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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 10:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Neue Zürcher Zeitung; 03.09.2007
Lob der Langsamkeit
YB ohne Yakin, St. Gallen mit Valium - die Berner gewinnen dank drei frühen Toren 3:1
bsn. Bern, 2. September
Die YB-Viertelstunde, ein Relikt aus dem frühen 20. Jahrhundert und Symbol für Berner Ausdauer und Torjubel in den Minuten 76 bis 90, ist flexibel geworden. Im Heimspiel gegen St. Gallen verlieh sie den Young Boys zwischen der 15. und der 30. Minute Flügel, als die Berner gleich zu drei Toren gelangten. Tiago traf vom Penaltypunkt aus (15.), Portillo skorte nach einem Corner per Kopf (29.), Frimpong staubte aus wenigen Metern ab (30.) - 3:0 nach einer halben Stunde. Seine Spieler hätten die erste Halbzeit «komplett verschlafen», klagte St. Gallens Trainer Rolf Fringer und mutmasste: «Wahrscheinlich hatten wir Valium in den Spaghetti.»
Der Pädagoge und sein Captain
Doch am Sonntag verschlief nicht nur der FC St. Gallen in corpore, sondern auch ein Berner Individualist. Weil Hakan Yakin, YB-Captain und Regisseur mit zuletzt schlechten Ideen, zu spät zur Teamsitzung erschienen sein soll, musste er auf der Ersatzbank Platz nehmen. Der YB-Trainer Martin Andermatt sagte nach der Partie, er habe nach den 1:5-Niederlagen gegen den FC Zürich und Lens nicht Ordnung und Disziplin fordern, nach der Verspätung Yakins aber ein Auge zudrücken können. «Yakin wird nicht wieder zu spät kommen», sagte Andermatt, als habe er ein pädagogisches Meisterstück vollbracht. Wenn er sich da nicht täuscht . . . Als er den Basler im Herbst 2006 zum Captain beförderte, erklärte der Coach: «Schwierig zu führende Spieler müssen in die Verantwortung gezogen werden.» Mag sein - doch knapp ein Jahr später scheint es, Yakin habe das bereits wieder vergessen.
Doch am Tag, als die Berner das Lob der gegnerischer Langsamkeit und Verschlafenheit singen durften, fiel das Handicap Yakin kaum ins Gewicht. Andermatt ersann im zentralen Mittelfeld wieder einmal eine neue Komposition: Hinter dem Angreifer Frimpong liess er João Paulo schuften, auf die defensiven Positionen beorderte er die Youngsters Xavier Hochstrasser und Thierry Doubai. Deren Harmonie war allein aus biologischen Gründen naheliegend - beide haben am 1. Juli 1988 Geburtstag. Die ungewohnte Zusammensetzung führte im Berner Offensivspiel zu einem offensiven Jekami, das mitunter ebenso zufällig wie unberechenbar schien.
Damit bekundeten in erster Linie die Gegner Mühe. Es erstaunte sehr, dass die St. Galler Zentrale mit Gelabert und Gjasula gegen Hochstrasser und den überraschend nominierten Doubai (Super-League-Debütant von der Côte d'Ivoire) keinerlei Akzente zu setzen vermochte. Während dieses Manko auf fehlende taktische Flexibilität hinwies, stach die offensive Hilflosigkeit geradezu ins Auge. Die Mannschaft aus der Ostschweiz war in der ersten Halbzeit zwar öfter im Ballbesitz als das Heimteam, kreierte aber keine einzige Tormöglichkeit; frei stehende, gut postierte Kollegen wurden oft übersehen.
Falschaussage vor dem Schiedsrichter
Die St. Galler erwachten erst, als es schon zu spät war (wie Yakin Stunden zuvor). Der eingewechselte Ural erarbeitete sich mehrere Chancen, wurde aber nur einmal belohnt, als er das 1:3 erzielte. Weil sich die Young Boys ihrerseits weit zurückzogen und auf Kontermöglichkeiten lauerten, wurde die Partie je länger, desto langsamer. Zum Leben erweckt wurde sie erst wieder in der - YB-Viertelstunde. Die Vitalität mündete aber nicht in einen Torreigen, sondern in Unsportlichkeiten und zwei Platzverweise. Nachdem der YB- Stürmer Frimpong im Duell mit Razzetti ausgerutscht war, wurde der Goalie der Besucher zu Unrecht des Feldes verwiesen.
