 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 28. Juli 2008, 08:09 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
vaterland.ch, 28.07.2008
FC Vaduz war nach Varela-Rot dem Sieg näher als YB
Auch in seinem zweiten Auswärtsspiel in der Super League hielt sich der FC Vaduz glänzend. Beim Vizemeister Young Boys holte sich der FCV ein torloses Remis; der bislang vierte Zähler.
Von Ernst Hasler, Bern
Fussball. – Der Berner Carlos Varela kassierte nach einer Tätlichkeit an Ritzberger Rot (53.) und schwächte damit sein Team erheblich. Der FCV lief ab jenem Zeitpunkt nie mehr Gefahr, ein Tor zu kassieren. Nur bei Freistössen von der Seite gab es brenzlige Situationen vor Sommer. Doch bis auf einen Kopfball von Bastians (71.) hielt sich das YB-Gefahrenpotenzial in Grenzen. Hätte der FCV die Konter entschlossener und abgebrühter gefahren, wäre sogar ein Sieg in Reichweite gelegen. Die beste Möglichkeit liess Mea Vitali aus: Sein Schuss rettete Ghezal in extremis (87.). Da die Berner in der ersten Halbzeit mehr für die Offensive taten, geht das Remis letztlich in Ordnung.
Foulvergehen nicht geahndet?
Eine strittige Szene sorgte schon in der Startphase für Diskussionsstoff: Neuzugang Rivaldo Barbosa setzte sich auf der linken Aussenbahn durch, suchte das Abspiel statt selbst den Abschluss zu suchen. Mea Vitali wurde von einem Berner schliesslich von den Beinen geholt, Ref Petignat verweigerte den Foulpenalty (3.). Rivaldo Barbosa hätte mit dieser Grosschance berühmt werden können. «Er hätte sie machen können, das wäre das Beste gewesen», befand FCV-Trainer Heinz Hermann. Der Neuzugang habe gute Ansätze gezeigt. «Er ist ballsicher und zeigte ein gutes Debüt», urteilte Hermann. Rivaldo liess sich oftmals zu schnell fallen. Der 23-jährige Neuling arbeitete jedoch fleissig nach hinten. Als der Brasilianer den Matchball auf dem Fuss hatte, klärte ein Berner in extremis (65.) und beim zweiten Versuch blieb Torhüter Wölfli Sieger (67.). Ansonsten lief in der FCV-Offensive lange Zeit wenig zusammen. Die Distanzschüsse von Fejzulahi (13.) und Fischer (23.) waren schlichtweg zu harmlos. Lediglich bei einem Freistoss von Mea Vitali musste sich Torhüter Wölfli strecken (30.). Auf der Gegenseite war den Bernern die Verunsicherung nach den zwei Startniederlagen anzumerken. Vor allem im Mittelfeld agierte der Gastgeber oft «hilflos» und bediente seine Spitzen Eudis und Häberli mit hohen Bällen, die leicht auszurechnen waren. Es fehlte die Kreativität. Gefährlich wurde es, wenn Varela zu seinen bekannten Rushes ansetzte oder bei den diversen YB-Standards. Bei diesen Szenen war in erster Linie Innenverteidiger Ghezal die grösste Gefahr, weil er immer an den Ball kam. Seinen Schuss aus fünf Metern fischte Torhüter Sommer (2.), bei den Kopfbällen blieb er zweimal Sieger, verfehlte jedoch das Ziel knapp (35. / 44.). Der Tunesier gewann praktisch jedes Kopfballduell gegen Gaspar. FCV-Keeper Sommer jagte in der ersten halben Stunde jeden Ausschuss hoch nach vorne, statt hinten heraus das Spiel aufzubauen und «verschenkte» etliche Bälle. Entsprechend intervenierte FCV-Trainer Hermann immer wieder lautstark. Nach dem Seitenwechsel veränderte Sommer sein Verhalten, der FCV war nun vermehr in Ballbesitz und liess Mann sowie Ball geschickt laufen.
