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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 22:42 
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Hoarau-Doublette auf der Pontaise

YB hält Basel auf Distanz

Der Leader wird in Lausanne wenig gefordert und siegt 4:1. Der Vorsprung auf den FCB beträgt wieder fünf Punkte.

Das Spiel: Im Kühlschrank auf der Pontaise sehen die Lausanne-Fans wenig Erwärmendes. Der Schiri verweigert wegen eines vermeintlichen Abseits zuerst noch die YB-Führung durch Hoarau, spätestens nach einer halben Stunde und dem 1:0 sind die Weichen aber auf einen weiteren Berner Sieg gestellt. Wenn sich die Waadtländer doch einmal über die Mittellinie trauen, wird Rapp von der YB-Verteidigung abgemeldet. Lausanne wird erst frecher, als der Mist längst geführt ist. So verbringt Adi Hütter einen ruhigen 48. Geburtstag. Wir wünschen alles Gute!

Die Tore:
0:1, 31. Minute: Miralem Sulejmani | Sow hat auf dem rechten Flügel alle Zeit der Welt, um Sulejmani am zweiten Pfosten zu bedienen. Der Rest ist Kindergeburtstag für den Serben.

0:2, 41. Minute: Guillaume Hoarau | Einen Zweikampf zwischen Lausannes Rochat und Ngamaleu bewertet Schiri Erlachner als penaltywürdig – ein strittiger Entscheid. Hoarau schiebt den Ball locker ins Netz.

0:3, 66. Minute: Guillaume Hoarau | Sanogo schlägt einen langen Ball aus der eigenen Platzhälfte in Richtung Hoarau. Dieser fackelt nicht lange und haut das Ding unter die Latte. Eine Top-Kiste des Franzosen.

1:3, 73. Minute: Andi Zeqiri | Nach einem Seitenwechsel unterläuft Benito ein brutaler Stellungsfehler. Der Lausanne-Joker trifft mit einem Flachschuss in die weite Ecke.

1:4, 92. Minute: Nicolas Ngamaleu | Für den Kameruner fühlt sich in der Nachspielzeit niemand mehr zuständig, er krönt seine Leistung mit dem vierten YB-Tor.

Der Beste: Alleine das 3:0 war das Eintrittsgeld und das Frieren im Nullstimmungs-Eisschrank Pontaise wert! Welch ein Hammer unter die Latte! Dazu den Penalty eiskalt versenkt. Guillaume Hoarau kommt ins Rollen!

Der Schlechteste: Alain Rochat vergibt zuerst per Kopf Lausannes Führung (27.), als er per Kopf mutterseelenalleine an den Ball kommt, aber verzieht. Dann verursacht der Ex-YBler den Penalty gegen Ngamaleu. Ein Nachmittag zum Vergessen!

Das gab zu reden: Fanproteste seitens der Lausanne-Anhänger gegen das neue Logo sind ja das eine und nachvollziehbar. Die YB-Fans indes solidarisierten sich mit den Waadtländern. Ihre Botschaft: «Setzt Euren Kampf für Eure Farben weiter. Hau ab Thompson!»

Das Meisterrennen: Status quo nach der 21. Runde: YB liegt fünf Punkte vor dem FCB.

So gehts weiter: Lausanne muss am kommenden Sonntag (16 Uhr) bei Sion ran. YB empfängt zeitgleich Thun zum Berner Derby.

*****
Lausanne – YB 1:4 (0:2)

Lausanne: Castella; Marin, Rochat, Monteiro; Fransson; Schmid,Geissmann, Pasche, Kololli; Margiotta, Rapp.

YB: Wölfli; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Sanogo, Sow; Ngamaleu, Bertone, Sulejmani; Hoarau.

Pontaise - 4200 Fans - SR: Erlachner

Tore: 31. Sulejmani (Sow) 0:1, 41. Hoarau (Foulpenalty) 0:2, 66. Hoarau (Sanogo) 0:3, 73. Zekiri (Pasche) 1:3,92. Ngamaleu (Sanogo) 1:4.

