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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 10:27 
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hellbob hat geschrieben:
Xamax:GC 1:0!

das heisst die yb hat nun wohl die bessere Ausgangslage...


einfache Rechnung: wir müssen 5 punkte aus 3 Spielen holen...wegen des schlechteren Torverhältnisses....sonst würden 4 reichen...angenommen GC gewinnt das letzte Spiel..

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Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 11:03 
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Zitat:
Und Raimondi, der in Oberdiessbach aufwuchs, gehört bei den Young Boys zu den Identifikationsfiguren. «Allerdings hoffe ich sehr, dass ich im Verein nicht nur deshalb so viel Vertrauen geniesse, weil ich der einzige Berner Stammspieler bin», sagt Raimondi.

ig frage mi haut scho warum är de stammspiler isch, auso d'leischtig isches ja sicher ou nid!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 18:23 
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späte siege sind die schönsten.


lustich das kleine grüppchen yb fans das in der 70 minute "ohne yakin fahrn wir zur wm" siegt.....und ihm dann 15 minuten später beim siegestor zujubelt... :rolling:

ich meine er war heute nicht unglaublich gut....aber auch nicht schlecht. gohouri als aussenverteidiger eine echte alternative. Hodel war sackschwach in der ersten HZ.

war Varela verletzt?

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 18:30 
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Harra die Stimmung nach dem 2:1 war mega geil..
:banane1: :banane2:
und ach ja: BSC YB die Nr.1 im kanton

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 18:53 
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Beiträge: 184
Ein wirklich schöner und auch wichtiger Sieg!

Zitat:
gohouri als aussenverteidiger eine echte alternative.

Sehe ich leider nicht ganz so, er war nach den ersten 45 Minuten ziemlich ausgepumpt und hatte des öfteren ziemlich Mühe. Nach vorne zu langsam. Er gefällt mir als Stürmer fast besser! :wink:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 18:56 
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Wohnort: Bärn
gohuri war sicherlich einer der besten Berner heute

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 18:59 
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Beiträge: 641
El Buitre hat geschrieben:
Sehe ich leider nicht ganz so, er war nach den ersten 45 Minuten ziemlich ausgepumpt und hatte des öfteren ziemlich Mühe. Nach vorne zu langsam. Er gefällt mir als Stürmer fast besser! :wink:



ja als stürmer wäre er eine wucht. ne, es gab doch in HZ 1, fast nur Angriffe über Hodels Seite, Gohouri hatte auf seiner Seite vieles im Griff...ok kann natürlich auch sein weil thun sein spiel eher auf hodels seite ausgerichtet hatte..

Hodel war wirklich sackschwach...

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 19:32 
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Beiträge: 1122
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YB-Viertelstunde pur. So wollen wir das...
Und die Stimmung am schluss war einfach sensational. Ich war wiedermal im C, weil ich ein Abi ausleihen konnte, und selbst dort war die stimmung geil!!! Weiter so YB. Mit dieser Motivation sind selbst die Basler am Mittwoch zu schlagen...

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2006, 19:53 
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Beiträge: 3258
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Genau diesen Fussball wollen wir sehen Herr Rohr! Weiter so!!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 8. Mai 2006, 08:47 
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Beiträge: 29376
Bund, 08.05.2006

Yakin entzündet die Emotionen

Fussball: Der YB-Jubel über den späten Derbysieg
YB drehte ein spannendes Derby gegen Thun mit zwei Toren in den letzten fünf Minuten. Trainer Gernot Rohr stellte sein System um, und Hakan Yakin blühte in seiner Lieblingsrolle auf. Er köpfte das späte 2:1-Siegtor.

