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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Samstag 9. Oktober 2004, 12:31 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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hoooooppp schwiiiiiiiiiiiiiiiiz! 
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Rino
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Verfasst: Samstag 9. Oktober 2004, 12:33 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Die Rückkehr nach dem Spu(c)k
Die Angreifer Alex Frei und Johann Vonlanthen wollen beweisen, dass sie das Schweizer Sturmduo der Zukunft sind.
Problemlos war die Anreise des Schweizer Nationalteams am Donnerstag nach Israel verlaufen. Am Freitagmorgen aber beherrschte in Tel Aviv der Terroranschlag an der Grenze zu Israel die Schlagzeilen, wurde die «Love Parade» wegen der Trauer über die israelischen Todesopfer kurzerhand abgesagt.
Trotzdem wollte sich die Schweizer Delegation in ihrer Vorbereitung auf den heutigen Auftritt verständlicherweise nicht in der Konzentration beeinflussen lassen. «Wir sind zum Fussballspielen nach Israel gereist», sagte Alex Frei.
Der Stürmer darf heute nach seinen drei Spielsperren auf Grund der Spuckaffäre wieder mitspielen. Über die unsäglichen Tage in Portugal mag der 25-Jährige nicht mehr sprechen. Er blickt nach vorne: «Die folgenden Partien in Israel und in Frankreich werden entscheidend für uns sein.»
Der Krach ist vergessen
In Tel Aviv sei die Möglichkeit zu punkten logischerweise grösser als in Frankreich. Dort, in der Ligue 1, führt Alex Frei derzeit nach neun Runden mit fünf Toren die Torschützenliste an. Jüngst widmete ihm die Fussballbibel «France Football» eine Titelgeschichte über vier Seiten. «Ich bin wieder motiviert», sagt der Rennes-Stürmer, «und ich hoffe, dass ich meine gute Form auch im Nationalteam ausspielen kann.» Erstmals ist Frei der Anführer im Angriff und nicht mehr bloss der Partner von Stéphane Chapuisat. Verantwortung spüre er für seinen jungen Adjutanten Johann Vonlanthen.
Vor einem Jahr noch kritisierte Frei den damals 17-jährigen Vonlanthen für dessen Verweigerung, in der U21 bloss als Joker auf der Bank Platz nehmen zu müssen. Diese Geschichte ist ausdiskutiert, längst sind die beiden Angreifer als Hoffnungsträger auserkoren, in den nächsten Jahren zusammen mit dem derzeit verletzten Marco Streller die Schweizer Tore zu erzielen.
Heute erstmals zusammen
Vier Tore in sechs Länderspielen hat Vonlanthen realisiert, während Frei in 30 Partien 15 Treffer geschossen hat. Zusammen allerdings haben die Stürmer noch keine Sekunde gespielt. Heute wird insbesondere Frei unter Druck stehen, nur mit Toren kann er seine Reputation wieder herstellen, die durch sein Fehlverhalten an der Euro doch gelitten hat. «Wir passen gut zusammen», findet Vonlanthen, der beim PSV Eindhoven in dieser Saison erst zu zwei Teileinsätzen in der Ehrendivision gekommen ist und dabei ein Tor erzielt hat.
Das sei egal, erklärt Vonlanthen überzeugt: «Ich habe im PSV-Nachwuchs Spielpraxis gesammelt.» Dass man im Ausland manchmal auch einige Monate bis zum Durchbruch warten muss, hat Alex Frei in der Bretagne bei Rennes eindrücklich bewiesen.
BZ, 9.10.2004
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Rino
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Verfasst: Samstag 9. Oktober 2004, 12:34 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Wie ein Chamäleon
Der Schweizer Nationalcoach Köbi Kuhn erwartet heute einen engagierten Auftritt der israelischen Fussballer
Ungeschlagen das neue Jahr in Angriff nehmen. Dieses Minimalziel verfolgt das Schweizer Nationalteam heute Abend in Tel Aviv gegen Israel (20.00 Uhr). Der Partie wird für den weiteren Verlauf der WM-Qualifikation wegweisender Charakter beschieden.
Guido Lichtensteiger, Tel Aviv
Das Chamäleon besitzt unter anderem die Fähigkeit, sich so hervorragend der Umgebung anzupassen, dass es sowohl für seine Beute als auch seine Jäger optisch beinahe nicht mehr wahrzunehmen ist. Unsichtbar machen will sich Israel im heutigen Spiel gegen die Schweiz zwar nicht im Geringsten; vielmehr wollen die Gastgeber durch ein weiteres positives Resultat ihre Anwartschaft auf einen der ersten beiden Plätze in der Gruppe 4 der Qualifikation für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland unterstreichen. Der Vergleich mit der Echse drängt sich vielmehr auf, weil es das Team von Avraham Grant gemäss dem Schweizer Nationalcoach Köbi Kuhn hervorragend versteht, sich auf die Taktik des Gegners einzustellen und sich dessen Spiel anzupassen.
