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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 17. Februar 2013, 13:35 |
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17.02.2013  Zitat: GC, das reife «Baby-Team»
Bürki hält beim 2:0 gegen YB zum sechsten Mal einen Penalty. GC gewinnt auch ohne den verletzten Captain Salatic. Beide Tore erzielt Ngamukol. Die Young Boys enttäuschen.
Es hatte fast etwas Selbsthypnotisches, wie sich die Grasshoppers eine Woche lang einredeten, es werde schon irgendwie gehen an diesem Samstag; man werde gegen YB zurechtkommen – auch ohne den verletzten Captain Salatic und den gesperrten Verteidiger Vilotic; aber insgeheim hatten sie sich eben doch Sorgen gemacht, weil sie genau wussten, wie unverzichtbar vor allem Salatic für ihr Spiel ist. Doch als die Partie gegen YB vorbei war, durften die Grasshoppers erleichtert feststellen: Die Sorgen waren unbegründet.
Der GC-Trainer Forte sagte: «Die Mannschaft ist noch näher zusammengerückt, sie hat die Leader hervorragend ersetzt. Und das mit Spielern mit unglaublich tiefem Durchschnittsalter. Das war fast ein Baby-Team.» Es war tatsächlich bemerkenswert, wie jung die Mannschaft des Leaders an diesem Abend war: Neun Spieler in der Startformation hatten Jahrgang 1990 oder später. Trotzdem gewann GC ungefährdet 2:0; vermutlich lag dies auch daran, dass YB so gutmütig spielte wie eine Herde Freizeitpferde – sicher aber auch daran, dass die Grasshoppers so resistent geworden sind und dass sie inzwischen auch Ausfälle verkraften können. Es ist eine Erfahrung, auf die sie in der nahen Zukunft vertrauen müssen: Der Abwehrchef Grichting ist nach seiner gelben Karte im nächsten Spiel gegen den FC Basel gesperrt.
Das ist die Schattenseite eines GC-Auftritts, der vor allem während langen Phasen in der ersten Halbzeit überzeugend gewesen war. Der YB-Trainer Rueda sagte: «Wir haben uns vor der Pause manchmal vorführen lassen. Und am Ende genügt eine solche Leistung einfach nicht. Wir müssen mehr Aufwand betreiben.» Dass der Erfolg der Grasshoppers nicht auf Zufall gründet, zeigt das folgende Beispiel: Der Goalie Bürki hielt in der 56. Minute einen Penalty. Schon sechsmal ist ihm dies in dieser Saison gelungen, ein siebentes Mal ging der Ball des Schützen an die Latte. Der GC-Goalietrainer Born hatte in dieser Woche ein Video zusammengeschnitten, das dokumentierte, wie der YB-Stürmer Gerndt Penaltys schiesst. Forte sagte: «Bürki wusste ganz genau, wohin Gerndt zielen würde. Dass er den Ball gehalten hat, ist kein Zufall.» Es war die Schlüsselszene des Spiels in einer Phase, als YB besser in die Partie fand.
Doch die Grasshoppers konnten sich an diesem Abend nicht nur auf Bürki verlassen. Dem Franzosen Ngamukol gelangen in seinem zweiten Spiel für GC beide Tore; besonders das 2:0 in der 79. Minute war sehenswert. Es lässt sich schon jetzt sagen, dass er mit seiner Geschwindigkeit und seiner Physis ein Gewinn für GC ist. Und da war auch noch der Flügelspieler Hajrovic, der die ganze Saison schon auffällig spielt. Diesmal aber gelang ihm ein noch bemerkenswerteres Spiel.
Der YB-Trainer Rueda sagte, er habe im Training wiederholt darauf hingewiesen, dass man gegen die Grasshoppers aggressiv sein müsse. Er klang desillusioniert, weil fast nichts davon zu sehen war. YB hat nun 16 Punkte Rückstand auf die Grasshoppers.
Grasshoppers - Young Boys 2:0 (1:0)
Letzigrund. - 5200 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 26. Ngamukol (Corner Hajrovic) 1:0. 79. Ngamukol (Zuber) 2:0.
