Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 96 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 11:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 27. April 2008, 21:15
Beiträge: 26
alles hat so schön begonnen. der fanmarsch, der beginn, die führung....aber leider hat es nur schön begonnen.....es ist einfach deprimierend....so viel vorfreude....so viel entäuschung.....mehr mag ich nicht dazu sagen.

_________________
Ds Härz vom Kanton schlaht Gäub-Schwarz, äs Läbe lang


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 11:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 22:37
Beiträge: 151
Wohnort: Madelestwilare
@Grizzly
Da fehlt mehr als ein Patron.
Denn der Schnüffli wird total überschätzt, Häbbi ist zu alt, Raimondi nur für die Hälfte der Saison brauchbar, Yappi ist halt einfach nicht ein Spielmacher, und von Schneider naja glaub da muss ich nichts sagen.. das waren nur ein paar punkte..

YB hat ein Charakterproblem, und das schon seit einigen Jahren. Das ist der Grund warum sie jedes wichtige Spiel verlieren.

_________________
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 14:33 
Offline

Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48
Beiträge: 317
Es ist wirklich traurig... ich freute mich auf eine grosses Fussballfest und die Vorfreude wurde immer wie grösser mit zunehmender Score... aber dann... naja.... viel zu sagen gibts nicht....
Denke, auch die Fans haben dazubeigetragen, dass YB in der zweiten Halbzeit wieder abgebaut hat... Ist immer dasselbe... wenns gut läuft, dann steigt die Stimmung... sobald YB ein Tor kassiert, ist es still... Gut, bis zum 2:2 muss man zugeben, hörte man auch von Sion kaum etwas... es war also nicht nur vom fussballerischen her, sondern auch von der Ambiance ziemlich traurig, auch wenn in der ersten Halbzeit noch etwas Stimmung da war.
Wenn ich an den Halbfinal zurückdenke, da waar das doch ganz anders... die ganzen 90 Min. war doch die Stimmung voll da (gut, eben, da fielen auch die ganze Spielzeit über keine Tore und YB hatte mehr Tix zur Verfügung somit auch mehr Supporter) naja... das Warten geht weiter...


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 14:45 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17
Beiträge: 367
Zitat:
Denke, auch die Fans haben dazubeigetragen, dass YB in der zweiten Halbzeit wieder abgebaut hat... Ist immer dasselbe...


die stimmung hätte wirklich besser sein können, mann muss nicht vergessen dass ca. 1'000 leute auf unserer seite im stadion waren, welche ein neues abo kauften und vielleicht gestern das erste und letzte mal für dieses jahr im wankdorf waren. mit diesen managemententscheidungen mehr kohle zu generieren kann eben auch seine schattenseiten haben.

wie schon paar mal erwähnt wäre vielleicht ein zweiter capo, keine schlechte idee.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 15:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 21.05.2009

Wo ist YB, wenn es zählt?

Trotz einer 2:0-Führung verspielten die Young Boys den Cupfinal gegen Sion und legten dabei eine bemerkenswerte Verlierermentalität an den Tag. Es braucht Korrekturen.

Bild
Enttäuscht liegt der diesmal erfolglose YB-Joker Seydou Doumbia auf dem Berner Kunstrasen...

YB-Trainer Vladimir Petkovic wirkte nach der 2:3-Niederlage gegen die Cup-Spezialisten aus dem Wallis gefasst. «Natürlich hätten wir nach der 2:0-Führung das Spiel nach Hause bringen müssen», sagt er. Für ihn war es der zweite Cupfinal in Folge gewesen, der mit einer Niederlage endete. Im Vorjahr hatte er mit Bellinzona gegen den FC Basel 1:4 verloren. Doch damals schaffte er mit den Tessinern darauf wenigstens den Aufstieg in die Super League.

Mit YB hingegen steht Petkovic mit leeren Händen da. Für die Berner ist das nichts Neues. Seit dem 8. Juni 1987 haben die Young Boys keinen Titel mehr gewonnen. Seit jenem denkwürdigen Cupfinal, den sie gegen Servette 4:2 nach Verlängerung für sich entschieden hatten. Damals führte die Beatles-Cover-Version «Let it Be» von «Ferry Aid» die Schweizer Hitparade an. Das ist doch wirklich schon eine Weile her.

