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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Montag 17. November 2008, 17:17 
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Berner Zeitung, 17.11.2008

Ich bin ja nicht zehn Kilo schwerer»

Im zwölften Spiel unter Trainer Vladimir Petkovic ist Thomas Häberli zum ersten Einsatz von Beginn weg gekommen – und hat die Chance beim 6:1 gegen Luzern gepackt. Der 34-Jährige erzielte einen Treffer und bereitete zwei vor.

Wie fühlen Sie sich nach dem 6:1 gegen Luzern als gefeierter Rückkehrer?

Thomas Häberli: Es ist für die Mannschaft und für mich toll gelaufen. Wir haben konsequent nach vorn gespielt und schöne Tore erzielt. Es war wichtig, dass wir zu Treffern aus dem Spiel herauskamen. In den vorangegangenen Partien blieben wir in erster Linie nach stehenden Bällen erfolgreich.



Sie standen erstmals unter Trainer Vladimir Petkovic in der Startformation

Ja, es ist lange her, dass ich von Anfang an spielen durfte (lacht).


Taten Sie sich schwer, die Rolle als Ersatzmann zu akzeptieren?

Es war nicht einfach. Der Tiefpunkt wurde in Neuenburg erreicht, als ich keine einzige Minute spielen durfte. Da war mir nicht zum Spassen zumute. Ich war wütend.


Weshalb mussten Sie so lange auf Ihre Chance warten?

Petkovic hat sich sicher etwas überlegt. Marco Schneuwly spielte als Mittelstürmer stark und schoss einige Tore.


Bei YB ist die Konkurrenz im Sturm sehr gross. Belastet diese Ausgangslage den Alltag?

Ein Trainerwechsel hat oft zur Folge, dass plötzlich in einem Bereich ein Überangebot vorhanden ist. Wir haben derzeit viele Stürmer, aber eher zu wenige Verteidiger. Unter Fussballprofis kann man aber gut Kollege und Konkurrent in einem sein. Aber natürlich sind jene, die stets spielen, besser gelaunt als die anderen, die oft Ersatz sind. Auf meine Person bezogen: Wenns mich braucht, bin ich da. Ich kenne meinen Wert und meine Statistik.


Sie haben in der letzten Saison in 28 Spielen 19 Tore erzielt. In dieser Spielzeit sind es nach zehn Teileinsätzen drei Treffer. Rechnen Sie damit, dass Sie nach der starken Leistung gegen Luzern zur Stammformation gehören?

Es wird sich alles einpendeln, davon bin ich überzeugt. Ich bin ja im Vergleich zur letzten Saison nicht zehn Kilogramm schwerer geworden. Und auch nicht viel älter (lacht).


Sie sind 34-jährig und haben einen Vertrag bis 2010 mit Option auf eine weitere Saison.

Als ich 30-jährig war, hiess es manchmal, diese Leistung würde ich nicht mehr lange zeigen können. Als ich 31 wurde, bekam ich zu hören: «Bald gehört er zum alten Eisen.» Das wiederholte sich mit 32, mit 33 und nun mit 34. Es ist für mich nichts Neues, von der Ersatzbank in die Mannschaft zu kommen.


Inwiefern?

Es läuft bei mir bei YB immer gleich. Ich könnte fünf Trainer aufzählen, die mich zuerst als Ersatz nominierten, dann doch auf mich setzten. Und damit nicht falsch lagen.

Gehören Sie zu jenen YB-Spielern, die immer wieder Anfragen anderer Vereine erhalten, wenn Sie gerade vom Trainer nicht berücksichtigt wurden?

Ja, es gibt schon Anfragen. Aber ich lasse mich gar nie auf Diskussionen ein. Ich habe mich für YB entschieden und werde mindestens bis im Sommer 2010 spielen. Dann ist vorgesehen, im Klub eine Funktion als Nachwuchstrainer zu übernehmen. Vorher möchte ich aber noch einen Titel gewinnen.

Das dürfte in dieser Super-League-Meisterschaft schwierig werden.

Zehn Punkte Rückstand auf Basel ist viel. Aus diesem Grund sind die nächsten Auswärtsspiele gegen Aarau und GC wegweisend. Wenn wir uns wirklich nach ganz vorn orientieren wollen, müssen wir beide Begegnungen gewinnen. Es gibt aber auch noch den Cup, um einen Titel zu holen.

