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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 13:00 
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RB-Trainer Rose vor YB-Kracher

«Wir werden alle Fussballschuhe einpacken, die es gibt»

Der erste YB-Gegner der diesjährigen Champions-League-Kampagne heisst RB Leipzig. Deren Youngstar Xavi Simons freut sich bereits auf das Duell, Trainer Marco Rose warnt vor YB – und dem Kunstrasen.

Xavi Simons hat bei RB Leipzig einen Traumstart hingelegt. Der erst 20-jährige Holländer kommt in der Bundesliga auf sieben Skorerpunkte (drei Tore, vier Assists) in vier Spielen. Die Leihgabe von PSG erklärt seinen starken Saisonstart: «Ich geniesse jeden Tag mit den Jungs, mit dem Team. Ich fühlte mich sehr schnell wie zuhause.» Weiter erklärt Simons seinen Schritt nach Leipzig: «Ich wusste, dass ich hier gut aufgehoben bin. Ich hatte nicht viel Zeit, um mich anzupassen. Ich werde weiter arbeiten, das wird sich bei mir nicht ändern.»

Angesprochen auf die Partie in der Champions League gegen die Young Boys meint er: «Es wird ein hartes Spiel. Wir werden auf Kunstrasen und nicht auf Naturrasen spielen. Aber es ist die Champions League, ich bekomme schon Gänsehaut.»

Rose hat Respekt vor dem Kunstrasen

Mit der Unterlage hat sich auch Leipzig-Trainer Marco Rose beschäftigt: «Kunstrasen ist ein Thema. Ein grosses, finde ich. Das sind wir nicht gewohnt, Bern schon und in jedem Heimspiel», so der Coach an der Pressekonferenz.

Um sich vorzubereiten, hat RB bereits am Sonntag auf Kunstrasen trainiert und wird auch das Abschlusstraining im Wankdorf auf der künstlichen Unterlage bestreiten. Dazu wollen sich die Deutschen auch mit ihrer Ausrüstung optimal vorbereiten: «Wir werden alle möglichen Fussballschuhsorten einpacken, die es gibt. Das werde ich den Jungs schon noch mal sagen», versichert Rose.

Respekt hat Rose aber nicht nur wegen der Unterlage, sondern auch wegen des Gegners: «Ich habe mir Bern schon angeschaut, eine sehr dynamische Mannschaft mit sehr viel Power und Wucht nach vorne, mit gutem Pressing, einer sehr hohen Intensität, gutem Gegenpressing.» Deshalb erwartet Rose ein «hartes Stück Arbeit».


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 92058.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 13:42 
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YB-Wicky erwartet mutigen Auftritt gegen RB Leipzig

«Wir werden zusammen leiden müssen»

Am Dienstag startet YB gegen RB Leipzig in seine diesjährige Champions-League-Kampagne. Am Tag davor äussert sich YB-Trainer Raphael Wicky zur Auftaktpartie und verlangt von seinen Spielern einen mutigen und selbstbewussten Auftritt.

Wicky: «Wir müssen über uns hinauswachsen»

Raphael Wicky betont, dass er eine mutige Mannschaft sehen will. «Du musst über dich hinauswachsen, du musst aber auch das nötige Quäntchen Glück haben.» Ob nun Top-Spieler wie Dani Olmo oder Willi Orban verletzt ausfallen oder nicht, spiele für Wicky keine Rolle. «Es ist klar, dass ein Team wie RB Leipzig nicht nur 11 Top-Spieler hat. Auch ohne Olmo und Orban werden sehr gute Spieler auf dem Platz stehen.» Dem Walliser ist bewusst: «Wir sind nicht der Favorit.»

Sowohl Wicky als auch Cedric Itten heben Xavi Simons (20) hervor, der auf diese Saison hin zu den Bullen gewechselt ist. «Sein fussballerisches Talent ist schon längst bekannt», meint der YB-Stürmer. Dennoch wolle man sich nicht vor den Stars verstecken. Itten stimmt seinem Coach zu: «Wir haben auch unsere Qualitäten und viel Selbstvertrauen.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 53171.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 17:06 
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Yvon Mvogo: «Der Kunstrasen spricht für YB»

Er wurde bei YB Profi, wechselte 2017 zu RB Leipzig, spielte danach zwei Jahre bei Eindhoven und steht seit 2022 in Lorient unter Vertrag. Der 29-jährige Torhüter Yvon Mvogo traut dem Schweizer Meister zum Auftakt in die Champions League gegen den Bundesligisten einiges zu.