Grasshoppers: Roman Bürki; Taulant Xhaka, Michael Lang, Grichting, Bauer; Toko, Abrashi; Hajrovic (88. Coulibaly), Ben Khalifa (78. Brahimi), Zuber; Ngamukol (82. Frank Feltscher).
Young Boys: Wölfli; Scott Sutter, Veskovac, Affolter, Marco Bürki; Zverotic; Gerndt (67. Gonzalez), Costanzo (72. Michael Frey), Farnerud, Christian Schneuwly; Afum (84. Martinez).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Gashi, Pavlovic, Willian Rocha, Salatic (alle verletzt) und Vilotic (gesperrt). Young Boys ohne Benito, Simpson, Spycher, Zarate (alle verletzt), Nef und Nuzzolo (beide gesperrt). 56. Roman Bürki hält Foulpenalty von Gerndt. 87. Tor von Frank Feltscher aberkannt. - Verwarnungen: 12. Abrashi und Marco Bürki (beide Foul). 43. Affolter (Foul). 56. Grichting (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 64. Zverotic (Foul). http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ ... 1.18006584
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shalako
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Verfasst: Sonntag 17. Februar 2013, 13:51 |
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17.02.2013  Zitat: Leader GC bleibt auf Kurs
Die Grasshoppers haben im neuen Jahr auch das zweite Ligaspiel gewonnen ohne einen Gegentreffer zu kassieren. Beim 2:0-Heimsieg gegen die Young Boys feierte Anatole Ngamukol sein Tordebüt für den Super-League-Leader.
In der 26. Minute zirkelte GC-Mittelfeldspieler Izet Hajrovic einen Eckball gefährlich vor das Gehäuse von YB-Keeper Marco Wölfli. Nach einem Prellball stand Anatole Ngamukol am richtigen Ort und stocherte den Ball über die Linie. 10 Minuten vor Schluss sorgte der Stürmer nach tollem Zuspiel von Steven Zuber für die endgültige Entscheidung. Für den Franzosen, der in der Winterpause von Thun gekommen war, waren es die ersten Treffer im Dress der Grasshoppers. Er ist bereits bei 8 Saisontoren angelangt.
Gerndt verschiesst Penalty
Die Zürcher verdienten sich den 3. Heimsieg in Folge gegen YB mit einer effizienten und abgeklärten Leistung. Dazu kam auch etwas Wettkampf-Glück: Alexander Gerndt scheiterte nach 57 Minuten vom Penaltypunkt an GC-Keeper Roman Bürki und wenige Minuten später wurde ein regulärer Treffer von Debütant Samuel Afum wegen Offsides nicht gegeben.
Wieder 7 Punkte vor Basel
Die Grasshoppers, die zum Rückrundenstart gegen Servette mit 1:0 gewonnen hatten, erhöhten ihr Punktekonto auf 43 und liegen vorübergehend wieder 7 Punkte vor Verfolger FC Basel. Die «Bebbi» treffen am Sonntag auf Lausanne. Die beiden Teams sehen sich dann in einer Woche im Spitzenkampf. Dabei wird GC auf Abwehrchef Stéphane Grichting verzichten müssen, der nach einer gelben Karte gesperrt ist.
Verwirrung um Nicht-Tor
Eine kuriose Szene ereignete sich in der Schlussphase: Frank Feltscher hatte das vermeintliche 3:0 für GC erzielt. Die Berner standen sogar schon zum Wiederanstoss bereit, ehe Schiedsrichter Stephan Klossner plötzlich sein Veto einlegte. Offenbar merkte er (korrekterweise) mit Verspätung, dass das Tor wegen Offsides irregulär gewesen war. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... t-auf-kurs
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Februar 2013, 00:23 |
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17.02.2013  Zitat: YB-Gerndt vergibt Penalty Doppelpack!
Anatole schiesst GC zum Sieg
Leader GC legt vor. Nach einem 2:0-Sieg gegen die Berner Young Boys beträgt der Vorsprung auf den FCB (spielt am Sonntag) neu sieben Punkte. Matchwinner für die Zürcher: Anatole Ngamukol und Roman Bürki.
