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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Mai 2012, 10:01 
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Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Luzern

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Samstag, 5. Mai 2012
Zeit: 19:45 Uhr

Bild



Webseiten FC Luzern:
http://www.fcl.ch
http://fcl.fan-fotos.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-luzern/startseite/verein_434.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Luzern
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Luze ... 0358724468
http://www.swissporarena.ch
http://www.stades.ch/Luzern-Arena-photos.html

Forum FC Luzern:
http://www.fclforum.lu/

Fotos FC Luzern:
http://fcl.fan-fotos.ch

Statistiken / Vergleiche vs. FC Luzern:
http://www.football.ch/sfl/777818/de/team.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/bsc-youn ... 75697.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Lucerne
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-luzern
http://de.soccerway.com/matches/2012/05 ... rn/1239092
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2017
http://www.fussballtransfers.com/live-e ... rn-1239092


Zuletzt geändert von Rino am Mittwoch 9. Mai 2012, 17:20, insgesamt 2-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Mai 2012, 10:50 
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Beiträge: 738
luzern ist seit acht spielen ungeschlagen! es wird wird ein harter fight um den zweiten platz geben. bin gespannt ob sich unsere truppe von den letzten turbulenten tagen etwas erholt hat.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Mai 2012, 12:21 
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-------------------Wölfli-----------------------
Gonzalez-------Nef-------Veskovac-----Spycher
-----------------Silberbauer-------------------
-----------Costanzo---------Farnerud----------
Mayuka--------------Bobadilla----------Simpson

BSC Young Boys - FC Luzern 3:1

Tore:

BSC Young Boys: Costanzo, Mayuka, Bobadilla
FC Luzern: Winter

Zuschauer: 21'600


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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Mai 2012, 21:34 
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Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Ausblick auf YB - Luzern

BSC Young Boys - FC Luzern, Samstag, 5. Mai 2012, 19:45 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich wie folgt:

Einsatz fraglich:
Christoph Spycher (Rippenprellung).

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 16'800 Tickets (davon 13'500 Jahreskarten) abgesetzt.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:MP YB - Luzern

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

Folgende YB-Teams sind am Wochenende im Einsatz:
Sa, Echallens - U21, 17:00 Uhr, 3 Sapins, Echallens
Sa, U18 - Zürich, 14:00 Uhr, Neufeld
Sa, U16 - Zürich, 14:00 Uhr, Neufeld
So, Nord vaudois - U15, 15:45 Uhr, Yverdon
So, Nord vaudois - U14, 15:45 Uhr, Yverdon
Sa, U13 - Thun, 11:00 Uhr, Neufeld

YB-Cupsieger-Team von 1977 am Samstag zu Gast

Im Rahmen der Partie YB - Luzern ist die Cupsieger-Mannschaft der Young Boys von 1977 (1:0-Sieg gegen St. Gallen) zu Gast im Stade de Suisse Nationalstadion.
Zu Gast sein werden u.a.: Kurt Linder (Trainer), Louis Moser (Sportchef), Ralph Zloczower (Präsident), Fredy Häner (Physio), Jan Andersen (Torschütze, reist aus Dänemark an), Karl Odermatt, Urs Siegenthaler (DFB), Köbi Brechbühl, Heinz Rebmann, Walter Eichenberger, Martin Trümpler, Peter Mast, Rolf Vögeli, Jean-Marie Conz, Jean-Claude Bruttin.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Mai 2012, 23:01 
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silberbauer
vitkieviez-costanzo-farni-simpson
bobadilla

yb - fc luzern 2:0

farni, bobadilla


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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Mai 2012, 08:55 
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05.05.2012

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Europacup-Plätze im Fokus

Duell um Rang 2 zwischen YB und dem FC Luzern in Bern

In den verbleibenden vier Runden in der Super League interessiert einzig noch der Kampf um die europäischen Plätze. In Bern kommt es heute zwischen YB und Luzern zum Duell zum Rang 2. Die beiden Duellanten dürfen sich die grössten Chancen ausrechnen, im Juli und August an der Qualifikation für die Europa League teilnehmen zu dürfen.

