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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2022, 18:26 
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Von Bergen neuer Sportchef: «Nicht einfach ein Bürojob» – Spycher wechselt in den YB-Verwaltungsrat

Am Mittwoch informieren die Young Boys über die neue Zusammenstellung der sportlichen Leitung: Steve von Bergen übernimmt das Amt des Sportchefs von Christoph Spycher, der sich künftig vermehrt Aufgaben in der YB-Geschäftsleitung widmen wird.

Darum gehts

- Die Young Boys haben am Mittwochnachmittag zu einer Medienkonferenz geladen.
- Das Thema: Die Neuaufstellung der sportlichen Leitung um Christoph Spycher.
- «Wuschu» bleibt Gesamtverantwortlicher Sport, Steve von Bergen ist neuer Sportchef.

Während das Wankdorf für das Konzert von Elton John umgebaut wird, nutzt auch YB die spielfreie Zeit, um sich für die Zukunft aufzustellen. Konkret kommt es zu signifikanten Veränderungen in der sportlichen Leitung: Christoph Spycher, YB-Legende und Erfolgs-Sportchef, hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei den Bernern bis 2025 verlängert. Allerdings wird «Wuschu» ein neues Aufgaben-Dossier fassen und weitere Kompetenzen annehmen.

Der 44-Jährige bleibt Gesamtverantwortlicher Sport, gehört künftig aber auch als VR-Delegierter Sport dem Verwaltungsrat sowie der Geschäftsleitung an. Zudem wird er neu die Sportkommission leiten. Man wolle damit «die Weichen für die Zukunft stellen» und die sportliche Leitung noch weiter stärken, kündigte Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger am Mittwochnachmittag an. Gleichzeitig solle so sichergestellt werden, dass man Spycher trotz Interesse aus dem Ausland halten und im anspruchsvollen Kerngeschäft entlasten kann.

Von Bergen übernimmt

«Ich hoffe, in Zukunft werden uns die komplizierten Aufgabenbezeichnungen etwas einfacher fallen», witzelt Spycher während der Medienkonferenz. So kompliziert es auch klingen mag: Der allseits beliebte Spycher steigt in der Hierarchie auf, behält aber weiterhin die Kontrolle über sein bisheriges Gebiet. Oder in den Worten des 46-fachen Nationalspielers: «Das ist jetzt nicht einfach ein Bürojob.»

Der ehemalige YB-Captain Steve von Bergen übernimmt für ihn offiziell als Sportchef und soll diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit Spycher ausführen. Auch er hat einen Vertrag bis Sommer 2025 unterschrieben. Für die kommende Transferperiode wird von Bergen auch noch nicht zuständig sein.

Auf den Tag drei Jahre nach Rücktritt

«Es ist für mich eine grosse Ehre, Herausforderung und Chance zugleich, Sportchef bei YB zu sein», kommentiert von Bergen, der auf den Tag genau drei Jahre nach seinem letzten Spiel für YB (4:0 gegen Luzern inklusive Tor von von Bergen) bereits als Sportchef amtet. Er freue sich, in diesem funktionierenden Team die Zukunft mitzugestalten.

Der 38-Jährige: «Ich werde alles daran setzen, damit YB wieder zu alter Stärke zurückfinden kann.» Weiter sagte er zur Aufgabenverteilung: «Christoph ist der Big Boss und ich bin hier, um nahe bei der Mannschaft zu sein.» Von Bergen hatte direkt im Anschluss an seine Spielerkarriere zunächst die Rolle des Defensivtrainers im YB-Nachwuchs übernommen und zuletzt als Interims-Assistenztrainer gearbeitet.

Aufstockung Eigenkapital

Nebst den Veränderungen in der sportlichen Führung verkündet Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger, dass man im Rahmen einer ausserordentlichen Generalversammlung das Aktienkapital um 20 Millionen Franken hat erhöhen können. Dies basiert auf der im März angekündigten Übernahme sämtlicher YB-Aktien durch den langjährigen Financier und Förderer Hansjörg «Jöggi» Rihs.

Diese konnte mittlerweile vollzogen und sämtliche Aktionärsdarlehen in Aktienkapital umgewandelt werden. Das Eigenkapital der BSC Young Boys AG beträgt nach dieser Kapitalerhöhung rund 43 Millionen Franken oder 50 Prozent der Bilanzsumme.


https://www.20min.ch/story/steve-von-be ... 9610662611

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2022, 18:28 
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Rochaden bei YB-Führung

Spycher wird Leiter Sportkommission – Von Bergen neuer Sportchef

YB holt neu Steve von Bergen als Sportchef in die Führung, Spycher bleibt Gesamtverantwortlicher des Sports.

