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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 11:38 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 12:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2017  Zitat: YB: Reise in die Vergangenheit
YB tritt am Donnerstag bei Partizan Belgrad an. Es ist ein Schlüsselspiel in der Europa League. Die Young Boys müssen im leicht verlotterten Partizan-Stadion auf ihren Captain verzichten.
Das Partizan-Stadion in Belgrad liegt nur rund einen Kilometer von der Marakana-Arena des Rivalen Roter Stern entfernt. Beides sind sehr baufällige Stätten, im Heimstadion Partizans müffelt es, die Gänge sind verwinkelt, es sieht zuweilen ein bisschen aus wie im Wankdorfstadion selig.
Irgendwo hinter zwei Glasscheiben stehen verloren ein paar Pokale des hochdekorierten Klubs (27 Meistertitel, 14 Pokalsiege), daneben sind Bilder der Gewichtheberabteilung zu sehen. Die Szenerie hat Charme, es ist eine Reise in die Fussballvergangenheit.
Hier wollen die Young Boys am Donnerstagabend einen grossen Schritt Richtung Europa-League-Sechzehntelfinals realisieren. «Ich erwarte ein enges, intensives Spiel», sagt YB-Trainer Adi Hütter am Mittwochabend vor dem Abschlusstraining auf dem wunderbaren Naturrasen, «das wird für unser junges Team in diesem Hexenkessel ein echter Test.»
Von Bergen fehlt verletzt
Der FC Thun bestritt hier 2013 das Hinspiel der Europa-League-Playoffs und verlor unter Trainer Urs Fischer 0:1. Im Rückspiel setzten sich die Berner Oberländer 3:0 durch und erreichten überraschend die Gruppenphase.
Die Young Boys sind beinahe Europa-League-Stammgast, sie nehmen bereits zum fünften Mal seit 2010 teil und absolvieren in Belgrad das 29. Vorrundenspiel. Bisher holten sie in eher stärker besetzten Gruppen stets zwischen 8 und 12 Punkte, zweimal erreichten sie die Sechzehntelfinals, zweimal schieden sie mit gleich vielen Punkten wie der Zweite aus.
Diesmal ist YB nach vier Spieltagen bei drei Unentschieden noch sieglos – aber längst nicht ausgeschieden. Partizan liegt mit nur 2 Punkten mehr auf Rang 2, ein Sieg heute wäre wegweisend. Adi Hütter lässt offen, ob er auch mit einem Remis zufrieden wäre. «Dann wären wir weiter im Rennen», sagt der Trainer, «aber in der letzten Runde auf Schützenhilfe von Dynamo Kiew angewiesen. Das möchten wir vermeiden.»
Die selbstbewussten Young Boys streben den Auswärtssieg an. Und geniessen den Respekt des Gegners. «Wir wissen um die gute Verfassung von YB», sagt Partizan-Trainer Miroslav Djukic. «Wir spielen gegen ein Siegerteam. Doch das sind wir auch. Wir wollen YB sofort unter Druck setzen.»
Auf die Berner Defensive dürfte eine Menge Arbeit warten. Ihr Chef fehlt verletzt, Captain Steve von Bergen ist wegen Rückenschmerzen gar nicht erst nach Belgrad mitgekommen. «Natürlich fehlt er uns mit seiner Erfahrung und Klasse», sagt Goalie David von Ballmoos. «Nun müssen wir die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen.» Zumal der wertvolle Mittelfeldabräumer Sékou Sanogo wegen Adduktorenproblemen möglicherweise ebenfalls fehlen wird.
Sulejmanis spezielles Spiel
Ohne von Bergen, vielleicht ohne Sanogo und wohl auch noch ohne den lange verletzt gewesenen Stürmer Guillaume Hoarau werden die Young Boys heute besonders jung sein. Ihr mit Abstand erfahrenster Akteur dürfte Miralem Sulejmani sein. Der frühere Partizan-Junior freut sich sehr auf das Treffen mit seinem Herzensklub. «Hier bin ich gross geworden», sagt Sulejmani, «das wird speziell.» Er habe eine grosse Familie, viele Freunde und Bekannte seien im Stadion.
