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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 7. November 2012, 21:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.11.2012  Zitat: YB und die ewige Suche nach dem Befreiungsschlag
Dank dem Heimsieg vor zwei Wochen gegen Udinese hat YB in der Europa-League-Gruppe A nach wie vor Chancen auf ein Weiterkommen. Am Donnerstag im Rückspiel gegen den Serie-A-Klub (live ab 18.50 Uhr auf «SF zwei») soll zudem neuer Schwung für die Liga geholt werden - wieder einmal.
16 Punkte Rückstand auf Leader GC, schlechtester Saisonstart seit dem Wiederaufstieg vor 11 Jahren - YB ist im Tief. Da verkommt die Europa-League-Partie in Udine einerseits zur willkommenen Abwechslung, andererseits ergibt sich die Möglichkeit, mit einem guten Auftritt Schwung für die Liga zu holen.
Vom Auftrieb aus dem Erfolg vor 2 Wochen gegen Udinese (3:1) ist nicht mehr viel übrig geblieben. Der als Befreiungsschlag apostrophierte Sieg führte zu keiner Besserung. Auf eine gute Leistung folgte bei YB noch fast immer eine unbefriedigende, 2 Siege in Serie gab es in der heurigen Meisterschaft noch nie.
Patzer vermeiden - alles ist noch möglich
Vielfach führten Geschenke respektive grobe Eigenfehler - wie beim 0:2 am Samstag in Basel - zu Rückschlägen. Solche duldet es in Udine nicht. Die Ausgangslage in der schwierigen Gruppe A ist nicht schlecht: Zwar ist YB Letzter, aber Udinese und Anshi weisen nur einen Punkt, Leader Liverpool auch nur deren 3 mehr auf.
Bobadilla mit guten Erinnerungen
Bei den Bernern ruhen die Hoffnungen auf Stürmer Raul Bobadilla, der im Hinspiel alle 3 Tore markierte. Eine Sonderbewachung seitens der Italiener muss er laut Udinese-Trainer Francesco Guidolin nicht befürchten: «Wir müssen einfach das Spiel machen und dafür sorgen, dass Tempo und Intensität hoch sind.»
http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ungsschlag
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chato
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Verfasst: Donnerstag 8. November 2012, 01:27 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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wölfli sutter-nef-ojala-raimondi costanzo-zverotic farnerud zarate-bobadilla-nuzzolo
udinese - yb 1:2
di natale, bobadilla, farnerud
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. November 2012, 09:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.11.2012  Zitat: YB braucht in Udine einen Punkt
Trainer Martin Rueda strahlt vor dem Europa-League-Spiel der Young Boys in Udine Entschlossenheit aus. Zum Einsatz kommen dürfte heute jene Mannschaft, welche die Italiener vor zwei Wochen in Bern 3:1 besiegte.
Plötzlich hebt der stets so ruhige, zurückhaltende und höfliche Martin Rueda auf dem Podium im Stadio Friuli in Udine seine Stimme und sagt energisch: «Ob wir gegen ein B-Team von Udinese gespielt haben oder nicht, interessiert mich herzlich wenig. Wir haben vor zwei Wochen 3:1 gewonnen, und darauf sind wir sehr stolz.» Den Unmut des YB-Trainers ausgelöst hat ein italienischer Reporter, der glaubte, Rueda darauf hinweisen zu müssen, dass Udine vor zwei Wochen in Bern viele Spieler schonte und nicht mit der bestmöglichen Mannschaft antrat.
Rueda strahlt am Tag vor dem Spiel auch bei anderen Gelegenheiten demonstrative Entschlossenheit aus. YB sei nach Italien gekommen, um erneut zu gewinnen und damit die Chancen auf das Weiterkommen in der Europa League zu erhöhen, sagt er vor dem vierten Gruppenspiel, und: «Das 3:1 im Hinspiel war ein fantastischer Sieg, der uns viel Selbstvertrauen für diese Partie gibt.»
