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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 09:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.12.2012  Zitat: Versöhnliches Ende einer schwachen YB-Vorrunde
Mit der wohl besten Saisonleistung hat YB die Vorrunde versöhnlich abgeschlossen. Beim 3:1-Sieg gegen Sion drehten die leidenschaftlichen Berner die Partie mit drei Toren in personeller Unterzahl.
Ihr wohl schönstes Tor des Super-League-Jahres 2012 sparten sich die BSC Young Boys für die letzten Sekunden auf. Der doppelte Alexander – Gonzalez und Farnerud – spielte in der 94.Minute gegen Sion einen herrlichen venezolanisch-schwedischen Doppelpass, ehe der eingewechselte Gonzalez mit einem wunderbaren Steilpass Raphael Nuzzolo lancierte, der mit einem fantastischen Lob das 3:1 gegen Sion erzielte. In ihren edlen Playstation-Angriff hatten die drei Akteure einen Hackentrick, einen Aussenristpass und einen Heber der Sonderklasse eingebaut. Es war ein Tor wie ein Versprechen für nächstes Jahr und wie ein Trailer für bessere Zeiten. Torschütze Nuzzolo meinte nach dem gestrigen Heimsieg denn auch: «Wir haben eine schwierige Vorrunde erfolgreich abgeschlossen. Man sollte uns nicht abschreiben.»
Ojalas frühe Rote Karte
Der späte YB-Trickspielzug zum 3:1 bildete – vier Tage nach dem 2:1-Heimsieg gegen Luzern – den krönenden Abschluss einer starken und kämpferischen Vorstellung der zuvor kriselnden, scharf kritisierten Berner. «Wir haben mit den Erfolgen gegen Luzern und Sion sehr gut auf die Niederlage in Lausanne reagiert», meinte Captain Marco Wölfli.
Dabei hatte es gestern lange Zeit nicht nach einem Happy End für YB ausgesehen. Wie gegen Luzern lagen die Berner bald 0:1 in Rückstand – und wie beim vorletzten Heimspiel gegen St.Gallen (0:0), als Mario Raimondi die Rote Karte gesehen hatte, wurde früh ein Defensivspieler des Feldes verwiesen. Der überforderte Juhani Ojala hatte in einer unbeholfenen Aktion als letzter YB-Feldspieler Sion-Stürmer Kyle Lafferty gefoult – und Michael Dingsdag den Freistoss nach einer halben Stunde Spielzeit aus über 20 Metern gleich zur Führung für die Gäste verwandelt.
Als «Charakterlumpen» waren die Akteure der Young Boys letzte Woche vom «Blick» bezeichnet worden, weil sie in der Super League meistens nicht annähernd gleich motiviert wie in der Europa League aufgetreten waren. Aber gestern stimmten Einstellung und Charakter des Teams, und man fragte sich, warum die Young Boys in den letzten Monaten nicht immer mit derart viel Engagement und Eifer, Laufstärke und Leidenschaft agiert hatten. So liegen sie trotz des 3:1-Sieges gestern zur Saisonhalbzeit abgeschlagen auf Rang 5, satte 13 Punkte hinter Leader GC.
Die tolle Aufholjagd
In Abwesenheit des gesperrten Raúl Bobadilla fehlte es den Young Boys gegen Sion zwar an Durchschlagskraft im Angriff, doch möglicherweise kämpften und grätschten die Berner Spieler gerade wegen der Absenz des nicht bei allen beliebten Individualisten Bobadilla derart vorbildlich. «Heute hat man gesehen, zu was wir fähig sein können», sagte Nuzzolo. «Jetzt müssen wir bloss konstanter werden.» Und Trainer Martin Rueda lobte: «Wir haben sehr solidarisch gespielt und uns diesen Sieg mehr als verdient.» Selten jedenfalls sah man in dieser Saison besser gelaunte YB-Spieler als gestern, die Väter unter ihnen nahmen ihre Kinder mit in die Kabine – und heute, beim Weihnachtsessen, dürfte die Stimmung auch nicht schlecht sein.