Transfers können manchmal entscheidend sein. In der Winterpause holte GC Anatole Ngamukol (erzielte in der Hinrunde für Thun sechs Tore). Und der Franzose hat seine Verpflichtung eindrücklich gerechtfertigt.
Die 25. Minute: Auf einen Corner versucht Farnerud zu befreien, haut aber am Ball vorbei. Dieser kommt via Pfosten zu Ngamukol. YB-Goalie Wölfli kann den ersten Schuss des 25-Jährigen abwehren, der Ball fällt dem GC-Neuzugang jedoch direkt vor die Füsse. Ngamukol sagt Danke und lässt den Leader jubeln – ein Billard-Tor!
In der 80. Minute gelingt ihm gar noch das 2:0. Ngamukol verdribbelt sich, fängt sich wieder und düpiert die YB-Abwehr ein zweites Mal.
Derweil avanciert bei den Bernern Neueinkauf Alexander Gerndt zur tragischen Figur. Der Schwede scheitert nach einer knappen Stunde vom Penalty-Punkt kläglich und muss dann auch noch verletzt raus.
Im Fokus stehen in der wegweisenden Szene auch die Bürki-Brothers. YB-Verteidiger Marco Bürki holt gegen Grichting den ungerechtfertigten Elfmeter heraus, GC-Keeper Roman Bürki wird seinem Ruf als Penalty-Killer gerecht und pariert den schlecht geschossenen Strafstoss. Es ist bereits der sechste Strafstoss, den der 22-Jährige hält. Im Interview mit Blick.ch (siehe Video) verrät Bürki: «Ich muss mich bei unserem Staff bedanken. Denn ich wusste genau, wohin Gerndt schiesst.»
Hätte vielleicht besser Marco Bürki (19) geschossen? Vor dem Spiel träumte er von einem Kopf-Tor gegen seinen Bruder. Übrigens: GC-Goalie Roman Bürki wurde kürzlich von YB definitiv an GC verkauft.
Allerdings muss fairerweise festgehalten werden, dass YB-Schlussmann Wölfli mit zwei Glanztaten gegen Zuber Schlimmeres verhindert.
Am Sonntag in einer Woche kommts in Basel zum Showdown gegen GC. Die Zürcher liegen vorübergehend mit sieben Punkten vor dem Meister, der am Sonntag in Lausanne antritt, und haben auch ohne den verletzten Captain Salatic überzeugt.
Randnotiz: Bei YB gibt der Ghanaer Samuel Afum sein Debüt. Die provisorische Spielberechtigung ist rechtzeitig eingetroffen. GC - YB 2:0 (1:0) Letzigrund, Zürich. - SR Stephan Klossner, Schweiz. - Tore: 26. Anat Ngamukol 1:0, 79. Anat Ngamukol 2:0. - Verwarnungen: GC: 12. Abrashi A. (Gelb), 56. Grichting S. (Gelb). YB: 13. Burki M. (Gelb), 43. François Affolter (Gelb), 65. Zverotic E. (Gelb).
GC: Roman Bürki, Xhaka T., Lang M., Grichting S., Bauer M., Abrashi A., Nzuzi T., Hajrovic I., Ben Khalifa N., Zuber S., Ngamukol A. - Einwechslungen: Brahimi M. (78. für Ben Khalifa N.), Feltscher F. (82. für Ngamukol A.), Coulibaly M. (89. für Hajrovic I.).
YB: Marco Wölfli, Sutter S., Veskovac D., François Affolter, Burki M., Zverotic E., Afum S., Farnerud A., Costanzo M., Schneuwly C., Gerndt A. - Einwechslungen: Gonzalez A. (67. für Gerndt A.), Costanzo M. (72. für Frey M.), Martinez J. (84. für Afum S.).
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 07226.html
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Februar 2013, 09:06 |
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18.02.2013  Zitat: Young Boys: Uferlos im Mittelmass
Bei den Young Boys passte am Samstag beim missglückten Auftritt gegen GC nicht viel zusammen. In der Tabelle ist weiterhin kein Land in Sicht, Trainer Martin Rueda wirkte nach dem 0:2 ratlos.