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2008, 19:10 
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Thomas Häberli




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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. Februar 2009, 14:51 
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Berner Zeitung, 12.02.2009

Thomas Häberli - Vom Captain zum Bankdrücker

Thomas Häberli trumpfte in der vergangenen Saison gross auf. Mit 18 Treffern belegte er in der Torschützenliste der Axpo Super League den 2. Rang. Häberli gehörte zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft. Tempi passati.

Letzten Samstag im Stade de Suisse. Die Young Boys starten gegen den FC Basel in die Rückrunde. Thomas Häberli sitzt auf der Ersatzbank. YB-Trainer Petkovic nominiert andere Stürmer für die Anfangsformation, den aufstrebenden Schneuwly und den wirbligen Regazzoni. Es steht 2:2. Zu wenig für die Berner, wenn sie im Kampf um den Meistertitel Boden gut machen wollen. Die 83. Minute bricht an. Häberli wird eingewechselt. Der Routinier soll es richten. Und tatsächlich: Nach einer Traum-Kombination über Yapi und Doumbia landet der Ball bei Häberli, er läuft alleine auf den Basler Goalie Sommer zu, lupft den Ball elegant über ihn und schiebt ein zum umjubelten 3:2. Häberli ist der Matchwinner. Momente des Glücks nach schwierigen Monaten. Bringt das vierte Meisterschaftstor die Wende zum Guten?

Der Ur-Luzerner

Häberli musste in der Hinrunde unten durch. Zu Saisonbeginn hatten ihn immer wieder kleine Verletzungen behindert, die Resultate stimmten nicht, und dann wurde auch noch Martin Andermatt entlassen. Ein Trainer, der ihm viel Vertrauen schenkte und ihm die Captainbinde anvertraute. Schliesslich musste Häberli wegen Adduktorenproblemen ab Mitte August sechs Wochen pausieren. In der laufenden Meisterschaft stand er erst in drei Partien während der ganzen Spielzeit auf dem Feld. Ein- oder Auswechslungen waren die Regel.

Resignieren mag Häberli nicht. Der 34-Jährige meint: «Meine Chance wird kommen! Mit der Jokerrolle begnüge ich mich nicht. Mein Ehrgeiz ist nach wie vor gross.» Die nächste Bewährungsprobe steht am Sonntag im Programm. YB gastiert beim Schlusslicht Luzern. Ausgerechnet. Häberli ist ein Ur-Luzerner. Er wohnt mit seiner Familie in Ballwil neben dem Bauernhof seiner Eltern. In einem Haus, für das er die Baupläne teilweise selbst entworfen hat.

In der Winterpause wäre Häberli sogar beinahe zum FC Luzern gewechselt. Es gab ernsthafte Transfergespräche mit Rolf Fringer und Präsident Walter Stierli. Doch Häberli lehnte ab. Er will seine Karriere in Bern beenden. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2010, dann ist sehr wahrscheinlich Schluss. Nach seinem Rücktritt möchte er dem Fussball und YB in anderer Funktion erhalten bleiben. Gut möglich, dass Häberli dann einen Job als Nachwuchscoach übernimmt. Für die Gelb-Schwarzen ist er seit 2000 tätig. Diese Treue macht ihn in der Hauptstadt zum Sympathieträger. Zum 110-Jahr-Jubiläum des Vereins traten die Musiker von «Züri West» zu seinen Ehren unter dem Namen «The Häberlis» auf.

16 Minuten im Nati-Dress

Die Nationalmannschaft ist für Häberli kein Thema mehr, seit ihn Köbi Kuhn in letzter Sekunde aus dem Kader für die EM im eigenen Land gestrichen hat: «Man weiss ja nie, aber ich rechne nicht mit Aufgeboten.» Zu Ottmar Hitzfeld besteht kein Kontakt. Den Test Schweiz - Bulgarien vom Mittwoch verfolgte Häberli vor dem Fernseher. Dabei fieberte er mit seinem Klubkollegen Marco Wölfli mit. Häberli wird wohl einmal zu jenen zählen, welche nicht über einen offiziellen Länderspiel-Einsatz hinausgekommen sind. Seinen bislang einzigen Auftritt im Nati-Dress hatte er im September 2004, als er in Basel in der WM-Qualifikation gegen die Färöer (6:0) 16 Minuten mittun durfte. Ein Torerfolg blieb ihm versagt.