Falls Luzern aber den Cup-Final gegen Basel gewinnt und in der Meisterschaft bis am Schluss der Saison auf Platz 2 oder 3 verbleibt, dann berechtigt auch der 4. Platz zur Europacup-Teilnahme. Beides ist jedoch unsicher, da die Innerschweizer theoretisch noch immer von YB, Servette, Thun und Zürich überholt werden könnten.

Im zweiten Spiel nach der Entlassung von Trainer Christian Gross haben die Young Boys heute Abend (auf 19.45 Uhr verschobener Spielbeginn wegen der BEA) die Möglichkeit, bis auf einen Punkt zum zweitplacierten FC Luzern aufzuschliessen. Danach treffen die Berner noch auf Thun (auswärts), Sitten und Basel (auswärts), während die Innerschweizer noch zweimal zu Hause gegen Lausanne und Thun sowie am Schluss in Sitten anzutreten haben.

Für FCL-Trainer Murat Yakin wird es angesichts der seit einem halben Jahr andauernden Sieglosigkeit auf fremden Terrains oberstes Ziel sein, im Stade de Suisse ein Remis zu erreichen. Damit hielte er den direkten Konkurrenten um Platz 2 auf Vier-Punkte-Distanz.

Den vierten Platz verteidigen möchte der wieder erstarkte Servette FC, welcher seit dem Trainerwechsel die Young Boys und die Grasshoppers geschlagen hat. Allerdings ist gut möglich, dass den Genfern wegen den finanziellen Problemen noch Punkte abgezogen werden oder gar die Lizenz entzogen werden könnte.

Im Stade de Genève steht morgen das vierte Léman-Derby seit der Rückkehr von Servette und Lausanne in die Axpo Super League auf dem Programm. Am ehesten bedrängt könnten die Genfer auf ihrem möglichen Europa-League-Platz noch vom FC Thun, der allerdings am Wochenende spielfrei ist.

Um Werbung in eigener Sache geht es für die Spieler des FC Zürich im Klassiker gegen den frisch gekürten Meister Basel. Nur noch viermal haben die FCZ-Spieler die Möglichkeit, sich ihrem kommenden Trainer Rolf Fringer für die nächste Saison zu empfehlen.

Noch mit Trainer Rolland Courbis an der Seitenlinie absolviert der FC Sion morgen sein zweitletztes Heimspiel gegen die Grasshoppers. Der Franzose hat bereits bekanntgegeben, dass er zahlreiche Spieler schonen wird, damit diese neue Kräfte für die wichtige Barrage schöpfen können.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 56674.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Mai 2012, 09:28 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Mai 2012, 11:16 
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05.05.2012

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Farneruds Blick auf turbulente Tage

Vor dem Heimspiel gegen Luzern und nach dem Trainerwechsel und dem 1:0 gegen Zürich sagt Farnerud: «Der Ehrgeiz war auch vorher da gewesen.» Der ruhige Schwede bietet eine pragmatische Sichtweise auf die letzten Tage.

Vielleicht ist es die nordische Gelassenheit. YB hat mal wieder turbulente Tage hinter sich; nach der sportlichen Talfahrt wurde mit der Freistellung von Trainer Christian Gross die Notbremse gezogen und zwei Tage später gegen den FC Zürich der erste Sieg seit vier Spielen realisiert. Nach oder beinahe noch mittendrin in diesem Beben hinter den Kulissen der Young Boys sitzt Alexander Farnerud in der Sonne vor dem Stadion, geniesst ein paar freie Minuten vor dem Nachmittagstraining und sagt: «Verändert hat sich nicht viel.» Der schwedische Mittelfeldspieler ist seit bald eineinhalb Jahren bei YB und denkt lieber über die nächsten als über die letzten Tage nach. «Uns geht es nach dem Sieg besser. Das waren wichtige Punkte, und das zeigt uns: Wir können noch gewinnen.» Aber Farnerud hält mit Nachdruck fest: «Der Ehrgeiz war auch vorher da gewesen. In den Trainings sehe ich die gleiche Motivation.» Beharrlich verzichtet Farnerud darauf, den Trainerwechsel als Argument für die etwas befreitere Vorstellung gegen den FCZ am Dienstag anzuführen. «Gegen Servette etwa kippte das Spiel auf ärgerliche Weise. Wir führten, und zogen uns dann zu weit zurück», äussert sich der Aufbauer zur 1:2-Niederlage in Genf, die seinem Ex-Trainer Gross endgültig den Job kostete. Ob und was sich genau im Gefüge des Teams geändert hat, weiss er nicht, «ich kann ja nicht in die Köpfe meiner Mitspieler sehen.»