Das eine lohnt sich nicht, das andere gehört sich nicht. Nach zuletzt drei Siegen in der Meisterschaft durften die Young Boys die Hälse wieder ein klein wenig höher recken, beim Anhang wurde eifrig gerechnet, denn bei einem 0:0 zwischen Sion und St.Gallen und einem gleichzeitigen Erfolg von YB bei Leader GC wäre der Rückstand auf Platz 4 noch bei 4 Punkten gelegen. Der Konjunktiv erwies sich jedoch als der erwartet schlechte Ratgeber. Nach der 0:2-Niederlage vom Samstagabend in Zürich und dem 1:0-Sieg der Walliser gegen St.Gallen verbleiben die Young Boys im tabellarischen Mittelmass – der Blick nach oben lohnt sich nicht, jener nach unten gehört sich nicht. Von Sion und Rang 4 trennen YB nun 6 Punkte, genauso wie von Rang 5 und Zürich. Mit dem Abstiegskampf haben die Berner überhaupt nichts zu tun, was bei ihren Ansprüchen auch ein Hohn wäre, ebenso wenig ist aber zurzeit der Anschluss an die Europacupstartplätze zu erkennen.
«Knackpunkt» Penalty
Nach einem dürftigen Auftritt bei den Grasshoppers verzogen sich die meisten Berner Akteure direkt in die Tiefgarage. Zur Niederlage Stellung nehmen wollten nur wenige, viel gab es in der Tat nicht zu sagen. Christian Schneuwly versuchte es mit Optimismus, bezeichnete vor allem den ersten Treffer als «unglücklich» und den von Alexander Gerndt beim Stand von 0:1 verschossenen Penalty als «Knackpunkt im Spiel». Auch Schneuwly räumte aber ein, dass YB offensiv zu wenig in Erscheinung getreten war: «Wir müssen an unserer Torgefährlichkeit arbeiten.» Bereits vorletzten Samstag im Heimspiel gegen Luzern (3:2) hatten die Young Boys spielerisch keine Glanzleistung gezeigt. Doch wer zwei Tore, davon zwei sehr sehenswerte, erzielt und siegt, der muss sich nicht erklären. Das fehlende Konzept im YB-Spiel machte sich indes beim Auftritt im Letzigrund deutlich bemerkbar – Gerndts Weitschuss in der 48.Minute war GC-Goalie Roman Bürkis erste Tat des Tages.
YB-Trainer Martin Rueda forderte mehr, bereits während des Spiels, es hielt ihn kaum einmal 2 Minuten am Stück auf der Bank, und nach der Partie sagte er: «Ich habe unter der Woche immer wieder erwähnt, wie wichtig ein aggressiver Auftritt mit breiter Brust im Stadion des Tabellenführers ist.» Davon habe er dann nach dem Anpfiff bei seiner Mannschaft zu wenig gesehen. In der Tat hatte YB das anfänglich gemächliche Tempo der Partie dankend angenommen und sich dem Trott angepasst. Dann war Anatol Ngamukol, im Winter vom FC Thun zu GC gekommen, für den ersten Weckruf zuständig. Sein Abstauber in der 26.Minute nach dem ersten Durcheinander des Abends in der YB-Abwehr war das 1:0 für GC.
Dass Zugang Alexander Gerndt in seinem zweiten Spiel für YB mit seinem Penalty an Roman Bürki scheiterte, passte zum YB-Auftritt. Vor Ngamukols zweitem Treffer zum 2:0 sorgte dann ein fälschlicherweise wegen Abseits aberkannter Treffer von Samuel Afum für Diskussionen (69.), GC-Goalie Bürki hatte nach dem Pfiff des Schiedsrichters indes seine Aktivität schon eingestellt. Rueda sah sich nicht um einen Punkt gebracht, sondern gab zu: «Am Ende reicht das einfach nicht. Wir müssen mehr Aufwand betreiben.»
