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 Betreff des Beitrags: (Matchthread) Schaffhausen - YB
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Oktober 2004, 11:22 
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Ich erwarte eine starke Reaktion von YB am Sonntag. So kann es ja nicht weitergehen wie gegen St. Gallen.

:hoppyb: + :auswaertssieg:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Oktober 2004, 11:20 
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BZ, 2.10.2004

Gefordert: Ein Spiel der Befreiung

Morgen muss YB bei Aufsteiger Schaffhausen eine Reaktion zeigen. So wie in der letzten Saison in einer ähnlichen Situation.

Am 31. August des letzten Jahres wars, als die Young Boys eine miserable Leistung bei Servette boten und gleich 1:4 tauchten. Eine Minikrise schien sich zu einem veritablen Sturm zu entwickeln, weil die Berner wenige Wochen zuvor auch schon gegen den finnischen Provinzverein MyPa peinlich in der Uefa-Cup-Qualifikation gescheitert waren. Parallelen zur heutigen Situation sind nicht zu verkennen. Eine Woche später aber reagierte YB mit einer starken Leistung, einem 4:0 gegen GC, damals ein dankbarer Aufbaugegner. In jener Partie stand den Bernern auch das Glück zur Seite, vergaben die Zürcher in der Startphase doch einige gute Möglichkeiten. «Das war ein Schlüsselspiel auf dem Weg zu unserem zweiten Platz», sagt YB-Captain Mark Disler, und auch sein Trainer Hans-Peter Zaugg betonte letzte Saison, «dass es wichtig war, auf die klägliche Vorstellung in Genf sofort reagiert zu haben».


Das 6:1 Mitte Juli in Bern

Auch in diesen Wochen kriseln die Young Boys, erneut wartet der Fussballklub auf einen spielerischen Befreiungsschlag. Morgen in Schaffhausen? Das Team ist gewillt, den ungenügenden Eindruck aus den letzten Partien bei Xamax (1:3) und gegen St. Gallen (0:1) sofort wieder vergessen zu machen. «Wir müssen in Schaffhausen so kämpfen wie heute gegen St. Gallen», sagte Trainer Zaugg nach dem 0:1 am letzten Samstag, «und vorne zielstrebiger agieren.» Wie Mitte Juli, als Schaffhausen gleich 6:1 bezwungen wurde. Damals träumte YB noch von einem erfolgreichen Abschneiden in der Champions-League-Qualifikation gegen Roten Stern Belgrad.


Schaffhausen ist stärker

Bekanntlich ist es anders gekommen – und statt um europäische Höhenflüge geht es nun darum, einen helvetischen Sinkflug abzuwenden. Aber Schaffhausen hat sich in den letzten zwei Monaten gut entwickelt. Nur drei Zähler liegt der erstaunliche Aufsteiger in der Tabelle noch hinter YB –auf dem zweitletzten Rang. «Wir müssen uns aus dieser Zone absetzen», forderte Zaugg nach den Niederlagen zuletzt. Dazu brauchts morgen einen Auswärtssieg.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Oktober 2004, 11:29 
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Beiträge: 29376
Der Bund, 2.10.2004

. . . sonst ist in Bern der Teufel los

Nach zwei Niederlagen in Serie befinden sich die Young Boys in einer höchst unangenehmen Lage – ein Sieg in Schaffhausen ist Pflicht


charles Beuret

Acht Runden lang befanden sich die Young Boys auf Kurs, nach Runde 9 (Niederlage nach schlechter Leistung gegen Xamax in La Chaux-de-Fonds) sind sie davon leicht abgewichen. Das penible 0:1 vom letzten Samstag gegen St. Gallen in Runde 10 hat nun dazu geführt, dass die Berner im dümmsten Moment gar Gefahr laufen, die Orientierung zu verlieren . . .

Im dümmsten Moment: Die Partien gegen Xamax und St. Gallen wurden zusammen mit dem nächsten Match gegen Schaffhausen am Sonntag von den Verantwortlichen – Technikern und Spielern – als vergleichsweise leicht eingestuft. Man rechnete insgeheim mit 9, sicher aber mit mindestens 7 Punkten. Die Realität sieht jetzt anders aus: Zu den bisher 0 (null) Punkten aus den Spielen gegen die «Kleinen» gesellen sich eine allgemeine Verunsicherung, Selbstzweifel und erste interne Querelen aufgrund der verschärften Konkurrenzsituation. Selbst der Trainer, der die Young Boys in der letzten Saison noch auf Platz 2 geführt hatte, bekommt von innen und aussen seinen Teil zu hören. Das sind eigentlich schlechte Voraussetzungen, um aus dem gegenwärtigen Tief zu finden.


