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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 15:23 
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1:1 Spiel isch fertig.

Naja. Für mi nid die Reaktion wo ig mir vo YB erhofft ha.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 15:24 
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naja, 1:1. wenigstens ke niederlage. isch aber glich chli mager gäge nes schafhuse :( !!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 15:42 
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mit diesem 1:1 bleiben wir wohl mal auf dem 5. platz. das nächste spiel gegen gc wird interessant werden.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 16:36 
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Schaffhausen und YB teilen sich Punkte

03.10.2004 16:51

FUSSBALL - Mit einem schmeichelhaften 1:1-Unentschieden in Schaffhausen haben die Berner nach zuletzt zwei Niederlagen wieder gepunktet.

Der Deutsch-Brasilianer Franciel Hengemühle brachte den Aufsteiger nach einem schönen Solo von Remo Pesenti nach einer Stunde in Führung. YB glich durch ein Kopfballtor von Ivan Knez nach einer Freistoss-Flanke von Stéphane Chapuisat fünf Minuten später aus. Die Berner bleiben damit nach Basel die zweiterfolgreichste Auswärtsmannschaft.

Schaffhausen - Young Boys 1:1 (0:0)

Breite. -- 4015 Zuschauer. -- SR Meier. -- Tore: 59. Hengemühle 1:0. 64. Knez 1:1.

Schaffhausen: Herzog; Maric, Sereinig, Leu, Fernando; Truckenbrod, Tsawa, Pesenti, Calò (90. Rizzo); Bunjaku (87. Ademi), Hengemühle.

Young Boys: Wölfli; Geiser (73. Carreno), Knez, Disler, Rochat; Sermeter (81. Magnin), Friedli, Häberli (87. Aziawonou), Urdaneta; Boban Maksimovic, Chapuisat.

Bemerkungen: Schaffhausen ohne Todisco (gesperrt) und Senn (verletzt). YB ohne Berisha, Neri, De Napoli und Coubageat (alle verletzt) und Eugster (krank), Kehrli und Burki (beide gesperrt). 68. Kopfball von Pesenti an Pfosten. Verwarnungen: 32. Leu, 49. Bunjaku (beide Foul).

sfdrs.ch


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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2004, 10:33 
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BZ, 4.10.04

Glückhafter Punkt für die Moral

Die Reaktion ist ausgeblieben. Die verunsicherten Young Boys holten gestern beim Aufsteiger Schaffhausen einen glückhaften Punkt. Immerhin: Das 1:1 verhinderte die durchaus mögliche dritte Berner Niederlage in Serie.

Der Trainer gab sich alle Mühe, unaufgeregt und abgeklärt über das Geschehen zu berichten. Von einer «schwächeren ersten Hälfte» und einem «besseren Auftritt nach der Pause» sprach Hans-Peter Zaugg – und davon, dass dieser eine Punkt gut für die Moral sei: «Wir machen derzeit schwierige Zeiten durch.»

Das kann man wohl sagen. Nach den zwei ungenügenden Vorstellungen bei Xamax (1:3) und gegen St. Gallen (0:1) erreichte YB auch gestern bloss ein höchst bescheidenes Rendement. Die angekündigte Reaktion blieb jedenfalls aus. Am Ende reichte es zu einem 1:1 beim willigen, aber limitierten Aufsteiger Schaffhausen. YB-Sportchef Reto Gertschen blieb näher bei den Fakten als sein Coach, als er meinte, «dass wir mit dieser Leistung überhaupt nicht zufrieden sein können». Es sei bitter, wenn der Vizemeister sich sogar glücklich schätzen dürfe, nicht verloren zu haben. Und: «Wenn wir so weiterspielen, endet es nicht gut.»


