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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Oktober 2009, 17:47 
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Vorschau auf den Ladies Day

Ladies Day, BSC Young Boys - FC Aarau, Sonntag, 4. Oktober 2009, 16:00 Uhr, STADE DE SUISSE. - Vor dem sonntäglichen Spiel gegen den FC Zürich präsentiert sich die Situation beim BSC Young Boys wie folgt:

Verletzte Spieler:
Mario Raimondi, Matar Coly.

Gesperrte Spieler:
David Degen, Marco Schneuwly (beide nach 4. Verwarnung).

Letztes Resultat:
26.09.2009: Aarau - YB 0:3 (Tore: 16. Doumbia 0:1, 43. Doumbia 0:2, 62. Degen 0:3).

Vorverkauf:
Im Vorverkauf sind (inklusive Jahreskarten) rund 17‘500 Karten abgesetzt worden.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/file/MP/20091004_mp_yb-aarau.pdf

Ladies Day:
Frauen können das Spiel zum Spezialpreis von 10 Franken besuchen. Den Zuschauerinnen wird ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Zudem erwartet die Matchbesucherinnen nach Spielschluss ein kleines gelb-schwarzes Präsent.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Oktober 2009, 20:10 
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Beiträge: 493
------------------Wölfli-----------------

Ghezal------------Dudar----------Affolter

Sutter----Hochstrasser----Yapi-----Dubaï

Doumbia----Ch. Schneuwly-----Regazzoni

YB - Aarau 3 : 0

YB: Ch. Schneuwly, Doumbia, Yapi
Aarau: -


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Oktober 2009, 22:24 
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Beiträge: 1036
Ke chance het aarau gha i däm spiel. i gloube num 2 x isch dr fc aarau gfährlech vors gou cho mit em marazzi. isch ungloublech was für ne louf di mannschaft momentan het.

doumbia bekennt ändlech farb! :mrgreen: dä giu macht eifach nume fröid....witer so.


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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2009, 08:54 
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Der Bund, 05.10.2009

Nächste Berner Feierstunde mit YB

Aarau hat sich in Bern 40 Minuten gegen die Young Boys wehren können. Dann wurde der Tabellenletzte vorgeführt.

Bild
Ein Herz für die Fans: Seydou Doumbia, Dreifachtorschütze beim 4:0 gegen Aarau, zeigt, wem er seine Treffer widmet.

Ein fast ausverkauftes Stadion bei einem Spiel der Young Boys gegen den Tabellenletzten – vor wenigen Jahren noch ist eine solche Kulisse in Bern undenkbar gewesen. In dieser Saison aber ist alles anders. Souverän führt YB die Tabelle der Super League an, die Fans träumen heftig vom ersten Meistertitel seit 1986. Und so wollten 24720 Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonntag sehen, wie die Berner gegen Aarau auftraten. Der Verein hatte das Spiel zum Ladies Day bestimmt, Frauen konnten die Partie für 10 Franken besuchen, und das Kommen sollte sich für alle lohnen. Es kam zur nächsten Berner Feierstunde. Kurz vor Schluss bahnte sich die La-Ola-Welle den Weg durch das Stade de Suisse, die Fans feierten den Dreifachtorschützen Seydou Doumbia mit Sprechchören. Das Schlussresultat von 4:0 stand bereits fest und das Stadion kopf.

Zäher Beginn

Zu Beginn allerdings war es schwierig gewesen für die Berner. Der angeschlagene FC Aarau – seit dem 1:0 gegen GC im ersten Saisonspiel ohne Sieg – machte es YB schwer, den Fans Freude zu bereiten. Mit elf Spielern in der eigenen Platzhälfte versuchten die Aargauer, das 0:0 so lange wie möglich zu halten. Die Young Boys mit Gilles Yapi und Xavier Hochstrasser als Taktgeber im Mittelfeld versammelten sich vor der Gefahrenzone und spielten Powerplay. Zäh verlief das Spiel, und Aufregung entstand nur punktuell. Etwa als Aarau-Goalie Ivan Benito mit einem starken Reflex auf den Kopfball Aron Liechtis reagierte und den Rückstand verhinderte (20. Minute).

