Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 30 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 12:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
15.07.2022

Bild

Zitat:
FCZ motzt über Startprogramm wegen der «Jodler-Gruppe» die Toten Hosen

Der FCZ wird am Samstag die Super-League-Saison eröffnen. Zum Unmut der Verantwortlichen wird das im Berner Wankdorf sein. Canepa hätte sich lieber ein Derby in Winterthur gewünscht.

Darum gehts

- Meister FCZ ist unzufrieden mit dem Startprogramm in die Saison.
- Da der Zürcher Letzigrund für ein Konzert ausgebucht ist, muss man auswärts spielen – ausgerechnet in Bern.
- Auf einen möglichen Gnonto-Abgang ist man vorbereitet.

Ausgerechnet beim langjährigen Serien-Meister eröffnet der amtierende Titelträger die Saison. Der FCZ ist am Samstag zu Gast bei YB. Was für neutrale Fussballfans ein Highlight ist, bedeutet für den FCZ ein Ärgernis. Sportchef Marinko Jurendic meint: «Es ist sicherlich nicht ideal für uns. Den Meisterbonus hätte ich mir schon gewünscht, aber es ist kein Wunschkonzert.»

FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist ebenfalls frustriert. «Wir konnten ja nicht zu Hause spielen, da eine Jodler-Gruppe oder so dort ist.» Was er damit meint? Der Letzigrund ist mal wieder für ein Konzert verplant. Dieses Mal sind es die Toten Hosen. Sieben statt wie gewohnt fünf Konzerte werden in diesem Jahr im Zürcher Stadion durchgeführt – ein grosses Ärgernis für den Präsidenten, denn auch bei Europacup-Spielen wird sein Team wohl teilweise das Stadion wechseln müssen. Ein anderes Auswärtsspiel wäre für ihn aber auch in Ordnung gewesen. «Man hätte ja ein Derby planen können. Winterthur gegen den FCZ, da hätten alle ihre Freude gehabt», so Canepa.

Zürcher geben kein Tabellenziel heraus

Der Meister hat mit Ousmane Doumbia und Assan Ceesay zwei gewichtige Abgänge zu verkraften. Vier Neuzugänge sollen diese aber kompensieren. Neu-Trainer Franco Foda sagt: «Wenn man einen Stürmer weggibt, der 20 Tore erzielt, muss man das in der Mannschaft kompensieren.» Der Präsident meint jedoch: «Die Mannschaft ist besser als letztes Jahr. Die Neuzugänge sind den Abgängen mindestens ebenbürtig.» Dennoch: Ein genaues Ziel in der Tabelle wollte Canepa nicht herausgeben. «Das ist noch zu früh», so der 69-Jährige. Für ihn und Trainer Foda ist jedoch klar: Man will sich für einen der drei europäischen Wettbewerbe qualifizieren.

Eine Qualifikation für Europacup-Spiele würde auch sicherlich die Situation um Shooting-Star Wilfried Gnonto verbessern. Der Vertrag des 19-Jährigen läuft 2023 aus. Mit guten Leistungen auf europäischen Plätzen könnte er seinen Wert nochmals steigern. Doch schon jetzt baggern zahlreiche Teams an Italiens Nationalspieler, auch konkrete Angebote gab es bereits.

Für Jurendic ist Gnonto noch nicht bereit für einen internationalen Wechsel: «Eine Saison als Stammspieler in der Super League würde ihm sicherlich guttun.» Canepa meint mit einem Lächeln: «Wer vier Spiele für Italiens A-Team macht, hat sicherlich Potenzial.» Die Verantwortlichen sind auch für einen vorzeitigen Abgang von Gnonto gerüstet. Canepa sagt: «Natürlich wollen wir ihn behalten, sind aber auch nicht naiv. Wenn, dann wollen wir ihn nicht nur teuer, sondern sehr teuer verkaufen.» Auf einen Abgang ist man schon vorbereitet: «Wir sind auf alle allfälligen Eventualitäten vorbereitet und haben unsere Arbeit im Scouting gemacht.»


https://www.20min.ch/story/fcz-motzt-ue ... 2427707966

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 12:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
Nach YB ist vor Baku

So turbulent ist der Saisonstart für Meister FCZ

Nur eine Nacht nach dem Liga-Start bei YB startet Meister Zürich sein Champions-League-Abenteuer. Die Reise zu Quali-Gegner Karabach ist aber alles andere als Europacup-Alltag.

Von null auf hundert! Bei Meister FCZ geht die neue Saison sogleich mit einem Doppel-Knall los. Am Samstag der Super-League-Auftakt beim entthronten Champion YB – am Dienstag das Hinspiel in der Champions-League-Quali auswärts gegen Aserbaidschans Serien-Meister Karabach Agdam (18.00 Uhr). Dem Klub also, der wegen des Karabach-Konflikts seit Jahren im Exil in Baku spielt und Zürich im alten Nationalstadion empfängt.

