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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 10:13 
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Blick, 17.02.2011

Marco Wölfli über den Gegner in der Europa-League

«Zenit ist gleich stark wie Tottenham»

BERN - Zenit St. Petersburg. Ein Monument, das sich heute (21.05 Uhr) vor YB auftürmt. Doch YB-Keeper Marco Wölfli freut sich auf die Russen.

Es gibt drei Gründe, die YB als Hoffnungsbasis für eine Überraschung gegen den russischen Meister für sich in Anspruch nehmen darf:

Zenit startet erst im März in die Meisterschaft. YB hat im Stade de Suisse diese Saison kein Europacupspiel verloren, zuletzt gabs vier Siege in Folge. Und die Russen dürften die kleinen Schweizer – ganz ihrer Mentalität entsprechend – auf die leichte Schulter nehmen.

So wie Tottenham. Die Londoner kamen in Bern beim 2:3 mit einem blauen Auge davon – und stürmen nun die Champions League.

Wölfli warnt: «Zenit hat nicht den Namen von Tottenham. Aber die St. Petersburger sind gleich stark.»

Der Keeper freut sich auf Meira, Kerschakow und Co.: «Für solche Spiele trainieren wir doch das ganze Jahr.» Und die russische Überheblichkeit? «Gegen die hätten wir nichts einzuwenden.»

Doch selbst ohne diese: «Wir haben gegen die Spurs, Fenerbahce und Stuttgart gezeigt, wozu wir fähig sind. Wir glauben an unsere Chance.»

Das Rezept? «Vollgas geben. So banal das auch klingen mag.»

http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/zenit-ist-gleich-stark-wie-tottenham-166836

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 10:19 
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heute gibts nur eine möglichkeit um zu gewinnen.......yb muss (den) zenit überschreiten! 8)

yb: zenit st. petersburg 1:0

yb: bienvenu
zenit st. petersburg: -

fans: 16'000


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 10:28 
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20min.ch, 17.02.2011

300 Russenhooligans erwartet

Am Donnerstagabend trifft YB in der Europa League auf Zenit St. Petersburg. Die Polizei rechnet mit 1000 Russen-Fans, Insider mit 300 Hooligans.

«Es ist ein Risikospiel: Es geht für beide Klubs um viel und ist deshalb mit Emotionen verbunden», sagt Corinne Müller, Mediensprecherin der Kapo Bern. «Wir erwarten knapp 1000 Gästefans und können nicht ausschliessen, dass da­runter auch ein paar Gewaltbereite sind.»

Grundsätzlich rechne die Kapo aber mit einem friedlichen Verlauf. «Die Fans aus St. Petersburg gelten nicht generell als gewaltbereit», so Müller. Laut Football-hooligans.org sind aber unter den Fans der Vereine Spartak Moskau und Zenit St. Petersburg die schlimmsten Hooligans Russlands. Als die beiden verfeindeten Klubs 2009 aufeinandertrafen, wurden 700 Hooligans fest­genommen. Und just Spartak Moskau spielt heute in Basel gegen den FCB. Müller: «Wir stehen deswegen auch in Kontakt mit unseren Basler Kollegen.» Hooligan-Experte Dölf Brack schliesst nicht aus, dass sich die Russen ein «Ventil» suchen, wenn ihr ­Verein verliert – und gezielt auf ihre verfeindeten Landsleute losgehen könnten – in Basel, Bern oder auf neutralem Terrain. Brack: «Dann muss man damit rechnen, dass es kracht.» Jeder Hooligan wisse, dass er in der Schweiz mit Samthandschuhen angefasst werde.

Berner Szene-Insider rechnen alleine unter den Zenit-Fans mit rund 300 Hooligans. Die bei YB-Anhängern beliebte Café-Bar Walter, in der 2008 nach dem Spiel YB – Brügge ­Mobiliar in die Brüche ging, wird ab 17 Uhr von einem grösseren Aufgebot an Broncos bewacht.

http://www.20min.ch/news/bern/story/300-Russenhooligans-erwartet-22068196

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 10:57 
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1000 russen werden laut sein! ich bin aber überzeugt dass wir dagegenhalten können. bei den europacupspielen hatten wir eigentlich immer eine gute stimmung in der ostkurve.

also leute spült vorgänig eure kehlen mit wodka oder sonst irgendwas das brennt und gebt alles!

:fightwin:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 12:18 
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http://de.uefa.com/uefaeuropaleague/matches/season=2011/round=2000129/match=2003774/prematch/preview


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 14:30 
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Blick, 17.02.2011

St.-Petersburg-Coach Luciano Spalletti

«Man erkennt Petkovics Handschrift immer»

BERN - In Italien ist Ex-Roma-Coach Luciano Spalletti Kult. In St. Petersburg geht er nie aus dem Haus. Und er lobt YB-Coach Petkovic vor dem EL-Knüller (21.05 Uhr, im Live-Ticker auf Blick) über den Klee.