Vom Flughafen Bern-Belp flogen die Young Boys gestern nach Triest. Eine 20-minütige Busfahrt brachte das Team und die Delegation um Präsident Werner Müller dann ins nahe Udine. Neben den Langzeitverletzten Josh Simpson und Christoph Spycher machten auch der angeschlagene Josef Martinez und Ersatzgoalie Ivan Benito die Reise ins Friaul nicht mit. Benitos Muskelabriss im Oberschenkel sorgt bei Leo Kiener, dem Goalie der U-18-Equipe der Berner, für ein besonderes Erlebnis: Kiener wurde von Rueda als dritter Torhüter hinter Marco Wölfli und Yvon Mvogo nominiert und macht nun seine erste Europa-League-Reise mit.
Exakt 24 Stunden vor dem Anpfiff ihres vierten Gruppenspiels nahmen die Young Boys dann um 19 Uhr einen Augenschein im Stadio Friuli. Aufschlüsse über die Verfassung seiner Mannschaft benötigte Rueda vom Abschlusstraining allerdings nicht. Der Coach sagt, er habe sich längst für die Formation entschieden. «Ich halte an jenen Spielern fest, die schon in der ersten Begegnung mit Udine von Beginn an zum Einsatz kamen.»
Rueda hofft, dass sein Team erneut so überzeugend und selbstsicher auftritt wie vor zwei Wochen im Stade de Suisse. Linksverteidiger Mario Raimondi, der beim 0:2 in Basel am Samstag gefehlt hatte, meldete sich nach überstandener Grippe wieder gesund. Verteidiger Juhani Ojala wird in der Zentrale trotz des Patzers, der in Basel zum zweiten Gegentreffer führte, wieder den Vorzug gegenüber Dusan Veskovac erhalten. «Die letzten Spiele haben gezeigt, dass Ojala in der Innenverteidigung gut zu Alain Nef passt», sagt Rueda und schenkt dem finnischen Abwehrspieler daher heute erneut das Vertrauen.
Zugeknöpfter Udinese-Coach
Wie vor dem Hinspiel ist unsicher, ob sich Ojala, Nef und der Rest der YB-Abwehr heute mit Starstürmer Antonio Di Natale konfrontiert sehen. Udinese-Trainer Francesco Guidolin gab sich gestern wesentlicher zugeknöpfter als Rueda; er verriet wenig über die Aufstellung und schon gar nicht, ob er seinen Captain Di Natale heute wie schon in Bern zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen lässt. «Wir werden am Spieltag sicher die italienischen Zeitungen lesen. Vielleicht erfahren wir ja so, mit welcher Formation Udinese gegen uns antritt», sagt Rueda und schmunzelt. Der Unmut, der ihn zuvor packte, ist zu diesem Zeitpunkt längst verflogen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27007172
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. November 2012, 09:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.11.2012  Zitat: «Bei YB ist ständig etwas los»
Vor seiner Rückkehr nach Udine gab auch Verteidiger Alain Nef die Inkonstanz seines Teams Rätsel auf.
YB bekundet in der laufenden Meisterschaft grosse Probleme. Nun führte die Europa League Sie ins Friaul, wo Sie einst gelebt haben. Freuen Sie sich überhaupt auf das Rückspiel gegen Ihren ehemaligen Verein Udinese? Natürlich freue ich mich. Bei Udinese kam ich zwar nicht oft zum Einsatz, weil ich an Huelva und Triestina ausgeliehen wurde, aber nach vier Jahren wieder im Stadio Friuli antreten zu dürfen, ist speziell für mich. Und ich hoffe, dass uns die Europa League auch endlich Schwung für die Meisterschaft verleiht.
Vor zwei Wochen zeigte YB gegen Udinese beim 3:1 das wohl beste Spiel der Saison. Was erwarten Sie im zweiten Duell von Udinese? Udinese ist – wie wir – auch unter Druck. Die Mannschaft muss eine Reaktion zeigen. Das bedeutet für uns: Wir müssen mit derselben Aggressivität und mit dem Mut spielen wie beim 3:1. Wir sind in der Europa League immer noch im Rennen. Wenn wir gegen Udinese nochmals punkten, dann ist in unserer Gruppe für uns noch alles möglich.
