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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. November 2023, 21:39 |
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04.11.2023  Zitat: Sieben Stunden mehr Einsatzzeit
Meschack Elia lässt Kollegen und Gegner stehen
Meschack Elia ist ein Unikat im YB-Sturm. Für Sportchef Steve von Bergen gibt es einen grossen Unterschied zwischen dem 26-Jährigen und anderen schnellen Spielern.
Am Mittwoch gewann YB im Cup gegen Rapperswil 2:0. Mehr Fussball als ein bisschen Warmhalten bei einem Passspiel in der Pause stand für Meschack Elia an jenem Abend nicht an. Erst zum zweiten Mal hat Trainer Wicky ganz auf ihn verzichtet: In 17 von 19 Partien kam Elia zum Einsatz.
Wie oft der 26-Jährige spielt, zeigen diese Zahlen: Er verbrachte 1308 Minuten auf dem Platz, Nachspielzeiten nicht mit eingerechnet. Cedric Itten, der am zweitlängsten eingesetzte Stürmer, kommt auf 870 Minuten. Elia spielte also mehr als sieben Stunden länger als der Schweizer Nationalspieler.
In der ganzen Mannschaft kommen drei Kollegen auf ein paar Einsatzminuten mehr als Elia: Mittelfeldspieler Filip Ugrinic (1351), Goalie Anthony Racioppi (1350) und Innenverteidiger Mohamed Ali Camara (1325).
Dem Goalie bleibt nur noch fliegen, zuschauen, landen
Elia spielt fast immer, weil er über Fähigkeiten verfügt, die ihn vorne im Sturm zum Unikat machen. Erstens spürt er, wo er Abschlusspositionen findet: In der Champions League erzielte er gegen Leipzig den Ausgleich, weil er sich an der Strafraumgrenze im richtigen Sekundenbruchteil von seinem Innenverteidiger löste.
Zweitens wohnt in seinem rechten Fuss ziemlich viel Wucht. In St. Gallen traf er aus rund 25 Metern – Goalie Lawrence Ati Zigi blieb nur noch fliegen, zuschauen, landen.
Und drittens rennt kein Berner schneller als Elia. In der Geschwindigkeit liegt per se Qualität. Doch Sportchef Steve von Bergen sieht noch etwas anderes: «So schnell sprinten wie Elia ist eine Sache. Diese Sprints zu wiederholen, ist eine andere. Elia sprintet in der 3. Minute gleich schnell wie in der 80. Das ist der grosse Unterschied zu anderen schnellen Spielern.»
Die Geschwindigkeit erlaubt es Elia, den Raum anzugreifen. Diese Fähigkeit jagt im Fussballgeschäft seit ein paar Jahren allen das Adrenalin durch die Adern. Weil sie Tore ermöglicht wie Elias 1:1 gegen Manchester City. Sein Heber über Ederson im ausverkauften Wankdorf trat als Bewegtbild auf allen erdenklichen Kanälen eine Reise um die Welt an.
Das Portal «Transfermarkt» weist Elia mit 6 Millionen Euro als wertvollsten Berner und hinter Luzerns Ardon Jashari (6,5 Millionen) als zweitwertvollsten Spieler der Super League aus. Die Zahlen sind geschätzt. In der Annahme, dass alle Spieler mit den gleichen Indikatoren geschätzt werden, taugen sie zumindest als Vergleichsgrösse.
Eigentlich hat Elia nur zwei Probleme in dieser Saison: Seinen Treffern haftet der Makel an, dass er sie immer dann erzielt, wenn YB verliert. Und mit den drei genannten Beispielen sind alle seine Tore bereits erzählt. Seine Trefferquote liegt bei 0,176 Toren pro Spiel. Seit er 2020/21 erstmals eine ganze Saison mit den Young Boys bestritten hat, war diese Zahl nie so tief.
Unruhe streuen und Tore vorbereiten
Trotz seiner Trefferquote setzt Wicky Spiel für Spiel auf Elia. Der Trainer sagte es einmal so: «Ich entscheide mich für einen Neuner. Und neben ihm wirbelt Meschack.» Entweder spielt also Itten, Jean-Pierre Nsame oder Silvere Ganvoula – und der zweite Stürmer in der 4-4-2-Grundordnung heisst Elia. Setzt Wicky auf ein 4-3-3, weicht Elia auf die Seite aus.
Sportchef von Bergen sagt: «Wir sind sehr zufrieden mit Elias Saison. Natürlich möchte er selber mehr Tore erzielen. Aber er arbeitet viel für die anderen, und mit seinen Läufen und seiner Energie streut er Unruhe in der gegnerischen Abwehr.»
Diese Unruhe mündet immer mal wieder in einer Torvorlage: Bei vier Treffern hat Elia den letzten Pass gespielt. Er führt diese Statistik zusammen mit Ugrinic an.