Yvon, was ging Dir durch den Kopf, als feststand, dass YB in der Champions League auf RB Leipzig trifft?
Dass das eine wunderbare Konstellation ist: Es treffen zwei starke Mannschaften mit verschiedenen Spielweisen aufeinander. Ich freue mich, vor dem Fernseher zu sitzen und die Partie zu verfolgen.

Du hast für beide Klubs gespielt. Für wen schlägt Dein Herz?
Ich bin ein riesiger Fan von YB, das ist klar, die Verbundenheit mit dem Klub und dem Publikum wird für immer da sein. YB hat mir sehr viel ermöglicht, dafür bin ich extrem dankbar. Bei Leipzig habe ich drei Jahre verbracht, in denen ich zwar nicht so oft zum Einsatz kam, wie ich mir das gewünscht hätte, aber ich habe sehr viel gelernt. Ich habe grosse Sympathien für beide Teams und bin eigentlich so oder so auf der Seite des Siegers… (lacht)

Hast Du noch Kontakte zu den zwei Vereinen?
Ja, immer wieder. Mit Christoph Spycher tausche ich mich regelmässig aus, auch mit Medienchef Albert Staudenmann. Das zeigt: Bei YB gerate ich nicht in Vergessenheit. Und mit ehemaligen Teamkollegen wie Denis Zakaria, Kevin Mbabu oder Sékou Sanogo habe ich ebenfalls einen guten Kontakt. Bei RB Leipzig lernte ich ebenfalls viele Leute kennen, mit denen ich eine Freundschaft pflege.

Worauf muss sich YB einstellen?
Leipzig ist ein Klub, der sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt hat. Als ich 2017 zu RB kam, war der Club erst seit einer Saison in der Bundesliga und noch so etwas wie ein Aussenseiter. Das hat sich geändert. Leipzig ist etabliert und in der Lage, in Deutschland einen der ersten drei Plätze zu belegen. Die Qualität ist beeindruckend.

Siehst Du einen Vorteil für YB?
Der Kunstrasen spricht für YB. Ich glaube, das erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Abend. Ausserdem ist das Publikum im Wankdorf überragend. Das kann einen massgebenden Einfluss haben.

Seit einem Jahr stehst Du nun bei Lorient in der Ligue 1 unter Vertrag. Wie gefällt es Dir in Frankreich?
Sehr gut. Ich bin Teil eines funktionierenden Klubs, lebe in einer schönen Region und fühle mich in dieser Liga sehr wohl.

Und vergangene Woche sah man Dich mal wieder in der Schweiz spielen – beim 3:0 gegen Andorra in der EM-Qualifikation hast Du Dein fünftes Länderspiel bestritten.
Es war ein schönes Erlebnis. Wir haben die Aufgabe bestens gelöst. Für mich als Goalie war es nicht einfach, weil ich nicht viel zu tun hatte und doch stets hochkonzentriert bleiben musste. Das ist mir gelungen.




RB Leipzig präsentiert sich in starker Form

Zum fünften Mal in Serie haben sich die Sachsen für die Champions League qualifiziert. Mit Trainer Marco Rose verfolgen sie ambitionierte Ziele – obwohl sie im Sommer mehrere namhafte Spieler verloren haben.

Mit RB Leipzig ist ein Klub in Bern zu Gast, der sich in sehr guter Verfassung präsentiert: Nach dem 3:0 gegen Augsburg am Samstag belegt er in der Bundesliga nach vier Runden Rang 3. Und: Leipzig hat sich zu einem Stammgast in der UEFA Champions League entwickelt. 2016 stiegen die Sachsen in die Bundesliga auf und qualifizierten sich auf Anhieb ein erstes Mal für die Königsklasse.

2019/20, bei der zweiten Teilnahme, beeindruckten sie lange im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb, der in jener Saison wegen Corona mit einem Finalturnier in Lissabon zu Ende gespielt wurde. Leipzig musste sich erst im Halbfinal Paris St-Germain geschlagen geben (0:3).

2020/21 führte die Reise bis in die Achtelfinals (out gegen Liverpool), ein Jahr später ging es nach der Vorrunde in der Europa League weiter – bis in die Halbfinals (out gegen die Glasgow Rangers). Und in der vergangenen Saison verdienten sich die Leipziger erneut einen Achtelfinal-Einzug in der Champions League. Im Hinspiel gab es gegen Manchester City ein 1:1, in England blieb das Team von Marco Rose (unten im Bild) beim 0:7 chancenlos.