Trugschluss mit der GC-Jugend
Der YB-Coach hinterliess einen desillusionierten Eindruck, besonders neben dem quietschfidelen Berufskollegen Uli Forte, der seine Mannschaft lobte und sie kurzerhand «Babytruppe» taufte. Natürlich war die GC-Mannschaft in Abwesenheit der Teamältesten Veroljub Salatic (27, verletzt) und Milan Vilotic (26, gesperrt) noch jünger als sonst, sicher sind neun Spieler mit 1990er-Jahrgängen ein erstaunlicher Wert – wer vom jugendlichen Alter auf wenig Erfahrung schliesst, liegt jedoch falsch. Steven Zuber weist 95 Einsätze in der Super League vor, Toko deren 84, bei Nassim Ben Khalifa sind es 45. Zum Vergleich: YB-Jüngling Marco Bürki versuchte sich am Samstag in seiner vierten Partie, bei Samuel Afum war es nach einjähriger Wettbewerbspause mit dem ägyptischen Klub Smouha die Pflichtspielfeuertaufe.
Nach dem Prinzip «früh übt sich» haben die Zürcher eine junge, aber abgeklärt agierende Mannschaft zusammengestellt. GC lacht sich ins Fäustchen, YB dümpelt uferlos im Mittelmass. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20491876
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Februar 2013, 09:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.02.2013  Zitat: Wieder im alten Fahrwasser
Nach zuletzt vier Siegen in der Meisterschaft enttäuschte YB gegen die Grasshoppers fast auf der ganzen Linie. Nach der 0:2-Niederlage liegen die Berner bereits 16 Punkte hinter den erstklassierten Zürchern.
Wenn es eines weiteren Beweises bedurft hatte für die Durchschnittlichkeit, die der BSC Young Boys in der Saison 2012/13 darstellt, so lieferte ihn der Match vom Samstagabend im gähnend leeren Letzigrund. Die Berner trafen auf einen Gegner, dem in der zentralen Achse mit Vilotic und Salatic zwei ganz wichtige Leute fehlten und der mit neun Spielern begann, die Jahrgang 1990 haben oder jünger sind. Und doch war YB nicht in der Lage, dieses «halbe Baby-Team», wie es ihr Trainer Uli Forte nannte, längere Zeit unter Druck zu setzen. Immer wieder ging der Ball in der Vorwärtsbewegung verloren, oder es fehlte den YB-Spielern an Durchsetzungsvermögen gegen die in der Mehrzahl schnelleren und viferen Gastgeber. Hätte man einen Kurzsprintwettbewerb veranstaltet: Die Young Boys hätten mit wenigen Ausnahmen (Afum, Farnerud, Marco Bürki) ganz schlecht abgeschnitten.
Der ungenügende Speed ist eines der Hauptprobleme dieser Mannschaft. Wenn ein Abwehrverbund so gut organisiert ist wie jener von GC, der in dieser Saison schon elfmal zu null gespielt hat, dann wirken die Angriffsbemühungen schnell einmal hilflos. Im Letzigrund versuchten es die Berner mit Schüssen aus der Distanz, die in der Mehrzahl weit am Ziel vorbeiflogen oder vom Gegner abgeblockt wurden. So verbrachte Roman Bürki einen sehr geruhsamen Abend. Nur einmal wurde der Bärner Giel im Zürcher Tor richtig gefordert: in der 56. Minute, als Alexander Gerndt einen Penalty treten konnte. Wie Bürki diese Aufgabe löste, zeugte von Klasse. Er flog früh in die rechte Torhüterecke und wehrte den nicht sonderlich präzis geschossenen Ball zur Seite. Seine Parade war eine Schlüsselszene. YB, welches schwungvoller in die zweite Hälfte gestartet war, geriet nach Gerndts Fehlschuss fast augenblicklich wieder ins alte Fahrwasser. Für GC war es ein leichtes, die langatmigen Angriffe zu unterbinden und selber Konterangriffe zu starten.
Ngamukol als Doppeltorschütze
YBs Glück war, dass die ungemein schnellen Hajrovic, Zuber und Ngamukol des Öftern die nötige Passpräzision vermissen liessen, wenn sie rasant vorwärts stürmten. In der 79. Minute machte der Ex-Thuner Ngamukol dann aber alles richtig. Nach einem feinen Pass von Zuber erzielte er das 2:0. Bei seinem ersten Tor hatte er davon profitiert, dass Farnerud bei einem Cornerball ein Luftloch geschlagen hatte und Affolter ihn zu wenig eng gedeckt hatte.