Die feine Quote gegen Winterthur
Im Februar 2020 ist Elia von Tout Puissant Mazembe in seinem Heimatland in die Schweiz zu den Young Boys gewechselt. Die Berner haben ihn als Ersatz für Roger Assalé geholt, den Mann mit ähnlichem Profil, den sie nach Spanien ausliehen und ein halbes Jahr später nach Frankreich verkauften.
Auch Elia lagen in seinen knapp vier Jahren in Bern Angebote vor. In diesem Sommer stand etwa Besiktas Istanbul auf der Matte. Elia blieb, weil zu diesem Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit gross war, mit YB die Champions League zu erreichen. Irgendwann muss er wechseln, will YB mit ihm noch Geld verdienen. Einen Zeitplan gebe es dafür nicht, sagt Steve von Bergen.
Bevor am Dienstag in der Champions League bei Manchester City wieder Elias Qualitäten bei Berner Kontern gefragt sind, spielen die Young Boys am Samstag beim FC Winterthur. Und während Elia in dieser Saison seinen Toren hinterherrennt, stimmt seine Karrierequote gegen Winterthur: In jedem zweiten Spiel hat er gegen dieses Team getroffen. https://www.bernerzeitung.ch/sieben-stu ... 1894978945
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. November 2023, 00:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.11.2023  Zitat: Wie Meschack Elia zu einem der wichtigsten Spieler für YB wurde
Im Sturm der Young Boys ist Meschack Elia derzeit unverzichtbar. Und gerade auf der grossen Bühne der Champions League kann der Kongolese sein grosses Potenzial immer wieder andeuten.
Das einst blütenweisse Trikot ist durchnässt, und überall sind braune Flecken. Es sind Spuren, die belegen, dass Meschack Elia an diesem verregneten Samstag in Winterthur das gemacht hat, was er immer macht, wenn er sich das Dress der Young Boys überstreift: Er ist gerannt, er hat Tore eingeleitet, ist noch mehr gerannt, gegrätscht, hat Lücken geschlossen und Löcher aufgerissen – und er hat für einmal sogar selbst getroffen.
An drei Treffern ist er beim 4:1 gegen Winterthur beteiligt, wobei er mit seinem Schlenzer den sehenswerten Schlusspunkt setzt. «Travailler pour l’équipe» nennt es Elia. Arbeiten für die Mannschaft.
Das Rezept von Wicky
Der 26-jährige Kongolese würde sich auch als Mann des Spiels nie als solchen bezeichnen. Doch dass er in der Mannschaft von Trainer Raphael Wicky zu einem der wichtigsten Spieler geworden ist, ist unbestritten. Wicky meinte kürzlich, wenn es für ihn darum gehe, die in der Regel zwei Positionen im Sturm zu besetzen, wähle er aus dem Trio Cedric Itten, Jean-Pierre Nsame und Silvère Ganvoula einen aus, «und daneben wirbelt Meschack».
Elia ist im Ensemble der Berner gesetzt, was auch dadurch illustriert wird, dass er von 20 möglichen Partien nur in zwei Cupspielen eine Verschnaufpause erhalten hat. Der 30-fache Nationalspieler ist für YB unverzichtbar, weil er über ein Profil verfügt, das kein anderer in diesem Team hat: Er ist trickreich, spielintelligent, verfügt aber auch über einen wuchtigen Schuss, wie er das in dieser Saison sowohl gegen St.Gallen als auch im ersten Champions-League-Auftritt gegen Leipzig demonstriert hat. Sein grösster Trumpf ist freilich die Geschwindigkeit.
«Mit seinen Läufen und seiner Energie streut er Unruhe in der gegnerischen Abwehr», sagt YB-Sportchef Steve von Bergen und erwähnt eine wichtige Eigenschaft des Stürmers, die ihn für das Team so wertvoll macht: «So schnell sprinten wie Elia ist eine Sache. Diese Sprints zu wiederholen ist eine andere. Elia sprintet in der 3. Minute gleich schnell wie in der 80. Das ist der grosse Unterschied zu anderen schnellen Spielern.»
Das Auge von Chapuisat
Von Bergen ist noch nicht in der Verantwortung, als Elia nach Bern kommt. Damals im Herbst 2019, als die Young Boys und der damalige Sportchef Christoph Spycher glauben, mit Elia den perfekten Nachfolger für den abwanderungswilligen Roger Assalé gefunden zu haben, vom Spielertyp her vergleichbar klein und flink.
Schon 2016 ist Elia YB-Chefscout Stéphane Chapuisat ein erstes Mal aufgefallen, als dieser an der afrikanischen Nationen-Meisterschaft brilliert, einem Turnier, an dem nur die Fussballer spielberechtigt sind, die in den nationalen Ligen ihrer Herkunftsländer spielen. Elia schiesst vier Tore, den Kongo zum Titel, wird zum besten Spieler des Turniers gewählt. Statt in den Strassen der Millionenmetropole Kinshasa kickt Elia auf einmal für Tout Puissant Mazembe, über 2000 Kilometer südlich in Lubumbashi, der zweiten Millionenstadt im zweitgrössten Land des afrikanischen Kontinents.
