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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. März 2005, 11:38 
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ALLEEEEZ SUISSE !!!


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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. März 2005, 12:58 
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BZ, 26.3.2005

Ein «Wunder von Paris»?

Frankreich – Schweiz. Goliath gegen David. Weltmacht gegen Kleinstaat. In Paris treffen zwei Welten aufeinander. Coach Köbi Kuhn setzt heute an der Stätte des bisher grössten Schweizer Erfolgs auf die Jugend.
Paris ist eine Reise wert. Das gilt nicht nur für die rund 10 000 Schweizer Fans, welche ihr Team heute im Stade de France unterstützen werden, und für Millionen weitere Touristen, die Jahr für Jahr an die Seine reisen. Auch die helvetische Nationalmannschaft hat wunderbare Erinnerungen an die französische Kapitale. 1938 wars, als die Schweiz an der WM den bislang grössten Erfolg ihrer Fussballhistorie feierte. 4:2 wurde Gross-deutschland damals bezwungen, zu jener Zeit eine ähnliche Sensation, wie es ein Schweizer Erfolg heute vor 80 000 Zuschauern in Paris wäre.


Senderos und Ziegler

Der Trainer wird auf eine extrem junge Equipe setzen. «Wir haben gute junge Spieler», sagt Kuhn, «die auch kein Problem haben, vor einer derartigen Kulisse zu spielen.» Der 22-jährige Philipp Degen wird den verletzten Bernt Haas auf der rechten Abwehrseite vertreten, und die beiden England-Söldner Philippe Senderos (Arsenal) sowie Reto Ziegler (Tottenham) stehen vor ihrem Länderspieldebüt. Der 20-jährige Innenverteidiger Senderos hat bei Arsenal von Verletzungsproblemen der Konkurrenten profitiert und überzeugt mit starken Leistungen. «Ich trainiere bei Arsenal seit Jahren mit Weltklassespielern zusammen», sagt Senderos, «dabei habe ich viel gelernt.» Kuhn imponierte vor allem der unerschrockene und souveräne Auftritt des Hünen im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Bayern München.

Ziegler ist sogar noch ein Jahr jünger als Senderos, und auch der linke Mittelfeldspieler hat den Norden Londons erobert. Im Gegensatz zum ruhigen und zurückhaltenden Senderos tritt Ziegler, der einst gemeinsam mit Senderos bei Servettes Junioren gespielt hat, sehr selbstbewusst auf. «Ich will einmal ein Weltstar werden», sagt Ziegler unbescheiden. Er trete Woche für Woche vor ausverkauften Stadien an, ergänzt Ziegler, «und auch wenn es im Old Trafford in Manchester 70 000 Zuschauer sind, stört mich das nicht.» Die Ich-kann-alles-erreichen-Einstellung charakterisiert die Schweizer Supertalente.


Das Ziel ist ein Punkt

Die hervorragende Nachwuchsarbeit des SFV hat die Degens, Senderos’ und Zieglers auf direktem Weg ins gleissende Pariser Scheinwerferlicht geführt. Andere Stammspieler wie Ricardo Cabanas, Daniel Gygax oder Torjäger Alex Frei gehörten zu den U21-Titanen, welche vor drei Jahren an der EM im eigenen Land den Halbfinal erreichten. Senderos und Ziegler waren zwei Leistungsträger der U17-Auswahl, welche 2002 Europa-meister wurde. Die Youngsters wissen jedenfalls schon, wie man Geschichte schreibt. Senderos war der Captain, der erst 16-jährige Ziegler damals der entscheidende Schütze im finalen Elfmeterschiessen gegen … Frankreich. «Wir wissen, dass wir mit den besten Teams Europas mithalten können», sagt Ziegler, und Senderos sagt: «Dieser Erfolg hat uns grosse Sicherheit gegeben.»


So scheint es, als ob sich im Schweizer Nationalteam ein radikaler und rascher Generationenwechsel vollzieht. Denn spielen die Hoffnungsträger heute gut, gibt es keinen Grund, sie wieder ins zweite Glied zu setzen. «Ich möchte so schnell wie möglich einen Stammplatz erobern», sagt Ziegler. Diese Selbstverständlichkeit zeichnet die «Generation 2008» aus, die an der Euro in drei Jahren im eigenen Land viel erreichen kann.
Optimistisch gehen die Schweizer aber bereits den heutigen Auftritt beim Weltmeister 1998 und Europameister 2000 an. «Warum sollten wir in Frankreich nicht punkten?», fragt Senderos. «Wenn wir unser Potenzial ausreizen, sind wir nicht chancenlos», sagt Christoph Spycher. Ende März feiert der Berner in GC-Diensten den 27. Geburtstag – in Kuhns verjüngtem Team zählt er damit bereits zu den älteren Semestern.


Henry/Trézéguet dabei

Der französische Coach Raymond Domenech hat gestern darauf verzichtet, seine Startaufstellung bekannt zu geben.
Frankreich beschäftigte sich im Vorfeld der Partie gegen die Schweiz mehr mit sich selber als mit dem Gegner. Der ehemalige Welt- und Europameister ist mit seiner neuen Equipe auf der Suche nach altem Selbstvertrauen. Die Frage nach der Aufstellung, die wegen der leichten Verletzungen von Thierry Henry und David Trézéguet von speziellem Interesse ist, beantwortet Nationalcoach Raymond Domenech erst heute. Erstmals in der WM-Qualifikation dürfte Frankreich aber mit seinen beiden Topstürmern Henry und Trézéguet antreten.


Nach dem enttäuschenden Start in die WM-Qualifikation mit acht Punkten aus vier Spielen steht Frankreich in der Pflicht. Seit dem letzten Sommer und den Rücktritten von Zidane, Lizarazu und Thuram hat die «Equipe tricolore» nur zweimal gewonnen, gegen die Färöer und Zypern. Irland und Israel, die direkten Konkurrenten für ein WM-Ticket, erreichten in Paris jeweils ein torloses Unentschieden.si


So könnten sie spielen. Frankreich: Barthez; Sagnol, Boumsong, Givet (Abidal), Gallas; Wiltord, Pedretti, Vieira, Dhorasoo; Trézéguet, Henry. – Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Senderos, Müller, Spycher; Gygax, Lonfat, Vogel, Ziegler; Cabanas; Frei.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. März 2005, 13:15 
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HOPP SCHWIIZ! :clap:

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WAS DEN DEUTSCHEN DAS WUNDER VON BERN 1954 IST UNS SCHWEIZERN DAS WUNDER VON BERLIN 2006 ;)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. März 2005, 19:33 
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Zeigt den Froschschenkelfressern heute Abend!!!


Gebt alles für Euer Land.

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Hopp Schwizzz!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. März 2005, 11:47 
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Blick, 27.3.2005

0:0 in Paris: Riese Zubi hält Remis fest

PARIS – Die Schweizer Nati hält Kurs auf die WM 2006. Dank Goalie Zuberbühler entführten die Eidgenossen einen Punkt aus dem Stade de France.

Die Hausherren drückten vor 80´000 Zuschauern (darunter 10´000 aus der Schweiz) von Anfang an gehörig auf die Tube. Immer wieder tauchten die blauen Angreifer vor dem Tor von FCB-Keeper Zuberbühler auf, während die Schweizer bis auf eine Gygax-Chance nach einem Steilpass von Cabanas (5.) und einen Degen-Schuss (6.) lange ungefährlich blieben.

In der 22. Minute wäre Zuberbühler das erste Mal geschlagen gewesen, doch Vogel kratzte einen wuchtigen Kopfball von Vieira in extremis von der Linie. Den Nachschuss donnerte Vieira freistehend in den Pariser Nachthimmel.

Nach einer Reihe von Hochkarätern für die Franzosen wurden die Schweizer endlich etwas frecher. Erst prüfte Huggel Barthez mit einem sehenswerten Kopfball nach präziser Freistoss-Vorlage von Cabanas (41.), wenige Sekunden später kam der GC-Crack selbst zum Schuss, fand aber im französischen Schlussmann seinen Meister.

Auch nach der Pause das gleiche Bild. Die Franzosen rannten an, trafen aber nicht ins Schweizer Netz. Das war vor allem ein Verdienst des immer stärker werdenden Zuberbühler.

Der Thurgauer trieb die Franzosen mit seinen Paraden regelrecht zur Verzweiflung. In der 77. Minute vereitelte er gar eine «Tausendprozentige» von Juve-Stürmer Trezeguet.

Der Schlusspfiff von Schiri De Santis dürfte den Schweizern dann weit besser geschmeckt haben als den Franzosen, die auch im dritten Quali-Heimspiel nicht über ein 0:0 hinaus kamen...

«Natürlich bin ich zufrieden mit diesem Punktgewinn. Wir haben ihn uns verdient, auch wenn wir in einigen Szenen Glück hatten», freute sich Naticoach Köbi Kuhn. «Jetzt bin ich glücklich und auch stolz, vor allem auf die jungen Spieler, die eine tolle Leistung gezeigt haben. Trotz dieses guten Resultates müssen wir bedenken, dass der Weg an die WM noch weit ist; genauso weit, wie er auch für die anderen Mannschaften in dieser Gruppe noch ist.»


FRANKREICH - SCHWEIZ 0:0

Stade de France. -- 80´000 Zuschauer. -- SR De Santis (It).
Frankreich: Barthez; Sagnol, Boumsong, Givet, Gallas; Giuly, Pedretti, Vieira, Dhorasoo (59. Meriem); Trezeguet, Wiltord (82. Govou).
Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Senderos, Müller, Spycher; Gygax (90. Henchoz), Lonfat (29. Huggel), Vogel, Ziegler (69. Magnin); Cabanas; Frei.

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. März 2005, 11:51 
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NZZ, 27.3.2006

Blauem Gewitter getrotzt

Die Schweizer Fussballer spielen in der WM-Qualifikation gegen Frankreich 0:0

Die Schweiz hat den angestrebten Punktgewinn im delikaten Auswärtsspiel gegen Gruppenfavorit Frankreich erreicht. Die Equipe von Köbi Kuhn erreichte in Paris gegen die Equipe tricolore ein 0:0 und bleibt in der Gruppe 4 mit Frankreich, Irland und Israel auf Augenhöhe. Weil auch das andere Spitzenspiel der Gruppe zwischen Israel und Irland unentschieden endete, sind die vier Mannschaften dieser Poule nach Verlustpunkten gleichauf.

Am Schluss machte sich das Publikum in Paris mit grellen Pfiffen bemerkbar, doch an der Seitenlinie durfte der Schweizer Nationaltrainer Köbi Kuhn als Zeichen der Erlösung die Arme ausbreiten. Obschon die Schweizer viel zu erdauern hatten, brachten sie das Remis beim Favoriten über die Distanz. Doch es war bis zur letzten Sekunde ein hartes Stück Arbeit. Die Schweizer Bilanz hatte sich schon früh abgezeichnet. Zum einen liessen die Gäste schon in der ersten Halbzeit kein Tor zu, zum anderen wussten sie ihrerseits Nadelstiche zu setzen. Nach wenigen Minuten scheiterte Daniel Gygax am französischen Torhüter Fabien Barthez, etwas später wehrte Letzterer einen Distanzschuss Degens ab. Und kurz vor der Pause war sogar das Führungstor zum Greifen nahe: Der viel laufende, aber erst in der zweiten Hälfte in Erscheinung tretende Frei war in den Strafraum vorgedrungen, Gygax spielte den Ball per Absatz weiter, und Cabanas scheiterte an Barthez. Sicher, der Torerfolg hätte zu diesem Zeitpunkt mehr als nur geschmeichelt, aber die Mannschaft von Trainer Kuhn ging mit Gedanken in die Pause, dass sie (doch) nicht auf verlorenem Posten stand.

Torchancen im Minutentakt

Es gab indessen auch die schlechtere Seite der ersten Halbzeit, vor und im Schweizer Strafraum braute sich bisweilen ein Gewitter zusammen, dass – nicht nur einmal – das Schlimmste zu befürchten war. Nach der 20. Minute und einer französischen Corner-Triplette schufen sich die Einheimischen die Torchancen im Minutentakt. Einmal wehrte Johann Vogel einen Kopfball Vieiras auf der Torlinie ab, Vieria setzte nach, doch der Ball rutschte ihm über den Rist und flog am Tor vorbei. Etwas später war Trézéguets Schuss aus der Drehung zu wenig placiert. So ging das weiter, Ludovic Giuly machte über die rechte Seite Druck, lief abermals durch, doch entweder traf er das Tor nicht, oder die Copains (Trézéguet, 27.) erreichten die flache Hereingabe nicht. Kam dazu, dass just während dieser Phase der im Auge getroffene Lonfat («Ich sah zum Teil doppelt») an der Seitenlinie gepflegt und auch Vogel vom Schiedsrichter für ein paar Sekunden nach draussen beordert wurde.

Trézéguet vergibt aus 8 m den Matchball

Generell entwickelte sich ein offenes, mit zahlreichen Torszenen durchsetztes Spiel, dem die Equipe tricolore den Takt vorgab. Aber auch zu Beginn der zweiten Halbzeit glückte ihr kein Tor: Wiltord scheiterte an Zuberbühler, und kurz darauf schlenzte der Lyon-Stürmer den Ball am rechten Pfosten vorbei, worauf abermals ein Raunen durch das Stade de France hallte. Würde den Franzosen nach den beiden 0:0 gegen Israel und Irland im gleichen Stadion wieder kein Tor gelingen? Den Höhepunkt des Scheiterns bot in der 77. Minute Trézéguet, als er seinen Schuss – völlig freistehend – aus acht Metern von Zuberbühler gehalten sah. Die in neuer Zusammensetzung, solidarisch und kompakt auftretenden Schweizer vermochten dagegenzuhalten. Sie liefen viel, gewannen im Mittelfeld Zweikämpfe und hatten auch Glück. Und vor allem: Sie fingen sich nach kritischen Momenten immer wieder auf. Cabanas gefiel in der Rolle Hakan Yakins, von Vogel ging in offensiver Hinsicht wenig aus, doch wenigstens verströmte er Ruhe.

Das dickste Kompliment gehört vor allem den jungen Ziegler und Senderos: Sie traten bemerkenswert abgeklärt auf. Das lässt für die Zukunft einiges erhoffen. Am Mittwoch folgt in Zürich gegen Zypern die Fortsetzung dieser Zukunft.

Frankreich - Schweiz 0:0
Stade de France. - 79'373 Zuschauer. - Schiedsrichter: De Santis (Italien).

Frankreich: Barthez; Sagnol, Boumsong, Givet, Gallas; Giuly, Pedretti, Vieira, Dhorasoo (59. Meriem); Trézéguet, Wiltord (82. Govou).

Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Senderos, Müller, Spycher; Gygax (90. Henchoz), Lonfat (29. Huggel), Vogel, Ziegler (69. Magnin); Cabanas; Frei.

Bemerkungen: Frankreich ohne Henry (verletzt). Schweiz ohne Hakan Yakin (gesperrt), Wicky, Murat Yakin, Haas und Barnetta (alle verletzt). Roth und Grichting auf der Tribüne. 29. Lonfat verletzt ausgeschieden. Verwarnung: 73. Vieira (Foul).

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. März 2005, 18:25 
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Beiträge: 95
War ein grosser Auftritt gestern von unserer Nationalmanschaft. :bravo:

Weiter so am Mittwoch gegen Zypern!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. April 2005, 15:03 
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Wohnort: La Sarraz, VD
Viel Videos und von Photos auf:
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