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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2007, 13:35 
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Mit einem Sieg wäre dieser Sonnteg perfekt gewesen!! so viele Fans und eine überfüllte S-Bahn! Nicht auszudenken, was das für eine Party gegeben hätte. Schade...

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2007, 14:37 
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Also ihr übertreibt. So schlecht hat YB nicht gespielt,

Die beiden ersten Tore waren zwar klar durch schwache abwehr ermöglicht, aber wir hatten sicher auch viel Pech. Vorallem in der 2. halbzeit haben wir eindeutig mehr gezeigt als Xamax, hat aber am ende leider nicht gereicht.

Tolles Spiel, tolle Stimmung (verhältnissmässig ;)), hat Spass gemacht. Dann am DO mal Lens kaputt machen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 06:45 
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Konnte leider nicht dabei sein.....

Kann jemand eine detaillierte Spiel und Spielerbewertung abgeben? THX

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STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 08:47 
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NZZ am Sonntag; 12.08.2007

Xamax gewinnt das Kunstrasen-Derby

Der Aufsteiger schlägt YB mit 3:1 und ist als einziges Team noch unbesiegt

Vor 11 997 Zuschauern gewinnt Xamax nach vier Unentschieden zum ersten Mal. YB zeigte keine ansprechende Leistung.

Viel sprach nicht für die Neuenburger. Noch kein Sieg war ihnen in dieser Saison gelungen, dafür hatten sie viermal 1:1 gespielt. Wogegen die Young Boys nach der Galavorstellung gegen Basel mit breiter Brust auf der Maladière einmarschierten. Die Statistik war ohnehin auf ihrer Seite: Die letzten acht Begegnungen gegen den Aufsteiger hatten sie alle gewonnen.

Nach dem Schlusspfiff aber zogen die Berner mit hängenden Köpfen ab, während sich der Heimklub nach dem 3:1 vom begeisterten Publikum feiern liess. «Wir haben eine phantastische Leistung gezeigt», freute sich Captain Pascal Zuberbühler. Eine leicht übertriebene Feststellung, und dennoch: Mit einer taktisch cleveren und kämpferisch einwandfreien Leistung verdiente sich Xamax den Sieg.

Es war das erste «Kunstrasen-Derby» in der Geschichte des Schweizer Spitzenfussballs, und es enthielt kuriose Episoden. So war es mit Everson ein Ex-Berner, der Xamax in der 22. Minute in Führung brachte. Nur vier Minuten später glich der Ex-Xamaxien Mangane für YB aus. Beide Tore wurden per Kopf erzielt, beide nach stehenden Bällen. Das Resultat reflektierte zu jenem Zeitpunkt den Spielverlauf. Xamax hatte Mühe gehabt, ins Spiel zu finden. YB konnte davon nicht profitieren, weil die Mannschaft zwar gefällig auftrat, aber kaum zwingende Aktionen kreierte. Trainer Martin Andermatt nervte sich mächtig über den «pomadigen» Auftritt seiner Truppe. «Wir haben nur zu sechst oder siebt gespielt», meinte er in Anspielung auf vermeintliche Leistungsträger wie Tiago oder Raimondi. Die Folgen blieben nicht aus, denn nach dem 1:1 hatte Xamax seine stärkste und zeitweise spektakuläre Phase. In der 34. Minute tanzte El Haimour auf der linken Seite Schwegler aus, und weil die Berner Abwehr gnädig zuschaute, konnte Rossi seine Vorlage zum 2:1 verwerten.

Nach der Pause trat YB entschlossener auf, konnte sich gegen die vom überragenden Chihab organisierte Xamax-Defensive nur selten durchsetzen. Die Neuenburger spekulierten auf Konter, wurden aber meist schon im Mittelfeld gestoppt. «Es ist uns nicht gelungen, den Ball zu halten», stellte Zuberbühler fest. So oblag es dem Captain und Goalie, seinem Team in den Schlussminuten mit zwei Paraden gegen die immer stärkeren Berner - vor allem Frimpong hatte Schwung in ihr Spiel gebracht - den Sieg zu sichern.

