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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. August 2009, 16:26 
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Blick, 28.08.2009

"Am Sonntag kommts zum Duell zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys. Zweifellos das Spitzenspiel in dieser 8. Runde der Super League."

Schon klar lieber Blick xD Basel ist ja momentan auch die Spitzenmannschaft schlecht hin... somit natürlich ein Spitzenspiel, was sonst... xD


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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. August 2009, 22:44 
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Basler Zeitung, 28.08.2009

FCB unter Druck - Chance für YB

Die ganz spezielle Tabellensituation verspricht einen Kampf auf Biegen und Brechen. Leader YB könnte die Basler mit einem Auswärtssieg um 13 Punkte distanzieren.

Der Switch zurück von der Europacup-Bühne auf das Super-League-Pflaster wurde den Baslern gestern noch zusätzlich erschwert durch die Auslosung der kommenden Gruppengegner in der Europa League. Abgelenkt durch die bevorstehenden Spiele gegen die AS Roma, Fulham und CSKA Sofia gilt es dennoch, den Fokus wieder auf die heimische Liga zu justieren.

Die Zielsetzung für FCB-Coach Thorsten Fink kann nur die eine sein: Die Erfolgsserie der Young Boys muss endlich gestoppt werden, sonst drohen die Berner für Wochen zu enteilen. Zehn Punkte liegen sie jetzt schon voraus, mit einer Wiederholung seiner beiden Auswärtssiege in der letzten Saison könnte YB das Polster auf 13 Zähler ausbauen. Eine Reserve, die sich vor allem mental in den Köpfen der Spieler entsprechend auswirken würde.

Petkovic noch ungeschlagen

Für den FCB hätte ein Anwachsen des Rückstandes insbesondere auch deshalb gewichtige Auswirkungen, weil es in diesem Herbst zusätzlich noch sechs kräftezehrende Europacuppartien vor sich hat, währenddem sich die bereits ausgeschiedenen Berner immer wieder ausruhen und erholen können. Dementsprechend entspannt reisen die Young Boys denn auch nach Basel. Mit dem Engagement von Trainer Vladimir Petkovic nahm die lange Zeit des Wartens auf einen Auswärtssieg beim FCB ein Ende: Die letzten beiden Partien im St. Jakob-Park wurden beide gewonnen. Zuvor musste YB 18 Partien oder beinahe 14 Jahre lang auf einen Vollerfolg in Basel warten.


Basel - Young Boys
(2:1, 1:2, 2:3, 0:3). - Sonntag, 16 Uhr. - Abwesend: Ferati, Marque, Perovic, Schürpf, Zanni (alle verletzt); Coly, Raimondi (beide verletzt). - Fraglich: Cagdas; keiner. - Statistik: Von der Tabellensituation her kann sich der FCB eine Niederlage gegen den Leader nicht leisten. YB-Trainer Vladimir Petkovic ist als YB-Trainer gegen den FCB aber noch ungeschlagen. Die letzten drei Duelle gingen alle an die Berner. In Basel vermochte YB jedoch in 51 Spielen nur gerade neunmal zu gewinnen.

http://bazonline.ch/sport/fussball/FCB-unter-Druck--Chance-fuer-YB/story/15989294

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. August 2009, 22:45 
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http://www.sf.tv, 28.08.2009

Basel will YB-Lauf stoppen

Am Sonntag empfängt der FC Basel die Berner Young Boys im «Joggeli». Mit einem Sieg wollen die Basler den Negativ-Trend stoppen und den Anschluss wieder gewinnen. Im Spiel der Überraschungs-Mannschaften treffen Luzern und St. Gallen aufeinander.

Das Spitzenspiel der 8. Runde in der Super League heisst FCB gegen YB. Vor allem für die Basler geht es um viel. Ein Sieg muss her, will das Fink-Team den Anschluss an den Leader aus Bern nicht völlig verlieren. Bei einer Heimniederlage droht ein Rückstand von 13 Punkten.