Christoph Spycher erhält bei YB Unterstützung im Tagesgeschäft: Neu wird Ex-YB-Captain Steve von Bergen das Amt des Sportchefs übernehmen. Spycher selbst bleibt Gesamtverantwortlicher des Sports, gehört künftig als VR-Delegierter Sport sowohl dem Verwaltungsrat als auch der Geschäftsleitung an und wird neu die Sportkommission leiten.

Sowohl Spycher als auch Von Bergen haben einen Dreijahresvertrag bis im Sommer 2025 unterschrieben.

Von Bergen zuvor im Trainerteam

Von Bergen beendete im Sommer 2019 bei YB seine aktive Karriere und war danach im YB-Nachwuchs tätig. Nach der Trennung von Cheftrainer David Wagner sprang er in der 1. Mannschaft als Assistenztrainer interimistisch für die letzten 11 Meisterschaftsspiele ein.

«Der Übergang in der Sport-Abteilung wird fliessend sein, wobei klar geregelt ist, dass die Planung der neuen Saison und die Wahl des YB-Cheftrainers für die kommende Spielzeit in der Verantwortung von Christoph Spycher liegen», schreiben die Berner in einer Medienmitteilung.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -sportchef

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2022, 18:30 
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Grosser Umbruch bei YB

Spycher neuer «Big Boss» – Von Bergen wird Sportchef

Erfolgs-Sportchef Christoph Spycher (44) wechselt in den Verwaltungsrat von YB. Sein Nachfolger als Sportchef wird Steve von Bergen (38).

Während FCZ-Meistertrainer André Breitenreiter bei der erstbesten Möglichkeit dem Lockruf aus der Bundesliga erlegen ist, bleibt Christoph Spycher auch nach sechs Jahren YB treu. Zuletzt hatte Gladbach Anfang Jahr Interesse am Berner Erfolgs-Sportchef, doch der lebte ein weiteres Mal vor, was er auch von seinen Spielern verlangt: Loyalität gegenüber Gelb-Schwarz. Und nun also der Sprung in den Verwaltungsrat, auf die Ebene, wo in einem Fussballklub die langfristigen Fragen entschieden werden.

Kann man das Treuebekenntnis analog dem Klubslogan «YB forever» verstehen? Spycher: «Wenn ich ehrlich bin: Nein, das ist es nicht. Es ist ein Bekenntnis für die nächsten drei Jahre. Gut möglich, dass es danach mit YB und mir weitergeht. Aber ich bin kein romantisch veranlagter Mensch, wenn, dann nur mit meiner Frau. Zu sagen, YB wird für immer mein Arbeitgeber sein, wäre gelogen.»

Also: Nicht «YB forever», dafür «Big Boss Spycher»! Denn nicht weniger als das wird künftig seine Rolle sein. Und war wohl auch die Bedingung für seinen Verbleib. Musste er bisher – laut Organigramm zumindest – noch dem Verwaltungsrat rapportieren, ist er ab sofort in sportlichen Frage die höchste Instanz. Sowohl strategisch als auch operativ. Spycher wird in den kommenden Tagen final entscheiden, wer künftig YB-Trainer ist. Und wird auch die Verantwortung für das Kader der nächsten Saison tragen.

Da stellt sich dann schon die Frage: Für was es braucht es neben Spycher einen Sportchef? Ist das die richtige Bezeichnung für den Job, den Steve von Bergen angenommen hat? Es heisst, Steve von Bergen werde Kompetenzen erhalten in vertraglichen Frage und in der Führung der Mannschaft – was nach Sportchef tönt. Aber es heisst eben auch, Spycher werde durch von Bergen im Alltag entlastet, insbesondere in den strengen Monaten des Transferfensters – was eher nach Assistent von Spycher tönt.

Spycher hat seinen Nachfolger als Sportchef selber ausgesucht: Steve von Bergen war bis vor drei Jahren YB-Captain zu Aktivzeiten so etwas wie Spychers Ohr und Sprachrohr in die Kabine. Seit dem Karriereende hat von Bergen ins Trainerbusiness reingeschnuppert, als die Anfrage von Spycher für einen Job in der Führungscrew kam, habe er nicht gezögert: «Ich brenne auf den Job. Die Zukunft der Profiabteilung mitzugestalten, das ist eine grosse und wunderbare Aufgabe.»