Einwechslungen:

Lausanne: Zidane (46. für Kololli), Zekiri (69. für Geissmann)

YB: Lotomba (46. für Sulejmani), Nsame (78. für Hoarau), Aebischer (86. für Bertone)

Gelb: 13. Sanogo. 39. Rochat. 90. Fransson (alle Foul)

Bemerkungen: Lausanne ohne Manière, Zarate, Dominguez (verletzt). Loosli (noch nicht qualifiziert). – YB ohne Von Ballmoos (verletzt), Assalé (gesperrt), Fassnacht (krank).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66906.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 22:44 
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YB baut Tabellenführung aus

Die Young Boys schlagen Lausanne mit 4:1 und haben nun wieder fünf Punkte Abstand auf den FC Basel.

Die Young Boys kommen in der 21. Runder der Super League zu einem souveränen Sieg. Der Leader setzt sich auswärts bei Lausanne-Sport verdient mit 4:1 durch. In der Tabelle bleibt YB damit weiterhin fünf Punkte vor dem FC Basel, der bereits am Samstag mit einem 2:0-Erfolg in Thun vorgelegt hatte.

Miralem Sulejmani (31.) und Guillaume Hoarau (41.) per Foulpenalty sorgten bereits vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse im Waadtland. In der 67. Minute traf Hoarau per Volleyschuss zum 3:0. Nach dem Anschlusstreffer von Lausannes Andi Zeqiri sorgte Moumi Ngamaleu in der Nachspielzeit schliesslich für das 4:1-Endresultat.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20374465

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 22:46 
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YB schlägt Lausanne 4:1

3 Punkte für Geburtstagskind Hütter

- Sulejmani, Hoarau (2) und Ngamaleu treffen beim 4:1-Sieg in Lausanne
- Der Vorsprung auf Basel beträgt weiterhin 5 Punkte
- Luzern (2:1 bei GC) und der FCZ (2:1 in St. Gallen) gewinnen nach Rückstand

Nach 66 Minuten konnte sich YB-Coach Adi Hütter zurücklehnen. Guillaume Hoarau hatte per Volley zum vorentscheidenden 3:0 getroffen. Die 3 Punkte waren dem Österreicher an seinem 48. Geburtstag nicht mehr zu nehmen. Nach dem Spiel besangen ihn auch noch die mitgereisten Fans.

Der Lausanner Ehrentreffer durch Joker Andi Zeqiri (73.) war nicht mehr als ein Strohfeuer auf der kalten Pontaise. Goalie Marco Wölfli musste sich nur selten strecken wie beim Schussversuch des ebenfalls eingewechselten Enzo Zidane (85.). Zu harmlos agierte das Heim-Team.

Sulejmanis 10. Streich

YB hingegen spielte auch auf dem tiefen Terrain seine Klasse aus. Der bis kurz vor Spielbeginn schneebedeckte Rasen hätte durchaus zum Stolperstein für die Berner werden können. Dem war aber nicht so.

Miralem Sulejmani brachte den Leader nach einer halben Stunde auf Kurs. Der Serbe veredelte eine scharfe Hereingabe von Djibril Sow am zweiten Pfosten zur Führung. Die Lausanne-Abwehr hatte sich ausschliesslich auf Hoarau konzentriert. Sulejmani ist mit 10 Toren neu alleiniger Topskorer der Liga.

Hoarau ist wieder der Alte

Noch vor der Pause sorgte Hoarau für klare Verhältnisse. Der Franzose (41.) erhöhte nach einem streng gepfiffenen Penalty auf 2:0. Weil ein Tor Hoaraus zuvor fälschlicherweise wegen eines angeblichen Offsides aberkannt worden war, kam dies ausgleichender Gerechtigkeit gleich.

Sein 2. Treffer in der zweiten Halbzeit belegt: Hoarau ist zurück. Der 33-Jährige steht bei 3 Toren aus 2 Spielen. Auch der Ersatz des gesperrten Roger Assalé reihte sich noch unter die Torschützen. Moumi Ngamaleu gelang in der Nachspielzeit noch der 4. Treffer für die Gäste.
Revanche gegen Thun?