Beim kongolesischen Rekordmeister und fünffachen Gewinner der afrikanischen Champions League erhält Elia seinen ersten Profivertrag – ein Arbeitspapier, das die Young Boys knapp vier Jahre später noch beschäftigen wird. Denn als Elia im Herbst 2019 in Bern eintrifft, hat er eine Odyssee hinter sich: Eigentlich sollte sein erstes Engagement fern der Heimat in Belgien sein. Als er aber merkt, bei Anderlecht nur für die zweite Mannschaft vorgesehen zu sein, geht Elia in die Schweiz und kommt bei Verwandten in Lausanne unter.
Zu diesem Zeitpunkt will er unbedingt zu YB wechseln, und die Berner stellen sich auf den Standpunkt, Elias Vertrag mit TP Mazembe sei ungültig, weil das Alter widerrechtlich auf 18 angehoben worden sei. Der Klub beschuldigt den Spieler, seinen Pass gefälscht zu haben, und der kongolesische Verband sperrt Elia – ebenfalls widerrechtlich – für ein Jahr. YBs Meschak Elia in Aktion, im Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Luzern, am Sonntag, 26. Juli 2020 im Stadion Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Das Lob von Guardiola
Nach Intervention der FIFA ist Elia ab Anfang 2020 doch noch für die Young Boys spielberechtigt und absolviert am 23. Februar in St.Gallen sein erstes von bisher 151 Spielen für die Berner. Dass es so viele sein würden, hätte vor knapp vier Jahren wohl niemand gedacht. Weil die Schweiz für Elia ein Sprungbrett sein soll in eine grössere Liga. Angebote gab es schon einige, in diesem Sommer von Besiktas Istanbul. Zum zweiten Mal an der Gruppenphase der Champions League teilzunehmen war für den Stürmer aber Argument genug für einen Verbleib bei YB.
Weil er weiss, dass mit starken Leistungen auf europäischem Parkett noch andere Interessenten auftauchen werden. «Es ist nicht nur für mich eine Chance, sondern für alle meine Teamkollegen», sagt Elia, der mit drei Treffern nun zusammen mit Guillaume Hoarau bester YB-Torschütze in der Königsklasse ist. «Das Wichtigste ist, dass wir weiter Spiele auf diesem Niveau bestreiten können, damit wir als Mannschaft wachsen können.»
Pep Guardiola bezeichnete seinen Lupfer zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen Manchester City vor zwei Wochen in Bern als «fantastisch». Elia lächelt und sagt: «Ein Tor kennt keine Schönheit. Ein Tor ist ein Tor.» Aber natürlich hätte er nichts einzuwenden gegen einen Treffer im Etihad Stadium von Manchester. Er sagt: «Ich werde weiter rennen, bis ich nicht mehr kann. Ich hoffe, alle werden wieder ihr Trikot dreckig machen.» https://www.watson.ch/sport/fussball/78 ... r-yb-wurde
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. November 2023, 00:30 |
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07.11.2023  Zitat: Der YB-Stürmer für die grossen Spiele
Bei Elia gerät selbst Guardiola ins Schwärmen
Elia hier, Elia dort, Elia überall. Vor dem Kongolesen haben sie bei Manchester einen Heidenrespekt. Der Hype um ihn und um seine Traumtore machen Meschack Elia ein wenig verlegen.
Wenn der grosse Pep Guardiola deinen Namen kennt, musst du ein grossartiger Fussballer sein. Okay, kennen wird Guardiola unzählige Fussballer. Da ist der Spanier unfassbar akribisch. Er seziert jede Mannschaft, gegen die er spielt. Aber wenn er dann deinen Namen nennt, und das mehrfach – dann ist das ein Ritterschlag.
Guardiola hat Elia dreimal gelobt
Meschack Elia (26) erhielt diesen. Noch vor dem Hinspiel. Noch vor seinem magistralen Tor zum 1:1, das die Sky Blues temporär aus der Spur brachte. «Aber er hat doch meinen Namen nicht genannt … Er sprach von der linken Seite. Dass YB vor allem von dort komme», so Elia, auf den Ritterschlag angesprochen. Hier irrt Elia indes! Guardiola hat den Namen des YB-Stürmers sehr wohl in den Mund genommen. Der Spanier hat Folgendes gesagt: «Elia ist so stark! Die greifen sehr gut an, speziell von der linken Seite.»
Das war vor dem Spiel. Nach dem 3:1 lobte er den wendigen YB-Stürmer gleich nochmals: «Der Abschluss von Elia beim 1:1 war fantastisch!» Und am Montag, am Tag vor dem Spiel in Manchester, ein drittes Mal: «Elia bereitet uns Probleme. Nicht nur wegen des Goals. Auch in anderen Momenten.» Wieder spricht er nur einen Namen aus. Jenen von Meschack Elia.