Die weite Reise ans Kaspische Meer wird für den FCZ zum irren Trip, der in einer Hauruck-Aktion organisiert werden musste. Einerseits ist der Gegner erst seit letztem Dienstag bekannt, als Karabach in der 1. Quali-Runde Lech Posen (Polen) ausschaltete. Und dann ist da das aktuelle Flug- und Reise-Chaos, «das auch uns betrifft», sagt Präsident Ancillo Canepa, «es war extrem schwierig zu planen».

Anreise einen Tag früher als sonst

Reguläre Flüge nach Baku gibts keine. Darum chartert Zürich für die Mannschaft und den Staff eine Maschine. Kostenpunkt: Rund 200'000 Franken.

Wegen der komplizierten Lage im Reise-Business reist Zürich bereits am Sonntagvormittag, nur eine Nacht nach dem YB-Spiel und einen Tag früher als gewöhnlich im Europacup, nach Aserbaidschan.

Nicht in den Flieger steigen wird Ancillo Canepa, vom Präsidenten-Paar reist Heliane nach Baku mit. «Ich bleibe daheim», sagt der FCZ-Boss, «einer der Hunde ist leicht angeschlagen. Ich will ihn nicht tagelang fremdbetreuen lassen.»

Canepa-Hund hatte eine Rücken-OP

Es geht um Vierbeiner Kookie. Der ältere der beiden Canepa-Hunde hatte eine Rücken-OP und muss nun eine Reha machen. «Da will ich dabei sein», sagt Canepa, der deshalb am Dienstag aus 3500 km Entfernung die Daumen drücken muss.

Sportlich wird Karabach eine Knacknuss. Die Multikulti-Truppe um den treffsicheren Brasilianer Kady (26) kam gegen Posen dank eines 5:1 im Heimspiel weiter. «eine sehr spielstarke Mannschaft mit viel Qualität. Aber jede Mannschaft hat auch Schwächen», sagt FCZ-Trainer Franco Foda.

Unabhängig vom Ergebnis gegen Karabach warten auf Zürich bis Ende August weitere englische Wochen, da bei einem Königsklassen-Out die Europa- respektive Conference-League-Quali warten würde. Irgendeine von drei Quali-Runden muss der FCZ überstehen – dann ist eine der drei Gruppenphasen fix.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 64136.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 13:01 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
Super League startet mit Duellen der Neu-Trainer

Heute Abend ist es so weit: Die Super League startet in die Saison 2022/23. Die vier neuen Trainer können sich gleich zu Beginn beweisen.

Das Wichtigste in Kürze

- Am Samstagabend startet die Super League in die neue Saison.
- YB trifft zuhause auf Meister FC Zürich – Aufsteiger FC Winterthur empfängt den FC Basel.

Mit vier statt fünf Spielen in der 1. Runde beginnt am Wochenende die Schweizer Fussballmeisterschaft. Das Spiel zwischen Luzern und den Grasshoppers wird am 10. August nachgeholt.

In den zwei Spielen vom Samstag sind just jene vier der zehn Mannschaften der Super League im Einsatz, die die neue Saison unter neuen Trainern beginnen: YB (Raphael Wicky) gegen Zürich (Franco Foda) um 18 Uhr, gefolgt um 20.30 Uhr von Winterthur (Bruno Berner) gegen Basel (Alex Frei). Also sind diese Spiele für die Mannschaften wie auch für die vier Cheftrainer bedeutsam.

In dieser Saison ist ein Sieg zum letzten Mal viel wert. Ab 2023/24 werden für die wichtigsten Entscheidungen (Meistertitel, Plätze in den Europacup-Wettbewerben) Playoffs auf die eigentliche Meisterschaft gestülpt.

Neuer Titelverteidiger in der Super League

Erstmals seit fünf Jahren steigen die Young Boys nicht als Titelverteidiger in eine Saison. Damals, auf 2017/18, war der FC Basel der Titelverteidiger. In der 1. Runde spielten YB und Basel in Bern gegeneinander.

Die Berner siegten im vollen Wankdorf mit Toren von Yoric Ravet und Miralem Sulejmani in der zweiten Halbzeit 2:0. Von dort weg bis zum Saisonende waren die Berner in der Super League vor den Baslern, nach der Winterpause immer deutlicher.

Diesen Samstag spielt YB im Wankdorf zur Saisoneröffnung abermals gegen den Titelverteidiger, der diesmal FC Zürich heisst.