Martin Rueda ärgerte sich hinterher über die mangelnde Präsenz seiner Equipe. «Wir waren zu wenig aggressiv und standen zu weit weg vom Gegner.» Die zeitweilige Dominanz des Leaders machte dem YB-Coach sichtlich zu schaffen. Die Zuversicht, die er vor dem Match verbreitet hatte, hatte sich nach 93 grösstenteils ernüchternden Minuten in Luft aufgelöst. Er sprach von einem «Rückschritt», den er so nicht erwartet hatte nach den Trainingseindrücken in der letzten Woche.
Zum verpatzten Auftritt gesellte sich auch noch Pech dazu. Neuzuzug Gerndt verletzte sich wenige Minuten nach seinem missglückten Penaltyschuss am Knie. Der Schwede, der in seinem zweiten Spiel unauffällig geblieben war, musste mit dem Sanitätswagen vom Feld gefahren werden.
Afums Qualitäten
Es funktionierte etliches nicht bei YB. Doch ganz alles war nicht schlecht. Der junge Marco Bürki zum Beispiel machte als linker Aussenverteidiger ein gute Partie. Im Angriff deutete Samuel Afum bei seinem Wettkampfdebüt an, dass er durchaus ein valabler Ersatz für Raúl Bobadilla sein kann. Der Ghanaer ist flink auf den Beinen, technisch stark und hat ein gutes Auge für die Mitspieler. Auch zögert er nicht lange, wenn sich die Gelegenheit zum Torschuss ergibt.
Eine andere gute Nachricht kam aus der Verletztenabteilung. Die Rehabilitation von Christoph Spycher, der sich im Dezember einer Knieoperation unterzogen hat, verläuft bisher problemlos. Diese Woche will der Routinier die ersten Joggingversuche unternehmen. Wann er wieder Fussball spielen kann, ist derzeit noch unbestimmt. Hingegen ist eines klar: Spycher hat noch nicht genug vom Profifussball und wird seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag nochmals verlängern. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/13584775
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Februar 2013, 09:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.02.2013  Zitat: Wir statt ich
GC-Goalie Bürki hält beim 2:0 gegen YB erneut einen Elfmeter und lobt danach zuerst einmal das Team.
Diese eine Zahl aus dem Letzigrund war enttäuschend. 5200 Zuschauer verloren sich bei einer Begegnung zweier Vereine mit einprägsamen Kürzeln: GC und YB. Im Fernsehen wirkte das nicht wie Werbung für die Super League.
Was am Ende für GC in erster Linie zählte, war das Resultat. 2:0, Sieg Nummer 13, der elfte schon ohne Gegentor. Die Serie hielt auch diesmal: Wenn GC in Führung ging, hat es nicht verloren.Hinter dem Erfolg standen Spieler, die Trainer Uli Forte unter dem Begriff «fast ein Baby-Team» zusammenfasste. Von Roman Bürki im Tor bis zum zweifachen Torschützen Anatole Ngamukol waren sie im Durchschnitt 23,23 Jahre alt. Was sie zustande brachten, war unter den Umständen ein reifer Auftritt.Die Umstände hiessen: Milan Vilotic gesperrt, Veroljub Salatic verletzt. Deshalb forderte Forte unter der Woche von seinen Spielern: «Noch näher zusammenrücken! Jeder muss noch mehr leisten, um den Ausfall der Leader zu kompensieren.»
Nach dem Spiel sagte Bürki: «Wir treten als Mannschaft auf. Keiner staucht den anderen zusammen, wenn er einen Fehler macht. Nein, jeder kämpft für jeden.» Auch bei ihm heisst das Credo «wir». Dabei könnte er auch von sich reden, wieder einmal.
Von Bildern und Bauchgefühl
Bürki hatte wenig zu tun. Das lag an der effizienten Arbeit seiner Kollegen, etwa von Amir Abrashi und Toko, die im Doppel Captain Salatic vertraten, und auch von Michael Lang, der an Grichtings Seite für Vilotic einsprang. Einmal war Bürki dann doch gefordert, beim Scherzelfmeter für YB in der 56. Minute.