Das Zentrum ballsicher
Vor Torhüter Sommer zeigte sich die Abwehr wieder verbessert. Die taktische Marschroute, Cerrone auf der rechten und Ritzberger auf der linken Aussenbahn gegen den schnellen Varela zu nominieren, ging auf. «Ritzberger war aufgrund seiner Schnelligkeit prädestiniert, ihn einzuschränken», begründete Hermann und ergänzte: «Varela verhielt sich geschickt, liess sich nach hinten fallen und war deshalb nicht so einfach aus dem Spiel zu nehmen.» Die Innenverteidiger Iten und Dzombic hielten die Eigenfehler tief, im Mittelfeld agierte Mea Vitali unauffällig, derweil Polverino und Fejzulahi momentan das «Herzstück» der Mannschaft sind, da das Zentrum derzeit ballsicher ist. Fischer zeigte auf der rechten Aussenbahn zu wenig Mut, um noch mehr Torgefahr zu erzeugen. Gaspar tut sich schwer, um sich in der rauen Luft der Super League zu behaupten. Er wich zumindest besser auf die Seiten aus als noch gegen Aarau, doch in der Lufthoheit war ihm Saif Ghezali deutlich überlegen.
Telegramm:
Stade de Suisse «Wankdorf», Bern. 12 665 Zuschauer. Schiedsrichter Nicole Petignat, assistiert von WalterBrosi und Christoph Lanz. BCS Young Boys: Wölfli; Schwegler (ab 76. Zayatte), Ghezal, Portillo, Schneider; Varela, Baykal (ab 70. Bastians), Hochstrasser, Raimondi (ab 70. Yapi); Eudis, Häberli. FC Vaduz: Sommer; Cerrone, Iten, Dzombic, Ritzberger; Polverino; Fischer (ab 86. Bellon), Mea Vitali, Fejzulahi, Rivaldo Barbosa (ab 82. Sutter); Gaspar. Bemerkungen: FCV ohne Senna (fehlende Spielberechtigung), Akdemir, Wüthrich (verletzt) und Wieczorek (rekonvaleszent); YB ohne Doubai (rekonvaleszent), Dénervaud (verletzt) und Regazzoni (intern gesperrt). Rote Karte für Varela (53. – Tätlichkeit). Verwarnungen für Varela (19. – Foulspiel), Dzombic (30. – Foulspiel), Mea Vitali (43. – Foulspiel) und Ritzberger (54. – Foulspiel). Eckenverhältnis: 3:2 (3:0).
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 28. Juli 2008, 08:09 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
espace.ch, 28.07.2008
Lange Gesichter bei den Young Boys
Fussball: YB - Vaduz 0:0
YB kommt nicht vom Fleck: Auf die 1:2-Niederlagen gegen Basel und Sion folgte ein mageres 0:0 gegen Aufsteiger Vaduz.
Ein auch nur einigermassen gelungener Saisonstart sieht anders aus: Die Young Boys warten nach drei Spielen weiterhin auf den ersten Sieg und weisen auf das Duo Aarau/Basel bereits acht Punkte Rückstand auf. Geht es so weiter, benötigen die Berner bald einmal einen Feldstecher, um in der Tabelle die Spitze zu erkennen. Hatten die Young Boys gegen Basel und Sion auf dem Weg zu den 1:2-Niederlagen jeweils noch geführt und phasenweise gut gespielt, gelang ihnen am Sonntag gegen Vaduz kein Tor. Natürlich, der Aufsteiger spielte überaus defensiv und liess dem Gegner keine Freiräume. Natürlich, Schiedsrichterin Nicole Petignat war bei einem Spiel in der Super League einmal mehr überfordert. Natürlich, YB verzeichnete viele Chancen, traf aber nicht. Dennoch: Die Young Boys tun gut daran, die neuerliche Enttäuschung nicht als Künstlerpech abzutun und bei der Ursachenforschung tiefer zu gehen, als nur auf den Vaduzer Sicherheitsfussball hinzuweisen und mit erhobenem Finger auf Petignat zu zeigen. Was die Gastgeber dem treuen Anhang boten, war schlicht zu wenig für den ersten Saisonsieg.
Besonders bitter: Die Mannschaft legt sich immer wieder selber Steine in den Weg. Jüngstes Beispiel: Carlos Varela wurde in der 53.Minute des Feldes verwiesen. Der Heisssporn, flink auf der Aussenbahn, rasch zu provozieren und fast in jedem Spiel schnell am Rand des Platzverweises, soll Marco Ritzberger einen Schlag «unter die Gürtellinie», wie die Schiedsrichterin sagte, versetzt haben. Die Aktion war von den TV-Kameras nicht eingefangen, aber vom vierten Offiziellen an der Seitenlinie beobachtet worden. YB-Trainer Martin Andermatt sagte, er habe nach dem Spiel bewusst nicht mit Varela gesprochen, werde dies aber noch nachholen. «Ich habe die Szene nicht gesehen. Aber es ist ärgerlich, dass uns Varela geschwächt hat.»