Angesichts der Rage der St. Galler Spieler stellte der wankelmütige Schiedsrichter Circhetta Frimpong zur Rede. Der Ghanese bestätigte dem Unparteiischen, gefoult worden zu sein, was die Gegner erst recht enervierte, zu einem Handgemenge und einer roten Karte gegen Frimpong (Faustschlag gegen Gjasula) führte. Das Valium war offenbar zu einseitig verteilt. Hätte sich auch in Frimpongs Essen ein Schlafmittel befunden, wäre er im Techtelmechtel auf dem Fussballplatz vielleicht gelassener geblieben.
_________________ For Ever
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emperor_2*YB
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 15:24 |
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03.09.2007
Frimpong bittet um Entschuldigung
Der BSC Young Boys hat heute Nachmittag dem FC St. Gallen ein Schreiben zugestellt, in welchem der Spieler Frimpong und der BSC Young Boys um Entschuldigung bitten. Nach dem Vorfall in der Schlussphase des gestrigen Spiels zwischen YB und dem FC St. Gallen, wurde YB-Stürmer Joetex Asamoa Frimpong von Schiedsrichter Circhetta des Feldes verwiesen. Dieser Vorfall ist, trotz erfolgter Provokationen durch St. Galler Spieler, nicht tolerierbar und wird vom BSC Young Boys intern disziplinarisch geahndet werden.
Die Swiss Football League hat Joetex Asamoa Frimpong zudem aufgefordert, bis am Mittwoch, 5. September 2007, zum gestrigen Vorfall Stellung zu nehmen.
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 17:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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bluewin.ch, 03.09.2007
Verfahren gegen Frimpong - Freispruch für Razzetti?
Wegen der Vorfälle während und nach der Partie Young Boys - St. Gallen (3:1) haben sich die Einzelrichter der Swiss Football League (SFL) eingeschaltet. Der Berner "Boxer" Joetex Frimpong muss Stellung nehmen. Ihm drohen mehrere Sperren.
[si] - St. Gallens ebenfalls ausgeschlossener Keeper Stefano Razzetti wird am Dienstag womöglich freigesprochen. Der Italiener sah nach einer vermeintlichen "Notbremse" gegen den solo anstürmenden Frimpong in der 85. Minute die rote Karte. Disziplinar-Richter Urs Studer stellte beim Studium der TV-Aufnahmen fest, dass Razzetti seinen Gegenspieler nicht touchierte.
Vermutlich mehrere Sperren werden die wüsten Schlägerszenen für den YB-Stürmer Joetex Frimpong zur Folge haben - daran ändert die schriftliche Entschuldigung beim FC St. Gallen wenig. In diesem Fall wird Studers Stellvertreter Marc Juillerat den Ghanaer in den kommenden Tagen anhören. Die Liga wird zur Festlegung des Strafmasses auch die Provokationen der Ostschweizer gewichten. Ganz ohne Grund, so ein Jurist der Swiss Football League, sei Frimpong wohl kaum ausgerastet. Der Afrikaner griff u.a. Jürgen Gjasula und Razzetti mit den Fäusten an.
Die Verlängerung der beidseitigen Aggressionen fand auf dem Weg in die Garderoben statt. Mehrere Akteure beider Teams gerieten aneinander. Die SFL hat das Bildmaterial angefordert. Sollten Verstösse sichtbar werden, kommt der Fall vor die Disziplinar-Kommission.