Schafft Basel die Wende?

Basel-Trainer Thorsten Fink ist sich der ernsten Lage bewusst. Er sei aber noch keineswegs nervös, liess er in der «Berner Zeitung» verlauten. Der Deutsche ist überzeugt, dass der FCB auf dem richtigen Kurs ist. Der Match gegen YB gebe seinem Team die Möglichkeit, ein Ausrufezeichen zu setzen. Zudem steht Innenverteidiger Abraham kurz vor der Rückkehr, was der bis anhin ziemlich instabilen Abwehr etwas mehr Halt verleihen soll. Dennoch, die Zahlen sprechen für die Berner, welche drei der letzten vier Partien gegen die «Bebbis» gewonnen haben.

http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/08/28/fussball/basel_will_yb_lauf_stoppen

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. August 2009, 22:47 
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Blick, 28.08.2009

Fink freut sich auf YB

Am Sonntag kommts zum Duell zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys. Zweifellos das Spitzenspiel in dieser 8. Runde der Super League.

Der Knüller der 8. Runde in der Super League steigt zweifellos am Sonntag in Basel, wenn der FCB den überlegenen Leader YB empfängt.

Bis auf die Berner Fans hofft die Fussball-Schweiz auf einen Sieg der Bebbi – sonst eilt YB, das schon jetzt sieben Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte St. Gallen hat, auf und davon.

Bei Niederlage bereits 13 Punkte Rückstand

Viel Zuversicht zeigt FCB-Trainer Thorsten Fink. «YB kommt uns gelegen», sagt er in einem Interview in der «Berner Zeitung». Erstens, weil sein Team nach dem durchzogenen Meisterschaftsstart ein Zeichen setzen könne.

Zweitens, weil YB ein Team sei, das offensiv ausgerichtet ist und sicher mitspielen werde. Nach dem gestrigen 5:1-Sieg in der Europa League gegen Baku sind Frei und Co. quasi warmgeschossen.

Sollte allerdings YB gewinnen, hätte der FCB bereits 13 Punkte Rückstand auf die Berner. (hig)

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/fink-freut-sich-auf-yb-127158

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. August 2009, 11:37 
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Der Bund, 29.08.2009

«Wieso bin ich ein Mensch, der so stark polarisiert?»

YB-Mittelfeldspieler David Degen ist in grosser Form. Vor dem Spiel der Young Boys morgen beim FC Basel spricht der Basler ehrlich und überlegt über sich, seinen Wandel, seinen Bruder und seine Zukunft.

Was würde der Journalist David Degen den Fussballer David Degen fragen?
David Degen: (überlegt sehr lange) Das ist eine sehr gute Frage. Ich weiss ja alles von mir (lacht).

Und was würden Sie gerne einmal in einem Interview erklären?
(Überlegt noch länger) Ich habe etwas, was mich sehr interessieren würde: Wieso bin ich ein Mensch, der so stark polarisiert?

Und was würden Sie antworten?
Das wüsste ich auch gerne (lacht wieder). Nein, im Ernst, ich denke, das hat damit zu tun, dass ich immer offen und ehrlich bin.

Vielleicht überfordert dieses Denken in der Schweiz, wo die Leute zurückhaltend sind, viele.
Das mag sein, ja, ich gehe auf die Leute zu, ich bin extrovertiert.

Leute, die Sie gut kennen, sagen: David ist ein sehr lieber Kerl, aber er bringt es nicht immer rüber.
Das kann gut sein, meine Art erschreckt vielleicht einige Leute. Ich arbeite an mir und habe bereits Fortschritte gemacht.

Können Sie Leute verstehen, die sagen, Sie seien arrogant?
Nein! Für mich ist Arroganz etwas anderes. Ich bin selbstbewusst und zielstrebig, sehr sogar, ich gehe auf den Platz und zeige meinem Gegenspieler: Dieses Spiel gewinnst du nicht! Dazu gehört eine Körperhaltung, die Selbstsicherheit signalisiert.