Wenige Spieler in Bestform
Andermatt wird in den nächsten Tagen ohnehin allerhand zu besprechen haben. Gegen Vaduz wirkte die Mannschaft weder besonders spritzig, noch schien sie sich im konditionellen Bereich auf höchstem Niveau zu bewegen. Es gibt nicht viele Spieler, die bisher ihre Bestform erreichten. Und es gibt kaum einen, der in der Offensive mit einem Geniestreich Mitreissendes bewegen könnte. Die magere Ausbeute aus drei Spielen dürfte nicht zuletzt den Ersatzstürmern Joetex Frimpong und Seydou Doumbia auf den Magen schlagen.
Die Hochgeschwindigkeitsfussballer brachten es gegen Vaduz nicht über ein paar Sprints am Spielfeldrand hinaus – eingewechselt wurden sie nicht, obwohl YB belebende Elemente sehr gut hätte gebrauchen können.
Andermatt wirkte nach dem Spiel gefasst. Noch auf dem Rasen suchte Goalie Marco Wölfli angeregt das Gespräch mit dem Coach. Später sagte Andermatt, natürlich sei bei YB niemand glücklich mit der Situation. «Aber wir sprechen das intern an.»
Am Sonntag, beim «Geisterspiel» gegen den FC Zürich, erwarte er von der Mannschaft eine ganz andere Leistung. Mut dürfte ihm die Schnelllebigkeit des Fussballs machen: So schnell es manchmal bergab geht, so rasant geht es oft wieder hinauf. Vor der Euro spielte YB um den Titel und begeisterte die Massen, elf Wochen später mehren sich die kritischen Stimmen. YB hat bisher 8 Punkte verschenkt. Noch aber sind 99 Zähler zu holen.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 28. Juli 2008, 08:12 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
esapce.ch, 28.07.2008
Wieder Trubel um Varela
Carlos Varela hat sich nicht zu seinem Platzverweis gegen Vaduz äussern wollen. Im Gegensatz dazu schilderte sein «Opfer» die Szene. Mario Raimondi will nach dem ersten Punkt in drei Spielen nicht von einer YB-Krise sprechen.
Einer redete freiwillig und ausführlich, eine äusserte sich erst auf sanften Druck, und einer wollte gar nichts sagen. Vaduz-Verteidiger Marco Ritzberger, Schiedsrichterin Nicole Petignat und YB-Offensivspieler Carlos Varela wählten nach dem 0:0 zwischen YB und Vaduz unterschiedliche Varianten, die Szene einzuschätzen, die für den grössten Gesprächsstoff gesorgt hatte. In der 53.Minute hatte Petignat Varela die rote Karte gezeigt. Daneben krümmte sich Ritzberger und hielt sich den Bauch. «Bei einem Einwurf wollte ich Varela eng bewachen, für seinen Geschmack wohl zu eng», sagte der 21-jährige Liechtensteiner. Der YB-Spieler habe sich von ihm gelöst, mit dem Arm ausgeholt und ihm einen Schlag in den Unterleib verpasst. Um den Wahrheitsgehalt seiner Aussage zu unterstreichen, hob Ritzberger im Kabinengang das Trikot und zeigte eine Schramme am Bauch, die von Varelas Aktion herrühren soll. Petignat, welche die Situation nicht gesehen hatte, wurde vom vierten Offiziellen Adrien Jacottet auf die vermeintliche Tätlichkeit aufmerksam gemacht und verwies Varela des Feldes. Sie hatte die Aktion nicht selber beobachtet, was der Hauptgrund dafür gewesen sein dürfte, dass Petignat wenig Lust verspürte, sich zum Platzverweis zu äussern. Nur widerwillig trat sie vor die Fernsehkamera und sagte: «Mir wurde eine Tätlichkeit Varelas geschildert, die geahndet werden musste.»