Der 47-jährige Rose ist seit einem Jahr Trainer in seiner Geburtsstadt. Zuvor hatte er in der Bundesliga bereits Dortmund und Mönchengladbach betreut. Zu seinem Palmarès gehören neben dem Pokalsieg 2023 mit Leipzig auch zwei Meistertitel und ein Cupsieg mit RB Salzburg. Und: Zum Auftakt in die aktuelle Spielzeit meldete seine Mannschaft ihre Ambitionen an - mit einem 3:0 im Supercup gegen den FC Bayern München. Vor dem Match in Bern sagt er: «Es wartet ein hartes Stück Arbeit auf uns.»

Ende Juli verlängerte RB Leizip den Vertrag mit Rose bis 2025. «Leipzig ist meine Stadt und Ostdeutschland meine Heimat», sagte Rose und erklärte, es sei für ihn ein Privileg, hier arbeiten zu dürfen. Max Eberl, Geschäftsführer Sport, lobte den Coach auf der RB-Website ausdrücklich: «Marco verbindet viele Dinge miteinander, die einen herausragenden Trainer ausmachen. Er lässt sehr aktiv und geradlinig nach vorne spielen. Sein Fussball beinhaltet Pressing, Umschaltspiel und Ballbesitz gleichermassen.»

Nach einer erfolgreichen Saison verliessen in diesem Sommer gleich mehrere Spieler den Verein. Josko Gvardiol unterschrieb bei Manchester City, Dominik Szoboszlai bei Liverpool, Konrad Laimer beim FC Bayern München, und Christopher Nkunku, mit 16 Treffern (zusammen mit Niclas Füllkrug) Bundesliga-Torschützenkönig 2022/23, wechselte zu Chelsea. Der Klub reagierte mit attraktiven Transfers: Von PSG lieh er den niederländischen Nationalspieler Xavi Simons aus, von Salzburg übernahm er den slowenischen Internationalen Benjamin Sesko. Beide sind erst 20 und grosse Versprechen für die Zukunft. Leipzig verpflichtete ausserdem Loïs Openda (23) von Lens: Bislang hat der Belgier in der Bundesliga dreimal getroffen, gleich oft wie Xavi Simons.

Verzichten muss RB Leipzig vorderhand auf zwei Routiniers. Der ungarische Captain Willi Orban fällt wegen einer Knieverletzung, die er im Länderspiel gegen Tschechien erlitt, mehrere Wochen aus. Gemäss Vereinsangaben verpasst zudem der spanische Nationalspieler Dani Olmo einige Spiele, er zog sich in der EM-Qualifikation gegen Georgien ebenfalls eine Knieblessur zu.


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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 17:10 
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Champions-League-Auftakt

Leipzig-Fans planen Marsch durch Bern zum Feierabend

Am Dienstag empfängt YB zum ersten Gruppenspiel RB Leipzig. Ein Fanmarsch und der zeitgleiche SCB-Match könnten für Verkehrschaos sorgen.

Am Dienstag um 18.45 Uhr kommt es im Wankdorf in Bern zum vorläufigen Fussballereignis aus Berner Sicht. Die Young Boys empfangen zum Auftakt der Champions League RB Leipzig.

Und mit dem Club reisen laut Nau.ch auch 1500 Fans aus Sachsen an. Das Ticket-Kontigent im Gästesektor im Wankdorf ist somit ausgeschöpft. Wie der Club auf seiner Homepage schreibt, ist auch ein Fanmarsch durch die Stadt Bern geplant. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr auf dem Waisenhausplatz, um 15 Uhr wollen die Fans in Richtung Stadion losziehen.

Kurzzeitige Strassensperrungen

Anpfiff ist um 18.45 Uhr. Der Fanmarsch könnte sich also in den Feierabendverkehr hineinziehen. Zudem geht auch in der nahen Postfinance-Arena eine Stunde später das zweite Spiel der Saison vom SCB gegen den EHC Kloten los.