Gab es für Sie auch schon unangenehme Momente mit Fans?
Ja, in der Vorbereitung warf mir ein YB-Fan während des Spiels gegen Wohlen einen Bierbecher an.

Wie haben Sie reagiert?
Ich habe ihn zur Rede gestellt. Er war mit meinen Leistungen nicht zufrieden, er fand, ich zerreisse mich nicht für YB. Da habe ich ihm gesagt, wenn er als Berner in Basel arbeiten und keinen guten Job machen würde, wäre meine Reaktion nicht, ihm einen Bierbecher anzuwerfen.

Heute schätzen Sie die meisten YB-Fans, doch Sie hatten es als Basler lange schwer. Und Ihre Leistungen letzte Saison waren…
…nicht gut, das weiss ich, ich habe die Erwartungen nicht erfüllt. Ich bin selbstkritisch.

Sie hatten Mühe mit dem 3-4-3-System und waren bis zu diesem Sommer nicht bereit, die neue Rolle zu akzeptieren.
Ich wollte lange nicht annehmen, was man von mir verlangte. Ich war innerlich gefangen in meinen Gedanken und wollte die Hürde nicht überspringen, ich wollte um die Hürde laufen. Heute gehe ich die Aufgabe positiv an. Hinzu kommt etwas anderes.

Was?
Das 3-4-3-System erfordert gedankliche Arbeit, man muss flexibel sein, man muss oft verschieben, es ist deutlich anforderungsreicher als das 4-4-2-System. Man muss auch körperlich bereit sein und lange Wege gehen. Ich habe erstmals seit drei Jahren eine Sommervorbereitung voll mitmachen können. Davon profitiere ich jetzt.

Im Sommer sah es noch so aus, als ob Sie YB verlassen müssten.
Das ist nicht ganz richtig. Jeder Spieler analysierte nach der Saison die Situation mit Trainer Vladimir Petkovic, Sportchef Alain Baumann und Stadionchef Stefan Niedermaier. Natürlich war die Bilanz bei mir unbefriedigend. Aber ich habe gesagt, dass ich nicht aufgebe und mich bei YB durchsetzen wolle.

Wie wichtig ist es für Sie, dass mit Carlos Varela, mit dem Sie sich einmal im Training geprügelt hatten, und Thomas Häberli oder Christian Schwegler Teamleader nicht mehr bei YB sind.
Das spielt für mich keine Rolle. Wir haben jetzt einen ausgezeichneten Teamgeist, wir haben viel Spass. So etwas habe ich noch nie erlebt. Zudem haben wir eine natürliche Hierarchie.

Und wo stehen Sie da?
Ganz oben ist natürlich der Trainer, das muss in einem Fussballteam so sein. In der letzten Saison war ich unten in der Pyramide, heute bin ich weiter oben. Ich bin aber noch nicht die Leaderfigur, die ich bei YB sein möchte. Nach fünf, sechs guten Partien kann man das nicht sein. Ich hoffe, bald auf einer Stufe mit Marco Wölfli, Mario Raimondi und Gilles Yapi zu stehen.

Wenn sich Raimondi aber nicht verletzt hätte, würden Sie bei YB wohl auf der Ersatzbank sitzen.
So sehe ich das nicht. Ich hätte meine Chance erhalten. Diesmal war ich bereit, die Aufgabe im linken Mittelfeld zu akzeptieren. Also habe ich gelernt, den linken Fuss mehr zu gebrauchen, so schlecht ist er übrigens nicht, und das Verhalten anzupassen.

Und was passiert, wenn Teamleader Raimondi zurückkommt?
Das werden wir sehen, es wird Platz für uns beide haben. Auch Thierry Doubai wird uns enorm verstärken, er ist eine Sensation, er spielt die Bälle aus 30, 40 Metern perfekt, links wie rechts.