«Es ging mir nicht immer gut»

Dass aber auch Farnerud selbst zuletzt gelitten hat, diesen Eindruck wird man nicht los. «Es ging mir nicht immer gut», gibt er zu. Am Dienstag ist Farnerud 28 Jahre alt geworden, dank den ersehnten drei Punkten konnte er also doppelt feiern. Der vierfache Saisontorschütze hat aber keine einfachen Monate hinter sich. Noch im Oktober letzten Jahres verlängerte er seinen Vertrag bei den Young Boys vorzeitig bis 2016. Schnell hatte er sich in Bern eingelebt, auf und neben dem Platz, und ebenso schnell war er als Fussballer mitunter stärker in die Pflicht genommen worden als andere. YB stehe und falle mit Farnerud, hiess es, als die Leistungen der Berner stagnierten. Und der Druck auf Farnerud nahm zu, als die Negativtendenz anhielt und sich das YB-Spiel immer mehr in der eigenen Ideenlosigkeit festfuhr. Er selbst glaubt, diesen Druck nicht gespürt zu haben; «vielleicht liegt es daran, dass ich selten Zeitung lese», fügt er lachend an. Jeder habe auf dem Platz seine Aufgabe, meint Farnerud, aber zuweilen bekam man bei YB den Eindruck, Farnerud müsse neben dem teils überforderten Michael Silberbauer im Mittelfeld nicht nur das Spiel machen, sondern gleichzeitig Löcher in der Defensive stopfen.

Neben dem Platz erlitt der Vater einer knapp 17 Monate alten Tochter einen persönlichen Schicksalsschlag: Im Dezember verstarb sein Vater nach langer Krankheit. «Das war sehr hart, und das ist es heute noch.» Er habe aber immer versucht, auf dem Platz nur an Fussball zu denken, «das klappt manchmal gut, manchmal weniger gut.»

Erleichterung – dank dem Sieg

Mit dem Ende der Ära Gross ist bei YB ein neues Kapitel angebrochen. Auch für Alexander Farnerud ändert sich vielleicht etwas, vielleicht ist der Druck jetzt auf mehrere Schultern verteilt, vielleicht agieren er und seine Mitspieler befreiter. «Die gelöste Stimmung herrscht wegen des Sieges gegen Zürich, nicht wegen des Trainerwechsels», hält er fest. Das grosse Ziel bei YB bleibt Europa. Die Qualifikation für den internationalen Bewerb sei für alle rund um YB wichtig, meint er, «für uns als Team, den Verein, die Fans». Ein erster Schritt dazu bietet sich im Heimspiel heute gegen den Tabellenzweiten Luzern. «Ein Sieg? Das wäre optimal. Aber wenn wir danach die restlichen Spiele verlieren, ist auch das wertlos.» Hier dringt sie wieder durch, die nordische Gelassenheit des Pragmatikers Farnerud.


Chance zur Bestätigung

«Wunderschön», sagt YB-Interimstrainer Erminio Piserchia, als er auf dem Balkon des Stade de Suisse bei sonnigem Wetter auf den prächtig grünen Naturrasen hinunterblickt. Zusammen mit Assistent und U-18-Trainer Thomas

Häberli hat der Nachwuchschef vor fünf Tagen die erste Mannschaft übernommen und bestreitet mit ihr heute Abend gegen Luzern bereits das zweite Heimspiel. Nach dem Erfolg gegen Zürich hat Piserchia in den wenigen Einheiten «viel Gutes» gesehen. Ausser Christoph Spycher, der wegen einer Rippenprellung limitiert trainiert, stehen Piserchia erneut alle Spieler zur Verfügung. Aus 24 Profis darf er 18 für die Partie nominieren, er muss aber auch 6 Akteure auf die Tribüne verbannen. «Das ist noch immer schwer», sagt er. In die Karten lässt sich der Baselbieter vor dem Spiel nicht blicken, «keiner der bisherigen Stammspieler darf sich aber in falscher Sicherheit wiegen.»