Carlos Varela war zu keiner Stellungnahme bereit. Der Bestrafte liess aus der Kabine ausrichten, er wolle nichts sagen. Die Statistik spricht auch in dieser Saison nicht für den Heisssporn, der vor dem Platzverweis bereits verwarnt worden war: In seinem 323.Super-League-Spiel sah er zum 94.Mal die gelbe Karte. Zum 8.Mal wurde er des Feldes verwiesen.
Raimondis Überzeugung
Wie die Schiedsrichterin hatten auch Varelas Teamkollegen die Aktion nicht gesehen. Mario Raimondi war aber wie Captain Thomas Häberli der Meinung, die Aufgabe gegen Vaduz sei danach noch komplizierter geworden. «Trotzdem bestand die Chance, drei Punkte zu gewinnen.» YB tue sich im Moment schwer, die richtigen Mittel zu finden, sagte Raimondi. «Aber es war nicht alles schlecht, was wir bisher gezeigt haben.» Die Bedenken, der Negativtrend halte an, teilt Raimondi nicht: «Ich bin überzeugt, mit dieser Mannschaft Erfolg zu haben.»
Immerhin: Im Fall von Christian Schwegler gab es am gestrigen Abend Entwarnung. Die Muskelverletzung im Oberschenkel, die sich der Verteidiger in der 75. Minute zuzog, soll nicht allzu gravierend sein.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Gäub-Schwarz-Süchtig
|
Verfasst: Montag 28. Juli 2008, 09:42 |
|
Registriert: Montag 28. Juli 2008, 09:23 Beiträge: 1
|
|
Varelas Dummheit Die Tat von Varela zeigte einfach wieder einmal seine Heissblütigkeit. Das er sich nach dem Match nicht dazu äussern wollte, zeigt doch auch eine gewisse Einsicht. Nun müssen wir abwarten und schauen, wie viele Spiele wir auf ihn verzichten müssen.
Auswechslungen von Andermatt Die Auswechslung von Zayatte habe ich noch verstanden, da man Schwegler ersetzen musste. Was ich jedoch nicht verstehe ist, wieso man in der 70 Minute Yapi und Bastians bringt. Klar gegen Bastians ist nichts einzuwenden, er war gestern einer der Besten auf dem Spielfeld. Jedoch bin ich der Meinung, dass man Frimpong oder auch Doumbia bringen sollte. Vorallem ist es sinnlos, wenn man Frimpong immer erst in der 85 Minute aufs Feld stellt. Wieso ändert Andermatt nicht die Startformation? Man könnte anstelle von Häberli einfach mal Frimpong aufstellen. Zudem wäre es doch sinnvoll Doumbia oder Bastians von Anfang an zu bringen. Schliesslich will YB gewinnen und nicht nur immer 1 Punkt holen!!!
Nicole Ihre Leistung war nicht gut, aber wir haben nicht wegen ihr verloren. Klar hatte sie einige Fehlentscheide, wie zum Beispiel das Tor, welches sie nicht gegeben hat. Den wie jeder weiss, ist ein Torhüter ausserhalb des 5ers nicht mehr geschützt. Doch dagegen kann man nichts machen und YB hätte einfach besser spielen sollen!!!
Nun schauen wir vorwärts auf das Spiel gegen Zürich und hoffen nur das Beste. Mal schauen, was sich so ändern wird. Was jedoch klar ist. YB muss sich um etwa 200% steigern.
|
|
 |
|
 |
|
Kronor
|
Verfasst: Montag 28. Juli 2008, 15:50 |
|
Registriert: Montag 11. September 2006, 17:27 Beiträge: 67 Wohnort: Bettlach
|
|
Die Sache mit den Auswechslungen sehe ich genau so. Nachdem Platzverweiss von Varela, hat Andermatt aus meiner sicht zu wenig gemacht. Andermatt wartete lange mit einem Wechsel und brachte dann mit Yapi einen defensiven Mitelfeldspieler, der seiner Form hinterherläuft.
Aus meiner sicht, hätte Andermatt Doumbia für Baykal bringen müssen, um so schnell über die Flügel zu spielen, denn es scheint dass gestern die stabile Abwehr von Vaduz nur so so knacken schien.
Trotzdem finde ich es nun absolut daneben, wenn gewisse "super Fans" bereits "Andermatt Raus" schreien.
Dinu hat die Mannschaft an die Spitze gebracht, und wird si aus dieser Mini Kriese auch wieder dort hin zurück bringen.
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 30 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |