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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 2. Oktober 2006, 21:47 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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BSC Young Boys - FC Thun
vs.
Stadion Wankdorf
Sonntag, 15. Oktober 2006
Zeit: 16.00

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Madmax
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Verfasst: Freitag 13. Oktober 2006, 14:06 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Na wie sieht wohl die Mannschaft der Auferstehung aus?
Dies meine Wunsch11:
Tor:
Ich weiss, es wird sicher Wölfli im Tor stehen, aber....
Verteidigung:
Glaube Hodel ist gegen Thun gesperrt, somit wird wohl Mili in der IV stehen, Schwegler die Seite wechseln und Gohouri seine RV Position wieder einnehmen. Könnte mir aber auch vorstellen, dass Nganga links aussen spielt und Gohouri für Milicevic in der Mitte.
Mittelfeld/Sturm:
Auf links sehe ich zur lieber einen Chiumiento als einen Raimondi - KEINE FRAGE! Delfim scheint mir einen ganz passablen Job im DM zu verrichten und Yapi ist der ideale Wirbelwind auf der rechten Seite.
Unser DüsenJet ist wieder spielberechtig und Hatsch hat endlich wieder seine zwei Spitzen.
und so würde dies in etwa aussehen:
-------------------Gritti
Gohouri---Tiago-------Milicevic-----Schwegler
------------------Delfim
Yapi----------------------------------Chiumiento
------------------Hatsch
-------Varela--------------JP
Weitere Vorschläge?
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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emperor_2*YB
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Verfasst: Freitag 13. Oktober 2006, 14:26 |
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Würde mir die Aufstellung auch so wünschen.
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 01:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 13.10.2006
Kunstrasentraining in Interlaken
Der FC Thun will für das Derby gegen die Young Boys vom Sonntag bereit sein. Das Team trainiert in diesen Tagen deshalb in Interlaken auf Kunstrasen, um sich an die Verhältnisse im Wankdorf zu gewöhnen.
Mit dem Derby gegen die Young Boys ist für den FC Thun am Sonntag die Zeit von elf Tagen ohne Match vorbei. Während die Stadtberner zuletzt nicht aus den Schlagzeilen kamen, ging es bei den Oberländern dank den Erfolgen im Cup (3:2 gegen Meyrin) und in der Meisterschaft (2:1 gegen Aarau) ruhiger zu und her. «Die Mannschaft hat in den Trainings gut gearbeitet, und dieses Engagement soll sich am Sonntag auch auf dem Platz niederschlagen», sagt Heinz Peischl. Der Thuner Coach misst der Begegnung gegen den Berner Rivalen eine spezielle Bedeutung bei. «Die Kantonsderbys gegen YB sind sowohl für mich als auch für die Mannschaft nach wie vor etwas Besonderes.»
Training in Interlaken
Die Ausgangslage ist viel versprechend. Mit einem Erfolg in Bern könnte Thun (10 Spiele/9 Punkte) die Young Boys (9/11) in der Tabelle das erste Mal seit langem überholen. Weil in Bern mit dem Kunstrasen auf ungewohnter Unterlage gespielt wird, haben die Thuner ihre Übungseinheiten verlagert. Seit Donnerstag trainiert das Team in Interlaken auf einem Kunstrasenplatz. Damit sollen die Siegeschancen vergrössert werden. «Für uns ist es wichtig, die Bedingungen vom Sonntag bereits im Vorfeld kennen zu lernen», sagt Peischl. Der künstliche Rasen in Interlaken verfügt über die annähernd gleiche Qualität wie derjenige in Bern.
Nach wie vor leitet Peischl die Übungen mit Hilfe von Goalietrainer Andreas Hilfiker. Einen neuen Assistenztrainer hat der Klub bisher noch nicht verpflichtet. «Wir haben zuletzt über einige Kandidaten gesprochen», sagt Peischl. Sportchef Reto Gertschen, bei der Verpflichtung eines Nachfolgers von Adrian Kunz federführend, will sich aber noch Zeit lassen, bis er einen neuen Assistenten präsentiert.
