserer Situation nicht vom Meistertitel reden, sondern davon, Schritt für Schritt aus dem Tief zu finden.»

Fehlende Transfers und Verletzungen

Rahmen sagt: «Ich war voller Energie und der vollen Überzeugung, dass wir es zusammen schaffen würden, uns aus dieser Situation zu befreien.» Und weiter: «Ich muss den Entscheid natürlich vollumfänglich akzeptieren.»

Trainer Rahmen ist das logische Opfer dieser Resultat-Krise. Aber die Gemengelage in Bern ist vielschichtiger.

Rahmen fand bei seinem Antritt ein Kader vor, das seit Sommer 2023 Substanz verloren hat: Aurèle Amenda, Fabian Rieder, Cédric Zesiger, Christian Fassnacht, Ulisses Garcia oder Jean-Pierre Nsame haben den Verein verlassen; viele von ihnen Nationalspieler, alle Stammpersonal bei YB. Für sie haben die Berner unter anderem Darian Males geholt, Topskorer aus Basel, Lukasz Lakomy, Silvere Ganvoula oder viele junge Spieler aus Frankreich. Diese Transfers haben den Qualitätsverlust nicht eins zu eins aufgefangen.

Dazu kam Verletzungspech. Rahmen begann die Saison mit einer Innenverteidigung zweiter Wahl. Das Duo Loris Benito/Mohamed Ali Camara, auf dem Papier gesetzt, fehlte zum Auftakt verletzt. Für sie verteidigte unter anderem Mittelfeldspieler Sandro Lauper im Abwehrzentrum. Das Resultat waren drei Niederlagen in Folge zum Saisonauftakt. Sportchef von Bergen sagte damals: «Es ist nicht geplant, noch einen Innenverteidiger zu holen, weil wir sonst in ein paar Wochen ein massives Überangebot hätten.»

Im August kehrte Camara zurück, die Hoffnung auf eine funktionierende Abwehr lebte. Dann holte er sich eine Rote Karte gegen Yverdon, und Rahmen stand wieder ohne Abwehrchef da. Die sportliche Führung änderte ihre Meinung und holte doch noch einen Innenverteidiger: Patric Pfeiffer vom FC Augsburg. In seinem ersten Spiel verletzte er sich, auch er fiel aus. Das alles war grosses Pech.

In dieser Gemengelage hat es jeder Trainer schwer

Dazu kamen Aktionen von Spielern, die das Team schwächten: Jaouen Hadjam, Tanguy Zoukrou, Camara und Lauper wurden je einmal vom Platz gestellt. YB beendete also vier von 15 Partien mit neun Feldspielern. Keines dieser Spiele gewannen die Berner.

Rahmen ist in letzter Instanz verantwortlich dafür, was auf dem Fussballplatz passiert. Allerdings wäre es in dieser Lage jedem Trainer schwer gefallen, die Berner auf Kurs zu bringen.

Interimstrainer Magnin hat zwei Wochen Zeit, um Wege zu finden, eine verunsicherte Mannschaft aufzurichten. Nach der Nationalmannschaftspause stehen drei englischen Wochen an. In diesen Wochen muss Magnin siegen.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-entlaes ... 5031699197

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Oktober 2024, 11:14 
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Krisen-Meister greift durch

YB feuert Trainer Rahmen

Die Anzeichen waren am Sonntag nach der Pleite in Basel klar: Cheftrainer Patrick Rahmen muss gehen. Am Montag schienen die vielen Gespräche eine Trendwende pro Rahmen zu bewirken. Doch am Dienstag um 10 Uhr wird das Team informiert: YB trennt sich von seinem Coach!

Was einmal schlafen so alles bewirken kann ... Nach der Trendwende am Montag, als es danach ausschaute, als ob Patrick Rahmen (55) doch noch eine letzte Chance kriegen würde, kommt es über Nacht zu einer erneuten Wende. Das Ergebnis: Rahmen ist seinen Job los. Mit ihm muss auch sein Assistent Enrico Schirinzi (39) gehen. Um 10 Uhr wurde das Team rechtzeitig vor dem Training informiert. Joël Magnin (53) übernimmt interimistisch.

Dass die Information der Mannschaft ein Problem darstellen würde an einem Tag, an welchem die Spieler freihaben wie Montag, war absehbar. Vielleicht ist das auch der einzige Grund, weshalb die offizielle Kommunikation des Entscheids erst anderntags erfolgte.

«Es ist uns sehr schwergefallen, Patrick Rahmen freizustellen», wird Christoph Spycher (46), VR-Delegierter Sport, in der Medienmitteilung zitiert. «Aber nach ausführlichen Gesprächen und Analysen sind wir zum Schluss gekommen, dass es einen Wechsel braucht.» Denn die Lage als Tabellenletzter sei höchst unerfreulich. «Es geht darum, wieder in die Spur zu finden. Es ist bitter, dass es mit Patrick Rahmen nicht geklappt hat.»