Sulejmani wurde am Freitag zum zweiten Mal Vater, am Sonntag verwandelte er gegen Zürich (2:1) einen Elfmeter und präsentierte sich wie in den Begegnungen zuvor in starker Verfassung. «Es läuft uns sehr gut», sagt der Linksfuss, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft. Am 5. Dezember wird Sulejmani 29, der nächste Kontrakt dürfte der letzte grosse in seiner Karriere sein. Erste Gespräche mit den Young Boys haben zuletzt stattgefunden. Miralem Sulejmani würde gern in Bern bleiben.
Der Serbe erwartet heute eine grossartige Stimmung. «Die Fans hier sind sehr heissblütig.» Oft überborden die Emotionen, zweimal war das Partizan-Stadion diese Saison im Europacup für Zuschauer geschlossen worden. Im Hochrisikospiel zuletzt gegen Skënderbeu aus Albanien blieb es ruhig.
Heute wird die Partie kaum ausverkauft sein, unter den rund 20'000 Besuchern werden auch etwa 350 YB-Fans erwartet. Den Fussballromantikern unter ihnen wird es im Partizan-Stadion gefallen. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/30567328
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 12:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2017  Zitat: Partizan Belgrad spielt unter den Erwartungen
YB-Gegner Partizan Belgrad tut sich in dieser Saison relativ schwer. Die Rivalität zu Roter Stern ist immer noch ausgeprägt.
Belgrad beschäftigt sich am Mittwoch nicht gross mit Fussball. Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic ist vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag unter anderem wegen des Völkermordes in Srebrenica 1995 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nationalist Mladic ist in der Heimat bei vielen Leuten beliebt, vor allem bei Partizan-Fans, zumal er sich an Heimspielen gerne in der Ehrenloge zeigte.
Heute ist Novak Djokovic ein Nationalheld, der verletzte Tennisstar ist in Belgrad häufig als Werbefigur zu sehen, manchmal riesig an Häuserwänden. Der YB-Auftritt am Donnerstag ist kein Thema in der Stadt. Spricht man Männer auf Fussball an, geht es sofort um die gewaltige, ungesunde Rivalität zwischen Partizan und Roter Stern.
Journalist Vladimir Novak erklärt, der Hass zwischen den Fangruppen sei riesig, es gebe ein passendes serbisches Sprichwort dazu: «Die Kuh vom Nachbarn soll verrecken.» Heute wird die Hälfte Fussballbelgrads, die Supporter Roter Sterns, zu YB halten. «Für viele ist eine Niederlage des Rivalen fast so wichtig wie ein eigener Sieg», sagt Novak. Roter Stern bestreitet heute in Weissrussland gegen Borissow auch ein wichtiges Spiel ums Weiterkommen in der Europa League.
Tosic gesperrt, Soumah im Tief
Um Serbiens Fussball gibt es immer noch hässliche Schlagzeilen, es geht um Fangewalt, Rassismus, Korruption, die Ambiance in den Arenen kann Furcht einflössend sein. Dem Nationalteam geht es nach schwierigen Jahren besser, es qualifizierte sich als Gruppensieger für die WM 2018, der Fluss an herausragenden Talenten versiegt nie. Was auch der starken Nachwuchsarbeit der Belgrader Topklubs zu verdanken ist.
In der Tabelle liegt Partizan nach 17 Runden auf Rang 2, vier Punkte hinter dem Feind. «Partizan hat im Sommer die besten Torschützen verloren», sagt Journalist Novak, «die Leistungen sind nicht top, viele Siege erknorzt, manchmal nach umstrittenen Elfmetern.» Beim 2:0 in der Europa League zuletzt gegen Skënderbeu tat sich Partizan auch schwer, der beste Spieler Zoran Tosic ist heute gegen die Young Boys gesperrt, wobei sein Klub gegen die letzte Verwarnung sogar Rekurs einlegte. Natürlich erfolglos.