Die Wende in personeller Unterzahl gegen einen ziemlich enttäuschenden FC Sion gelang den Young Boys unter der Regie Farneruds und Nuzzolos. Farnerud zirkelte unmittelbar vor der Pause einen Freistoss auf den Kopf von Alain Nef, dem das 1:1 gelang. Und der Schwede war es auch, der mit einem energischen Lauf von der Mittellinie aus, vorbei unter anderem am gealterten Gennaro Gattuso, in der 78.Minute einen Penalty herausholte. Sion-Torhüter Andris Vanins hatte Farnerud mit einer unnötigen Intervention im eigenen Strafraum zu Fall gebracht. Nuzzolo verwandelte den Elfmeter, wie bei allen drei YB-Toren landete der Ball dabei via Innenpfosten im Netz. Diese Massarbeit passte zum prächtigen Berner Auftritt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18750512
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.12.2012  Zitat: YB bäumt sich auf – drei Tore in Unterzahl
Die Young Boys machten gegen Sion mit zehn Spielern aus dem 0:1 ein 3:1. Raphael Nuzzolo war zweifacher Torschütze.
Erstmals in dieser Saison vermochten die Young Boys zwei Meisterschaftsspiele nacheinander zu gewinnen. Nach dem 2:1 am Mittwoch im Nachtragsspiel gegen Luzern wurde nun Sion 3:1 niedergekämpft. Die Walliser bleiben so seit 16 Jahren ohne Sieg in der Meisterschaft gegen YB in Bern. Aber die Cupfinals gegen YB 2006 und 2009 haben sie natürlich gewonnen.
Gestern lief vieles gegen YB, und dennoch wurde es für die Berner ein denkwürdiges Spiel. Nach dem Platzverweis von Ojala überraschte Dingsdag beim anschliessenden Freistoss aus 30 Meter Goalie Wölfli mit einem Schuss in die hohe Ecke. In Unterzahl, 0:1 in Rückstand nach 29. Minuten und das schwere Spiel vom Mittwoch gegen Luzern in den Knochen – wer hatte da noch viel auf die Young Boys gegeben?
Youngster Bürkis starker Auftritt
Zuerst ging Zverotic auf die Position von Ojala als Mittelverteidiger, bis sich der 19-jährige Marco Bürki warmgelaufen hatte. Nach 36 Minuten kam Bürki, und er verteidigte mit Ruhe und Selbstbewusstsein, als ob er bereits zwei Dutzend Spiele in der Super League bestritten hätte. Doch für Bürki war es erst der zweite Einsatz, nachdem er vergangene Saison im letzten Spiel in Basel kurz vor Schluss eingewechselt worden war. Damals berührte er den Ball bis zum Schlusspfiff nie, und deshalb sprach Bürki gestern von seinem Debüt.
Mit 13 Jahren kam der Münsinger zu YB, er trainierte bereits vergangene Saison mit dem Fanionteam. Ein Bruch des rechten Mittelfusses aber zwang ihn zu einer mehrwöchigen Pause. Gestern aber schlug seine Stunde. Er sagte: «Wichtig war, den ersten Pass gut zu spielen, danach legte sich die Nervosität. Im Training habe ich schon oft neben Alain Nef gespielt, wir sind auch in der Kabine Nachbarn, und von ihm lerne ich viel.»
Farnerud als Vorbereiter
Trainer Martin Rueda attestierte Bürki eine «super Leistung». Ob er auch gegen Anschi Machatschkala in der Startformation figurieren wird, liess der Trainer offen, «doch das ist sicher eine ernsthafte Überlegung». Sein Bruder Roman, der talentierte Goalie, ist von YB an Leader GC ausgeliehen, Vater Martin amtet bei YB als Goalie-Trainer bei der U-14, der U-15 und der U-16.
Bürkis Debüt gelang auch deshalb, weil YB als Mannschaft eine starke Willensleistung zeigte. In Unterzahl liessen die Berner nach dem 0:1 nur wenige Torchancen zu. Und im Angriff hiess das Rezept: Standardsituationen. Nef erzielte mit dem Kopf auf Freistoss von Farnerud in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das 1:1. Und der Schwede war es, der in der 78. Minute die Vorentscheidung herbeiführte. Hinter der Mittellinie kam er an den Ball, kein Walliser griff ihn beim Lauf über das halbe Spielfeld an, ausser Goalie Vanins, der Farnerud seitlich des Tores ziemlich naiv zu Fall brachte.
