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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 08:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2011  Zitat: Thun dank glücklichem Derby-Sieg wieder Leader
Der FC Thun mischt die Super League weiter mächtig auf. Die Berner Oberländer feierten im Derby bei den Young Boys mit Glück und Leidenschaft einen 2:0-Sieg und setzten sich damit wieder an die Tabellenspitze.
Für die Entscheidung im Stade de Suisse war der frisch eingewechselte Stephan Andrist besorgt. Der schnelle Offensivspieler schloss in der 86. Minute einen mustergültigen Konter über Muhamed Demiri zum 2:0 ab. Mit dem 4. Sieg im 6. Spiel lösten die beflügelten Thuner den FC Luzern nach nur einem Tag wieder auf dem Leaderthron ab.
Während die Freude im Lager der Gäste nach dem Spiel kaum Grenzen kannte, war der Frust bei den Young Boys gross. Die Stadtberner waren von Beginn an die dominierende Mannschaft und übten Dauerdruck aus.
YB drückt, Thun trifft
So war bereits der erste Treffer des FC Thun nach einer knappen halben Stunde wie aus heiterem Himmel gefallen. YB-Verteidiger Alain Nef stieg nach einem Konter etwas gar ungestüm gegen Mauro Lustrinelli ein und verschuldete so einen Foulpenalty. Bei diesem liess der Paraguayer Dario Lezcano YB-Keeper Marco Wölfli mit einem Schuss in die Mitte keine Chance.
Wölfli, der erstmals nach seinem Daumenbruch wieder das Tor hüten konnte, erlebte einen besonders frustrierenden Nachmittag. Vor und nach dem Penalty hatte der Captain so gut wie gar nichts zu tun.
Da Costa hält den Kasten rein
Ganz anders sein Gegenüber David Da Costa. Dieser stand unter stetigem Beschuss und konnte sich immer wieder positiv in Szene setzen. Seine grössten Taten zeigte Da Costa in der 62. und 69. Minute, als er nach einem Nef-Kopfball und einem Schuss von Emmanuel Mayuka auf der Linie spektakulär den Ausgleich verhinderte.
YB mit Pech und Unvermögen
Die YB-Offensive unter der Regie von Raphaël Nuzzolo gab nie auf, scheiterte aber immer wieder an Da Costa, dem eigenen Unvermögen und zum Schluss auch noch am nötigen Glück. So etwa in der 90. Minute, als Nassim Ben Khalifa einen Distanzschuss an die Latte hämmerte.
Freude und Schmerz bei Ghezal
In bleibender Erinnerung wird das Derby Thuns neuem Verteidiger Saif Ghezal bleiben. Der Tunesier, der einst bei YB gespielt hatte und wegen seines unschönen Abgangs konsequent ausgepfiffen wurde, stiess nach einer Stunde mit seinem eigenen Goalie zusammen und musste sich auswechseln lassen. Der Prestige-Erfolg über seine Ex-Kollegen sowie Rang 1 in der Tabelle dürften aber über die physischen Schmerzen hinwegtrösten. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... der-Leader
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shalako
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 08:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2011  Zitat: Thunglaublich
Thun siegt auch in Bern und grüsst wieder als Leader. Trotzdem spricht Coach Bernard Challandes unbeirrt vom Ligaerhalt.
Punktgewinne der Berner Oberländer im Stade de Suisse dürfen allmählich nicht mehr erstaunen. Letzte Saison verlor Thun gegen den grossen Bruder nie, siegte im April gar 1:0 auf dem Plastik. Eine Niederlage, die das Ende der Ära Petkovic bei YB einläutete.
Diese schwarze YB-Serie geht weiter. Auch unter Startrainer Christian Gross. Lezcano versenkt einen Foulpenalty. Andrist entscheidet das Spiel nach einem blitzsauberen Konter – und jubelt danach exzessiv vor der Berner Fankurve. «Ich wollte den YB-Fans zeigen, dass ich hier gut spielen kann. Denn letzte Saison habe ich im Stade de Suisse keine Sekunde gespielt. Dabei mag ich dieses Stadion», sagt er. Welch ein Schlitzohr!