Mehrere Akteure stehen stark in der Kritik, etwa Seydouba Soumah aus Guinea. Mit zwei Millionen Franken Ablösesumme war er der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte, bei Partizan erreichte der Spielmacher aber nie das glänzende Niveau seiner Bratislava-Zeiten.
Gefeiert wird dagegen der langjährige Nationalgoalie Vladimir Stojkovic, der im Sommer zurückkehrte und ein überragender Rückhalt ist. Es gibt Menschen in Serbien, die ihn als zweitbesten Goalie der Welt bezeichnen – übrigens nach Gianluigi Buffon.
Bobadillas Tor in Belgrad
Am Wochenende schoss der junge montenegrinische Flügel Marko Jankovic mit seinem starken linken Fuss beide Tore beim 2:0-Sieg bei Javor-Matis. Im Angriff setzt Partizan auf den Kameruner Léandre Tawamba, der zuweilen tollpatschig wirkt, in 26 Pflichtspielen aber bereits 20 Skorerpunkte (12 Tore) realisierte.
An Europa-League-Schlüsselspiele zu Hause hat Partizan derweil keine guten Erinnerungen. Vor zwei Jahren hätte am letzten Spieltag gegen Augsburg ein 0:2 zum Weiterkommen gereicht. Partizan verlor 1:3, der einstige YB-Angreifer Raul Bobadilla schoss in der 89. Minute das entscheidende Tor. Und so wartet Partizan weiter seit 2004 aufs Überwintern im Europacup. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/31530840
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 12:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2017  Zitat: Partizan fürchtet nicht YB, sondern die eigenen Fans
Im EL-Gruppenspiel Partizan Belgrad – YB kommt es zum Direktduell um Platz 2. Mehr Sorgen als der Schweizer Gegner bereitet dem Heimteam aber der eigene Anhang.
Die Ausgangslage des EL-Gruppenspiels Partizan Belgrad – YB ist brisant:
- Partizan (1S/2U/1N) belegt Platz 2. - YB (3U/1N) steht auf Platz 3.
Die Belgrader können sich mit einem Heimsieg Platz 2 vorzeitig sichern. YB hingegen muss zwingend punkten, um die Chance auf die K.o.-Phase zu wahren.
« Wegen Sprechchören disqualifiziert zu werden – das würde Partizan nicht verkraften. » Milos Vazura Direktor Partizan Belgrad
Trotz der guten Ausgangslage ist Serbiens amtierender Meister nicht sorgenfrei. Leistungsträger Zoran Tosic (Ex-ManUnited, Köln & ZSKA Moskau) fehlt gesperrt. Zudem überschattet ein unberechenbarer Risikofaktor das Spiel – die eigenen Fans.
- Juli 2017: Petardenwürfe auf gegnerische Spieler, fliegende Flaschen, rassistische Rufe und Betreten des Innenraums – diverse Verfehlungen während der CL-Qualifikation sanktionierte die Uefa mit 100'000 Euro Busse und einem Geisterspiel für Partizan.
Nun droht erneut Gefahr. Am Mittwoch wurde Ex-General Ratko Mladic zu lebenslanger Haft verurteilt. Und den Namen des Kriegsverbrechers hat Partizans Fankurve schon öfters skandiert. Doch damit könnten die «Grobari» (dt. «Totengräber») genannten Hooligans ihrem eigenen Klub nun ein Grab schaufeln.
Blutspende soll helfen
Klubdirektor Milos Vazura warnt daher: «Ich bitte unsere Fans, Mladic nicht zu erwähnen. Sportlich zu siegen, wegen Sprechchören aber disqualifiziert zu werden – einen solchen Schlag würde Partizan nicht verkraften.»