Bis vor wenigen Tagen war von Bergen noch Assistent von Interimstrainer Matteo Vanetta. Deshalb, so die Begründung, trete er in den Ausstand bei der Frage, ob sein ehemaliger Chef bald sein ihm Unterstellter sein soll. In der (wichtigen) Trainerfrage hat der neue Sportchef nichts zu melden, soll künftig aber eng mit dem künftigen Chefcoach zusammenarbeiten – eine gelinde gesagt eigenartige Konstellation. Aber stellvertretend dafür, dass bei YB auch in Zukunft kein sportlicher Entscheid ohne das Einverständnis von Christoph Spycher gefällt wird.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 21753.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2022, 18:32 
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So geht YB in die Zukunft

Steve von Bergen wird Sportchef – Spycher neu im Verwaltungsrat

Der ehemalige langjährige YB-Captain Steve von Bergen wird neuer Sportchef bei den Young Boys. Christoph Spycher wird neu Teil des YB-Verwaltungsrats.

YB plant seine Zukunft: Der ehemalige YB-Captain Steve von Bergen wird neuer Sportchef und somit eng mit Christoph Spycher zusammenarbeiten. Sowohl Spycher als auch Von Bergen haben einen Dreijahresvertrag bis im Sommer 2025 unterschrieben.

Der bisherige Sportchef Christoph Spycher bleibt Gesamtverantwortlicher des Sports, gehört künftig als VR-Delegierter Sport sowohl dem Verwaltungsrat als auch der Geschäftsleitung an und wird neu die Sportkommission leiten.

Wahl des neuen Trainers liegt bei Spycher

Von Bergen beendete im Sommer 2019 bei YB seine aktive Karriere und war danach im YB-Nachwuchs tätig. Nach der Trennung von Cheftrainer David Wagner sprang er in der 1. Mannschaft als Assistenztrainer interimistisch für die letzten elf Meisterschaftsspiele ein.

Der Übergang in der Sport-Abteilung wird fliessend sein, wobei klar geregelt ist, dass die Planung der neuen Saison und die Wahl des YB-Cheftrainers für die kommende Spielzeit in der Verantwortung von Christoph Spycher liegen. Von Bergen werde aber in die laufenden Prozesse miteinbezogen, so Spycher.

«Es ist für mich eine grosse Ehre, Herausforderung und Chance zugleich, Sportchef bei YB zu sein. Ich freue mich sehr, in diesem funktionierenden Team die Zukunft mitzugestalten. Ich werde alles daran setzen, damit YB wieder zu alter Stärke zurückfinden kann», sagte von Bergen an der Medienkonferenz.


https://www.bernerzeitung.ch/die-medien ... 0787607994

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2022, 23:40 
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YB stellt sich neu auf: Spycher wird befördert und Von Bergen wird neuer Sportchef

Christoph Spycher verlängert seinen Vertrag bei YB bis 2025. Jedoch gibt er sein Amt als Sportchef ab und gehört künftig dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung von YB an. Neuer Sportchef wird der ehemalige YB-Captain Steve von Bergen.


https://www.telebaern.tv/tele-barn-news ... -146635100

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2022, 23:44 
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YB: Christoph Spycher gibt Amt als Sportchef ab!

Nach fast sechs Jahren als Sportchef bei YB legt Christoph Spycher (44) das Amt nieder. Er wird dem Verein aber erhalten bleiben.

Das Wichtigste in Kürze

- Christoph Spycher tritt nach sechs Jahren als YB-Sportchef zurück.
- Er wird dem Verein in einer anderen Rolle erhalten bleiben.
- Sein Nachfolger heisst Steve von Bergen.

Christoph Spycher legt das Amt des Sportchefs bei YB per sofort nieder. Das teilen die Berner heute an einer Pressekonferenz mit. Sein Nachfolger wird der ehemalige Captain Steve von Bergen (38).

Spycher bleibt dem Verein aber wie erwartet erhalten, er verlängert seinen Vertrag bis 2025. Allerdings in einer etwas zurückhaltenderen Rolle als VR-Delegierter Sport. Spycher wird als neues Mitglied des Verwaltungsrats die Gesamtverantwortung der strategischen und operativen Führung übernehmen.

Zu seiner neuen Funktion sagt er: «Ich möchte mich beim gesamten Verwaltungsrat für das Vertrauen der letzten sechs Jahre bedanken.» Auch seinem Nachfolger dankt Spycher. «Steve wird nicht alleine für den Sport stehen, wie ich das auch nicht gestanden bin. Die teamorientierte Führung ist eine grosse Stärke von uns.»