Häberli konzentriert sich jetzt auf seine Aufgaben bei YB. Er will nochmals angreifen. Und Titel gewinnen. So bald als möglich. Im Cup, in dem sich die Berner für die Viertelfinals (zu Hause gegen die Grasshoppers) qualifiziert haben, sind die Perspektiven etwas besser als in der Super League. Im Championat liegt YB mit acht Punkten Rückstand auf Leader FCZ auf dem 3. Platz. Den Meistertitel hat Häberli noch nicht abgehakt. Er ist sich aber auch bewusst, dass es schwierig wird: «Wir haben einen idealen Start in die Rückrunde erwischt. Wenn wir in einen Lauf reinkommen, ist vieles möglich. Ich glaube, es erhöht unsere Chancen, dass vorne gleich vier Teams mitmischen. Doch die Rückrunde hat erst angefangen. Der Weg ist noch weit.»

Am Sonntag möchte YB einen weiteren Schritt Richtung Spitze machen. Häberli hofft, dass es ihm auf der Luzerner Allmend zumindest für einen Teileinsatz reicht. Mit der Rolle des Matchwinners könnte er sich anfreunden. (si, Marco Ackermann)

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Montag 16. März 2009, 14:03 
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20min.ch, 12.03.2009

Captain Häberli hat neue Gefühle

In einem Monat wird Thomas Häberli 35 Jahre alt. Fast neun davon verbrachte er bei YB. Aber was derzeit passiert, erlebte der Stürmer noch nie.

Thomas Häberli ist zwar Innerschweizer, dennoch ist er auch ein Berner Urgestein. Zumindest ist kein Spieler länger bei YB als der Hochdorfer. Seit Sommer 2000 geht er für die Young Boys auf Torjagd.

Seit dieser Saison ist Häberli auch Captain des Teams – wenn er denn spielt. Am Sonntag stand er gegen Bellinzona (3:0) wieder einmal in der Startelf und erzielte schon nach elf Minuten seinen fünften Saisontreffer. «Ich wollte unter keinen Umständen, dass es schief geht, wenn ich von Beginn weg ran darf.» Häberlis Bedenken waren unbegründet, YB gewann locker. «Wir haben derzeit die beste Mannschaft, seit ich hier bin.» Der dienstälteste YBler lernt im Moment ein ganz neues Selbstverständnis kennen. «Spielen wir nicht so gut oder liegen zur Pause sogar in Rückstand, bleiben wir ganz ruhig, denn jeder weiss, dass wir noch zu mehr fähig sind und das auch jederzeit zeigen können. Das habe ich noch nie erlebt», beschreibt er das neue Gefühl in der Garderobe.

Trotz der entwickelten Siegermentalität bleibt der Familienvater bescheiden. Nur zu gerne möchte Häberli mit YB einen Titel gewinnen, die Chancen dazu sind momentan hervorragend. «Wir wollen noch nicht vom Titel sprechen. Im März und April spielen wir in kurzer Zeit je zweimal gegen Zürich und GC, nach diesen Spielen wissen wir, ob wir vom Titel sprechen können.» Zu viel hat der Routinier in Bern schon erlebt, als dass er jetzt wegen der jüngsten Siegeswelle gleich euphorisch werden würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. März 2009, 11:40 
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thurgauerzeitung.ch, 18.03.2009

«Ich stehe Thomas Häberli näher als David Degen»

Die Thurgauer CVP-Nationalrätin Brigitte Häberli hat den YB-Spielern Thomas Häberli und David Degen ihren Arbeitsplatz in Bern gezeigt.

Sie durften den beiden Fussballprofis Thomas Häberli und David Degen von den Berner Young Boys den Nationalratssaal zeigen. Wie kam es dazu?

Brigitte Häberli: Thomas Häberli hat mich im Februar zum Spiel von YB gegen den FC Basel ins «Stade de Suisse» eingeladen. Daraufhin habe ich ihn eingeladen, meinen Arbeitsplatz zu besichtigen. Ich habe ihm gesagt, er könne auch noch jemanden mitnehmen. Er ist dann mit David Degen gekommen.