Vom FCL erwartet Piserchia die gewohnte defensive Stabilität. «Aber ich halte es mit der Vorbereitung wie schon gegen Zürich», sagt Piserchia, «zwei, drei punktuelle Hinweise, ansonsten konzentrieren wir uns auf unser Spiel.» Die Partie birgt auch in der Tabelle Brisanz: Siegen die Young Boys, sind sie bis auf einen Punkt an den Innerschweizern und Rang 2 dran – verliert YB und bezwingt Servette zu Hause Lausanne, rutschen die Berner auf Platz 4 ab.



http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10305000

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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Mai 2012, 11:23 
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05.05.2012

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Der Appell des Teamleaders

Der mehrsprachige Christoph Spycher ist die wichtigste Ansprechperson innerhalb der Mannschaft. Nach der Entlassung von Gross war der angeschlagene Vizecaptain bemüht, Gräben zuzuschütten.

Die Trennung von Christian Gross hat ausserhalb des Klubs sehr viele Emotionen ausgelöst. Die Zahl der Personen, die erleichtert sind, dass sich YB vom 58-jährigen Höngger trennte, ist ein Vielfaches grösser als jene, die seinen unfreiwilligen Abgang bedauern. Auch innerhalb des Teams sind die Gewichte einseitig verteilt: Zu den Befürwortern von Gross gehören die Südamerikaner Bobadílla, González, Martínez und Vitkieviez sowie Veskovac und Zverotic. Alle anderen weinen dem strengen Zürcher keine Träne nach. Nachdem sich Gross am Montag von der Mannschaft verabschiedet hatte, seien alle sehr aufgewühlt gewesen, sagt Christoph Spycher rückblickend. Als Leader und Mitglied des Spielerrats der Young Boys hielt er es für angebracht, seine Kollegen daran zu erinnern, wie kontraproduktiv es nun sein könnte, wenn sie sich gegenseitig Vorwürfe machten und weitere Gräben aufrissen. «Wir sitzen alle im gleichen Boot und kommen nur aus Krise raus, wenn wir solidarisch auftreten und nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht.»

Viel Konkurrenz – viele Konflikte

Die Stimmung in der YB-Kabine ist schon länger nicht die beste. Nicht nur wegen der miserablen Rückrunde, sondern auch wegen der Grösse des Kaders. 25 fast gleichwertige Fussballer streiten um 11 Plätze: Das ergibt zwangsläufig Konflikte. Jeder Akteur, der über längere Zeit nicht zum Einsatz kommt, ist unzufrieden. Spycher, der in den fünf Jahren bei Eintracht Frankfurt enorm harte Konkurrenzkämpfe erlebt hat, mag diesen Aspekt nicht übergewichten. Wer bei YB unterschreibe, wisse, dass es hier keine Stammplatzgarantien gebe.

Der 34-Jährige ist einer der ganz wenigen YB-Spieler, die in dieser Saison regelmässig überzeugten. Wieso viele seiner Kollegen weit unter ihrem Leistungsniveau blieben, weiss er nicht genau. «Jeder hat seine eigene Geschichte.» Der Ex-Internationale gibt ausserdem zu bedenken, dass nicht alle gleich gut damit umgehen können, wenn sie der Trainer vor versammelter Belegschaft hart kritisiert.