Miserable erste Hälfte

Weil aber die einzige Berechenbarkeit der Super League in diesen Wochen deren Unberechenbarkeit ist, weil jeder ein bisschen jeden schlägt, liegen die Young Boys weiterhin im dichten Mittelfeld der Tabelle. Aber ganz bestimmt nicht dort, wo es die hohen Ansprüche in der Hauptstadt verlangen. Gertschen verriet, dass man am Freitagmittag mit dem Team noch einmal im imposanten Wankdorf-Neubau gewesen sei, «um die Spieler ein wenig zu kitzeln». Exakt dreihundert Tage vor Bezug der neuen Arena erreichte aber gestern kein einziger YB-Feldspieler Nationalstadionformat. «Wir haben natürlich viel mehr erwartet», gab Gertschen zu, «aber wichtig ist, dass wir nicht erneut verloren haben. Denn unsere Verunsicherung war doch deutlich zu spüren.»

YB hatte es in der Startphase dem fahrlässigen Umgang der Gastgeber mit hochkarätigen Torchancen zu verdanken, dass es nicht schon nach einer Viertelstunde 2:0 oder sogar 3:0 hiess. Franciel Hengemühle ist zwar ein Brasilianer, aber der Nachname des Schaffhausen-Angreifers verrät dessen teutonische Wurzeln. Und seine Technik im Abschluss war der letzte und eindeutige Beweis, dass nicht jeder Brasilianer ein Rastelli am Ball sein muss.

Weil Marco Wölfli im YB-Tor sicher agierte, vermochten die enttäuschenden Berner das 0:0 in die Pause zu retten. Unfassbar, wie fehlerhaft gestandene Fussballer wie Alain Rochat oder Stéphane Chapuisat agierten. Ohne Emotionen, ohne Klasse und ohne jegliche Souveränität stolperte YB lange Zeit über den Rasen. Wo ist die Kombinationsstärke geblieben? Wo der Wille und die Leidenschaft?


Steigerung nach der Pause

Immerhin, und dieses Fazit erfreute auch den Trainer, durfte in der zweiten Halbzeit eine Steigerung registriert werden. Schwierig war dies nicht, aber wenigstens erspielten sich die vorher ziellos auftretenden Gäste nun Möglichkeiten. Boban Maksimovic scheiterte zweimal alleine vor dem Tor, während Hengemühle nach einer Stunde auf der anderen Seite gar nicht anders konnte, als endlich das 1:0 zu schiessen. Die YB-Verteidiger stellten den «falschen Brasilianer» wohl unter Artenschutz, derart frei stehend, wie er den Ball im Fünfmeterraum annehmen und ins Netz schieben durfte. Fünf Minuten später köpfte Verteidiger Ivan Knez in einer schwachen Partie den Ausgleich zum 1:1. Bezeichnend, dass die Young Boys nach einer Standardsituation zum Ausgleich gelangten. «Ich kann mir auch nicht erklären, warum wir so Mühe hatten, ins Spiel zu kommen», sagte Wölfli, der mit seiner Leistung zufrieden war. In der 77. Minute rettete der Torhüter mit einer Superparade gegen Jens Truckenbrod wenigstens einen Zähler für YB.


Nun haben die Young Boys während der Länderspielpause zwei Wochen Zeit, die massiven Defizite zu verbessern. «Wir werden wieder stärker spielen», sagte Zaugg zum Schluss noch. Das ist auch dringend notwendig – denn schlechter als Schaffhausen werden die kommenden Gegner GC, Thun und Basel bestimmt nicht sein.


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Telegramm

Schaffhausen – Young Boys 1:1 (0:0)

Breite. – 4015 Zuschauer. – SR Meier. – Tore: 59. Hengemühle 1:0. 64. Knez (Vorarbeit Chapuisat) 1:1.
Schaffhausen: Herzog; Maric, Sereinig, Leu, Fernando; Truckenbrod, Tsawa, Pesenti, Calò (90. Rizzo); Bunjaku (87. Ademi), Hengemühle.
Young Boys: Wölfli (Note 5); Geiser (2,5; 73. Carreno), Knez (4,5), Disler (3,5), Rochat (3); Sermeter (3; 81. Magnin), Friedli (3,5), Häberli (3,5; 87. Aziawonou), Urdaneta (2,5); Boban Maksimovic (3,5), Chapuisat (3).
Bemerkungen: Schaffhausen ohne Todisco (gesperrt) und Senn (verletzt). YB ohne Berisha, Neri, De Napoli, Coubadja (alle verletzt), Eugster (krank), Kehrli und Burki (beide gesperrt). – 68. Kopfball von Pesenti an Pfosten. – Verwarnungen: 32. Leu, 49. Bunjaku (beide Foul).