Freude über Österreich-Sieg
Der Österreicher Peischl hat sich in der letzten Woche nicht nur mit dem FC Thun beschäftigt, sondern auch mit den Auftritten der Nationalmannschaft seines Heimatlandes. Mit Genugtuung hat er am Mittwoch den 2:1-Sieg der österreichischen Nationalmannschaft gegen die Schweiz registriert. «Dieser Erfolg tut uns nach zuletzt schlechten Leistungen im Hinblick auf die Europameisterschaft 2008 gut», ist Peischl überzeugt. Noch vor einigen Tagen hatte Peischl, der sich gut mit Österreichs Nationaltrainer Josef Hickersberger versteht, gegenüber der «Kleinen Zeitung» in Österreich gesagt: «Diese EM kommt für unser Team viel zu früh.» Seine Meinung ändert Peischl nach dem Sieg gegen die Schweiz trotzdem nicht. Das Resultat sei zwar erfreulich, sagt Peischl, «aber es bleibt dabei, dass in den letzten 15 Jahren die Nachwuchsarbeit in Österreich vernachlässigt wurde.»Alexander Wäfler
_________________ For Ever
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Mäthu
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Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 08:23 |
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Registriert: Dienstag 29. August 2006, 09:35 Beiträge: 302 Wohnort: Aarwangen
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Raimondi u Wöufli darfer ja wou nid bringä!
I ha vori no grad d BZ gläsä, bi abem Mittufäud fasch usgraschtet wo dert steit, mit Raimondi, ohni Chiumiento. Wenns so sött sii muessi doch sägä dr Andermatt het ke Ahnig! U ir Verteidigung heter ja wou ke angeri wau aus dr Milicefick, üsi autä Brüeder hei ja Sermeter u Portillo müesse wäg gäh! Hoffä mau dr Portillo chunnt ufä WInter zrügg...
_________________ Gügi, we will always remember you!
Für immer ä Bärner!

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Ebbe Sand
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Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 08:42 |
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Registriert: Mittwoch 17. August 2005, 13:47 Beiträge: 205 Wohnort: Wankdorf D4 / Veltins-Arena N3
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Mäthu hat geschrieben: Raimondi u Wöufli darfer ja wou nid bringä! I ha vori no grad d BZ gläsä, bi abem Mittufäud fasch usgraschtet wo dert steit, mit Raimondi, ohni Chiumiento. Wenns so sött sii muessi doch sägä dr Andermatt het ke Ahnig! U ir Verteidigung heter ja wou ke angeri wau aus dr Milicefick, üsi autä Brüeder hei ja Sermeter u Portillo müesse wäg gäh! Hoffä mau dr Portillo chunnt ufä WInter zrügg...
Auso i würd ou ender der Chiumiento bringe als der Raimondi. Allerdings merksch scho, dass bim Chiumiento no chlei d Spielpraxis fählt. Villech blüeit der Raimondi ja ungerem Andermatt uf, wie zu sine beschte Tage (die het är allerdings nid bi üs gha). U wenn nid, de merkt der Andermatt sicher schnäll, was är z mache het.
Etz gad sägä dass der Andermatt ke Ahnig het, isch nid sehr fair. La ne doch eifach mau in Rueh la schaffe u gib ihm e fairi Chance. Är het se uf jede Fall verdient.
Was d'Abgäng vom Gügi u vom Portillo beträffe bini o nid würklech iverstande mit üsne Obere. Gügi het wöue gah, wüu är dert in Aarou e super Chance het gha, dass me ihm da ke Steine i Wäg wott lege, chani ja no annähernd verstah. Aber was Portillo betrifft, das isch etz öppis, woni gar nid cha nachevollzieh. Im Momänt hei mer ja quasi keini Verteidiger meh, u drum wird s öppe so si, dass der Milicevic fasch spiele muess.
Nichts desto trotz, o we mer es schmals Kader hei, gägä Thun muess imene Heimspiel eifach klar e Sieg ane. Klar wird Thun gägä üs dopplet motiviert si, klar si "Derbys" immer schwierig z spiele. Aber nume scho we me beidi Kader mitenang verglicht, da si mer ihne um Wälte voruus. U etz muess me us däm Vorteil ändlech mal Kapital schlah.
Wichtig isch dä Sieg o, dass ändlech chlei Rueh ichehre tuet, ömel uf sportlecher Äbeni, de cha der nöi Trainer o in Rueh schaffe.
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YBMONSTER
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Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 10:27 |
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Registriert: Montag 25. Juli 2005, 19:36 Beiträge: 285
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Madmax hat geschrieben: Na wie sieht wohl die Mannschaft der Auferstehung
und so würde dies in etwa aussehen:
-------------------Gritti Gohouri---Tiago-------Milicevic-----Schwegler ------------------Delfim Yapi----------------------------------Chiumiento ------------------Hatsch -------Varela--------------JP
Weitere Vorschläge?
Sehr gute Aufstellung, man könnte noch darüber diskutieren Häberli anstelle von JP aufzustellen.
_________________ ...habe fertig!
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 12:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 14.10.2006
Bewährungsprobe im Derby
Unter neuer Leitung steigt YB am Sonntag ins Derby gegen Thun. Martin Andermatt hat gestern die ersten zwei Trainings geleitet. Zusammen mit Assistent Erminio Piserchia will er dem Team neuen Schwung verleihen.