YB hat eine Verlierermentalität entwickelt

Seither sucht man vergeblich nach YB, wenn es zählt. In jüngster Vergangenheit hat das Team aus der Hauptstadt eine Verlierermentalität entwickelt und versagt immer dann, wenn es darauf kommt. So wie in der letztjährigen «Finalissima», als man mit einem Sieg in Basel hätte Meister werden können, aber ohne den Hauch einer Chance blieb und 0:2 verlor. Oder wie vor einem Monat, als die Berner gegen den FC Zürich (0:3) die Hoffnungen auf den Meistertitel verspielten.

Gestern Abend schien dann im ausverkauften Stade de Suisse endlich alles für die Berner zu laufen. Sions Fermino schenkte YB einen Penalty, den Gilles Yapi zum 1:0 verwandelte, und Jamal Alioui sorgte mit einem Eigentor für einen Berner Zwei-Tore-Vorsprung.

Sions Sieg hatte etwas schicksalhaftes

Doch irgendwie hatte es schon fast etwas Unausweichliches, wie der FC Sion, der bei der 11. Cupfinal-Teilnahme zum 11. mal gewann, das Spiel wendete. Wie YB den Pokal auf peinliche Weise noch aus den Händen gleiten liess. Wie die Young Boys ein Spiel verloren, das sie nie hätten verlieren dürfen. Fussballerisch gesehen war die Wende nicht zwingend. Sie kam einfach. Schleichend. Schritt für Schritt. Erst staubte Goran Obradovic vor der Pause nach einem Fehler von Wölfli ab. Dann glich Stéphane Sarni per Kopf aus. Das 3:2 schoss Guilherme Afonso in der 88. Minute in einer Art und Weise, als ob sein Weg zum Tor und zum Cupsieg vorbestimmt gewesen wäre. Auch Verteidiger Miguel Portillo verhielt sich dabei entsprechend.

YB liess es geschehen, war nie Herr seines Schicksals. Und das auf dem heimischen Kunstrasen. Carlos Varela, der in der Pause wegen Adduktorenproblemen Edeljoker Seydou Doumbia Platz machen musste, sprach hinterher davon, dass YB das Spiel mit dem Kopf und nicht mit den Füssen verloren habe.

Petkovic muss den nächsten Schritt bewirken

YB fiel nach der Pause in elf Einzelteile auseinander, erspielte sich keine echte Chance mehr. Auf Berner Seite fehlten die Persönlichkeiten, die den Glauben und den letzten Willen bei ihren Teamkollegen hätten entfachen können. Der Druck lähmte die Spieler.

Wollen Petkovic und YB den nächsten Schritt machen und sich von einer Mannschaft, die an einem gewöhnlichen Tag toll aufspielen kann, zu einem Team entwickeln, das dann da ist, wenn es zählt und die Pokale in die Höhe gestemmt werden, braucht es Korrekturen. Zwei, drei echte Typen, bei denen der Siegeswille und der Hass auf Niederlagen grösser ist als die Angst vor dem Versagen, würden dieser Mannschaft gut tun.

Seit 1987 wartet Bern auf Gewinner in Gelb-Schwarz - schon viel zu lange.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 15:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 21.05.2009

Sion bleibt im Cupfinal unbesiegbar

Der FC Sion hält den Cup-Mythos am Leben. Die Walliser gewannen den 84. Cupfinal gegen die Young Boys 3:2 - trotz eines 0:2-Rückstands.

Zum elften Mal stand Sion im Cupfinal und zum elften Mal setzten sich die Walliser durch. Eine schier unheimliche Serie. Und das, obwohl der FCS gegen YB antreten musste, das im eigenen Stadion auf dem gewohnten Kunstrasen spielen konnte. Für die Entscheidung sorgte Afonso mit einem sehenswerten Alleingang in der 88. Minute. Die Young Boys gingen wieder einmal leer aus.

Seit 22 Jahren warten sie auf ihren nächsten Titel. Damals, 1987, hatten sie gegen Servette den Cup gewonnen. Einen 2:0-Vorsprung hatte YB schon 1991 im Cupfinal gegen Sion aus der Hand gegeben. Die knapp 32'000 Zuschauer waren voll auf ihre Kosten gekommen. Die Partie bot von Anfang an beste Unterhaltung.