YB bleibt also fest im Sattel. Das Hütter-Team liegt weiterhin 5 Zähler vor Basel. Am nächsten Sonntag kommt es im Stade de Suisse zum Derby gegen Thun (live auf SRF zwei). Gegen den Kantonsrivalen hat YB in dieser Saison zweimal verloren.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... nd-huetter

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 22:48 
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YB gegen Lausanne ohne Probleme

Die Young Boys kommen in der 21. Runder der Super League zu einem souveränen Auswärtssieg. Der Leader setzt sich bei Lausanne-Sport verdient 4:1 durch.

Der Match hatte einen ganz anderen Charakter als jener von Mitte Oktober, als die Berner bis in die zweite Halbzeit hinein ungewöhnlich passiv waren und schliesslich durch ein Tor in der Nachspielzeit des früheren YB-Spielers Gonzalo Zarate 1:2 verloren.

Diesmal spielten die Young Boys von Beginn an eine standesgemässe Dominanz aus. Nach elf Minuten benötigten die Waadtländer Glück, um nicht in Rückstand zu geraten. Ein korrektes Tor von Guillaume Hoarau wurde nicht gegeben, weil der zuständige Assistent von Schiedsrichter Pascal Erlachner irrtümlicherweise ein Offside erkannt hatte. Dass sie vor der Pause dennoch zwei Tore erzielten – durch Miralem Sulejmani auf eine massgeschneiderte Vorarbeit von Djibril Sow und einen von Hoarau verwerteten Foulpenalty – sprach für die gute Verfassung der Berner zu Beginn des Rückrundenpensums.

Bei Lausanne erlebte der Verteidiger Elton Monteiro einen schwierigen Nachmittag. Der Portugiese hob vor dem nicht gegebenen Tor im Duell mit Hoarau das Offside auf, was noch ohne Folgen blieb. Nach 40 Minuten stieg er im Strafraum gegen Nicolas Moumi Ngamaleu ungestüm ein, was den Penalty provozierte. Weil auch Leandro Marin auf der rechten Abwehrseite fehlerhaft spielte, gewährten die Waadtländer dem Gegner mehr Chancen, als es der Trainer Fabio Celestini lieb sein konnte.

In der Offensive war Simone Rapp, der prominente Neuzugang aus Thun, wie schon bei der Niederlage in Luzern ein Ausfall. Zu ein paar Chancen und zum zeitweiligen 1:3 durch den drei Minuten vorher eingewechselten Andi Zeqiri nach einer Kreuzflanke von Alexandre Pasche kam Lausanne erst in den letzten 20 Minuten, als sich die Young Boys mit dem Polster des 3:0 in die eigene Platzhälfte zurückgezogen hatten.

Für YB-Trainer Adi Hütter ist es auch gut zu wissen, dass er wieder auf einen Hoarau in bester Verfassung zählen kann. Der Franzose trifft nach seinen zwei längeren Verletzungspause wieder regelmässig, und nicht nur mit Penaltys. Das 3:0 nach 66 Minuten – nach einem langen Ball von Verteidiger Kasim Nuhu – war sehr sehenswert

Lausanne - Young Boys 1:4 (0:2). 4200 Zuschauer. - Schiedsrichter: Erlachner. - Tore: 31. Sulejmani (Sow) 0:1. 41. Hoarau (Foulpenalty) 0:2. 66. Hoarau (Nuhu) 0:3. 73. Zeqiri (Pasche) 1:3. 92. Moumi Ngamaleu 1:4.
Lausanne: Castella; Marin, Rochat, Monteiro; Fransson; Schmid, Geissmann (69. Zeqiri), Pasche, Kololli (46. Zidane); Margiotta, Rapp.
Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Sow, Sanogo; Moumi Ngamaleu, Bertone (86. Aebischer), Sulejmani (46. Lotomba); Hoarau (77. Nsame).
Bemerkungen: Lausanne ohne Zarate, Dominguez und Manière (beide verletzt. Young Boys ohne Assalé (gesperrt), von Ballmoos (verletzt) und Fassnacht (krank). Verwarnungen: 13. Sanogo (Foul), 39. Monteiro (Foul), 90. Fransson (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/yb-gegen-lausa ... ld.1356316

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 22:51 
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YB-Noten: Beleg der Breite

Beim 4:1 in Lausanne nutzt Nicolas Ngamaleu die Bewährungschance.

