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 Betreff des Beitrags: Neue Doku-Soap auf TeleBärn
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Juli 2005, 13:17 
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
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BZ, 1.7.2005

Neue Doku-Soap auf TeleBärn

TeleBärn sucht im Espace Mittelland nach einem Amateur-Fussballteam, welches sich vom Regionalfernsehsender durch die kommende Saison begleiten lassen will. Die Hobby-Kicker werden zu den Hauptdarstellern der neuen TeleBärn Doku-Soap «Die Amateure».

Durch die redaktionelle Unterstützung der Berner Zeitung BZ und des Internetportals espace.ch werden „die Amateure“ zu einem spannenden Multimedia-Projekt.

Während der ganzen Saison wird der Regionalsender Trainings und Spiele des Teams begleiten. Dabei werden nicht nur sportliche, sondern auch gesellschaftliche und soziale Themen aufgegriffen. Das Innenleben einer Amateur-Fussballtruppe soll dem Publikum mit all seinen Facetten aufgezeigt werden.

Ehemaliger YB-Star als Assistenztrainer

Bis am 15. Juli können sich interessierte Zweit-, Dritt- oder Viertliga-Teams aus dem Sendegebiet bei TeleBärn melden. Dem ausgewählten Team stellt TeleBärn als prominenten Assistenz-Trainer den ehemaligen Profifussballer Lars Lunde zur Seite. Der frühere YB-Publikumsliebling und Bayern München-Star wird „die Amateure“ mit regelmässigen Trainings- und Matchbesuchen durch die kommende Saison begleiten.

Realitätsnähe bei allen TV-Genres wichtiger denn je

Lebensnähe heisst zur Zeit die Erfolgsformel für alle TV-Genres. Immer mehr sind bei den Zuschauern jene Programme gefragt, die reale Themen nicht nur aufgreifen, sondern sie auch ganz unverblümt, authentisch und mit grösster Transparenz darstellen. Egal ob es sich um gesellschaftliche, sportliche oder private Bereiche handelt – „die Amateure“ sollen so echt wie möglich präsentiert werden.

Sendestart am 8. August

Die neue TeleBärn Doku-Soap startet am Montag, 8. August im Sport-Magazin. Neben den regelmässigen Beiträgen innerhalb des TeleBärn-Sportmagazins wird „den Amateuren“ ab 10. August jeden Mittwoch (ab 19.30 Uhr, Wh. im Stundentakt) zwanzig Minuten Sendezeit gewährt. Das Sendeprojekt dauert vorerst bis Ende der kommenden Saison.



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Interessierte Teams können sich per Post (TeleBärn, „Die Amateure“, Grünaustrasse 3, 3084 Wabern) oder per E-Mail (dieamateure@telebaern.ch) anmelden.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 11:19 
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BZ, 02.08.2005

Eine Saison im Rampenlicht

Die Würfel sind gefallen: Das Bewerbungsdossier des SC Worb hat überzeugt. Damit werden die Zweitligakicker in der TeleBärn-Doku-Soap «Die Amateure» während der gesamten Saison die Hauptrolle spielen.

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Die erste Begegnung mit Lars Lunde: Der Däne begrüsst die Spieler des SC Worb / Andreas Blatter

Plötzlich steht er da: Lars Lunde, 41-jährig, 1986 Schweizermeister mit den Berner Young Boys. Mit seinen 21 Toren war der Däne damals zugleich Torschützenkönig der Nationalliga A und durfte für sich in Anspruch nehmen, massgebend am bisher letzten Meistertitel von YB beteiligt gewesen zu sein. Er kam im November 1984 als Unbekannter zu YB und ging zwei Jahre später als Star zu Bayern München. Ein schwerer Autounfall beendete 1988 seine hoffnungsvolle Fuss- ballkarriere leider vorzeitig und viel zu früh.


