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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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mex0r
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Verfasst: Montag 7. März 2005, 19:03 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Haribo hat geschrieben: ig überchume de öppe langsam yb-entzugserschinige, wenn die nid gli mau spiele. 
u wenn sie spiele bliebsch daheim vorem tv... 
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Haribo
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Verfasst: Montag 7. März 2005, 21:20 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Zitat: Haribo hat folgendes geschrieben: ig überchume de öppe langsam yb-entzugserschinige, wenn die nid gli mau spiele.
u wenn sie spiele bliebsch daheim vorem tv...
wenn ig cha ga, de ga ig ou. aber wie scho mau gseit, isch nid immer möglich uswärts derbi zsi. s'git lüt di schaffe, oder lüt di hei a familie daheim und chöi nid immer a d'uswärtsspiel, oder anderi hei ke münz für irgendwohäre z'fahre.
viellecht bgriffsch ou du das? 
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mex0r
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Verfasst: Dienstag 8. März 2005, 09:19 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Haribo hat geschrieben: wenn ig cha ga, de ga ig ou. aber wie scho mau gseit, isch nid immer möglich uswärts derbi zsi. s'git lüt di schaffe, oder lüt di hei a familie daheim und chöi nid immer a d'uswärtsspiel, oder anderi hei ke münz für irgendwohäre z'fahre. viellecht bgriffsch ou du das? 
viellech begriffis eines tages, villech o nid.....die hoffnung stirbt zuletzt!
PS:ufnes bierli im letzi....?
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Gonzo
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Verfasst: Samstag 12. März 2005, 22:54 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Donnerstag 14. April. 19. Runde. 19.30 Uhr: Young Boys - Thun!
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 10. April 2005, 22:27 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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hoffe schwär ufene trotzreaktion am donnschtig!
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mex0r
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Verfasst: Montag 11. April 2005, 12:06 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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dr bidu muess itz o im team chönne zeiche setze! itz hanis de langsam aber sicher xeh, wie sech immer die gliche 11 dörfe "freichoufe"! früsche und junge wind ids team bringe...
würd am Donnschti folgendermasse afah (weiss,isch chli provokativi ufstellig):
-----------------Wölfli--------------------
Eugster---Disler--Carreno---Urdaneta
----------------Friedli--------------------
Gügi--------------------------Melunovic
-------------M.Schneuwly---------------
-------Neri------------Maksimovic------
d Gründ:
- Bettoni isch viellech (für einigi) dr besser goalie, aber gägä Basel heter zwöi wüeschti Schnitzer ka. Weme us Nr.2 eine wie dr Wölfli het, darfme sech ds nid leischte!
- Rochat spiut siit mehrerä Mätschä (grotte)schlächt. Ziit dass o är merkt dasses so nid längt, weder national no international.
- Knez us defensive Mittelfäld isch zwar besser als us Inneverteidiger, aber trozdäm unsäglech
- Urdaneta rütscht füre Rochat hingere, giit ä freiä Platz fürnä (hungrige?) Junge..
- Schneuwly spiut schiins starch im II, ds isch eh ä Hoffnig fürd Zuekunft.....Bidu söu chli Muet zeige und ihm scho ir Rückrundi Spiuziit gönne! Häbi het mi i dä letschte Partie nümm so überzügt....
- Chappi wird aut.....Boban het Hunger uf Goals, brchunnt aber ke Spiupraxis
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wernu
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Verfasst: Montag 11. April 2005, 17:02 |
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Registriert: Montag 20. Dezember 2004, 19:07 Beiträge: 93
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[/quote]dr bidu muess itz o im team chönne zeiche setze! itz hanis de langsam aber sicher xeh, wie sech immer die gliche 11 dörfe "freichoufe"! früsche und junge wind ids team bringe...
würd am Donnschti folgendermasse afah (weiss,isch chli provokativi ufstellig):
-----------------Wölfli--------------------
Eugster---Disler--Carreno---Urdaneta
----------------Friedli--------------------
Gügi--------------------------Melunovic
-------------M.Schneuwly---------------
-------Neri------------Maksimovic------
d Gründ:
- Bettoni isch viellech (für einigi) dr besser goalie, aber gägä Basel heter zwöi wüeschti Schnitzer ka. Weme us Nr.2 eine wie dr Wölfli het, darfme sech ds nid leischte!