_________________ For Ever
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Marc
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 17:23 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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Zitat: Die Verlängerung der beidseitigen Aggressionen fand auf dem Weg in die Garderoben statt. Mehrere Akteure beider Teams gerieten aneinander. Die SFL hat das Bildmaterial angefordert. Sollten Verstösse sichtbar werden, kommt der Fall vor die Disziplinar-Kommission.
ich weiss ja nicht recht, aber der circhetta war masslos überfordert mit diesen aktionen. was die st. galler, allen voran gjasula gegen frimpong rausgelassen hat sollte auch noch untersucht werden.
schade! da werden wir vielleicht mir einer rumpttruppe ins wallis reisen.
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Madmax
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 18:04 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Marc hat geschrieben: Zitat: ich weiss ja nicht recht, aber der circhetta war masslos überfordert mit diesen aktionen. was die st. galler, allen voran gjasula gegen frimpong rausgelassen hat sollte auch noch untersucht werden.
schade! da werden wir vielleicht mir einer rumpttruppe ins wallis reisen.
Glaube nicht, dass wir mit einer Rupftruppe ins Wallis müssen. Immerhin sind bis in 3 Wochen Häbi, Yapi und Schwegler wieder dabei.
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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ohrmuschel
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 20:18 |
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Registriert: Freitag 24. August 2007, 20:06 Beiträge: 1
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Jeder meinte Hakan Yakin sei der Führungsspieler unserer Spieler. Das Herz in der Offensive. Doch nach zwei schlechten Spielen musste Trainer Andermatt irgenteine Massnahme ergreifen und er nahm Yakin raus.
Und das verückteste ist, YB spielte wieder einmal gut und siegte!
Ist Hakan Yakin wirklich so gut wie er immer gelobt wird?
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Delfim_6
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 21:56 |
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Registriert: Sonntag 2. Juli 2006, 15:30 Beiträge: 122
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Ja^^
_________________ Schweizermeister 07/08: BSC YOUNG BOYS
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CrimeTime
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Verfasst: Montag 3. September 2007, 22:56 |
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Registriert: Donnerstag 1. Juni 2006, 15:06 Beiträge: 49 Wohnort: Bern
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Ja....aber ob er der richtige Captain ist, ist wieder eine ganz andere Frage.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. September 2007, 09:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 04.09.2007
«Schwarzer Affe» «Es waren die Nummern 6, 10 und 25»
VON UELI ZOSS
04.09.2007 | 00:26:21
BERN – YB-Amokläufer Joe Tex Frimpong (25) erhebt nach seiner Roten Karte gegen St. Gallen schwere Vorwürfe. Er sei rassistisch beschimpft worden. «Die St. Galler nannten mich schwarzer Affe!»
BLICK: Sie sind mit den Fäusten auf mehrere St. Galler Spieler losgegangen. Was genau war der Grund für Ihr Ausrasten?
Frimpong: «Die St. Galler haben mich schwarzer Affe genannt.»
Welche St. Galler genau?
«Die Nummer 25 hat mich so beschimpft. Die Nummer 6 sowie die Nummer 10 haben mich ebenfalls beleidigt.» (Anm. der Red: 25 ist Ural, 6 Garat, 10 Gjasula).
Mit welchen Worten?
«Sie nannten mich ebenfalls Affe.»
Was geschah danach?
«Ich bin wütend geworden.»
Wie Sie dreingeschlagen haben, war skandalös.
«Ich weiss, ich habe die Rote Karte verdient. Es tut mir auch leid für meine Teamkollegen und die YB-Fans. Ich möchte mich bei ihnen entschduldigen.»
Wurden Sie auch körperlich angegriffen?
«Ja, die Nummer 10 hat mich in den Rücken gestossen.»
Was genau passierte, als Sie allein auf Razzetti zuliefen, das 4:1 auf dem Fuss?
«Ich machte eine Finte, dann bin ich ausgerutscht.»
Hat Sie Razzetti berührt?
«Nein.»
Wieso haben Sie dann Schiedsrichter Circhetta gesagt, er hätte Sie gefoult?
«Das stimmt nicht. Ich habe nicht gesagt, ich sei gefoult worden. Im Gegenteil: Ich sagte, es sei nichts gewesen.»
Circhetta und Razzetti behaupten das Gegenteil.