Raphael Wicky hat die Seiten gewechselt, und Franco Foda hofft, mit den Zürchern so gut zu beginnen, die der deutsche Landsmann André Breitenreiter es ihm im Frühling vorgemacht hat. Die Young Boys konnten den Zürchern in der letzten Saison auch deshalb nichts entgegensetzen, weil ihre Liste an verletzten Leistungsträgern länger war als die aller Konkurrenten.

Lauper und Maceiras fehlen YB

Wird es für YB in der neuen Saison besser? Fürs Erste ist es keineswegs so. Schon für den ersten Match müssen zwei Spieler passen – Sandro Lauper und Quentin Maceiras –, die Raphael Wicky vermutlich gern eingesetzt hätte.


https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... r-66223558

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 15:37 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
«Kein einziges Training verpasst»

YB-Captain Lustenberger greift nochmals an

Aufbruchstimmung in Bern vor dem Saisonauftakt am Samstag gegen den FCZ (18 Uhr). Nicht nur YB will zu alter Stärke zurückfinden, sondern auch Captain Fabian Lustenberger (34) persönlich.

Fabian Lustenberger ist selbstkritisch: «Letzte Saison bin ich nicht mehr auf das Level gekommen, das ich vorher hatte, das habe ich selber gemerkt.» Nicht nur YB (16 Punkte hinter Meister FCZ), sondern auch der Captain erlebte ein verkorkstes Fussball-Jahr.

Jetzt sieht die gelb-schwarze Welt wieder viel besser aus. Einzig Sandro Lauper und Quentin Maceiras sind nach YB-Angaben noch nicht bereit für das FCZ-Spiel.

Lustenberger bis in Haarspitzen motiviert

Bei den fitten Spielern geht der Captain voraus. Fabian Lustenberger ist bereit: «Dass ich nun die Vorbereitung komplett mitmachen konnte und keine Trainingseinheit verpasst habe, tut mir sehr gut für die ganze Saison.»

Der 34-jährige Innenverteidiger weiss, wie wichtig eine gute Fitness-Grundlage ist. Er kämpfte in der letzten Spielzeit immer wieder mit Rückschlägen. Zuerst mit einem Achillessehnenriss, dann mit vielen kleineren Verletzungen und Pausen.

Die Vorbereitung stimmt Lustenberger nun positiv. «Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich fit bin. Aber die Fitness alleine nützt leider nichts, jetzt muss ich es auf dem Platz noch umsetzen.»

Der Captain schwärmt von Chaiwa (18)

Voller Tatendrang ist auch einer, der Lustenberger in der Vorbereitung ganz besonders aufgefallen ist: Miguel Chaiwa! Der Teenager kam diesen Sommer aus seiner Heimat Sambia nach Bern. «Wahnsinn», sagt Lustenberger, «der ist mit 18 von zu Hause weg, machte jetzt alles mit und spielt sogar eine Position, die gar nicht eingeplant war».

In fünf Testspielen, darunter gegen Fürth (1:1) und Kiew (0:0), kam der als Mittelfeldspieler angekündigte Chaiwa hinten rechts zum Zug. Ob er nun bereits zum Saisonstart ins kalte Wasser geworfen wird? Er würde direkt vor Lustenberger auflaufen – oder als Rechtsverteidiger neben ihm.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 64277.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 21:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
So präsentiert sich YB mit Wicky

Ein Teenager als Gewinner – aber was passiert mit Ngamaleu?

Vor dem Saisonstart gegen den FC Zürich beantworten wir die drängendsten Fragen. Etwa, wer unter dem neuen Trainer Pluspunkte gesammelt hat – und wer nicht.

Nicht, dass das YB-Kader Wünsche offenliess, jede Position ist mindestens doppelt besetzt. Doch am Freitag sickert durch, dass der frühere FCZ-Captain Kevin Rüegg vor einem Wechsel nach Bern steht. Der Rechtsverteidiger vermochte sich bei Hellas Verona in der Serie A nicht durchzusetzen. Das letzte Halbjahr verbrachte er leihweise beim FC Lugano, gewann mit den Tessinern den Schweizer Cup. Die sich abzeichnende Verpflichtung des 23-Jährigen zeigt, wie ernst es den Young Boys mit der Mission Titelzurückeroberung ist.

Rüegg würde das Gedränge rechts hinten erhöhen, wo sich zuletzt der erst 18-jährige Miguel Chaiwa in den Vordergrund spielte (siehe Gewinner), wo mit Levin Blum ein U-21-Nationalspieler unter Vertrag steht. Und wo Quentin Maceiras den soliden Backup hätte geben können. Für den Walliser dürfte YB, falls Rüegg kommt, einen Abnehmer suchen, er würde damit zu den Verlierern unter dem neuen Trainer Raphael Wicky gehören (siehe unten).

Wie wird YB unter Wicky spielen?