Die obligate Frage: Wie stark schätzen Sie YB ein, nachdem sie die Berner in Bellinzona persönlich gesehen haben?
Ich habe das Team ein paar Mal gesehen. Es ist eine gute Mannschaft. Gut zusammengestellt, man sieht die Arbeit des Trainers. Petkovic ist ein Coach, der das kann. YB kann gewinnen oder verlieren – die Handschrift des Trainers ist immer klar ersichtlich.

Und, wie stark hat er das Team gemacht?
YB ist in der Europa League weitergekommen und hat zuletzt in zwei Spielen neun Tore erzielt. Spieler gingen und Spieler kamen – das Team blieb homogen. Es sind einige individuell starke Spieler im Team.

Der Kunstrasen – ein Nachteil?
Sicher hat YB ein bisschen mehr Erfahrung. Doch in Russland spielen fünf Klubs auf derselben Unterlage. Das Merkmal eines erfolgreichen Spielers ist, dass er sich anpassen kann an Terrain und Gegner.

Wie populär sind Sie nach dem Meistertitel mit Zenit? Werden Sie in der Stadt erkannt?
Ich gehe ans Training und danach gleich nach Hause zu Frau und Kindern. Ich bin eigentlich nie auf der Strasse oder in Gesellschaft.

http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/man-erkennt-petkovics-handschrift-immer-166867

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 15:24 
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Blick, 17.02.2011

Luxus pur

So heiss fliegt russische Meister nach Bern!

Der Flug von Petersburg nach Bern ist lang. Damit es den Zenit-Kickern nicht langweilig wird, werden sie bestens unterhalten.

Um 21.05 Uhr (live im Blick.ch-Ticker) spielt FK Zenit aus St. Petersburg gegen YB in der Europa League. Die Saison hat für den russischen Meister noch nicht begonnen, das wird der erste Ernstkampf.

Damit dieser möglichst erfolgreich für die Russen endet, gönnen sich die Uefa-Pokal-Sieger von 2008 einen höchst komfortablen Hinflug nach Bern-Belp, wie uns der vereinseigene TV-Sender «Zenit TV» augenscheinlich zeigt.

Im Flieger der «Helvetic Airways» haben viele Spieler und der Coach etwa gleich eine Dreiersitzbank für sich gebucht und vertreiben sich die Zeit mit Games auf dem iPad oder taktischen Notizen.

Ausserdem ist die Flugbegleitung schlicht atemberaubend. Aber sehen Sie selbst. (raf)

http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/so-heiss-fliegt-zenit-nach-bern-166874

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 18:30 
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Der Bund, 17.02.2011

Mit breiter Brust gegen Zenit

YB markiert vor dem heutigen Europa-League-Heimspiel gegen Zenit St.Petersburg (21.05, live SF2) Stärke.

David Degen ist ein selbstbewusster Typ. Ihn kümmert es nicht gross, dass Zenit St. Petersburg ein Budget von geschätzten 100 Millionen Dollar stemmt und Nationalspieler aus sechs verschiedenen Nationen in seinen Reihen hat. «Zenit ist der ganz klare Favorit. Aber das beeindruckt mich nicht gross. Die Russen kochen auch nur mit Wasser», erklärte Degen gestern vor dem letzten Training. Und er setzte gleich noch eins drauf: Ihn interessiere nicht gross, wer bei Zenit auflaufe und wer nicht. «Das kann ich ohnehin nicht beeinflussen.» Viel wichtiger sei, dass bei YB alle zweimal eine hoch konzentrierte Leistung zeigten. «Dann haben wir eine Chance auf ein positives Resultat.» Dem 28-Jährigen wäre ein 0:0 im eigenen Stadion lieber als ein 3:2-Sieg. Seine Begründung: «Gelingt uns ein Auswärtstor, muss Zenit zwei Tore schiessen, um in die Achtelfinals einzuziehen.»

Dem Gegner fehlt der Rhythmus

YB muss gegen den russischen Meister und Cupsieger des Jahres 2010 über sich hinauswachsen, um in der Europa League noch eine Runde weiterzukommen. Gleichzeitig müsse der Gegner etwas schwächeln, bekannte YB-Trainer Vladimir Petkovic. «Ein kleiner Vorteil für uns könnte sein, dass Zenit der Wettkampfrhythmus fehlt.» Auf der anderen Seite haben die Berner schon zwei gewonnene Meisterschaftspartien in den Beinen, die sie überdies mit insgesamt neun Toren krönten. Das gibt ihnen eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Oder wie es Petkovic formuliert: «Wir sind ein Team, das an sich glaubt.»