Entscheid war absehbar

So oder so: Dieser Entscheid war nach dem 0:1 in Basel absehbar. Die Bilanz des Basler Coaches bei YB ist denn auch verheerend: 15 Spiele stand er an der Linie. Nur gerade fünf davon gewann er. Darunter zwei Cupspiele gegen Unterklassige und das Duell der Schlusslichter gegen Winterthur. Nach dem Sieg des FCW gegen GC ist YB wieder Letzter. Und dies die ganze Nati-Pause über. «Die sportliche Situation in der Meisterschaft ist für uns sehr unbefriedigend», meint Patrick Rahmen. Er sei aber voller Energie und Überzeugung gewesen, dass er und die Mannschaft es schaffen würden, sich aus der Situation zu befreien. Doch daran wird er nun nicht mehr beteiligt sein. «Ich muss den Entscheid natürlich vollumfänglich akzeptieren», so Rahmen.

Als einziges Ausrufezeichen in der Ära Rahmen stehen die beiden Siege gegen den türkischen Süper-Lig-Spitzenreiter Galatasaray Istanbul in den Playoffs zur Champions League zu Buche, die YB um rund 40 Millionen Franken reicher machten.

Trainer mit der kürzesten Amtsdauer in diesem Jahrtausend

Doch im Fussball machen Punkte noch glücklicher als Geld. Zumal die Berner in den beiden ersten Königsklassen-Gruppenspielen gegen Aston Villa und Barcelona alles andere als glücklich wurden, zwei Klatschen kassierten und auch hier am Tabellenende stehen.

Unter dem Strich zu viel des Schlechten. Weshalb Rahmen nun zum YB-Coach mit der kürzesten Amtszeit in diesem Jahrtausend wird, wenn man von den Interimslösungen Bernard Challandes (2013) und Erminio Piserchia (4-mal) absieht. Rahmen erlebte knapp nicht mal die 100-Tage-Schallmauer. 99 Tage war der Basler für YB tätig. Zum Vergleich: Der ungeliebte David Wagner brachte es auf sage und schreibe 249 Tage! Und auch dessen Punkteschnitt war viel höher als derjenige von Rahmen: 1,73 gegenüber 1,2.

Das erste Spiel nach der Nati-Pause steht am Samstag, 19. Oktober an, wenn YB im Wankdorf Leader Luzern empfängt. Dann steht ein anderer Mann an der Seitenlinie. «Von Joël Magnin erhoffen wir uns frische Impulse», sagt Sportchef Steve von Bergen (41) in der Medienmitteilung über den Interimstrainer. «Er hat im Frühling bewiesen, aus einer schwierigen Situation mit dem Trainerstaff das Beste aus der Mannschaft herausholen zu können.» Ob ihm das erneut gelingt, wird sich zeigen.


Punkteschnitt der letzten zehn YB-Trainer in der Liga

Patrick Rahmen (01.07.2024 – 08.10.2024) – 9 Spiele, 0,67 Punkte pro Spiel

Joël Magnin (04.03.2024 – 30.06.2024) – 12 Spiele, 2,17 Punkte pro Spiel

Raphael Wicky (01.07.2022 – 04.03.2024) – 62 Spiele, 2,02 Punkte pro Spiel

Matteo Vanetta (08.03.2022 – 30.06.2022) – 11 Spiele, 1,45 Punkte pro Spiel

David Wagner (01.07.2021 – 17.05.2022) – 25 Spiele, 1,76 Punkte pro Spiel

Gerardo Seoane (01.07.2018 – 30.06.2021) – 108 Spiele, 2,32 Punkte pro Spiel

Adi Hütter (07.09.2015 – 30.06.2018) – 101 Spiele, 2,11 Punkte pro Spiel

Harald Gämperle (06.08.2015 – 06.09.2015) – 4 Spiele, 1,5 Punkte Pro Spiel

Uli Forte (01.07.2013 – 06.08.2015) – 75 Spiele, 1,71 Punkte pro Spiel

Bernard Challandes (08.04.2013 – 30.06.2013), 10 Spiele, 1,1 Punkte pro Spiel


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 04327.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Oktober 2024, 11:21 
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Young Boys entlassen Erfolglos-Trainer nach miserablen Wochen

Nach nur wenigen Monaten trennt sich YB von Trainer Patrick Rahmen. Die Berner stehen am Tabellenende und auch in der Champions League läuft es alles andere als rund.

Darum gehts

- Patrick Rahmen ist nicht mehr Trainer der Young Boys.
- Rahmen übernahm YB erst im Sommer.
- Die Young Boys befinden sich in der Champions League und der Liga in einer Krise.