Das 3:1 durch Coly in der 90. Minute machte dann alles klar. Für Xamax war es in jeder Beziehung ein erfreulicher Abend. Denn neben dem Resultat stimmte auch die Besucherzahl. Mit 11 997 Zuschauern war die Maladière fast ausverkauft. Und aus einem sieglosen Team wurde das einzige, das in der Super League noch ungeschlagen ist. Mit weiteren Leistungen wie jener von gestern wird der Abstieg für den Aufsteiger kein Thema sein.

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 08:47 
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Sonntagsblick; 12.08.2007

Erster Xamax-Sieg - Zubi mit Fleck auf der weissen Weste

SUPERBÜHLER Kurz vor Schluss skandierten die Xamax-Fans «Zubi, Zubi», war Hüter Pascal Zuberbühler (36) wieder der Superbühler. Trotz seines Riesen-Flops beim YB-Gegentreffer. Von Ueli Zoss und Bruno Hayoz

Das 3:1 als erster Saisonsieg, Xamax als einziges Team noch ungeschlagen, sein Ex-FCB-Kumpel Julio Hernan Rossi erzielte sein erstes Saisontor, Stadion ausverkauft - Zubi hatte allen Grund zum Feiern.

Er spielte ganz in Weiss - eine weisse Weste behielt der 1,97 m grosse Hüne allerdings nicht. Nicht bei den Freistössen von Yakin flatterten ihm die Nerven, dafür nach dem stehenden Ball von Varela in der 26. Minute. Zubi kam heraus, jedoch nicht an die Kugel, wohl aber YB-Mangane mit dem Kopf - 1:1.

Zubi uneinsichtig? Von wegen. «Das Tor geht auf meine Kappe, da gibt es nichts zu entschuldigen.»

Als YB vor Colys Kontertor zum 1:3 um den Ausgleich kämpfte, bügelte der an der WM 06 ungeschlagene 48-fache Internationale seinen Fehler mehrmals wieder aus.

Zubis beste Tat: Halb mit dem Kopf, halb mit der Faust wehrte er einen noch abgefälschten Schuss von João Paulo mit einem tollen Reflex ab.

Für Zubi stehen nun weitere grosse Spiele an. So der Nati-Test gegen Holland am 22. August in Genf. Am Samstag geht es erst noch nach St. Gallen. Gegen YB spielte Xamax sackstark, die sechste St.Galler Niederlage und damit möglicherweise das Aus für Rolf Fringer ist vorprogrammiert.

Zubi relativiert: «St.Gallen wird Vollgas geben.»

Die Wege von Fringer und Zubi kreuzten sich in der Nati und beim FC Aarau. Aber der Routinier kennt keine Sentimentalitäten. «Wir schauen nur auf uns.»

Und YB? Die Berner verpassten den erneuten Sprung auf Platz 1, kamen auswärts einmal mehr nicht auf Touren, obwohl sie erstmals auch in einem fremden Stadion auf Kunstrasen antraten.

Vom 5:1 gegen Basel blieb nichts mehr übrig. Trainer Martin Andermatt bemängelte vor allem das Spiel ohne Ball. Dem Gegner hinterherlaufen war gestern für Varela, Raimondi, João Paulo und Schwegler tatsächlich ein Fremdwort.

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 08:48 
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Sonntagsblick; 12.08.2007

Auferstehung bei den alten Kumpels

KLASSENTREFFEN Wiedersehen mit ihren alten Klubs hatten gestern der Xamax-Brasilianer Everson (31) und der YB-Senegalese Kader Mangane (24) - mit dem besseren Ende für Everson.

Der Brasilianer musste mit YB im Cupfinal 2006 gegen Sion unten durch. Die Walliser hatten ihn im wahrsten Sinne des Wortes kaputt getreten. Everson musste das Feld mit einem Kreuzbandriss verlassen und kehrte zu seinem Stammklub Benfica Lissabon zur Reha zurück. Bei Xamax will Everson nun seine Karriere neu lancieren. «Ich bin zu 85 Prozent wieder fit, der Rest wird mit jedem Spiel folgen.»