Das Flügelspiel war ein Merkmal der YB-Meisterjahre, ob im 4-4-2-System oder im 4-2-3-1, die Young Boys erzeugten enormen Druck über die Seiten. Aussenspieler wie Miralem Sulejmani, Christian Fassnacht und Nicolas Ngamaleu kamen Hauptrollen zu. Insofern hat Wicky in Bern eine kleine Revolution angezettelt. Er setzt auf ein 4-4-2 mit Mittelfeldraute. Die Young Boys spielen nun mit einem zentralen defensiven und offensiven Mittelfeldspieler sowie zwei Achtern, die sich in den Räumen zwischen dem Zentrum und der Seite bewegen. Gegen den FC Zürich dürfte am Samstag (18 Uhr) auf halbrechter Position Christian Fassnacht beginnen, auf halblinker Zugang Filip Ugrinic.

Zeigt YB unter Wicky also ein völlig neues Gesicht?

«Nein», sagt Captain Fabian Lustenberger. «YB holt ja nicht einen Trainer, der eine ganz andere Philosophie als der Club hat.» In Wickys System sollen mal die Achter auf die Seiten ausweichen, mal die Angreifer. Zudem kann je nach Spielsituation und Gegner auch mit einem gewöhnlichen Vierermittelfeld agiert werden. Im Spiel gegen den Ball ist diese flache Formation so oder so oft zwingend, da es gilt, die Aussenspieler des Kontrahenten anzulaufen.

Gibt es noch Platz für Ngamaleu?

Ja (siehe Punkt oben). Der 28-Jährige, der jetzt die Nummer 10 trägt, bringt wie Ugrinic und Fassnacht den nötigen Werkzeugkasten mit, um sowohl auf der Achter- als auch der Zehnerposition spielen zu können. Neu ist die Situation für ihn insofern, dass er durch die Zugänge von Ugrinic und Donat Rrudhani Konkurrenz erhalten hat. In den vergangenen Saisons gab es kaum Alternativen zu Ngamaleu, er wirkte teilweise überspielt. Zuletzt war Ngamaleu angeschlagen, er fehlte etwa gegen Dynamo Kiew (0:0) und bei der Hauptprobe gegen Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth (1:1). Er wird sich beweisen müssen und seine Aussichten in den nächsten Wochen genau abwägen. Mit der WM-Teilnahme im November rückt für den Kameruner der Karrierehöhepunkt näher.

Wer sind die Gewinner unter Wicky?

Da ist der 20-jährige Fabian Rieder, der sich in der Hierarchie der zentralen Mittelfeldspieler ganz nach oben gearbeitet und seinen Vertrag kürzlich bis 2025 verlängert hat. Rieder fühlt sich im offensiven Mittelfeld äusserst wohl, setzt er seinen Aufstieg fort, dürfte er YB spätestens nächsten Sommer für viel Geld verlassen. Da ist auch der 22-jährige Cheikh Niasse, im Winter aus Lille gekommen. Der Senegalese benötigte Eingewöhnungszeit, nun hat Wicky für ihn im defensiven Mittelfeld die Hauptrolle vorgesehen. Und dann ist da vor allem Chaiwa, der Überflieger der Vorbereitungsphase.

Weshalb hat Chaiwa die Young Boys so überrascht?

Die Young Boys verpflichteten Chaiwa im Juni fürs defensive Mittelfeld – im Wissen, dass er auch schon als Innenverteidiger zum Einsatz kam. Dann fielen im Trainingslager in Gstaad die Rechtsverteidiger Blum und Maceiras aus. Der Teenager meldete an, er habe auf dieser Position auch schon gespielt. Ein paar Wochen später ist aus der Notlösung eine echte Alternative geworden.

«Ganz ehrlich», sagt YB-Sportchef Steve von Bergen, «diese Entwicklung haben wir nicht vorhergesehen.» Und Routinier Lustenberger sagt zum Aufstieg des sambischen Nationalspielers: «Wahnsinn.» Chaiwa, der im YB-Haus mit anderen Talenten wohnt, hat den «Kulturschock» (von Bergen), fern der Heimat zu leben, spielend weggesteckt.

Wer sind die Verlierer?

Für YB könnten bis zum WM-Unterbruch im November 31 Partien anstehen, Wicky wird also viel rotieren müssen. Und doch haben sich einige Kräfte im Streben nach Einsatzzeit einen Rückstand eingehandelt.

