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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Sonntag 24. Mai 2015, 00:11 
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Mehr Berner als früher beim BSC YB Basel

Die Young Boys sind näher an Basel gerückt. Das zeigt sich auch, wenn man ein Dream-Team aus Spielern beider Topvereine formiert. Es wären deutlich mehr YB-Fussballer als früher dabei.

Jakob Jantscher spielte am Donnerstagabend vor. Der Luzerner Flügelspieler ist bei YB ja Wunschkandidat, sein Vortrag im Stade de Suisse war überzeugend, er war spielstark und schlug herausragende Eckbälle. Einer führte zum einzigen Treffer der Begegnung. Es war zwar ein klares Abseitstor, aber das spielte für die Young Boys nicht mehr die ganz grosse Rolle. Bei den Bernern ist nach einer guten Saison die Luft draussen, Rang 2 ist gesichert, nächstes Jahr soll der FC Basel angegriffen werden.

Jakob Jantscher würde dabei gewiss helfen. Noch aber ist offen, wohin es den Österreicher, der den FCL für eine Ablösesumme von knapp 1,5 Millionen Franken verlassen kann, zieht. Auch Bundesliga-Vereine wie Köln sind weiter an ihm interessiert.

Früher oft wie Schulbuben

Es gibt gute Gründe, warum YB der Zukunft zuversichtlich entgegenblicken darf. Basel war diese Spielzeit in keiner der vier Partien besser, gewann in der Vorrunde zweimal glückhaft (3:1, 1:0) und nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, wurde Anfang Rückrunde in Bern (2:4) vorgeführt – und sicherte sich letzten Sonntag mit einer spröden Nullnummer den Titel.

Vor wenigen Jahren wurde YB in Duellen mit dem FCB regelrecht weggedrückt, Wucht und Physis der Basler waren teilweise erdrückend. Heute ist das anders, auch dank der stabilen Achse mit Milan Vilotic, Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau, alle erst seit 2014 in Bern. Nun kommen einem die YB-Spieler nicht mehr wie Schulbuben vor, wenn es gegen den Riesen Basel geht.

Und natürlich ist es eine Spielerei, über die man lustvoll diskutieren kann – aber würde man heute aus den Akteuren der Young Boys und des FCB eine Equipe zusammenstellen, könnten sich viel mehr YB-Spieler Hoffnungen auf einen Stammplatz machen als in den letzten 10 Jahren. Früher gab es Hakan Yakin, natürlich Seydou Doumbia, vielleicht Emiliano Dudar, Christoph Spycher, Senad Lulic oder Raul Bobadilla, aber meistens bloss einen Berner, den man sich in einem Dream-Team aus Gelb-Schwarz und Rot-Blau vorstellen konnte.

Mit Dreierkette und Talenten

Heute ist das ganz anders, obwohl das FCB-Kader ausgezeichnet besetzt ist – vor allem in der Breite. Bei unserem virtuellen BSC YB Basel jedoch geht es um das mögliche Stammteam. Man darf gespannt sein, welche dieser elf Fussballer nächste Saison noch in Bern und Basel engagiert sein werden. Fast alle werden wie zahlreiche weitere Akteure der beiden Klubs von ausländischen Vereinen umworben. Zudem könnte Gigant Basel an YB-Fussballern interessiert sein.

Im Tor steht der starke Tscheche Tomas Vaclik auch dank seiner Erfahrung (noch) vor YB-Grosstalent Yvon Mvogo. Und weil es derart viele gute zentrale Abwehrspieler gibt, würde sich für den BSC YB Basel ein 3-4-3-System eignen. Nationalspieler Steve von Bergen wird dennoch nicht nominiert, weil Teamkollege Milan Vilotic sowie Marek Suchy und Fabian Schär noch höher einzuschätzen sind.