Nuzzolo versenkte den Penalty via Innenposten zur YB-Führung und sorgte spektakulär noch für das 3:1. Der zweifache Torschütze sprach «vom besten YB-Spiel dieser Saison» und von «grosser Solidarität», und Rueda strahlte: «Ich bin stolz auf die Mannschaft.»Sion-Präsident Constantin dagegen sagte nach dem schwachen Auftritt seines Teams zur Situation von Trainer Schürmann finster: «Nach dem Cupspiel in Kriens ziehen wir Bilanz.»
Spycher: Operation nicht mehr zu vermeiden
Christoph Spycher, der letztmals am 23. beim 1:1 gegen Basel in der YB-Startformation stand und danach gegen St. Gallen am 18. November in der zweiten Halbzeit nochmals am Ball war, muss sich einer Operation unterziehen. Eine Gelenkentzündung im rechten Knie macht dem 34-jährigen Routinier seit Wochen zu schaffen. YB gehen vor den letzten beiden Spielen dieses Jahres gegen Anschi Machatschkala in der Europa League am Donnerstag und im Schweizer Cup am nächsten Sonntag in St. Gallen gegen Wil allmählich die Defensivspieler aus. Dusan Veskovac wird nach seinem Muskelfaserriss erst nächstes Jahr wieder spielen können, und nun verletzte sich auch noch Elsad Zverotic, der sich in der Schlussphase gegen Sion eine Blessur im linken Oberschenkel zuzog. «Es sieht nicht gut aus für das Spiel am Donnerstag», meinte Zverotic, und Trainer Rueda sagte: «Wir hoffen, dass es nur eine Zerrung ist und kein Muskelfaserriss. Aber dieses Jahr kann ich Zverotic kaum mehr einsetzen.» Und Juhani Ojala ist gegen Wil im Cup gesperrt.
Die «rote Bilanz» von YB
In zwei Wochen drei Platzverweise
Die Fairplay-Trophy wird YB kaum gewinnen. Juhani Ojala ist der vierte Spieler in dieser Saison, der die direkte Rote Karte in einem Meisterschaftsspiel sah. Kein anderer Verein der Super League weist eine derart «rote Bilanz» aus wie die Berner. Der Finne wurde gestern in der 27. Minute des Feldes verwiesen, nachdem er nach einem Ballverlust von Zverotic und einem Pass von Basha auf Lafferty den Ball nicht unter Kontrolle gebracht hatte. Der Nordire ging nach einer Berührung von Ojala zu Boden. Schiedsrichter Hänni entschied hart, aber korrekt auf «Verhinderung einer klaren Torchance als letzter Verteidiger» und schickte ihn vom Feld. «Ojala wusste nicht recht, was er auf diesen Pass machen soll, und fällte zu spät die Entscheidung, die dann auch noch falsch war», sagte Trainer Rueda.
YB beendete drei der letzten vier Meisterschaftsspiele in den vergangenen zwei Wochen in Unterzahl: Beim 0:0 gegen St. Gallen am 18. November verursachte Mario Raimondi (36.) mit einem «Notbremsefoul» einen Elfmeter und musste vom Platz; Goalie Wölfli wehrte den Penalty von Scarione ab. Vor acht Tagen wurde Raúl Bobadilla in Lausanne beim 1:2 fünf Minuten nach seiner Einwechslung (60.) nach einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen. Zudem hat auch schon Nuzzolo Rot gesehen, beim Hinspiel in Sion am 18. August (1:0 für Sion). Insgesamt sind es gar fünf Platzverweise gegen YB-Spieler: Nef wurde in der Qualifikation zur Europa League im Rückspiel gegen Midtjylland (0:2) am 30. August des Feldes verwiesen. Telegramm
Young Boys - Sion 3:1 (1:1).
