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Bund, 2.3.2005
Neri-Tore bis ins Jahr 2008
Die Young Boys haben den Vertrag mit dem treffsicheren Brasilianer vorzeitig um zwei Jahre verlängert
Gute Aussichten für die Young Boys: Sie dürfen längerfristig mit Toren des brasilianischen Stürmers Francisco Neri rechnen. Der 29-Jährige hat seinen Vertrag vorzeitig bis 30. Juni 2008 verlängert.
Francisco Neri ist die Trouvaille der Saison: Zwar spielt der Brasilianer schon seit vielen Jahren in der Schweiz (seine Stationen hiessen Köniz, St. Gallen, Wil, Kriens, Schaffhausen), aber den Durchbruch in der obersten Spielklasse schaffte er erst im letzten Spätsommer als bereits 28-Jähriger als YB-Stürmer. Eine schwere Schulterverletzung, zugezogen im Europacupspiel in Belgrad, zwang Neri zu einer monatelangen Zwangspause – inzwischen ist der Stürmer aber wieder im Geschäft: In insgesamt nur elf Spielen in Cup und Meisterschaft hat Neri bereits zehn Tore geschossen – das ist eine Marke, die selbst für einen Topskorer überdurchschnittlich ist. Bereits hat es diesen oder jenen interessierten Verein auch aus der Bundesliga gegeben, der den Stürmer beobachten liess.
«Glücksfall» für YB
Neri zieht es allerdings nicht weg. In Bern und bei den Young Boys gefällt es ihm ausgezeichnet. Deshalb hat er die Offerte der Gelb-Schwarzen, seinen Vertrag (zu besseren Konditionen) vorzeitig bis 30. Juni 2008 zu verlängern, gerne angenommen. Sportchef Gertschen: «Dieser Abschluss ist für alle Seiten eine gute Sache. Neri bekam von uns eine längerfristige berufliche Absicherung – und falls eines Tages doch noch ein Transfer in eine europäische Top-Liga anstehen sollten, könnte YB Geld verdienen.»
Dies steht allerdings überhaupt nicht im Vordergrund – im Gegenteil: Wichtig sei, dass man mit einem voll motivierten Francisco Neri ins neue Stadion einziehen könne, sagen Sportchef Gertschen und Trainer Hans-Peter Zaugg übereinstimmend. Zaugg bezeichnet Neri gar als Glücksfall für die Young Boys: «Er hat ausserordentliche Qualitäten: Zwar gilt er nicht als Supertechniker, aber mit seiner Schnelligkeit und Lauffreudigkeit sowie seiner Präsenz im Spiel macht er jedem Gegner zu schaffen.» Daneben sei er als Teamkollege und Spassvogel bei allen Mitspielern und Trainern sehr beliebt. Wie wichtig Neri für die Young Boys sei, habe sich während seiner langen Verletzungspause gezeigt: Ohne ihn sei man in ein Loch geraten, mit ihm habe man wieder daraus herausgefunden . . .
_________________ For Ever
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