- Rochat spiut siit mehrerä Mätschä (grotte)schlächt. Ziit dass o är merkt dasses so nid längt, weder national no international.
- Knez us defensive Mittelfäld isch zwar besser als us Inneverteidiger, aber trozdäm unsäglech
- Urdaneta rütscht füre Rochat hingere, giit ä freiä Platz fürnä (hungrige?) Junge..
- Schneuwly spiut schiins starch im II, ds isch eh ä Hoffnig fürd Zuekunft.....Bidu söu chli Muet zeige und ihm scho ir Rückrundi Spiuziit gönne! Häbi het mi i dä letschte Partie nümm so überzügt....
- Chappi wird aut.....Boban het Hunger uf Goals, brchunnt aber ke Spiupraxis Zitat:
u was isch mit DeNapoli?
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Hotzenplotz
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Verfasst: Dienstag 12. April 2005, 11:13 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46 Beiträge: 216
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Egal mit weler Ufstellig, YB mues unbedingt gewinne.

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mex0r
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Verfasst: Donnerstag 14. April 2005, 06:39 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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In Erwartung des «anderen» YB
Die Stadtberner empfangen heute Abend den FC Thun zum letzten Kantonalderby im Neufeld (Beginn 19.30)
Die letzten beiden Auftritte der Young Boys im Neufeld sind in schlechter Erinnerung geblieben: 2:3 gegen St. Gallen, 2:5 gegen Basel. Trainer Hans-Peter Zaugg ist überzeugt, heute Abend werde gegen Thun ein anderes YB am Werk sein.
Am Dienstag vor einer Woche wurde von YB-Seite das Engagement von Marcel Hottiger als Sportchef offizialisiert. Seither ist der 53-jährige Basler so oft wie möglich in der Nähe des Teams anzutreffen. Am letzten Sonntag war Hottiger beim schlechten Auftritt der Berner beim 2:5 gegen den FC Basel wohl nicht in Bern, weil er bei seinem bisherigen Verein Concordia Basel einen letzten Termin (Traktandum: Abschiedsfest) wahrnahm. Aber heute Abend wird Hottiger beim Derby gegen den FC Thun im Neufeld anwesend sein; und auch gestern, während des Trainings in Schönbühl, markierte er Präsenz. «Die Spieler sollen spüren, dass ich da bin, mir ein genaues Bild mache und überlege, wer sich profihaft verhält und auch in der nächsten Saison noch seinen Platz im Team der Young Boys verdient hat.»
Charakter und Solidarität
Der neue Sportchef nahm die Gelegenheit wahr, um nach dem Training hinter verschlossener Türe der Kabinen-Baracke ein paar Worte an die Mannschaft und den Trainerstab zu richten. Dabei dürfte er noch einmal betont haben, was er schon zuvor gesagt hatte: Nämlich, dass er von den Spielern in der Partie gegen Thun eine Reaktion und den Beweis, über Charakter zu verfügen, erwartet. «Unter Charakter verstehe ich nicht zuletzt Leidenschaft, die Bereitschaft füreinander durch dick und dünn zu gehen, Siegeswillen und Ehrgeiz», führte Hottiger aus. In guten Phasen sei es leicht, Solidarität im Team zu leben. Ob das Team tatsächlich über diese Eigenschaften verfüge, zeige sich erst in schwierigen Momenten.
Schwierige Momente hatten die Young Boys am Sonntag gegen den FC Basel zur Genüge erlebt. «Dabei hatten sowohl die Spieler als auch ich vor dem Spiel ein sehr gutes Gefühl. Umso grösser war anschliessend die Enttäuschung, dass wir nicht imstande waren, das Gefühl in Leistung umzumünzen», sagte Trainer Hans-Peter Zaugg gestern und betonte, die Mannschaft habe bei der Videoanalyse selber erkannt, dass der Eindruck von zu wenig Einsatzbereitschaft aufkommen konnte. «Aber», sagte Zaugg voller Überzeugung, «ich bin mir sicher, dass die Zuschauer gegen Thun ein ganz anderes YB sehen werden.»
Druck unterschiedlich verteilt
Zaugg spricht davon, dass man zu wenig entschlossen aufgetreten sei und die Zweikämpfe nicht habe gewinnen können. Mittelfeldspieler Thomas Häberli geht sogar noch einen Schritt weiter: «Wir haben die Zweikämpfe nicht nur nicht gewonnen, sondern kamen überhaupt viel zu selten dazu, im Direktduell um den Ball zu kämpfen.» Dies müsse gegen Thun ganz anders sein, sagt Häberli. Zaugg verweist auf die Unterschiede zwischen Basel und Thun – aber auch auf den unterschiedlichem Druck, welcher auf den Schultern von YB und Thun lastet. «Die Thuner können völlig befreit aufspielen, sie haben nichts zu verlieren», sagt der YB-Trainer. «Wir aber spüren durchaus den Druck, einen Europacup-Platz zu erreichen.» Nicht zuletzt weil YB nicht weiter Boden auf die vorderen Ränge verlieren darf, wollen die Berner heute mit einem positiven Resultat reagieren. «Zum jetzigen Zeitpunkt und in unserer Situation kann es für uns nur ein Ziel geben – drei Punkte», sagt Zaugg. Verlieren die Stadtberner die heutige Partie, beträgt ihr Rückstand auf Rang 2 (Thun) bereits zwölf Verlustpunkte.
Fünf Siege, ein Remis
Die Young Boys nehmen das letzte Derby im Neufeld vor dem Umzug ins Stade de Suisse auch mit dem Bewusstsein in Angriff, in ihrer temporären Bleibe gegen den Kantonsrivalen aus dem Oberland noch nie verloren zu haben. Von den sechs Vergleichen vermochte YB deren fünf für sich zu entscheiden, einmal gab es ein torloses Remis. In dieser Saison verliessen die Bundesstädter den Neufeld-Rasen gegen Thun zweimal als Sieger: Am 31. Oktober 2004 wurde die Latour-Elf in der Meisterschaft 2:1 bezwungen (Torschützen Stèphane Chapuisat, Häberli; Mauro Lustrinelli), und am 13. Februar lautete im Cup-Viertelfinal das Skore gegen das Schönenberger-Team 2:0 –Francisco Neri hatte im Schneetreiben zweimal ins Schwarze getroffen.
quelle: ebund.ch, Do 14.04.05
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mex0r
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Verfasst: Donnerstag 14. April 2005, 06:41 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Coltori-Interview:
«Mit Thun etwas Legendäres erreichen»
Goalie Fabio Coltorti äussert sich zum Derby, zu Trainer Urs Schönenberger und seinem wahrscheinlichen Wechsel zu GC
«bund»: Stimmen Sie der Aussage zu, der FC Thun sei im heutigen Derby Favorit?
Fabio Coltorti: Das würde ich so nicht stehen lassen. YB hat zuletzt wohl gegen Basel 2:5 verloren und wir in Aarau 7:1 gewonnen; und man kann sicherlich sagen, dass wir einen guten Lauf und gute Chancen auf ein erfreuliches Resultat haben. Aber tritt der FC Thun auswärts gegen YB an, befindet er sich bestimmt nicht in der Favoritenrolle, zumal wir im Neufeld noch nie gewonnen haben.
Was erwarten Sie von der heutigen Begegnung?
Es wird bestimmt ein hart umkämpftes Spiel, in welchem wir zumindest den Punkt, den wir zu Beginn der Partie haben, verteidigen wollen. Damit könnten wir sicherlich leben, denn dadurch hielten wir YB auf Distanz. Wir werden topmotiviert sein, schliesslich haben wir aus dem Cupviertelfinal, den wir im Februar in Bern verloren, noch eine Rechnung offen. Und der Weg von einem Remis zum Sieg ist nicht allzu weit.
Was ist das derzeitige Erfolgsrezept des FC Thun?
Ein Rezept gibt es nicht, sonst könnten es alle anwenden, und es würde immer funktionieren. Wir sind keine Übermannschaft, bei uns passt im Moment einfach sehr vieles zusammen; der Zusammenhalt im Team ist sehr gross, wir kämpfen alle füreinander. Wir versuchen in jedem Spiel, die Grenzen auszuloten, was uns bisher recht gut geglückt ist. Dies darf aber nicht dazu führen, dass wir uns ausruhen. Sonst kann die Waage schnell auf die andere Seite kippen.
Welcher Sieg in diesem Jahr war schöner: Das 3:0 gegen Basel oder das 7:1 gegen Aarau?
Der 7:1-Erfolg klingt gut; dennoch würde ich das 3:0 höher einschätzen. Das Heimspiel gegen Basel war die erste Meisterschaftspartie unter Trainer Urs Schönenberger. Wir wollten ein Zeichen setzen, dass wir weiterhin erfolgreich sein können.
Überrascht es Sie, dass der Übergang von Hanspeter Latour zu Urs Schönenberger offensichtlich so reibungslos erfolgte?
Ich verstehe, dass in der Öffentlichkeit eine gewisse Skepsis herrschte. Hanspeter Latour wurde als Kopf des FC Thun und Hauptfaktor des Erfolgs wahrgenommen; und er hatte ja auch sehr grossen Anteil. Dass uns ein guter Start in die zweite Saisonhälfte geglückt ist, sagt aber auch etwas über die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Teams aus. Es kommt auf die richtige Mischung an; der Trainer kann allein ebenso wenig ausrichten wie die Mannschaft.
Welches sind die grössten Unterschiede zwischen Urs Schönenberger und Hanspeter Latour?
Die Grösse . . . (er lacht). Nein, ernsthaft, sie unterscheiden sich in einigen Punkten. Aber ich möchte nun keine Vergleiche ziehen. Die «Ära Latour» ist vorbei und der neue Trainer in Thun angekommen. Das zählt.
Ist dem Team die Umstellung schwer gefallen?
Urs Schönenberger hat im Winter gute Arbeit geleistet und sich sehr geschickt verhalten. Er ist nicht gekommen und hat gesagt: «So machen wir das.» Er war sich bewusst, zu einem funktionierenden Team zu stossen, und hat vorerst vor allem beobachtet. Erst dann hat er Änderungen vorgenommen – und jetzt trägt Thun seine Handschrift.
Thun hat gute Chancen, den Europacup zu erreichen. Wird das innerhalb des Teams thematisiert?
Man hört immer wieder davon und wird darauf angesprochen. Aber unser Ziel bleibt der fünfte Rang, womit wir uns gegenüber der letzten Saison erneut verbessert hätten. Das sieht im Moment sehr gut aus. Wir fixieren uns nicht auf den zweiten oder dritten Rang, sondern darauf, möglichst viele Punkte zu sammeln. Je mehr Punkte wir gewinnen, desto schöner sieht es für uns in der Tabelle aus.
Und wie viele Punkte muss Thun noch sammeln, um im Europacup dabei zu sein?
Auch diese Frage stellt sich bei uns nicht. Wir wollen in den restlichen elf Partien so viele der 33 Zähler gewinnen wie möglich. Danach wird abgerechnet. Vor der Saison hätte niemand geglaubt, dass wir heute auf Platz 2 stehen. Wir müssen nicht, sondern wir dürfen gewinnen. Denn: Das Ziel lautet, das bisherige Bestresultat des FC Thun zu übertreffen und uns dadurch einen Platz in der Klubgeschichte zu sichern.
Sie werden Ende Saison Thun Richtung GC verlassen . . .
Im Moment interessiert mich nur, mit Thun etwas Legendäres, Einmaliges zu erreichen. Dafür verwende ich meine volle Energie. Der Wechsel zu GC, der meine Transferrechte besitzt, ist im Moment wohl sehr wahrscheinlich. Und ich würde auch sehr gerne nach Zürich gehen. Aber solange es nicht definitiv ist, möchte ich mich nicht weiter dazu äussern.
Quelle: ebund.ch, 14.04.05
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