Stade de Suisse. – 17 737 Zuschauer. – SR: Hänni. – Tore: 29. Dingsdag 0:1. 45. Nef 1:1. 78. Nuzzolo (Foulpenalty) 2:1. 94. Nuzzolo 3:1.Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Zverotic (87. Doubai); Zárate, Schneuwly (36. Bürki), Farnerud, Nuzzolo; Frey (75. González). Sion: Vanins; Sauthier (92. Melo), Aislan, Dingsdag, Bühler; Basha (81. Wüthrich), Gattuso; Margairaz, Serey Die, Crettenand (73. Mrdja); Lafferty. Bemerkungen: Young Boys ohne Spycher, Simpson, Veskovac, Vitkieviez, Benito (alle verletzt), Sion ohne Yoda, Manset (beide verletzt), Vanczak und Léo (beide gesperrt). Platzverweis: 27. Ojala (Notbremse an Lafferty). – Verwarnungen: 30. Margairaz. 77. Vanins. 82. Nuzzolo. 93. Aislan (alle Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/20688916
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 09:30 |
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03.12.2012  Zitat: Rueda: «Haben Charakter bewiesen»
YB schlägt Sion mit zehn Mann
YB schafft das Kunststück, mit zehn Mann einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Sieg zu verwandeln. Sion verpasst den möglichen Wintermeister-Titel, der den Grasshoppers nicht mehr zu nehmen ist.
DIe YB-Verantwortlichen haben ganze Arbeit geleistet. Dank einer am Donnerstag ausgelegten Blache ist der Rasen trotz dem Schneefall der letzten Stunden grün und bespielbar.
Und auch die Spieler behalten kühlen Kopf. YB powert eine knappe halbe Stunde lang aufs Walliser Tor. Zarate wird nach fünf Minuten alleine vor Vanins fälschlicherweise von Ref Nikolaj Hänni zurückgepfiffen. Sion steht nur hinten rein.
Dann das: Ein langer Ball, YB-Verteidiger Ojala reisst Lafferty als letzter Mann um – und sieht in der 27. Minute Rot!
Es kommt noch schlimmer für das Rueda-Team: Dingsdag erwischt Wölfli, der zwei Schritte in die Mitte macht, mit seinem Freistoss in der Goalie-Ecke.
Es spricht nicht mehr viel für die dezimierten Berner. Doch Gelb-Schwarz schafft die unglaubliche Wende.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte köpfelt Alain Nef einen Farnerud-Freistoss perfekt ins Netz. Weil Ref Hänni in der 74. Minute Lafferty in bester Position zurückpfeift, herrscht in Sachen Offside-Fehlentscheidungen Gerechtigkeit.
Zwei Minuten später stellt sich Sion-Goalie Vanins etwa so dumm an wie Ojala vor der Pause. Der Lette bringt Farnerud im Strafraum zu Fall, als der Ball für diesen schon weg war. Gelb für Vanins und Penalty! Nuzzolo übernimmt in Abwesenheit von Spycher (Knie-OP) die Verantwortung und erzielt das 2:1 via Innenpfosten.
Und kurz vor Schluss setzt Nuzzolo mit einem feinen Heber – wieder via Pfosten – das 3:1. Es ist – nach dem 2:1 gegen Luzern – der zweite Sieg für YB innerhalb von fünf Tagen. YB-Trainer Rueda zu Blick.ch: «Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie Charakter hat.» Young Boys - Sion 3:1 (1:1)
Stade de Suisse. - 17'737 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 29. Dingsdag 0:1. 45. Nef (Farnerud) 1:1. 78. Nuzzolo (Foulpenalty) 2:1. 94. Nuzzolo 3:1.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Zverotic (87. Doubai); Zarate, Schneuwly (36. Bürki), Farnerud, Nuzzolo; Frey (75. Gonzalez).
Sion: Vanins; Sauthier (92. Melo), Aislan, Dingsdag, Bühler; Basha (81. Wüthrich), Gattuso; Margairaz, Serey Die, Crettenand (73. Mrdja); Lafferty.
Bemerkungen: Young Boys ohne Spycher, Simpson, Veskovac, Vitkieviez, Benito (alle verletzt), Sion ohne Yoda, Manset (beide verletzt), Vanczak und Léo (beide gesperrt). Platzverweis: 27. Ojala (Notbremse). Verwarnungen: 30. Margairaz (Foul). 77. Vanins (Foul). 82. Nuzzolo (Foul). 93. Aislan (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 25305.html
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 09:40 |
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03.12.2012  Zitat: Karttuso Gattuso macht auf Schiri
Der Walliser Weltmeister Gattuso stibitzte Schiedsrichter Nuzzolo die gelbe Karte.