Auf den Aussenpositionen ist der FC Basel nicht überragend besetzt, links sind Behrang Safari und Adama Traore weniger überzeugend als der flankenstarke Jan Lecjaks von YB. Und rechts hätten auch Scott Sutter und Florent Hadergjonaj eine Chance, eingesetzt zu werden, weil Taulant Xhaka fussballerisch limitiert ist. In unserer virtuellen Mannschaft aber muss es rechts Platz haben für den Berner Young Boy Renato Steffen und den Basler Young Boy Breel Embolo, das grösste Schweizer Sturmtalent seit langem. Also rückt Steffen ins Mittelfeld. Derlis Gonzalez muss auf die Bank.

Hoarau sticht Streller aus

Zentral im Aufbau ergänzen sich YB-Vorkämpfer Sékou Sanogo und Basels Stratege Fabian Frei perfekt. Guillaume Hoarau wiederum ist sogar stärker einzustufen als Marco Streller, der beim BSC YB Basel ein Systemopfer ist, weil es nicht zwei Mittelstürmer benötigt – und Basels Torschützenkönig Shkelzen Gashi selbstverständlich gesetzt ist.

Streller wird es verschmerzen können, er beendet ja Ende Saison seine enorm erfolgreiche Karriere bei Basel. Und wird als alles überstrahlende Figur beim FCB kaum zu ersetzen sein.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16446664

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Sonntag 24. Mai 2015, 15:11 
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YB-Angriff auf Basel

Rihs macht den Geldsack auf

Zum sechsten Mal hintereinander nimmt der FC Basel den Meisterkübel in Empfang. Droht der Liga Langeweile? Nicht mit YB-Investor Andy Rihs. Er will nun mehr Geld locker machen.

Es ist eine Kampfansage aus Bern. Richtung Basel. In einem Interview mit der «SonntagsZeitung» sagt Andy Rihs: «Uns ist klar, dass wir noch ein wenig aufrüsten müssen.» Was meint der YB-Verwaltungsrat damit? Rihs: «Die Spielerkosten werden steigen, weil wir sehr viel einkaufen müssen.»

Hoppla! Der Mitbegründer des Hörgeräteherstellers Sonova will also die Schatulle öffnen. Damit Sportchef Bickel eine ernsthaft konkurrenzfähige Mannschaft zusammenstellen kann. Und damit die Forte-Truppe endlich mit einem Meistertitel die Basel-Dominanz durchbricht.

Denn Rihs macht sich Sorgen – auch zum FCB selber. Warum? Man müsse schauen, dass dieser nicht depressiv werde. Wie bitte?

«Ich habe gestern zu Fredy Bickel gesagt: Es geht einfach nicht, dass wir Basel so allein lassen», so der YB-Investor. Denn dies gebe Einsamkeit, und Einsamkeit mache am Schluss «tiefenpsychologisch depressiv». Rettet YB den FC Basel also vor dem Alleinsein?

Laut dem Rihs-Interview ist Gelb-Schwarz nun daran, «ein paar Stellen in der Mannschaft zu besetzen». Spielerisch sei man nahe an Basel dran, mit Bickel verfüge man über den besten Sportchef der Schweiz und habe mit Forte einen guten Trainer, so Rihs weiter.

Wie viel Geld er sich den Angriff kosten lassen wolle, fragt die «SonntagsZeitung» weiter. Rihs bleibt vage. Es komme darauf an, was an der Transferfront passiere. Insgesamt hätten er und sein Bruder bereits 10 bis 15 Millionen in YB gesteckt. Allein in der laufenden Saison habe er ein Defizit in der Höhe von «sicher ein paar Millionen» abgedeckt.

Stellung nimmt der 72-Jährige auch zur Petition von YB-Fans, die eine Umbenennung des «Stade de Suisse» in Wankdorf fordert. Man gebe keiner Forderung nach, so Rihs. «Ein Name eines Stadions bringt Geld. Im Fall des Stade de Suisse waren es eineinhalb Millionen Franken.» Auch ein neuer Name müsste Geld bringen, damit man das Team finanzieren könne, erklärt Rihs.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 90553.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Mai 2015, 08:13 
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Mit Dzemaili, Schwegler und Benito

So rihsig will YB aufrüsten

YB-Besitzer Andy Rihs sagt dem FC Basel den Kampf an! Er kündigt ein Aufrüsten des Teams an. BLICK nennt die Namen.