Young Boys - Sion 2:3 (2:1)
Stade de Suisse, Bern. - 31'789 Zuschauer (ausverkauft). - SR Circhetta. - Tore: 22. Yapi (Foulpenalty) 1:0. 37. Alioui (Eigentor) 2:0. 41. Obradovic 2:1. 52. Sarni 2:2. 88. Afonso 2:3.
Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi (60. Bastians); Varela (46. Doumbia), Schneuwly (77. Häberli), Regazzoni.
Sion: El Hadary; Vanczak, Alioui, Nwaneri (33. Sarni), Paito; Reset (91. Ahoueya), Fermino (66. Crettenand), Serey Die, Monterrubio; Obradovic; Afonso.
Bemerkungen: YB ohne Doubai (verletzt). Sion ohne Dominguez, Saborio und Brellier (alle nicht im Aufgebot). 7. Pfostenschuss Varela. Verwarnungen: 26. Varela (Zeitverzögerung). 29. Obradovic (reklamieren). 54. Raimondi (Foul). 58. Doumbia und El Hadary (beide Unsportlichkeit). 63. Sarni (Foul). 65. Yapi (Foul). 75. Bastians (Foul). 78. Portillo (Foul). 79. Alioui (Foul). 93. Schneider (Foul).


YB führte 2:0 und schien auf Kurs

Sion stellte sich in der ersten Halbzeit lange etwas ungeschickt an. Erst geriet eine Rückgabe von Alioui auf Goalie El Hadary viel zu kurz, was Schlitzohr Varela beinahe ausgenützt hätte. Der Ball streifte den Pfosten. Bei ihrer nächsten Nachlässigkeit hatten die Walliser weniger Glück. Nach einem Foul von Fermino an Varela gabs Penalty. Yapi verwertete sicher. Und Sion verteilte noch ein weiteres Geschenk. Alioui verlängerte in der 37. Minute einen Freistoss von Raimondi ins eigene Netz. Viele YB-Fans glaubten bereits an die Vorentscheidung. Doch sie machten die Rechnung ohne die Cup-Spezialisten aus dem Wallis.

Die Angelegenheit wurde immer emotionaler, der FC Sion wurde immer gefährlicher. Noch vor der Pause gelang der Anschluss. Obradovic profitierte von einem Abpraller bei Wölfli, nachdem Afonso per Kopf am Berner Goalie gescheitert war. Nun erwachten die Anhänger in Rot-Weiss. Sie peitschten ihre Lieblinge lautstark nach vorne. Und schon sieben Minuten nach dem Seitenwechsel wurden die Hoffnungen erfüllt. Ausgerechnet der für den angeschlagenen Nwaneri eingetretene Sarni sorgte nach einem Freistoss von Obradovic mit einem Ablenker für den verdienten Ausgleich.

Afonso machte die Überraschung kurz vor Schluss perfekt. Für Sion geht es nun darum, den Abstieg aus der Axpo Super League zu verhindern. Cupsieg und Abstieg - dieses Schicksal hatte 1992 den FC Luzern ereilt. Somit ist auch klar, dass Sion in der nächsten Saison einen Europacup-Startplatz auf sicher hat. YB wird ebenfalls im internationalen Geschäft sein. Sehr wahrscheinlich als Meisterschaftsdritter. Ein schwacher Trost.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 15:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 21.05.2009

Ausschreitungen nach Cupfinal: Verletzte und 60 Verhaftete

Rund um den Fussball-Cupfinal zwischen Bern und Sitten ist es am Mittwochabend in Bern zu Ausschreitungen gekommen. Vor allem im Hauptbahnhof kam es zu Krawallen.

Mehrere Personen wurden verletzt, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Die Polizei hielt bis nach Mitternacht insgesamt rund 60 Personen an.

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot präsent: Wegen dem hohen Zuschaueraufkommen am Cupfinal und den vielen Zuschauern in der Public Viewing Zone auf dem Bundesplatz standen mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Die Berner Kantonspolizei wurde dabei vom Polizeikonkordat Nordwestschweiz unterstützt.

Getrennte Routen

Die Polizei lenkte die beiden Fangruppen auf getrennten Routen zum Stadion. Bereits vor dem Spiel wurden über 20 Personen aus beiden Fanlagern angehalten. Dies unter anderem wegen Gewalt gegen Beamte, Sachbeschädigungen oder dem Mitführen von Pyrotechnika. Mehrere Personen wurden angezeigt.