Jetzt spielt Gennaro Gattuso sogar Schiedsrichter! Jedenfalls zeigt er Nuzzolo den gelben Karton statt Ref Hänni – ungestraft! Sion ist hinten. Es muss schnell gehen. Es fehlen nur noch ein paar Minuten zur Niederlage, die aus Walliser Sicht so was von unnötig ist. Keine Sanktion für Gattuso
Nuzzolo begeht ein taktisches Foul im Mittelfeld. Klarer Fall: Gelb. Dann gibt Gattuso den Karttuso. Er stiebitzt Ref Nikolaj Hänni die Karte und zeigt sie Nuzzolo. Der Ref ist perplex, lacht dann aber verlegen und entscheidet sich, Gattusos kleine Dreistheit nicht zu sanktionieren.
Im Spiel hat der Kalabrier bei seinem Comeback in der Startelf nach überstandenen Augenproblemen weniger zu lachen. Viel Alibi, ein paar dumme Ballverluste, wenig Konstruktives. Es ist nicht der Tag des Gennaro Gattuso. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 25787.html
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 14:56 |
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03.12.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Sion (2. Dezember 2012)
Die meisten Akteure der Young Boys überzeugten gegen Sion (3:1) mit viel Fleiss und Kampfkraft.
Marco Wölfli: Note 4 Obwohl YB lange Zeit in personeller Unterzahl spielte, musste Wölfli diesmal keine ernsthafte Parade zeigen. Drei Schüsse strichen knapp am Tor vorbei. Beim Freistossgegentor war er vielleicht ein bisschen zu zögerlich.
Scott Sutter:Note 5 Kampfstark wie alle YB-Spieler, fleissig, dynamisch, ballsicher. Ein guter Auftritt Sutters.
Alain Nef: Note 5,5 Erneut eine überzeugende Leistung des Abwehrchefs. Erzielte vorne mit einem Kopfball das 1:1, war hinten der Patron und gewann beinahe jeden Zweikampf.
Juhani Ojala: Note 2 Der junge Finne erwischte wieder einen schlechten Tag. Sah nach sehr ungeschickter Intervention früh die Rote Karte.
Mario Raimondi: Note 5 Auch der Linksverteidiger agierte wie Sutter auf der anderen Seite tadellos und mit viel Einsatz.
Elsad Zverotic: Note 5 Im 4-1-4-1-System (nach der Roten Karte: 4-4-1) enorm laufstark im zentralen Mittelfeld. Eroberte viele Bälle, traute sich etwas zu. Ein böser Fehlpass. Musste angeschlagen ausgewechselt werden.
Gonzalo Zarate: Note 5 Erhielt früh einen Schlag aufs Knie. Liess sich davon nicht stören, wirbelte und dribbelte und zeigte eine gute Darbietung.
Christian Schneuwly: Note 4 Solid, ohne Einfluss. Wurde aus taktischen Gründen nach der Roten Karte gegen Ojala noch vor der Pause ausgewechselt.
Alexander Farnerud: Note 5,5 Der Schwede bewies endlich wieder einmal sein grosses Leistungsvermögen. Er war der Chef im Mittelfeld, gewann das Duell gegen den alten, langsamen Gennaro Gattuso deutlich. Farnerud lief und dirigierte, schlug den Freistoss vor dem 1:1 – und holte mit einem tollen Energieanfall den Elfmeter vor dem 2:1 heraus.
Raphael Nuzzolo: Note 5,5 Eine seiner besten Vorstellungen im YB-Dress. Verwandelte den Penalty zum 2:1 und schloss einen herrlichen Konter mit einem fantastischen Heber zum 3:1 ab.
Michael Frey: Note 4 Vermochte sich nicht durchzusetzen, verlor viele Bälle. Aber er war enorm einsatzfreudig und ein kämpferisches Vorbild.
Marco Bürki: Note 5 Kam nach 36 Minuten für Schneuwly. Der junge Verteidiger überzeugte mit gutem Stellungsspiel und viel Reife.