Die Kantonspolizei Bern warnte bereits letzten Donnerstag vor Verkehrsbehinderungen und kurzzeitigen Strassensperrungen im Grossraum Wankdorf. Die Papiermühlestrasse wird vor und nach dem Fussballspiel vorübergehend gar in beide Richtungen komplett gesperrt.


https://www.bernerzeitung.ch/champions- ... 6832093468

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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 21:50 
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YB – Wicky: «Werden nicht zehn klare Torchancen kriegen»

Mit RB Leipzig startet YB gleich mit einem europäischen Top-Team als Gegner in die Champions League. Trainer Raphael Wicky sieht dennoch Chancen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB empfängt am Dienstag (18.45 Uhr) zum Champions-League-Auftakt RB Leipzig.
- Raphael Wicky will mutige Berner sehen und den Bundesligisten ärgern.
- Als Team müsse man in solchen Spielen über sich herauswachsen.

Morgen um 18.45 Uhr ist es so weit: YB startet in seine dritte Champions-League-Kampagne. Im Wankdorf empfangen die Berner Bundesligist RB Leipzig – eine schwierige Aufgabe.

«Top-Qualität», «viel Dynamik» und «viel Power» werde auf seine Mannschaft kommen, prognostiziert Raphael Wicky einen Tag vor dem Spiel.

Für den YB-Trainer ist klar, dass man gegen RB nicht der Favorit ist. Dennoch: Ihm gehe es vor allem darum, eine mutige Mannschaft zu sehen, die ihrer DNA treu bleibt. «Aber es ist klar, dass wir in solchen Spielen leiden müssen.»

YB muss über sich hinauswachsen

Unmöglich ist aber auch gegen scheinbar bessere Teams nichts. Wie man in der Königsklasse gegen Top-Teams gewinnt, hat der Walliser zu seiner Zeit als FCB-Trainer demonstriert. Helfen ihm die Erinnerungen für das Spiel gegen Leipzig?

«Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind, dass du in diesen Spielen als Team über dich herauswachsen musst», meint Wicky.

Neben Mut brauche es auch das nötige Quäntchen Glück – und Effizienz. «Wir werden nicht zehn klare Torchancen kriegen, sondern müssen die wenigen, die wir haben, nutzen.»

Insgesamt ist die Vorfreude auf die Spiele auf Europas höchster Club-Stufe gross. Man sei stolz, als Schweizer Club dabei zu sein, betont der Trainer von YB. «Wir wollen die Grossen ärgern, das ist unsere Ambition. Wir wollen europäisch überwintern.»

Itten fordert Leistung über 90 Minuten

Gleiches gilt bei Cédric Itten. «Die Vorfreude ist riesig, wir haben uns das verdient», sagt der 26-jährige Stürmer an der Medienkonferenz. Itten kennt Leipzig bereits aus seiner Zeit als Leihspieler bei Greuther Fürth. Damals musste er im Spiel gegen RB als Verlierer vom Platz.

Seine Lektion: Der Bundesligist sei eine «extrem spielstarke Mannschaft» – und «es muss eine Top-Leistung über 90 Minuten sein».


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wi ... n-66600841

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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 21:52 
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YB trifft auf den DFB-Pokalsieger RB Leipzig

Morgen ist es so weit, YB spielt zum dritten Mal in der Klubgeschichte in der höchsten europäischen Spielklasse. Die Berner treffen auf den DFB-Pokalsieger RB Leipzig. Wir wollten von den Young Boys wissen, wie die Vorbereitungen laufen.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -153601823

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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 21:54 
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YB: Hier singen sich RB Leipzigs Stars für die Champions League warm

Auch RB Leipzig freut sich offensichtlich sehr auf den Auftakt der Champions League. Dem ersten Gegner von YB ist gleich zum Singen zumute.

Das Wichtigste in Kürze

- YB spielt in der Champions League am Dienstagabend (18.45 Uhr) gegen RB Leipzig.
- Stars des deutschen Cup-Siegers zeigen vor dem Match im Wankdorf ihre Gesangskünste.
- Ob das die Young Boys einschüchtert...?

Morgen kurz vor 18.45 Uhr läuft im Berner Wankdorf nach zwei Jahren wieder die Champions-League-Hymne. YB trifft zum Auftakt der dritten Königsklassen-Kampagne der Club-Geschichte auf RB Leipzig.

Die Bundesligisten haben die berühmte Hymne in den letzten Jahren mehr zu hören bekommen als der Schweizer Meister. Doch können sie sie deshalb auch besser singen?

Einige Stars der Leipziger haben es versucht und vorgelegt (Video oben) – entscheiden sie selbst!