Jetzt ist es Tatsache. Nach miserablen Wochen setzt der amtierende Meister aus Bern Coach Patrick Rahmen vor die Tür. Er wird ersetzt durch U-21-Trainer Joël Magnin, der die Mannschaft interimistisch und bis auf Weiteres übernimmt.

Am Montag sah es kurzzeitig noch nach einer spektakulären Wende in Sachen Rahmen aus. Doch aus dieser wurde nun Nichts. Rahmen kam im Sommer von Winterthur, er sollte eine neue und vor allem erfolgreiche Ära bei den Young Boys einläuten.

Miserable Bilanz

Doch das misslang gründlich. Zwar schaffte es YB sensationell in die Champions League, nach heroischen Leistungen gegen Galatasaray. Doch insgesamt ist der Leistungsausweis Rahmens bei YB äusserst schlecht.

Nach wettbewerbsübergreifend 15 Spielen hat er einen miserablen Punkteschnitt von 1,2 Zählern. Die Young Boys befinden sich in der Champions League und der Liga in einer Krise, YB liegt in der Super League auf dem letzten Tabellenplatz.

Team stand bis zuletzt hinter Patrick Rahmen

Damit endet die Ära Rahmens, der als Erfolglos-Trainer in die Geschichte der Young Boys eingeht, bereits nach wenigen Monaten. Sicher ist aber auch: Rahmen ist nicht der Alleinschuldige an der Krise der Young Boys. Dieser Meinung ist auch YB-Legende Guillaume Hoarau.

Er sagte vor dem Basel-Spiel gegenüber blue: «Es ist natürlich einfacher, den Trainer auszutauschen, als ein ganzes Team oder die ganze Führung zu ändern.» Und weiter: «Es gibt nicht nur einen Fehler, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Es ist eine kollektive Arbeit. Natürlich gibt es Dinge, die nicht gut sind. Aber nur einen Schuldigen auszumachen, ist für mich absolut nicht die Lösung.»


https://www.20min.ch/story/patrick-rahm ... -103198321

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Oktober 2024, 11:23 
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Nach 0:1 in Basel

YB zieht die Reissleine – Rahmen muss gehen

- Das 0:1 in Basel war die eine Niederlage zu viel: Patrick Rahmen ist nicht mehr Trainer der Young Boys.
- Der 55-Jährige trat sein Amt erst auf diese Saison hin an, feierte in der Super League in 9 Spielen aber nur einen Sieg.
- YB qualifizierte sich zwar für die Champions League, wo die ersten beiden Spiele aber deutlich verloren gingen.
- Bis im Winter übernimmt U21-Trainer Joël Magnin die Mannschaft interimistisch.

Die Young Boys haben nun doch die Reissleine gezogen. Cheftrainer Patrick Rahmen wurde am Dienstagmorgen «per sofort» freigestellt. Unter dem 55-jährigen Basler gelang dem Schweizer Meister in dieser Saison in 9 Partien nur ein einziger Vollerfolg. Aktuell liegt YB auf dem letzten Platz. In der Champions League unterlag man Aston Villa (0:3) und Barcelona (0:5) diskussionslos. Mit Rahmen wurde auch dessen Assistent Enrico Schirinzi geschasst.

«Es ist uns sehr schwergefallen, Patrick Rahmen freizustellen», lässt sich Christoph Spycher, VR-Delegierter Sport, im Communiqué zitieren. «Aber nach ausführlichen Gesprächen und Analysen sind wir zum Schluss gekommen, dass es einen Wechsel braucht. Unsere Lage als Tabellenletzter nach neun Runden ist höchst unerfreulich.» Es gehe jetzt darum, «wieder in die Spur zu finden». Rahmens Engagement dauerte nur 15 Pflichtspiele, respektive 99 Tage an.

"Ich war aber voller Energie und der vollen Überzeugung, dass wir es zusammen schaffen würden, uns aus dieser Situation zu befreien"
Autor:Patrick Rahmen nach seiner Entlassung

Und wieder springt Magnin ein

Der entlassene Coach gab an, den Entscheid «natürlich vollumfänglich akzeptieren» zu müssen. Er liess es sich aber nicht nehmen, im Statement von YB anzufügen: «Ich war aber voller Energie und der vollen Überzeugung, dass wir es zusammen schaffen würden, uns aus dieser Situation zu befreien, zumal wir uns für die Champions League qualifiziert haben und im Schweizer Cup weiter dabei sind.»

Wie bereits in der letzten Saison wird U21-Trainer Joël Magnin die Mannschaft interimistisch bis im Winter übernehmen. Der Neuenburger sprang in der Vorsaison nach 26 Runden ein und verteidigte die gefährdete Leader-Position mit 8 Siegen in 12 Partien souverän. Anschliessend werde der 53-Jährige bei YB wieder in seiner bisherigen Funktion tätig sein.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... muss-gehen

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Oktober 2024, 13:24 
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