«Merci Wuschu», beginnt von Bergen, «es ist neu für mich, hier zu sitzen. Ich freue mich sehr, diese neue Aufgabe zu haben.» Er habe seit seiner Ankunft 2013 ein grosses Vertrauen von YB gespürt. Keine Äusserungen werden bezüglich der Trainer-Situation für die kommende Saison gemacht.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ch ... b-66186046

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2022, 23:57 
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Der Rihs-Klub YB ernennt Christoph Spycher zum Chefstrategen

Derweil der YB-Alleinaktionär Hans-Ueli Rihs das Aktienkapital um 20 Millionen Franken aufstockt, wird der Sportchef Spycher Delegierter des Verwaltungsrats mit weitreichenden Kompetenzen. Der frühere Spieler Steve von Bergen soll sachte an das Amt des Sportchefs herangeführt werden.

Noch immer deutet sich nur an, dass auch die Young Boys den Trainer wechseln und Matteo Vanetta nicht von der Interims- zur Dauerlösung wird. Zu gross wäre das Risiko. Doch auf anderen Etagen schlägt der Klub Pflöcke ein. Dass der frühere Spieler Steve von Bergen mit einem Vertrag bis 2025 ausgestattet und als Sportchef aufgebaut wird, ist als kleine Überraschung und als Versuch zu werten, zumal die Mittel dafür vorhanden sind.

Doch zentraler ist ein anderer Entscheid. Der bisherige Sportchef Christoph Spycher wird offiziell zu dem, was er bis jetzt schon war: Ober-Stratege oder Chefideologe eines Vereins, der mit ihm als Funktionär ab 2016 aus unwegsamem Gelände gefunden und nicht weniger als vier Meistertitel aneinandergereiht hat. Spycher wird neu Delegierter des Verwaltungsrats, dazu die Sportkommission leiten sowie der Geschäftsleitung erhalten bleiben.

Spycher, der Mastermind, wird bis 2025 vertraglich angebunden. Der 2019 als Captain zurückgetretene von Bergen soll ihn entlasten, noch nicht diesen Sommer und in der Beantwortung der Trainerfrage, sondern nachgelagert. In Bezug auf den Trainer ist seine Position delikat, weil er in den letzten Wochen einer der Assistenten Vanettas gewesen ist.

Aber auch das zeigt exemplarisch: Spycher entscheidet die Trainerfrage, wie er es schon 2018 mit Gerardo Seoane, 2021 mit David Wagner und 2022 mit Vanetta getan hat.

Die Bundesliga war für Spycher nie konkret Thema

Die letzten Jahre sind am 44-jährigen Spycher nicht spurlos vorbeigegangen, zumal ihm der höhere Wellengang in den letzten Monaten zugesetzt hat. Die Arbeit forderte ihren Tribut. Die Ferienplanung mit der Familie ist möglich, aber kurzfristig muss mit Änderungen gerechnet werden, wenn ein Transfer oder sonst etwas ruft.

Der frühere Bundesliga-Spieler hatte auch als Funktionär Kontakte nach Deutschland, aber die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs sei immer sehr klein gewesen, sagt Spycher. Er spricht von seiner Vorbildfunktion, dass er Spielern nicht Werte wie offene Kommunikation, Treue und Loyalität predigen und selber bei erstbester Gelegenheit Bern den Rücken zuwenden könne.

Zur Zusammenarbeit mit von Bergen sagt Spycher: «Das wird leben.» Er streicht die «teamorientierte Führung» hervor. Von Bergen hatte als Spieler auf und neben dem Rasen auch Momente, die nicht von Klarsicht und Ruhe geprägt waren. So gesehen ist er komplementär zu Spycher.

Hans-Ueli Rihs bringt 20 Millionen ein

Wie gross der Einfluss Spychers im Klub ist, zeigt nebst seiner Beförderung die Tatsache, dass sich YB im gleichen Moment finanziell absichert. Hans-Ueli Rihs, der mit seinem 2018 verstorbenen Bruder Andy Rihs während Jahren mit Dutzenden von Millionen Franken beigestanden ist, hat als Alleinaktionär das Aktienkapital um 20 Millionen Franken erhöht. Die Eigenkapitalbasis des Klubs beträgt nun 40 Millionen.