Marco Wölfli: Note 4,5
Lange Zeit fast beschäftigungslos. Als es ihn in der Schlussphase brauchte, war der Goalie mit ei­ner starken Parade gegen Enzo Zidane zur Stelle. Das 3:1 schien aber nicht unhaltbar.

Kevin Mbabu: Note 5
Schnell und robust, war der rechte Verteidiger in der Defensive nicht zu überwinden. Nach vorn mit einigen guten Läufen.

Kasim Nuhu: Note 5,5
Der Innenverteidiger tackelte kompromisslos, er warf sich in Lausanner Abschlüsse. Kurz: Er war unüberwindbar.

Steve von Bergen: Note 5
Konzentriert und konsequent: Auf den Captain war im Abwehrzentrum einmal mehr Verlass.

Loris Benito: Note 4
Der linke Verteidiger baute nach starker erster Halbzeit ab. Stand mit seinem Stellungsfehler am Ursprung des 3:1.

Sékou Sanogo: Note 5
Ärgerte sich bei seiner frühen Verwarnung fürchterlich über den Schiedsrichter. Fing sich, der Ivorer zeigte im 4-3-3-System im defensiven Mittelfeld eine abgeklärte Darbietung. Bereitete das 3:0 sowie das 4:1 vor.

Djibril Sow: Note 4,5
Stiess aus dem Mittelfeld immer wieder nach vorn. Bereitete mit einem Flügellauf das 1:0 vor.

Nicolas Ngamaleu: Note 5,5
Rückte für den kranken Christian Fassnacht in die Startaufstellung. Der Flügel nutze die Gelegenheit mit einigen Dribblings, leitete das 1:0 ein, er holte den – allerdings glücklichen – Penalty heraus. Krönte mit dem 4:1 in der Nachspielzeit seine Darbietung.

Leonardo Bertone: Note 4,5
Hatte im Dreiermittelfeld den offensivsten Part. Mit vielen Ballkontakten und wenigen Fehlern.

Miralem Sulejmani: Note 5,5
Bestätige seine Topform. Der serbische Flügel erzielte mit seinem zehnten Saisontor das 1:0, er führt nun die Torschützenliste der Super League an. Sulejmani war zudem an fast allen Offensivaktionen beteiligt. Musste nach einem Sturz auf die Schulter zur Pause ausgewechselt werden. Die Verletzung dürfte aber nicht allzu gravierend sein.

Guillaume Hoarau: Note 5,5
Hat mit drei Toren aus zwei Partien die schwierige Vorrunde vergessen gemacht. Verwandelte den Elfmeter cool zum 2:0, traf herrlich zum 3:0. Der französische Stürmer hätte sogar drei Treffer erzielt, sein vermeintlich frühes 1:0 war fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt worden. Bei seiner Auswechslung mit Sprechchören gefeiert.

Jordan Lotomba: Note 4
46. Minute für Sulejmani. Un­auffällig. Konzentrierte sich am linken Flügel auf die Defensive.

Jean-Pierre Nsame: ohne Note
78. Minute für Hoarau. Der Stürmer vergab eine Grosschance.

Michel Aebischer: ohne Note
86. Minute für Bertone.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/31777192

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2018, 09:27 
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Gegen alles immun

Die Young Boys lassen sich sowohl von gegnerischen Psychotricks als auch von eigenen Abwesenden nicht vom Kurs abbringen. Sie gewinnen am Geburtstag von Trainer Adi Hütter in Lausanne souverän 4:1.

Stunden vor dem Spiel schickt Lausannes Verteidiger Alain Rochat per Whatsapp ein Bild an seine früheren YB-Teamkollegen. Das Foto zeigt den Rasen des ­Stade Olympique de la Pontaise, der zu diesem Zeitpunkt schneebedeckt ist. Rochats Botschaft: Zieht euch warm an, es wird ein schweres Auswärtsspiel.

Bei Anpfiff um 16 Uhr liegt der Schnee auf der Leichtathletikbahn neben dem Platz, die Helfer haben ihr Bestes getan. Dafür ist der Rasen durch die Feuchtigkeit tief, zudem ist es eiskalt.