Wenn das keine Kampfansage ist! Es gehe einfach nicht, dass man Basel so alleine lasse, sagt Milliardär Andy Rihs in der «SonntagsZeitung». «Das gibt Einsamkeit, und diese macht am Schluss tiefen­psychologisch depressiv. Also musst du schauen, dass Basel nicht depressiv wird.»

Was bedeutet das für YB und Sportchef Fredy Bickel? Rihs: «Die Spielerkosten werden steigen, weil wir sehr viel einkaufen müssen.» Das bedeutet indes nicht, eine neue Mannschaft zusammenzukaufen, denn das YB-Gerüst steht. In der Rückrunde war YB bereits auf Augenhöhe mit dem FCB. Es gilt, sich punktuell zu verstärken. Geld scheint keine grosse Rolle zu spielen. Rihs betont, sein Geld zum Leben zu brauchen, da er nicht glaube, dass man es in den Himmel nehmen könne. Für YB heisst das: «Ich will um die Meisterschaft kämpfen!»

Bedarf besteht bei den Bernern im zentralen offensiven Mittelfeld, auf den Flügeln und links hinten. Folgende Namen stehen im Vordergrund:

- Flügel: Jakob Jantscher (26) ist die Nummer eins auf der YB-Prioritätenliste. Trotz weiterlaufenden Vertrags mit Luzern ist ein Transfer kein Problem, da der Ösi eine Ausstiegsklausel hat. Für 1,6 Mio. Franken kann er gehen. Der Haken: Auch der 1. FC Köln ist scharf auf den besten Assistgeber der Liga (11). Kandidat Nummer zwei ist Marco Schönbächler (25), dessen Vertrag beim FCZ ausläuft. Allerdings ist Schönbi auch in der Bundesliga ein Thema, so bei Lucien Favres Mönchengladbach.

- Zentrales Mittelfeld: Hier stehen grosse Namen auf dem Plan. Etwa Nati-Spieler Blerim Dzemaili (29), der am Montag mit Galatasaray den 20. Meistertitel holte, In Istanbul aber nicht mehr glücklich ist. Die Türken wollen ihn trotz Vertrags bis 2017 nicht unbedingt halten. Haken: Dzemaili verdient 2,5 Millionen netto – auch für Rihs (zu) viel. Und Dzemaili – Genua ist scharf auf ihn – möchte eher nicht zurück in die Schweiz. Das war allerdings auch bei Reto Ziegler so – nun spielt er in Sion. Zweiter grosser Name: Pirmin Schwegler (28), der allerdings bei Hoffenheim gesetzt ist und Vertrag bis 2017 hat. Transfermarkt.de schätzt ihn und Dzemaili auf je sechs Mio. Franken!

- Linksverteidiger: Als Alternative zum Tschechen Jan Lecjaks – mit zehn Zuspielen zweitbester Assistgeber der Super League hinter Jantscher – hat YB-Sportchef Bickel Loris Benito (23) im Auge. Der sitzt bei Benfica Lissabon nur noch auf der Tribüne. Geschätzter Transferwert: 2,6 Mio. Fr!


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 94768.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Mai 2015, 10:07 
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YB und die Champions League

YB wartet auf die nächste Saison – und will den FC Basel angreifen. Der Weg in die Königsklasse wird steinig.

Fredy Bickel braucht nach der 2:6-Niederlage der Young Boys bei Sion am Montag deutliche Worte: «Ich bin enttäuscht, haben bei uns einige Spieler diese Saison anscheinend schon beendet.» In den nächsten Tagen trifft sich der YB-Sportchef mit Gonzalo Zarate, um dessen Zukunft zu besprechen. Zarates Chancen, in Bern weiterbeschäftigt zu werden, sind zuletzt nicht gestiegen.