Bereits am Montag ergriff Partizan eine ungewöhnliche Massnahme. Eine Blutspende-Aktion im Stadion soll für möglichst viele unproblematische Zuschauer sorgen. Die Spender erhielten alle einen Gratiseintritt fürs YB-Spiel.
https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... genen-fans
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 12:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2017  Zitat: (Personeller) Prüfstein für YB bei Partizan
Der nächste Europa-League-Abstecher führt die Young Boys nach Belgrad. Gegen Partizan darf der Super-League-Leader nicht verlieren, sonst ist das internationale Geschäft bald vorbei.
Wenn die Young Boys die Chance aufs Weiterkommen in der Europa League wahren wollen, dürfen sie das Auswärtsspiel gegen Partizan Belgrad nicht verlieren. Die Serben liegen derzeit zwei Punkte vor den Bernern.
« Ich werde versuchen, mit der momentan stärksten Mannschaft zu spielen. » Adi Hütter
«Wir versuchen, auf Sieg zu spielen», verspricht YB-Trainer Adi Hütter. Und weiter: «Wir nehmen das Spiel am Donnerstag sehr ernst.»
Doch wie wichtig ist YB das europäische Geschäft wirklich im Vergleich zur Super League wirklich? Antworten darauf könnte die Aufstellung geben. Doch Hütter will sich diesbezüglich nicht in die Karten blicken lassen. Er werde «versuchen, mit der momentan stärksten Mannschaft» zu spielen.
Wertvolle Erfahrungen für junges Team
Vergleiche zwischen der Europa und der Super League möchte Hütter denn auch nicht anstellen. «Wenn die Möglichkeit da ist, in der Europa League weiter zu kommen, ist es natürlich gut.»
Es sei speziell für eine junge Mannschaft wie die Young Boys etwas Tolles, international Erfahrung sammeln zu können. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... i-partizan
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Hauptstadt
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 13:02 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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von Ballmoos Mbabu-Nuhu-Wüthrich-Lotomba Fassnacht-Sow-Sanogo-Sulejmani Assalé-Nsamé
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 14:34 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Treffpunkt und Bus-Transfer in Belgrad
Lieben YB-Fans in Belgrad
Wir treffen uns heute ab 17:00 Uhr im Gunners Pub (Adresse: Brace Jugovica 2a, Belgrad).
Um 19:00 Uhr werden wir von dort mit Bussen Richtung Stadion aufbrechen.
WICHTIG: Es ist von der Polizei und dem Sicherheitsdienst aus nicht erlaubt, sich selbstständig zum Stadion zu begeben. ALLE YB-Fans müssen mit den zur Verfügung gestellten Bussen zum Stadion reisen. Also kommt rechtzeitig zum Treffpunkt und nutzt diesen Shuttle.
Stimmen wir uns gemeinsam auf das Spiel ein und führen wir unsere Mannschaft zu diesen eminent wichtigen 3 Punkten!
Hopp YB Ostkurve Bern
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JFK
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 16:51 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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--------------von ballmoos---------------------- mbabu-------nuhu-----wüthrich--------lotomba fassnacht----sow-------aebischer-----sulejmani ---------------nsamé-----------assalé----------
partizan belgrad -yb - 1:2
sulejmani, assalé
20'000
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. November 2017, 18:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2017  Zitat: YB bei den Totengräbern
Das sind die schlimmsten Fans Europas
Sie heissen die Totengräber. Und sie werden YB das Gastspiel in Belgrad zur Hölle machen!
Gewalt gehört zum Alltag der Grobari, der Fans von Partizan. Auch vor Mord schrecken sie nicht zurück.
- Oktober 2016: Aleksandar Stankovic, Chef der Fangruppe Janjicari (die Totschweiger), wird in Belgrad aus einem fahrenden Auto heraus auf offener Strasse erschossen. Mafiosi aus Montenegro sollen die Täter sein.