«Ein frühes Tor hätte die Aufgabe erleichtert», sagte Vladimir Petkovic. Fast ein wenig gönnerhaft klang es, wie der YB-Trainer da sprach. Gut eineinhalb Stunden waren seit Benitos Glanztat gegen Liechtis Kopfball vergangen, für den Aarau-Goalie war es der letzte schöne Moment des Nachmittags gewesen. Mit Saif Ghezal war es ein Abwehrspieler, der den Bann brach. Der Tunesier reagierte nach einem Hochstrasser-Eckball, dem Kopfball Doumbias und einem Benito-Abpraller am schnellsten und traf in der 39.Minute zum 1:0. Mit seinem zweiten Saisontor machte Ghezal den Weg frei für die Doumbia-Show.

Wirkungsloses Signal

Nachdem dem Ivorer kurz vor Ende der ersten Halbzeit der zweite Treffer gelungen war, hätten die Aarauer nach der Pause eigentlich gar nicht wieder zu erscheinen brauchen, «denn es war klar, wir besitzen nicht die Qualität, das Spiel gegen einen so starken Gegner noch wenden zu können», wie Aaraus Coach Jeff Saibene sagte. Weil ihnen laut Reglement aber keine andere Möglichkeit blieb und da ja auch noch der Stolz vorhanden ist, versammelten sich die Gäste nach dem Seitenwechsel sogar verfrüht auf dem Berner Kunstrasen. Als Aufbruchssignal taugte die Massnahme nicht. Aarau wurde von den Berner Tempofussballern vorgeführt. Diese wenden sich nun neuen Aufgaben zu: «Dem Cupspiel gegen Yverdon gehört während der Länderspielpause unsere ganze Konzentration», sagte Petkovic. Er strebt das Double an.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Naechste-Berner-Feierstunde-mit-YB/story/18611779

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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2009, 08:55 
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Der Bund, 05.10.2009

Und Doumbia trifft und trifft und trifft

11 Spiele, 13 Tore: Seydou Doumbia setzt ständig neue Massstäbe. Gegen Aarau erzielte er erstmals drei Tore in einer Partie.

Seydou Doumbia ist immer für eine Überraschung zu haben – auf und neben dem Platz. Frisurentechnisch bewegt sich der Ivorer regelmässig auf – nun, ja – interessanten und mutigen Wegen. Am Sonntag erschien Doumbia jedenfalls mal wieder mit neuer Haarpracht im Stade de Suisse, wasserstoffblond (mit Gelbstich) leuchteten die Haare des Überfliegers. Eine nicht repräsentative Umfrage unter weiblichen Fans ergab ein für den 21-Jährigen eher nicht erfreuliches Resultat, aber auch am Ladies Day war Doumbia ja in erster Linie dafür zuständig, fussballerisch zu glänzen.

Und das tat der beste Spieler der Liga eindrucksvoll. Der Torschützenkönig bereitete gegen Aarau das 1:0 Saif Ghezals mit fantastischer Sprungkraft und kräftigem Kopfball vor. Und er traf: zum 2:0 mit einem Abstauber; zum 3:0 mit einem eleganten Heber über Goalie Ivan Benito und anschliessendem Schieber ins verlassene Tore; und zum 4:0 mit einem frechen Lob über Benito. Es waren seine Saisontore 11, 12 und 13 im 11.Einsatz. Und Doumbia hätte gestern locker zwei Treffer mehr und insgesamt in dieser Spielzeit bestimmt schon 18 Tore erzielen können. «Er spielt in einer eigenen Liga», sagt YB-Torhüter Marco Wölfli anerkennend.

Ruhig und stets fröhlich

Bei den beiden letzten Toren spielte der Hochgeschwindigkeitsfussballer aus Abidjan am Sonntag seine Vorzüge aus, nach Traumpässen seiner Landsleute Gilles Yapi und Thierry Doubai raste Doumbia an seinen Gegenspielern vorbei, als wären diese am Kunstrasen festgeklebt. Es muss Spass machen, so schnell und locker und leichtfüssig unterwegs zu sein wie Doumbia.