Gestern durfte Everson erstmals einen Sieg seines neuen Klubs, nach vier Remis, feiern. Dass es ausgerechnet gegen seine alten Kameraden war und er noch den Torreigen eröffnen konnte, freute den defensiven Mittelfeld-spieler doppelt.

«Ich habe nur meine Arbeit gemacht, dabei noch ein Tor erzielt, was will man mehr?» Der Brasilianer liess sich nach der Partie mit seinem Sohn Everson (4) von den Fans feiern und durfte stehende Ovationen entgegennehmen.

Weniger Freude am Wiedersehen mit seinen alten Kameraden hatte 1:1-Torschütze Kader Mangane. «Lieber kein Tor und ein Sieg als umgekehrt.»

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 08:49 
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SonntagsZeitung; 12.08.2007

Rossi erlöste Xamax

Der Aufsteiger als einziges Team der Super League ohne Niederlage

VON BERNHARD BRUNNER
NEUENBURG Es gab beim Neuling vor dem Spiel nur die Zahl 4 in der Statistik: 4 Spiele, 4 Remis, 4:4 Tore, 4 Punkte. Gegen YB sei explizit nicht das Ziel, einen Punkt zu erobern, sagte Trainer Gérard Castella vor dem Spiel nicht ohne Humor. Er wollte diesmal den Sieg, den ersten. Seine Spieler sollten ihn nicht enttäuschen.

Viel hätten sie für diesen ersten Sieg in der Super League gearbeitet, sagte der Brasilianer Everson, Torschütze zum 1:0 mit dem Kopf nach 22 Minuten, «sehr gut» fühle sich dieses Erfolgserlebnis an, sagten erleichtert unisono beide. Es war ein wenig «High life» nach dem Schlusspfiff im erstmals in dieser Saison ausverkauften neuen Maladière am Neuenburgersee (11 997). Einmal, bereits in der 26. Minute, hatte Mangange für YB noch ausgleichen können, Rossi in der 34. Minute und Coly kurz vor Schluss sicherten den Neuenburgern jedoch die drei wichtigen Punkte, die sie in den nächsten Wochen atmen lassen.

Vehement verteidigten sie den Vorsprung in der zweiten Halbzeit, mit einem 10-Mann-Gürtel standen sie geschickt, arg defensiv um den Strafraum, bewahrten das 2:1 bisweilen nur mit Glück: Zayatte, Frimpong und João Paulo (62., 79., 86.) fanden aussichtsreich jeweils nur die grossen Hände von Goalie Zuberbühler, seinen Patzer beim Gegentor jetzt mit guten Reflexen wettmachend.

Und so hatte Rossis Tor lange Bestand, jawohl, dieser «sehr, sehr teure Spieler» (Xamax-Präsident Bernasconi) hatte wirklich ein erstes Mal getroffen. Unzählige Chancen hatte der Argentinier in den letzten Spielen und Minuten zuvor nicht verwertet, er traf, als die Leute schon zu zweifeln anfingen, ob dieser Rossi die Qualitäten des Rossis aus der Basler Zeit reaktivieren kann. Er konnte - allerdings mit gütiger Mithilfe der Berner. Varela und Schwegler gingen mit ihren defensiven Rollen und mit Dribbler El Haimour gar nach- und fahrlässig um, liessen den Aussenverteidiger flanken, Merenda verpasste, aber Rossi war diesmal zur Stelle. Zuvor hatte er zwei klare Möglichkeiten in bester Position vergeben.

Trainer Andermatt ärgerte sich über nicht verrichtete Arbeit

YB-Trainer Martin Andermatt hatte gerade an dieser defensiv nicht verrichteten Arbeit gar keine Freude. Es gehe nicht, «wenn wir zu Beginn nur mit sechs oder sieben Spielern konzentriert spielen», kritisierte er. Die Reaktion seines Teams im Verlaufe der Partie wusste ihm zwar zu gefallen, aber es war zu spüren, die Art und Weise dieser ersten Niederlage nagte in seinem Innern. Das Wort «pomadig» verwendete er, um den anfänglichen Auftritt der Young Boys zu beschreiben.