Nach dem 0:2 in Basel am letzten Samstag schrieben die Medien, die Leistung auf dem Feld sei das Spiegelbild dessen, was sich auf der Chefetage abspielt. Stimmen Sie dem zu? Als Spieler hat man wenig Einfluss auf das, was die Vereinsleitung entscheidet. Wir müssen auf dem Feld unsere Leistung bringen. Doch wir schaffen es diese Saison nicht, zwei Spiele hintereinander zu gewinnen. Dieses Auf und Ab ist ein grosses Problem. Dabei haben wir bewiesen, welches Potenzial in uns steckt, nicht zuletzt gegen Udinese. Aber wir haben null Konstanz.
Woran liegt das? Wenn ich das wüsste. Uns unterlaufen zu viele individuelle Fehler, und immer sind es wieder andere Spieler, die patzen. Wir haben als Mannschaft Mühe, auf einen Rückstand zu reagieren, um die Partie noch zu wenden. Und wenn wir dann wie gegen Basel durch zwei individuelle Fehler zwei Gegentore kassieren, wird es besonders schwer. Insgesamt war unsere Leistung in Basel nicht so schlecht, aber wir machten die entscheidenden Fehler. Wir sind nicht in der Lage, vier, fünf Spiele auf solidem Niveau durchzuspielen. Diese Inkonstanz gibt zu denken. Jeder muss sich selbst hinterfragen.
Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Leistungen in dieser Saison? Sicher hatte ich schon bessere Phasen, und ich bin ja nicht der Spieler, der in einer Partie vier Tore erzielt und alles reisst. Ich weiss aus Erfahrung, dass es im Fussball schnell ändern kann. Vorbei ist für YB noch gar nichts, weder in der Meisterschaft noch in der Europa League oder im Schweizer Cup. Diese Zuversicht versuche ich meinen Teamkollegen zu vermitteln. Es geht gar nicht, sich in schwierigen Situationen hängen zu lassen.
Bei YB ist die Unruhe permanent. Haben Sie solches schon bei einem anderen Verein erlebt? Ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahren hier in Bern, und Ruhe habe ich seither eigentlich nie erlebt. Doch das ist ja nicht nur bei YB der Fall, sondern bei vielen Vereinen in der Schweiz. Bei Udinese habe ich wahrlich viele Spieler kommen und gehen gesehen, aber in der Super League empfinde ich die ständigen Wechsel und Umwälzungen als extremer. Man denke nur an die vergangene Saison, was da alles vonstattenging. Ich sage nicht, bei YB sei ständig Unruhe, aber hier ist immer irgendetwas los. Doch ich wiederhole: Als Spieler darf das keine Ausrede sein, wir müssen unsere Leistung bringen. YB erfüllt alle Verpflichtungen gegenüber den Spielern, keiner muss auf den Lohn warten, da habe ich in Spanien und bei Triestina anderes erlebt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Be ... y/13975033
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. November 2012, 17:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.11.2012  Zitat: YB zu Gast bei Udinese
Wölfli verblüfft Italiener
Nach seinem Flop gegen Basel hat Marco Wölfli (30) heute in Udine vieles gutzumachen. Die italienischen Journalisten hat er schon mal im Sack.
Italien ist Fussball-Land. Udine im Friaul ist Provinz. 100 000 Einwohner. Ein wenig verschlafen. Eine Universität mit 16 000 Studenten und angesehener Medizin-Fakultät. Und ein Klub ohne Titel. Oder doch? Udinese Calcio hat gewonnen: Den Intertoto-Cup. Den Mitropa-Pokal. Den englisch-italienischen Cup. Zweimal die Serie B. Dreimal die Serie C. Und den Cup der Serie C. Basta. Fussballprovinz.
Aber im Stadio Friuli fanden drei Gruppenspiele der WM 1990 statt. Die Einrichtung für die Pressearbeit ist gediegen. YB-Coach Martin Rueda wirkt nervös. Wölfli cool. Zuerst gibt er die üblichen Phrasen von sich. Ein Sieg hier wäre eine kleine Sensation (19 Uhr live SF2). Ans «Hinspiel» in Bern habe er nur schöne Erinnerungen.
Spannend wirds erst, als das Gespräch mit den italienischen Journalisten auf Wölflis Herkunft gelenkt wird. «Meine Mutter kommt aus Sizilien», sagt der Keeper. Woher genau? «Aus Torretta in der Nähe von Palermo.» Er sei oft dort und kenne die Region leidlich. Aber im Friaul sei er zum ersten Mal. «Da müssen Sie aufpassen, dass der Zamparini sie nicht gleich holt», sagt der Reporter – und lacht. Wölfli lacht artig mit. Zamparini ist der Präsident von US Palermo.