Hinzu kommt, dass Trainer Adi Hütter auf zwei seiner besten Offensivakteure verzichten muss. Stürmer Roger Assalé ist gesperrt, Flügel Christian Fassnacht fällt kurzfristig mit einer Grippe aus.

Erstmals in dieser Super-League-Saison treten die Young Boys deshalb nicht im 4-4-2-System an, sondern im 4-3-3. Es sind Be­dingungen, geschaffen für einen Ausrutscher. Wie Mitte Oktober, als die Berner an gleicher Stätte eine ihrer drei Niederlagen in der Super League erlitten.

Erlachners Fehler

Doch die Zweifel sind rasch weggeräumt wie der Schnee, aus Frage- werden Ausrufezeichen. Nach einem fulminanten Schuss des einmal mehr überragenden Miralem Sulejmani erzielt Guillaume Hoarau früh das ver­meintliche 1:0, Schiedsrichter Pascal Erlachner entscheidet fälschlicherweise auf Abseits.

Doch die Berner zeigen sich unbeeindruckt, getragen von einer starken Defensive, welche jeden der Lausanner Angriffe im Keim erstickt. Sulejmani trifft nach einer halben Stunde und schöner Kombination zum 1:0. Und zehn Minuten später erhält YB einen Elfmeter zugesprochen.

Auch dieser Entscheid ist falsch. ­Nicolas Ngamaleu wurde zwar ge­troffen, Elton Monteiro spielte aber den Ball. Ausgleichende Gerechtigkeit, können die Berner festhalten. Hoarau verwandelt den Penalty cool zum 2:0. Danach läuft YB nie mehr Gefahr, den Vorsprung aus der Hand zu geben. Rochats Psychotricks sind wirkungslos geblieben, die Ab­wesenden fallen nicht ins Gewicht, der Leader scheint derzeit gegen alles immun zu sein.

Dementsprechend zufrieden zeigen sich die Young Boys nach dem Spiel. «Das war eine sehr gute Leistung bei schweren Verhältnissen», sagt der linke Verteidiger Loris Benito. «Das war ein souveräner Auswärtssieg», sagt Trainer Hütter.

Der Österreicher feierte am Sonntag seinen 48. Geburtstag, nach dem Schlusspfiff erhält er von den YB-Fans ein Ständchen gesungen. Danach spricht er von einem schönen Geschenk, das ihm sein Team mit der Darbietung gemacht habe, und erzählt, wie er sich freue, zu Hause mit der Familie, die ihn in Bern besucht, anzustossen.

Hütter kann ein rundum positives Fazit ziehen. Da ist etwa die Leistung von Guillaume Hoarau. Der französische Stürmer war in der Vorrunde verletzungsbedingt nie auf Touren gekommen; weil seine Ansprüche aber unverändert gross sind, befürchteten einige, er werde in der zweiten Saisonhälfte eher Hypothek denn Gewinn sein.

Nun hat Hoarau in zwei Partien dreimal getroffen, das 3:0 erzielt er vor 4200 Zuschauern wie in besten Zeiten: mit einer wunderbaren Direktabnahme aus 20 Metern.

Da ist auch Nicolas Ngamaleu, der die Breite im Berner Kader belegt. Der 23-jährige kamerunische Flügel bekommt den Vorzug vor Stürmer Jean-Pierre Nsame und nutzt die Spielgelegenheit mit seiner vielleicht besten Darbietung im YB-Trikot. Das 1:0 Sulejmanis leitet er ein, das 4:1 erzielte er in der Nachspielzeit mit einem satten Abschluss. Dazwischen ist er mit seinen Dribblings ein steter Unruheherd.