Prominente Ausfälle bei Leipzig

Die Leipziger sind am Montagnachmittag in Bern angekommen und absolvierten um 17 Uhr ihr erstes Training auf dem Kunstrasen. Trainer Marco Rose sagt im Vorfeld, die Unterlage sorge für Anpassungen bei seinem Team.

Der deutsche Pokalsieger muss im Wankdorf unter anderem auf die Abwehrspieler Willi Orban und Lukas Klostermann sowie Dani Olmo verzichten.

Wird der Bundesligist seiner Favoritenrolle gegen YB trotzdem gerecht? Anpfiff im Wankdorf ist um 18.45 Uhr.


https://www.nau.ch/ort/bern/yb-hier-sin ... n-66604192

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 Beitrag Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:00 
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Brille gerichtet – RB Leipzig im Fokus

Die Young Boys bekommen es zum Auftakt der Champions League mit dem ersten Brocken zu tun. «Viel Dynamik, viel Power, sehr spielstark – eine Mannschaft mit Top-Qualität», sagt Trainer Raphael Wicky über RB Leipzig. Chancen rechnen sich die Berner trotzdem aus.

«Klar, die Champions League ist ein anderes Niveau als die Super League. Aber wir wollen europäisch überwintern und haben in jedem Spiel die Ambition zu gewinnen. Wir wissen: Wenn wir einen guten Tag haben, können wir auch Mannschaften wie Leipzig ärgern», betonte Wicky am Tag vor dem Heimspiel gegen den deutschen Cupsieger.

Leipzig sei eine «Mannschaft mit Top-Qualität, sehr spielstark und mit viel Dynamik und viel Power ausgestattet.» Der Klub habe vielleicht nicht die Strahlkraft von Bayern München oder Borussia Dortmund, gehöre aber zweifelsohne zu den Top Drei der Bundesliga, so Wicky. Und: «Man sieht eine klare Philosophie. Defensiv und offensiv ist eine klare Handschrift zu erkennen.»

YB nicht chancenlos

Zwar sieht auch Wicky mit Manchester City und Leipzig zwei klare Favoriten auf den ersten beiden Plätze. Das heisst aber nicht, dass er und seine Mannschaft sich chancenlos wähnen, mehr als den dritten Platz vor dem mutmasslich ebenbürtigen Gegner Roter Stern Belgrad erreichen zu können, mit dem es im Frühjahr in der K.o.-Phase der Europa League weiterginge.

Wollen die Young Boys im Kampf um den Achtelfinal-Vorstoss mit den beiden Schwergewichten mitreden, müsste am Dienstag vor eigenem Anhang fast schon mehr als ein Punkt her. Mit einem couragierten Auftritt und solidarischer Knochenarbeit soll das gelingen. Wicky dazu: «Klar, wir sind nicht der Favorit. Auf diesem Niveau musst du kompakt und gut verteidigen können, aber das Ziel ist nicht, uns von der ersten Minute an zurückzuziehen. Ich will eine mutige Mannschaft sehen.»

In die Karten spielt den in den letzten fünf Spielen ohne Gegentor gebliebenen Young Boys nebst dem für Leipzig ungewohnten Kunstrasen, dass sie personell aus dem Vollen schöpfen können und Leipzig mit Captain Willi Orban und Dani Olmo auf zwei verletzte Leistungsträger verzichten muss. Und dass Wicky weiss, wie man gegen europäische Schwergewichte bestehen kann: Mit dem FC Basel feierte der 46-Jährige in der Saison 2017/18 in der Champions League Siege gegen Manchester United und Benfica Lissabon. Sogar Manchester City bezwang er, wenn auch nur im Achtelfinal-Rückspiel nach einem 0:4 in England.

Die Erfahrung habe ihn vor allem etwas gelehrt, sagte Wicky: «Du musst als Team an dich glauben und über dich hinauswachsen, mutig sein und auch das Quäntchen Glück haben. Und effizient sein. Die wenigen Chancen, die du bekommst, musst du nutzen. Mit dieser Vision und Ambition müssen wir ins Spiel gehen.»


Start zur letzten «kleinen» Champions League

Die Champions League beginnt heute Dienstag neben den Young Boys auch für sechs Schweizer Spieler in ausländischen Klubs. Zum letzten Mal findet der Vorzeige-Europacup im aktuellen Format statt.

Gut zwei Milliarden Franken werden auch in dieser Saison an die 32 Klubs verteilt, die an der letzten Gruppenphase vor der grossen Reform teilnehmen. Über 15 Millionen Franken beträgt das Startgeld, und jeder Punkt ist rund eine Million wert. Für die besten Teams warten pro K.o.-Runde weitere 10 bis 15 Millionen Franken.

Wenn es um so viel Geld geht, sind Überraschungsgäste selten. Das ist auch in dieser Saison der Fall. Zwei Debütanten gibt es: Union Berlin mit dem Zürcher Trainer Urs Fischer und der belgische Meister Antwerpen, bei dem der Berner Stürmer Michael Frey noch auf der Lohnliste steht, aber keine Rolle mehr spielt. Beide Neulinge werden gleich gefordert sein: Union gastiert am Mittwoch beim Rekordsieger Real Madrid, Antwerpen spielt am Dienstag in Barcelona.

Schweizer Gruppe mit PSG

Das halbe Dutzend Schweizer, das für ausländische Klubs die Champions League bestreitet, hat auf diesem Niveau schon Erfahrung: Manuel Akanji strebt mit Manchester City die erfolgreiche Titelverteidigung an, Yann Sommer wird in den kommenden Wochen die 40-Spiele-Marke in der Königsklasse mit Inter Mailand knacken, und Djibril Sow ist nach YB und der Eintracht Frankfurt diesmal mit dem FC Sevilla dabei.

Gregor Kobel mit Dortmund, Noah Okafor mit der AC Milan und Fabian Schär mit Newcastle werden sich in der Vorrunde gegenüberstehen. Die drei Teams bilden zusammen mit Paris Saint-Germain die nicht nur aus Schweizer Sicht interessante Gruppe F. Am Dienstag um 18.45 Uhr empfängt der bei Milan noch nicht als Stammspieler gesetzte Okafor das mit Schär verteidigende Newcastle. Gregor Kobel steht mit Dortmund auswärts gegen Kylian Mbappé und Co. im Einsatz.

Kleiner Favoritenkreis

Paris Saint-Germain startet mit neuer Philosophie den nächsten Anlauf, die Champions League zum ersten Mal zu gewinnen. Zum engsten Favoritenkreis gehören die Franzosen ohne die abgegebenen Lionel Messi und Neymar aber in dieser Saison nicht. Manchester City, Real Madrid, Inter Mailand, Bayern München und Barcelona stechen aus dem Teilnehmerfeld heraus, das je 14 Meister und ehemalige Champions-League-Sieger zählt.

Seit das aktuelle Format 2003 eingeführt wurde, gewann dieses Quintett 13 der 20 Austragungen. Der einzige Sieger, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht aus England, Italien, Deutschland oder Spanien kam, war 2003 der FC Porto. Neben Portugal stellte in der 1992 eingeläuteten Champions-League-Ära nur noch Frankreich (Marseille 1993) und die Niederlande (Ajax Amsterdam 1995) einen Sieger, der nicht aus den europäischen Top-4-Ligen kam.

Neues Format für mehr Geld

Das neue, nächste Saison eingeführte, Format mit 36 anstatt 32 Teams und einer einzigen Vorrunden-Tabelle wird an den Kräfteverhältnissen nichts ändern. Drei der vier zusätzlichen Plätze kommen denen zu, die schon viele haben, nur der vierte geht via zusätzlicher Qualifikation an einen Meister einer kleineren Liga.

Die Gründe für die Veränderungen liegen im finanziellen Bereich. Anstatt sechs Gruppenspiele werden acht ausgetragen. Die Anzahl Matches steigt über die ganze Saison von 125 auf 189. Dadurch sollen die Einnahmen aus den TV-Rechten um 33 Prozent auf knapp fünf Milliarden steigen und dementsprechend auch die Prämien der Teilnehmer.


Einschränkungen anlässlich Champions-League-Spiel

Am Dienstag findet in Bern nicht nur das CL-Spiel statt, zeitgleich spielt auch der SC Bern sein Meisterschaftsspiel gegen Kloten. Die Kantonspolizei weist auf die Verkehrsbehinderungen und kurzzeitigen Strassensperrungen hin. Sie empfiehlt Matchbesuchenden, frühzeitig anzureisen.

Insbesondere wird ein erhöhtes Personenaufkommen auch auf dem Weg zum Stadion erwartet. Vor und nach dem Fussballspiel wird die Papiermühlestrasse in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt werden. Rund um das Stadion kann es im gleichen Zeitraum situativ und kurzfristig zu weiteren Strassensperrungen kommen. Die Parkplätze rund um das Stadion sind begrenzt.