Konnten Sie die beiden für Politik interessieren?

Ja, es war eine grosse Freude. Sie haben viele Fragen gestellt und waren sehr interessiert. Die beiden haben sich im Detail über die Ratsgeschäfte erkundigt, über das Zweikammersystem oder auch wie man Mehrheiten im Parlament bildet.

Wie haben Ihre Kollegen auf die Fussballer reagiert?

YB hat ja am Sonntag gegen Vaduz verloren, und das mussten sich die beiden von einigen meiner Kollegen anhören. Sie konnten das aber mit Humor kontern. Viele Kollegen haben es lässig gefunden, dass sich die beiden Spitzensportler für unsere Arbeit interessieren.

Wer ist denn Ihr Favorit, Thomas Häberli oder David Degen?

Beide sind sehr interessante Typen. Ich stehe aber Thomas Häberli näher. Meine Familie hat ihn immer ein wenig beobachtet, da uns der gleiche Namen verbindet. Deshalb bin ich auch Fan von YB. Inzwischen sind wir sogar befreundet.

Thomas Häberli hat Sie also zum YB-Fan gemacht, konnten Sie ihn für die CVP gewinnen?

Ich würde nicht sagen, dass er CVP-Fan ist. Aber er sieht, dass es die Mitte braucht.
(ThurgauerZeitung)

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Montag 6. April 2009, 07:51 
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Der Bund, 06.04.2009

«...dann bin ich am Einspielen»

Zum wiederholten Mal avancierte Thomas Häberli für YB zum Matchwinner. Seine Rolle als Reservist nimmt er gelassen hin.

Beinahe spitzbübisch will er sich nach der Partie in Neuenburg schon an der Medienschar vorbei in die Kabine schleichen. Schliesslich aber steht Thomas Häberli Red und Antwort, wie gewohnt in lockerer und freundlicher Manier. Nach seinen zwei Toren ist seine Meinung natürlich gefragt, insbesondere weil für ihn in Trainer Vladimir Petkovics Plänen in letzter Zeit wieder die Rolle des Einwechselspielers vorgesehen ist.

Thomas Häberli, YB dreht nach der Pause regelmässig einen Rückstand. Wird das unter den Spielern in der Pause diskutiert?

Thomas Häberli: Keine Ahnung, dann bin ich ja meistens am Einspielen (lacht). Tatsächlich möchte ich gerne wieder einmal eine Pausenpredigt erleben.

Sollten ihre vielen Tore Ihnen keinen Stammplatz garantieren?

Klar möchte ich immer von Beginn weg spielen. Doch so ist Fussball. Auch ich würde als Trainer einen 23-Jährigen wie Marco Schneuwly einem älteren Spieler vorziehen. Und solange ich, wie heute, nach einem Spiel glücklich nach Hause gehe, bin ich zufrieden mit meiner Rolle. Ausserdem überprüft der Trainer die Situation vor jedem Spiel neu, was angesichts unserer starken Ersatzbank ja auch unverzichtbar ist.

Genau diese Ersatzbank entscheidet in letzter Zeit die Spiele für die Young Boys

ja, sicher haben wir in der Pause oder in der Schlussphase mehr Möglichkeiten als andere Teams. Bei uns sind aber die Grenzen zwischen Stamm und Bank fliessend, es wird ständig rochiert. Und genau das spornt uns alle ungemein an. Ein gutes Beispiel lieferte heute auch David Degen. Er stand unter Druck und gab auf dem Platz eine eindrückliche Antwort mit seinem Siegtor kurz vor Schluss.

Nächste Saison trainieren Sie zusätzlich die 3.-Liga-Mannschaft des FC Perlen-Buchrain in der Innerschweiz. Passt das mit Ihren Verpflichtungen als Stürmer bei YB überhaupt unter einen Hut?

Es muss (schmunzelt). Langsam muss ich mich mit bald 35 Jahren um die Zeit nach meiner Aktivkarriere kümmern. Ich bin stark interessiert am Trainerberuf. YB ist mir dabei entgegen gekommen und lässt mich machen. Das wird schon gut gehen, die Anspielzeiten sollten aneinander vorbeigehen. Und YB geniesst natürlich Priorität.