Das ist Rhetorik, die im Vorfeld eines grossen Matches gut tönt. In Tat und Wahrheit weiss der Übungsleiter, dass YB einen sehr zähen Brocken vorgesetzt bekommt. «Bei Zenit haben alle Spieler grosse Klasse.» Mit welchem System er dem grossen Favoriten das Leben schwer machen will, wollte Petkovic gestern partout nicht verraten. «Ich habe verschiedene Varianten im Kopf.» Gegen Bellinzona und Zürich hatte Petkovic wieder das letzte Saison oft erprobte 3-4-3-System spielen lassen. Gut möglich, dass er gegen die offensiv starken Russen einer etwas defensiveren Variante (4-4-2 oder 4-1-4-1) den Vorzug gibt.

Wie auch immer die Aufstellung aussieht: Fehlen werden mit Sicherheit Spycher (gesperrt) und Farnerud (nicht spielberechtigt). Spychers Platz dürfte Raimondi übernehmen, jenen von Farnerud Costanzo. In die Mannschaft zurück kehren Lulic und David Degen, die beide in der Super League zuletzt gesperrt waren.

Wie YB in Marbella trainiert

YB bekommt es mit einem Gegner zu tun, der seit Mitte Dezember keinen Ernstkampf mehr bestritten hat und die letzten Wochen fernab seiner Heimat verbrachte. Zuerst weilte Zenit 14 Tage in Dubai; danach dislozierten die Russen nach Marbella – sinnigerweise trainierten sie in den letzten Tagen auf dem gleichen Gelände, wie es YB vor Monatsfrist getan hat. Sie seien viel gereist, was die Spieler psychisch etwas müde gemacht habe, erklärte Zenit-Trainer Luciano Spalletti gestern. Ansonsten ist er mit dem Verlauf der Vorbereitung sehr zufrieden: Sie hätten viele Freundschaftsspiele bestritten und an der Spritzigkeit gearbeitet. «Nun sind wir bereit für die Herausforderung Europa League.» Kurze Zeit später, beim Abschlusstraining, wurde ersichtlich, dass Spalletti nicht übertrieben hatte. Die Zenit-Akteure beeindruckten bei einem «Mätschli» über den halben Platz mit ihrem Tempo und ihrer Passpräzision.

YB soll für Zenit nur eine Durchgangsstation sein auf dem Weg zum Europa-League-Titel. Nach dem bitteren Out in der Champions-League-Qualifikation gegen Auxerre manövrierte sich die Equipe locker durch die Gruppenphase und holte als einzige das Punktemaximum. Zudem war sie zusammen mit ZSKA Moskau am produktivsten in diesem Wettbewerb (18 Tore).

http://www.derbund.ch/bern/Mit-breiter-Brust-gegen-Zenit-/story/14582772

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 18:46 
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St. Galler Tagblatt, 17.02.2011

Chance für Moreno Costanzo

Plötzlich drückt der ehemalige St. Galler Moreno Costanzo bei den Young Boys nur noch die Ersatzbank. Im heutigen Hinspiel des Sechzehntelfinals in der Europa League gegen Zenit St. Petersburg kann er aber mit einem Einsatz rechnen.

Fussball. Moreno Costanzo hat in dieser Saison in der Meisterschaft, im Cup und im Europacup 30 Spiele für die Young Boys absolviert, dabei acht Tore erzielt und ebenso viele Treffer vorbereitet. Kein anderer Berner weist mehr Einsätze auf als der ehemalige Spieler des FC St. Gallen. Der 22-Jährige musste beim 4:2 gegen Zürich aber mit der Ersatzbank vorlieb nehmen. Vladimir Petkovic, Trainer der Young Boys, zog den Schweden Alexander Farnerud seinem bisherigen Regisseur vor. Für die Begegnung mit dem russischen Meister Zenit St. Petersburg muss sich Petkovic aber nicht zwischen den beiden entscheiden. Farnerud kam in den Gruppenspielen für seinen ehemaligen Club Bröndby Kopenhagen in der Europa League zum Einsatz und ist auf europäischer Bühne diese Saison nicht mehr für die Berner spielberechtigt.

Zur Degradierung von Costanzo auf die Ersatzbank sagt Petkovic: «Moreno hat viele Spiele bestritten und muss neue Kräfte tanken. Ich brauchte gegen den FC Zürich die Qualitäten von Farnerud, vor allem seine Zweikampfstärke.» Der Schweiz-Kroate spricht damit das Manko an, das Costanzo auf dem Weg zu einem Klassespieler noch wettmachen muss: Ihm fehlen zwei, drei Kilogramm Muskelmasse. Gegen Zenit St. Petersburg steht Costanzo wohl wieder in der Startformation. Für das Derby in Thun am Sonntag kann sich Petkovic zudem vorstellen, Costanzo zusammen mit Farnerud zu nominieren.

