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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 09:55 
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Der Bund; 11.07.2007

Fünf Köpfe am ersten Tag des OBI-Cups

Eigentlich wollte er ja nur noch als technischer Berater amten, der 73-jährige Galatasaray-Trainer Karl-Heinz Feldkamp. «Warum nicht gleich als Trainer?», sagte sich der Deutsche nach dem Rücktritt von Erik Gerets aber. Nach der gestrigen Partie trat er mit seinem Dolmetscher vor die türkischen Journalisten. Diese hatten aber weniger den 1:0-Erfolg über Anderlecht im Kopf als das Fehlen des brasilianischen Starregisseurs Lincoln. «Wir werden nach dem Training morgen weitersehen», sagte Feldkamp, der 1993 mit Galatasaray das Double gewann, leicht genervt. Eigentlich wollte er sich vor acht Jahren wegen gesundheitlicher Probleme zurückziehen, jetzt muss er sich wieder mit allen Facetten des Fussballgeschäfts auseinandersetzen. Immerhin konnte er die Klubverantwortlichen davon abbringen, ihm einen Dreijahresvertrag zu geben. «Ende Saison sehen wir weiter.» Er denkt wohl auch darüber nach, wieder als Berater zu arbeiten. (nbe)

Die Farbkombination Gelb-Schwarz ist im sportlichen Bereich seine dauerhafte Begleiterin: Ruedi Baer war 1986 Präsident, als die Young Boys letztmals Schweizer Meister wurden, seit zwei Jahren gehört er dem Aufsichtsrat von Borussia Dortmund an. Beim Bundesligisten war er massgeblich beteiligt, dass die Sanierung erfolgreich verlief. «Es war eine sehr intensive Zeit. Aber nun steht der Verein finanziell wieder auf einer gesunden Basis.»

Zur Sanierung gehörte auch der Rückkauf des imposanten Stadions mit über 80000 Plätzen. «Jedes Heimspiel ist ein Erlebnis», erklärt Baer, der das Stade de Suisse als «tolle Arena für Bern» bezeichnet. Als Aussenstehender nehme er YB als Teil der Stadioninvestoren wahr. «YB wirkt in der Region viel anonymer als Dortmund», sagt Baer, neuerdings bei Mobilezone Delegierter des Verwaltungsrats. Ob er sich eine Rückkehr zu YB vorstellen könne? «Bisher bin ich nicht gefragt worden», sagt er und lächelt.

st
Der Belgier Jelle van Damme sorgte nach 38 Minuten im ersten Halbfinal für die bislang einzige unschöne Szene des OBI-Cups. Schon Thomas Schaaf, der strenge Trainer von Werder Bremen, vermochte den Hitzkopf während dessen Engagement beim Bundesligisten kaum zu bändigen. In seiner jungen Karriere, die den Nationalspieler auch nach Southampton und zu Ajax führte, sammelte van Damme fleissig Karten. Gestern leistete sich der 23-Jährige erneut einen Aussetzer. Er betitelte den Schiedsrichterassistenten Antonio Fernandez trotz anfänglicher Nachsicht drei Mal mit nicht druckreifen Wörtern – in einem Testspiel, dessen Bedeutung sich in einem überschaubaren Rahmen hielt, wohlgemerkt. «No comment», sagte er dazu nur. Für ihn redete Teamkollege Mbark Boussoufa. Dieser zürnte: «Die Schiedsrichter waren miserabel.» Mit seiner Einschätzung stand er indes gleich alleine da wie Jelle van Damme nach seinem Platzverweis.

nbe
Jüngst hat er im Tessin erlebt, was ihm in den letzten Jahren immer wieder passiert ist: Einer hat ihn auf das Tor des Brasilianers Eder am Philips-Cup 1983 zwischen Atletico Mineiro und GC angesprochen. Ruedi Ruch war «Mister Philips-Cup». 15 Mal führte er den Anlass, der in Bern zur Legende wurde, durch. Geblieben sind ihm viele Erinnerungen - mit Eder in der Hauptrolle. «Er war der Mann mit dem härtesten Schuss. Ein Verteidiger musste ihm den Ball bereitlegen, GC stellte sechs Mann in die Mauer - dennoch blieb Goalie Roger Berbig beim Schuss aus 40 Metern ohne Chance.» Der neue GC-Präsident erzählte Ruch, der Ball habe auf dem Weg ins Lattenkreuz eine Kurve genommen. Das Tor wurde bei 17 Werbespots verwendet.

Beim OBI-Cup steht der Berner dem OK in beratender Funktion zur Verfügung und hofft, das Turnier werde als langjähriges Projekt an den Philips-Cup anknüpfen. «Der Anfang ist gemacht», sagt Ruch.

st
Er hat lange gewartet mit dem Schritt ins Ausland, doch mit 26 Jahren fühlte sich Mladen Petric in diesem Sommer bereit, den Schritt in eine grosse europäische Liga zu wagen. Borussia Dortmund sicherte sich für die Ablösesumme von 5,5 Millionen Franken die Dienste des Offensivkünstlers, der in der letzten Saison beim FC Basel Torschützenkönig geworden war. Der beste Spieler der letzten Jahre in der Super League schickt sich an, die Bundesliga zu erobern.

Am wohlsten fühlt sich Petric als hängender Stürmer, doch Dortmunds Trainer Thomas Doll hat entschieden: «Petric ist sehr torgefährlich. Er wird hinter zwei Stürmern als Spielmacher agieren.» Gestern, gegen YB, sah das dann so aus, dass der Kroate alle Freiheiten besass und die Offensive der Dortmunder mit seinen Ideen, seiner Übersicht und seiner Technik belebte. Nach 45 Minuten war die Abendschicht für Petric, der von den YB-Fans stets ausgepfiffen wurde, in Bern vorbei.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 10:04 
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@Bierflasche:
Von wem ist der Bericht den du in den Thread gestellt hast?
Der Schreiben hat wohl ein etwas anderes Spiel gesehen als ich. Überlegen war Dortmund bei weitem nicht. Die grösseren Spielanteile waren eher bei YB, dafür hatte Dortmund 1-2 Chance mehr.

Und wo war der Elfmeter der neben das Tor getreten wurde?? :)

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STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 13:20 
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@ ljungberg

bericht ist von der offiz. bvb seite.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 15:50 
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Kavak, denn musst du machen!

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 16:33 
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20min.ch, 11.07.2007

15 Fussballfans nach Schlägerei festgenommen

Im Anschluss an die Vorrundenspiele des Obi-Cup ist es am Dienstagabend in Bern zu einer Schlägerei zwischen Fussballfans gekommen.

15 Personen wurden festgenommen. Verletzte gab es keine, wie die Berner Stadtpolizei am Mittwoch mitteilte. Die Fans von Borussia Dortmund und YB waren im Bereich der alten Festhalle aneinander geraten. Schliesslich wurden sieben Schweizer, davon ein Jugendlicher, und acht Deutsche festgenommen. Nach der Befragung auf dem Posten wurden sie wieder freigelassen. Die Stadtpolizei prüft, ob den Festgenommenen weitere Sanktionen auferlegt werden. Dies vor dem Hintergrund der seit dem 1. April 2007 anwendbaren Hooliganismus-Massnahmen im Rahmen des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit. Die beiden Vorrundenspiele des Obi-Cup seien ansonsten ohne Probleme verlaufen.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 16:47 
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Bierflasche hat geschrieben:
15.739 Zuschauer bereiteten insbesondere Mladen Petric einen unfreundlichen Empfang. Der vom FC Basel zum BVB gewechselte Offensivspieler wurde bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen, weil er sich dafür entschieden hat, künftig für die kroatische und nicht für die Schweizer Nationalmannschaft aufzulaufen.


:roll: no comment

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 17:34 
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Der Kunstrasen im STADE DE SUISSE: Lob von Doll - und zwei Sterne von der FIFA

«Meine Spieler haben riesigen Spass gehabt, auf diesem Rasen zu spielen", sagte Thomas Doll, Trainer von Borussia Dortmund, nach dem Halbfinal des OBI-Cup gegen YB. Überhaupt war Doll sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: «Für uns war es eine perfekte Vorbereitungspartie. Natürlich hätten wir das Elfmeterschiessen gerne gewonnen - aber das Resultat war für mich diesmal weniger wichtig.»

Nicht Lob, dafür die erhofften zwei Sterne erhielt der Kunstrasen übrigens von höchster Stelle: Nach der Inspektion des Expertenteams vom 9. Juli hat die zuständige Stelle der FIFA dem STADE DE SUISSE die Lizenz bis 8. Juli 2008 mit dem (maximalen) Gütesiegel «2 Stars» erteilt.

