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 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. April 2012, 10:25 
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BSC Young Boys - FC Zürich

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Stadion Wankdorf
Dienstag. 1. Mai 2012
Zeit: 19.45 Uhr

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Webseiten FC Zürich:
http://www.fcz.ch
http://www.efzezet.ch
http://www.fczblog.ch
http://www.suedkurve.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-zueri ... n_260.html
http://www.de.wikipedia.org/wiki/FC_Z%C3%Bcrich
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Z%C3 ... 9245620958
http://www.facebook.com/fcz.ch?sk=wall
http://www.letzigrund.ch/
http://www.stades.ch/Letzigrund-nouveau ... 30907.html

Forum FC Zürich:
http://www.fczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. FC Zürich:
http://www.football.ch/sfl/777845/de/team.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/bsc-youn ... 18024.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Zurich
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2012/05 ... ch/1239087
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2019


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. April 2012, 09:52 
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Hi

Ich hätte noch 2 Tickets für das Spiel übrig (Sektor A) und bin bereit, diese etwas vergünstigt abzugeben. Bei Interesse bitte melden.


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2012, 14:33 
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Aufruf an alle! Bitte erscheint morgen zahlreich im Stadion und untersützt unser neues Trainergespann!

:yb_fans:


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Mai 2012, 13:56 
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Spiel 1 für YB nach der Entlassung von Gross

Der FC Zürich in Bern mit mässiger Bilanz

Spiel 1 nach der Entlassung von Coach Christian Gross: Würde YB heute Abend (19 Uhr 45) im Super-League-Duell auch noch gegen den FC Zürich verlieren, dann geriete sogar der Europacup-Platz in Gefahr. Der FCZ würde den Rückstand mit dem zweiten Auswärtssieg im Stade de Suisse auf zwei Punkte verkürzen.

(si) Für die Young Boys und für den FC Zürich geht es heute Abend (19 Uhr 45) im einzigen Spiel der 32. Runde der Super League um mehr als den goldenen «Blumentopf». Unter Druck stehen vor allem die Young Boys. Nach der Entlassung von Christian Gross werden die Berner erstmals vom Duo Erminio Piserchia und Thomas Häberli betreut.

Derweil der FCZ ein spielfreies Wochenende genoss, gingen in Bern nach dem 1:2 bei Servette die Wogen hoch. Die Art, wie die überraschende Auswärtsniederlage gegen Servette zu Stande kam, führte zur Entlassung von Cheftrainer Christian Gross, dessen Assistenten Laurent Hagist und Goalietrainer Pascal Zuberbühler.

Würde YB auch noch gegen den FC Zürich verlieren, dann geriete sogar der Europacup-Platz in Gefahr. Der FCZ würde den Rückstand mit dem zweiten Auswärtssieg im Stade de Suisse auf zwei Punkte verkürzen. Das erklärte Ziel bleibt Rang 4 und damit die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation.

«Wir haben die einmalige Chance, diese verkorkste Saison noch zu retten. Ich hoffe, dass das auch wirklich jeder gemerkt hat», sagte Manager Fredy Bickel in einem Interview des «SonntagsBlick».

Die Young Boys eroberten aus den letzten beiden Heimspielen gegen Lausanne (1:3) und die Grasshoppers (2:2) nur gerade einen Punkt. Von den letzten neun Super-League-Auftritten gewannen die Berner nur gerade gegen Thun, wobei das 4:0 allzu hoch ausfiel. Der FCZ hat in Bern nur eines der letzten neun Auswärtsspiele siegreich gestalten können: Jenes in der Hinrunde dieser Saison Ende August beim 3:2.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 97656.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Mai 2012, 15:51 
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01.05.2012

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Zurück bleiben Leere – und zwei Bewährte

Nach Gross und vor dem Heimspiel gegen Zürich (Heute 19.45) übernimmt bei YB ein bekanntes Duo. Erminio Piserchia greift schon zum fünften Mal ein, und auch Thomas Häberli kennt das Interimscoaching.

Der Trainer ist weg, die betretenen Gesichter sind geblieben. Kaum 90 Minuten, nachdem Christian Gross seinen Abschied bei YB persönlich kommentiert hat, treten am Montagabend die Mitverantwortlichen für die Freistellung des erhofften Titeltrainers vor die Presse. Müde blickt die operative Leitung der Young Boys in die Runde, dunkle Ringe unter den Augen zeugen von den Sitzungen, die übers Wochenende bis lange in die Nacht angedauert haben dürften. «Das ist eine Niederlage für uns, es ist eine Niederlage für den Verein», sagt CEO Ilja Kaenzig. «Wir sind enttäuscht, die angestrebten Ziele nicht erreicht zu haben und dass wir den Punkt, an dem wir jetzt angelangt sind, nicht vermeiden konnten.»