Sulejmanis Verletzung

Einziger Wermutstropfen ist der Ausfall Sulejmanis. Der 29-Jäh­rige verletzt sich in der ersten Halbzeit an der Schulter, er muss zur Pause ausgewechselt werden. Eine Schulterluxation kann zwar ausgeschlossen werden, nach dem Spiel klagt Sulejmani
aber über Schmerzen. Heute sollen Untersuchungen Aufschluss über die Schwere der Blessur ­geben.

https://www.derbund.ch/sport/fussball/G ... y/25255223

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2018, 09:29 
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YB: Vier Tore und eine Botschaft

Die Young Boys lassen sich sowohl von gegnerischen Psychotricks als auch von eigenen Abwesenden nicht vom Kurs abbringen.Sie gewinnen am Geburtstag von Trainer Adi Hütter in Lausanne souverän 4:1.

Stunden vor dem Spiel schickt Lausannes Verteidiger Alain Rochat per Whatsapp ein Bild an seine früheren YB-Teamkollegen. Das Foto zeigt den Rasen des ­Stade Olympique de la Pontaise, der zu diesem Zeitpunkt schneebedeckt ist. Rochats Botschaft: Zieht euch warm an, es wird ein schweres Auswärtsspiel.

Bei Anpfiff um 16 Uhr liegt der Schnee auf der Leichtathletikbahn neben dem Platz, die Helfer haben ihr Bestes getan. Dafür ist der Rasen durch die Feuchtigkeit tief, zudem ist es eiskalt.

Hinzu kommt, dass Trainer Adi Hütter auf zwei seiner besten Offensivakteure verzichten muss. Stürmer Roger Assalé ist gesperrt, Flügel Christian Fassnacht fällt kurzfristig mit einer Grippe aus.

Erstmals in dieser Super-League-Saison treten die Young Boys deshalb nicht im 4-4-2-System an, sondern im 4-3-3. Es sind Be­dingungen, geschaffen für einen Ausrutscher. Wie Mitte Oktober, als die Berner an gleicher Stätte eine ihrer drei Niederlagen in der Super League erlitten.

Erlachners Fehler

Doch die Zweifel sind rasch weggeräumt wie der Schnee, aus Frage- werden Ausrufezeichen. Nach einem fulminanten Schuss des einmal mehr überragenden Miralem Sulejmani erzielt Guillaume Hoarau früh das ver­meintliche 1:0, Schiedsrichter Pascal Erlachner entscheidet fälschlicherweise auf Abseits.

Doch die Berner zeigen sich unbeeindruckt, getragen von einer starken Defensive, welche jeden der Lausanner Angriffe im Keim erstickt. Sulejmani trifft nach einer halben Stunde und schöner Kombination zum 1:0.

Und zehn Minuten später erhält YB einen Elfmeter zugesprochen. Auch dieser Entscheid ist falsch. ­Nicolas Ngamaleu wurde zwar ge­troffen, Elton Monteiro spielte aber den Ball. Ausgleichende Gerechtigkeit, können die Berner festhalten. Hoarau verwandelt den Penalty cool zum 2:0. Danach läuft YB nie mehr Gefahr, den Vorsprung aus der Hand zu geben. Rochats Psychotricks sind wirkungslos geblieben, die Abwesenden fallen nicht ins Gewicht, der Leader scheint derzeit gegen alles immun zu sein.

Dementsprechend zufrieden zeigen sich die Young Boys nach dem Spiel. «Das war eine sehr gute Leistung bei schweren Verhältnissen», sagt der linke Verteidiger Loris Benito. «Das war ein souveräner Auswärtssieg», sagt Trainer Hütter.

Der Österreicher feierte am Sonntag seinen 48. Geburtstag, nach dem Schlusspfiff erhält er von den YB-Fans ein Ständchen gesungen. Danach spricht er von einem schönen Geschenk, das ihm sein Team mit der Darbietung gemacht habe, und erzählt, wie er sich freue, zu Hause mit der Familie, die ihn in Bern besucht, anzustossen.

Hütter kann ein rundum positives Fazit ziehen. Da ist etwa die Leistung von Guillaume Hoarau. Der französische Stürmer war in der Vorrunde verletzungsbedingt nie auf Touren gekommen; weil seine Ansprüche aber unverändert gross sind, befürchteten einige, er werde in der zweiten Saisonhälfte eher Hypothek denn Gewinn sein.

Nun hat Hoarau in zwei Partien dreimal getroffen, das 3:0 erzielt er vor 4200 Zuschauern wie in besten Zeiten: mit einer wunderbaren Direktabnahme aus 20 Metern.