Überraschung glückte

Nun steht Lars Lunde also da, neben ihm die beiden TeleBärn-Kameraleute Dirk Buchser und Sven Allenbach. Die drei platzen mitten in die Matchvorbereitung der Worber für das unmittelbar bevor- stehende Finalspiel um den Grauholz-Cup in Münchenbuchsee gegen das einheimische Team. Die Spieler sitzen am Boden und lauschen den Worten ihres Assistenztrainers Tstean Dawa, der an diesem Abend den ferienhalber abwesenden «Chef» Roland Getzmann vertritt. «Am Mittwoch im Halbfinal gegen Burgdorf habt ihr nur eine 75-prozentige Leistung gezeigt. Heute will ich von allen aber eine 100-prozentige sehen», sind seine letzten aufmunternden Worte, ehe es ihm beinahe die Sprache verschlägt. Nichts ahnend und völlig überrascht werden die Worber. Von den TeleBärn-Leuten wird ihnen soeben mitgeteilt, dass sie die Hauptdarsteller der Doku-Soap «Die Amateure» sind und nun während der ganzen Saison begleitet werden. Und gleichzeitig wird Lars Lunde dem Trainergespann Getzmann/Dawa als prominenter Assistenztrainer zur Seite gestellt. Aber nicht nur der Berner Regionalfernsehsender, sondern auch diese Zeitung und das Internetportal espace.ch. werden ab sofort dauerhafte Begleiter der Worber sein.


Freude kam auf

Und plötzlich war sie weg, die Konzentration für das bevorstehende Finalspiel. Freude kommt auf, die Spieler jubeln. Der Puls erreicht Höchstwerte, als sich Lars Lunde bei jedem einzelnen mit einem Händedruck persönlich vorstellt.

Der Urheber des Worber Dossiers, Stefan Distel, dem man eine unbeschwerte Offenheit und Schlagfertigkeit nachsagt, findet für einmal kaum Worte. Auch er wird von der Meldung förmlich überrascht und fast entschuldigend äussert er sich: «Diese Bewerbung war mit unserem Chef abgesprochen. Ich habe das Dossier lediglich bearbeitet und insgeheim gehofft, dass die Wahl auf uns fällt.»
Der Captain und gleichzeitig Teamälteste Ronaldo Schiavoni ist einer der ersten, der zu einer Aussage in der Lage ist. «Nein, geahnt haben wir rein nichts. Dementsprechend ist die Überraschung riesengross.» Schiavoni ist sich bewusst, dass sich die gegnerischen Teams gegen Worb nun besonders anstrengen werden um vor laufender Kamera gut auszusehen. «Das motiviert uns, eine noch bessere Leistung zu zeigen», kontert der Captain. Schiavoni ist überzeugt davon, dass sich das Team von der TV-Präsenz nicht zusätzlich unter Druck setzen lassen wird.


Auch Lunde freut sich

«Mein erster Eindruck von dieser Mannschaft ist sehr positiv», lässt sich Lars Lunde entlocken. «Ich denke, dass beide Seiten an der Zusammenarbeit Freude haben werden.» Ob er seine Arbeit gleich aufnehmen will, wird er von Dawa gefragt? «Ich setze mich zwar neben dich auf die Trainerbank. Aber mitreden will ich heute noch nicht», ist Lundes Antwort.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. März 2006, 11:15 
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BZ, 22.03.2006

Unglückliche Fernseh-Ehe

Der ehemalige YB-Star Lars Lunde ist als Berater des Zweitligavereins SC Worb nicht mehr erwünscht
Seit letztem Sommer steht dem Fussballverein SC Worb die YB-Legende Lars Lunde beratend zur Seite. Nun wollen die Spieler den Dänen wieder absetzen. Ihr Problem: Entscheiden kann dies nur die Fernsehstation Telebärn.

Eine Saison lang im Rampenlicht stehen: Dieser Traum ging für die Zweitliga-Kicker des SC Worb dank der Doku-Soap von Telebärn «Die Amateure» in Erfüllung (siehe Kasten). Um den Bekanntheitsgrad der Sendung zu erhöhen und den Trainer zu unterstützen, engagierte Telebärn den ehemaligen YB-Stürmer Lars Lunde als Berater des Teams. Lunde führte die Young Boys im Jahr 1986 zu ihrem bisher letzten Meisterschaftstitel und wechselte danach zum FC Bayern München. Ein schwerer Autounfall beendete zwei Jahre später seine Fussballerkarriere.