Und warum spielen Sie eigentlich ungern im Sturm?
Ich brauche Platz für Dribblings.

Nicht wie Seydou Doumbia?
Er ist überragend. Ich habe noch nie einen Fussballer mit einer solchen Antrittsgeschwindigkeit gesehen. Er hat alles, was ein Stürmer braucht, er ist brutal schnell, torgefährlich, kräftig, auch taktisch und technisch hat er grosse Fortschritte erzielt.

Mit Spielern wie Doumbia und nach diesem Saisonstart kann das YB-Ziel nur der Titel sein.
Natürlich. Wenn ich für den Titel durch eine Wand rennen müsste, würde ich es tun (lacht). Und dann möchte ich in der Champions League dabei sein. Zürich darf nun gegen Milan, Real Madrid und Marseille spielen. Das ist fantastisch und muss unser Anspruch sein. Sehen Sie, das meine ich. Ich sage: Wir wollen Meister werden. Das ist selbstbewusst. Würde ich sagen: Wir werden Meister, wäre das arrogant.

Und am Sonntag, beim Spiel in Basel, ist YB Favorit…
Der FCB hätte in unserer Lage dieses Selbstverständnis. Wir wurden letzte Saison Zweiter, Basel Dritter, und jetzt haben wir zehn Punkte mehr, also sind wir Favorit. Doch wir müssen demütig bleiben. Ich warne davor, Basel und Zürich abzuschreiben. Das sind starke Teams, die wissen, wie man Titel holt. Das müssen wir noch lernen.

Sie kommen aus Basel…
…nein, aus Basel-Land…

…und haben in Basel immer noch viele Kollegen.
Natürlich ist das für mich ein spezielles Spiel. Mit den Nationalspielern Benjamin Huggel, Marco Streller und Alex Frei oder mit Leuten aus dem FCB-Vorstand habe ich engen Kontakt.

Und mit Ihrem Zwillingsbruder Philipp Degen telefonieren Sie tatsächlich jeden Tag zehnmal?
Manchmal sogar noch mehr. Das passiert einfach, teilweise rufen wir uns in einer Stunde dreimal an. Wir brauchen uns.

Waren Sie nie eifersüchtig auf Ihren Bruder, weil er beim Weltverein Liverpool spielen darf und rund 10 Millionen Franken in vier Jahren verdienen soll?
Nein, nie, absolut nie, ich mag ihm alles von Herzen gönnen. Er hat schwierige Zeiten erlebt, er hat über ein Jahr nicht spielen können. Er profitiert in Liverpool viel und gibt mir Tipps.

Zum Beispiel?
Rafael Benitez ist einer der besten Trainer der Welt. Er hat Philipp einmal gesagt: Do the right things in the right moment (Mach die richtigen Dinge im richtigen Moment). Das ist einleuchtend und seither meine Devise auf dem Fussballplatz.

Ihr Bruder spielt in der Premier League. Ist das auch Ihr Ziel?
Ich bin bei YB. Diese Frage stellt sich derzeit wirklich nicht.

Das war jetzt eine sehr professionelle Antwort. Aber war Sie auch ehrlich? Jeder Schweizer Fussballer träumt doch vom Ausland.
Ich werde nie mehr etwas machen, das mir nicht passt. Ich habe in Gladbach gelitten, ich durfte nicht spielen, ich war traurig, das will ich nie mehr erleben.

Aber Sie würden nie versprechen, 2011 noch bei YB zu sein?
Das ist mein Ziel. Aber im Fussball kann es schnell gehen. Wenn Stefan Niedermaier am 31.August, kurz vor Ende der Transferperiode um 23.01 Uhr, ein Angebot über 25 Millionen für Doumbia erhält, ruft er eine Telefonkonferenz mit den Investoren ein. Und um 23.40 Uhr ist Doumbia vielleicht verkauft. Das wäre bei dieser Summe ja leider logisch.