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Montag 6. April 2009, 16:40 
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sport.ch, 06.04.2009

Häberli: ''Es ist immer eine Challenge''

Mit einer Doublette hatte YB-Goalgetter Thomas Häberli die Gelb-Schwarzen am Samstag zurück auf die Siegesstrasse gebracht. "Es ist immer eine Challenge, eine Herausforderung einen Rückstand aufzuholen."

Die Young Boys bekundeten in Neuenburg erneut grosse Probleme, zumindest in der ersten Halbzeit. Eine Doublette von Häberli sowie Degen's dritter Treffer brachten die Wende. sport.ch hat sich mit Häberli über die Partie sowie deren Vorbereitung unterhalten.

sport.ch: YB hat am Samstag in Neuenburg gewonnen. Das waren drei wichtige Punkte?

Thomas Häberli: Natürlich. Wir müssen in unserer Lage gewinnen und dürfen uns keine Ausrutscher erlauben. Jede Niederlage könnte das Ende der Meisterträume bedeuten. Zu unserem Glück hat Basel in Bellinzona sogar Punkte liegen gelassen.

In der Vergangenheit, vor allem letztes Jahr, hatte YB grosse Mühe in Neuenburg. Warum?

Wir hatten immer Probleme wegen Eigenfehlern und verschuldeten damit die Punktverluste selbst. Wir brachten uns immer in Bedrängnis. Xamax ist zu Hause ein unangenehmes Pflaster.

In der Pause lag YB noch 2:0 zurück. Hat man in der Kabine an die Wende geglaubt?

Ich weiss nicht, ob jeder noch daran glaubte. Für die auf der Bank, also für mich und Doumbia, ist es aber jeweils eine Challenge. Ich habe mich mit ihm besprochen, wir wollten noch etwas bewegen und die Herausforderung annehmen. Eine Wende gelingt aber nicht immer, wie man in Vaduz gesehen hat.

Sie wurden in der Pause eingewechselt, wie gefällt Ihnen die Rolle des Jokers?

Fussball ist mein Job. Ich muss mich dem Entscheid des Trainers fügen, das ist das Leben eines Fussballers. Ich stelle keine Ansprüche und will einfach der Mannschaft bei meinen Einsätzen helfen.

Aber YB hat im Sturm schon ein Luxusproblem?

Ja, sicher. Wir sind alle stark und ausgeglichen. Es ist schön, so kann immer ein anderer in die Bresche springen, wenn es nicht läuft.

Sie haben mit YB in La Neuveville übernachtet, obwohl zwischen Bern und Neuenburg die Distanz gering ist. Was war der Zweck?

Schwierig zu sagen, vermutlich ein gewisser Aberglaube. Wir hatten bereits um 16 Uhr Match, da ist es angenehmer nicht weit reisen zu müssen. Das Hotel war wunderschön, die Lage ideal. Seit wir dorthin gehen, haben wir zwei Mal auf der Maladière gewonnen.

von Simon von Allmen

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 14. Mai 2009, 16:23 
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Berner Zeitung, 14.05.2009

Häberli: «Ich war das Bauernopfer»

Seltenes Erlebnis für Thomas Häberli: Der 35-Jährige durfte während 94 Minuten spielen. Bald steigt er ins Trainermetier ein.

Bild
YB-Stürmer Thomas Häberli: Hier im Zweikampf mit Basel-Torhüter Franco Costanzo.
Bild: Andreas Blatter

Sie wurden gestern, in der 33. Runde, erstmals in dieser Saison über die volle Distanz eingesetzt. War es ein Genuss?

Thomas Häberli: Von einem Genuss würde ich nicht sprechen. Es war wahrscheinlich eine meiner schlechtesten Leistungen, ich fand nie ins Spiel. Sion spielte mit zwei Sechsern im Mittelfeld, ich war als Mittelstürmer sozusagen das Bauernopfer. Aber was zählt, ist der Sieg.

Das Rendezvous eine Woche vor dem Cupfinal war heikel.

Ja, die Affiche war speziell. Es war von beiden Seiten kein Riesenmatch. Bei uns weiss jeder, dass eine solche Leistung im Cupfinal nicht reichen wird.