Die Attraktion der Super League geht sehr gelassen mit dem Rummel um seine Person um. «Es ist eine grosse Stärke von Doumbia, bleibt er ruhig und macht sich nicht zu viele Gedanken», lobt YB-Captain Wölfli – und sagt damit zweierlei. Einerseits lässt sich Doumbia nicht beirren, und andererseits ist es ihm egal, was andere über ihn (und seine Frisur) sagen. Nach der erneuten Gala gegen Aarau erscheint der Stürmer wie immer gut gelaunt und strahlend vor den Journalisten. Die Freundin von YB-Angreifer Alberto Regazzoni habe ihm die Haare gefärbt, sagt Doumbia. Und: «Aber nur für dieses Spiel.»

Wieder im Nationalteam

Am Montag reist er schliesslich über Paris zum Zusammenzug des starken ivorischen Nationalteams, das am Samstag die WM-Qualifikation in Malawi sicherstellen kann – und seinen Landsleuten will sich Doumbia natürlich nicht mit blond-gelben Haaren präsentieren. «Ich bin stolz, wieder im Nationalteam dabei sein zu dürfen», sagt Doumbia noch. Und dass er in seiner Karriere noch nie drei Tore in einer Partie erzielt habe. Seydou Doumbia, der flinke Ausnahmekönner, hält YB also mit seinen Toren auf Meisterkurs. Wahrscheinlich würde man es dem Grossmeister der Frisurenexperimente sogar verzeihen, wenn er demnächst in rosa gefärbten Haaren zum Dienst erschiene.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Und-Doumbia-trifft-und-trifft-und-trifft/story/20847547

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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2009, 08:57 
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Der Bund, 05.10.2009

FC Aarau in der Krise

Nach einer weiteren hohen Niederlage weiss Aarau-Trainer Jeff Saibene nicht, wie lange er noch im Amt bleiben darf.

Jeff Saibene könnte jetzt Ausflüchte suchen. Nach dem 0:4 in Bern könnte der Aarau-Trainer den Schiedsrichter kritisieren, der seinem Team kurz vor der Pause den Penaltypfiff verweigert hatte, obwohl Stürmer Aco Stojkov im Berner Strafraum von seinem Gegenspieler berührt worden war. Stattdessen sagt Saibene: «Das 0:4 ist ein logisches Resultat. YB ist derzeit zwei Klassen besser als wir.»

Die Anspannung ist Saibene ins Gesicht geschrieben, als er diese Worte spricht. Die Niederlage bei YB war die vierte in Folge für die Aarauer. Mit fünf Punkten stehen sie abgeschlagen am Tabellenende. Saibene, der nach einem erfolgreich abgeschlossenen Interimsjob beim FC Thun auch als YB-Trainer im Gespräch war, kann nicht abschätzen, wie sicher er sich seines Amts sein kann. «Ich kann es nicht sagen», sagt der durchaus als Trainertalent gehandelte Luxemburger Jeff Saibene.

Sportchef in der Kritik

Beinahe einhellig herrscht in Aarau die Meinung vor, den Coach treffe die geringste Schuld am Sinkflug. «Saibene macht angesichts der Umstände einen sehr guten Job», sagt etwa der ehemalige YB-Akteur Baykal, der seit ein paar Wochen in Aarau unter Vertrag steht und am Sonntag in Bern ansprechend spielte. Und: «Es liegt doch nicht an ihm, haben wir heute so hoch verloren.» Als Schuldigen an der Misere haben die lokalen Medien Sportchef Fritz Hächler ausgemacht. Selbstherrlich habe er im Sommer den erfolgreichen, aber unbequemen Trainer Ryszard Komornicki zum Abgang bewogen und Leistungsträger wie Frédéric Page ziehen lassen, ohne sie adäquat zu ersetzen. Spekuliert wird in Aarau über Rücktritte des überforderten Sportchefs Hächler sowie des Präsidenten Alfred Schmid.