Elias Frust ist verflogen
Es sind nicht nur die Tore, welche Märkte öffnen. Sondern auch Aussagen. Und wenn beides zusammenkommt … Elia trifft gegen RB Leipzig, in St. Gallen, gegen Manchester City und in Winterthur. Vier Tore in gut sechs Wochen. Immerhin. Es geht aufwärts mit der Torproduktion. Dabei hatte Elia vor dem City-Spiel in Bern noch gesagt, er sei frustriert: «Ich bin in einer schwierigen Phase, was das Toreschiessen angeht. Die Anzahl Tore ist nicht gut. Ich spiele gut, aber ich treffe zu selten. Nun muss ich schauen, dass sich das ändert.»
Picasso oder Monet?
Er hat geschaut. Und nicht nur das. Seine vier Tore waren allesamt Meisterwerke. So schön wie Gemälde eines ganz grossen Meisters. Elia, der Picasso oder Monet des Fussballs? Er lacht. «Wie sagt man so schön? Tore haben keine Schönheit. Tor ist Tor. Ob Spitzkick oder Kopf. Jedes Tor zählt gleich viel. Zielen! Treffen! Darum gehts.»
Jetzt soll das erste hässliche Tor her
Dann kann man Elia nur etwas wünschen: Ein möglichst hässliches Tor im Etihad, das YB einen oder drei Punkte einbringt. «Warum nicht?», antwortet der Wirbelwind rhetorisch. «Ich werde meine Attitüde jedenfalls beibehalten und arbeiten, um dem Team zu helfen. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt – auch zu treffen.»
Hoffnung besteht. Denn Elia scheint der Mann für die grossen Spiele zu sein. Für die ganz grossen sogar. RB und ManCity. In Bern. und nun das maximal grösste: Im Stadion des weltbesten Teams! https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 18903.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. November 2023, 16:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.11.2023  Zitat: Der afrikanische YB-Stürmer Meschack Elia tat alles für den Sprung nach Europa – Einblicke in eine obskure Transferwelt
Der Kongolese reift bei den Berner Young Boys zur verlässlichen Offensivkraft. Auch in der Champions League. Wie er 2019 den Wechsel nach Bern erzwungen hat, steht beispielhaft für eine fragwürdige (Geld-)Geschichte zwischen zwei Kontinenten.
Wenn der Fussballer Charles Pickel über die Demokratische Republik Kongo und seinen Mitspieler Meschack Elia spricht, dringt so viel Minne durch, als hätte es für Elia in seiner Heimat nie Friktionen gegeben. Pickel spielte in der Schweiz unter anderen für GC und Xamax, heute ist er mit Cremonese in der italienischen Serie B unterwegs.
Weil seine Mutter Kongolesin ist, kann Pickel das Nationaltrikot Kongos überziehen. Im Nationalteam lernte er den YB-Stürmer Elia näher kennen. In der afrikanischen Qualifikation für die WM 2026 setzte es zuletzt einen Sieg und eine Niederlage ab. In Basel schaute Pickel vor Jahren im Training dem Ägypter Mohamed Salah zu. Heute sagt Pickel: «Ich habe noch keinen schnelleren Stürmer trainieren sehen als Meschack Elia – vielleicht mit Ausnahme von Salah.»
Pickel ist in der Schweiz aufgewachsen und kennt das Herkunftsland seiner Mutter mehr vom Hörensagen. Elia seien dagegen Land und Leute vertraut, sagt Pickel, «er hat in der kongolesischen Auswahl eine zentrale Stellung und ist wie ein grosser Bruder für mich». Die Aussage erstaunt, weil Pickel den gleichen Jahrgang (1997) hat wie Elia und 15 Zentimeter grösser ist als sein afrikanischer Bruder im Geiste.
Aber Afrika ist nicht die Schweiz. Davon ist in der Geschichte Meschack Elias oft die Rede. Egal, mit wem man über Vergangenes spricht. Es geht auch um das temporär wechselnde Geburtsjahr. Als Elia 2019 seinen Kontinent verlässt, folgen während Monaten Kraftproben («Bras de fer»). Er muss den Sprung nach Europa erzwingen, jemand mutmasst sogar, dass der Spieler hätte «gebrochen» werden sollen. Doch davon später.
Nsame erzielt dreimal mehr Tore als Elia
Jetzt ist November 2023. Elia ist 2020 in Bern angekommen und in den YB-Reihen zum Stürmer gereift, der unentbehrlich scheint. Nach dem Torhüter Anthony Racioppi sowie dem Verteidiger und Haaland-Fan Mohamed Ali Camara weist die Statistik für Elia die meisten Einsatzminuten auf. Er ist ein pflegeleichter Teamleader, der sich nicht mit lauten Worten, aber mit Sprints in Szene setzt. Oder mit einem Tor gegen Manchester City, das so zusammengefasst werden kann: ausserordentliches Gefühl für den Ball.