«Mach etwas, Yakin», sagte ein YB Nahestehender nach einer Stunde in die Angriffe hinein. Der Captain machte nicht nichts, aber die gloriose Idee fand der Regisseur diesmal nicht.

«Gut» sei es gelungen, die Kreise Yakins wirkungsvoll zu stören, lobte sich Everson und seinen Partner Chihab im defensiven Mittelfeld. Es sei «in der Tabelle alles wie erwartet sehr eng zusammen», bilanzierte Castella, den Sieg nicht überbewertend. Am nächsten Samstag spielt das ungeschlagene Xamax in St. Gallen beim punktelosen Tabellenletzten. Ein Spiel, das für beide Teams richtungsweisend ist.

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 08:49 
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Le Matin Dimanche; 12.08.2007

Xamax fait deux fois le plein

nicolas. jacquier@edipresse. ch

SUPER LEAGUE - Des trois équipes encore invaincues avant cette cinquième journée, il n’en reste plus qu’une ce matin et c’est un honneur – ou plutôt un titre «symbolique» – qui revient à NE Xamax.

Les défaites conjuguées de Sion et bien sûr d’YB font du néo-promu la seule équipe encore invaincue cette saison. Après quatre sorties qui s’étaient soldées par autant de résultat nul décroché chaque fois sur le score 1-1, NE Xamax a interrompu sa série et innové en trouvant la recette gagnante. Le voici qui peut enfin crier victoire. Au vu de ce qu’il a présenté, notamment au cours d’une première période d’excellente qualité qui l’a vu emballer la partie, c’est mérité. Le public ne s’y est pas trompé, qui a réservé une ovation à la sortie de ses héros. Répondant massivement à l’appel de Gérard Castella, les spectateurs (à l’exception du secteur bernois!) n’ont pas été déçus du spectacle. En redemandant, tous reviendront, conquis par le culot du néo-promu.

Une prise de risques couronnée par trois belles réussites, la dernière, celle de la libération, tombée alors que Xamax vivait retranché dans ses seize mètres. «On a fait une grande première mi-temps. Cette victoire nous fait du bien. Je dois féliciter mes joueurs pour leur moral et leur engagement. Ils n’ont pas cessé d’y croire et de se battre. » Gérard Castella peut enfin décompresser. Même si le recul de son équipe, perdant le fil du jeu en même temps que de sa superbe, lui avait procuré des sueurs froides. «YB a été fidèle à ce que j’imaginais, reprend le Genevois de la Maladière. Involontaire, notre recul s’explique aussi par la pression de l’adversaire. »

Zubi a fait le nécessaire

Oui, NE Xamax allait dès la reprise reculer, sans doute beaucoup trop, et YB le presser, mais sans jamais réellement l’inquiéter, hormis sur quelques essais, dont un tir de Frimpong. Dans sa cage, Zubi fera heureusement le nécessaire jusqu’au bout. Qualité du jeu, première victoire, avec notamment deux buts d’attaquants restés muets jusque-là, le public de la Maladière a été gâté par un Xamax ayant cette fois le bon goût d’associer la manière au résultat. A l’image de l’intenable Nuzzolo, donnant le tournis à son adversaire. «Décrocher ces trois points, voilà qui nous procure un bien fou, reconnaissait l’homme du débordement. On a su garder notre calme. Peut-être a-t-on aussi mieux défendu que les autres fois. »

Les entrées de Rak et de Coly ont également été payantes. A Xamax, des hommes sortent, d’autres entrent sans altérer ni l’équilibre ni la philosophie qui se dégage de l’ensemble. «Je détes te d’ailleurs le mot remplaçant», concède Castella. Dans les rangs du néo-promu, où tout semble rigoler, on assiste à la ballade des joueurs heureux. Samedi à Saint-Gall, opposé à la lanterne rouge et à un entraîneur – Fringer – qui jouera sa tête, NE Xamax voudra prolonger son bonheur.