Auch Latour ein Kandidat

Saibene würde gerne bleiben, doch er sagt, Sportchef Hächler habe seit über einer Woche nicht mit ihm gesprochen. «Ich informiere mich auch in den Medien», sagt Saibene. Als neuer Aarau-Trainer im Gespräch sind unter anderen die früheren YB-Trainer Hans-Peter Zaugg (Nationaltrainer Liechtensteins) und Martin Andermatt (derzeit ohne Klub) – sowie der Berner und ehemalige GC-Trainer Hanspeter Latour.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/FC-Aarau--in-der-Krise/story/18799533

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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2009, 08:57 
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Der Bund, 05.10.2009

Matchwinner Doumbia

Der Titel ist der gleiche wie vor einer Woche – die Noten der YB-Spieler gegen Aarau (4:0) aber sind höher als beim 3:2 in St. Gallen.

Marco Wölfli Note 5: Kaum gefordert. Aber sehr aufmerksam, wenn es ihn brauchte.

Saif Ghezal Note 5: Hinten ohne Sorgen, vorne mit Elan – er staubte zum 1:0 ab.

Emiliano Dudar Note 5,5: Erneut eine beeindruckende Leistung des Abwehrchefs, der fehlerlos spielte. Weil der Gegner offensiv aber derart harmlos war, bleibt die Note 6 aus.

François Affolter Note 4,5: Auch Affolter war souverän, hatte aber den einen oder anderen Flüchtigkeitsfehler im Spiel.

Scott Sutter Note 4,5: Relativ unauffällig in der Vorwärtsbewegung. Aber Sutter hatte seine Seite sicher im Griff.

Gilles Yapi Note 5,5: Der Chef im Mittelfeld. Die Elfenbeinküste muss unfassbar starke Gestalter haben – Yapi hätte ein Aufgebot fürs Nationalteam trotz exzellenter Konkurrenz längst verdient. Gegen Aarau wie immer an der Schaltzentrale – traumhaft sein Pass vor dem 3:0 Doumbias.

Xavier Hochstrasser Note 5: Gewann viele Zweikämpfe, einsatzfreudig und aggressiv. In jeder Beziehung die perfekte Ergänzung zu Edeltechniker Yapi.

Aron Liechti Note 4,5: Nach schwachem Kurzeinsatz in St.Gallen mit beherzter Vorstellung gegen Aarau. Liechti ersetzte den gesperrten Degen vor allem vor der Pause mit kraftvollen Aktionen. In der zweiten Halbzeit baute er leicht ab.

Chr. Schneuwly Note 4,5: Ersetzte seinen gesperrten Bruder Marco Schneuwly, wobei er mehr über die Flügel angriff. Oft konnte er sich nicht durchsetzen, aber Schneuwly kämpfte wacker.

Seydou Doumbia Note 6: Eigentlich müsste Doumbia die Note 8 erhalten – drei Tore, vier Skorerpunkte, acht Torchancen: Doumbia war auch gegen Aarau absolute Extraklasse. Alberto Regazzoni Note 4,5: Eine eher zurückhaltende Vorstellung des Dribblers, der einige Male hängen blieb. Aber Regazzoni bereitete das 2:0 mit einem wuchtigen Schuss vor, den Aarau-Goalie Benito nach vorne abprallen lassen musste.

Thierry Doubai Note 5,5: Kam nach 61 Minuten für Christian Schneuwly. Es ist eine Freude, dem grossen Talent zuzusehen. Doubai macht beinahe alles richtig. Seine Übersicht, seine Technik und seine Physis lassen erahnen, wie überragend der Mittelfeldspieler einmal werden kann. Fantastisch das weite Zuspiel auf Doumbia vor dem 4:0.

Kaled Gourmi Note 4,5: Kam nach 70 Minuten für Regazzoni und gab sein Debüt für YB in der Super League. Der Offensivspieler war fleissig und relativ kombinationssicher. (fdr)

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Matchwinner-Doumbia/story/18415758

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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2009, 09:54 
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Blick, 05.10.2009

Wie lange noch, Saibene?

Schlimmer gehts nimmer: Aarau spielt desolat, die Bosse sind sprachlos. Wann handeln sie?

Seit es die Super League gibt, stand der FC Aarau nach 12 Spielrunden noch nie so schlecht da wie jetzt. Letzter Platz und gerade mal fünf magere Punkte. Das gestrige Debakel gegen die Berner Young Boys zeigt deutlich: Dem FC Aarau steht das Wasser bis zum Hals.