Da ist auch Nicolas Ngamaleu, der die Breite im Berner Kader belegt. Der 23-jährige kamerunische Flügel bekommt den Vorzug vor Stürmer Jean-Pierre Nsame und nutzt die Spielgelegenheit mit seiner vielleicht besten Darbietung im YB-Trikot. Das 1:0 Sulejmanis leitet er ein, das 4:1 erzielte er in der Nachspielzeit mit einem satten Abschluss. Dazwischen ist er mit seinen Dribblings ein steter Unruheherd.

Sulejmanis Verletzung

Einziger Wermutstropfen ist der Ausfall Sulejmanis. Der 29-Jäh­rige verletzt sich in der ersten Halbzeit an der Schulter, er muss zur Pause ausgewechselt werden. Eine Schulterluxation kann zwar ausgeschlossen werden, nach dem Spiel klagt Sulejmani aber über Schmerzen. Heute sollen Untersuchungen Aufschluss über die Schwere der Blessur ­geben.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/15980139

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2018, 17:04 
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Mit ihm im Tor ist YB ungeschlagen

Wölfli wird zum grossen bösen Wolf

Also so lange Marco Wölfli bei YB im Tor steht, ist die Chance Meister zu werden, gewaltig gross. Sagt zumindest die Statistik (diese Saison). Denn mit dem Wolf ist YB noch ungeschlagen!

Das souveräne 4:1 in Lausanne ist das siebte Spiel von Wölfli diese Saison. Der sechste Sieg. Einzig beim 2:2 in St. Gallen gibts keinen Vollerfolg, wenn der 35-Jährige im Tor steht.

In Lausanne kassiert Wölfli sein erstes Gegentor des Jahres durch Talent Andy Zeqiri. «Jedes Tor regt mich auf», sagt Wölfli. «Man will immer zu Null spielen.»

So wie man grundsätzlich immer spielen will. Nur: Als Nummer zwei geht das meistens über eine Verletzung der Nummer eins. Wie jene von David von Ballmoos, der diese Saison abhaken muss.

Wölfli kommt in der Rückrunde zum Handkuss und tut dies mit einer Lockerheit, die er früher, als er noch die unbestrittene Nummer eins war, nicht immer hatte. Gewisse Privilegien inbegriffen.

Medienarbeit will er grundsätzlich keine leisten ausserhalb der Nach-Spiel-Interviews. Für die YB-Medienabteilung ist das okay.

Sich selber, die eigenen Leistungen, stellt er da weit in den Hintergrund. Das tat er nach dem Big Safe gegen den damaligen Dynamo-Kiew-Superstar Andrej Jarmolenko, der mitentscheidend war für das Weiterkommen von YB gegen die ukrainischen Stars. Das tut er auch heute, nach einem diskussionslosen 4:1 bei einem der zwei Teams, das YB diese Saison bezwingen konnte: Lausanne.

«Wichtig ist doch, dass YB gewinnt. Dass wir immer noch fünf Punkte Vorsprung haben. Alles andere ist Nebensache.»

Nein, wirklich geändert hat sich Wölfli nicht. Er ist immer noch der Mann, der von sich wenig preisgibt. Der vom Kollektiv statt von sich spricht. Er scheint aber, wie erwähnt, echt locker draufzusein.

Und mit seiner Ungeschlagenheit ist er zum YB-Maskottchen mutiert. Fertig Bären. Es lebe der grosse böse Wolf!

Die sieben Spiele des grossen bösen Wolfs

29.7.17: GC – YB 0:4 (ab 38. für den verletzten Von Ballmoos)
2.8.17: YB – Dynamo Kiew 2:0 (Champions-League-Quali, 90 min.)
10.8.17: YB – Lausanne 3:0 (90 min.)
27.8.17: St. Gallen – YB 2:2 (90 min, Von Ballmoos verletzt)
7.12.17: YB – Skenderbeu 2:1 (Europa League, 90 min., Von Ballmoos geschont)
3.2.18: YB – St. Gallen 2:0 (90 min.)
11.2.18: Lausanne – YB 1:4 (90 min.)


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 70752.html

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