Im Kopf rief er die Bilder ab, die ihm sein Goalie-Trainer Christoph Born zusammengestellt hatte: Bilder von drei Elfmetern Alexander Gerndts. Jedes Mal hatte der YB-Schwede in die rechte Goalieecke geschossen und immer getroffen. «Warum sollte er jetzt etwas ändern?», sagte sich Bürki. Er ging früh in die rechte Ecke und hatte keine Mühe, den unplatzierten Ball abzuwehren.
Seine Bilanz bei Elfmetern in dieser Saison ist eindrucksvoll. In Bern, in der zweiten Runde, wehrte er beim Stand von 0:0 den Schuss von Costanzo ab; GC gewann 1:0. Gegen St. Gallen, in der elften Runde, war er erfolgreich gegen Pa Modou; GC gewann erneut 1:0 und löste die Ostschweizer als Leader ab. In Schaffhausen, im Cup-Achtelfinal zum Jahresabschluss, hielt er im Elfmeterschiessen die letzten drei Bälle in Folge; GC qualifizierte sich für den Viertelfinal.
«Penaltyschiessen sind eine Goaliedisziplin», sagt Bürki. Die kleinen Psychospielchen scheint er auch zu beherrschen, bevor ein Gegner zum Versuch anläuft. Er versuche, ihn einzuschüchtern, sagt er - «mit Bewegungen, mit Dingen, die ich ihm zurufe». Bürki verlässt sich aufs Bauchgefühl. Und manchmal wird die Latte zum Verbündeten, wie in der vierten Runde in St. Gallen, als Scarione glaubte, Pirlo zu sein, und den Ball an die Latte lupfte. Auch das ist eine kleine Episode in dieser neuen Zürcher Erfolgsgeschichte.
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Februar 2013, 09:56 |
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18.02.2013  Zitat: Die Noten zum Spiel GC - YB (16. Februar 2013)
Einer wackligen Abwehr war Goalie Marco Wölfli beim 0:2 gegen GC ein Rückhalt, die Offensive blieb sehr blass.
Marco Wölfli: Note 4,5 Der Captain sieht beim ersten Gegentreffer sehr unglücklich aus, jedoch ist beim Pingpong mit Ngamukol viel Pech dabei, zuvor schlägt Farnerud über den Ball. Dann hält Wölfli sein Team mit zwei Paraden gegen Zuber im Spiel (39./68.).
Scott Sutter: Note 4 Traf auf seiner Seite auf Steven Zuber, der oft den Weg ins Zentrum suchte. Offensiv trat Sutter kaum in Erscheinung.
Dusan Veskovac: Note 3,5 Erreichte keine Abstimmung mit Affolter, seinem Partner in der Innenverteidigung. Hatte Mühe mit Ngamukol sowie dem aufsässigen Ben Khalifa.
François Affolter: Note 2,5 Der Bieler erwischte einen rabenschwarzen Abend. Zuerst lässt er beim 0:1 Ngamukol gewähren und einköpfeln, dann lässt er sich vom Franzosen beim 0:2 austanzen. Auch beim (jedoch wegen Offside aberkannten) 0:3 stand der Bundesliga-Rückkehrer im luftleeren Raum.
Marco Bürki: Note 4 Spielte seinen Part als defensiv orientierter Aussenverteidiger wiederum vorsichtig und einigermassen solid. Sein Antritt vor dem Penaltypfiff war ein erfrischendes Lebenszeichen.
Elsad Zverotic: Note 3 Erreichte zu keinem Zeitpunkt sein hohes Niveau aus der Vorrunde. Etliche Fehlzuspiele, liess die Ruhe am Ball vermissen und sich auch mal überrennen.
Alexander Gerndt: Note 3,5 Der Schwede durfte sich am Samstag anstelle von Gonzalez im rechten Mittelfeld versuchen. Schwacher Penalty, schwache Vorstellung, die Gerndt einzig mit viel Laufbereitschaft ein klein wenig wettmachte.
Moreno Costanzo: Note 3,5 Vermochte den Schwung aus dem Luzern-Spiel nicht mitzunehmen. Spielte den einen oder anderen Pass in die Tiefe, etwa auf Afum (69.), sonst blass.