Rihs bestätigt Investitionen

Hinter den Kulissen planen die Young Boys ja längst den Grossangriff auf den FC Basel nächste Saison. Und wie die Berner Zeitung bereits vor Wochen schrieb, dass die YB-Geldgeber zu erneuten und massiven Investitionen ins Kader bereit seien, gab Andy Rihs in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» zu. Der YB-Besitzer meinte, die Spielerkosten würden auf nächste Saison weiter steigen, «weil wir sehr viel einkaufen müssen».

Rihs deutete aber auch Verkäufe an. Leistungsträger wie Renato Steffen und Milan Vilotic könnten ja eher früher, Talente wie Yvon Mvogo und Florent Hadergjonaj eher später ins Ausland wechseln. Zudem erklärte Geldgeber Rihs, sein Bruder Hansueli und er hätten in den letzten Jahren «10 bis 15 Millionen» in YB gesteckt. Es dürften in den letzten drei Saisons allerdings sogar noch mehr gewesen sein, um die jährlichen Millionendefizite zu decken.

Andy Rihs erklärte zudem erneut, dass er nicht abgeneigt sei, die Young Boys und das Stade de Suisse zu verkaufen. Er nannte die – ziemlich illusorische – Summe von 120 bis 150 Millionen Franken, die er verlange. «Aber ich will YB jetzt gar nicht losschlagen. Ich will mit dem Klub um die Schweizer Meisterschaft kämpfen», sagte Rihs. Man kann jedenfalls davon ausgehen, dass YB im Sommer zwei starke Fussballer als Verstärkungen verpflichten wird.

Wohl nicht gesetzt

Und wertvoller würden die Young Boys bestimmt als Champions-League-Teilnehmer werden. Der Weg in die Königsklasse – und zu rund 20 Millionen Franken Einnahmen – allerdings wird im August sehr steinig. Auf dem Platzierungsweg dürften die Young Boys in der 3. Qualifikationsrunde (ganz knapp) nicht gesetzt sein – das entscheidet sich in den nächsten Tagen in Russland. Holt ZSKA Moskau in der letzten Runde gleich viele Punkte wie FK Krasnodar, sind die Young Boys ungesetzt.

In der 3. Qualifikationsrunde würde YB dann auf Gegner wie Ajax Amsterdam, Monaco oder ZSKA Moskau treffen, im gesetzten Status würden Klubs wie Sparta Prag, Rapid Wien, Krasnodar oder Fenerbahçe warten. Ein Weiterkommen ist so oder so nicht unrealistisch. In den Playoffs aber würde YB gegen Mannschaften wie Manchester United, Leverkusen oder Valencia ein kleines Fussballwunder benötigen, um tatsächlich erstmals die Champions League zu erreichen.

So weit aber ist es noch lange nicht. Am realistischsten ist, dass YB die Europa League bestreiten wird. Entweder als Verlierer in den Champions-League-Playoffs – oder über den Umweg Europa-League-Playoffs (und als dann gesetztes Team) nach einem Ausscheiden in der 3. Qualifikationsrunde zur Königsklasse. Nach Leistungen wie gestern in Sitten verbietet sich für YB ohnehin jeglicher Gedanke an die Champions League.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24612011

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Mai 2015, 15:41 
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hat YB-Sportchef Bickel Loris Benito (23) im Auge. Der sitzt bei Benfica Lissabon nur noch auf der Tribüne. Geschätzter Transferwert: 2,6 Mio. Fr!

hat in der letzten saison gerade mal 95 minuten für das a kader von benfica lissabon gespielt. ich denke 2,6 millionen fr. kann man sinvoller ausgeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2015, 11:23 
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YB: Zäher Kampf um die Gunst des Publikums

Mit einer Ausnahme war das Stade de Suisse in der Rückrunde nicht einmal zur Hälfte besetzt.

