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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Mai 2009, 09:16 
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FC Basel - BSC Young Boys

Bild vs. Bild


Stadion St. Jakobs Park
Freitag, 29.05.2009
Zeit: 20.15 Uhr

Website:
http://www.fcb.ch

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Mai 2009, 12:38 
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Rang 2 gehört uns :clap:

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Mai 2009, 17:40 
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Rang 2 gehört uns


Ja, im Cup scho^^ wis ir Meischterschaft usgseht, gseh mr de ersch no... mir wüsse ja afah, wie das mit so wichtige Spiu isch... Und Basu wird sech dr Anke wou chuum vom Brot weue la nä, aber ja weme nid a Siig gloubt, de wirds ou nüüt... drum.... Siiiiieg ;)


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Mai 2009, 21:42 
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dänke, das wird schwierig wärde in basel z'gwinne. basel mues ja ou uf die extrem schlächti leischtig wo si gäge gc bote hei reagiere. hoffe trotzdäm yb holt wenigstens no dr vizemeischter titu wie letschts jahr.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Mai 2009, 13:33 
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Hmmmm... nach de neuischte Mäudige wird doch dr Siieg zBasu scho wider es grössers Thema...
Nachdäm dsi zBasu eine vo de gröschte Fäuentscheide gmacht hei, u dr Gross entlah hei.. (Sorry, aber e Trainer vo somne Kaliber, wo ou das Jahr fasch wider Meischter wär worde, entlasch doch nid eifach, usser si hei sech dänkt, nach 10 Jahr sett mau wider früsche Wind cho, bi aber gspannt ob ds guet chunnt, üs chas ja gliich si^^) ...chönnts no guet si, ds am Friti sone Unsicherheit herrsche wird, dass mr die chöi usnütze. Hankerum chas natürlech ou sehr guet sii, dass dSpiler vo Basu am CG no einisch es Abschiidsgschänk wei mache, i däm si gägä üs gwinne und no dr Vizemeischtertitu hole... Und bi üs isch haut geng no dr vrlornig Cupfinau im Hingerchopf, wo mr itz wenigschtens düre Vizemeischtertitu di ziimlech versiffti Saison wenigschtens nid mit ganz lääre Häng wei beände...

D'Usgangslag bliibt auso doch meh oder weniger gliich, ou we sech Umständ veränderet hei...


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Mai 2009, 14:22 
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springtime87 hat geschrieben:
Und bi üs isch haut geng no dr vrlornig Cupfinau im Hingerchopf, wo mr itz wenigschtens düre Vizemeischtertitu di ziimlech versiffti Saison wenigschtens nid mit ganz lääre Häng wei beände...


2 x 2.ter nennst du nicht mit leeren Händen dastehen????

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Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Mai 2009, 15:43 
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Lue me muess das Ganze doch ou positiv aluege... klar, Pokäu i vrgä... aber 2. Platz ir Meischterschaft heisst immerhin e Rundi weniger im Europa-Cup... das meini drmit... o wes nume e sehr chliine Trooscht isch... ;)


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Mai 2009, 09:51 
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Beiträge: 29376
NZZ, 28.05.2009

Das Ende einer Ära

Der FC Basel entlässt nach zehn Jahren seinen Trainer Christian Gross

Acht Titel hat der FC Basel unter dem Trainer Christian Gross in seiner zehnjährigen Amtszeit gewonnen. Jetzt muss er den Klub verlassen. In der nächsten Saison wird ein neuer Coach an der Seitenlinie stehen. Die Zäsur im FCB geht tief. Er sucht eine neue Philosophie.

ram. Basel, 27. Mai

Die Kurzfristigkeit der Aufforderung an die Medien, sich um 13 Uhr im St.-Jakob-Park einzufinden, liess auf Gewichtiges schliessen. Um 10 Uhr wurde die Einladung verschickt, kurz vor 13 Uhr war der Medienraum vollgestellt, als stünde ein Champions-League-Match bevor. Keiner der anwesenden Journalisten wusste zu diesem Zeitpunkt, dass der Verwaltungsrat des FC Basel in der Nacht auf Mittwoch getagt und um 22 Uhr beschlossen hatte, den Trainer Christian Gross freizustellen. Gross wird am Freitagabend im Spiel gegen die Young Boys zum letzten Mal im St.-Jakob-Park den FCB coachen.