Was erwarten Sie von Sion im Endspiel?

Sion ist eine launische Mannschaft, ein Stimmungsteam. Das macht es in einem Cupfinal besonders gefährlich. Ich erwarte einen Gegner, der sehr gut organisiert sein und kompakt stehen wird. Sion hat gute Einzelspieler, die für Überraschungen sorgen können.

Vor dem Final steht am Samstag das Spiel in Aarau auf dem Programm – ein Pflichttermin.

Wir sind es unseren tollen Fans und unserer Reputation schuldig, dass wir kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen. In Aarau wird es wahrscheinlich eine ähnliche Begegnung geben wie am Mittwoch gegen Sion. Es gilt, über den Kampf zu unserem Spiel zu finden.

Ihr Vertrag bei YB läuft noch ein Jahr. Parallel dazu wollen Sie bei Perlen/Buchrain in der luzernischen 3. Liga Ihre ersten Gehversuche als Trainer machen. Was hätten Sie gestern als YB-Coach in der Halbzeit gesagt?

Ich hätte gesagt, dass jeder versuchen soll, zehn Prozent mehr Leistung zu zeigen und darauf zu achten, in den Zweikämpfen nicht einen Schritt zu spät zu kommen. Unser Trainer Vladimir Petkovic hat schon die richtigen Worte gefunden.

Stichwort Perlen/Buchrain. Wie kann man sich Ihr Engagement vorstellen?

Keine Angst, es wird nicht so sein, dass ich wegen Perlen/Buchrain ein YB-Spiel verpasse (lacht). Ich will meinen Vertrag bei YB erfüllen. Gleichzeitig bietet sich mir etwa 15 Minuten von meinem Wohnort Ballwill entfernt die Möglichkeit, ins Trainermetier einzusteigen. Meine Arbeit beginnt dort am 13. Juli. Aber demnächst werde ich Spielergespräche führen. Und sofern wir auf dem Transfermarkt noch zuschlagen können, ist der Aufstieg in die 2. Liga ein Thema (lacht). Übrigens spielen wir auch in Perlen/Buchrain auf Kunstrasen. Das passt doch bestens.

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 09:04 
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Bund, 04.06.2009

Häberlis Zeit bei YB ist abgelaufen

Bei den Young Boys kommt es wohl zum Abschied von Thomas Häberli. Trainer Petkovic plant nicht mehr mit dem Routinier. Im Transferpoker um GC-Mittelfeldspieler Senad Lulic verlangen die Zürcher eine hohe Ablösesumme.

Bei den Bernern zeichnet sich der Abgang des dienstältesten Kaderspielers immer stärker ab: Thomas Häberli, 35-jährig und seit neun Jahren bei den Young Boys, könnte mit seinem Tor zum 3:0 in Basel seinen persönlichen Schlusspunkt unter die Zeit in Bern gesetzt haben. Erste Gespräche mit den Verantwortlichen fanden statt, und die Wahrscheinlichkeit, dass er nach der Sommerpause nicht mehr zum Kader zählt, ist gross. Dem Vernehmen nach plant Trainer Vladimir Petkovic nicht mehr mit dem Routinier. YB möchte Publikumsliebling Häberli aber nicht verlieren. Hängt er nicht bei einem anderen Super-League-Verein noch eine Saison an, soll er in der Nachwuchsabteilung der Young Boys einen Trainerposten übernehmen. Sicher ist seit längerem, dass er in seiner Innerschweizer Heimat bei Drittligist Perlen-Buchrain als Trainer amten wird.