Mit Ausnahme der letzten Partie gegen Luzern (0:1-Niederlage) haben die Young Boys in der Rückrunde immer attraktiven und auch erfolgreichen Fussball gespielt im Stade de Suisse. Und doch ist die Publikumspräsenz bis auf das Derby gegen Thun (fast 24'000 Zuschauer) enttäuschend ausgefallen. Offiziell 12'660 Zuschauer gegen GC, 17'420 gegen den FCB, 14'630 gegen Sion, 18'560 (davon fast 2000 Personen wegen YB-Geburtstag mit Gratistickets) gegen den FCZ, 13'170 gegen Aarau, 15'860 gegen St. Gallen, 14'430 gegen Luzern: Das sind die Zahlen der anderen Begegnungen, was einen Durchschnitt von etwas über 15'000 Besucherinnen und Besuchern ergibt. Damit bewegt sich der Traditionsklub in den gleichen Sphären wie in der vergangenen, lange Zeit sehr enttäuschend verlaufenen Spielzeit. «Wir müssen uns die Gunst der Fans hart erarbeiten», weiss Trainer Uli Forte.

Nicht zuletzt deshalb hat er sich in Sion mächtig geärgert über die tölpelhafte Vorstellung seiner Equipe. «Das war eines Vizemeisters unwürdig», sagt er mit einigem Abstand zu der zweithöchsten Niederlage, die er als Coach erlitten hat. Heute Abend, wenn YB zu Hause gegen Vaduz anzutreten hat, will der 41-Jährige ein YB sehen, welches sich in Anstand und Würde in die Sommerpause verabschiedet, «auch wenn wir unser Saisonziel bereits erreicht haben». Spieler, die im Testspielmodus auf dem Platz herumtraben, wird es laut Forte nicht geben. Mit Ausnahme des angeschlagenen Milan Vilotic (Fussgelenk) und des gesperrten Sékou Sanogo dürfte er die stärkstmögliche Mannschaft nominieren.

Bei der Verabschiedung der Spieler Matias Vitkieviez, Gonzalo Zárate und Josh Simpson wird die Kulisse dank einer Wettbewerbs-Aktion von Radio Bern 1 einigermassen passabel sein. Der Sender hat der Gemeinde Schönbühl-Urtenen 3000 Eintrittskarten überreicht, welche diese über verschiedene Kanäle an die Bevölkerung verteilt hat. Einzige Bedingung an die Tickethalter: Sie müssen in gelb-schwarzen Kleidern oder Utensilien aufkreuzen heute Abend.

Benito wird in Bern erwartet

Möglicherweise wird auch Loris Benito den Match verfolgen. Gestern hielt sich hartnäckig das Gerücht, der Linksverteidiger werde heute in Bern erwartet, um über eine längerfristige Zusammenarbeit mit YB zu verhandeln. Benito blickt auf eine miserable Saison im Dienste von Benfica Lissabon zurück. Der Aargauer kam nur gerade in zwei Meisterschaftsspielen zum Einsatz.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/22035008

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Mai 2015, 13:08 
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30.05.2015

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YB macht noch nicht richtig glücklich

Die Berner haben in der Saison 2014/15 einen tüchtigen Schritt vorwärtsgemacht. Um den FC Basel vom Meisterthron zu stossen, fehlt ihnen aber weiterhin einiges.

Die Young Boys haben nach einem schwachen Start und einer insgesamt stark durchzogenen Vorrunde zu einem Spurt angesetzt, der ihnen hinter Ligakrösus Basel den unangefochtenen Vizemeistertitel einbrachte. Und doch hat das Team von Uli Forte die Herzen des Berner Publikums selten richtig erwärmen können. Das mag zum einen mit der jüngeren Vergangenheit des Traditionsklubs zusammenhängen, die von Ankündigungen, personellen Umbrüchen, schwer enttäuschten Hoffnungen und übertriebenen Erwartungen geprägt ist. Zum anderen hat es mit der ­hiesigen Mentalität zu tun, zu der eine gewisse Skepsis gegenüber den zumeist sehr gut verdienenden Protagonisten der Fussballbühne Stade de Suisse gehört.