«Ziele nicht erreicht»

Bereits als Gross, ohne rotblaue Klubkrawatte und im braunen Anzug, mit dem FCB-Vizepräsidenten Bernhard Heusler das Podium bestieg, war klar, dass das Ende der 10-jährigen Zusammenarbeit zwischen dem FC Basel und Gross verkündet wird. Heusler sagte, dass die «Situationsanalyse im Verwaltungsrat» zu diesem Entscheid geführt habe. «Wir haben die Ziele nicht erreicht», sagte der Anwalt, zudem habe «die Beurteilung der Perspektiven» keine andere Lösung zugelassen. Gross seinerseits sagte, er hätte «wahnsinnig gerne weitergemacht», der Klub habe nun aber anders entschieden.

Gross, der angesichts seiner Abgangsentschädigung ganz den loyalen Angestellten gab, gestand zu, dass «die jüngsten Resultate nicht so gut» gewesen seien. Der FC Basel musste in dieser Saison eine Runde vor Schluss den Meistertitel dem FC Zürich überlassen und war gegen die Young Boys im Cup-Halbfinal ausgeschieden, nachdem er in der vergangenen Saison das Double geholt hatte.

Noch im Dezember, am Ende der Champions-League-Teilnahme, verlängerte der FCB den Vertrag mit Gross unter gleichbleibenden Konditionen bis 2011. Heusler sagte, dass «die damalige Situationsanalyse eben zu einem anderen Entscheid geführt» habe, jetzt habe man sich «zur Zäsur» entschieden. Man sei sich bewusst, dass «dieser Entscheid tiefgreifende Konsequenzen für den Klub» habe.

Der Wind hat bei Oeri gedreht

Mit Blick auf den neuen Trainer, der spätestens Mitte Juni die Arbeit aufnehmen müsste, erbat sich Heusler Bedenkzeit: «Wir müssen uns Zeit für die Gespräche nehmen, um die Philosophie des FC Basel zu klären – dann werden wir den neuen Coach evaluieren.» Die Verpflichtung zum Erfolg werde aber beibehalten. Was das konkret bedeutet, blieb somit offen und schwammig – nicht nur im Hinblick auf den Namen des neuen Trainers. Klar scheint, dass die FCB-Führung gewillt ist, nach zehn äusserst erfolgreichen Jahren ein Risiko einzugehen, und bereit ist, sich Stürmen der Zukunft auszusetzen. Denn nach der Ära Gross werden die Kräfteverhältnisse im Klub völlig anders aussehen.

Denn obwohl Heusler geschickt kommunizierte und es im Fussballgeschäft eher ungewöhnlich ist, dass der Trainer bei der Verkündigung der eigenen Entlassung teilnimmt, bot manches Raum für Spekulationen. Denn dass der Wind im Verwaltungsrat nun doch gegen Gross gedreht hat, kann nur an einer Person liegen: an der FCB-Präsidentin Gisela Oeri, die zum Zeitpunkt der offiziellen Entlassung mit Chef-Scout Ruedi Zbinden wegen des Champions-League-Finals in Rom weilte.

Denn die Milliarden-Erbin Oeri ist es, die laut Heusler nicht nur «für einen Teil der Lohnsumme von Gross aufkommt», sondern nun auch «für die finanziellen Konsequenzen der Vertragsauflösung geradesteht». Sie dürften, wenn Gross nicht bald wieder einen ähnlich hoch dotierten Vertrag unterschreibt, weit über eine Million Franken betragen. Oeri muss nach der mühseligen Vertragsverlängerung im Dezember nun also doch genug haben von Gross, nachdem sie sich in den vergangenen Monaten von der 1. Mannschaft entfernt hatte. Die Präsidentin dürfte nun wieder ins Zentrum des Geschehens zurückkehren. Jetzt, wo Gross nicht mehr da ist.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2009, 09:15 
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Berner Zeitung, 29.05.2009

Spiel um Platz 2, Geld und Prestige

Die Meisterschaft ist entschieden. Trotzdem geht es für YB heute in Basel um viel. Und für Seydou Doumbia geht es um persönlichen Erfolg. Im letzten Spiel von FCB-Coach Gross will er die Spitze der Torschützenliste verteidigen.

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YB-Stürmer Seydou Doumbia (links, mit Guillermo Pereyra) ist vor dem letzten Spieltag mit 20 Toren der beste Torschütze der Super League.

Wie am Ende der letzten Saison kommt es für die Young Boys heute Abend im St.-Jakob-Park zu einem Endspiel gegen den FC Basel. Anders als vor einem Jahr spielen die Mannschaften ab 20.15 Uhr aber nicht um den Meistertitel, sondern lediglich um den zweiten Platz in der Super League hinter Schweizer Meister FC Zürich. Mit einem Sieg will YB (70 Punkte) die Basler (72) überholen. «Es ist eine ganz wichtige Begegnung», sagt YB-Sportchef Alain Baumann, «denn ein Sieg verschafft uns gleich mehrere Vorteile.» Als Zweiter müssten die Young Boys erst in der dritten Qualifikationsrunde für die Europaliga eingreifen. Der Drittplatzierte bestreitet bereits Runde 2 – die Folge ist eine kurze Sommerpause.

Platz 2 finanziell lukrativ

Gelingt den Bernern im letzten Saisonspiel der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, rechnet sich das auch finanziell. Die Swiss Football League bezahlt den Teams eine Rangprämie. Keinen Profit ziehen aus einem Sieg gegen den FC Basel würde die Mannschaft. Für die Spieler ist gemäss Baumann kein Bonus vorgesehen. Die Berner Verantwortlichen erklären das Aufeinandertreffen mit dem entthronten Meister zu einer Prestigesache. Baumann sagt: «Wir beendeten die letzte Spielzeit auf Platz 2 und wollen diesmal nicht schlechter dastehen.»

Die Young Boys sind heute Teil der Verabschiedung von FCB-Trainer Christian Gross. Dem erfolgreichsten Schweizer Coach der letzten Jahre wurde am Mittwoch seine Freistellung per Ende Saison mitgeteilt. Nach zehn Jahren in Basel betreut Gross die Mannschaft zum letzten Mal. Er habe die Auflösung seines Vertrags bereits verarbeitet, sagte Gross an der Medienkonferenz gestern. Der Coach gab sich ungewohnt unbeschwert. Beinahe schien es, als gehe mit der Entlassung eine Befreiung einher (siehe Seite 14).

Der Entscheid aus Basel, die Zukunft ohne Gross zu bestreiten, hat bei YB niemanden überrascht. «Nachdem dem FCB die Titelverteidigung missglückt ist, war es logisch, dass es sofort zu Spekulationen um die Position des Trainers kam», sagt Baumann. Die Ausgangslage für dieses wichtige Spiel habe sich dadurch nicht geändert. Mit Sentimentalität kann der abtretende Trainer von Seiten der Young Boys nicht rechnen. «Gross wünscht sich selbstverständlich einen Sieg zum Abschied, wir aber werden auf uns schauen.»

Doumbias Zufriedenheit

Die Verantwortlichen um Baumann und Trainer Vladimir Petkovic haben die Spieler unter der Woche zu Einzelgesprächen gebeten. In «offener, ehrlicher Atmosphäre» hätten diese stattgefunden, sagt Baumann. Dass Christian Schwegler darin seine Wechselabsichten bekundet haben soll, mag Baumann nicht kommentieren (siehe Spalte rechts). Aber er sagt, ein anderer Schlüsselspieler habe seine Zufriedenheit kundgetan: «Seydou Doumbia ist überzeugt von seinen Fortschritten, die er bei uns erzielt hat. Und er weiss, es liegt an ihm, dass er nächste Saison öfters in der Startformation steht.»

Dank dem Ivorer besteht für die Young Boys vor dem letzten Saisonspiel trotz verspielter Meisterschaft und Cupsieg die Aussicht auf einen Titelgewinn: Mit 20 Treffern führt Doumbia die Torschützenliste der Super League an. Diesen Platz will er heute gegenüber der Konkurrenz aus Zürich, Almen Abdi (18 Tore) und Eric Hassli (17) behaupten. Der FCZ spielt heute gegen GC.

YB: Weiter mit Absenzen

Xavier Hochstrasser ist nach seiner 12. gelben Karte der Saison im Spiel gegen Basel gesperrt. Weil Gilles Yapi nach wie vor angeschlagen ist, wird YB-Trainer Vladimir Petkovic voraussichtlich das ganze defensive Mittelfeld verändern müssen. Guillermo Pereyra und Baykal könnten die Positionen Yapis und Hochstrassers übernehmen. Auch beim FC Basel ist die Absenzenliste lang. Stürmer Eren Derdiyok dürfte in seinem voraussichtlich letzten Spiel vor dem Wechsel nach Leverkusen nicht über die Jokerrolle hinauskommen. Christian Gross wird auf den zuletzt gesperrten Marco Streller setzen.

YB: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter (Schneider); Schwegler, Baykal, Pereyra, Bastians; Doumbia, Schneuwly, Regazzoni.

Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Ferati, Safari; Huggel; Frei, Chipperfield, Ergic, Perovic; Streller.