Alexander Gonzalez: Note 5 Kam nach 75 Minuten für Frey. Der schnelle, bissige Venezolaner brachte viel frischen Schwung in die Berner Offensive und war an einigen Aktionen beteiligt.
Pascal Doubai: ohne Note 87. Minute für Zverotic. Zu kurz im Einsatz für eine Note.
6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30870260
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 15:00 |
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03.12.2012  Zitat: YB ringt Sion in Unterzahl nieder Die Young Boys haben sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschiedet. Die Berner setzten sich zuhause gegen Sion mit 3:1 durch. Und dies, obwohl sie während über einer Stunde in Unterzahl agieren mussten. Für die Walliser war es die 1. Niederlage unter Pierre-André Schürmann.
Nach einer über weite Strecken enttäuschenden 1. Saisonhälfte ist den Young Boys ein versöhnlicher Hinrunden-Abschluss gelungen. Dank dem 3:1-Erfolg gegen Sion steigt das Team von Martin Rueda 2013 mit intakten Chancen auf die internationalen Plätze in die Rückrunde. Der Rückstand auf den Tabellen-4. Sion beträgt noch 8 Punkte. Mann des Spiels beim Sieg über die Walliser war Raphaël Nuzzolo mit 2 Treffern.
Turbulente 27. Minute
Vieles hatte jedoch nicht für einen YB-Sieg gesprochen. Zwar starteten die Gastgeber gut in die Begegnung, die 27. Minute sollte den Spielverlauf dann aber auf den Kopf stellen. Beim 1. Vorstoss von Sion entwischte Kyle Lafferty YB-Verteidiger Juhani Ojala, worauf der Finne den Stürmer zu Fall brachte. Schiedsrichter Nikolaj Hänni verwies Ojala wegen einer Notbremse des Feldes.
YB kämpft sich zurück
Den Freistoss im direkten Anschluss zirkelte Sions Michael Dingsdag traumhaft zur 1:0-Führung ins Netz. Es war dies der 1. Schuss der Gäste auf das YB-Tor überhaupt. Dank grossem Einsatz kam YB noch vor der Pause zum verdienten Ausgleich: Alain Nef traf nach einem Freistoss von Alexander Farnerud per Kopf zum 1:1.
Nuzzolos Doppelschlag
Auch in der Folge blieben die dezimierten Young Boys das bessere Team. In der 78. Minute wurde Farnerud von Keeper Andris Vanins im Strafraum gelegt, den fälligen Elfmeter verwandelte Nuzzolo platziert zum 2:1. Und Nuzzolo war es auch, der für die definitive Siegsicherung besorgt war. In der Nachspielzeit überlistete er Vanins sehenswert zum 3:1.
Operation bei Christoph Spycher
YB-Spieler Christoph Spycher muss sich wegen anhaltender Kniebeschwerden einer Operation unterziehen. Wie lange die Berner noch auf den 34-Jährigen verzichten müssen, ist offen. Seit dem 3:5 in der Europa League gegen Liverpool am 20. September stand der 47-fache Internationale nicht mehr in der Startformation. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ahl-nieder
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Dezember 2012, 23:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.02.2012  Zitat: Bürkis grosse Freude, Spychers Leid mit dem Knie
Der 19-jährige Verteidiger Marco Bürki überzeugte gegen Sion. Und Teamleader Christoph Spycher wird heute Montag in Biel operiert.
Strahlend steht Marco Bürki am Sonntagnachmittag in den Katakomben des Stade de Suisse, abgeklärt beantwortet er die Fragen der vielen Journalisten, locker geht er mit dem Rummel um seine Person um. Keine Spur von Nervosität oder Hektik.
Der junge YB-Spieler ist so cool und souverän wie zuvor auf dem Rasen – als habe er seinen 147. Einsatz bestritten. «Ich bin froh, haben wir gewonnen», sagt Bürki. Und: «Es freut mich, konnte ich mithelfen, die Vorrunde mit einem Erfolg abzuschliessen.» Oder: «Wir wollten diesen Sieg mehr.»