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2004, 10:35 
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Der Bund, 4.10.04

War das der Tiefpunkt?

Eine schwache YB-Leistung wurde in Schaffhausen mit einem 1:1 (0:0) fürstlich honoriert

Die Leistung war schlecht, ja sogar sehr schlecht. Das Beste war für die Young Boys gestern nach 90 Spielminuten das Resultat: Das 1:1 in Schaff-hausen bewahrt die Berner vor noch unruhigeren Zeiten und unüberlegten Sofortmassnah-men – aber auch so drängt sich bei YB ein Umdenken auf.



charles Beuret

Es ist unglaublich, in welch schwacher Verfassung sich die Young Boys in Schaffhausen insbesondere in der ersten Halbzeit präsentierten: Die Mannschaft wirkte nicht nur ratlos und unentschlossen, sie war völlig verunsichert, was sich in Fehlzuspielen in Serie und massenhaft verlorenen Zweikämpfen auswirkte. Dabei hiess der Gegner Schaffhausen, den man im Hinspiel vor zehn Wochen in Bern noch mit 6:1 «auseinander» genommen hatte.

Doch die Young Boys waren nach ein paar schwächeren Leistungen in die Kritik geraten, und gestern – auf der Breite – standen sie unter leicht erhöhtem psychischem Druck. Erstaunlich: Die meist erfahrenen Berner Profis vermochten ihm nicht stand zu halten und hätten gemessen an den Torchancen eigentlich mit mindestens zwei Goals Unterschied verlieren müssen…
Dass es nicht dazu kam, verdankten die Berner der Abschlussschwäche des Aufsteigers sowie ihrem tüchtigen Torhüter Marco Wölfli, der sie kurz vor Schluss mit einer bemerkenswerten Parade vor der …verdienten Niederlage bewahrte.
Vorher hatte YB nach einem leichtsinnig eingehandelten Rückstand (Geiser hatte den Ball an Pesenti verloren, Knez liess sich anschliessend übertölpeln) dank einer Standardsituation wenigstens das 1:1 erzielen können.


Chapuisat in schlechter Form

In Schaffhausen hat sich bestätigt, dass sich die Young Boys in einer echten Krise befinden. Die Spieler sind zurzeit nicht in der Lage, ihre Normalleistung zu erbringen. Allen voran Stéphane Chapuisat, der zum dritten Mal in Serie sehr schwach spielte und sich eigentlich gewundert haben müsste, dass er von Trainer Zaugg nicht ausgewechselt wurde.
Chapuisat war ja nie ein Kämpfer, sondern ein spielstarker Vollstrecker – aber davon war wie von defensiver Mitarbeit auch gestern überhaupt nichts zu sehen.


Zaugg: «Wenigstens ein Punkt»

Selbstverständlich war Chapuisat (der den Ausgleichstreffer einleitete…) nicht der einzige Berner, der unter seinem Wert blieb. Einzig Torhüter Wölfli zeigte – nach einem haarsträubenden Fehler in den Startminuten – einen starken Match, alle anderen versagten nicht nur spielerisch, sie erwiesen bzw. bestätigten sich auch als schwache Kämpfer. Es ist gut für die Young Boys, dass es nun eine Länderspielpause gibt: Gewisse Dinge können in Ruhe besprochen werden.
Hans Peter Zaugg ist froh darüber. Es gibt den einen oder anderen Punkt, den der Trainer nicht an der Öffentlichkeit diskutieren will (etwa die Akzeptanz der Neuen innerhalb des Kaders), aber es ist kein Geheimnis, dass er mit der Leistung seiner Routiniers in den letzten Wochen nicht zufrieden war. Seine Sicht der Dinge nach dem Schaffhausen-Match: «Wir haben in einer schwierigen Situation wenigstens einen Punkt geholt – das ist immerhin etwas. Der Punkt erlaubt es uns, mit der nötigen Ruhe die Lage zu analysieren und Korrekturen anzubringen.»