Dann spricht der Reporter Wölfli auf Raul Bobadilla an, den dreifachen Torschützen aus dem Hinspiel, der Fussball-Italien einigermassen beeindruckt hat. Zumindest dermassen, dass die «Gazzetta dello Sport» ein Interview mit ihm abdruckte. Darin sagte er, er könne sich sehr gut vorstellen in Italien zu spielen. Er denke immer stärker an die Serie A, das sei eine äusserst attraktive Liga. Er liebe Italien, fliege zum Shoppen regelmässig nach Mailand. Inter sei sein Lieblingsklub.
Klar, dass Wölfli da als Halb-Italiener, der die lokalen Journalisten mit seinem perfekten Italienisch verblüfft, auch in dieselbe Ecke gedrängt wird. «Es ist schön in Europa zu spielen», sagt Wölfli dazu. In der «Gazzetta» steht heute: «Eine Erfahrung im Ausland zu machen würde mir nicht missfallen.» Und sein Idol sei Buffon. Wölflis Antwort auf die besten Goalies war: Gigi Buffon, Joe Hart und Manuel Neuer. So geht das... http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 98934.html
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Haribo
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Verfasst: Donnerstag 8. November 2012, 21:48 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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bravo yb, das isch ä super leischtig gsi hüt abe. hät ehrlech gseit nachem 1:1 nid dänkt das yb das spiel no wird gwinne! 
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shalako
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Verfasst: Freitag 9. November 2012, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.11.2012  Zitat: Berner Jubelschreie in Udine
YB ist in Udine für einen entschlossenen, mutigen Auftritt belohnt worden und hat 3:2 gewonnen. Nach dem zweiten Sieg gegen die Italiener sind die Chancen auf das Weiterkommen in der Europa League intakt.
Als er vorbei war, dieser kurzweilige Schlagabtausch zwischen dem Serie-A-Verein Udinese und dem Super-League-Klub YB, da schauten sich die Italiener verwundert in die Augen, und die Berner fielen sich freudestrahlend um den Hals. Drei Tore waren den Young Boys gelungen, zwei nur hatten sie dem Gegner zugestanden. Dem 3:1 im Hinspiel vor zwei Wochen im Stade de Suisse liess YB gestern ein 3:2 folgen.
Gegen ein Udinese, das zuvor zuhause seit sieben internationalen Spielen ungeschlagen gewesen war, gegen ein Udinese, dessen Trainer Francesco Guidolin seine bestmögliche Mannschaft inklusive Stürmerstar Antonio Di Natale von Beginn weg auf den Platz geschickt hatte. Deshalb mischte sich in die Freude von Trainer Martin Rueda auch eine gewisse Genugtuung. Es hatte ihn geärgert, wie ihn die italienische Presse vor der Partie darauf hinwies, dass im Hinspiel ein paar der Udinese-Stammspieler geschont worden waren. «Von wegen Udinese B», sagte Rueda jetzt, «wir haben zwei Mal gegen einen Serie-A-Klub gewonnen. Mein Team hat mich beeindruckt, ich bin sehr stolz.»
Der Coach der Berner wirkte in diesem Moment so gelöst wie schon lange nicht mehr. Die Leistung der Mannschaft, der neuerliche Sieg gegen Udine schien eine Last von seinen Schultern zu nehmen. Und es war ja auch wirklich beeindruckend, wie die Young Boys im halbleeren Stadio Friuli (die 400 YB-Anhänger, deren Fanzug mit Verspätung in Udine eintraf schafften es gerade noch rechtzeitig ins Stadion) auftraten. Der entschlossene Blick in den Augen der Spieler war fast bis auf die Tribüne zu sehen. Mit Verve suchten sie den Zweikampf, rasch versuchten sie vor das Tor vorzustossen, konzentriert und leidenschaftlich verteidigten sie nach Ballverlusten.