Für Israel, das in der Fifa-Weltrangliste 14 Plätze hinter der Schweiz im 56. Rang klassiert ist, ist die heutige Partie das erst zweite Heimspiel nach der Aufhebung des zweieinhalbjährigen Banns. Wegen der Intifada hatte die Uefa internationale Partien auf israelischem Boden untersagt. Wie wichtig aber Heimspiele für Israel sind, zeigt der Blick in die Statistik: In den letzten zehn Jahren haben die Israeli von 19 Qualifikationsbegegnungen in heimischen Stadien elf gewonnen und nur zwei verloren. Dagegen steht die Auswärtsbilanz (inkl. der vier «Heimspiele» während des Banns in Palermo und in Antalya) bei 5 Siegen, 7 Remis und 15 Niederlagen.
«Duelle annehmen»
Die aus der Analyse der Vergleiche gegen Frankreich (0:0 in Paris) und Zypern (2:1 in Tel Aviv) gewonnene Erkenntnis, dass sich Israel bestens auf den Gegner und dessen Taktik einzustellen versteht, hat dem Schweizer Coach offenbar stark imponiert. Deshalb verzichtet Kuhn darauf, dem Gegner die Vorbereitung durch Äusserungen bezüglich der Spielausrichtung, mit welcher er sein Team im Nationalstadion Ramat Gan auf den Rasen zu schicken gedenkt, zu erleichtern.
Kuhn bemerkte lediglich, er erwarte, einen leidenschaftlich auftretenden Gegner. Deshalb sei es von grosser Bedeutung, gegen die sehr athletischen Israeli während 90 Minuten den Zweikämpfen nicht auszuweichen, sondern die Duelle anzunehmen und dagegenzuhalten. «Dies könnte der Schlüssel zu einem möglichen Erfolg sein», sagte Kuhn ohne näher darauf einzugehen, ob ein Remis auch als Erfolg einzustufen wäre. «Das wird das Spiel zeigen.» Er verwies darauf, dass ein Punkt und damit der Umstand, das neue Jahr als eines der noch ungeschlagenen Teams in Angriff zu nehmen, sicherlich das Minimalziel sei.
Kuhn will denn auch nicht so weit gehen wie Hakan Yakin. Dieser meinte, dass man in Israel gewinnen müsse, wolle man 2006 im Konzert der Grossen mit dabei sein. Der Trainer äusserte sich weit weniger deutlich: «Die Partie gegen Israel ist durchaus ein Schlüsselspiel, schliesslich treten wir als nächstes in Paris gegen Frankreich an. Aber selbst im Falle von null Punkten aus diesen beiden Begegnungen sind unsere Chancen auf eine WM-Teilnahme noch intakt.»
In taktischer Hinsicht wird das Schweizer Team kaum mit etwas Revolutionärem überraschen. Zu klar scheint die Aufstellung, die sich gegenüber dem Irland-Match in Basel (1:1) auf einer einzigen, dafür aber sehr wichtigen Position verändern dürfte: Stürmer Alex Frei kehrt nach abgesessenen Spielsperren wieder in die Startformation zurück und wird Alexandre Rey ersetzen. Offen bleibt einzig, wer als Linksverteidiger beginnen wird – wahrscheinlich wird Ludovic Magnin, der sich zuletzt bei Werder Bremen gute Noten verdient hatte, beginnen; hinter Grasshopper Christoph Spychers Einsatzfähigkeit muss ein Fragezeichen gesetzt werden, weil er wieder Schmerzen im Oberschenkel verspürte.
Hakan Yakins Vorfreude
Abzuwarten bleibt, wie das erstmals in dieser Zusammensetzung agierende Sturmduo Frei/Johan Vonlanthen harmoniert und ob Patrick Müller und Hakan Yakin ihre fehlende Wettkampfpraxis und Spritzigkeit kaschieren können. Letzterer ist überzeugt, wie schon gegen Irland eine starke Rolle einnehmen zu können. Vor Wochenfrist hatte er noch gekränkelt (Magen-Darm-Probleme), doch nun fühle er sich fit und bereit für das Spiel gegen Israel, auf das er sich ja nun während eines Monats habe vorbereiten können, wie er mit leichtem Unterton bemerkte. Der 27-jährige, der in Stuttgart bei seinem Trainer Matthias Sammer keine guten Karten besitzt, spricht von einer gewissen Frustration, im Alltag nach einer Woche Training keinen Lohn in Form eines Platzes in der Startaufstellung zu erhalten. Insgesamt hat er es im letzten Monat auf knapp 45 Minuten Einsatzzeit gebracht. «Deshalb freue ich mich umso mehr auf die Partie in Tel Aviv – schliesslich scheint es das letzte für mich interessante Spiel in diesem Jahr zu sein.»