Plastikboden hin oder her: Das Berner Publikum will Spieler sehen, die mit sichtbarem Feuer und Eifer ihren Job im Rampenlicht erledigen. Typen wie Michael Frey, Renato Steffen und Florent Hadergjonaj kommen per se besser an als fragile Söldner wie Gonzalo Zárate und Samuel Afum oder wie Milan Gajic, der grosse Schweiger im Mittelfeld. Das ist keineswegs als grundsätzliches Votum gegen fremdländische Arbeitskräfte zu verstehen. Den YB-Fans ist es grossmehrheitlich ziemlich egal, woher ein Spieler kommt, solange seine Leistung stimmt. Guillaume Hoarau beispielsweise eroberte im Nu die Gunst des Anhangs – mit vielen Toren, Gesten und einem längerfristigen Bekenntnis zu Gelb-Schwarz, das fürstlich entlöhnt wird.

Von Bergen, Vilotic, Sanogo, Steffen

Hoaraus Verpflichtung war ein absoluter Glücksgriff. Der gross gewachsene Franzose setzte in der Offensive ­Akzente wie einst der grosse Publikumsliebling in der Ära Petkovic, Seydou Doumbia. 17 Tore gelangen ihm in der Super League, ein halbes Dutzend in der Europa-League-Kampagne. Was Hoarau dem «ivorischen Lord» voraus hat: Er ist auch in der Kabine ein Wortführer.

Noch ausgeprägter trifft diese Eigenschaft auf Steve von Bergen zu. Auf dem Feld dirigierte der Captain und Nationalspieler das Abwehrspiel. Er verrichtete seine Arbeit längst nicht immer fehlerfrei, doch insgesamt war er ein grundsolider Wert. Das Gleiche gilt für Milan Vilotic, der nach der Genesung von einer langwierigen Knöchelverletzung bewies, dass er einer der besten Innenverteidiger der Liga ist. Im zentralen Mittelfeld war Sékou Sanogo bis zu seiner Verletzung (Oberschenkel) der überragende Akteur. Der Ivorer war praktisch vom ersten Match an der unerschrockene Vorkämpfer, wie man ihn vom FC Thun her kannte.

Einen Leistungssprung tat ein anderer Ex-Thuner, Renato Steffen. Der 23-jährige Irrwisch sorgte mit seinem energiegeladenen Spiel auf der rechten Mittelfeldseite für erheblichen Betrieb. Neun Tore und acht Assists unterstreichen seine Bedeutung fürs Berner Angriffsspiel. Einen Schritt nach vorne machten die Eigengewächse Mvogo, Hadergjonai und Bertone, welche regelmässig zum Einsatz kamen. Für einen Sprung in eine grössere Liga fehlt ihnen aber noch einiges. Das gilt in abgeschwächter Form auch für Steffen, dessen Name mit mehreren Bundesligisten in Verbindung gebracht wird.

Die italienische Schule

Die Fortschritte des vorgenannten Quartetts haben mit der Person des Übungsleiters zu tun. Uli Forte ist ein versierter Kommunikator, der es versteht, die Spieler bei Laune zu halten und jedem das Gefühl zu ­vermitteln, für die Gruppe wichtig zu sein. Im taktischen Bereich dringt das italienische Naturell durch: Die ­Defensivarbeit steht bei Forte über allem, sieht er einen Vorsprung in Gefahr, verstärkt er sofort die Defensive.

Das ist sein gutes Recht. Die konservativen Auswechslungen haben jedoch häufig dazu geführt, dass sich das Team passiver zu verhalten begann. In dieser Domäne besteht eindeutig Steigerungsbedarf. Wie auch im schnellen Umschalten von Defensive auf Offensive.

Den nächsten Titel erkaufen

Bei allen Fortschritten, die die Young Boys gemacht haben: Sie sind weiterhin ein ganzes Stück weit entfernt vom FC Basel. Wenn nicht alle Spieler eine Topleistung zeigen, sind die Berner guter Durchschnitt. Nicht mehr und nicht weniger. Um das zu ändern, soll nochmals kräftig in die Mannschaft investiert werden. Die YB-Besitzer, die Gebrüder Rihs, haben grünes Licht gegeben für mehrere teure Transfers.