Es wartet viel Arbeit

Die gestrige YB-Leistung stufte der Trainer allerdings nicht so schwach ein: Er sah gegenüber den vorherigen zwei Spielen einen Fortschritt in mentaler Hinsicht – und er erinnerte daran, dass sein Team gestern sogar noch hätte gewinnen können: «Wir wurden immer etwas stärker, und Maksimovic hatte in der zweiten Halbzeit zwei Torchancen – am Schluss standen wir dem Sieg eher näher.»
Was stimmen mag – aber schon der eine Punkt war für YB gestern ein äusserst fürstlicher Lohn. Jedenfalls bleibt einiges zu tun.


Schaffhausen - YB 1:1 (0:0)
Breite. – 4015 Zuschauer. – SR Meier. – Tore: 59. Hengemühle 1:0. 64. Knez 1:1. – Verwarnungen: 32. Leu, 49. Bunjaku (beide Foul).
Bemerkungen: Schaffhausen ohne Todisco (gesperrt) und Senn (verletzt); YB ohne Berisha, Neri, De Napoli und Coubageat (alle verletzt) und Eugster (krank), Kehrli und Burki (beide gesperrt). – 68. Pfostenkopfball Pesentis.
Schaffhausen: Herzog; Maric, Sereinig, Leu, Fernando; Truckenbrod, Tsawa, Pesenti, Calò (90. Rizzo); Bunjaku (87. Ademi), Hengemühle.
Young Boys: Wölfli; Geiser (73. Carreño), Knez, Disler, Rochat; Sermeter (81. Magnin), Friedli, Häberli (87. Aziawonou), Urdaneta; Boban Maksimovic, Chapuisat.

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. Oktober 2004, 10:38 
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Schaffhauser Nachrichten, 4.10.04


Favorit YB ist mit Remis gut bedient

Wieder lag mehr drin für den Aufsteiger aus Schaffhausen. Die Berner Young Boys konnten einen Punkt mit nach Hause nehmen.

von Daniel F. Koch

Fussball - Sollte man sich nun über einen weiteren möglichen, aber verschenkten Sieg ärgern oder über den Punktgewinn gegen einen Grossclub aus der Super League freuen? Zur Erinnerung: Das Hinspiel hatte Schaffhausen mit 1:6 verloren. Auf der Breite brachte der Aufsteiger den letztjährigen Vizemeister im Rückspiel an den Rand einer Niederlage.

Schaffhausens Präsident Aniello Fontana war zwar am Ende mit dem 1:1 zufrieden, trauerte aber einem möglichen Sieg nach. «Wir haben erneut bewiesen, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können. Das stimmt mich für die Zukunft positiv.» Mit dem «Eichhörnchen-Prinzip», das heisst, Punkt um Punkt sammeln, könne er trotzdem gut leben. Zufrieden mit dem Unentschieden waren auch die beiden Trainer. «Unsere Leistung war gut», so Jürgen Seeberger vom Heimclub. «Wir waren dem Sieg näher und haben verdient einen Punkt geholt.» Sein Gegenüber Hans Peter Zaugg hob lobend hervor, dass seine Spieler die Verunsicherung der Anfangsphase überwunden und eine Reaktion gezeigt hätten. «Wir wussten, dass es auf der Breite schwer wird», so Zaugg, der jetzt die Nationalmannschaftspause optimal nutzen möchte, um YB zu alter Stärke zu führen.