YB-Fans, welche mit dem Zug via S-Bahnhof Wankdorf anreisen, werden gebeten, genügend Zeit einzurechnen, da der Weg zu ihren Sektoren aufgrund der verschiedenen möglichen Sperrungen an diesem Abend über die Papiermühlestrasse führen kann.

Die Kantonspolizei Bern hat unter dem Titel «Faninfo» anlässlich des Champions-League-Spiels BSC YB – RB Leipzig ein Merkblatt für die Besucherinnen und Besucher herausgegeben und verteilt. Dieses kann unter www.police.be.ch heruntergeladen werden.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/213746

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«Konstrukt» RB Leipzig

Coltorti: «Anspucken, Trittversuche: Der Hass gegen uns war da»

Steiler Aufstieg und attraktiver Fussball. Aber von einem grossen Teil der Bundesligafans verstossen: YB-Gegner RB Leipzig ist umstritten. Ex-Goalie Fabio Coltorti gibt Einblicke.

2012 begann Leipzigs rasanter Aufstieg von der vierthöchsten Liga Deutschlands bis in die Bundesliga. Mittendrin: Der Schweizer Goalie Fabio Coltorti. Der heutige Fussballrentner hatte den erst 2009 gegründeten Verein zusammen mit Goaliekollege Peter Gulacsi in die Top-Liga geführt.

Unvergessen bleibt sein Siegtreffer gegen Darmstadt im Aufstiegsrennen 2015 (der Aufstieg wurde in diesem Sommer noch verpasst), womit er sich quasi zur Klubikone machte.

Noch heute blickt der im spanischen Marbella wohnhafte Coltorti gerne auf die Zeit in Leipzig zurück. Er war schon früh vom umstrittenen Marketingprojekt überzeugt. «Der Klub war schon damals in der 4. Liga sehr professionell aufgestellt und organisiert – besser noch als GC in der Schweiz oder Racing Santander in Spanien», erklärt Coltorti und zieht den Vergleich mit zwei seiner Ex-Klubs.

Leipzig wie Leverkusen oder Wolfsburg

RB Leipzig ist nämlich kein gewöhnlicher Verein. Es ist das potente Fussball-Flaggschiff des in kurzer Zeit zu einem Imperium gewachsenen Geflechts des omnipräsenten Getränkeherstellers Red Bull – entstanden einzig zum Zweck des Marketings, monieren die Kritiker.

"Wir benötigten sogar schon in der 4. Liga ein Sicherheitsteam, es kam immer wieder zu Handgreiflichkeiten mit den Fans."
Autor: Fabio Coltorti

Coltorti war und ist sich zwar bewusst, dass viel Geld vom Konzern in die Klubkasse fliesst. «Ich habe es aber überhaupt nicht als ‹Konstrukt› oder Werbe-Mannschaft erlebt.» Der 42-Jährige führt als Vergleich Leverkusen und Wolfsburg ins Feld – Vereine, bei denen ebenfalls ein Konzern im Hintergrund steht: «Diese Klubs sind ähnliche Projekte, die aber seit Jahrzehnten so laufen und mittlerweile normal sind. Als Kind habe ich nicht geschaut, wer der Sponsor ist, sondern meine Sympathien anhand dessen verteilt, was ich im Fernsehen gesehen habe. Leipzig wird in 10, 20, oder 30 Jahren auch so sein und das Thema wird weniger wichtig.»

Formstarke Leipziger gegen YB klarer Favorit

Aktuell scheint Leipzig zwar noch weit davon entfernt zu sein, in der Beliebtheitsskala der Bundesliga-Fans oben zu stehen. Früher sei es aber noch schlimmer gewesen, erinnert sich Coltorti. «Wir benötigten sogar schon in der 4. Liga ein Sicherheitsteam, es kam immer wieder zu Handgreiflichkeiten mit den Fans. Es war ein richtiger Hass gegen uns zu spüren, sei es durch Anspucken, Trittversuche oder Beschimpfungen.»

"Als Kind habe ich nicht geschaut, wer der Sponsor ist, sondern meine Sympathien anhand davon verteilt, was ich im Fernsehen gesehen habe."
Autor: Fabio Coltorti

Dabei spielt Leipzig seit jeher attraktiven Fussball, setzt auf junge, talentierte Spieler und plant clever und langfristig. Vor allem das ehemalige Mastermind Ralf Rangnick hat grosse (positive) Spuren hinterlassen und das Projekt vorangetrieben.