Schlitzohrigkeit. Das ist der Charakterzug, der YB abgeht. Sechs Topchancen haben die Stadtberner. «Es war nicht alles verkehrt», sagt deshalb Gross nach der ersten Pleite mit YB. «Uns fehlt die Abgeklärtheit, die Entschlossenheit, der Biss, den Ball unbedingt reinzutun.»
Es ist so ein Spiel, in welchem es dann halt nicht sechs, sondern zehn, zwölf Torchancen bräuchte. Doch mit Farnerud, Degen und Costanzo fehlen die kreativsten Elemente. Die Decke ist auch bei YB ziemlich dünn.
Challandes hingegen freut sich diebisch über seinen ersten Sieg im Stade Suisse: «Wurde auch Zeit. Schliesslich bin ich ziemlich alt ...» 60 Jahre jung, ganz genau. Mit seiner Taktik – erstmals liess Challandes sein Team mit einer Dreierabwehr spielen – habe er YB überrascht. Und er stellt Neuzugang Ghezal sogleich auf. Nach einer Stunde ist für den von den YB-Fans gnadenlos ausgepfiffenen Ehemaligen aber Feierabend – Rippenverletzung.
Klar dürfe man die Rangliste nun geniessen, sagt Challandes. «Jetzt brauchen wir halt nur noch 26 Punkte für den Ligaerhalt. Ich will nicht anders denken als Anfang Saison.»
Penaltywürdig: YB-Nef (l.) holt Lustrinelli von den Socken.
Demiri und 2:0-Tor-Schütze Andrist (r.): Provokativer Jubel vor den YB-Fans.
YB – Thun 0:2 (0:1)
Stade de Suisse 26 834 Fans – SR: Carrel (5) Tore: 29. Lezcano 0:1 (Foulpenalty). 86. Andrist (Demiri) 0:2. Bem.: YB ohne Costanzo, Dudar, Lingani, Farnerud, Degen (alle verletzt), Mveng (nicht im Aufgebot). Thun ohne Lüthi und Matic (beide verletzt). Spycher mit 200. Spiel in der höchsten Schweizer Liga. 90. Lattenschuss Ben Khalifa. Gelb: 28. Nef (Foul). 65. Schirinzi (Foul). 82. Schindelholz (Spielverzögerung). 85. Lezcano (Hands). 93. Marco Schneuwly (Foul). 94. Nuzzolo (Foul).
Einwechslungen: YB: Bienvenu (46. für Doubai), Ben Khalifa (60. für Raimondi), Zverotic (66. für Sutter). Thun: Siegfried (61. für Ghezal), Demiri (72. für Chr. Schneuwly), Andrist (78. für Lustrinelli).
Der Beste: Thun-Keeper Da Costa. Mirakulöse Paraden gegen Nef und Mayuka.
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shalako
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 08:48 |
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22.08.2011  Zitat: Thun versetzte YB einen argen Dämpfer
BERN. Das ambitionierte YB wollte mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen. Doch nach dem 2:0 sitzt wieder Thun auf dem Thron.
Der Kleine ärgert den Grossen: Thun bremste die hohen YB-Erwartungen brüsk. «Wir wollten von den Niederlagen des FCB und FCZ profitieren», gestand Routinier Christoph Spycher. Aber der angestrebte Sprung an die Tabellenspitze gelang nicht. «Deshalb sind wir frustiert», so Spycher.
Auf der anderen Seite jubelten die Thuner ausgelassen. «Wir sind nach diesem Derbysieg wieder die Nummer eins», meinte Torschütze Stephan Andrist. Und Trainer Bernard Challandes ergänzte: «Das müssen wir geniessen.» Doch trotz des Höhenflugs will Thun auf dem Boden bleiben. «Das Ziel bleibt unverändert: Wir brauchen noch 26 Punkte bis zum Ligaerhalt», meinte Challandes. Andrist betonte: «Wir wissen alle, dass es sich schnell ändern kann.» Sportchef Andres Gerber sagte treffend, dass es schon gestern hätte «anders ausgehen können».
YB dominierte nämlich. Mario Raimondi verpasste bereits in der Startphase nur knapp. Dann kam die 28. Minute, als Alain Nef Thuns Stürmer Mauro Lustrinelli im Strafraum zu Fall brachte. Dario Lezcano bedankte sich mit dem Penaltytor und brachte die Gäste bei drückender Hitze auf die Siegesstrasse.