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Das Strahlen des Siegers: Hakan Yakin. / Keystone

Gernot Rohr hält es längst nicht mehr in seiner ruhigen Position aus. Nervös tigert der YB-Trainer in der Coachingzone hin und her, das Jacket hat er hingeschmissen, bei jener unglaublichen Szene, als Stürmer Thomas Häberli eine Viertelstunde vor Spielschluss das leere Tor verfehlte. YB drückt im spannenden Derby gegen Thun auf den 1:1-Ausgleich, YB rennt verzweifelt an, YB kämpft mit der Zeit, flucht über Fehlpässe, jammert über die Chancenauswertung, YB agiert längst mit einem hasardierenden Wildwest-Sturmlauf. Die Minuten aber, sie zerrinnen, es sieht nach einer weiteren Enttäuschung im nur halbvollen Wankdorfstadion aus. Thun muss sich nach einer gelb-roten Karte gegen Duruz personell dezimiert wehren. Fünf Minuten vor Schluss köpft der starke Gohouri wenigstens das 1:1 – und als sich auch die «YB-Viertelstunde» langsam dem Ende entgegenneigt, da sorgt einer – er, Hakan Yakin, der Regisseur – für die Explosion der Gefühle.

Yakins Fitnessbeweis

Am eigenen Strafraum übernimmt Yakin in der 88. Minute nach einem schwachen Thuner Eckball den Ball, sprintet vierzig Meter übers Feld, lanciert an der Mittellinie mit einem Aussenristpass Mario Raimondi, und wenige Sekunden später steht Yakin, noch einmal fünfzig Meter weiter vorne, am hinteren Pfosten und köpft die herrliche Flanke Raimondis zum 2:1 ein.

Es ist nicht nur das späte Siegtor für YB und damit der Sprung auf Rang drei. Es ist – kurz vor Schluss – auch ein ultimativer Fitnessbeweis Yakins. Bei jedem gefährlichen YB-Angriff hatte er seinen Fuss im Spiel. Yakin schoss oft aufs Tor, er gab einige brillante Zuspiele, er trat viele gefährliche Freistösse und Eckbälle, und Yakin, das tat er vor allem, Yakin tauchte links und rechts und in der Mitte auf, er lief und lief und lief, als würde er nach Kilometergeld bezahlt.

Und so strahlt Gernot Rohr nach dem Derbysieg. «Heute hat man wieder gesehen, wie viel Herz unser Team hat», lobt der Trainer seine Spieler. Vor dem Derby liess er offen, ob Yakin überhaupt spielen dürfe, nachdem sich der unzufriedene Spielmacher am Mittwoch im Spiel bei GC (0:1) kritisch über Rohrs defensives System geäussert hatte. YB sprach am Samstag eine Busse gegen Yakin aus. Und Rohr änderte überraschend die taktische Ausrichtung der Young Boys: Yakin durfte gegen Thun endlich in seiner Lieblingsrolle hinter zwei (gestern schwachen) Stürmern, Häberli und João Paulo, Regie führen.

Mit der «Lex Yakin» ist gewiss noch nicht alles besser bei YB, aber vieles wieder ansehnlich. «Es sah lange nicht gut für uns aus», sagt Rohr, «wir haben auch vom Thuner Platzverweis profitiert.» In der dramatischen Schlussphase steigerte sich YB gegen den Thuner Beton in einen offensiven Harakiri-Fussball und offenbarte Lücken im Abwehrverbund, die ein kaltblütigeres Team bestraft hätte. «Wir wurden für unseren tollen Willen belohnt», sagt Rohr. «Das Team widmet diesen Sieg dem verletzten Everson.»


Am Mittwoch gegen Basel

Yakin seinerseits widmete das erlösende 2:1 seiner Mutter, die hoch oben auf der Tribüne sass. Mit seinem Tor entzündete er die Emotionen im Stadion und möglicherweise jene Euphorie in Bern, die eigentlich durch den Cupsieg hätte entfacht werden sollen. Manch einer fragte sich gestern noch einmal, was mit Yakin im Cupfinal gegen Sion wohl möglich gewesen wäre.

Doch Fussball ist ein rasantes Geschäft. Und deshalb gehört auch Gernot Rohr mit seinem Systemwechsel –und der Einwechslung Raimondis – zu den gestrigen Gewinnern. Wie Yakin, der nach leidvollen zehn Monaten definitiv in Bern angekommen ist. Und am Mittwoch, im vermutlich ausverkauften Wankdorf, kann er seinem ehemaligen Verein FC Basel vorerst die Meistersause vermiesen – und gleich wieder abheben. Richtung WM?

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