Mit 4 Siegen aus den ersten 5 Pflichtspielen ist der zweifache DFB-Pokalsieger auch in diese Saison äusserst überzeugend gestartet. Bei der nächsten Zwischenstation am Dienstag zum Auftakt der Champions League im Berner Wankdorf gegen die Young Boys sind die Deutschen klarer Favorit.

Bei aller Qualität und Kompetenz: Der Vorwurf des Marketingprojektes lässt sich schwer entkräften. RB Leipzig bleibt wohl noch länger ein ausgezeichnet gemanagtes Premiumprodukt, das attraktiven und erfolgreichen Fussball garantiert, aber die Grundwerte vieler Fans unterwandert.


Champions League – Highlights

Am Dienstagabend (23:00 Uhr) zeigen wir Ihnen auf SRF zwei alle Tore und Highlights des 1. Spieltags in der Champions League, inklusive einer ausgedehnten Betrachtung der Auftaktpartie von YB gegen Leipzig.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... uns-war-da

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Besserer Schnitt als Bayern

Unter Rose ist der Bulle mächtig geworden

Der erste YB-Gegner in der Champions League (Dienstag, 18.45 Uhr) befindet sich in Topform. Unter Trainer Marco Rose hat RB Leipzig einen grossen Schritt gemacht und Teams wie die Bayern schon mehrmals abgetrocknet – auch in der Statistik.

Seit ziemlich genau einem Jahr hält sich Trainer Marco Rose (47) beim Leipziger Bullen auf dem Sattel. Und dies mit Bravour. Rose hat den Klub mit dem Getränkeriesen Red Bull im Hintergrund seit seiner Amtsübernahme am 8. September 2022 zum Team mit dem besten Punkteschnitt in der Bundesliga gemacht. Mit Leipzig steht YB zum Champions-League-Auftakt im Wankdorf ein riesiger Brocken im Weg.

Es gibt eine «Marco-Rose-Tabelle», die die Spieltage der letzten Bundesliga-Saison abbildet, wenn nur die 29 Runden unter Rose gespielt worden wären – Leipzig hätte die Bundesliga gewonnen. Auch in der aktuellen Saison läufts RB unter Rose wie geschmiert. Die letzten drei Ligaspiele gewann der Dosenklub gegen Stuttgart, Union Berlin und Augsburg alle klar mit einem Torverhältnis von 11:1. Zum Saisonstart gab es das 3:0 im Supercup-Final gegen die Bayern. Die 2:3-Niederlage gegen Leverkusen mit Granit Xhaka ist der einzige Rückschlag in den letzten Monaten.

Rose lobt YB: «Sehr viel Wucht»

Die Rose-Bilanz in seiner Heimatstadt: 46 Pflichtspiele, 2,20 Punkte pro Spiel. Als Belohnung wurde sein Vertrag in diesem Sommer vorzeitig bis 2025 verlängert. Die Ambitionen von Leipzig sind glasklar: «Wir möchten in der Champions League überwintern», sagt Kevin Kampl (32), der das Team als Ersatz-Captain aufs Feld führt, weil Verteidiger Willi Orban (30) verletzt fehlt.

Die Rose-Bilanz in seiner Heimatstadt: 46 Pflichtspiele, 2,20 Punkte pro Spiel. Als Belohnung wurde sein Vertrag in diesem Sommer vorzeitig bis 2025 verlängert. Die Ambitionen von Leipzig sind glasklar: «Wir möchten in der Champions League überwintern», sagt Kevin Kampl (32), der das Team als Ersatz-Captain aufs Feld führt, weil Verteidiger Willi Orban (30) verletzt fehlt.

Gegen Gruppengegner Manchester City flog Leipzig im letzten Frühling Achtelfinal mit einer 0:7-Klatsche im Rückspiel in hohem Bogen aus der Königsklasse. Sind die Engländer für die Konkurrenz erneut zu stark, muss Leipzig also die Pflicht gegen YB erfüllen. Doch Trainer Rose weiss, dass die Berner nicht einfach zu schlagen sind: «YB spielt in einer ordentlichen Liga, man darf das nicht kleinreden. Das Team ist sehr heimstark, entwickelt sehr viel Wucht und spielt einen geradlinigen Fussball.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 55614.html

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