Die Mögliche Aufstellung
Schweiz: Zuberbühler; Haas, Murat Yakin, Müller, Magnin/Spycher; Cabanas, Vogel, Barnetta; Hakan Yakin; Frei, Vonlanthen.
Bund, 9.10.2004
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Rino
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Verfasst: Sonntag 10. Oktober 2004, 13:52 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Mageres 2:2 der SFV-Auswahl gegen Israel in Tel Aviv
Schweizer geben Führung aus der Hand
Die Schweizer Fussball-Auswahl hat im WM-Qualifikationsspiel in Tel Aviv gegen Israel ein 2:2 erreicht. Zur Pause führte Kuhns Team noch 2:1. Israel glückte schon in der 9. Minute das 1:0. Dank Toren von Frei und Vonlanthen lagen die Gäste zur Pause 2:1 in Front. Benayoun schaffte in der 48. Minute mit seinem zweiten Tor aber den 2:2-Ausgleich.
Die Stürmer Frei und Vonlanthen erzielten zwar zwei Tore. Aber für einen Auswärtssieg war die Defensivarbeit der angeschlagenen Schweizer zu ungenügend. Ganz am Schluss legte der Nationaltrainer Köbi Kuhn beide Hände an die Hüften. Er blickte regungslos aufs Spielfeld und in die warme Nacht von Tel Aviv - und wusste in diesem Moment wohl selber nicht so ganz, wie er das 2:2-Unentschieden zu gewichten hat. Schlecht ist es sicher nicht, aber ganz gut eben auch nicht. Als Fazit bleibt ihm, in der WM-Qualifikation wenigstens ungeschlagen zu überwintern. Das Gesamtbild des Spiels hatte kuriose Züge, denn es war im Nationalstadion Ramat Gan schon ganz zu Beginn kaum ersichtlich, wer jene Mannschaft war, die sich im eigenen Land zeigte. Die aufsässigen und sich oft mit Fouls wehrenden Israeli zogen in der eigenen Platzhälfte einen doppelten Cordon auf, der den Schweizern Mühe bereitete. Das optisch dominante Team von Trainer Köbi Kuhn schob sich den Ball in den eigenen Reihen zu, fand aber nur selten eine Lücke; das Konzept «Einschläferung» der Einheimischen ging vorerst auf.
Benayoun entwischt der Schweizer Abwehr
Schon nach vier Minuten hätte Israel-Stürmer Pini Balili beinahe von einem Fehlpass Patrick Müllers profitiert, nur eine Minute später strich ein Kopfball Balilis nur knapp über das Tor. Was sich in diesen Szenen sanft angekündigt hatte, wurde in der 9. Minute in Zählbares umgesetzt. Tossi Benayoun zeigte auf eindrückliche Weise, dass sein traumhaftes Tor im letzten WM-Qualifikationsspiel gegen Zypern (2:1) an gleicher Stätte kein Zufall gewesen war. Benayoun rannte los, beschleunigte und verwirrte alsbald Murat Yakin dergestalt, dass dieser nach einer Drehung nicht mehr wusste, wie ihm geschah. Benayoun entwischte auch Patrick Müller und Goalie Zuberbühler - und schoss schliesslich überlegt das 1:0.
Erstaunlicherweise änderte sich dadurch das Spiel-Bild nicht. Die Schweizer liessen sich durch den frühen Rückstand vorerst weder verunsichern noch beunruhigen. Nachdem der bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden (33.) erneut sehr wirkungsvolle Tranquillo Barnetta sowie Alex Frei zwei - allerdings kleine -Torchancen verpasst hatten, führte noch vor Ablauf der erste halben Stunde auch der Zufall ein Stück weit Regie. Cabanas überlistete mit einem flachen Pass die gegnerische Mauer, Murat Yakin lenkte, halb zufällig, halb gewollt, den Ball ab - und der auf der rechten Seite stehende Alex Frei traf zum 1:1. In der 34. Minute kam es noch besser: Ludovic Magnin flankte von der linken Seite, und in der Mitte fand auch die zweite Sturmspitze ihr Glück - Johan Vonlanthen erzielte mittels sehenswertem Kopfball das 2:1.
Die Abwehr - Problemzone der Schweizer
An der Seitenlinie konnte der Nationaltrainer Kuhn, der das Geschehen stehend und für seine Verhältnisse äusserst engagiert verfolgte, das zweite Mal tief durchatmen. Obschon das Spiel fürs Erste «gekehrt» war, deuteten die sich weiterhin defensiv verhaltenden Israeli mit Nadelstichen an, dass Kuhn auch fortan nicht ruhig zurücklehnen konnte. Balili hatte noch vor der Pause zwei gute Torchancen, die er allerdings nicht verwertete. Die Problemzone der Schweizer blieb die Abwehr. Murat Yakin hatte physische Probleme und war ein ungewohnter Unsicherheitsfaktor, auch Patrick Müller leistete sich Fehler. Generell wurde der Widersacher zu nachlässig abgeschirmt. Vielleicht war es auch so, dass sich die Schweizer allzu sehr in Sicherheit wogen. Auf jeden Fall erreichte Murat Yakin in der 47. Minute den Ball im Strafraum auch mit letztem Einsatz abermals nicht, worauf wieder Benayoun profitierte - 2:2.