YB kam zwar weiterhin zu Chancen, «aber wir waren nicht abgeklärt genug», haderte Christian Gross. Der YB-Trainer lobte indes auch Da Costa, der mehrmals mirakulös rettete. «Dafür bin ich ja da», freute sich Thuns Goalie. Gross fügte zwar an, dass im Spiel seiner Mannschaft nicht alles falsch gewesen sei. Doch nach einer unglücklichen Derby-Niederlage – dem ersten Nuller der Saison – ist das für das «grosse» YB nur ein schwacher Trost.
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shalako
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 08:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2011  Zitat: Der Leader wie ein Leader
Thun zeigt sich auch im Stade de Suisse als lernfähige Gemeinschaft und siegt gegen YB überraschend 2:0
Die Super League steht auf dem Kopf. Die wackeren Oberländer aus Thun führen nach sechs Runden die Meisterschaft als Leader an und schaffen zwischen sich und den Fussballern aus Bern, Zürich und Basel bereits eine respektable Differenz.
Das taktische Konzept der Thuner war gut durchdacht und funktionierte fast in Perfektion. In einem 5-2-2-1-System verstärkte der Trainer Bernard Challandes das Zentrum, gab aber den beiden Aussenverteidigern die Freiheit, auf den Seiten Druck zu erzeugen und die defensive Ausrichtung je nach Situation in Konterfussball zu verwandeln. Das klappte hervorragend, weil das Team durch Kompaktheit und Ballsicherheit überzeugte und in Lustrinelli und Lezcano Spieler in seinen Reihen hat, die wissen, wann sie einen Ball zu halten und wann sie ihn in die Angriffszone zu befördern haben.
Challandes gerührt
Der erste konsequente Angriff nach knapp einer halben Stunde führte gleich zum Führungstreffer: Der Tessiner Lustrinelli verlockte den YB-Verteidiger Nef im Strafraum zu einer unbedachten Intervention. Lezcano zeigte vom Penaltypunkt aus keine Nerven, traf das Tor und entband den Leader so von der Verantwortung für die Spielgestaltung.
YB erspielte sich in der Folge sieben gute Torchancen, aber weder Mayuka noch Raimondi, noch Nef mit einem Kopfball, noch der eingewechselte Ben Khalifa hatten im entscheidenden Moment kühles Blut. Es fiel nur noch ein Tor, und zwar wieder für Thun: Mustergültig spielten sich Demiri und der nachmalige Torschütze Andrist nach 86 Minuten zum 2:0 durch.
Der Leader trat beim Favoriten aus der Hauptstadt jedenfalls wie ein Leader auf – und wie eine Klassengemeinschaft, in der sich jeder Schüler für das Vorwärtskommen des andern verantwortlich fühlt. Der Trainer Challandes war sichtlich gerührt ob der taktischen Meisterleistung seiner meist jungen Spieler; «Bewunderung» habe er empfunden. Eigentlich habe er immer mit einem Einbruch gerechnet, «aber er kam bisher nicht, trotz dem 11. Spiel in 36 Tagen». Challandes rechnete vor, dass es jetzt noch ungefähr 26 Punkte für den Verbleib in der Liga brauche. Und ein wenig glänzten seine Augen, als er erzählte, dass er zum ersten Mal im Stade de Suisse gewonnen habe. «Dieser erste Sieg war auch an der Zeit, ich bin ja schon ein alter Mann», sagte der im Juli 60 Jahre alt Gewordene.
Der YB-Trainer Christian Gross hingegen setzte an der Medienkonferenz eine ernste Miene auf. Er vermisse bei seinem Team die «Entschlossenheit vor dem Tor». Zudem habe man die Überzahl in der Innenverteidigung «ungenügend ausgespielt», und die Stürmer müssten sich «in 1:1-Situationen besser verhalten». Gross vergass dennoch nicht, Thuns Goalie Da Costa für «eine exzellente Leistung» zu loben. Der Thuner Lustrinelli schwärmte nach dem Spiel, wie sehr das Team «von einer einzigartigen mentalen Kraft und Solidarität» durchdrungen sei. Es sei zwar einfacher, im ruhigen Oberland ein solches «Biotop» zu schaffen, «aber doch keine Selbstverständlichkeit».