Angreifer Felix Mambimbi etwa, immer noch erst 21-Jährig, der in der letzten Saison in seiner Entwicklung stagnierte und nicht nur durch den Zuzug von Cedric Itten viel Konkurrenz erhalten hat. Unter Wicky ist die Losung, im Zweiersturm auf einen grossen und einen kleinen Stürmer zu setzen, nicht mehr festgeschrieben (auch wenn mit Elia und Rückkehrer Nsame gegen Zürich ein Gross-Klein-Duo beginnen dürfte). Das erweitert den Kandidatenkreis enorm: Von Wilfried Kanga soll der neue Trainer angetan sein, Joël Monteiro beklagte in den letzten eineinhalb Jahren immer wieder gesundheitliche Probleme, wenn fit, zeigte er aber vielversprechende Ansätze. Kurz: Die Konkurrenz für Mambimbi ist riesig, zuletzt wurde er von Wicky auch im Mittelfeld eingesetzt.

Schwierig hat es hinten links Jordan Lefort, ihm wird neben Ulisses Garcia nun auch noch Rückkehrer Loris Benito vorgezogen – er wird sich nach neuen Arbeitgebern umschauen. Und in der Innenverteidigung dürfte Mohamed Camara vorerst gegen Zesiger und Lustenberger das Nachsehen haben, auch der Guineer kämpfte mit gesundheitlichen Problemen und stagnierte. Zudem ist da noch das grosse 18-jährige Abwehrtalent Aurèle Amenda, das zunehmend Spielzeit erhalten dürfte.

Ist das Abwehrproblem gelöst?

50 Gegentore erhielten die Young Boys 2021/22 in der Super League – und damit 21 mehr als in der Vorsaison. Ob Lustenberger, Zesiger oder Camara, alle waren über eine längere Zeit verletzt. Die Young Boys glauben, die Abwehr-Schwäche sei der Gesundheit des Personals geschuldet gewesen, und verzichteten auf Eingriffe in der zentralen Defensive. Lustenberger sagt: «Wir mussten gefühlt Spiel für Spiel die Innenverteidigung verändern. Das half natürlich nicht.»

Lustenberger, der Ende letztes Jahr nach Achillessehnenriss zurückkam, weiss, dass er in der Rückrunde sein Niveau nicht erreichte. Nun absolvierte er die ganze Vorbereitung, machte jedes Training mit. «Ich bin fit. Jetzt muss ich mich auf dem Platz beweisen.»

Auch Nsame kam im Winter nach einem Achillessehnenriss zurück, die Ausleihe nach Venedig verlief enttäuschend, in der Vorbereitung näherte sich der 29-jährige Meisterheld seiner Form früherer Tage an. Wicky sprach zuletzt von einer «sehr, sehr, sehr interessanten Mannschaft. Wir haben auf jeder Position Qualität und eine gute Struktur im Kader mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern sowie Routiniers.»


https://www.bernerzeitung.ch/ein-teenag ... 2713894093

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 21:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
Kommentar zum Saisonstart

Für dieses YB darf nur der Titel gut genug sein

Die Young Boys starten gestärkt in die Saison. Gelingt es dem neuen Trainer Raphael Wicky nicht, Zweifel an seinen Fähigkeiten auszuräumen, wird der Ruf von Christoph Spycher leiden.

Was haben Mohamed Camara, Loris Benito, Nicolas Ngamaleu, Vincent Sierro und Cedric Itten gemeinsam? Sie sitzen wohl am Samstag beim Saisonstart gegen den FC Zürich auf der Ersatzbank. Bis auf Sierro sind oder waren sie Nationalspieler, bei den allermeisten Teams in der Super League wären sie gesetzt.

Meister FC Zürich hat nicht nur Erfolgstrainer André Breitenreiter verloren, sondern auch die Leistungsträger Assan Ceesay und Ousmane Doumbia. Der Europacup sorgt – anders als in der Vorsaison – für eine Mehrfachbelastung. Der FC Basel hat mit Alex Frei ebenfalls einen neuen Trainer, gekommen sind auch wieder etliche Spieler, besonders erwähnenswert: Stürmer Zeki Amdouni sowie Goalie Marwin Hitz. Der FCB dürfte stärker einzuschätzen sein als in der Vorsaison.

Auch die B-Elf der Young Boys würde in der Super League um die vordersten Plätze spielen.

Das gilt allerdings auch für YB – und wie! Torschützenkönig Jordan Siebatcheu hat die Young Boys zwar verlassen, verpflichtet wurden mit Itten, Benito und Filip Ugrinic gleich drei gestandene Spieler, mit Kevin Rüegg steht ein vierter vor dem Transfer nach Bern. Und der erst 18-jährige Miguel Chaiwa hat sich völlig überraschend in den Vordergrund gespielt. Finden die Stützen Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame nach ihren schweren Verletzungen und auch deshalb enttäuschenden Leistungen im letzten Halbjahr zu alter Stärke zurück, sind sie wie Neuzugänge.

28 Spieler stehen im YB-Kader, auch die B-Elf würde in der Super League um die vordersten Plätze spielen. Das Team lässt keine Wünsche offen. In der Conference League sollte mindestens die Gruppenphase erreicht werden.

Das Fragezeichen stellt vorerst Trainer Raphael Wicky dar. Die Resultate bei seinen Engagements in Basel und Chicago waren vornehmlich enttäuschend. Und diese sind nun mal das Kriterium, an dem ein Trainer gemessen wird. Da können Wickys menschliche und sprachliche Qualitäten noch so gut sein.

Wicky war noch Christoph Spychers Wahl gewesen, bevor dieser vom Sportchef zum VR-Delegierten Sport aufstieg. Der Architekt der YB-Meisterteams hat sich im Club nach und nach zu Recht eine Position der Stärke verschafft, mit den Ernennungen von David Wagner und Interimscoach Matteo Vanetta lag er aber bei der Trainerwahl zuletzt zweimal falsch. Sollte Wicky mit diesem YB keinen Titel holen, wird nicht nur die Karriere des Trainers einen Knacks erhalten, sondern auch Spychers glänzender Ruf einen Schaden nehmen.


https://www.bernerzeitung.ch/fuer-diese ... 1890347040

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 21:36 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
Meister verliert Auftaktspiel

Marchesanos Fehlschuss aus 11 Metern von YB rigoros bestraft

- YB gewinnt das Auftaktspiel der neuen Super-League-Saison gegen den Meister FC Zürich im Wankdorf mit 4:0.
- Am Ursprung des letztlich deutlichen Berner Siegs liegt ein verschossener Hand-Elfmeter von Zürichs Antonio Marchesano beim Stand von 0:0.
- Nach Fassnachts Führungstor nach etwas mehr als einer Stunde setzt YB zum Schaulaufen an.

Für einmal war der berüchtigte Dosenöffner für eine zuvor ausgeglichene Angelegenheit nicht ein Tor, sondern ein verschossener Penalty. Antonio Marchesanos Fehlschuss aus 11 Metern in der 55. Minute stellte die Dynamik der Partie komplett auf den Kopf.

Fassnacht löst Ketchup-Effekt aus

Nur 7 Minuten nach Marchesanos Fehlschuss zappelte der Ball erstmals in der neuen Saison im Netz. Cheick Conde schenkte den Ball in der Vorwärtsbewegung mit einem kapitalen Fehlzuspiel her, YB erkannte den Umschalt-Moment sofort und bestrafte den FCZ für seine Nachlässigkeit. Verteidiger Lindrit Kamberi konnte Ulisses Garcia nicht mehr am Flanken hindern, Christian Fassnacht setzte sich an der Grenze zum 5-Meter-Raum gegen Adrian Guerrero durch und nickte ein zur Führung.

Von diesem erneuten Nackenschlag erholten sich die Gäste nicht mehr. Auf der anderen Seite funktionierte bei Raphael Wickys Schützlingen plötzlich alles:

- 77. Minute: YB-Debütant Cedric Itten nutzt den Freiraum auf der rechten Seite, vernascht Guerrero und haut den Ball knapp 15 Minuten nach seiner Einwechslung zum 2:0 unter die Latte.
- 81. Minute: Nach einer schwachen Spieleröffnung aus der Dreierkette wird der FCZ übertölpelt. Fabian Rieder geht am weiten Pfosten vergessen, der YB-Mittelfeldspieler markiert per Kopf das 3:0.
- 85. Minute: Wiederum nur 4 Minuten später folgt der grosse Moment des Wilfried Kanga. Der Franzose kontrolliert eine lange Fassnacht-Flanke gekonnt mit der Brust, ehe er mit einem seitlichen Volley einen Weg an Yanick Brecher vorbeifindet.

Nach einem Handspiel von Vincent Sierro im Sechzehner, welches Schiedsrichter Sandro Schärer nach Video-Konsultation sanktioniert hatte, präsentierte sich Marchesano die grosse Chance, den Meister auf die Siegerstrasse zu bringen. Doch der FCZ-Spielmacher zeigte Nerven und setzte den Ball über das Gehäuse. Für die Zürcher, welche den Bernern zuvor bei sehr heissen Bedingungen im Wankdorf Paroli geboten hatten, sollte die Penalty-Szene der Anfang vom Ende sein.

So geht's weiter

Viel Zeit bleibt dem FCZ nicht, die Auftakt-Klatsche in der Meisterschaft zu verdauen. Unter der Woche ist der Schweizer Meister europäisch im Einsatz. Schon am Sonntag reist das Team von Neo-Trainer Franco Foda in Richtung Aserbaidschan, wo am Dienstag das Hinspiel der 2. Quali-Runde zur Champions League bei Karabach steigt. Das nächste Super-League-Spiel steht für den FCZ am kommenden Samstag zuhause gegen Luzern auf dem Programm.

Auch für die Young Boys steht eine englische Woche an. Am Donnerstag gastieren die Berner im Rahmen der Qualifikation zur Conference League in Lettland bei Liepaja. In der Super League geht es für Gelb-Schwarz am Sonntag auswärts in Sion weiter.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... s-bestraft

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 21:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
Nach dem verschossenen Penalty führt YB den Meister vor

Ein Ergebnis, das an dunkle FCZ- und schöne YB-Zeiten erinnert: Die Young Boys gewinnen zum Auftakt gleich 4:0.

Es hätte anders kommen können, wenn Antonio Marchesano aus elf Metern etwas konsequenter gewesen wäre. Es ist in diesem Spitzenspiel noch kein Tor gefallen und dem Tessiner bietet sich die Chance, das zu ändern, weil Vincent Sierro einen Ball an den Arm bekommen hat.

Marchesano entscheidet sich für einen eigenartigen Anlauf und daraus resultiert ein eigenartiger Schuss, weit neben und weit über das Tor. Es bleibt beim 0:0. Und es beginnt kurz darauf ein Berner Schaulaufen, das den Meister aus Zürich komplett überfordert.

Erst trifft Christian Fassnacht zum 1:0, nur sieben Minuten nach Marchesanos missglücktem Versuch. Es ist das Premierentor der Saison 2022/23, das fast ausverkaufte Wankdorf bebt. Und der FCZ erholt sich von diesem Beben nie.

Zwischen der 77. und der 85. schiessen die Berner noch drei weitere Tore, Cedric Itten, Fabian Rieder und Wilfried Kanga heissen die Torschützen. Itten war nur wenige Minuten davor eingewechselt worden, es ist sein erstes Spiel für YB, er lässt vor seinem Tor Adrian Guerrero mit Leichtigkeit ins Leere laufen.

Am Ende also steht es 4:0, es ist ein Resultat, das es im Duell dieser zwei Mannschaften fast schon unheimlich oft gegeben hatte in den letzten Jahren. Auch in der FCZ-Meistersaison.


https://www.tagesanzeiger.ch/die-saison ... 7347588990

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 21:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
Nach Penalty-Fehlschuss:

Auftakt-Klatsche für den Meister – bärenstarkes YB demontiert den FCZ

Im ersten Spiel der neuen Super-League-Saison untermauert YB mit einer starken Leistung die gelbschwarzen Titel-Ambitionen. Die Berner schlagen den FCZ deutlich mit 4:0.

Endlich wieder Super League! Am Samstag eröffnete YB gegen Meister FCZ die Saison und bot den 31'120 Zuschauern im ausverkauften Wankdorf beste Unterhaltung, obwohl lange Zeit keine Tore fielen.

In der Startphase tun sich besonders die Berner schwer, Chancen zu kreieren. Dann wirds in der 13. Minute aber gleich sofort brandgefährlich, als Fassnacht einen Ball scharf zur Mitte spielt und FCZ-Verteidiger Kamberi mit einer starken Rettungstat gerade noch vor dem einschussbereiten Elia klären kann.

Danach entwickelt sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem beide Teams immer wieder zu gefährlichen Torchancen kommen. Auf Seiten der Zürcher ist insbesondere Italien-Shootingstar Gnonto immer wieder ein Aktivposten und sorgt bei der YB-Verteidigung für grosse Kopfschmerzen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff können sich noch die Goalies beider Mannschaften auszeichnen. Erst rettet YB-Keeper von Ballmoos gegen Tosin, dann brilliert FCZ-Captain Brecher mit einer Parade auf der anderen Seite.

Marchesano verschiesst Penalty - Fassnacht trifft

Der erste richtig grosse Aufreger ereignet sich dann aber erst in der zweiten Halbzeit. Erst klärt von Ballmoos einen Kopfball von Kamberi mirakulös, wenig später springt Sierro der Ball unglücklich, aber klar an die Hand. Schiri Schärer schreitet nach Intervention des VAR an den Monitor und entscheidet folgerichtig auf Elfmeter.

Die zahlreich mitgereisten FCZ-Fans freuen sich schon auf ein Tor ihrer Mannschaft, doch Penalty-Schütze Marchesano versagen die Nerven. In bester Sergio-Ramos-Gedächtnis-Manier schiesst der FCZ-Spielmacher den Ball meterweit über den Kasten!

FCZ bricht in Schlussphase auseinander

Wenig später kommt es dann knüppeldick für den Meister. YB wird dominanter und belohnt sich für die Leistungssteigerung. Kanga lanciert Garcia und jener flankt butterweich auf Fassnacht. Der Nati-Star lässt sich nicht zweimal bitten und spediert das Leder per Kopf mustergültig in die Maschen zur Berner Führung.