Nach der anfänglichen Freude über den prominenten Zuzug hat sich bei den Worber Spielern inzwischen Unmut breit gemacht. «Lundes Ausdrucksweise und seine Umgangsformen passen nicht zu unserem Verein», sagt Angreifer Stefan Distel. Diese seien oft zu ruppig und zu hart. «Als Amateurfussballer bin ich mir konstruktivere Kritik als diejenige von Lunde gewohnt.» Roland Getzmann, Trainer der Equipe, sieht die Gründe für die Unstimmigkeiten in erster Linie im ungewohnten Umfeld für Lars Lunde. «Wir sind nun einmal eine Amateurmannschaft. Lunde hingegen kennt vor allem den Profifussball. Da gibt es grosse Unterschiede, gerade im zwischen-menschlichen Bereich.»


Ball liegt bei Telebärn

Unter solchen Umständen stünde ein Berater bei einem normalen Fussballverein längst auf der Strasse. Nicht so in Worb. Dort kann nämlich weder der Trainer noch die Vereinsführung entscheiden, ob der Däne weiterhin mit von der Partie ist oder nicht. «Einzig Telebärn kann bestimmen, ob die Zusammenarbeit weitergeführt wird», erklärt Getzmann. In einer Aussprache mit dem Lokalsender habe er aber klar Stellung bezogen: «Wir würden lieber ohne Lunde in die Rückrunde starten», sagt Getzmann und bestätigt damit einen Artikel der gestrigen Ausgabe der «Berner Zeitung». Um Telebärn von ihrem Anliegen zu überzeugen, haben die Worber Fussballer eigens eine Petition verfasst.
Der Ball liegt nun bei der Fernsehstation. «Es ist noch nichts entschieden», sagt Christian Aebi, Verantwortlicher für die Sendung. Das Problem werde aber ernst genommen. «Wenn das Konzept mit Lunde nicht funktioniert, ist es besser, die Konsequenzen zu ziehen», so Aebi. Möglicherweise sei das Ende der Zusammenarbeit mit dem Dänen nahe. Der Entscheid soll nächste Woche fallen.

«Bin mit viel Herzblut dabei»

Sein zweites Sport-Engagement im Bernbiet verläuft für Lars Lunde also weniger erfolgreich als das erste. «Ich habe mich zwar auf ein Jahr bei Telebärn eingestellt, aber über Verträge kann man immer sprechen», sagt der Däne. Er bedaure es sehr, dass seine Art in Worb keinen Anklang findet. «Im Fussball bin ich mit viel Herzblut bei der Sache, was bei einigen Spielern leider nicht der Fall ist.» Dabei sei er anderen gegenüber genauso hart wie mit sich selber. «Ich wollte die Mannschaft dazu bringen, alles aus sich herauszuholen.»
Genützt hat der Einsatz Lundes nichts. Die Anfang April beginnende Rückrunde nimmt die Worber Mannschaft vom letzten Tabellenplatz aus in Angriff. «Auch ohne ‘Die Amateure’ wären wir nicht besser», glaubt Trainer Getzmann. «Es fehlt uns schlicht an Substanz.»

Doku-Soap «Die Amateure»

Die von Telebärn ins Leben gerufene Doku-Soap «Die Amateure» begleitet die Zweitliga-Fussballer des SC Worb durch die ganze Saison. Der Verein wurde im vergangenen August aus zahlreichen Bewerbern für die Sendung ausgewählt. Seither ist die Fernsehkamera bei Spielen und Trainings der Mannschaft mit dabei. Im Rahmen der Sendung werden sowohl sportliche als auch soziale Themen aufgegriffen. Damit soll ein Blick auf das Innenleben eines Amateur-Fussballvereins der 2. Liga ermöglicht werden. Telebärn berichtet regelmässig im täglichen Sportmagazin und jeden Mittwoch um 19.30 Uhr über die Kicker des SC Worb. (bro)

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