Der Präsident Alfred Schmid und Sportchef Fritz Hächler sitzen noch minutenlang auf der VIP-Tribüne des Stade de Suisse und müssen mitansehen, wie die YB-Fans ihre Helden feiern.

Der desolate Auftritt ihrer Mannschaft hat die Aarau-Bosse sprachlos gemacht. Nachdem Präsident Schmid zweimal tief durchgeatmet hat, sagt er: «Die erste Halbzeit war wirklich sehr schlecht.»

Wer ihm und Sportchef Hächler in diesem Moment in die Augen sieht, der weiss, dass sich die Aarau-Verantwortlichen solch beschämende Leistungen nicht mehr gefallen lassen werden.

«Die Stimmung im Team ist gut – vielleicht zu gut»

Gegen dieses YB zu verlieren, ist gewiss keine Schande. Doch die Art und Weise, wie sich der Tabellenletzte hat vorführen lassen, ist mehr als bedenklich. «YB war ein bis zwei Klassen besser als wir», stellt ein ngeschlagener Jeff Saibene auf der Pressekonferenz fest.

Das Reislein nach München zum Bayern-Spiel inklusive Oktoberfestbesuch (im BLICK) war der Stimmung innerhalb der Mannschaft gewiss förderlich, doch Spiele werden auf dem Platz und nicht im Bierzelt gewonnen. Dazu passt Baykals Aussage: «Die Stimmung im Team ist gut – vielleicht zu gut.»

Wer diese Aarauer gesehen hat, würde sich wohl nicht wundern, wenn Saibene während der Nati-Pause entlassen würde.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/bye-bye-saibene-130124

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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2009, 09:56 
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Blick, 05.10.2009

Doumbia trifft auch als Blondine

BERN - YB schlägt Aarau dank einem Hattrick von Topskorer Seydou Doumbia 4:0. Meister FCZ hat nach dem 2:3 bei Bellinzona 16 Punkte Rückstand.

Die zahlreichen weiblichen Fans im Stade de Suisse Wankdorf in Bern staunen am Ladies Day nicht schlecht: Eine Blondine stürmt bei Leader YB. Es handelt sich dabei um Topskorer Seydou Doumbia, der seine Haare blondiert hat! Der Ivorer ist nun definitiv mit Haut und Haar ein Gelbschwarzer.

Die spielstarken Berner benötigen mehr Zeit als erwartet, bis sie die gut disponierte Aarau-Abwehr knacken können. Zuerst scheitert Liechti in der 20. Minute mit einem starken Kopfball an Goalie Ivan Benito, der mit einem glänzenden Reflex die Führung verhindert. Sekunden später lässt Doumbia Aquaro stehen und verzieht knapp.

Doumbia erobert die Frauenherzen

Dann die 40. Minute: Benito kann Doumbias Kopfball nach einem Corner noch abwehren, Saif Ghezal verwertet den Abpraller aber aus rund 5 Metern. Nur vier Minuten später das 2:0. Benito kann Regazzonis Schuss nur nach vorne abprallen lassen, der «blonde» Doumbia staubt ab. Dieses Tor muss Benito auf seine Kappe nehmen.

Der YB-Sieg fällt nicht höher aus, weil sich Yapi und Doumbia in der 50. Minute einander auf den Füssen stehen.

In der 72. Minute machen es die beiden Landsmänner besser: Yapi spielt Doumbia frei, der den herauslaufenden Benito überlobt und sein 13. Saisontor erzielt. Bärenstark! In der 78. Minute macht Doumbia seinen Hattrick perfekt. Doumbia überlobt den bedauernswerten Benito schon wieder!