Die Sion-Fans besammelten sich vorgängig nicht wie vorgesehen auf der Schützenmatte, sondern blockierten über längere Zeit den Hauptbahnhof. Dadurch kam es zu erheblichen Behinderungen für die übrigen Bahnreisenden. Zudem sei es dort zu Sachbeschädigungen und massiven Verunreinigungen gekommen, so die Polizei. Auch Rauchpetarden wurden abgefeuert. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen musste die Polizei Pfefferspray einsetzen.

Rauchpetarden und Fackeln wurden auch von YB-Fans auf dem Waisenhausplatz abgefeuert. Auf den Unzugsrouten wurden Sachbeschädigungen verübt. Es kam zu einzelnen Scharmützeln zwischen den beiden Fangruppen. Bis Spielbeginn mussten sechs Personen hospitalisiert werden. Die meisten Verletzungen stammten von Schlägereien oder Pyrotechnika.

Schlägereien unter grösseren Gruppen

Nach dem Spiel versuchte die Polizei die Fangruppierungen wiederum auseinander zu halten. Im Hauptbahnhof musste sie aber wegen Schlägereien unter grösseren Gruppen intervenieren. Um weitere Zusammentreffen zu verhindern, setzte die Polizei Gummischrot ein. Insgesamt kam es nach dem Match zu rund 40 Anhaltungen. Es wurden mehrere leicht verletzte Personen registriert.

Auch im Strassenverkehr kam es rund um das Spiel zu Behinderungen. Durch die beiden Fan-Umzüge zum Stadion wurde der Verkehr in der Innenstadt am Abend behindert. Zwischen 18.00 und 19.30 Uhr kam der Verkehr im Raum Wankdorf im Zusammenhang mit dem Verkehrsaufkommen durch die Messe BEA praktisch zum Erliegen. Aus dem Wallis kamen rund 110 Cars nach Bern.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 15:34 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
sportalplus.com, 21.05.2009

Die grosse Angst vor dem Versagen

Ganz Bern hoffte gestern Abend auf ein grosses Fussballfest. Die Spieler verbreiteten vor der Partie grosse Zuversicht, den ersten Titel seit 22 Jahren in die Hauptstadt zu holen. Was nach der bitteren Niederlage bleibt sind Trauer, Frust und Ungläubigkeit.

Es begann alles so, wie es sich die YB-Anhänger vorgestellt hatten: Die Gelb-Schwarzen gingen mit 2:0 in Führung und die Partie schien ihren erwarteten Lauf zu nehmen. Doch dann kam der Anschlusstreffer von Goran Obradovic und damit die Wende im Spiel. Doch woran lag es, dass die Young Boys den sicher geglaubten Sieg doch noch aus den Händen bzw. Füssen gaben?

1. Die Angst vor dem Versagen

YB ging glücklich mit zwei Toren in Führung. Den ersten Penalty verdankten sie einem Blackout eines Sion-Verteidigers, das 2:0 besorgten die Sittener gleich selbst. Doch anstatt danach gleich weiter Druck zu machen, liess YB die Gäste gewähren. Dies nutzte Obradovic noch vor der Pause zum Anschlusstreffer aus.

Danach lief bei den Bernern nicht mehr viel zusammen, sie agierten seltsam nervös und konnten ihre offensiven Stärken nicht mehr ausspielen. Zu sehr schien die Angst, erneut einen Titel zu verspielen, die Akteure auf dem Feld sowie die Berner Fans zu lähmen.


2. Lahmende Offensive

Die Young Boys zeigten über weite Strecken der Meisterschaft spektakulären Offensiv-Fussball, wie man ihn nur selten auf Schweizer Fussballplätzen gesehen hatte. Mit den treffsicheren Stürmern rund um Doumbia kaschierte YB ein fürs andere Mal die nicht immer sattelfeste Abwehr. Am gestrigen Abend ging dieses Konzept nicht auf: Man kassierte drei Treffer, erzielte aber nur deren zwei. Superjoker Doumbia stach für einmal nicht.