Wer die Zahlen konsultiert, staunt ob der Differenz zwischen Jean-Pierre Nsame und Elia. Hier die Tormaschine Nsame, der Torschützenkönig der letzten Saison, der derzeit nicht erste Wahl ist. Dort Elia, der über die Jahre bis zu dreimal weniger trifft. Elia ist nicht Strafraum-, sondern Flügelstürmer. Er schafft Tempo – und nicht körperliche Verdrängung vor dem Tor. Mangels Torschüssen reden sie ihn in Bern als Vorbereiter und als jenen Offensivspieler stark, der Räume öffnet.
YB verfolgt seit Jahren die Strategie der komplementären Offensiv-Abteilung. Gross, eher bullig, statisch und Strafraumschreck hier, klein, wendig und Tempomaschine da. Früher der grosse Guillaume Hoarau und der kleine Roger Assalé, heute Jean-Pierre Nsame oder Cedric Itten – und der Wirbelwind Elia.
Der Weg Roger Assalés muss für Elia eine Warnung sein
Wer in Bern so oft wie Elia zum Einsatz kommt, bietet sich für einen Auslandtransfer an. Nach dem Wechsel nach Europa folgt in aller Regel der nächste Schritt innerhalb des Kontinents – allein aus ökonomischen Gründen, die gerade Afrikaner derart unruhig werden lassen, dass bisweilen der Verstand auf der Strecke bleibt.
Elia hat mit seinem Vorgänger Assalé ein Jahr lang beim kongolesischen Klub TP Mazembe gespielt. Sie kennen sich, weil auch der Ivoirer Assalé in Lubumbashi, ganz im Süden Kongos, Station machte und von Mazembe aus nach Europa aufbrach. Doch der Weg Assalés muss für Elia Warnung genug sein, weil Assalé nach dem (Millionen-)Abgang von YB 2020 im Ausland nicht glücklich geworden ist und heute bei Dijon nicht einmal in der dritthöchsten französischen Spielklasse zum Einsatz kommt.
Elia weiss, was mit Assalé passiert ist. Der dreifache Familienvater Elia sagt: «Nur Gott kennt unser aller Weg, danach liegt es an uns, ob es gut oder weniger gut wird.» Dijon hat bei einem Leih-Transfer schon öffentlich verlauten lassen, dass sich Assalé «nicht vollends ins Projekt eingegeben» habe.
Auch Siebatcheu und Kanga regen zum Nachdenken an
Beiziehen kann man auch die Beispiele Jordan Siebatcheus und Wilfried Kangas, die 2022 für einige Millionen Euro von YB in die Bundesliga wechselten und jetzt von ihren Klubs auf Leihbasis weitergereicht wurden. Kanga zu Standard Lüttich, Siebatcheu zu Mönchengladbach, zum Klub des früheren YB-Trainers Gerardo Seoane, der Siebatcheu aus Berner Zeiten kennt – und einsetzt. Leihgeschäfte deuten trotzdem nicht auf vollendetes Glück hin.
YB nutzt schon länger einen Kanal via den Scout Stéphane Chapuisat, über den in Genf beheimateten Agenten und früheren Journalisten Christophe Payot nach Afrika. Die Quelle versiegt nie, dazu genügt seit Jahren der Blick auf die YB-Stammformation. Auch Elia kam über diese Verbindung in die Schweiz. Der Kongolese musste sich den Weg nach Europa allerdings zuerst erkämpfen – mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln.
Im Mai 2022 kam das internationale Sportgericht TAS in einem 36-seitigen Papier zum Urteil im Transferfall Meschack Elia. Der Spieler und YB hatten dem kongolesischen Klub Mazembe eine Million US-Dollar zu entrichten. Der Betrag war deutlich höher als die 617 365 Dollar, die von der Fifa wegen «Vertragsbruch» festgelegt worden waren. «Es war ein komplexer Fall, eine verstrickte Situation», sagt Christoph Spycher, der bei YB die sportliche Abteilung verantwortet. «Das war administrativ schwierig», sagt dazu der Scout Chapuisat. «Für Transfers von Afrika nach Europa nicht untypisch», ergänzt Michel Zen-Ruffinen. Der frühere Fifa-Generalsekretär arbeitet als Anwalt für die Agentur Payots. Elia wollte nicht nach Brüssel, sondern nach Bern
Es ging um Geld, natürlich, wie immer. Zur Debatte standen Verträge zwischen Elia und Mazembe, das Geburtsjahr Elias, das je nach Pass und Vertrag mit 1996 oder 1997 datiert war. Es ging um Versprechungen, Vertragsdauer, Datierungen von Schriftstücken, Minderjährigkeit. Und letztlich darum, dass TP Mazembe und dessen reicher Präsident Moïse Katumbi 2019 mit Anderlecht einen Elia-Deal wollten – und nicht mit YB. Doch Elia stellte sich spätestens quer, als er in einem Brüsseler Hotel feststellte, dass er zwar trainierte, aber nicht spielte – «und dass Abmachungen nicht eingehalten wurden», wie er versichert.