Vor der Saison hatten fast alle Experten den FC Thun als Abstiegskandidaten Nummer 1 eingestuft. In Bern zeigte der Leader aber, dass er Qualitäten hat. Und er zeigte vor beinahe 27 000 Zuschauern, was der Präsident Markus Stähli und der Sportchef Andres Gerber meinen, wenn sie jeweils davon sprechen, «im Prinzip nur teamfähige Spieler» zu verpflichten.
Schmährufe gegen Ghezal
Einen wenig erbaulichen Einstand bei Thur erlebte der Tunesier Ghezal, der sich vor Monaten mit unwahren Geschichten aus der Hauptstadt verabschiedet hatte. Er hatte von den YB-Anhängern bei jedem Ballkontakt Pfiffe zu ertragen. Diese erzieherische Massnahme durch das Publikum mag knapp tolerierbar sein. Wenn aber Schmährufe ertönen, wenn der Spieler unter Verdacht auf eine Rippenverletzung aus dem Stadion getragen wird, ist das keine gesunde Fankultur mehr.
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shalako
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 08:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2011  Zitat: Berner Derby: Die grosse Genugtuung für Challandes
Wenig hat im Vorfeld für den Auswärtssieg der Thuner beim Erzrivalen YB gesprochen. Aber genau diese Unberechenbarkeit macht die Oberländer derzeit so stark. Diesmal war es an Christian Gross, der seinem Trainerkollegen zum Sieg gratulieren musste. Seit 1995 war es stets Bernard Challandes gewesen, der Gross gratulieren musste. Damals hatte Challandes als Servette-Trainer 2:0 gegen das von Gross betreute GC gewonnen. «Ich habe schon geglaubt, dass ich das nicht mehr erlebe», sagt Challandes lachend.
Dabei erinnert sich der Jurassier besonders ungern an eine Niederlage. Am 17. Mai 2009 schlug der FCB den FCZ in der drittletzten Runde 3:1 und lauerte mit nur einem Punkt hinter den Zürchern auf Platz 2. Challandes: «Nach dieser Niederlage in Basel habe ich mich gefragt, warum ich gegen diesen Trainer einfach nicht gewinnen kann? Aber am nächsten Morgen war das vorbei und ich habe mich damit getröstet, dass wir immer noch einen Punkt Vorsprung hatten.» Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Der FCB vergeigte die letzten zwei Partien, Challandes wurde mit dem FCZ Meister.
Aber es war nicht der einzige Erfolg des Bernard Challandes an diesem Sonntag. «Es war mein erster Sieg im Stade de Suisse. Das ist mir weder mit dem FC Zürich noch mit Sitten gelungen», freut sich Challandes. «Die Meisterschaft in der Schweiz ist spannend mit solchen Überraschungen.» Vor YB haben am Samstag zwei andere Titelaspiranten Federn lassen müssen. Meister Basel verlor verdientermassen 1:3 in Luzern. Vize-Meister Zürich kassierte eine 0:2-Heimpleite gegen Xamax, das bis da sieg- und torlos gewesen war.
Trotzreaktion auf Abstiegsprognosen
Aber wie Luzern und Xamax beeindruckte auch Thun durch Kampfgeist und Leidenschaft. Zudem agierte die Challandes-Elf taktisch klug, stand in der Defensive sicher und zeigte Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Thun profitierte aber auch vom Unvermögen der Berner Offensive. «Wir hatten in wichtigen Phasen des Spiels auch Glück», so Challandes, «aber der Sieg war der Lohn für den Arbeitsaufwand und die Solidarität meiner Mannschaft.» Und auch eine Trotzreaktion darauf, das die Berner Oberländer vor der Saison landauf und landab als Abstiegskandidat gehandelt wurden.
Für Thun war es bereits das 11. Spiel in 36 Tagen und deshalb trat Challandes nicht mit der Zuversicht in Bern an, die er sonst an den Tag legt. Auf Fragen, wie die Mannschaft nach den Belastungen der letzten Woche agieren und reagieren werde, fand Challandes erst im Laufe des Spiels Antworten. «Ich war positiv erstaunt und bewundere diese Mannschaft. Sie kämpft und läuft – ich bin sehr, sehr stolz.»