Seriöse Kandidaten sind Jakob Jantscher, Loris Benito, Yanis Tafer und Marco Schönbächler. Sie sollen mithelfen, die bald 30 Jahre dauernde Zeit ohne wichtigen Titel endlich zu beenden. Gelingt es, wird es eine teure Trophäe sein. Gelingt es wieder nicht, ist dem Klub der Hohn und Spott gewiss.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/26468582

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Mai 2015, 13:09 
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YB will Millionen investieren

Die Saison ist vorbei, die Spieler dürfen in Urlaub. Nicht so YV-Sportchef Fredy Bickel. Er muss die Kaderplanung vorantreiben.

Die Saison 2014/15 ist abgeschlossen, nun geht es für die Young Boys darum, die Zukunft zu planen. Hartnäckig hält sich der Name von Linksverteidiger Loris Benito, der YB verstärken soll. Benito überzeugte einst beim FC Zürich, wird aber jetzt bei Benfica Lissabon kaum eingesetzt. «Benito ist ein sehr interessanter Spieler», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel. «Aber Priorität hat bei uns ganz klar die Verpflichtung von einem oder zwei Flügelspielern.»

Die Kandidaten aus der Super League, Jakob Jantscher (Luzern) und Marco Schönbächler (Zürich), sind bekannt. Beide würden die Qualität auf den offensiven Aussenpositionen gewiss erhöhen. Klar ist: YB ist bereit, Investitionen in beträchtlichem Ausmass vorzunehmen, man hört von drei, vier Millionen Franken.

In Verhandlungen steht Sportchef Bickel auch mit Akteuren, die in ausländischen Ligen spielen. «Wir wollen uns verbessern», sagt Bickel, «und unseren Weg weitergehen.» Mit Steve von Bergen, Milan Vilotic, Sékou Sanogo sowie Guillaume Hoarau holte YB in den letzten zwei Jahren ja bereits teures Spielermaterial.

Vilotic verletzt

Vilotic allerdings wird vorerst pausieren müssen. Der 28-jährige Verteidiger hat sich am Pfingstmontag beim Spiel in Sitten (2:6) einen Haarriss im rechten Fusswurzelknochen zugezogen. Der Serbe, der in zwei Wochen erstmals Vater einer Tochter wird, muss nicht operiert werden, wird aber erst in rund sechs Wochen wieder einsatzbereit sein. Vilotic dürfte also zum Saisonstart Mitte Juli zur Verfügung stehen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18511596

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Mai 2015, 19:05 
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Die YB-Saison in Bildern

Höhenflüge in der Europa League, blamables Out im Cup, zweiter Platz in der Meisterschaft. Die Saison 2014/15 war für YB eine Achterbahnfahrt. Wir lassen mit einer Bildstrecke die Saison nochmals Revue passieren.

Und wieder ging eine YB-Saison ohne Titel zu Ende. Das ist ja nichts Neues. Ebenso wenig wie die Art und Weise, wie die Saison 2014/15 für die Berner verlief, nämlich wie eine Achterbahnfahrt. Höhenflüge in der Europa League, blamables Out im Cup, zweiter Schlussrang in der Meisterschaft. So die Kurzbilanz.

Was ist Ihnen von letzter Saison vor allem in Erinnerung geblieben? Die 4:2-Gala gegen ein chancenloses Basel im Februar? Der emotionale 2:0-Heimsieg gegen das grosse Napoli in der Europa League? Das spektakuläre Eigentor von Milan Gajic gleich zum Saisonauftakt? Oder die unermüdlichen Fan-Gesänge trotz Niederlage im Auswärtsspiel gegen Everton?

Was auch immer. Tauchen Sie nochmals ein in die letzte Saison und klicken Sie sich durch die eigens für Sie zusammengestellte Bildstrecke. Viel Spass!


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15448411

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Montag 22. Juni 2015, 13:26 
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