1,5 Millionen für Lulic

Vor einem Jahr trennten sich die Wege von Mittelfeldspieler Senad Lulic und Trainer Vladimir Petkovic. Lulic verliess Bellinzona nach dem Aufstieg Richtung Zürich – der Bosnier unterschrieb bei den Grasshoppers einen Dreijahresvertrag. Petkovic wiederum schlug im August den Weg nach Bern ein – er ersetzte bei den Young Boys Trainer Martin Andermatt. Nun sind die Berner daran, die YB-Ausgabe 2009/10 zu formen. Und dazu gehört der Wunsch des Coachs, Lulic zu verpflichten. Der 23-Jährige, der seine Ballfertigkeit zuletzt mit dem wunderbaren Treffer nach einem Sololauf gegen Basel unter Beweis stellte, ist aber nicht ganz billig. GC will angeblich rund 1,5 Millionen Franken Ablöse, und darum ist fraglich, ob Lulic am 12.Juni zum Start in die Vorbereitung als Zugang präsentiert wird. Wankdorf-CEO Stefan Niedermaier stellt klar: «Wir bezahlen nicht mal eine Million Franken.» Lulic bringt erst ein Jahr Super-League-Erfahrung mit. YB-Sportchef Alain Baumann bekam in einem Telefonat mit seinem GC-Amtskollegen Erich Vogel zu hören, Lulic werde nicht abgegeben. «Vorderhand lassen wir die Sache ruhen und melden uns nicht mehr bei GC», betont Baumann, «aber wir sind nach wie vor sehr interessiert.»

Auf gutem Weg ist der Transfer von Scott Sutter, dem englisch-schweizerischen Rechtsverteidiger von GC. Der 23-Jährige, der wegen Verletzungen lediglich zu drei Einsätzen in dieser Saison kam, ist ablösefrei, weil sein Vertrag bei den Zürchern ausläuft. «Das Interesse ist beidseits gross», bestätigt Baumann. Neben Sutter drängt YB auch darauf, Jacopo La Rocca zu holen. Der 25-jährige Italiener stieg mit Bellinzona vor einem Jahr wie Lulic unter der Leitung von Vladimir Petkovic in die Super League auf. Die Einigung mit den Tessinern steht aber noch aus. Verteidiger La Rocca besitzt einen bis 2011 gültigen Vertrag.

Wölfli zu teuer für Mainz?

Am Freitag machte in Basel auch Marco Wölfli auf sich aufmerksam. Der 26-jährige Goalie, der bislang zwei Länderspiele für die Schweiz bestritt, beeindruckte unter anderem Jörn Andersen, den Trainer von Bundesliga-Aufsteiger Mainz. Andersen erklärte gestern: «Er könnte für die Zukunft durchaus ein Thema für uns werden. Dass er ein sehr guter Torhüter ist, steht ausser Frage.» Und wann könnte Wölfli ein Thema werden? «Nicht sofort, sondern in Zukunft. Er hat noch einen Vertrag bis 2012, deshalb können wir uns ihn nicht leisten.»

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Haeberlis-Zeit-bei-YB-ist-abgelaufen/story/10856836

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Thomas Häberli
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Juni 2009, 11:10 
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zisch.ch, 05.06.2009

YB sortiert Ballwiler Thomas Häberli aus

Thomas Häberli ist bei den Young Boys wie erwartet ausgemustert worden. Ist damit der Weg frei für einen Wechsel zum FC Luzern?
Es ist ein kleines Dilemma, was sich derzeit in Bern abspielt. Nach einer weiteren Saison ohne Titel ist YB-Trainer Vladimir Petkovic gewillt, seinem Kader ein neues Gesicht zu geben. Dazu will er etliche Akteure aussortieren.

Auf der Abschussliste steht trotz Vertrag bis 2010 aber auch der Luzerner Thomas Häberli (35). Jener Angreifer also, den der FCL im letzten Sommer und auch im Winter heftig bezirzt hatte.

Mehrere Interessenten

Häberli, so ist aus Bern zu vernehmen, wäre für die Teams im hinteren Bereich der Tabelle ablösefrei zu haben. An potenziellen neuen Arbeitgebern für Häberli mangelt es nicht. Xamax und Aarau haben ihr Interesse bereits deponiert.

Der FCL ist ebenfalls nicht abgeneigt, das Interesse scheint aber etwas erkaltet. Trainer Rolf Fringer lässt wissen: «Damit beschäftigen wir uns im Moment nicht. Wir wollten das im Winter machen, es hat aber leider nicht geklappt. Wir müssen auch abwarten, was mit João Paiva passiert.» Nein, nach einer Liebeserklärung klingt das nicht gerade. Ein Insider sagt aber ohnehin: «Luzern ist nicht Häberlis erste Option. Die Erwartungen an ihn wären wahnsinnig hoch.»

Nicola Berger

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