- August 2016: Im Belgrader Vorort Zeleznik wird Alen «Kubi» Kostic, Anführer der Ultras Zabranjenih (die Verbotenen), mit einer Kalaschnikow erschossen. Kubi und sein Begleiter hatten das Auto eines verfeindeten Bosses einer anderen Ultragruppe demoliert, worauf dieser die Waffe holte und Kubi erschoss.
Beide Morde sollen nicht in direktem Zusammenhang mit dem Fussball gestanden haben. Die Gründe seien im kriminellen Milieu und Drogengeschäften zu suchen. Womit einer der Punkte angeschnitten ist, der die Partizan-Gruppierungen derart problematisch macht: ihre Nähe zur Mafia!
In der Fussballsache mögen sie mehr oder weniger einig sein. Totale Treue und Unterstützung von Partizan, grenzenloser Hass gegenüber Lokalrivale Roter Stern. Doch bei Drogendeals und anderen kriminellen Aktivitäten gehen die Interessen weit auseinander.
Die Verbindung zwischen Hooligans und Mafia hat in Serbien Tradition. Aus der Roter-Stern-Hooligangruppe Delije (Helden) ist Anfang der 90er-Jahre einer der grössten serbischen Kriegsverbrecher und späterer Boss der Belgrader Unterwelt hervorgegangen: Zeljko Raznatovic, genannt Arkan.
Die Morde mögen die Spitze des kriminellen Eisbergs sein. Andere Delikte sind schon fast an der Tagesordnung:
- Massenschlägereien, vor allem bei Derbys gegen Roter Stern. - Eier-Würfe gegen die Vorstandsspitze bei einem Ligaspiel. - Brutaler, mit einer Kamera festgehaltener Überfall auf den Partizan-Generaldirektor. - Antisemitische Fahnen im Europa-League-Spiel gegen Tottenham Hotspurs. - Lynch-Drohungen gegen Partizan-Goalie Vladimir Stojkovic, weil der früher bei Erzfeind Roter Stern spielte.
In den Stadien ereigneten sich so viele Zwischenfälle, dass das Mass 2007/08 voll war: Die Uefa schloss Partizan für ein Jahr aus dem Europacup aus. Letzten Januar wurden die Schwarz-Weissen erneut ausgeschlossen, diesmal wegen Verstössen gegen das Financial Fairplay, konkret wegen nicht beglichener Steuerschulden in Höhe von 2,5 Millionen Franken. Der Klub legte beim Internationalen Sportgerichtshof Rekurs ein, nachdem er die Schulden beglichen hat. Die Uefa begnadigte ihn. Nur deshalb darf er heute gegen YB (ohne Wölfli und Von Bergen) ran.
YB-Star Miralem Sulejmani wurde bei Partizan gross, bestritt aber nur zwei Spiele für die erste Mannschaft, bevor er zu Heerenveen (Ho) wechselte. «Ich weiss nicht, ob man das Hölle nennen kann. Aber die Fans peitschen dich pausenlos nach vorn. Man merkt nicht, dass eine Laufbahn die Nähe zu ihnen eigentlich verhindert, derart verleihen sie dir Rückenwind.»
Der frischgebackene Papi freut sich jedenfalls auf einen speziellen Heimaturlaub. Und hofft auf sein erstes Europacup-Tor diese Saison. Nach sieben erfolglosen Anläufen wirds eh Zeit! https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 36616.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. November 2017, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2017  Zitat: Die Young Boys scheiden aus der Europa League aus
Gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner verliert YB in Belgrad mit 1:2. Die Young Boys erspielten sich zu wenige Torchancen und sind daher ausgeschieden. Wir berichteten live.
Die Young Boys sind in der Europa League ausgeschieden.
YB unterliegt Partizan und scheidet aus Die Young Boys hätten mindestens ein Remis gebraucht, um die Chance auf das Überwintern im Europacup aufrecht zu erhalten. Zwar reagierten sie auf den ersten Rückstand aus der 12. Minute überzeugend, nahmen das Heft in die Hand und belohnten sich in der 25. Minute mit dem Ausgleich von Nicolas Moumi Ngamaleu. Auf den erneuten Rückstand nach einer herrlichen Kombination der Gastgeber keine zehn Minuten nach der Pause konnte YB nicht mehr reagieren. Den Berner Angriffen in der letzten Viertelstunde fehlte es trotz der Einwechslung von Guillaume Hoarau an Präzision.