Und wenn am 31.August ein Angebot für Degen kommt.
Dann geht es nicht um 25 Millionen und ich bleibe in Bern. Klar, ich möchte irgendwann wieder mit meinem Bruder spielen…

…beide auf der rechten Seite?
Das muss nicht sein, wir können auch die Degen-Zange bilden…

Fürs Nationalteam wurden Sie und Philipp nicht aufgeboten.
Das ist schade. Ich werde weiter versuchen, mich aufzudrängen.

Viel besser als in den letzten Wochen können Sie kaum spielen.
Das haben Sie behauptet. Ich muss diese Leistungen über einen längeren Zeitraum zeigen. Die WM 2010 ist ein Ziel von mir.

Was machen Sie eigentlich in der Freizeit? Playstation, Discos…
…nein, selten. Ich bin ein kommunikativer Typ und diskutiere gerne. Und ich bin auch politisch sehr interessiert…

…das sagen Fussballer selten.
Ich mag Politik, sie ist wichtig für unser Land und spannend.

Stimmen Sie auch ab?
Natürlich, immer.

Und welche Partei wählen Sie?
Das sage ich nicht, ich möchte nicht noch stärker polarisieren.

Das ist jetzt nicht sehr offen.
Doch, es ist offen und ehrlich, weil ich finde, dass das niemanden etwas angeht. Und ich würde nur Leute verärgern. Das ist eigentlich sehr schade, denn man sollte nie über Menschen urteilen, die man nicht kennt.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wieso-bin-ich-ein-Mensch-der-so-stark-polarisiert/story/12164666

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. August 2009, 11:41 
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Der Bund, 29.08.2009

Die tolle YB-Bilanz

YB reist mit grosser Zuversicht nach Basel – die Statistik und auch die Form spricht im St.-Jakob-Park morgen für die Berner.

Vielleicht sollte YB beantragen, die Super-League-Saison in Zukunft in einem Kalenderjahr durchzuführen – und nicht von Juli bis Mai. Im Jahr 2009 jedenfalls sind die Young Boys das deutlich beste Team der Schweiz (siehe Tabelle). 60 Punkte aus 24 Spielen hat YB seit Februar 2009 errungen – oder stolze 2,4 Zähler pro Partie. Verloren haben die Berner bloss dreimal. Zürich und Basel haben in dieser Zeit 13 und 17 Punkte weniger geholt.

Einen Titel bringt diese tolle Bilanz den Young Boys natürlich nicht – doch mit einem Erfolg am Sonntag in Basel kann der Rivale FCB in dieser Saison schon um 13 Punkte distanziert werden. Die Berner reisen mit grosser Zuversicht in den St.-Jakob-Park und wollen die defensiven Schwächen der Basler ausnutzen. Mit einigem Respekt aber blickt man gleichzeitig auf die starke Basler Offensive mit den Nationalstürmern Marco Streller und Alex Frei.

Letzte Saison zwei Siege

Mit dem Engagement von Trainer Vladimir Petkovic nahm die lange Zeit des Wartens bei den Young Boys auf einen Auswärtssieg beim FC Basel ein Ende: Die beiden Partien im St.-Jakob-Park letzte Saison wurden gewonnen (2:1 und 3:0). Zuvor hatte YB 18 Partien oder beinahe 14 Jahre lang auf einen Sieg in Basel warten müssen. (fdr)

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Die-tolle-YBBilanz-/story/12651446

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. August 2009, 11:43 
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Basler Zeitung, 29.08.2009

FC Basel unter Siegzwang

Die ganz spezielle Tabellensituation verspricht einen Kampf auf Biegen und Brechen. Leader YB könnte die Basler mit einem Auswärtssieg um 13 Punkte distanzieren.

Der Switch zurück von der Europacup-Bühne auf das ASL-Pflaster wurde den Baslern am Freitag noch zusätzlich erschwert durch die Auslosung der kommenden Gruppengegner in der Europa League. Abgelenkt durch die bevorstehenden Spiele gegen die AS Roma, Fulham und CSKA Sofia gilt es dennoch, den Fokus wieder auf die heimische Liga zu justieren. Und die Zielsetzung für FCB-Coach Thorsten Fink kann nur die eine sein: Die Erfolgsserie der Young Boys muss endlich gestoppt werden, sonst drohen die Berner für Wochen zu enteilen.

Zehn Punkte liegen sie jetzt schon voraus, mit einer Wiederholung seiner beiden Auswärtssiege in der letzten Saison könnte YB das Polster auf 13 Zähler ausbauen. Eine Reserve, die sich vor allem mental in den Köpfen der Spieler entsprechend auswirken würde.

Petkovic noch ungeschlagen

Für den FCB hätte ein Anwachsen des Rückstandes insbesondere auch deshalb gewichtige Auswirkungen, weil es in diesem Herbst zusätzlich noch sechs kräftezehrende Europacuppartien vor sich hat, währenddem sich die bereits ausgeschiedenen Berner immer wieder ausruhen und erholen können. Dementsprechend entspannt reisen die Young Boys denn auch nach Basel.

Mit dem Engagement von Trainer Vladimir Petkovic nahm die lange Zeit des Wartens auf einen Auswärtssieg beim FCB ein Ende: Die letzten beiden Partien im St.- Jakob-Park wurden beide gewonnen. Zuvor musste YB 18 Partien oder beinahe 14 Jahre lang auf einen Vollerfolg in Basel warten.

http://bazonline.ch/sport/dossier/fc-basel/FC-Basel-unter-Siegzwang/story/19531293

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. August 2009, 11:44 
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http://www.sf.tv, 29.08.2009

Super League - Interview

Wölfli: «Wir sind eine Einheit»

Am Sonntag kommt es in der Super League zum Duell zwischen Basel und Leader YB. Im Interview mit sport.sf.tv verrät Captain Marco Wölfli das YB-Erfolgsrezept und wie sie die Basler schlagen wollen.

Marco Wölfli, YB reitet in dieser Saison früh auf einer Erfolgswelle - im Gegensatz zur letzten Saison. Wie erklären Sie sich diese Frühform?

Marco Wölfli: Wir machen Punkte (lacht). Woran es genau liegt, ist schwierig zu sagen. Es war wichtig, dass wir einen guten Saisonstart hatten. Ein Erfolgsfaktor ist zudem sicher der sehr gute Teamgeist. Jeder kämpft für den anderen. Nicht, dass das Kollektiv letzte Saison sehr schlecht war, aber in dieser Saison sticht es so richtig heraus. Wir sind eine Einheit. Zudem haben wir das nötige Glück.

Am Sonntag geht es gegen den FC Basel, gegen den YB zuletzt viermal in Serie gewonnen hat. Liegt Ihnen der FCB besonders gut?

Das kann man so nicht sagen. Jedes Spiel fängt wieder von vorne an, Serien zählen nichts mehr. Wir wissen, dass Basel eine super Mannschaft hat. Der FCB hatte einen relativ schlechten Saisonstart und will jetzt reagieren. Wir werden alles daran setzen, dass die Basler das nicht schaffen. Es ist wichtig, dass wir im St.Jakob-Park ein positives Resultat holen. Ein Punktgewinn ist das Minimalziel.

Sie haben den schlechten Saisonstart von Basel angesprochen. YB war es letzte Saison ähnlich ergangen. Es gibt einige Parallelen: Ein neuer Trainer, eine offensivere Spielweise. Sind die Situationen vergleichbar?