«Tore im richtigen Moment»
Und wieder ging Raùl Bobadilla vorneweg. Der Stürmer setzte seinen Körper im Zweikampf mit den Gegenspielern beherzt ein. Immerzu versuchte er, sich in ihrem Rücken fortzuschleichen, und in der 27. Minute trat er dann mit seinem rechten Fuss einen Freistoss in die linke Ecke des Udinese-Tors. Der Treffer be-deutete das 1:0 und es war der vierte Torerfolg im zweiten Spiel gegen Udinese für den Argentinier, der kürlich in einem Interview mit der «Gazzetta dello Sport» seine Bewunderung für Italien und seinen Fussball kundgetan hatte.
Weil Goalie Marco Wölfli in der 44. Minute den Penalty von Di Natale (Verteidiger Alain Nef hatte Gegenspieler Mathias Ranégie in den Rücken gestossen) parierte, führte YB bis zur 47. Minute, dann aber liess Wölfli einen hohen Ball vor die Füsse Di Natales abklatschen, diesen zweiten «Elfmeter» liess der Torjäger nicht ungenutzt.
Es hiess 1:1; plötzlich schlichen sich Zweifel ein bei den Bernern, und die Dominanz kam ihnen abhanden. «Doch wir haben die Tore heute im richtigen Moment erzielt», sagte Rueda. In einer ruhigen Phase des Spiels übernahm Alexander Farnerud in der 65. Minute den Ball im Mittelfeld und nach einem kurzen, prüfenden Blick schoss er den Ball aus gut 25 Metern tückisch zum 2:1 an Udinese-Goalie Zelijko Brkic vorbei.
Wölfli hält den Sieg fest
Der Keeper aus Serbien ermöglichte YB wenig später mit einem Abpraller das 3:1 durch Raphael Nuzzolo. Was danach folgte, war die Rehabilitation von Marco Wölfli. In der 75. Minute und in der 90. Minute wehrte sich der Torhüter hervorragend gegen die Abschlussversuche des Schweden Ranégie.
Die Mitspieler bestürmten ihren Captain nach dem Schlusspfiff und gratulierten ihm nach dem 3:2 zu seiner Leistung. In zwei Wochen reisen die Young Boys mit sechs Zählern und intakten Chancen auf die Qualifikation für den Sechzehntelfinal zum FC Liverpool. Tausende YB-Fans haben sich bereits zur Reise an die Anfield Road entschlossen. Nach dem Sieg in Udine dürfte der Berner Andrang im Westen Englands noch grösser werden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28988054
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 9. November 2012, 09:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.11.2012  Zitat: Wölflis «Fingerspitzengefühl» und Bobadillas Rechnung
Der verdiente 3:2-Sieg in Udine bringt YB auch Lob von höchster Stelle des Gegners ein. Die sechs Punkte und der grosse Auswärtssieg in der Europa League geben den Spielern lange vermisstes Selbstvertrauen.
Den Bann brach der Präsident. Giampaolo Pozzo passt ins klischierte Bild des italienischen Fussball-Magistraten: Die ernste Miene, der scharfe Blick, die getönte Brille. Der Präsident von Udinese Calcio, dem Serie-A-Verein mit dem Millionenbudget, diesem umtriebigen Klub mit dem riesigen Scoutingnetz, musste eine Heimniederlage erklären – gegen die in Italien wenig beachteten Young Boys.
Pozzo sprach also als Erster, erst nur widerwillig, schliesslich aber ausführlich, er erwähnte das «überraschend hohe Niveau der Gäste, vor allem im physischen Bereich». Das Selbstbewusstsein ist dem Favoriten aus Italien durch die 2:3-Niederlage im Europa-League-Gruppenspiel aber offenbar nicht abhandengekommen. Pozzo meinte, «ein Gegner muss ein fantastisches Spiel zeigen, um in diesem Stadion zu gewinnen».
«Endlich hat sich das ausbezahlt»
Ob sich die Young Boys kurz nach der aufwühlenden, hin und her wogenden Partie bereits bewusst waren, was eben geschehen war, schien nicht immer so ganz sicher. Mario Raimondi sagte fast verlegen, sie hätten ja aus dem Hinspiel gewusst, «dass ein Serie-A-Verein nicht unbezwingbar ist». Der Linksverteidiger hob die Risiken hervor, die YB genommen habe, «endlich hat sich das wieder ausbezahlt, wir sind enorm viel gelaufen und haben hart gekämpft».