Bürkis tolle Bilanz: 3:0
Marco Bürkis Hauptrolle im letzten Super-League-Spiel der Young Boys im Jahr 2012 war eher nicht vorauszusehen gewesen. Doch weil mit Dusan Veskovac gegen Sion ein Innenverteidiger verletzt ausfiel und mit Juhani Ojala ein anderer in der ersten Halbzeit des Feldes verwiesen worden war, stand der 19-jährige Bürki auf einmal im Mittelpunkt des Geschehens.
Zuvor hatte er einzig am letzten Spieltag der letzten Saison rund 40 Sekunden Super-League-Erfahrung sammeln dürfen, als er beim 2:1-Erfolg in Basel in der Nachspielzeit eingewechselt worden war. «Natürlich war ich nervös, als es hiess, ich solle mich bereit machen für die Einwechslung», sagt Bürki am Sonntag. Er sei froh gewesen, habe er sich noch einige Minuten einlaufen dürfen. «Da gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Aber alle Trainer, Betreuer und Mitspieler sprachen mir Mut zu.»
Bürki betrat in der 34.Minute den Rasen, YB lag 0:1 in Rückstand, die ersten Interventionen gelangen ihm und beruhigten ihn, und am Ende eines äusserst beeindrucken Vortrags stand eine 3:0-Bilanz im Arbeitsblatt des zentralen Abwehrspielers. «Ich erhielt viel Unterstützung», sagt Bürki, «und neben Alain Nef ist es in der Innenverteidigung angenehm zu spielen.» Er sitze in der Kabine auch neben Nef und profitiere viel von dessen Erfahrung.
Fan von YB und Roman Bürki
Marco Bürkis Ziel ist es, bei YB einen Stammplatz zu erobern. Gelingt ihm das nicht, könnte er wie sein Bruder, der überzeugende GC-Torhüter Roman Bürki, möglicherweise irgendwann bei einem anderen Verein Spielpraxis sammeln. «Wir haben einen sehr engen Kontakt, und selbstverständlich drücke ich Roman immer die Daumen», sagt Marco Bürki, ehe er schmunzelnd anfügt: «Aber das heisst sicher nicht, dass ich GC-Fan bin.»
Marco Bürkis Herz gehört den Young Boys, hier spielt er seit sechs Jahren, und man spürt im Gespräch mit ihm den Stolz, für die Berner in der Super League agieren zu dürfen. «Die letzten Monate waren nicht immer einfach für mich», sagt er. In der Saisonvorbereitung im Sommer hatte Bürki einen Mittelfussbruch erlitten, er kehrte erst Ende Oktober wieder ins Training zurück und wurde zuletzt einige Male in der U-21-Mannschaft eingesetzt. «Die Schnelligkeit, das Stellungsspiel und die Aggressivität» nennt er als seine Stärken, allfällige Schwächen verrät der noch im Elternhaus in Münsingen wohnhafte Bürki augenzwinkernd nicht. Im nächsten Sommer schliesst er die Sport-Handelsschule in Bern ab, ehe er sich voll auf den Fussball konzentriert.
Spychers Schmerzen im Knie
Ein Berner YB-Akteur, Marco Bürki, steht hoffnungsvoll am Anfang seiner Karriere, ein anderer, Christoph Spycher, ist 15 Jahre älter und blickt auf eine äusserst erfolgreiche Laufbahn zurück. Spycher war Schweizer Meister mit GC, Bundesliga-Captain bei Frankfurt, er bestritt 47 Länderspiele und nahm an Europa- und Weltmeisterschaften teil. Seit Monaten aber plagt sich der 34-Jährige mit Schmerzen im rechten Knie herum, er wurde zuletzt bloss noch 45 Minuten gegen St. Gallen eingesetzt. «Wir haben viele Therapien versucht. Aber so konnte es nicht weitergehen», sagt Spycher am Sonntag.
Der YB-Führungsspieler wird deshalb heute in Biel am Knie operiert und fällt für längere Zeit aus. Gedanken an ein Karrierenende verschwendet Spycher jedoch keine. «Ich werde mir in der Rehabilitation genügend Zeit nehmen, wieder fit zu werden», sagt er. Bereits während seiner Zeit in Frankfurt war Spycher einmal am Knie operiert worden – und kehrte mit starken Leistungen wieder zurück. «Das ist auch diesmal das Ziel», sagt er. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22638859
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