3. Goran Obradovic und Virgile Reset

Seit Didier Tholot das Zepter im Wallis schwingt, erleben auch Spielmacher Goran Obradovic sowie Flügelflitzer Virgile Reset eine Renaissance. Der Serbe ist wie zu guten alten Sion-Zeiten Antreiber und das kreative Element im Sion-Mittelfeld. Reset sorgt mit seinen temporeichen Flankenläufen für Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse.

So auch gestern: Obradovic erzielte den wichtigen Anschlusstreffer und leitete das spielentscheidende Tor von Afonso mit einem herrlichen Zuspiel ein. Unverständlich, wie die früheren Sion-Trainer Stielike und Barberis auf die Dienste der beiden Supertechniker verzichtet konnten.

4. Der Mythos Sion

Für den FC Sion wäre es beinahe eine Saison zum Vergessen geworden. Mit grossen Ambitionen und spektakulären Neuverpflichtungen wie jene des Franzosen Olivier Monterrubio war man in die Meisterschaft gestartet. Was folgte war die grosse Ernüchterung und ein sich ständig drehendes Trainer-Karussell.

Kontinuität scheint im Wortschatz des egozentrischen Sion-Präsidenten Christian Constantin nicht zu existieren. Doch der Cup kennt auch im Wallis seine eigenen Gesetze. So auch gestern, als man wieder vom Nimbus der Unbesiegbarkeit zehren konnte und die Berner damit ins Elend stürzte.

5. Didier Tholot

Erstmals seit Monaten hat der FC Sion wieder ein Gesicht. Die Sittener sind nicht mehr nur eine Multikulti-Truppe aus starken Individualisten, sondern wieder zu einer Mannschaft geworden. Der Baumeister dieses Erfolgs heisst Didier Tholot. Der temperamentvolle Franzose hat es geschafft, dem Team ein Gerippe zu geben und hat Spielern wie Obradovic und Reset wieder zu alter Stärke verholfen.

Es bleibt aus Sittener Sicht zu hoffen, dass der Cup-Sieger 2009 auch den Ligaerhalt bewerkstelligt. Cuptitel und Abstieg, das gab es erst einmal - 1992 musste der FC Luzern als amtierender Cupsieger den Gang in die zweithöchste Spieklasse antreten.

Von Svenja Mastroberardino

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 15:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Tagesanzeiger, 21.05.2009

Sion besiegt YB 3:2

Trotz einer 2:0-Führung schafften es die Young Boys nicht, den ersten Titel seit 1987 nach Bern zu holen. Wieder konnte nur Sion feiern.

Das ist ganz schmerzliche Niederlage für YB. Danke einem Penalty und einem Eigentor gingen sie 2:0 in Führung und verloren dennoch 2:3. Für Trainer Vladimir Petkovic war es die zweite Finalniederlage in Serie. Letztes Jahr war er mit Bellinzona dem FC Basel unterlegen. Bitter ist auch für GC. Denn jetzt reicht der vieret Platz nicht mehr zur Europacup-Qualifikation

Frei nach Gary Lineker könnte man sagen: Cupfinal ist, wenn 22 Spieler gegeneinander antreten und am Schluss Sion den Pokal in die Höhe stemmt.

Schlusspfiff. Sion gewint auch seinen 11. Cupfinal. 3:2 gegen YB. Für die Berner platzt ein Traum. Das grosse Warten auf einen Titel geht weiter - seit 1987.

93. Minute: Gelb für Schneider. YB kämpft verzweifelt. Sion geniesst das einzigartige Walliser Cup-Feeling.

92. Minute: Kopfball Häberli - El-Hadary hält.

90. Minute: Vier Minuten Nachspielzeit. Mindestens. Reset geht, Ahoueya kommt.

88. Minute:Tor! 3:2 für Sion! Afonso ist der Torschütze Der Schweizer Stürmer hat das eiskalt gemacht, erst Portillo vernascht und dann Wölfli bezwungen. Das hätteich ihm gar niocht zugetraut.

86. Minute: Was ist mit YB los? Die Berner wirken immer noch ein wenig geschockt. Nachdem sie eine 2:0-Führung verspielt haben ist das aber auch nicht ganz unverständlich. Häberli hat man seit seiner Einwechslung noch nicht gross gesehen. Darf ich meinem Bauchgefühl noch trauen?