Bunjaku mit Abschlusspech

Einer, der sich die alte Stärke ebenfalls zurückwünscht, ist Schaffhausens Stürmer Albert Bunjaku. Der hätte in den Anfangsminuten gleich zwei Tore erzielen können, ja müssen. Schon nach 53 Sekunden schlug er über den Ball, nachdem Salvatore Calo eine gefühlvolle Hereingabe schlug. Die nächste hochkarätige Chance vergab Schaffhausens Nummer 9 in der 10. Minute, als er Fernandos Flanke frei stehend vor Wölfli am Tor vorbei schoss. Die nächste Hochkarätige hatte der überragende Salvatore Calo, der in der 22. Minute neben das Tor zielte. Im Gegenzug hatten die Schaffhauser Glück, als Maksimovic über das ausgestreckte Bein von Sereinig stolperte, die Pfeife von Schiedsrichter Urs Meier aber stumm blieb. In der 59. Minute dann die Erlösung für Schaffhausen, als Remo Pesenti regelrecht durch die YB-Abwehr tanzte, drei Spieler auf sich zog und mit einem Querpass Hengemühle freispielte. Unhaltbar für Wölf- li im YB-Tor erzielte der Deutsch-Brasilianer sein drittes Saisontor. Ärgerlicherweise hielt die Führung nur fünf Minuten. Dann glich Ivan Knez per Kopf nach einem Chapuisat-Freistoss aus. Danach hätten beide Teams noch gewinnen können. Erst hatte der gute Pesenti bei einem Kopfball an den rechten Pfosten Pech, dann verstolperte Maksimovic allein vor Herzog, ehe Truckenbrod mit einem Volleyschuss Wölfli zur Parade der Partie herausforderte (77.). Pech für Schaffhausen, dessen gute Leistung nicht mit drei Punkten belohnt wurde. «Es war schade, dass wir die vielen Chancen nicht verwertet haben», so Mittelfeldspieler Jens Truckenbrod, der sich immer besser ins Schaffhauser Spiel einbringt und seinem Trainer Jürgen Seeberger für dessen Vertrauen mit guten Leistungen dankt.

Es fällt beim Aufsteiger auf, dass die Spieler allesamt hungrig und lernwillig sind. Kampfgeist, Moral und Engagement sind ohnehin vorhanden. Jetzt kommt es nur noch darauf an, diese positiven Eigenschaften in Effizienz umzusetzen. Wenn das gelingt, werden solche Partien wie gestern gegen die Youngs Boys auch gewonnen werden. Insofern kann man positiv in die Zukunft blicken, wie es Präsident Fontana macht.


Ohne Chance, aber doch hellwach

Noch immer elektrisiert sein Name die (Fussball-)Massen. Stéphane Chapuisat. Er ist in der Torschützenstatistik unter allen Ausländern in der deutschen Bundesliga noch immer die Nummer 2 und war im Vorjahr mit 23 Treffern erfolgreichster Torschütze in der Super League. Gestern auf der Breite wurde der Schweizer EM-Teilnehmer 2004 vor allem von Gegenspieler Daniel Sereinig abgemeldet. Fast, muss man hinzufügen. Denn zweimal war der 35-jährige Routinier hellwach und beeinflusste den Verlauf der Partie massgeblich. Beim ersten Mal schlug er in der 63. Minute den Freistoss zu Teamkollege und Verteidiger Ivan Knez, der den Ball per Kopf zum Ausgleich ins Schaffhauser Tor wuchtete. Und beim zweiten Mal zirkelte Chapuisat den Ball so gekonnt auf Boban Maksimovic, dass dieser alleine vor Marcel Herzog auftauchte. Glücklicherweise für Schaffhausen zeigte das 18-jährige Riesentalent Nerven. Es schoss Herzog an.

«Für uns war es ein schwieriges Spiel», so der 103fache Internationale, «nach zwei Niederlagen und schwachen Auftritten.» Der Grund, warum das favorisierte Team aus der Bundeshauptstadt nicht so auftrat, wie man es auf Grund der Besetzung des Kaders erwarten durfte, sah Chapuisat in «der momentan etwas fehlenden Frische». Mit dem Resultat war der Stürmer nicht unzufrieden. «In der Tabelle ist alles so eng beieinander, dass jeder Punkt wichtig ist.» Den Kantersieg in Bern könne man ausser acht lassen, weil jede Partie anders laufe. «Wir wussten, dass es in Schaffhausen schwer wird zu gewinnen. So ist es dann auch gekommen.» Dank seiner Mithilfe reichte es aber immerhin zu einem Auswärtspunkt für YB.
(dfk)

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