VUE ET ENTENDUE

Le chiffre1

Comme le premier but de la saison de Julio Hernan Rossi, associé à la première victoire de NE Xamax. Un double déclic qui prouve qu’à Neuchâtel, tout va souvent par deux.

L’info

Ancien entraîneur de NE Xamax, Gilbert Gress est l’un des… 78 candidats au poste de sélectionneur du Cameroun. Parmi les autres prétendants, des noms connus comme Jean-Pierre Papin, Philippe Troussier, Artur Jorge ou Otto Pfister, ancien entraîneur du Togo. Le poste est vacant depuis la démission du Hollandais Arie Haan à la mi-juin.

Les phrases«On méritait ce succès depuis… le début du championnat!»Julio Hernan Rossi

Le goleador argentin évoquant la pestouille qui avait accompagné NE Xamax jusque-là. Malheureux avant son but, à l’image de son duel de la 14e minute perdu face à Collaviti, le No 29 de la Maladière allait bien se rattraper.

«Après une série de nuls, à nous d’enchaîner avec une série de victoires»Mounir El Haimour

Le défenseur français entend doubler la mise dès samedi à l’Espenmoos. «Saint-Gall est au bord du gouffre. A nous de l’enfoncer définitivement…»

«On a trop laissé jouer Xamax, et surtout manqué d’agressivité»Kader Mangane

Pour son retour à la Maladière, le «Bernois» n’a pas reconnu l’équipe qui avait atomisé Bâle 5-1.

Les retrouvailles

Celles entre Pascal Zuberbühler et Hakan Yakin, les deux capitaines, ont nettement tourné à l’avantage du Xamaxien. Cela n’a pas toujours été le cas. Lors de leur dernier face à face, le 10 mai 2006, Zubi (alors encore à Bâle) avait été surpris par un coup franc de plus de 30 m de Yakin, un but et une défaite qui allaient priver le FCB du titre une semaine plus tard. Hier, le portier de Xamax a plusieurs fois sauvé la baraque neuchâteloise, sortant notamment le grand jeu sur une frappe de Joao Paulo déviée (86e).

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Zuletzt geändert von shalako am Montag 13. August 2007, 08:56, insgesamt 3-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 08:51 
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Berner Zeitung; 13.08.2007

Einfallslos im Bonusspiel

Zuerst nachlässig und später ohne Ideen hat sich YB auf Neuenburger Kunstrasen präsentiert. Am Ende resultierte in der ausverkauften Maladière eine gleichsam verdiente wie vermeidbare 1:3-Niederlage gegen Xamax.

Fehlende Attraktivität und Spannung kann man der Super League nicht vorwerfen: 26 Tore fielen in der 5.Runde in fünf Partien, regelmässig werden aus den Stadien fünfstellige Zuschauerzahlen gemeldet. Sogar ausverkauft war am Samstag die Maladière in Neuenburg mit 11997 Besuchern. Es war eine tolle Stimmung in einer prächtigen Kulisse, und am Ende feierten die Supporter der Xamaxien noch lange nach Spielschluss, während die rund 2000 Berner Supporter die kurze Heimreise reichlich ernüchtert antraten.

Gross war die Euphorie nach der YB-Gala und dem 5:1-Heimsieg gegen den FC Basel vor Wochenfrist gewesen. Doch YB wäre irgendwie nicht mehr YB, wenn es diese Begeisterung nicht mit einem Rückfall in der nächsten Partie gleich selber wieder bremsen würde. Und so staunten die Beobachter über die massiv schwächere Vorstellung der Young Boys, und sie fragten sich, wie es möglich ist, sechs Tage später fast alles falsch zu machen, was gegen den FCB noch richtig und wichtig war.

Von der Spielfreude und der physischen Dominanz, welche YB gegen Basel ausgezeichnet hatten, war auf dem Kunstrasen in Neuenburg nicht mehr viel zu sehen. Auf das (eher zufällige) Kopftor Eversons in der 22.Minute wussten die Gäste zwar nur vier Minuten später zu reagieren. Allerdings profitierte Kader Mangane bei seinem Kopfball von einem Fehler Pascal Zuberbühlers, der den Flankenball Carlos Varelas unterschätzte. Der Nationaltorhüter steigerte sich aber nach der Pause und rettete Xamax den Heimsieg. Und so durfte Gérard Castella, der Trainer des erstaunlich stabilen Aufsteigers, nach dem Spiel konstatieren: «Unsere Taktik ist aufgegangen.»