Von Aarau ist wenig zu sehen. Wölfli muss in der ersten Halbzeit aus dem Tor herausstürmen, weil Marazzi alleine vor ihm auftaucht! Stojkov hatte ihn perfekt lanciert. In der zweiten Halbzeit ist es wieder Marazzi, der das Lattenkreuz anvisiert, aber verzieht und den Anschlusstreffer verpasst.
Lesen Sie auch»Grottenkick GC – Luzern endet torlos»Spektakel Xamax weiter im Höhenflug»Seydou Doumbia Der schärfste Bomber der Schweiz»Schleudersitz Saibene rechnet mit Rausschmiss»Papi Yapi Dirigiert er YB zum Titel?»FC Aarau Saibene muss gehen

Young Boys - Aarau 4:0 (2:0)
Stade de Suisse. -- 24 720 Zuschauer. -- SR Bertolini.
Tore: 39. Ghezal 1:0. 43. Doumbia 2:0. 71. Doumbia 3:0. 79. Doumbia 4:0.
Young Boys: Wölfli; Ghezal, Dudar, Affolter; Sutter, Hochstrasser, Yapi (76. Pasche), Liechti; Doumbia, Christian Schneuwly (61. Doubaï), Regazzoni (70. Gourmi).
Aarau: Benito; Rapisarda, Aquaro, Stoll, Elmer (17. Schaub); Baykal; Marazzi, Burki, Bastida, Lang (69. Pejcic); Stojkov (76. Lehtinen).
Bemerkungen: Young Boys ohne Marco Schneuwly, Degen (beide gesperrt), Coly und Raimondi (beide verletzt). Aarau ohne Bengondo, Kioyo, Polverino, Müller und Sinanovic (alle verletzt). 17. Elmer verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 45. Stojkov (Schwalbe). 57. Regazzoni (Foul).

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-aarau-im-live-ticker-130099

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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2009, 10:01 
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Tagesanzeiger, 05.10.2009

YB-Showtime mit Doumbia als Hauptakteur

Der Leader kam in der 12. Runde der Axpo Super League gegen den Tabellenletzten Aarau zu einem problemlosen Pflichtsieg.

Bild

Die hochüberlegenen Berner bezwangen vor 24'720 Zuschauern im Stade de Suisse dank drei Toren von Seydou Doumbia die harmlosen Aargauer 4:0 (2:0) und feierten den neunten Erfolg in den letzten zehn Spielen. Nach einem harzigen Start sorgten Saïf Ghezal und Seydou Doumbia mit einer Doublette innerhalb von vier Minuten kurz vor der Pause für die frühe Entscheidung; beide reagierten nach einem Abpraller von Aarau-Hüter Ivan Benito am schnellsten. Doumbia, der sich vor dem Spiel die Haare blond färben liess, erhöhte in der zweiten Halbzeit mit seinen Saisontreffern 12 und 13 noch auf 4:0, womit der Ivorer seine Führung in der Torschützenliste weiter ausbaute.

Trotz der Abwesenheit der beiden gesperrten Marco Schneuwly und David Degen kamen die Berner nie in Gefahr, eine unanangenehme Überraschung erleben zu müssen. Sie bestimmten gegen den sehr defensiv eingestellten Gegner von Beginn an Tempo und Rhythmus und erspielten sich ab der 20. Minute in regelmässigen Abständen erstklassige Torchancen. Nur Benito hatten es die Aarauer zu verdanken, dass sie nicht bereits früher einen Verlusttreffer hinnehmen mussten.

Es wird eng für Saibene

Wie harmlos sich die ersatzgeschwächten Gäste in der Bundeshauptstadt präsentierten belegt die Tatsache, dass es bis zur 58. Minute dauerte, ehe die Gäste durch David Marazzi erstmals zum Abschluss kamen - es war der einzige Torschuss der Gäste während der ganzen Partie. Allerdings hatten sie kurz vor der Pause Pech zu beklagen, als Aco Stojkov, die einzige Sturmspitze, im Strafraum gefoult wurde, Schiedsrichter Carlo Bertolini aber anstatt auf Penalty zu entscheiden, dem Gefoulten die gelbe Karte wegen einer angeblichen Schwalbe zeigte.

Für Aarau-Trainer Jeff Saibene und sein Team, das nun seit mittlerweile 14 Jahren auf einen Sieg in Bern wartet, wird die Luft am Tabellenende immer dünner.

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/YBShowtime-mit-Doumbia-als-Hauptakteur/story/26196007

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