YB am Ende Meister und Thun knapp dahinter
Bei all der Freude bleibt der Trainer realistisch. «Wir haben nun 14 Punkte. Jetzt fehlen noch 26 bis zum Ligaerhalt.» Challandes betont wie wichtig es ist, die Füsse auf dem Boden zu behalten. Der Derbysieg sei schön und man geniesse die aktuelle Rangliste. «Es ist schön, wenn das kleine Thun aus dem Oberland gegen die Hauptstädter gewinnt. Wir geniessen den Moment, denn ich weiss nicht, wie lange wir Tabellenführer sein werden.» Der Jurassier ist nicht blauäugig. Für ihn werden am Saisonende YB, der FCZ und fast sicher Luzern oben stehen. Die Meisterschaft ginge noch so lang, darum ist es gut für das Vertrauen und die Zukunft, wenn eine Mannschaft wie Thun jetzt Punkte sammelt. Challandes lacht: «Wenn der Kantonsrivale Meister wird und Thun ein wenig dahinter die Saison abschliesst, stört mich das nicht.»
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shalako
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 08:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2011  Zitat: Nur einer der Brüder freute sich nach dem Spiel
Christian Schneuwly vom FC Thun freute sich nach dem Bruderduell, Marco Schneuwly ärgerte sich.
Die Gesichter der Fussballer von YB und des FC Thun hatten eine gesunde (oder vielleicht doch ungesunde) Farbe erhalten in der «brutalen Hitze» (YB-Verteidiger Alain Nef) auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse. In den Schlussminuten war es am Sonntag noch zu einigen Frustaktionen der Young Boys gekommen, doch am Ende reichten sich die Kantonsrivalen artig die Hände. Christian und Marco Schneuwly umarmten sich selbstverständlich, die Brüder tauschten wie abgemacht die Leibchen und waren nach dem 2:0-Sieg von Christians Thunern gegen Marcos Stadtberner wenig überraschend ziemlich unterschiedlich gelaunt.
Diesmal nicht überragend
Marco Schneuwly blickte traurig, als er das Geschehen analysierte: «Wir hätten genügend Torchancen gehabt», sagte der 26-jährige YB-Stürmer. «Aber manchmal gibt es halt solche Spiele, in denen der Ball einfach nicht reinwill. Die Thuner dagegen waren sehr effizient.» Am Spieltag habe es vor der Partie keinen Kontakt mehr gegeben zwischen ihm und seinem Bruder. «Das war heute ein wichtiges Spiel», sagte Marco Schneuwly. Und: «Wir sind sehr enttäuscht. Diese Niederlage ist ein harter Rückschlag.»
Marco Schneuwly kämpfte beherzt, aber das Spiel lief an ihm vorbei, zumal aus dem Mittelfeld kaum Impulse kamen. Das wiederum überraschte Christian Schneuwly nicht. «Bei YB fehlten mit Alexander Farnerud, David Degen und Moreno Costanzo drei wichtige, kreativ starke Fussballer», sagte er. Natürlich sei das ein Vorteil für Thun gewesen. Seine eigene Leistung stufte der in den ersten Ligaspielen überragende Thuner Offensivspieler realistisch ein: «Heute ist mir nicht sehr viel gelungen. Aber wichtig ist, dass wir als Mannschaft überzeugt und gewonnen haben.» Auch der 23-jährige Christian Schneuwly blieb kurz nach dem grossen Thuner Triumph bescheiden: «Niemand spricht hier vom Titel. Wir geniessen jetzt den Moment und bleiben am Boden. Die Saison dauert noch lange.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/25188918
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JFK
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 09:49 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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da hat man am schluss mit bienvenu, ben khalifa, mayuka und schneuwly vier stürmer auf dem platz und eine halbe stunde lang mind. ein tor zu erzielen und schafft dies nicht und das gegen einen fc thun notabene. 
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Haribo
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 11:00 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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hets eigentlech geschter äs interview mit em gross gä? nähm mi wunder was dasmau nid isch guet gsi so rund ums spiel?
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 13:30 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Haribo hat geschrieben: hets eigentlech geschter äs interview mit em gross gä? nähm mi wunder was dasmau nid isch guet gsi so rund ums spiel? Der YB-Trainer Christian Gross hingegen setzte an der Medienkonferenz eine ernste Miene auf. Er vermisse bei seinem Team die «Entschlossenheit vor dem Tor». Zudem habe man die Überzahl in der Innenverteidigung «ungenügend ausgespielt», und die Stürmer müssten sich «in 1:1-Situationen besser verhalten».