In den meisten Fällen bedeutet eine Aktienkapitalerhöhung im Schweizer Fussball einen Abschreiber in gleicher Grössenordnung. Doch YB ist mit Spycher dank Transfereinnahmen und dank der Champions League zu einem Tanker geworden, der die Familie Rihs nur noch als Sicherheitsnetz braucht. Nun ist nach einer unsteten Saison und einem Rückschlag ein zweites Netz gespannt worden.

Fragt sich jetzt nur, wie YB – oder besser: Spycher – mit der Trainerfrage unterwegs ist.


https://www.nzz.ch/sport/der-rihs-klub- ... ld.1685914

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Mai 2022, 09:39 
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YB-Wechsel in der Chefetage

Mehr Macht, aber auch mehr Luft für Spycher

Mit Steve von Bergen als Sportchef holt YB einen Entscheidungsträger mehr in die sportliche Operative. Christoph Spycher installiert sich als Chefstratege.

Drei Tage ist diese Zwischensaison erst alt, als die Young Boys bereits über Neuerungen informieren. Doch es sind nicht die News, auf die alle warten – die Entscheidung, wer bei YB neuer Trainer wird, fällt später. Der Club orientiert vielmehr über Mutationen, die fernere Geschicke prägen dürften als den nächsten Trainingsauftakt.

Wie man erwarten konnte verlängert Christoph Spycher seinen Vertrag um drei Jahre bis 2025. Und wie man überhaupt nicht erwarten konnte rückt er ab sofort in den Verwaltungsrat, wird Sport-Delegierter und hält die Gesamtverantwortung für den operativen Bereich Sport. Und: Als Sportchef rückt Steve von Bergen nach, auch er bindet sich mit einem Vertrag bis 2025.

Die Rochade erstaunt, erhält aber vor dem Hintergrund von Spychers Werdegang ihre Konturen. 44 Jahre alt ist Spycher, und als er 2016 bei YB als Sportchef anfing, war er so alt, wie jetzt von Bergen. Spycher hat immer wieder durchblicken lassen, dass er bei den Young Boys nur mitmacht, solange ihm der Rahmen passt. Und den hat er sukzessive seinem Gusto angepasst: 2016 bedingte er sich den direkten Rapport zum Verwaltungsrat aus, 2019 den Assistenten Patrik Schuler. Und vor einem Jahr trat Spycher im Rahmen der Gespräche um seine Vertragsverlängerung mit einer Idee an den Verwaltungsrat heran. «Ich fand, es brauche neue Wege und Möglichkeiten, die Verantwortung breiter zu verteilen.»

Eine Position wie einst Heusler beim FCB

Über dieses Jahr hinweg machte man sich unter den Vereinsverwaltern so seine Gedanken über die Zukunft der wichtigsten Personalie des Clubs. Unter fremden Investoren oder einer ohne ihm zusammengestellten operativen Leitung würde Spycher bei YB nie weitermachen, so viel schien ihnen irgendwann klar. «Wir wissen alle, was wir an ihm haben», sagt Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger, «uns ist bewusst, dass er im In- und Ausland begehrt ist.»

Bei der Justierung seiner Position hatte Spycher auch deswegen immer gute Karten. Bei der Vertragsverlängerung vor drei Jahren war er als Manager des Nationalteams im Gespräch, zuletzt als Sportchef bei Bundesligisten wie Borussia Mönchengladbach. «Die Wahrscheinlichkeit für einen Wechsel von mir lag immer bei null», sagt Spycher, weil er Werte vorlebe, die er auch von seinen Spielern verlange: «Loyalität, ein offener Umgang, aufrechte Kommunikation.»

Damit, aber auch mit einer knallharten Verhandlungseinstellung, hat sich Spycher seine neue Position als eine Art YB-Chefstratege ausgehandelt. Die Stellung zwischen Operative und Exekutive ist nicht neu im Fussball, Bernhard Heusler hat den FC Basel während Jahren so geführt, bei YB war Ilja Kaenzig vor über zehn Jahren auf diese Weise tätig. Spycher verschafft sich damit nicht nur Macht, sondern vor allem auch Luft, weil sich ihm die Möglichkeit bietet, die Belastung auf mehr Schultern zu verteilen.

Zum Beispiel auf die Schultern von Steve von Bergen. Am Mittwoch ist es auf den Tag genau drei Jahre her, seit diese Schultern unter Tränen zuckten. In seinem letzten von 236 Spielen für YB schoss er sein erstes Tor für den Club, er ging mit einem grossen, emotionalen Abschied, beim Anhang avancierte er damit endgültig zu einer Identifikationsfigur. Nahtlos machte er im Nachwuchs weiter, betreute ein Juniorenteam, war Defensivtrainer, machte die ersten Diplome und tingelte mit der U-19 im Rahmen der Uefa Youth League durch Europa. Von Bergen hatte den Weg des Trainers eingeschlagen.