Xamax-Catenaccio

Die Kreise Hakan Yakins wollte Xamax energisch stören. Der YB-Spielmacher fand tatsächlich nie richtig ins Spiel und selten die passenden Idee. Weil seine Mitstreiter in der Berner Offensive noch einfallsloser und mit wenig Selbstvertrauen agierten, rannte YB lange Zeit einem 1:2-Rückstand hinterher. Beim zweiten Tor von Xamax hatte zuerst Mounir El Haimour im Tanz der Aussenverteidiger Christian Schwegler schwindlig gedribbelt, und in der Mitte standen später die zentralen YB-Abwehrspieler Tiago und Kamil Zayatte derart orientierungslos umher, dass sich die Xamax-Angreifer Moreno Merenda und Julio Hernan Rossi den Ball im Fünfmeterraum noch zurechtlegen konnten. Ausgerechnet Rossi, der zuvor zweimal aussichtsreich gescheitert war, erzielte in der 34.Minute die erneute Führung für die Gastgeber.

Möglicherweise hat Gérard Castella seinen Spieler in der Pause verboten, ab jetzt die gegnerische Platzhälfte zu betreten. Ansehnlich ist eine derartige Spielweise nicht, aber weil die Xamax-Akteure beherzt rannten, kämpften und grätschten, erfreute sich das Publikum gleichwohl an den verzweifelten Abwehrbemühungen.

Zuberbühlers Glück

Beim Belagerungszustand rund um den Xamax-Strafraum eröffneten sich Zayatte, dem eingewechselten Joetex Frimpong sowie dem blassen João Paulo zwar ausgezeichnete Gelegenheiten, das 2:2 zu erzielen, doch die YB-Chancen entsprangen mehr dem Zufall denn gekonnter Angriffsauslösung. Und so war es ausgleichende Gerechtigkeit, beanspruchte Zuberbühler bei seinen Interventionen eine grosse Portion Glück. In der 86.Minute zum Beispiel wurde Zuberbühler von einem Schuss João Paulos regelrecht abgeschossen. Die Stilnoten des Xamax-Catenaccio waren ungenügend, die Effizienz maximal: Beim einzigen Vorstoss nach der Pause, das war bereits in der 90.Minute, düpierte Matar Coly bei seinem Sololauf den bedauernswerten Schwegler und schob zum 3:1 ein.

So ist es an der Tabellenspitze zum grossen Zusammenschluss gekommen: Xamax liegt als Fünfter nur drei Punkte hinter dem Trio Zürich, Sion und Basel. Dazwischen haben sich – nach der ersten Saisonniederlage – die Young Boys eingereiht. Noch weiss man nicht so recht, wozu die starken YB-Einzelspieler in der Fremde fähig sind. Das Bonusspiel auf Kunstrasen in Neuenburg hat die wenig meisterliche Auswärtsstatistik jedenfalls nicht aufpoliert.

Fabian Ruch
Telegramm/YB-Noten Seite 14

Eversons Freude, Manganes Ärger

Ex-YB-Spieler Everson überzeugte bei Xamax’ 3:1-Heimsieg. Bei YB konnte sich Kader Mangane nicht über seinen Treffer freuen.

Nach vier Unentschieden in Folge ist Aufsteiger Xamax mit dem 3:1-Erfolg gegen YB der erste Sieg in dieser Saison gelungen. Massgeblich daran beteiligt war der ehemalige YB-Spieler Everson. Der Brasilianer ist auf diese Saison hin in die Schweiz zurückgekehrt, nachdem er sich von seinem Kreuzbandriss erholt hat, den er sich in seinem letzten Spiel für YB, dem verlorenen Cupfinal 2006 gegen Sion, zugezogen hatte.