Damit hatten die Rotweissen ihren Vorteil verspielt. Und man merkte der Schweizer Mannschaft mit zunehmender Spieldauer an, dass etwelche Akteure in ihren Vereinen zu wenig Einsatzzeit erhalten. Vogel spielte seinen gewohnten Defensiv-Part erstaunlich zurückhaltend, und als der verletzte Murat Yakin das Spielfeld verliess (62.), galt auch für seinen Ersatz Stéphane Henchoz: Null Minuten Einsatz mit dem Liverpool FC. Auch der später ausgewechselte Hakan Yakin offenbarte physische Mängel, womit gegen den Ende des Abends vorne die Durchschlagskraft spürbar abnahm. Letztlich mussten die Schweizer um das Unentschieden froh sein. Sie können es sich nur bedingt leisten, wenn die Schlüsselspieler nicht «auf hundert Prozent» sind. Die zweite Garnitur (Gygax, Lonfat) ist nicht mehr als die zweite Garnitur. Aber die Schweiz bleibt nach drei Spielen ungeschlagen. Und vielleicht ist im März 2005, wenn der Gegner in Paris Frankreich heisst, vieles ganz anders mit Hakan Yakin und Co.
Israel - Schweiz 2:2 (1:2)
Ramat Gan, Tel Aviv. - 35'000 Zuschauer. - Schiedsrichter: Shield (Australien). - Tore: 9. Benayoun 1:0. 26. Frei 1:1. 34. Vonlanthen 1:2. 48. Benayoun 2:2.
Israel: Davidovich; Benado, Ben Haim, Gershon (78. Saban); Gazal (46. Nimni), Badir, Tal, Keisi; Afek, Benayoun; Balili (58. Golan).
Schweiz: Zuberbühler; Haas, Murat Yakin (62. Henchoz), Müller, Magnin; Cabanas, Vogel, Barnetta (33. Gygax); Hakan Yakin (80. Lonfat); Frei, Vonlanthen.
Bemerkungen: Israel ohne Katan und Ersatztorhüter Strauber (beide verletzt). Schweiz ohne Wicky, Spycher und Streller (alle verletzt), 33. Barnetta nach Foulspiel von Afek mit Verletzung am linken Knie ausgetreten. 70. Länderspiel von Captain Vogel und Henchoz. Verwarnungen: 19. Tal, 29. Afek, 44. Magnin, 65. Henchoz, 79. Hakan Yakin (alle Foul).
NZZ. 10.10.2004
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Rino
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Verfasst: Sonntag 10. Oktober 2004, 13:53 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Verdacht auf Kreuzbandriss bei Tranquillo Barnetta
Der Hannover-96-Spieler schwer verletzt
Tranquillo Barnetta hat sich im WM-Qualifikation der SFV-Auswahl in Tel Aviv im linken Knie schwer verletzt. Roland Grossen, der Arzt der Nationalmannschaft, vermutet, dass sich der 19-jährige St. Galler von Hannover 96 einen Kreuzbandriss zugezogen hat.
(si) Auch die Rückenblessur von Murat Yakin, die den Basler zum vorzeitigen Ausscheiden im WM-Qualifikationsspiel in Israel (2:2) zwang, muss medizinisch genauer abgeklärt werden. «Ich konnte keinen Schritt mehr gehen. Plötzlich war alles blockiert», erzählte der Abwehrchef, der schon seit Wochen über Rückenschmerzen klagt und deshalb kaum einmal richtig trainieren konnte.
Tranquillo Barnetta trat mit Stöcken die Heimreise in die Schweiz an und ist nach seinem steilen Aufstieg vom U-17-Europameister bis zum Nationalmannschafts-Leistungsträger innert zwei Jahren tief niedergeschlagen. Dass das böse Foul von Omri Afek von hinten nur mit Gelb geahndet wurde, war ein krasser Fehlentscheid. «Ich habe bereits Hannovers Teamarzt über Barnettas Verletzung in Kenntnis gesetzt», verriet Grossen weiter. Weitere Abklärungen und die genaue Diagnose werden die Deutschen vornehmen und vermitteln. Doch ist mit einem Ausfall von mindestens sechs Monaten zu rechnen, sollten sich die ersten Befürchtungen bewahrheiten.
NZZ, 10.10.2004
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