Die Young Boys haben allen Grund sich zu ärgern. Denn nachdem sie zum vierten Mal im fünften Gruppenspiel mit 0:1 in Rückstand geraten waren, fiel die Reaktion beeindruckend aus. Eine halbe Stunde lang machte der Super-League-Leader fast alles richtig, legte seine anfängliche Zurückhaltung ab und dominierte vor allem auch körperlich. Zudem hatte er das Glück, das gleich die erste Torchance zum Ausgleich führte. Nach einer missglückten Abwehr eines Serben nach einem Eckball stand Moumi Ngamaleu genau richtig.
Die Pause tat den Young Boys aber nicht gut. Sie verfielen minutenlang in die Passivität der ersten Viertelstunde, dabei hätten sie allen Grund gehabt, den Siegtreffer weiter anzustreben. Ein Remis hätte zwar die Chancen auf ein Weiterkommen aufrecht erhalten, mehr aber auch nicht.
Partizan war nicht übermächtig
Partizan Belgrad trat keineswegs überragend auf. Der Zweite der serbischen Meisterschaft hinter Stadtrivale Roter Stern tat sich sehr schwer, wenn YB aggressiv spielte. Auch ohne den in diesem Bereich besonders starken Sekou Sanogo gewannen die Berner die meisten Zweikämpfe. Die beiden Schwächephasen zu Beginn der Halbzeiten sind wohl auch auf ein Mangel an Erfahrung zurückzuführen. Mit Steve von Bergen fehlte der Abwehrchef und Captain wegen einer Prellung im Rückenbereich.
Die Defensive von YB geriet auch ohne von Bergen selten in Bedrängnis, was die Niederlage noch schmerzhafter macht. Bloss zweimal, bei den beiden Gegentoren, war die Defensive überfordert. Beim 0:1 kam der Kameruner Léandre Tawamba nach einer Standardsituation freistehend zum Kopfball und beim 1:2 liessen sich die Berner auskontern. Mit einer Tempoverschärfung und drei intelligenten Pässen wurde Ognjen Ozegovic ideal freigespielt.
YB spielt am 7. Dezember daheim gegen die Albaner von Skenderbeu nur noch um die Ehre und einen ersten Sieg in der laufenden Gruppenphase. Mit drei Remis und zwei Niederlagen ist die Bilanz der national überzeugenden Berner ausgesprochen enttäuschend. Sie liegen nach fünf Runden auf dem letzten Platz, weil Skenderbeu gegen das bereits qualifizierte Dynamo Kiew einen überraschenden Heimsieg feierte.
Partizan Belgrad - Young Boys 2:1(1:1)
SR Bognar (HUN). - Tore: 12. Tawamba 1:0. 25. Moumi Ngamaleu 1:1. 54. Ozegovic 2:1.
Partizan Belgrad: Stojkovic; Vulicevic, Nemanja R. Miletic, Mitrovic, Nemanja G. Miletic; Jankovic, Everton, Jevtovic, Pantic (81. Ilic); Ozegovic (79. Radin), Tawamba (88. Ostojic).
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Wüthrich (83. Fassnacht), Benito; Moumi Ngamaleu, Sow, Aebischer, Sulejmani; Assalé, Nsame (66. Hoarau).
Bemerkungen: Partizan Belgrad ohne Tosic (gesperrt). Young Boys ohne von Bergen, Sanogo, Bertone, Seferi und Wölfli (alle verletzt). Verwarnungen: 33. Mitrovic. 63. Assalé. 82. Everton. 87. Miletic. 92. Vulicevic (alle Foul). https://www.derbund.ch/sport/fussball/D ... y/14532409
_________________ For Ever
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