Wo bleiben die Kämpfer?

Und doch: Man sei gemeinsam in diese Situation geraten, gemeinsam werde man wieder herausfinden, sagt Trainer Hans-Peter Zaugg. Die Spieler sagen das Gleiche – aber da sind gewisse Zweifel angebracht: Im Gegensatz zur letzten Saison sind die Young Boys weit davon entfernt, als Team, als Mannschaft aufzutreten. Der Beobachter erhält den Eindruck (der durch die vielen Mutationen bestätigt wird), dass die «Alten» bzw. die Bisherigen den «Neuen», insbesondere Carreño, Urdaneta und Aziawonou, die Arbeit auf dem Spielfeld nicht gerade erleichtern. Anderseits hat sich insbesondere in La Chaux-de-Fonds gezeigt, dass es mit den Kämpferqualitäten ebendieser Arrivierten nicht mehr zum Allerbesten bestellt ist. Unter diesen Umständen war Trainer Zauggs Entscheid, zu Gunsten des offenbar unbequemen Ivan Knez gegen St. Gallen auf (den allerdings leicht angeschlagenen) Fernando Carreño zu verzichten, schwer nachvollziehbar. Gerade der Uruguayer ist wohl der YB-Spieler mit dem grössten Kämpferherzen – mehrmals hat er in dieser Saison als Verteidiger sogar schon entscheidende Tore geschossen.
Das weiss auch Hans-Peter Zaugg, doch er verweist auf das Spiel in La Chaux-de-Fonds: «Dort haben gerade die Neuen zum Teil haarsträubende Fehler gemacht (er denkt an Carreño und Aziawonou) – da musste ich einfach reagieren. Dass die etwas umgestellte Mannschaft dann gegen St. Gallen überhaupt nicht reüssiert hat, ist ein anderes Kapitel.»


Die Suche nach Gründen

Es gibt Erklärungen für die Heimniederlage gegen St. Gallen. Die erste ist der Hinweis auf die Spielart des Gegners: Schon in der letzten Saison, als die Berner fast die Tabellenspitze stürmten und auf Platz 2 abschlossen, gabs im Neufeld gegen die fast nur defensiv orientierten Ostschweizer vor ziemlich genau einem Jahr nur ein 0:0. «Damals», erinnert sich Zaugg, «sprachen und schrieben alle von einem Horrorspiel. In der Tat: Wir hatten grosses Glück und hätten damals auch verlieren können.» Diesmal aber gabs kein 0:0, sondern ein 0:1. Also einfach nur Pech?
Eine zweite Erklärung ist die Verfassung der Young Boys, die scheinbar nur in guten Tagen – im Fall eines Siegs – als Mannschaft in Erscheinung treten und sich zu steigern wissen. Läuft ein Match hingegen schlecht und verfügt der Gegner gleichzeitig über Kampfeswillen, ist bei den Bernern zurzeit niemand da, der Verantwortung übernehmen kann und die Mitspieler zu einer echten Reaktion antreibt.
Was also ist zu tun? Das Einfachste wäre, am Sonntag in Schaffhausen beim Aufsteiger wieder zu siegen. Damit wäre wieder einiges im Lot. Anderseits ist auch mit der Möglichkeit einer weiteren Niederlage zu rechnen – und in diesem Fall, so ist anzunehmen, wäre in Bern der Teufel los.


Keine Wechsel in Sicht

An Möglichkeit Nummer 2 mag bei den Young Boys niemand denken. Die Mannschaft reist deshalb schon heute Samstag nach Schaffhausen, um sich voll und ganz auf die heikle Aufgabe zu konzentrieren. Interne Wechsel sind keine in Sicht. Zaugg sagt ganz klar: «Die Spieler, die zuletzt gegen St. Gallen schlecht ausgesehen haben und vom Publikum erbarmungslos ausgepfiffen wurden, sind jetzt wirklich gefordert. Sie können die Verantwortung nicht auf die andern, die nicht spielen, abschieben. Sie müssen für sich und die Mannschaft kämpfen.»
Seine vielen bisherigen Wechsel, sagt Zaugg, seien nicht willkürlich erfolgt. Oft werde vergessen, dass YB im Vergleich zum letzten Jahr riesige personelle Probleme habe. Er erinnert daran: «Geiser wurde operiert, Eugster war lange verletzt und zurzeit kuriert er eine Lungenentzündung aus, Kehrli hatte eine Hirnerschütterung, Disler fiel mit einer Muskelverletzung lange aus, Sermeter wurde operiert, Magnin laboriert an einer Rippenverletzung, Friedli war lange krank, Neri wurde operiert, Berisha ebenfalls, und De Napoli kuriert einen Beinbruch aus – eine solche Ansammlung von Ausfällen kann niemand einfach so wegstecken.»
Dennoch: Steigerungspotenzial bei YB gibt es mit Blick auf die zwei letzten Runden auf jeder Position alleweil.