Absenzen: YB ohne Hochstrasser (gesperrt) und Doubai (verletzt). Raimondi, Varela und Yapi sind angeschlagen und fraglich. – Basel ohne Carlitos, Hodel und Marque (alle verletzt). Der Einsatz von Stocker (Zerrung) ist fraglich.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Spiel-um-Platz-2-Geld-und-Prestige/story/21607625

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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Mai 2009, 09:20 
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Tagesanzeiger, 29.05.2009

Gross: Auf den Zug – und weg

Der scheidende Trainer des FC Basel wünscht sich einen Sieg in seinem letzten Spiel gegen YB und Musik von Bruce Springsteen.

Eine offizielle Verabschiedung ist nicht vorgesehen, der Chef kann mit einer Abschiedszeremonie nichts anfangen. Es soll möglichst ablaufen wie immer, wenn in Basel in den letzten zehn Jahren Fussball gespielt worden ist: Spielen, Schlusspfiff, Aufarbeitung. Christian Gross hat heute zwar seinen letzten Arbeitstag, aber Sentimentalitäten haben für ihn keinen Platz: «Ich sehe das nicht als Abschiedsspiel. Es ist die letzte Partie der Saison.» Und dann: «Wir müssen sehr konzentriert sein. Ich erwarte Effizienz und Aufmerksamkeit. Es geht darum, gegen YB Platz zwei zu verteidigen.» Bevor Christian Gross geht, funktioniert er unverändert, als würde er mitten im Titelkampf stehen. Macht klar, wie sehr er sich mit dem Gegner befasst hat. Verkündet, dass Scott Chipperfield sich wieder fitgemeldet hat. Fordert ein überzeugtes Auftreten seiner Spieler, «vielleicht sitzt ja ein Trainerkandidat auf der Tribüne». Und erklärt dann: «Die Leute, die ins Stadion kommen, sollen sich trotzdem freuen können.»

«Tougher than the Rest»

So sehr sich Gross bemüht, der Partie den emotionalen Charakter zu nehmen, so klar ist auch, dass ihn der Schlusspfiff nicht unberührt lassen wird. Aber mehr als «einen kurzen Abschied von den Fans» möchte er nicht: «Es ist, wie wenn ich an den Bahnhof gehe: Ich steige in den Zug und fahre ab.» Nur einen Wunsch hat Gross: Wenn er den Platz verlässt, soll sein Lieblingslied «Tougher than the Rest» von Bruce Springsteen ertönen. Gross sagt: «Man muss sich gegenüber cool und hart sein.»

Gross trägt kurze Hosen und ist in aufgeräumter Stimmung. Er versucht, ein paar besondere Momente seiner glänzenden Ära hervorzuheben. Spontan fallen ihm ein paar Episoden ein, die er gespeichert hat: Hervé Tums 1:0 im Cupfinal gegen GC 2002; der Treffer von Murat Yakin aus 60 Metern im Mai 2005 gegen Xamax; die erste Champions-League-Qualifikation gegen Celtic Glasgow; oder auch, wie Ruud Van Nistelrooy, damals noch bei Manchester United, die Basler an der Nase an der Grundlinie herumgeführt hatte.

Seine Pläne der Zukunft kennt Gross noch nicht. «Zuerst muss ich mein Büro räumen», sagt er und muss selber laut lachen, als er anfügt: «Und ich muss all die Steinböcke und Haifischköpfe aus der Kabine tragen.» Gross hatte in seiner Zeit oft mit Symbolik gearbeitet.

Derdiyok-Transfer perfekt?

Offizielle Verabschiedungen sind keine vorgesehen, auch nicht für Spieler – obwohl Eren Derdiyoks Abgang offenbar perfekt ist. Bayer Leverkusen vermeldete gestern auf der Homepage, den 20-jährigen Schweizer Nationalspieler für vier Jahre verpflichtet zu haben. Basels Vizepräsident Bernhard Heusler ist ob der offensiven Kommunikation des Bundesligisten genervt: «Wenn eine Einigung in allen Punkten stattgefunden hätte, wäre eine Auflösungsvereinbarung des Spielervertrags gemacht worden. Das ist noch nicht passiert.»

Das freilich hindert die Verantwortlichen von Leverkusen nicht daran, den Transfer für perfekt zu betrachten. «Wir haben eine Einigung erzielt», sagt Sportmanager Michael Reschke, dementiert aber, dass die Deutschen rund 7,5 Millionen Franken für Derdiyok nach Basel überweisen: «Diese Zahl ist falsch.» Um zu schliessen: «Aber der Wechsel von Derdiyok wird nicht mehr scheitern.»

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Gross-Auf-den-Zug--und-weg/story/21172318

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