Grosses Medieninteresse am OBI-Cup

Trotz nasskalten und garstigen Wetterbedingungen war der Publikumsaufmarsch am Halbfinaltag es OBI-Cup sehr zufriedenstellend: Insgesamt erschienen 15'739 Zuschauer. Dazu gesellten sich über 150 Medienvertreter sowie TV-Teams aus der Türkei. Es sind Journalisten aus folgenden Ländern akkreditiert:

Türkei 38
Deutschland 28
Belgien 8
Polen 2
Italien 2
Aegypten 1
Schweiz 75

Die Partien am morgigen Finaltag, Donnerstag, 12. Juli 2007: 18:30 Uhr: Borussia Dortmund - RSC Anderlecht; 20.45 Uhr: BSC Young Boys - Galatasaray Istanbul.

Im Vorverkauf wurden für den Finaltag bisher knapp 7000 Tickets abgesetzt. Die Verantwortlichen rechnen aufgrund der günstigen Wetterprognosen mit ähnlich vielen Zuschauern wie am Dienstag.

Training und Erholung in Magglingen

Die Young Boys dislozierten nach dem OBI-Halbfinale nach Magglingen. Training und Erholung stehen heute im Vordergrund. Zwei Spieler sind leicht angeschlagen. Trainer Martin Andermatt: «Frimpong hat einen Schlag auf den Knöchel abbekommen, Schwegler hat leichte Probleme mit der Achillessehne. Beide Spieler dürften am Donnerstag gegen Galatasaray wieder spielen können.»

Der Trainer freut sich, dass YB auch mit einen reputierten Bundesligisten mithalten konnte; noch habe im Angriff «das letzte gute Zuspiel» gefehlt - doch das werde sich schon noch geben.

Die anderen Mannschaften logieren während dem OBI-Cup wie folgt: Borussia Dortmund in Feusisberg, Galatasaray in Yverdon-les-Bains, RSC Anderlecht in Spiez.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 18:30 
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hellbob hat geschrieben:
Bierflasche hat geschrieben:
15.739 Zuschauer bereiteten insbesondere Mladen Petric einen unfreundlichen Empfang. Der vom FC Basel zum BVB gewechselte Offensivspieler wurde bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen, weil er sich dafür entschieden hat, künftig für die kroatische und nicht für die Schweizer Nationalmannschaft aufzulaufen.


:roll: no comment


...Der vom FC Basel... DAS war für mich der hauptgrund. Er war Basler! (Ok, dass war Yakin und ein paar andere auch :P)

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 18:49 
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[quote="Bierflasche"]
Grosses Medieninteresse am OBI-Cup


Trotz nasskalten und garstigen Wetterbedingungen war der Publikumsaufmarsch am Halbfinaltag es OBI-Cup sehr zufriedenstellend: Insgesamt erschienen 15'739 Zuschauer. Dazu gesellten sich über 150 Medienvertreter sowie TV-Teams aus der Türkei. Es sind Journalisten aus folgenden Ländern akkreditiert:

Türkei 38
Deutschland 28
Belgien 8
Polen 2
Italien 2
Aegypten 1
Schweiz 75


TV-Teams aus der Türkei. Aber in der Schweiz wird im Fernsehen kein Wort erwähnt ( z.B. Sport Aktuell)..


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 21:30 
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Beiträge: 49
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Ich fand das ständige auspfeiffen von Petric total überflüssig.
Ich gestehe ein: Ich mag Petric! Einerseits als Spieler, unglaublich stark, vielseitig, technisch und taktisch sehr begabt - und andererseits als Mensch (nicht das ich in persönlich kennen würde), symphatisch und auf dem Boden geblieben. Das er von Basel her kommt spielt keine grosse Rolle, denn wie bereits angesprochen haben wir auch Spieler die bereits bei Basel gespielt haben und ausserdem haben Sie uns den Hodel abgenommen, warum auch immer!
Das Mladen sich für Kroatien und gegen die Schweiz entschieden hat, finde ich natürlichs sehr schade, gerade weil wir so viele gute Schweizer Stürmer haben *lach*, jedoch muss man bedenken wer sich alles für die Schweiz entschieden hat (Yakins, Dzemaili, Senderos, Inler, Barnetta?, Behrami, Vonlanthen, und wer auch immer....)!!! Das sich mal einer gegen die Schweiz entscheidet ist ja wohl völlig normal. Schade, aber normal!

Ich hab mich auf Petric gefreut, er ist ein klasse Fussballer!

P.S. Bei der WM-Quali CH-Frankreich wurde z.Bsp. Zidane ausgepfiffen. Wie kann man nur? Einer der besten Fussballer aller Zeiten!


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