«Nochmals, ich habe gesagt, es sei kein Foul gewesen. Aber vielleicht wurde ich falsch verstanden. Den Schiedsrichter habe ich jedenfalls nicht genau verstanden.»
In welcher Sprache hat Sie Circhetta angesprochen?
«Ich glaube, es war Französisch. Das verstehe ich nicht.»
Haben Sie sich mit der Klubleitung ausgesprochen?
«Ja, mit dem Trainer, Manager und der YB-Führung.»
Sie müssen mit einer happigen Sperre und internen Busse rechnen.
«Ich weiss, nochmals, es tut mir leid.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. September 2007, 09:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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St. Galler Tagblatt; 04.09.2007
Verfahren gegen Frimpong
Warum St. Gallens Torhüter Stefano Razzetti wohl kaum auf einen Freispruch hoffen kann
Fussball. Nach den üblen Vorfällen während und nach der Partie YB – St. Gallen (3:1) werden die Einzelrichter der Swiss Football League aktiv. Stürmer Frimpong drohen mehrere Spielsperren.
Markus Scherrer
Nach der Boxeinlage des YB-Stürmers Joetex Frimpong, welcher der Reihe nach Stefano Razzetti, Murat Ural und Jürgen Gjasula die Faust ins Gesicht schlug und dafür zu Recht die rote Karte sah, und den üblen Vorkommnissen im Anschluss an das Spiel haben sich nun die Einzelrichter der Swiss Football League (SFL) eingeschaltet. In erster Linie geht es ihnen um die Tätlichkeiten des ghanaischen Stürmers, der nun Stellung beziehen muss und der sich offensichtlich bereits schriftlich beim FC St. Gallen entschuldigt hat.
Bildmaterial angefordert
Frimpong wird von Marc Juillerat, dem Stellvertreter von Disziplinar-Richter Urs Studer, in den kommenden Tagen angehört. Zudem soll der Dialog zwischen Razzetti und Frimpong abgeklärt werden. Der YB-Stürmer soll dem Goalie gegenüber zugegeben haben, dass er nicht berührt worden sei. Dem Schiedsrichter soll er jedoch gesagt haben, dass er klar gefoult worden sei. In der gestrigen Ausgabe der «Berner Zeitung» sagte Frimpong: «Ich habe den Schiedsrichter nicht verstanden. Er hat deutsch oder französisch gesprochen», so der Ghanaer, der nur Englisch spricht. Bei der Festlegung des Strafmasses wird die Liga aber auch mögliche Provokationen der Ostschweizer gewichten. Frimpong drohen auf jeden Fall mehrere Spielsperren.
Auch mit den Aggressionen nach dem Schlusspfiff will sich die Liga beschäftigen. Die SFL hat das Bildmaterial angefordert. Sollten weitere Verstösse sichtbar werden, kommen diese ebenfalls vor die Disziplinarkommission. Ausserdem dürfte es auch einen Fall Aguirre geben. Der Argentinier hatte dem YB-Verteidiger Tiago in der 16. Minute den Ellbogen ins Gesicht geschlagen. Die Tätlichkeit blieb jedoch ungeahndet.
Tatsachenentscheid
Dagegen darf Stefano Razzetti, der nach dem vermeintlichen Notbremsefoul an Frimpong, das der Auslöser für die üblen Vorfälle war, zu Unrecht des Spielfeldes verwiesen wurde, nicht auf einen Freispruch hoffen. Denn jede rote Karte zieht automatisch mindestens eine Spielsperre nach sich. Im Herbst 2002 wurde der damalige GC-Torhüter Fabrice Borer zwar in einem ähnlichen Fall begnadigt, doch jener Entscheid wurde von der Fifa harsch kritisiert. Auch diesmal würde sie ihn nicht goutieren. Denn lediglich in einem speziellen Fall hat die Fifa ihre Politik etwas gelockert. Nur wenn ganz offensichtlich ein falscher Spieler die rote Karte sieht, besteht die Möglichkeit, die Sanktion aufzuheben. Bei Razzetti handelt es sich jedoch um einen Tatsachenentscheid.
_________________ For Ever
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