84. Minute: Crettenand tanzt zwei Berner aus und prüft Wölfli.

83. Minute: Schneider liegt benommen am Boden, muss gepflegt werden.

79. Minute: Gelb für Alioui. «CH-Cup = Bahamas-Republik» schreiben die Sion-Fans. Ein Gruss an die Verbandsboss, die den Cupfinal vom Pfingsmontag auf den heutigen Abend verdrängten, weil sie dann an einer Fifa-Tagung teilnehmen «müssen».

78. Minute: Gelb für Portillo, der Afonso abräumt. Der Walliser Jourmnalist (?) neben mir verliert völlig die Nerven und schreit: «Rot!» Einen Anlass gabs dafür aber nicht. Circhetta pfeift gut.

77. Minute: Häberli wird bei YB kommen. Ist er der Held des Abends? Mein Bauch behauptet es. Wollen wir ihm glauben? Schneuwly geht für ihn.

75. Minute: Gelb für Bastians. «5, 4, 3, 2, 1, YB-Viertelstunde», rufen die Berner Fans.

74. Minute: Dieses Spiel wäre etwas für Wetterfrösche: Prognosen sind sehr schwierig zu machen.

73. Minute: Einen beeindruckend coolen Eindruck hinterlassen die Trainer Petkovic und Tholot. Chance für Doumbia! Geblockt. Corner. YB setzt sich fest. Noch ein Corner.

70. Minute: Corner für Sion. Vanczak kommt an den Ball, landet selbst am Pfosten. Schmerzhaft. YB wirkt nervös, Sion am Drücker.

66. Minute: Sion-Trainer Tholot wird Crettenand bringen. Fermino, dem YB das 1:0 zu verdanken hat, geht vom Platz.

65. Minute: Gelb für Yapi, der ein taktisches Foul gegen Obradovic beging.

63. Minute: Gelb, nur Gelb, für Vanczak, der Doumbia an der Strafraumgrenze legte.

62. Minute: Slapstick-Einlage von Sion-Goalie El-Hadary, der vor Doumbia den Ball durchgleiten liess. Alioui konnte auf der Linie klären.

60. Minute: Noch ein YB-Wechsel: Bastians ersetzt Captain Raimondi.

58. Minute: Die Nerven der Spieler sind etwa so stabil wie die Swisscom-Verbindung nach der Pause. Wieder kocht das Blut. Im Zentrum Regazzoni, der ehemlige Sion-Stürmer. Ich schulde Ihnen noch die Auswechslung, die YB-Trainer in der Pause vornahm: Varela blieb draussen. Für ihn kam Doumbia.

Sie werden es gemerkt haben: Wir hatten hier im Stadion keine Internet-Verbindung mehr. Wir bitten Sie um Entschuldigung.

52. Minute: 2:2!!!! Sarni. Sion gleicht aus. Unglaublich. Ein Freistoss in den Strafraum, und dann Sarni, der den Ball am diesmal unschuldigen Wölfli vorbeischiebt.

Pausenpfiff. 2:1 für YB. Die ersten 45 Minuten brachten viel kochendes Blut, viel Kampf und etwas weniger spielerische Klasse. In der 22. Minute brachte Yapi nach einem doppelten Faux-pas von Fermino, der erst den Ball verlor und dann Varela legte, per Penalty in Führung. In der 37. Minute verlängerte Sions Verteidiger Alioui einen Raimondi-Freistoss ins eigene Tor. Und in der 41. Minute staubte Obradovic zum Anschlusstreffer ab. Man hat das Gefühl, dass heute noch mehr Dramatik in der Luft liegt - auch wenn das die YB-Fans wohl nicht gerne hören werden.

45. Minute: Ghezal stoppt Reset hart, aber sauber. Sions Fans toben. 2 Minuten werden nachgespielt.

41. Minute: Tor! Sion verkürzt! Obradovic konnte nach einer Abwehr von Wölfli abstauben. Sion atmet wieder. Die Nervosität ist ins Stade de Suisse zurückgekehrt. Die Walliser Fans sorgen für Stimmung.

40. Minute: Nach einem strakern Angriff schiesst Hochstrasser übers Tor.

39. Minute: Yapi schlenzt den Ball ganz knapp am Tor vorbei.

37. Minute: Tor für YB! 2:0! Es war ein Eigentor von Alioui, der einen Freistoss von Raimondi ins eigene Tor verlängerte.

36. Minute: Chance für Sion. erst Monterrubio und dann Obradovic wurden gefährlich.

33. Minute: Corner für YB. Ghezals Kopfball verfehlt das Tor. Sarni ersetzt Nwaneri.

30. Minute: Bei Sion macht sich Sarni bereit. Kommt er für den hypernervösen Fermino oder für den angeschlagenen Nwaneri?

29. Minute: Gelb für Obradovic, der reklamiert, weil Varela nach einem Duell mit Fermino liegen blieb.

28. Minute: Corner für YB. Sion kann klären. Die Gemüter haben sich für den Moment beruhigt.

26. Minute: Gelb für Varela, der sich zu lange Zeit liess, um einen Corner auszuführen. Er wurde aber erneut mit Gegenständen beworfen.

25. Minute: Freistoss für YB. Varela wird mit Gegenständen aus dem Sion-Fanblock beworfen.

22. Minute: Penalty für YB. Fermino legte Varela. 1:0 für die Berner! Gilles Yapi behielt die Nerven. Fermino hatte sich da enorm ungeschickt angestellt. Erst hatte er den Ball verstolpert und dann in Panik Varela gelegt.

19. Minute: Freistoss für YB. Doch El-Hadary kann den Ball von Varela, der sich bei den Walliser Fans blitzschnell unbeliebt gemacht hat, fangen.

18. Minute: Sion komt auf. Die Angriffe laufen immer wieder über den schnellen Reset. Doch Effizienz war noch nie das Markenzeichen des Franzosen. Immerhin zwingt er Raimondi zu viel Defensivarbeit.

17. Minute: Direktabnahme von Reset - aus sehr spitzem Winkel.

16. Minute: Corner Sion. Wölfli pflückt sich den Ball.

14. Minute: Jeder Ball ist enorm umkämpft.

12. Minute: Sion kontert. Resets Ball schleicht durch den Strafraum - an Freund und Gegner vorbei. Ein banger Moment für die Berner.

9. Minute: Die Teams lassen sich von der Kulisse anstacheln und drücken voll aufs Tempo. Corner für Sion. Ohne Erfolg.

7. Minute: Wieder Varela! Allein vor El-Hadary kann er den Ball noch am Sion-Goalie vorbei spitzeln. Ganz knapp vorbei. Vielleicht hat der Ball den Pfosten noch gestreift. 6. Minute: Varela kommt im Strafraum an den Ball. Doch ALioui hat ihn im Griff. Abstoss.

4. Minute: Schneuwly wird steil geschickt. Offside.

2. Minute: Sion wehrt Raimondis Ball ab. Konter - und Foul von Hochstrasser am schnellen Reset.

1. Minute: Fermino ist die Nervosität anzusehen. Er kann einen Ball nicht kontrollieren. Corner YB.

Los gehts!

Die Walliser Spieler versammeln sich in einem Kreis.

Die Athmosphäre nach der Nationalhymne ist toll. Die beiden Fan-Lager sind etwa gleich gross und stimmgewaltig.

Noch 7 Minuten bis zum Anpfiff. Die Teams kommen in die Arena.

Bereits 20 Minuten vor dem Anpfiff ist die Stimmung im ausverkauften Stade de Suisse prickelnd.

Schiedsrichter ist Claudio Circhetta. Sions Druckversuche blieben bekanntlich erfolglos - zumindest was die Wahl des Unparteiischen betrifft.

Die Sion-Startelf: El-Hadary; Vanczak, Alioui, Nwaneri, Paito; Fermino, Serey Die; Reset, Obradovic, Monterrubio; Afonso.

Die Aufstellung von YB - ohne Überraschungen: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Schwegler, Yapi, Hochstrasser, Raimondi; Varela, Schneuwly, Regazzoni.

Im Vorfeld des Finals der Männer liessen die Frauen von Rot-Schwarz Thun dem FC Schlieren im Stade de Suisse keine Chance. Bereits zur Pause führten die Berner Oberländerinnen 6:0. Zum Schluss stand es 8:0.