Viele YB-Akteure agierten beim grossen Sieg in Udine prägend, einer aber glänzte in beiden Spielen: Mit vier Toren in den zwei Begegnungen mit den Friaulern hat der Argentinier grossen Anteil an den sechs Punkten, die YB in der Europa League nun gesammelt hat. Verschmitzt lächelte Bobadilla gestern Abend in die Kameras der italienischen Reporter – bereits seit dem Hinspiel steht er bei ihnen hoch im Kurs.
Der oft impulsive, aufbrausende Stürmer zeigte sich nach dem Erfolg ganz entspannt, fast scheu. Der Stier kann auch anschmiegsam sein. «Vier Tore gegen so ein Team zu erzielen, freut mich enorm», sagte Bobadilla und rechnete eifrig vor, wie stark verbessert die Ausgangslage für YB mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage Liverpools gegen Anschi (0:1) nun sei. «In diesem Wettbewerb hat man uns zu früh abgeschrieben.»
Di Natale auf Video
Aber weil die Young Boys in diesem unterhaltsamen, enorm schnellen Spiel eine herausragende Leistung zeigten, gab es gleich mehrere Matchwinner. Marco Wölfli erlebte ein Auf und Ab, er parierte den Penalty eines Stürmers von internationaler Klasse, er griff beim Gegentor daneben, bevor er für YB am Schluss den Sieg festhielt. «Ich habe zwar Di Natales Penaltys tatsächlich noch auf Video studiert, aber sie waren zu vielseitig, um daraus eine Tendenz zu erkennen», sagte der überglückliche Captain. «Dass ich so lange stehen blieb, war Bauchgefühl.» Beinahe glaubte der Beobachter in Udine, im rasanten Schlagabtausch Tendenzen der laufenden YB-Saison zu erkennen: Druckphasen folgten auf Fehler, Tore auf Gegentore. Wölfli meinte, er habe die Aussicht auf den Sieg nie aufgegeben, auch nach dem Fehler nicht. «Nach der Parade mit den Fingerspitzen in der 90. Minute wusste ich, dass wir es packen.»
Und nach Pozzos Komplimenten, Bobadillas Rechnungen und Wölflis Grosstaten steht fest: Die Young Boys haben sich in der ziemlich kalten norditalienischen Nacht also nicht nur drei Punkte, sondern auch einigen Respekt erkämpft. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31258146
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shalako
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Verfasst: Freitag 9. November 2012, 09:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.11.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Udinese
Raùl Bobadilla war erneut der stärkste YB-Spieler. Beim 3:2 in Udinese gefiel aber das ganze Team.
Marco Wölfli: Note 5 Welch ein Abend für den Goalie. Wölfli leistete sich vor dem 1:1 einen Fehler. Diesem stehen nach dem 3:2-Sieg aber der gehaltene Penalty und drei tolle Paraden in der zweiten Halbzeit gegen Udinese-Stürmer Ranégie gegenüber.
Scott Sutter: Note 4,5 Der Rechtsverteidiger erledigte seinen Job solid. Offensivaktionen liess Gegenspieler Armero selten zu.
Alain Nef: Note 4,5 Ungestüm verursachte der Innenverteidiger den Penalty kurz vor der Pause. Ansonsten agierte Nef konzentriert und sicher.
Dusan Veskovac: Note 5 Der Serbe stand anstelle Ojalas in der Startformation. Veskovac brauchte indes keine Anlaufzeit und war sofort im Spiel. Gegen den quirligen Di Natale war das auch nötig.
Mario Raimondi: Note 4,5 Nach überstandener Grippe verteidigte Raimondi wieder hinten links. Wie Sutter auf rechts beschränkte er sich in erster Linie auf die Defensivaufgaben.
Elsad Zverotic: Note 5 Zverotic liebt internationale Spiele: Gestern scheute der Nationalspieler Montenegros keinen Zweikampf. Gonzalo Zarate: Note 5 Der Argentinier agierte nicht ganz so auffällig wie Landsmann Bobadilla. Mit seiner Beweglichkeit und Übersicht, vor allem aber mit der Vorarbeit zum 3:1 war er enorm wichtig für YB.