Meister- statt Trainerfrage

Zwei Spiele im neuen Jahr, das 5:1 in Bellinzona und der Sieg gegen den FC Zürich, haben die Stimmung bei den Young Boys nach dem enttäuschenden fünften Platz in der Hinrunde wieder ins Positive gedreht. Auf einmal heisst die Frage nicht mehr, ob Petkovic gehen muss, sondern: Können die Young Boys doch noch Meister werden? Für das heutige Spiel schöpfen die Berner zudem Hoffnung aus den starken Leistungen im vergangenen Herbst gegen Fenerbahçe Istanbul sowie in den Heimspielen gegen Tottenham, Getafe und Stuttgart.

Einen Vorteil rechnen sich die Young Boys dadurch aus, dass die Russen in diesem Jahr noch keinen Ernstkampf bestritten haben. Die russische Meisterschaft beginnt erst im März. Petkovic sagt: «Das ist der bestmögliche Zeitpunkt, um gegen ein russisches Team zu spielen.» Natürlich sei St. Petersburg wegen seiner Voraussetzungen Favorit, «aber wir haben in dieser Saison schon mit namhaften Clubs mithalten können. Wir wollen das Heimspiel gewinnen». Mit «Voraussetzungen» spricht er die Millionen an, die der russische Gaskonzern Gazprom, der auch den deutschen Bundesliga-Club Schalke sponsert, in den Verein investiert. Zenit-Trainer Luciano Spalletti, der sich in der Serie A vor allem bei der AS Roma einen Namen gemacht hat, stehen Nationalspieler aus sechs verschiedenen Ländern zur Verfügung. Die bekanntesten Akteure der Mannschaft sind Stürmer Alexander Kerschakow, im Dezember zu Russlands Fussballer des Jahres gewählt, und der 13fache portugiesische Nationalspieler Danny.

«Russen sind Favorit»

Trotz dieser Namen wollen sich die Berner nicht beeindrucken lassen. «Sicher sind die Russen Favorit. Aber das beeindruckt mich nicht gross, sie kochen auch nur mit Wasser», sagt Mittelfeldspieler David Degen. Der Baselbieter wird in diesem Jahr erstmals zum Einsatz kommen, nachdem er in der Meisterschaft gesperrt war. Über solches Selbstvertrauen sollte heute auch Costanzo verfügen. Schliesslich spielt er auch um seine Zukunft als Regisseur.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Februar 2011, 18:49 
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Blick am Abend, 17.02.2011

Fans lassen FCB und YB im Stich

Basel und YB spielen in der Europa League vor halbleeren Rängen. Keiner will die Russen sehen.

Für den FC Basel und die Young Boys steht heute Abend in den Sechzehntelfinals der Europa League (21.05 Uhr) viel auf dem Spiel. Mit Heimsiegen gegen die favorisierten Topteams von Spartak Moskau und Zenit St. Petersburg wollen sie sich eine gute Ausgangslage für die schwierigen Rückspiele im eisigen Russland verschaffen. Weil für Spartak und Zenit die Meisterschaft noch nicht angefangen hat, sind die Schweizer Chancen durchaus intakt. «Spartak ist ein attraktiver Gegner. Wir wollen denen, die ins Stadion kommen, etwas bieten», verspricht FCB-Trainer Thorsten Fink.

Das werden nicht allzu viele Fans sein. Der FCB hat im Vorverkauf lediglich 10 500 Tickets abgesetzt. Zum Vergleich: Der Zuschauerschnitt in der Super League liegt am Rhein bei über 23 000 Zuschauern. Auch bei YB sieht die Lage nicht viel besser aus. Man rechnet gegen St. Petersburg bloss mit 15 000 Anhägern. Das Stade de Suisse Wankdorf wäre nur zur Hälfte gefüllt.

Dafür gibt es Gründe: Zwar sind Spartak und Zenit gespickt mit Nationalspielern, klingende Namen sind aber Mangelware. Beide Spiele werden im TV übertragen. Manch einer macht es sich lieber auf dem warmen Sofa bei Bier und Chips gemütlich.

Zudem ist für Schulkinder die Anstosszeit um 21.05 Uhr zu spät. Das bestätigt auch YB-Medienchef Albert Staudenmann. «Diese Anspielzeit tut uns weh.» An den Eintrittspreisen – Saisonkarten haben keine Gültigkeit – kann es nicht liegen, die sind moderat. Für nur 20 Franken kann man in Bern den russischen Meister spielen sehen.

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