Das TAS-Papier gibt detaillierte Einblicke ins Transferwesen des internationalen Fussballs, in die so unterschiedlichen Welten Afrikas und der Schweiz, in (vermeintliche) Verträge, in Lohn- und Transfersummen, ins Vertrags- und Transferregelwerk des Fussballs, in dem Lücken gesucht werden. Es zeugt auch davon, wie gross die Energie eines Afrikaners sein kann, der à tout prix auf den gelobten Kontinent Europa gelangen will.
2014 unterschreibt der aus Kinshasa stammende Elia bei Mazembe den ersten Vertrag. Er ist zu dem Zeitpunkt 17- oder 18-jährig und verdient 500 Dollar pro Monat. Vier Jahre danach erhöht sich das Salär auf 4000 und später auf 7000 Dollar. Mazembe schiesst Arztkosten vor, die für die Mutter Elias anfallen. YB bietet Mazembe 500 000 Dollar für Elia und will Mazembe mit 10 Prozent an einem späteren Weiterverkauf beteiligen. Mazembe lehnt ab.
Auch Anderlecht ist im Spiel. Belgien hat immer noch koloniale Banden zu Kongo und bleibt im Leben Elias präsent. Die erste Fussballakademie, die Elia in Kinshasa aufsuchte, gehört einem Belgier. Doch Elia bleibt 2019 nur drei Wochen in Brüssel, taucht ab und gelangt via Frankreich in die Schweiz. «Bei Anderlecht war es, als würde im Vergleich zu den Absprachen zuvor plötzlich eine andere Sprache gesprochen. Ich hatte nur noch YB im Kopf», sagt Elia heute. Mazembe warf ihm Vertragsbruch vor, der kongolesische Verband sperrte den Spieler für ein Jahr, worauf die Karriere als Nationalspieler vorübergehend sistiert war.
180 000 für die Unterschrift unter den Vertrag
Ende 2019 unterschrieb Elia bei YB einen Vertrag bis 2023. Er verdiente zunächst pro Monat fix 15 000 Franken und erhielt für die Unterschrift 180 000 dazu. Das Exempel zeigt, dass YB nicht sehr hohe Fixlöhne bezahlt. Inzwischen ist der Vertrag bis 2026 verlängert und der Lohn erhöht. Und Elia spielt längst wieder im Nationalteam, nachdem das Sportgericht das Verdikt gesprochen und den Knoten gelöst hat.
Der Spieler kommt dabei in der Beurteilung nicht gut weg. Doch seine Not war offensichtlich erheblich. YB übernahm den Preis für einen risikobehafteten Transfer. Mazembe erhielt etwas. Und Anwälte verdienten gutes Geld.
Am Ende hatte Meschack Elia das, was er wollte. Und wer weiss: Vielleicht sind die 1 Million Dollar dereinst gut investiertes (Straf-)Geld. https://www.nzz.ch/sport/fussball/der-y ... ld.1767505
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. November 2023, 16:16 |
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28.11.2023  Zitat: Spiel des Jahres für die Berner
Um so viel geht es für YB heute Abend wirklich
YB trifft am Dienstagabend in der Champions League auf Roter Stern Belgrad. Ein Sieg ist immens wichtig. Denn für die Berner geht es nicht nur ums Überwintern im Europacup, sondern auch um eine Menge Geld.
Alles, was die Young Boys am Dienstagabend im Champions-League-Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad brauchen, ist ein Sieg. Weil bei Punktgleichheit zunächst die Direktbegegnungen zählen, ist klar, dass der Sieger des Spiels im kommenden Jahr in der Europa League spielt. Und der Verlierer bereits vor dem letzten Spieltag als Gruppenletzter feststeht. Aktuell stehen beide Teams mit je einem Zähler da.
Bei einem Unentschieden wäre Roter Stern nach dem 2:2 im Hinspiel im Vorteil. Nicht nur wegen des um zwei Tore besseren Torverhältnisses. YB muss im letzten Spiel auswärts bei RB Leipzig ran, während die Serben Manchester City empfangen, das sich aller Voraussicht nach schon heute den Gruppensieg sichern und in Belgrad die Reservespieler aufstellen kann.
Es stehen Millionen auf dem Spiel
«Wir wollen diesen Match gewinnen, das muss die Devise sein. Das ist klar», so YB-Trainer Raphael Wicky am Montag im Interview mit blue Sport. Wicky sagt zwar, dass es eigentlich nichts zu verlieren, sondern vor allem viel zu gewinnen gebe. Ein Aus im Europacup wäre für die Young Boys dennoch eine grosse Enttäuschung.