Erfolgserlebnisse als Gegenmittel

Spycher geht es wie allen Sportlern, die in einer Krisensituation stecken: Er möchte nach vorne schauen statt ständig zurück. Das sagt sich leicht, ist aber ungemein schwierig, weil er ständig auf die Geschehnisse der letzten Tage und Wochen angesprochen wird. Das beste Gegenmittel gegen die Düsternis sind Erfolgserlebnisse. Der Sieg gegen Zürich am letzten Dienstag war diesbezüglich noch nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein, weil die Leistung noch viele Wünsche offenliess. Sollten die Young Boys heute (19.45) gegen den FC Luzern verlieren, beginnt sich die Abwärtsspirale wieder neu zu drehen.

An Spycher – sofern seine Rippenprellung einen Einsatz zulässt – und Co. liegt es, dieses Szenario zu verhindern.


Neuer Angriff auf Platz 2

Vor dem Spiel gegen Luzern heute Samstag um 19.45 Uhr im Stade de Suisse ist Erminio Piserchia überzeugt: «Wenn wir alles rausholen, was wir haben, dann liegt Platz 2 drin.» Der Interims-Trainer hat mit seiner Mannschaft nach dem 1:0-Sieg am Dienstag gegen den FC Zürich neue Zuversicht geschöpft, und mit einem weiteren Sieg rückt YB bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten Luzern heran. Erst am heutigen Spieltag wird er zusammen mit seinem Assistenten Thomas Häberli entscheiden, welche 18 Spieler aus dem 25-Mann-Kader diesmal zum Aufgebot zählen. Für Piserchia besteht die Aufgabe darin, in den restlichen vier Partien alle Spieler bei Laune zu halten. Das heisst, alle müssen spüren, dass sie nach dem Trainerwechsel eine neue Chance erhalten.

Luzerner seit sechs Partien ungeschlagen

Bis am Freitag wurden 16'800 Tickets (davon 13'500 Jahreskarten) abgesetzt, bei YB hofft man, dass die Marke von 20'000 Zuschauern gegen Luzern erreicht wird. Die Luzerner sind seit sechs Partien ungeschlagen, haben auswärts aber seit 10 Spielen nicht mehr gewonnen. Beim FCL sind Bento und Shalaj verletzt, Pulijc und Stahel sind fraglich.



http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/20828283

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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Mai 2012, 11:47 
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05.05.2012

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YB: Trotz Krise Vizemeistertitel im Blick

Im 2. Spiel unter Interimscoach Erminio Piserchia hat YB im Direktduell gegen Luzern die Chance, den Rückstand auf Rang 2 auf einen Punkt zu verkürzen. Mit drei Punkten gegen die Zentralschweizer wäre der Europa-League-Platz praktisch gesichert.

Im Kampf um Rang 2 spricht das Restprogramm allerdings eher für Luzern. Das Team von Murat Yakin tritt noch zuhause gegen Lausanne und Thun sowie auswärts in Sion an. Die Young Boys spielen ebenfalls noch gegen Thun (auswärts) und Sion (zuhause), müssen am letzten Spieltag allerdings noch zu Meister Basel reisen.

FCL: 2 Spiele in Bern in 11 Tagen

Luzern leidet unter einer eklatanten Auswärtsschwäche. Seit einem halben Jahr (2:0 bei Servette am 22. September) hat der FCL auf fremden Plätzen nicht mehr gewonnen. Zuletzt verschenkten die Leuchtenstädter bei GC einen 2:0-Vorsprung und mussten sich mit einem Punkt bescheiden.

In Bern hat Luzern gar seit April 2008 nicht mehr gewinnen können. Trotzdem ist sich der formstarke FCL-Offensivakteur Jahmir Hyka «sicher, dass wir eine Chance haben». Für Luzern ist der Auftritt im Stade de Suisse auch eine Art Hauptprobe für den Cupfinal. 11 Tage nach der Super-League-Partie gegen YB möchten Murat Yakins Mannen dem FC Basel in Bern das Double vermiesen.

YB mit Trotzreaktion

Die Young Boys zeigten am Dienstag - zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Christian Gross - gegen den FCZ eine Halbzeit lang eine gute Leistung. Fraglich ist am Samstag der Einsatz von Linksverteidiger Christoph Spycher, der sich eine Rippenprellung zugezogen hat.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... l-im-Blick

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