Das ist schwierig. Wir hatten vor einem Jahr zu Beginn der Saison noch Martin Andermatt als Coach und keinen neuen Trainer. Es gibt einfach Phasen, in denen man unglücklich spielt: Du verlierst ein Spiel, dann kommt eine zweite unglückliche Niederlage dazu, du kassierst unnötige Tore, schiesst vorne den Ball an den Pfosten statt ins Tor und am Schluss bekommst du noch einen Treffer. In diesen Situationen ist es wichtig, dass man reagieren kann. Dies kann man nur als Mannschaft und nicht als Einzelspieler. Deshalb ist das Kollektiv so wichtig.

Ändert sich die Spielweise für YB, da Basel unter Thorsten Fink ein neues System spielt?

Nein, nicht gross. Wir richten uns nie nach den anderen Mannschaften. Wir versuchen immer, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen.

Sie treffen auf die Nationalmannschaftskollegen Alex Frei, Benjamin Huggel und Marco Streller. Können Sie da ihren YB-Mitspielern ein paar Tipps geben?

Nein, die meisten Spieler kennen dieses Trio. Mit Ausnahme von Frei haben wir schon oft gegen sie gespielt. Wer Frei kennt, weiss, dass er immer am richtigen Ort steht. Da müssen wir aufpassen, er ist immer gefährlich. Streller mit seiner Grösse und seinem linken Fuss ebenfalls. Klar, dass sind drei Leader in der Mannschaft. Aber bei Basel ist es gleich wie bei uns: Als einzelner Spieler kannst du nichts gewinnen, es zählt nur das Team.

Bei YB dreht sich viel um Seydou Doumbia. Nicht nur der Tore wegen, sondern auch der unzähligen, nie bestätigten Wechselgerüchten. Bringt das nicht Unruhe in die Mannschaft?

Nein, überhaupt nicht. In der Mannschaft merkt man nicht, dass viel über ihn geschrieben wird. Unruhe gibt es dadurch nicht. Ich finde gar, es hat einen positiven Effekt. Nicht nur er, sondern die ganze Mannschaft spielt gut. Das ist ein Kompliment für unser Team. Wenn die Mannschaft nicht gut spielt, kann er das persönlich auch nicht. Das ist das wichtige am Kollektiv. Ich glaube auch nicht, dass er sich persönlich beunruhigen lässt. Er ist ein Super-Typ und fühlt sich wohl bei uns. Das ist wohl mit ein Grund, dass es der Mannschaft nichts ausmacht. Im Gegenteil: Es ist ist ein Ansporn für die anderen.

http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/08/29/fussball/woelfli_wir_sind_eine_einheit

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2009, 12:07 
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äch äs guets gfüeh hüt us favorit nach basel z'fahre.

1:2

doumbia, degen



:hoppyb:

:auswaertssieg:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2009, 12:21 
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BZZ, 30.08.2009

Die Gruppe ist die Welt

Die Young Boys fahren als Leader mit geschwellter Brust zum FC Basel

Sie meinen es wirklich ernst, die Berner. Sie verkaufen Seydou Doumbia nicht, «auch Herrn Doumbia nicht, sonst wären wir unglaubwürdig gegenüber unseren Zielen», sagt Stefan Niedermaier, der CEO des Stadions und der operativ starke Mann der Young Boys.

Von Bernhard Brunner

Es scheint tatsächlich so zu sein: Der Torschützenleader und auf dem internationalen Transfermarkt begehrte Ivoirer wird seine Künste weiterhin in der beschaulichen Super League aufführen – auch heute Sonntag im Spitzenkampf (der Ansprüche) im St.-Jakob-Park. Sie hätten nie mit den Investoren über den Verkauf Doumbias sprechen müssen, präzisiert Niedermaier, die Doktrin sei gewesen, keine Schlüsselspieler abzugeben: «So ist und bleibt es.» Alles also für das Ziel, besser zu werden als letzte Saison, als YB Zweiter in der Meisterschaft und Zweiter im Cup wurde. Nur nicht wieder Zweiter werden . . .