«Ich wurde verpflichtet, um bei Xamax Verantwortung zu übernehmen. Dem versuche ich gerecht zu werden», sagte Everson. Gegen YB erfüllte Everson die Erwartungen, die Xamax-Trainer Gérard Castella an ihn stellt. Der 31-Jährige dirigierte aus dem zentralen Mittelfeld das Spiel seiner Mannschaft, ging in der Defensive keinem Zweikampf aus dem Weg und erzielte in der 23.Minute das 1:0 für die Gastgeber. «Um den Sieg gegen YB sicherzustellen, mussten wir leiden», sagte Everson. YB habe eine starke Mannschaft, und das hätten die Berner in der zweiten Halbzeit auch gezeigt. Eine taktisch starke Leistung der Neuenburger habe aber letztlich zum Erfolg geführt.

«Lieber die Punkte geholt»

Nach dem Schlusspfiff liess sich Everson von den Fans in der ausverkauften Maladière feiern. Auch YB-Spieler Kader Mangane ging zu den Zuschauern und verschenkte sein Trikot. Der Senegalese war nach drei Saisons in Neuenburg im Sommer zu YB gewechselt und traf am Samstag auf viele alte Bekannte. Dass er sich seine Rückkehr anders vorgestellt hatte, darüber liess Mangane keine Zweifel aufkommen. Daran änderte auch sein Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 nichts. «Wenn wir am Schluss keine Punkte gewinnen, kann ich mich nicht wirklich über einen Treffer freuen», sagte er. YB habe gegen Xamax die Aggressivität gefehlt. Besonders ärgerlich sei die Niederlage, weil YB nach dem 5:1-Sieg gegen Basel am vorletzten Sonntag mit ganz anderen Erwartungen nach Neuenburg gereist sei. «Wir wollten die Leistung gegen den FCB in Neuenburg bestätigen. Das ist uns nicht gelungen.» YB habe zu nachlässig, zu nonchalant agiert. «Das hat sich gerächt, denn so ist Fussball.»

Alexander Wäfler

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2007, 08:52 
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Tages-Anzeiger; 13.08.2007

Neuling Xamax mit grossem Appetit

Die Neuenburger sind als einziges Team in der Super League noch ungeschlagen.

5 Spiele, 7 Punkte, nach 4 Remis (alle 1:1) jetzt der erste Sieg gegen das nach seinem 5:1-Sieg gegen Basel den Kopf hochtragenden YB - Neuling Xamax steht nach fünf Runden am Rande der hohen Erwartung seines Präsidenten Sylvio Bernasconi. Irgendwo vorne wollte er die Seinen haben. Da stehen die Neuenburger jetzt, einen Sieg von der Tabellenspitze entfernt, noch ungeschlagen als einziges Team in der obersten Klasse, demütig, aber doch frech spielend wie Trainer Gérard Castella fordert.

Das Erfolgserlebnis gegen YB ging so: Everson mit dem Kopf zum 1:0, YB konnte durch Mangane kurz ausgleichen, bis Rossi mit seinem ersten Saisontor (34.) und Coly kurz vor Schluss auf 3:1 stellten. Feiern im erstmals ausverkauften kleinen Stadion, 18 willige Spieler, durch das Rotationsprinzip vom Trainer bei Laune gehalten, sich vor allem nicht zweimal bitten lassend, wenn ein Grosser wie YB seine defensiven Aufgaben nonchalant erfüllt.

Das Vergnügen von Trainer Castella

«Viel Vergnügen» habe dieser erste Sieg gemacht, sagte Castella erleichtert, aber Spitze und letzter Platz seien nahe beieinander. Einzig St. Gallen muss schauen, dass es zu Punkten kommt. Vielleicht klappts ja im nächsten Heimspiel gegen den Neuling. Sollte dieser auch da ungeschlagen bleiben, müsste man sich wohl an die Zuschauerzahl von 11 997 gewöhnen. «St. Gallen wird am Samstag viel Druck spüren», sagte Castella, er wisse das. Er war dort einmal Trainer. (bbr)

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