Alexander Farnerud: Note 4 Verwirrte mit seinem Kick in die Leere die eigene Abwehr vor dem 0:1. Offensiv überliess er das Spiel zu Beginn Nebenmann Costanzo, später war er immerhin der eifrigste YB-Zweikämpfer.
Christian Schneuwly: Note 4 Übernahm den Part des gesperrten Nuzzolo auf der linken Seite. Mutig mit einem Weitschuss, sonst aber wirkungslos.
Samuel Afum: Note 4 Ein verhaltenes Pflichtspieldebüt des Ghanaers. Sein Treffer wurde wohl zu Unrecht aberkannt, GC-Goalie Bürki leistete nach dem Pfiff aber auch wenig Gegenwehr.
Alexander Gonzalez: Note 4 Fiel weder auf noch ab, als sich YB bei seiner Einwechslung in der 68.Minute (für Gerndt) bereits aufgegeben hatte.
Michael Frey (72. für Costanzo) und Josef Martinez (84. für Afum) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22479780
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Februar 2013, 09:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.02.2013  Zitat: GC recherchiert, Bürki hält – und YB sucht einen Schützen
Einen grosszügig gepfiffenen Penalty vermochte Alexander Gerndt nicht zu verwandeln, Roman Bürki dankt nach seiner Parade dem Goalietrainer.
Die Erfrischung kam in der 56. Minute. Es war ein erfrischendes Intermezzo im ideenlosen YB-Aufbauspiel, als Samuel Afum einen langen Ball mit dem Kopf auf Marco Bürki verlängerte und der YB-Aussenverteidiger dynamisch in den GC-Strafraum eindrang. Der 19-Jährige suchte im Spiel gegen seinen Bruder, den 22-jährigen GC-Goalie Roman Bürki, das erste Rencontre, spielte den Ball an Stéphane Grichting vorbei – und liess sich urplötzlich fallen. Schiedsrichter Stephan Klossner taxierte die Aktion als penaltywürdig, Grichting fehlt im Spitzenspiel von nächster Woche zwischen GC und Basel nach der fünften Verwarnung gelbgesperrt, und Marco Bürki sagte hinterher: «Ich habe eine Berührung gespürt.»
Alexander Gerndt schoss den fällig gewordenen Elfmeter. Der Schwede übernahm in seinem zweiten Spiel für YB Verantwortung, «wie wir das im Training abgemacht haben», sagte Schneuwly später. Sein schwacher, halb links und flach getretener Versuch wehrte Roman Bürki ab – bereits zum sechsten Mal in dieser Saison blieb Bürki, der ältere, Sieger in einem Penaltyduell.
Briefing auf Youtube
YB hat in dieser Saison wettbewerbsübergreifend bereits neun Elfmeter zugesprochen erhalten und davon drei verschossen – eine souveräne Quote sieht anders aus. Dass Gerndt das grosszügige Entgegenkommen von Schiedsrichter Klossner zum zwischenzeitlichen 1:1 hätte nutzen und so den schwachen Young Boys beim Leader einen Punkt hätte sichern können, macht den Fehlschuss doppelt bitter. Alexander Gerndt jedenfalls war nach dem Spiel nirgends mehr zu sehen. Der starke Goalie Bürki hingegen durfte sich freuen, die Lorbeeren für seine Elfmeterparade gab er hingegen flugs an seinen Torwarttrainer Christoph Born weiter. «Er hat mir Videoaufnahmen von Gerndt gezeigt, den ich ja überhaupt noch nicht kannte. Alle drei Elfmeter, die ich von ihm gesehen habe, hat er genau so geschossen.» Spätestens seit Samstagabend dürfte Alexander Gerndt seine Elfmeter nicht mehr halb links und flach schiessen, wenn er denn bei YB noch einmal zum Zug kommen sollte. YB fehlt mit Christoph Spycher der souveränste Verwerter noch immer verletzt.
Bleibt die Frage, woher der gewiefte GC-Goalietrainer die Intuition hatte, auf Gerndt als Elfmeterschütze zu setzen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30616787
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