Wer bezahlt das YB-Zentrum?

Es ist eine bizarre Situation: Morgen in 300 Tagen wird im Wankdorf das neue Stade de Suisse für YB bereit stehen. Ihre Heimspiele in der Super League (oder jene in der Challenge League, sofern sie absteigen sollten) werden die Berner in einem Jahr dort austragen dürfen. Offen ist hingegen noch die Frage, wo sie dannzumal trainieren werden.

Verkehrte Welt: Garderobe-Räumlichkeiten wird es für die Young Boys im neuen Stadion in Hülle und Fülle geben – denn bei der Konzipierung des Neubaus war noch davon ausgegangen worden, dass die vielen verschiedenen YB-Mannschaften, vom Fanionteam über den Nachwuchs bis hin zu den Junioren, alle im Wankdorf bzw. im zu erstellenden nahen Trainingszentrum auf der Kleinen Allmend trainieren würden. Nur: Inzwischen ist klar, dass dieses Trainingszentrum nicht realisiert werden kann, obschon sich in Bern sogar ein paar Politiker für eine solche Lösung eingesetzt haben. Die vielen Garderoben im Stadion werden nicht gebraucht.
Gebraucht würden hingegen Trainingsplätze, die es auf Berner Gemeindegebiet offenbar für YB nicht gibt. Also haben sich die Verantwortlichen auswärts umgeschaut – und sind in Schönbühl fündig geworden. Im Sand, nahe der bisherigen provisorischen Trainingsanlage, soll ein Trainingszentrum mit allem Drum und Dran (inklusive Allwetterplatz) entstehen. Die Pläne sind vorhanden, das Konzept steht – allein: Niemand weiss, wer die rund fünf Millionen für die erste und die zweite Bauphase aufbringen will und kann.
Fortsetzung folgt. Bis es so weit ist, müsste das Provisorium verlängert werden – sofern die Schönbühler wollen. (cb)

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 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Oktober 2004, 14:03 
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was auch noch in der BZ stand....:

YB: Sieg ist Pflicht

Gegner:Schaffhausen (a) Spielbeginn:So, 14.30
Schiedsrichter:Meier
Bisher:6:1 (h)

Gleiche Aufstellung?

Bei den Young Boys fehlen weiter die verletzten Francisco Neri, Patrick De Napoli, Sadik Coubadja und Johan Berisha. Auch für den kranken Adrian Eugster (Lungenentzündung) dürfte ein Einsatz in Schaffhausen zu früh kommen. Hans-Peter Zaugg hat schon nach dem 0:1 am letzten Samstag gegen St. Gallen gesagt, dass dies nun seine Formation für die nächsten Wochen sei. Insofern sind keine personellen Wechsel zu erwarten. Marco Wölfli wird das Tor hüten.

Schützenfest in Bern

Am 23. Juli liefen die Young Boys am zweiten Spieltag der Super League zu grosser Form auf. Am Ende resultierte ein 6:1-Erfolg gegen den überforderten Aufsteiger Schaffhausen. Neuzugang Francisco Neri hatte drei Tore erzielt, ist aber nun seit Wochen verletzt. Mit der Rückkehr der lange verletzt gewesenen Offensivspieler Gürkan Sermeter und Joël Magnin sollen morgen endlich spielerische Fortschritte realisiert werden. Gegen St. Gallen waren beide dabei, allerdings noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

mögliche YB-Aufstellung

Wölfli; Geiser, Knez, Disler, Rochat; Sermeter, Friedli, Häberli, Urdaneta; Magnin, Chapuisat.
Absenzen: Schaffhausen ohne Todisco (gesperrt) und Senn (verletzt). – YB ohne Neri, Berisha, Coubadja, De Napoli (alle verletzt) und Eugster (krank).

Berner Zeitung, 02.10.2004


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 14:43 
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0:0 zur Haubzyt.


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Scheisse 1:0 für Schaffhausen! :evil:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 14:52 
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jaaaaaaaa!

65. Minute 1:1 Ivan Knez


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:hoppyb:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 14:56 
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uiiii , pfosteschuss vo schaffhausen.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2004, 15:02 
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Uswächslig - Carreño für Geiser

Zuschauer: 4'015


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