Jetzt sitzt er in Jeans und Jackett vor einem Mikrofon und sagt: «In dem Moment, als ich von dieser Möglichkeit gehört habe, hat es in mir begonnen zu kribbeln.» Die Nähe zur ersten Mannschaft reizt den früheren Captain, nicht erst seit er zuletzt als Assistent Interimstrainer Matteo Vanetta unter die Arme griff. Im Verein ist von Bergen eine Respektsperson, wenn er unterwegs ist, grüsst der Nachwuchs ehrfürchtig. Intern hat er seine Meriten.

Künftig aber muss er sich gegen aussen, im nervlich aufreibenden Gefüge rund um Berater, Vertragsverlängerungen und Transfers beweisen. Auf diesem Gebiet hat von Bergen keine Erfahrung, seine Prädestinierung dafür ist ungewiss. Zupass könnte ihm da die Konstellation mit Spycher als übergeordnetem Mentor kommen, um ihn peu à peu an die Verantwortung heranzuführen. «Den Beruf des Sportchefs kann man nicht studieren», sagt Verwaltungsratspräsident Kienberger, «aber wo geht man dafür besser in die Lehre, als bei Christoph Spycher?»

Für den Trainer zeichnet Spycher verantwortlich

Die Zuversicht bei den Young Boys, mit dieser Neuausrichtung den richtigen Boden für einen Übergang geschaffen zu haben, rührt auch von den wirtschaftlichen Entwicklungen im abgelaufenen Jahr her. Bereits im März gab Hans-Ueli Rihs bekannt, künftig alle Aktien in seinem Besitz zu vereinen. Das Aktienkapital wurde im gleichen Zug um 20 Millionen Franken aufgestockt – eine Erhöhung von 50 Prozent. Rihs’ Sohn Stefan sitzt schon länger mit im Verwaltungsrat, der Verein ist stabil aufgestellt. «Dieser Zuspruch der Besitzer ist ein grosses Glück für YB», sagt Kienberger.

Alles Geld und alle Ruhe der Welt nützen nichts, wenn operativ die falschen Entscheidungen getroffen werden. Insofern ist es für YB wichtig, zieht sich Spycher nicht von heute auf morgen, sondern sukzessive aus dem Tagesgeschäft zurück. Die Besetzung des Trainerpostens läuft noch über ihn, überhaupt wird er als Leiter der Sportkommission auch weiterhin in alle Entscheidungen involviert sein.

Mit Spycher, von Bergen, Stéphane Chapuisat, Ernst Graf und Gérard Castella kümmern sich künftig viele Köpfe um die sportlichen Geschicke bei YB. Eine mehrgliedrige Führungsriege mag mehr Potenzial für Missverständnisse haben, sie verteilt aber nicht nur die Verantwortung, sondern auch die Belastung auf mehrere Schultern. Schon fast zweitrangig erscheint dabei der Trainer. Dabei dürfte der das erste Traktandum der nächsten Sitzung sein.


https://www.bernerzeitung.ch/neue-struk ... 4041498419

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Mai 2022, 09:41 
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Kommentar zur Neuorientierung

YB überrascht – der Wechsel birgt Chance und Risiko

Die neue Ausrichtung bei den Young Boys soll Christoph Spycher mehr Luft verschaffen – während sie für Steve von Bergen einen anspruchsvollen Einstieg in die Operative bereithält.

YB verkündet am Mittwoch gute Nachrichten – und strebt Wechsel an, die wie alle Rochaden im Fussball nicht vor Risiko gefeit sind.

Christoph Spycher bleibt YB erhalten. Die Erfolge der letzten Jahre sind eng verknüpft mit dem starken Commitment des 44-jährigen Könizers. 2014 trat er als Spieler zurück, 2016 stieg er nach der Entlassung von Fredy Bickel früher als geplant als Sportchef ein. Das war ein Glück für die Young Boys. Spycher handelte sich für den Sportbereich eine alleinige Verantwortung aus, durfte dem Verwaltungsrat direkt rapportieren – und führte YB so zurück zum Erfolg.

Einfluss wird Spycher nicht verlieren, aber er erhält die Chance, sich aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen.

Doch sechs Jahre als Sportchef haben bei ihm Spuren hinterlassen. Die Belastung für einen Repräsentanten im immer dynamischeren Fussballgeschäft nimmt zu, es gilt, sich zwischen Beratern, Spielern und Konkurrenten zu behaupten – und den Kurs zu halten. YB muss international vertreten und national konkurrenzfähig bleiben.

Mit dem Erfolg von YB hat Spycher als Sportchef Begehrlichkeiten im In- und Ausland geweckt. Es gab Interesse vom Verband und aus der Bundesliga. Dass Spycher den Young Boys erhalten bleibt, hat er in den letzten Wochen durchblicken lassen – überraschend aber ist, dass es in der Funktion eines Verwaltungsrats-Delegierten sein wird. Seinen Einfluss auf die Geschicke rund um die erste Mannschaft wird er nicht verlieren, aber er erhält die Chance, sich so sukzessive aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen. Sportchef ist kein Job für die Ewigkeit.

Es sind viele Köpfe, die bei YB die Geschicke verhandeln – ob es in manchen Situationen auch zu viele sein können, wird sich weisen.

Dass ihn Steve von Bergen antritt, birgt für YB Chancen und Risiko. Chancen, weil sich mit dem 38-jährigen Neuenburger eine weitere Identifikationsfigur des Clubs in der Operative versucht, die den vielzitierten Stallgeruch verbreitet. Und Risiko, weil er auf dieser Ebene keinerlei Erfahrung aufweist, sich seit seinem Rücktritt als Fussballer im Nachwuchsbereich und im Staff der ersten Mannschaft bewegt hat.

Dass Spychers Nachfolge nicht dessen bisheriger Assistent Patrik Schuler antritt, mag erstaunen, generell aber scheint der Teamgedanke bei YB auch auf operativer Ebene Einzug zu halten. Spycher unterstützt von Bergen unterstützt Schuler, in der Sportkommission verbleiben Gérard Castella und Ernst Graf sowie Stéphane Chapuisat. Es sind viele Köpfe, die bei YB die Geschicke des sportlichen Bereichs verhandeln – ob es in manchen Situationen auch zu viele sein können, wird sich weisen. Ebenso, wie sich die neue Aufstellung mit Spycher als Bindeglied zwischen operativer und exekutiver Führung im Alltag bewährt. Das Risiko spielt mit.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-ueberra ... 4199272569

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Mai 2022, 09:44 
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Kaum zu glauben – die Young Boys kopieren fast den SC Bern

Das ist ja ein Ding: YB kopiert das weitgehend gescheiterte SCB-Modell eines Unter- und Obersportchefs. Aber mit viel grösseren Erfolgschancen.

Wir erinnern uns an die Führungsstruktur, mit der die Führung des SC Bern nach Jahren des Ruhmes mit drei Titeln in vier Saisons (2016 bis 2019) die Erneuerung versuchte: Raëto Raffainer wird im Januar 2021 strategischer Sportchef (Obersportchef) und unter ihm bald darauf der frühere Spieler Andrew Ebbett Sportchef (Untersportchef).

Die Voraussetzungen und Strukturen sind bei YB andere und auch die Funktionen sind nicht genau gleich: Der bisherige Sportchef Christoph Spycher rückt in den Verwaltungsrat auf, behält seine Position in der Geschäftsleitung und ist verantwortlich für die Sportabteilung. Und der neue Sportchef Steve von Bergen war bisher bei YB in verschiedenen Trainerfunktionen tätig. Die neue Struktur ist für drei Jahre fixiert.

Und doch sind die Mechanismen recht ähnlich wie beim SCB: Nun, da nach vier Jahren des Ruhmes mit vier Titeln etwas Gewitterwolken aufziehen, ist es kommod, wenn die Verantwortung in der Sportabteilung nicht mehr einer allein schultern muss. Nichts ist im Sportbusiness schwieriger als das «Nachladen»: die Erneuerung einer über eine längere Zeit erfolgreichen Mannschaft.

Das war auch beim SCB so, als der kluge Karrierist Raëto Raffainer bei seiner Anstellung als strategischer Sportchef (Obersportchef) sogleich einen Sportchef (Untersportchef) haben wollte – und mit Andrew Ebbett einen bekommen hat. Ganz allein die sportliche Verantwortung beim grössten Hockeyunternehmen der Schweiz in Zeiten der Krise schultern? Nein, lieber nicht.

Nun, da die SCB-Transferoffensive zumindest mit Schweizer Spielern abgeschlossen ist, darf Andrew Ebbet ohne direkte Aufsicht schalten und walten. Und wenn der Erfolg ausbleiben sollte und im Herbst Fragen nach der Transferpolitik kommen sollten, dann kann der zum SCB-Manager aufgestiegene Raëto Raffainer sagen, man müsse in dieser Sache den Sportchef kontaktieren.

Raëto Raffainer ist inzwischen als Nachfolger von Marc Lüthi zum höchsten SCB-Chef befördert worden. Und auch hier haben wir wieder dieses interessante bernische Führungs-Doppelspiel: Marc Lüthi steigt vom Manager zum Präsidenten des Verwaltungsrates auf. Womit wir eigentlich beim SCB künftig einen Obermanager (Marc Lüthi) und einen Untermanager (Raëto Raffainer) haben werden. Es ist ja kein gemeiner Schuft, der sagt, Marc Lüthi werde als Präsident hin und wieder im Tagesgeschäft dreinreden. Oder?

Was wir in Bern beim SCB und YB gerade beobachten können, entspricht durchaus einem Trend und ist schon einer näheren Betrachtung wert: Klubs sind längst Unternehmen geworden und die Führung wird sportlich, politisch und wirtschaftlich immer anspruchsvoller.

Wer freundlich ist, sagt: Je mehr sportliches Fachwissen in die Führungsetage geholt werden kann, umso besser. Wer ein wenig boshaft ist, sagt hingegen: Je mehr Arbeitsplätzue in einem Sportunternehmen geschaffen werden, desto mehr ehemalige Spieler und Kollegen finden Lohn und Brot. Die Nordamerikaner sagen diesem System: «The Old Boys Network».

Sportunternehmen gelingt es – im Gegensatz zu vielen anderen Firmen – die Organisation auszubauen. Das ist beim SCB und YB nicht anders.

Hockey- und Fussballclubs sind in den beiden höchsten Ligen als Aktiengesellschaften konstituiert. Geführt werden sie in der Regel von einem Manager und einem Sportchef. Die Besonderheit von Sportfirmen: Fast alle schreiben jedes Jahr rote bis tiefrote und nur wenige knapp schwarze Zahlen. Aber fast alle haben einen Götti oder eine Gotte oder beides, die Jahr für Jahr den Verlust ausgleichen. Und in der Not kann ja immer noch bei den Fans mit Bettelaktionen Geld geholt werden.

Dem Verwaltungsrat obliegt in einer Aktiengesellschaft die strategische Führung des Unternehmens. Also der langfristigen Planung. Und in einem gewissen Sinne auch die Aufsicht über die Gänge und Läufe im Geschäft.

In einem Sportunternehmen haben die Manager und Sportchefs traditionell zu viel Freiheiten und Macht. Um es etwas polemisch zu formulieren: Die Manager und Sportchefs tun so, als seien Hockey oder Fussball ein gar schwieriges und kompliziertes Geschäft, das normale Menschen nicht verstehen. Nur sie, die Manager und Sportchefs seien dazu in der Lage, die Dinge zu durchschauen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Weil nur sie die ach so wichtigen internationalen und sonstigen Beziehungen in diesem Geschäft haben. Das alles sei viel zu kompliziert für die Verwaltungsräte.

Was beim SCB und YB nun sehr interessant ist: Der vormalige Sportchef Christoph Spycher rückt in den Verwaltungsrat auf. Was eigentlich eine klare Aufwertung der strategischen Führung im sportlichen Bereich bringt.

Beim SCB sitzt mit dem ehemaligen Nationalmannschafts-Captain und NHL-Profi Mark Streit seit Mai 2020 auch ein Mann mit immenser Sport-Kompetenz im Verwaltungsrat. Der ehemalige SCB-Junior ist zudem SCB-Mitbesitzer. Bewirkt hat er in der strategischen SCB-Führung bisher null und nichts: Die schwerste sportliche SCB-Krise seit dem Wiederaufstieg (1986) hat Mark Streit als Verwaltungsrat mitzuverantworten.

Christoph Spycher wie Mark Streit? Nein. Ganz und gar nicht. Im sportlichen Bereich ist YB im Management strategisch und im Tagesgeschäft nach wie vor besser aufgestellt. Anders als Mark Streit bringt Christoph Spycher reiche Führungserfahrung im Sportbusiness mit.

YB wird die vier Jahre des Ruhmes nun mit dem «System Ober- und Untersportchef» besser verarbeiten als der SCB.

Aber das Konfliktpotenzial bei zwei starken Persönlichkeiten in einer Sportabteilung ist erheblich.


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