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 22. August 2011, 13:51 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Erste Saisonniederlage für YB: Viel Aufwand, kein Ertrag
YB verliert zum ersten Mal in dieser Saison: Gegen äusserst effiziente Thuner unterlagen die Gelbschwarzen 0:2 (0:1). Lezcano brachte Thun völlig entgegen dem Spielverlauf per Elfmeter in Führung (29.), Andrist schoss kurz vor Schluss nach einem Konter das zweite Tor. YB war die bessere Mannschaft, vergab aber sehr viele Torchancen.
Niedergeschlagen verliessen die Young Boys nach dem Schlusspfiff den Platz. Sie hatten alles versucht, sich unzählige Chancen erarbeitet, viele Corner geschlagen und alles hat nichts genützt. Die äusserst effizienten Gäste aus Thun gewannen im Stade de Suisse 2:0. Zwei Schüsse flogen in diesem Spiel auf das Tor des bemitleidenswerten YB-Goalies Marco Wölfli, beide landeten im Netz. Nach einer halben Stunde schoss Lezcano mit einem Foulpenalty den Führungstreffer, kurz vor Schluss traf Andrist nach einem Konter zum zweiten Mal.
Bis auf diese beiden Szenen war von Thun in der Offensive kaum etwas zu sehen, YB spielte phasenweise Powerplay. Doubaï verpasste das 1:0 in der Startphase zweimal, auch Raimondis Schuss brachte keinen Erfolg. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite, flankte Mayuka zur Mitte, Nuzzolos Kopfball strich am Tor vorbei (18.). Eine Minute später scheiterte Raimondi an Da Costa (19.). YB hätte längst führen müssen, als der FC Thun mit Lustrinelli in den YB-Strafraum kam, Nef versuchte zu klären und Schiedsrichter Carrel zeigte auf den Penaltypunkt. Lezcano verwertete souverän, Thun führt völlig entgegen dem Spielverlauf (29.).
Der Gegentreffer war ein Schock für das Heimteam. Sie benötigten in der Folge ein paar Minuten, um sich zu erholen. Nach der Pause übernahmen die Young Boys wieder das Zepter und erspielten sich erneut einige Chancen. Innerhalb kurzer Zeit verpasste YB nach rund einer Stunde den Ausgleich: Zuerst scheiterte Nef mit seinem Kopfball (63.), dann wurde ein Schuss von Spycher abgeblockt (66.) und zuletzt rettete Da Costa gegen Mayuka glänzend (69.). Der Ball wollte einfach nicht ins Netz…
Und so kam es, dass die Thuner kurz vor Schluss einen Konter mit dem zweiten Treffer abschliessen konnten. Andrist tauchte alleine vor Wölfli auf und traf (86.). Zu allem Überfluss traf Ben Khalifa in der Nachspielzeit auch noch die Latte – es war definitiv kein YB-Tag: Viel Aufwand, kein Ertrag.
Thun fügte YB somit die erste Niederlage der Saison zu.
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 26834 Schiedsrichter: Carrel
Tore: 29. Lezcano (Foulpenalty) 0:1. 86. Andrist 0:2.
Auswechslungen: 46. Bienvenu für Doubaï. 59. Ben Khalifa für Raimondi. 60. Siegfried für Ghezal. 65. Zverotic für Sutter. 72. Demiri für C. Schneuwly. 78. Andrist für Lustrinelli.
Ersatz: YB: Benito, Ojala, Affolter, Lecjaks. Thun: Djukic, Rama, Sanogo, Wittwer.
Bemerkungen: YB ohne Dudar, Farnerud, Costanzo, Degen, Lingani (alle verletzt), Mveng, Mvogo (kein Aufgebot), Tosetti und Alioski (U21). Thun ohne Lüthi und Matic (alle verletzt). 200. Super-League-Spiel von Christoph Spycher. 60. Ghezal verletzt ausgeschieden. 90. Lattenschuss Ben Khalifa.
Verwarnungen: 29. Nef (Foul), 65. Schirinzi (Foul), 82. Schindelholz (Unsportlichkeit), 85. Lezcano (Hands), 92. M. Schneuwly (Foul), 93. Nuzzolo (Foul).
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