Christian Schneuwly: Note 5 Der Mittelfeldspieler rückte anstelle Moreno Costanzos in die Mannschaft. Schneuwly war sehr beflissen und vermochte das Spiel – auch wenn nicht immer fehlerfrei – zu prägen.
Alexander Farnerud: Note 4,5 Nach einer sehr unauffälligen Leistung in der ersten Halbzeit gewann der Schwede Einfluss auf das Spiel und erzielte ein herrliches Tor zum 2:1.
Raphaël Nuzzolo: Note 4,5 Nuzzolo half Raimondi auf der linken Seite bei der Defensivarbeit und stellte das Offensivspiel zurück. Nach dem Abpraller bei Udinese-Goalie Brkic stand er genau richtig und traf zum 3:1.
Raúl Bobadilla: Note 5,5 Der Argentinier ist auch für hartgesottene Serie-A-Verteidiger wie Udineses Domizzi, Danilo und Coda ein Alptraum. Sie kamen mit der Kraft und der Cleverness Bobadillas erneut nicht zurecht. Vier Treffer gelangen dem Stürmer in zwei Spielen gegen die Italiener. Das Interesse an Bobadilla in Italien wird auch nach dem Auftritt gestern anhalten.
Pascal Doubai (74.Minute für Schneuwly), Alexander Gonzalez (82. für Zarate) und Michael Frey (88. für Bobadilla) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28155263
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shalako
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Verfasst: Freitag 9. November 2012, 09:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.11.2012  Zitat: YB nach zweitem Sieg gegen Udinese weiter im Rennen
Die Young Boys haben 14 Tage nach dem Heimsieg gegen Udinese auch auswärts gewonnen. Dank einem Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit durch Farnerud und Nuzzolo siegten die Berner 3:2.
Durch den Sieg sind die Berner Young Boys nahe an Platz 2. Die Berner überholten Udinese und schlossen mit sechs Punkten zu Liverpool auf. Damit wird das nächste Spiel von YB in zwei Wochen in England zu einem vorweggenommenen Final um Platz 2.
Zwischen der 65. und 73. Minute entschieden die Young Boys das Spiel. Zunächst traf der Schwede Alexander Farnerud mit einem Flachschuss aus rund 25 Metern präzise in die linke Ecke, acht Minuten später erzielte Raphael Nuzzolo den dritten Treffer. Aus wenigen Metern brauchte er den Ball nur noch über die Linie zu schieben, nachdem Udinese-Torhüter Brkic den Schuss von Gonzalo Zarate nach vorne hatte abprallen lassen.
Bobadilla sehr gefährlich
Die Berner zeigten auch in Udine eine gute Leistung, besser jedenfalls als so oft bei ihren Auftritten in der Super League. Hinten standen die Berner solide und vorne war vor allem Raul Bobadilla sehr gefährlich. Der Argentinier, der beim 3:1-Sieg in Bern alle drei YB-Tore erzielte hatte, war auch in Italien erfolgreich.
Nach 26 Minuten traf er mittels Freistoss aus 20 Metern flach ins Tor. Brkic hatte auch bei diesem Gegentreffer nicht sicher gewirkt. Er spekulierte falsch und wurde vom Ball, den Bobadilla flach an der Mauer vorbei zirkelte, statt darüber zu schlenzen, überrascht.
Wölfli hatte auch gute Szenen
Udinese spielte im Vergleich zum Auftritt in Bern diesmal zwar mit den meisten Stammspielern, doch das reichte nicht. Gefahr ging meist nur von Antonio Di Natale aus. Der 35-jährige Topskorer erzielte denn auch kurz nach der Pause den zwischenzeitlichen Ausgleich, als YB-Goalie Marco Wölfli bei einer Flanke patzte.
Doch Wölfli hatte auch gute Szenen. Die beste war der abgewehrte Penalty gegen Di Natale unmittelbar vor der Pause. Entscheidend war zudem sein Reflex gegen den Kopfball des Schweden Ranegie kurz nach dem 2:1-Führungstor von YB sowie die Parade gegen den abgefälschten Schuss von Ranegie in der 90. Minute. Geschlagen geben hatte er sich zuvor nur von Fabbrini müssen, dem nach 82 Minuten der Anschlusstreffer gelang. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/14804116
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