Kurz nach dem Anbrechen der YB-Viertelstunde macht der Titel-Favorit dann alles klar. Der eingewechselte Itten lässt die FCZ-Verteidiger wie Slalomstangen stehen und trifft zu seinem ersten Tor für Schwarz-Gelb zum 2:0.

Nach dem 0:2 aus Zürcher Sicht bricht die Foda-Mannschaft völlig auseinander. Itten leitet mit einem abgefangenen Fehlpass von Kamberi das 3:0 ein. Dieses Mal kann sich Rieder als Torschütze feiern lassen. Wenig später trifft dann auch noch Kanga. Der Franzose stellt auf 4:0 sorgt damit dafür, dass der Meister mit einer richtigen Klatsche nach Hause fahren muss.


https://www.20min.ch/story/die-young-bo ... 6135667452

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Juli 2022, 21:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.07.2022

Bild

Zitat:
Nach dem 0:1 fällt Zürichs Spiel zusammen

Zum Auftakt der Schweizer Fussballmeisterschaft siegt der alte Meister daheim gegen den neuen Meister. Vier verschiedene Torschützen verhelfen YB zum 4:0-Sieg gegen den FC Zürich.

Das Resultat, zu dem ab der 62. Minute der Reihe nach Christian Fassnacht, Cedric Itten, Fabian Rieder und Wilfried Kanga die Tore beitrugen, erinnert fürs Erste an die nicht lange zurückliegende Zeit, als die Berner die Zürcher in der Meisterschaft beherrschten. Zwischen August 2018 und September 2021 besiegte YB den FCZ in der Super League fünfmal entweder 4:0 oder 5:0. Letzte Saison freilich drehten die Zürcher den Spiess um. Sie siegten gegen die Young dreimal in Serie, jeweils mit einem Tor Differenz.

Wunderbarer Einstand für Wicky, Fehlstart für Foda

In Bern durfte sich der neue YB-Trainer Raphael Wicky über einen wunderbaren Einstand freuen, während Franco Foda beim FCZ einen Fehlstart gewärtigen musste. Ab der Mitte der zweiten Halbzeit fiel das Spiel des FCZ zusammen. Aber noch vor dem 0:1 kamen die Zürcher in dem bis dorthin ausgeglichenen Match der Führung sehr nahe. In der 54. Minute musste Goalie David von Ballmoos einen Kopfball von Lindrit Kamberi mit einer hervorragenden Parade abwehren. In dieser Szene erkannte Schiedsrichter Sandro Schärer ein Hands im Strafraum von Vincent Sierro. Antonio Marchesano, Zürichs sicherer Penaltyschütze, schoss den Penalty entgegen seinen Gewohnheiten über das Tor.

Bei seinem Amtsantritt kann sich YBs Cheftrainer Raphael Wicky trotz der Verletzungen von Sandro Lauper und Quentin Maceiras aus einer sehr breiten Auswahl an valablen Spielern bedienen. Es fiel auf, dass keiner der zum Teil prominenten Neuzugänge in der Anfangsaufstellung stand, also weder Filip Ugrinic noch Cedric Itten noch Donat Rrudhani noch die Rückkehrer Loris Benito und Jean-Pierre Nsame. So traten also lauter Spieler an, die die aus der Sicht der Berner wenig erfreuliche Saison 2021/22 beendet hatten. Nach seiner Einwechselung benötigte Itten nur gerade zwölf Minuten, um mit einem Schlenzer das 2:0 zu erzielen.

Matchtelegramm Young Boys – Zürich

Young Boys – Zürich: 4:0 (0:0)

Ort: Wankdorf, Bern. – SR Schärer

Tore: 62. Fassnacht (Garcia) 1:0. 77. Itten (Niasse) 2:0. 81. Rieder (Kanga) 3:0. 85. Kanga (Fassnacht) 4:0.

Young Boys: Von Ballmoos; Blum (63. Jankewitz), Lustenbberger, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Niasse, Sierro (63. Moumi Ngamaleu), Rieder (89. Ugrinic); Elia (63. Itten), Kanga (89. Nsame).

Zürich: Brecher; Kamberi, Kryeziu, Aliti (72. Okita); Conde (72. Hornschuh); Boranijasevic, Krasniqi (72. Rohner), Conde, Guerrero; Marchesano (83. Seiler); Tosin, Gnonto (84. Santini).

Bemerkungen: Young Boys ohne Maceiras, Lauper und Zbinden (alle verletzt). Zürich ohne Omeragic (verletzt). 55. Marchesano schiesst Handspenalty über das Tor. Verwarnungen: 3. Zesiger (Foul), 37. Garcia (Foul), 37. Elia (Foul), 50. Gnonto (Foul), 54. Sierro (Hands), 61. Kamberi (Reklamieren), 73. Rohner (Foul).


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/201465/

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 30 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 27 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de