Der neue YB-Trainer Martin Andermatt kann sich über fehlende Arbeit nicht beklagen. Gestern standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, dazwischen wurde er offiziell den Medien als Nachfolger Gernot Rohrs vorgestellt. Um 10 Uhr kam es zum ersten Kontakt mit der Mannschaft. Er habe alle Spieler per Handschlag begrüsst und jedem ins Gesicht geschaut. «Mit diesem ersten Händedruck soll etwas los gehen», sagt Andermatt.
Startsignale werden vom Team auch am Sonntag im Derby gegen Thun (16 Uhr, Stade de Suisse) erwartet. Die Zuschauer sollen einen ersten Eindruck erhalten, was der neue Chef an der Seitenlinie unter dem Begriff «optimistischer Fussball» versteht. Andermatt sagt, er werde mit seinem Assistenten Erminio Piserchia ausführliche Gespräche führen und dann die Aufstellung vornehmen. Zuletzt hatte Piserchia das Team interimistisch geleitet und mittels offensiv ausgerichteter Ausrichtung für frischen Wind gesorgt. Den Schwung möchte Andermatt ausnützen, um mit einem Sieg gegen Thun eine gute Basis für die nächsten Wochen zu legen. Denn: Viel wichtiger als Vorschusslorbeeren und wohlwollende Kommentare sind für ihn gute Resultate. Ein Trainer, der Siege vorweisen kann, hält stets die besten Argumente in der Hand – setzt YB nun zu einem Steigerungslauf Richtung Tabellenspitze an, verlören die kritischen Stimmen gegenüber der Trainerwahl an Aussagekraft.
«Nicht irgendein Verein»
Andermatt ist sich bewusst, dass die «Erwartungen sehr hoch sind». Das dürften sie mit diesem Stadion auch sein, sagt er. Und: «Die Spieler müssen wissen, dass YB nicht irgendein Verein ist, sondern ein aufstrebender Klub mit einer Mannschaft, die sehr grosses Potenzial besitzt.» Andermatt will die Profis nicht nur auf dem Kunstrasen weiterbringen, der Kopf soll nicht nur zum Kopfball benutzt werden. «Die Spieler müssen lernen, die Sache Fussball und den Verein YB zu lieben.»
Andermatt hat aus der Ferne mitbekommen, dass die Situation im Verein angespannt ist. Er erkennt darin auch positive Ansätze: «Die Leute sind mit sehr viel Herzblut bei der Sache.» Letzteres gilt insbesondere für die grosse YB-Fangemeinde. Der bald 45-Jährige Innerschweizer erklärt, die Anhänger seien sehr sensibel und spürten genau, was echt ist. Er will deshalb «immer sauber kommunizieren. Auf diese Weise können wir Vertrauen gewinnen.» Wer dagegen viel verspreche, laufe Gefahr, sich zu versprechen. Andermatt will sich vielmehr vor Prognosen hüten. Die Ziele sollen jedoch nach Absprache mit dem Team klar festgelegt werden.
Vorderhand offen bleibt, ob Andermatt Mitte November beim Testspiel in Wales nochmals für Liechtenstein tätig sein wird. «Die Wahrscheinlichkeit, dass ich YB in der nächsten Länderspielpause nicht zur Verfügung stehen werde, ist aber eher klein.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 12:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 14.10.2006
Es ist alles eine Frage des Vertrauens
Mario Raimondi trifft morgen mit YB auf seinen früheren Verein FC Thun. Der Mittelfeldspieler bezeichnet sich als «sensibel» und arbeitet mit einem Psychologen daran, sich nicht zu fest unter Druck setzen zu lassen.
Mario Raimondi hat alles, um bei YB ein Publikumsliebling zu sein: Er ist der einzige Berner im Kader; er ist sympathisch, aufgestellt, freundlich; seine Spielweise ist offensiv, forsch, attraktiv; und er schiesst regelmässig Tore. Mario Raimondi aber präsentierte sich in dieser Saison oft zögerlich, gehemmt, ohne Selbstvertrauen und ohne Zug aufs Tor.
Jetzt, am Freitagmittag, sitzt Raimondi draussen vor dem Restaurant Eleven im Wankdorf, das Ambiente ist angenehm, Palmen stehen neben den Tischen, die Sonne scheint. Raimondi ist gut gelaunt, und er spricht ehrlich über seine Situation: «Ich bin nicht zufrieden. Und ich setze mich viel zu stark unter Druck.» Wenn er auf die Skorerliste blicke und sehe, dass er in dieser Saison noch kein Ligator geschossen habe, dann könne es vorkommen, dass er sich verkrampfe und beinahe zwanghaft vornehme, im nächsten Spiel ein Tor zu erzielen. «Ich bin sensibel», sagt er.
Das fehlende Vertrauen
Im letzten Jahr schoss Raimondi acht Saisontore, und es gab nicht wenige Beobachter, die im Linksfuss den nächsten YB-Nationalspieler sahen. Jüngst, im Cupsieg gegen Xamax, traf Raimondi zum 1:0 für die Berner, und in diesem Spiel sah man einen verwandelten Raimondi – den alten Raimondi, der sich etwas zutraut, der im gegnerischen Strafraum auftaucht und ein Dribbling nach dem anderen wagt. «Ja, der Trainer hat uns sehr gut vorbereitet und uns das Gefühl gegeben, dass wir stark und überlegen sind», sagt Raimondi. Der Trainer hiess Erminio Piserchia und nicht mehr Gernot Rohr. Raimondi würde das natürlich nie so sagen. Er sagt: «Wir haben bei YB viele sensible Typen, die das Vertrauen des Trainers spüren müssen.» Gernot Rohr dagegen habe den Gegner stark geredet, erklärt Raimondi, ehe er rasch anfügt, dass er den Fehler nicht beim Trainer suchen wolle – «Rohr ist ein genialer Mensch». Den YB-Spielern haben zuletzt aber oft das Vertrauen und die Sicherheit gefehlt, sagt der 26-Jährige. «Zudem habe ich unter Rohr im linken Mittelfeld viele defensive Aufgaben übernehmen müssen. Und ich bin ein Typ, der auf dem Spielfeld die Forderungen des Trainers bedingungslos umsetzt.»
Mario Raimondi ist ein Teamplayer, ein Musterprofi. Er ist nett, er ist lieb, und zuweilen wünscht man sich, Raimondi wäre weniger nett, weniger lieb. «Ja, ich bin manchmal zu anständig», sagt Raimondi. Im Nachhinein hätte er Gernot Rohr vielleicht sagen müssen, dass die Spieler ab und zu das Gefühl benötigten, «sie seien Diegos». Diego Maradona, einer der besten Fussballer aller Zeiten, spielt zwar nicht mehr, «doch mit Selbstvertrauen ist man automatisch viel besser».
Die Lebenstherapie
Es ist selten, dass ein Fussballprofi derart offen über sein Innenleben spricht. Raimondi will nicht jammern, er hat seinen Bubentraum, als Fussballer zu leben, realisiert und fühlt sich bei YB sehr wohl. Die Psychologie aber interessiert ihn; er hat Fachbücher gelesen und trifft sich seit einem Jahr einmal in der Woche mit einem Psychologen. «Das ist eine Lebenstherapie. Ich will mental stärker werden», erklärt Raimondi. Das soll kein Seelenstriptease sein. Aber: «Ich möchte lernen, positiver zu denken.»
Seit 15 Monaten spielt Raimondi bei YB, Martin Andermatt ist bereits sein dritter Trainer in Bern. «Der Druck ist gross, aber ich bin stolz, für YB spielen zu dürfen. Ich würde alles noch einmal so machen», sagt Raimondi. Beim FC Thun wähnte er sich in einem Biotop der Ruhe, alles war perfekt – aber YB sei der Verein seines Herzens. «Wir machen derzeit eine schwierige Phase durch. Doch ich bin überzeugt, dass das seine Logik hat.» Noch heute ärgere er sich fürchterlich über den verlorenen Cupfinal gegen Sion im Frühling. «Uns fehlt oft der letzte Zwick, doch das ist kein Zufall», sagt er. «Auch in Marseille haben wir sehr gut gespielt. Am Ende aber sind wir ausgeschieden. Wir müssen einfach stärker an uns glauben.»
Gegen Thun steht YB am Sonntag unter erheblichem Siegdruck. Was ist, wenn YB verliert? «Damit befasse ich mich nicht», sagt Raimondi. «Wir werden gewinnen. Und wir werden bald einen Pokal in die Höhe stemmen. Daran glaube ich fest.» Die Kraft des positiven Denkens scheint zu wirken.
_________________ For Ever
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timu
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Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 16:03 |
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Registriert: Sonntag 21. Mai 2006, 10:58 Beiträge: 226 Wohnort: Langenthal
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was denkt ihr, pilgern morgen viele zuschauer ins wankdorf?
ich schetze gemäss ticketing (ob man darauf gehen kann?) saisonrekord. das wären dann so 21'000 fussballverrückte und hungrige fussballfans! 
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Mitglieder in diesem Forum: Baidu [Spider] und 24 Gäste |
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