Für die Berner geht es nämlich am Dienstagabend auch um sehr viel Geld. Um ganz genau zu sein: um 3,3 Millionen Euro. 2,8 Millionen gibt es für einen Sieg in der Gruppenphase der Königsklasse, 500'000 für das Erreichen der Europa-League-Sechzehntelfinals, das mit einem Sieg gegen Roter Stern fix wäre.
Zur Einordnung, wie viel Geld 3,3 Millionen Euro für einen Schweizer Fussballklub sind: Für Kastriot Imeri, den zweitteuersten YB-Transfer aller Zeiten, zahlten die Berner vor einem Jahr 3 Millionen.
Die Kasse klingelt
Schon die Qualifikation für die Gruppenphase brachte den Young Boys 15,64 Millionen Euro ein. Hinzu kommen weitere Millionen der Koeffizienten-Prämien, Punkteprämien und TV-Gelder. Insgesamt rechnen die Berner mit Einnahmen von über 30 Millionen Franken.
Letztlich geht es auch um Prestige, um Renommee für den Klub und Martkwert-Steigerungen der YB-Profis – und die Möglichkeit auf weitere grosse Abende auf europäischer Bühne. Schafft es YB in die Europa League, warten da die nächsten Millionen. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 84699.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Dezember 2023, 23:28 |
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28.12.2023  Zitat: Turnier im Januar
YB-Spieler Elia und Camara für Afrika-Cup aufgeboten
Meschack Elia und Mohamed Ali Camara werden den Young Boys ab Mitte Januar für mindestens zwei Wochen fehlen. Die beiden YB-Routiniers wurden für den Afrika-Cup aufgeboten.
YB muss damit wohl bis mindestens Ende Januar auf die beiden Spieler verzichten. Der Afrika-Cup beginnt am 13. Januar, die Gruppenphase des Turniers endet am 24. Januar. Der Final findet am 11. Februar statt.
YB-Stürmer Elia wurde für den Kongo aufgeboten, Verteidiger Camara für Guinea. Drei Spieler der Young Boys stehen zudem im provisorischen Aufgebot ihrer Nationalmannschaften: Saidy Janko (Gambia), Ebrima Colley (Gambia) und Miguel Chaiwa (Sambia).
Der mehrfache Super-League-Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame wurde für die kamerunische Nationalmannschaft nicht berücksichtigt. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -155858634
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 16. Januar 2024, 15:09 |
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AWARDS FÜR MESCHACK ELIA UND FABIAN RIEDER
An der Swiss Football Night wurde YB-Stürmer Meschack Elia zum «Credit Suisse Super League Player 2023» gewählt. Er setzte sich gegen Chris Bedia (Servette) und Jean-Pierre Nsame durch. Die Wahl zum «Credit Suisse Super League Player» ist für Meschack Elia die Bestätigung für ein herausragendes Jahr 2023 mit dem Gewinn des Doubles und starken Auftritten in der UEFA Champions League.
Fabian Rieder wurde zum zweiten Mal in Folge als «Credit Suisse Youngster» ausgezeichnet. Auch er war mit seinen sieben Toren und fünf Assists ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum dritten Double in der YB-Vereinsgeschichte.
Iman Beney von den YB Frauen wurde für die neue Kategorie «Credit Suisse Youngster Female» nominiert, gewonnen hat Offensivspielerin Smilla Vallotto (Hammarby IF).
«Credit Suisse Female National Player 2023» ist Lia Wälti, die ehemalige YB-Spielerin und heutige Kapitänin des Arsenal WFC.
Der BSC Young Boys gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern sowie allen nominierten Spielerinnen und Spielern herzlich zu den herausragenden Leistungen im Jahr 2023.
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shalako
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Verfasst: Montag 22. Januar 2024, 01:11 |
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21.01.2024  Zitat: 32 Grad und Rudelbildung
YB-Elia behält in Afrika-Cup-Hitze kühlen Kopf
Beim Afrika-Cup in der Elfenbeinküste kommen am Sonntag drei Spieler mit Schweizer Bezug zum Einsatz. YB-Star Meschack Elia sticht mit einer entscheidenden Aktion heraus.
Während in der Super League aufgrund der Kälte aktuell Spiele verschoben werden, schlagen sich die Schweizer Vertreter am Afrika-Cup aktuell mit brütender Hitze herum. 32 Grad zeigt das Thermometer, als in der Elfenbeinküste mitten am Nachmittag YB-Stürmer Meschack Elia (26) und der Solothurner Charles Pickel (26) mit dem Nationalteam der Demokratischen Republik Kongo auf Marokko treffen. Das Vorrunden-Spiel endet 1:1 und mit einer Rudelbildung nach Schlusspfiff.
Elia kommt bei der hitzigen Partie in der 52. Minute als Joker, als Marokko nach dem frühen Tor von PSG-Star Hakimi (6.) in Führung liegt und nachdem Kongos Bakambu einen Penalty verschossen hat (41.). Elia bereitet den 1:1-Ausgleich mit einer Hereingabe vor, Stuttgarts Silas verwertet das Zuspiel der YB-Flügelrakete.
Pickel nach starker Leistung angeschlagen
Auch Charles Pickel trägt seinen Teil zum Punktgewinn beim zweiten Gruppenspiel bei. Der ehemalige Basel-Junior und GC-Spieler, der aktuell bei Cremonese in der Serie B unter Vertrag steht, startet von Beginn an und zeigt eine starke Leistung. Aufgrund der Nachmittagshitze erleidet er eine Muskelermüdung, muss in der 89. Minute angeschlagen vom Platz. «Am Ende war ich gekocht», zitieren ihn Medien aus seinem Heimatland.
Nachdem das 1:1 zwischen Gruppenleader Marokko (4 Punkte) und DR Kongo (2 Punkte) feststeht, geraten Kongos Marseille-Star Chancel Mbemba und Marokko-Trainer Walid Regragui auch noch aneinander, lösen eine grosse Rudelbildung aus. Erhitzte Gemüter beim Hitzespiel.
In der gleichen Gruppe kommt auch YB-Youngster Miguel Chaiwa mit Sambia (2 Punkte) zum Zug, beim Remis gegen Tansania (1 Punkt) wird der 19-Jährige kurz vor Schluss eingewechselt. Eine Minute später fällt durch Leicester-Stürmer Daka das 1:1 für Sambia. https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 55143.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Januar 2024, 23:34 |
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24.01.2024  Zitat: Zu Besuch beim YB-Star
Elia über die Auszeichnung zum besten Spieler der Super League und die Ziele am Afrika-Cup
Meschack Elia wurde gerade erst zum besten Super-League-Spieler der Saison gekürt. Aktuell muss YB auf die Dienste des 26-Jährigen verzichten, weil er mit DR Kongo am Afrika-Cup weilt.
«Ich habe damit gerechnet, weil ich gut in die Meisterschaft gestartet bin. Diese Auszeichnung ist aber nicht nur für mich, es ist der Verdienst des gesamten Teams», sagt Elia, der vor dem Rückrundenstart zum besten Spieler der Super League erkoren wurde. Natürlich sei aber auch individuelle Arbeit wichtig, «deshalb denke ich, dass ich diese Trophäe verdient habe», so der YB-Star.
Auch die Fans der Leoparden freuen sich über die Auszeichnung, denn viele von ihnen verfolgen die Karriere des Flügelflitzers ganz genau. Im Nationalteam hat Elia allerdings noch nicht das Standing, das er im Verein hat. Am Afrika-Cup wurde er in den ersten beiden Gruppenspielen (1:1 gegen Sambia und 1:1 gegen Marokko) lediglich eingewechselt.
Dennoch hat er seinen Anteil daran, dass DR Kongo mit einem Sieg gegen Tansania am Mittwochabend den Achtelfinaleinzug aus eigener Kraft schaffen kann. Denn beim Remis gegen Marokko bereitet Elia nach seiner Einwechslung den Ausgleichstreffer vor.
Vom Ausgang der Partie am Mittwoch hängt auch ab, wann Elia in die Schweiz zurückkehrt. In Bern dürfte man deshalb gemischte Gefühle haben. Einerseits wünscht man seinen Teammitgliedern nur das Beste, andererseits verzichtet man auch nur ungern auf einen Spieler seines Formats. Immerhin sind die Berner auch ohne Elia siegreich in die Rückrunde gestartet und führen die Tabelle souverän an. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 53715.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. Januar 2024, 23:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.01.2024  Zitat: Camara und Elia haben die Gruppenphase überstanden
YB-Duo darf weiterhin vom Africa-Cup-Titel träumen
Am Mittwochabend wurden die Gruppenphasen am Afrika-Cup abgeschlossen. Die BSC Young Boys haben mit gleich fünf Spielern die meisten Spieler aus der Super League gestellt und ein Duo darf weiterhin vom grossen Coup träumen.
Mohamed Ali Camara und Meschack Elia haben sich mit ihren Teams für die Achtelfinals qualifiziert. Am Sonntag, 28. Januar 2024, trifft Camara mit Guinea auf Äquatorialguinea (18:00 Uhr), Elia spielt mit der Demokratischen Republik Kongo gegen Ägypten (21:00 Uhr).
Ebrima Colley, Saidy Janko (beide Gambia) und Miguel Chaiwa (Sambia) sind mit ihren Nationalteams jedoch ausgeschieden und kehren in diesen Tagen in den Kreis des YB-Teams zurück. https://sport.ch/bsc-young-boys/1230161 ... l-traeumen
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