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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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erichhänzifussballgott
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Verfasst: Samstag 11. Juli 2009, 13:21 |
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Registriert: Sonntag 6. August 2006, 15:25 Beiträge: 134
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Bärnergringo hat geschrieben: Kann mich selber auch nicht mehr genau erinnern...
_________________ Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 17:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 15.07.2009 Erstmals Fanrückhalt bei YB-HeimspielAm Samstag findet im Stade de Suisse in Bern das erste Heimspiel von YB in dieser Saison statt. Erstmals kommt es zum Fanrückhalt nach dem Schlusspfiff.  Novum bei Heimspielen: YB-Fans und Gäste werden getrennt «behandelt». Bild: Keystone Dabei werden die Gäste, die St.Galler-Fans, zur Sicherheit nach dem Schlusspfiff im Stadion zurückgehalten. Den YB-Fans wird gleichzeitig empfohlen, das Stadion so schnell wie möglich zu verlassen. Dazu stehen Trams und Extrabusse bereit. Von 20.00 bis 20.20 Uhr wird der S-Bahnhof Wankdorf für alle YB-Fans gesperrt. In dieser Zeit ist die Abfahrt des Extrazugs nach St. Gallen geplant. Auch vor dem Spiel werden neue Massnahmen zum Tragen kommen: Die Fans aus der Ostschweiz werden mit einem Extrazug anreisen. Deshalb wird die Winkelriedstrasse für die Ankunft und den Marsch der St.Galler-Fans zum Stade de Suisse kurzzeitig gesperrt. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Erstmals-Fanrueckhalt-bei-YBHeimspiel/story/28670231
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 17:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 15.07.2009
YB schliesst die Fans ein
Am Samstag trägt der BSC Young Boys Bern im Stade de Suisse sein erstes Heimspiel der neuen Saison aus. Zumindest etwas wird sein wie noch nie: Nach dem Schlusspfiff werden die Fans der Gästemannschaft im Stadion zurückgehalten, bis die Berner Fans weg sind.
Sobald die Fans aus St. Gallen - von der Polizei begleitet - beim S-Bahn-Bahnhof Wankdorf ankommen, haben YB-Fans dort keinen Zutritt, wie die Kantonspolizei Bern und YB am Mittwoch mitteilten. Der Bahnhof Wankdorf ist erst wieder zugänglich, wenn die Ostschweizer Fussballfans im Extrazug abgereist sind.
Die Stade de Suisse AG hat in der Sommerpause den Gästesektor umgebaut, um einen geordneten Abgang der Fangruppen zu ermöglichen. YB möchte dieses System, das sich bei Fussballspielen im Ausland bewährt hat, zum Normalfall machen. Nach Angaben des Klubs müssen die Gästefans jeweils mit einer Wartezeit von rund 20 Minuten rechnen.
_________________ For Ever
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springtime87
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 22:44 |
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
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ÄNDLECH!!!! Wieso me das ersch itz merkt? Aber isch ja gliich! Lieber später aus gar nie!!! Gäschtefans seue eifach im Stadion warte, bis dHeimfans furt si! Das fingi nüüt aus richtig... i meine so wis bis itz isch gsi, ds dYB-Fans geng rücksicht hei müesse nä uf dGäscht... das hets ja nid chönne sii...
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Patriot
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2009, 10:11 |
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Registriert: Dienstag 27. April 2004, 15:36 Beiträge: 95
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Ich finde das auch eine sehr gute Idee und sollte in der Liga bei allen Klubs so angewendet werden.
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G-Danilo
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2009, 18:08 |
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Registriert: Sonntag 1. März 2009, 13:59 Beiträge: 36
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wird die OKBE anwesend sein?
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yb fan
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2009, 18:19 |
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Registriert: Sonntag 24. Februar 2008, 19:15 Beiträge: 96 Wohnort: figö
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Nehmt den Lauf mit Hopp YB 
_________________ wir siegen yb
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2009, 11:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 18.07.2009 Der «Glaube an YB»Die Fussball-Euphorie in der Ostschweiz hält weiter an. Nach dem sensationellen Auftaktsieg der St. Galler gegen Basel (2:0) soll nun auch den Young Boys das Fürchten gelehrt werden. Die SF-User glauben jedoch an einen Berner Sieg. Die Berner dürften gewarnt sein und tun gut daran, den Aufsteiger aus der Ostschweiz nicht zu unterschätzen. Umgekehrt ist auch der Respekt der Gäste gross. Starkes Kader = Vorteil YB Espen-Coach Uli Forte schwärmte in der Berner Zeitung vom Kader der Hauptstädter: «Von den personellen Möglichkeiten, die dieses Team hat, träumt jeder Trainer: Doumbia, Schneuwly, Regazzoni, Frimpong, Coly.» Nicht im Berner Kader stehen werden Mario Raimondi und Thierry Doubai. Beide sind verletzt. Beim Vize-Meister wird dafür erstmals der neu verpflichtete tunesischen Abwehrspieler Issam Mardassi auflaufen. YB hat nach dem etwas glücklichen Sieg gegen Zürich in der ersten Runde (3:2) seinerseits Selbstvertrauen tanken können. Zudem begrüsst YB den Gast auf dem heimischen Kunstrasen, der schon manchem Team zum Verhängnis wurde. Drei Gründe also, die für einen Berner Sieg sprechen. Sektor D bleibt leer Der Sektor der eingefleischten YB-Supporter hinter dem eigenen Gehäuse wird allerdings am Samstag leer bleiben. Die Disziplinarkommission der Super League verordnete aufgrund des Vorfalls nach dem Spiel YB - Xamax vom 23. April 2009 nebst einer hohen Busse auch eine Sektor-Sperre. Schiedsrichter Laperrière war nach dem Abpfiff der Partie von einem Wurfgegenstand am Kopf getroffen worden. User glauben an YB Die User von sport.sf.tv folgen mehrheitlich dem YB-Slogan der vergangenen Saison: «Glaube an YB». Im Super-League-Tippspiel sind 54 Prozent der Ansicht, dass St. Gallen im Stade de Suisse den Kürzeren ziehen wird. Nur 19 Prozent trauen den Ostschweizern den Sieg zu. Im zweiten Spiel vom Samstag empfängt Xamax den Meister FC Zürich. Die Neuenburger haben diese Woche nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit dem Franzosen Damien Tixier ihre Abwehr verstärkt. Die Zürcher dürfen ihrerseits erstmals auf die Dienste von Salzburg-Leihgabe Johan Vonlanthen zählen. http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/07/17/fussball/der_glaube_an_yb
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2009, 11:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 18.07.2009 Ohne Auto auf der ÜberholspurFrançois Affolter ist seit einigen Wochen 18 Jahre alt und hat die Autoprüfung noch nicht absolviert, aber er ist bereits YB-Stammspieler. Der Verteidiger spielt heute gegen St. Gallen (17.45 Uhr), ehe er an die U19-EM reist. Vermutlich lohnt es sich, die Anekdote an den Anfang dieser Geschichte zu stellen. Sie sagt einiges über den Stellenwert des François Affolter bei YB aus – und geht so: Gestern hätte der 18-Jährige ins Trainingslager der Schweizer U19-Auswahl vor der EM in der Ukraine einrücken müssen, doch die Young Boys wehrten sich vehement dagegen. «Wir brauchen Affolter, er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns», sagt Sportchef Alain Baumann. «Affolter ist im Gegensatz zu den anderen U19-Nationalspielern ein Stammspieler in der Super League. Deshalb ist es richtig, wenn er dem Team später nachreist», sagt Trainer Vladimir Petkovic. Und so läuft François Affolter heute mit den Young Boys gegen St. Gallen auf, ehe er am Sonntag in die Ukraine fliegt, wo die Schweiz mit Nationaltrainer Claude Ryf in der Vorrunde auf England, Slowenien und die Ukraine treffen wird. Bescheiden und natürlichEs ist ein Aufstieg auf der Überholspur, zu dem Affolter in den letzten zehn Monaten angesetzt hat. «Manchmal ist es schon wie im Traum», sagt der seit dem 13. März volljährige Seeländer. Im September 2008 gab Affolter sein Debüt beim 2:1-Sieg in Bellinzona, mittlerweile ist er bei den Young Boys gesetzt. Auch am Dienstag, beim 3:2-Sieg in Zürich, war Affolter der beste Berner Verteidiger. «Derzeit läuft es mir gut, aber das ist keine Garantie. Ich muss in jedem Training und in jedem Spiel bereit sein», sagt Affolter. Er gibt sich bescheiden und wirkt natürlich, keine Spur von Arroganz und Überheblichkeit, wie sie den Jungstars häufig attestiert wird. «Affolter ist ein toller Junge», sagt Sportchef Baumann, «er ist ein Talent, wie es sich jeder Verein wünscht.» Und Trainer Petkovic schätzt die Lernbereitschaft seines jüngsten Kadermitglieds: «Affolter hat viele Fortschritte erzielt und ist noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt.» Der schnelle und zweikampfstarke Sicherheitsspezialist verfügt über ein gute Technik und ist auch in der Lage, einen Angriff sauber auszulösen. Manchmal offenbart Affolter Probleme im Stellungsspiel, aber die sind wohl auch auf das ungewohnte 3-4-3-System zurückzuführen. «Mittlerweile fühle ich mich in diesem System wohl», sagt Affolter, der links in der Dreierkette seinen Dienst verrichtet. «Aber jetzt sind neue Verteidiger hier, und es braucht noch ein wenig Zeit, bis sich die Automatismen eingespielt haben.» Nach der Matur jetzt ProfiFrançois Affolter stammt aus der Juniorenabteilung des FC Biel, er lebt noch bei den Eltern in Nidau und ist gerade erst dabei, die Autoprüfung zu absolvieren. Vor wenigen Wochen schloss Affolter das Gymnasium mit glänzenden Noten ab, noch in der letzten Saison fehlte er aus schulischen Gründen regelmässig in Trainings und stand auch nicht für alle Partien zur Verfügung. «Jetzt konzentriere ich mich auf den Fussball. Das ist angenehm, denn es war zuletzt oft stressig», sagt Affolter. Bis 2013 läuft der Vertrag des Jungprofis, doch mit grösster Wahrscheinlichkeit wird der defensiv vielseitig einsetzbare Affolter früher ins Ausland wechseln. «Konkrete Angebot gab es in diesem Sommer nicht», sagt Affolter, «doch mein Berater erzählt oft von Vereinen, die sich erkundigt haben.» Mindestens zwei Jahre aber dürfte Affolter noch bei YB engagiert bleiben. «Zuerst will ich mich hier etablieren und möglichst oft spielen», sagt er. Und natürlich möchte er bald Titel gewinnen. Der angenehm zurückhaltende Affolter formuliert das so: «Wir sind weiter als in der letzten Saison und können viel erreichen. Aber wir haben erst drei Punkte geholt und müssen die Leistung vom Zürich-Spiel am Samstag gegen St. Gallen bestätigen.» Auf die U19-EM übrigens freut sich Affolter («das ist eine spannende Erfahrung»). Er wird bei YB die Partie am 26. Juli in Aarau verpassen – qualifiziert sich die Schweiz für die Halbfinals, wäre der 18-Jährige auch beim Europa-League-Hinspiel in Bilbao nicht dabei. Und das wäre «für uns nicht gut», sagt Trainer Petkovic. http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Ohne-Auto-auf-der-berholspur/story/13138549
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2009, 11:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 17.07.2009 «Auf dem Teppich bleiben»Gegen Basel hat Uli Forte mit erst 35 Jahren als Super-League-Trainer debütiert und den grössten Sieg seiner jungen Karriere gefeiert. Vor dem Spiel gegen YB warnt er vor Überheblichkeit und einem Gegner, der ihn tief beeindruckt. Uli Forte hatte sich vergangene Woche alle Mühe gegeben, zurückhaltend zu sein. Er sagte zum Beispiel: «Wenn wir nach fünf Runden mit drei Punkten dastehen, darf niemand überrascht sein. Wir müssen in der Super League wieder lernen, Spiele zu verlieren.» Dann kam der Sonntag, die Ouvertüre der Saison – und Forte, 35-jährig erst, setzte mit dem FC St.Gallen doch ein erstes Ausrufezeichen. Statt gegen Basel leer auszugehen, gewann der Aufsteiger 2:0. Und Forte merkte schnell, dass er mit seiner Mannschaft etwas Ausserordentliches zu Stande gebracht hatte. Er wurde mit unzähligen Gratulationen eingedeckt, wobei ihn ein SMS besonders freute. Christian Gross, ehemaliger Basel-Trainer und Vorbild von Forte, attestierte eine hervorragende Leistung. Und er meldete, der Sieg sei absolut verdient. Die ersten drei Punkte schürten die ohnehin schon riesige Euphorie im Umfeld weiter. Die zwei Spassvögel vom lokalen Radiosender Toxic.fm fragten den Coach: «Uli Forte, ist das der erste Stein zum Meistertitel?» Aufregende Tage, volle ArenaSt.Gallen schwebt auf der Wolke der Glückseligkeit, erst recht in diesen Tagen. Nach dem Aufstieg stieg der Verkauf der Saisontickets auf 9352 an. Die AFG-Arena war innert vier Tagen zweimal ausverkauft: Gegen Basel und im Test gegen Liverpool (0:0) wurden 19500 Zuschauer gezählt. Für Forte laufen die aufregendsten Tage seiner noch jungen Laufbahn als Coach, aber das ist auch mit einer besonderen Herausforderung verbunden. Kürzlich hatte er noch betont, dass seine Motivationsfähigkeiten nicht mehr gefragt seien. Heute warnt er und gibt Gegensteuer, wo er kann. «Wir sind noch genau gleich weit wie vor dem 2:0 gegen Basel: Nirgends», sagt er. Er sah sich dazu gezwungen, im Training den Ton zu verschärfen, weil er das Gefühl hatte, dass nicht alle Spieler mit der sonntäglichen Überraschung gleich gut umgehen könnten. Er machte erste Anzeichen von Überheblichkeit aus. «Das ist zwar normal, der Fussballer tickt so», sagt Forte, «aber als Trainer muss ich sofort dazwischenfahren. Was wir erleben, ist eine Momentaufnahme. Wir müssen schön auf dem Teppich bleiben.» Um die Vorgabe für diese Saison noch einmal zu wiederholen: «Alles andere als der Ligaerhalt wäre für uns nicht realistisch.» Der Verein muss mit einem Budget von 7,5 Millionen Franken auskommen. Die Warnung vor YBForte gilt als akribischer Arbeiter, der seinem Beruf alles unterordnet. 2002 wurde der Italiener, der in Zürich aufwuchs und ein Wirtschaftsstudium abschloss, Spielertrainer in der 2.Liga inter. Er führte Red Star zurück in die 1.Liga und funktionierte damals gleich wie heute. Er fuhr in entlegene Winkel des Juras, um den nächsten Gegner zu beobachten. Und er forderte von seinen Spielern eine Einstellung für den Fussball. Nach Red Star zog er in die Ostschweiz zum Challenge-League-Verein FC Wil, mit dem er den Cuphalbfinal erreichte. 2008 übernahm er den FC St.Gallen mit dem unmissverständlichen Auftrag, die Rückkehr in die Super League zu realisieren. Er hielt dem Druck souverän stand. Jetzt tüftelt er am Plan, mit St.Gallen als Nächstes in Bern zu überraschen. Allerdings gibt es zwei Dinge, die ihm auch Kopfzerbrechen bereiten: der Kunstrasen und YB selber. «Von den personellen Möglichkeiten, die dieses Team hat, träumt jeder Trainer: Doumbia, Schneuwly, Regazzoni, Frimpong, Coly», schwärmt Forte, der die Berner in Zürich 3:2 gewinnen sah, «wir müssen noch besser sein als gegen Basel, um überhaupt einen Punkt zu gewinnen.» Immerhin weiss er, wie er sein Team davon abhält, zu euphorisch auf den Platz zu gehen: «Ich brauche nur aufzuzählen, wie viele Gegner versuchten, YB im Stade de Suisse zu besiegen – und in den Hammer liefen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Auf-dem-Teppich-bleiben/story/23541866
_________________ For Ever
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