Nach dem Triumph zeigten die Thunerinnen den bereits zahlreich anwesenden Fans die Cup-Trophäe und liessen sich von YB-Anhängern feiern. Ob es für diese ein Vorgeschmack auf das, was heute Abend kommt, war? Seit 1987 warten die Young Boys auf «Silverware», auf einen Titel. Mit einem Sieg gegen den FC Sion, das alle zehn Cupfinals, an denen er teilnahm, gewann, kann das fast endlos erscheinende Warten beendet werden.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. Mai 2009, 15:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 21.05.2009

Die Spezialität des FC Sion

3:2-Sieg der Walliser gegen die Berner Young Boys im Cup-Final

Zum elften Mal stand der FC Sion im Cup-Final und zum elften Mal setzte er sich durch. Und das, obwohl die Walliser gegen die Berner Young Boys antreten mussten, die im eigenen Stadion auf dem gewohnten Kunstrasen spielen konnten. Das Siegestor erzielte Afonso mit einem sehenswerten Alleingang in der 88. Minute.

(si) Die knapp 32'000 Zuschauer im Stade de Suisse sind auf ihre Kosten gekommen. Die Partie bot von Anfang an beste Unterhaltung, wenn sie auch nicht hochstehend war. Vor allem stellten sich die Sittener in der ersten Halbzeit lange etwas ungeschickt an. Erst geriet eine Rückgabe von Alioui zum Goalie El Hadary viel zu kurz, was das Berner Schlitzohr Varela beinahe ausgenützt hätte, doch streifte sein Ball den Pfosten.

Die Strafe folgt

Bei der nächsten Nachlässigkeit hatte der FC Sion weniger Glück. Nach einem Foul von Fermino an Varela gab es zu Recht einen Penalty. Yapi verwertete sicher. Und die Walliser verteilten noch weitere Geschenke. Alioui verlängerte in der 37. Minute einen Freistoss von Raimondi ins eigene Netz. Viele YB-Fans glaubten bereits an die Vorentscheidung.

Doch sie machten die Rechnung ohne die Cup-Spezialisten aus dem Wallis. Die Angelegenheit wurde immer emotionaler, der FC Sion immer gefährlicher. Noch vor der Pause gelang der Anschluss. Obradovic profitierte von einem Abpraller des YB-Goalies Wölfli, nachdem Afonso per Kopf am Berner Goalie gescheitert war.

Kehrtwende

Nun erwachten die Anhänger in Rot-Weiss. Sie peitschten ihre Lieblinge lautstark nach vorne. Und schon sieben Minuten nach dem Seitenwechsel wurden die Hoffnungen erfüllt. Ausgerechnet der für den angeschlagenen Nwaneri eingetretene Sarni sorgte nach einem Freistoss von Obradovic mit einem Ablenker für den verdienten Ausgleich. Afonso machte die Überraschung kurz vor Schluss perfekt.

Für Sitten geht es nun darum, den Abstieg aus der Super League zu verhindern. Cup-Sieg und Abstieg – dieses Schicksal hatte 1992 den FC Luzern ereilt. Somit ist auch klar, dass Sitten in der nächsten Saison einen Europacup-Startplatz auf sicher hat. YB wird ebenfalls im internationalen Geschäft sein. Sehr wahrscheinlich als Meisterschaftsdritter. Ein schwacher Trost.

Young Boys - Sitten 2:3 (2:1)
Stade de Suisse, Bern. - 31'789 Zuschauer (ausverkauft). - Schiedsrichter: Circhetta. - Tore: 22. Yapi (Foulpenalty) 1:0. 37. Alioui (Eigentor) 2:0. 41. Obradovic 2:1. 52. Sarni 2:2. 88. Afonso 2:3.

Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi (60. Bastians); Varela (46. Doumbia), Schneuwly (77. Häberli), Regazzoni.

Sitten: El Hadary; Vanczak, Alioui, Nwaneri (33. Sarni), Paito; Reset (91. Ahoueya), Fermino (66. Crettenand), Serey Die, Monterrubio; Obradovic; Afonso.

Bemerkungen: YB ohne Doubai (verletzt). Sitten ohne Dominguez, Saborio und Brellier (alle nicht im Aufgebot). 7. Pfostenschuss Varela. Verwarnungen: 26. Varela (Zeitverzögerung). 29. Obradovic (reklamieren). 54. Raimondi (Foul). 58. Doumbia und El Hadary (beide Unsportlichkeit). 63. Sarni (Foul). 65. Yapi (Foul). 75. Bastians (Foul). 78. Portillo (Foul). 79. Alioui (Foul). 93. Schneider (Foul).

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 96 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 26 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de