Die Berner sind zurzeit Erste, mit grossem Vorsprung, beispielsweise liegen sie bereits zehn Punkte vor dem FC Basel, «der sich mehr überlegen muss als wir», findet der Trainer Vladimir Petkovic. Dieser treibt seit einem Jahr in Bern seine Gedanken des effizienten Spiels «einer Gruppe, die alles ist», in die Perfektion. Wölfli, Dudar, Yapi, Doumbia oder jeder andere Spieler werde «in der Gruppe gross, nicht umgekehrt», erklärt der Kroate in seiner bestimmenden Art. Wie in Blei gestanzt reihen sich die Sätze. Er ist froh, nach einem Jahr «nicht mehr so viel erklären zu müssen». Vieles habe sich eingespielt, «in jedem Segment haben wir Fortschritte erzielt».

Petkovic möchte gerne noch einen Stürmer, weil unsicher sei, wann Matar Coly nach einem Riss in der Kniescheibe «wieder Druck auf bewährte offensive Kräfte» ausüben könne. Sonst müsse man jetzt schauen, dass «die Gruppe die positive Energie behält», im Strafraum effizienter werde und in der Defensive «so stabil» bleibe.

David Degen, aufblühend und durch seine Rushes belebendes Element im Berner Mittelfeld, bestätigt, dass jeder genau wisse, was zu tun sei, alle zögen «am gleichen Strick», das sei keine Selbstverständlichkeit im Fussballgeschäft. Er selbst habe «seine Spielfreude» wieder gefunden, und das Tolle am Team sei, immer drei Punkte anzustreben, «auch jetzt in Basel». Degen ist einer der Profiteure der vorsaisonalen Absicht Petkovics, «frisches Blut» ins Team zu pumpen. Gegen Widerstände liess der Kroate Carlos Varela zum Widersacher Xamax ziehen und Publikumsliebling Thomas Häberli seine Karriere beenden. Der Trainer habe «ein feines Gespür für die Gruppendynamik», lobt Niedermaier, er sei «geerdet» und habe doch Visionen. Sein Büro sehe immer noch gleich aus wie am ersten Arbeitstag, der Trainer sei «vollkommen fokussiert», dass das Team «weitere Schritte Richtung Solidarität» mache.

Weniger solidarisch ist Petkovic mit Unparteiischen und Journalisten. Nach dem Aus in der Qualifikation gegen Athletic Bilbao beschwerte er sich vehement über die Spielleitung («Es ist schwierig, zweimal gegen 12 Mann zu spielen»). «Frustriert» sei er damals gewesen, gibt er heute zu, «weil wir zweimal besser waren». Die Aktion, Doumbia vor dem Training aus einem Gespräch mit einem Journalisten richtiggehend herauszureissen, begründet er damit, dass «ich mit Respekt begegne, wer Respekt mitbringt». Manchmal müsse man sich halt wehren, es müsse sehr klar sein, dass man «mit YB nicht einfach alles machen» dürfe.

Auf das Spiel und das volle Stadion in Basel freut sich Petkovic, das sei «Propaganda für den Fussball». Niedermaier gibt zu bedenken, die Konkurrenz um einen Spitzenplatz «vielleicht nicht auf den FC Basel oder den FC Zürich zu reduzieren».

YB ist das Team der Stunde, keine Frage, die Gelb-Schwarzen haben sich zu einer Einheit entwickelt, die von überall her Gefahr schaffen kann. Im Schatten des in der Öffentlichkeit omnipräsenten Doumbia hat beispielsweise Stürmer Marco Schneuwly die ausserordentliche Quote von drei Toren und sechs Assists angehäuft.

«Ich bin gespannt, wie Basel dieses Spiel angeht», sagt Degen. Zwischen seinen Worten ist herauszulesen, dass er die Anspannung in Basel momentan als relativ hoch einschätzt. Degen muss es wissen – wer, wenn nicht er. Er ist am Rheinknie gross und auch schon dreimal Fussballmeister geworden.

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/die_gruppe_ist_die_welt_1.3445796.html

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