Es herrsche nun eine gewisse Leere, gibt Kaenzig zu. Es gibt aber Vorwürfe, die sich der Geschäftsführer nicht gefallen lassen will: «Wir sind sicher schwer enttäuscht, aber ich lehne es ab, mich schuldig zu fühlen.» Eine Trennung vom Trainer sei eine Abwägung von Risiken, meint Kaenzig und bekräftigt Hansruedi Hasler, Technischer Direktor. «Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber nun ist auch das noch passiert», sagt Hasler weiter.

Parallelen zu 2011

Schnell leiten die beiden dann über zur Zukunft, sie sprechen davon, die Saison «positiv beenden» zu wollen. Die Hoffnung auf einen versöhnlichen YB-Saisonschluss ruht auf bekannten Schultern. Erminio Piserchia ergreift das Wort. Der 48-jährige Baselbieter ist so etwas wie der YB-Berufsfeuerwehrmann. 2003 stiess er als Assistent vom damaligen Coach Hanspeter Zaugg zu den Young Boys, seither hat er die erste Mannschaft bereits viermal interimistisch betreut: Er übernahm nach Zaugg und auch nach der schwierigen Ära Gernot Rohr, beerbte Martin Andermatt und füllte die Lücke zwischen Vladimir Petkovic und Gross.

Piserchia, seit letztem Sommer Nachwuchschef, freut sich auch auf die fünfte Herausforderung: «Beim Anruf sagte ich sofort zu.» Piserchia wirkt aufgeregt, schwitzt leicht, Begeisterung ist auszumachen. Doch er scheint genügend Routine zu haben, um zu wissen, dass das Informationsbedürfnis in diesem Moment vor allem mit Floskeln gestillt wird. Er spricht vom heutigen Gegner Zürich, der nicht unterschätzt werden dürfe, vom Vorteil des Heimspiels, vom Eindruck, den er sich im ersten Training vom Team verschaffen will.

Fast genau vor einem Jahr, als Petkovic bei YB entlassen wurde, übernahm Piserchia die Mannschaft ebenfalls, als sie auf dem dritten Platz lag, und auch damals wurde als Ziel das Erreichen der europäischen Startplätze gesetzt. Zusammen mit Thomas Häberli, der ihn als Assistent auch dieses Jahr unterstützen wird, erreichte Piserchia in vier Partien zwei Siege und zwei Unentschieden, und in Spiel 1 nach Petkovic traf YB ebenfalls auf einen Zürcher Verein – der Vergleich mit GC endete 2:2.

Schneiter bis Ende Saison

Das Geschehen verfolgt auch Heinz Schneiter aufmerksam. Der YB-Teamcoach diskutiert abseits der Aufnahmegeräte sehr engagiert und intensiv – und er gibt am Rande der turbulenten Tage noch seine persönliche Zukunft bekannt. Bis Saisonende will er weiterhin auf der Bank Platz nehmen, dann ist für ihn Schluss, «auch im Verwaltungsrat werde ich nicht mehr sitzen», sagt er überzeugt. Wer von den YB-Akteuren heute gegen den FCZ wo sitzt und steht, liessen Piserchia und Häberli am Montag offen. Die Wahl ist sicher keine einfache, 25 gesunde, einsatzbereite Spieler brennen auf einen Einsatz. Akteure wie Mario Raimondi, Freddy Mveng oder Nassim Ben Khalifa werden nach der Entlassung von Gross versuchen, sich zumindest wieder für das engere Kader aufzudrängen.

Die beiden Interimstrainer, denen für ein definitives Engagement die nötigen Diplome fehlen würden, bleiben dabei: Ändern lässt sich in dieser kurzen Zeit wenig. «Ratschläge sind Totschläge», meint Häberli, der einstige Spitzenstürmer, schmunzelnd. Der Luzerner, der bei YB die U-18 und in seiner Freizeit das 2.-Liga-Team von Perlen-Buchrain trainiert, bleibt pragmatisch: «In den fünf Spielen müssen wir versuchen, die Mannschaft dort zu halten, wo sie ist.» Die heutige Partie ist dafür wegweisend: Verliert YB gegen den FCZ, haben auch die Zürcher noch Ansprüche auf Rang 3. Doch in den Europacup wollen die Young Boys unbedingt – das fordert Kaenzig, das bestätigt Hasler, das wissen Piserchia und Häberli.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18235703

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Mai 2012, 16:20 
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yb - fc zürich 2:0

farni, bobadilla


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Mai 2012, 21:58 
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gratulation zum sieg!

sehr gute mannschaftsleistung nach den turbulenten tagen. erste halbzeit war sogar sehr gut. in den zweiten 45. minuten liess wohl bei einigen akteuren ein wenig die kraft nach. unter gross hätte man kurz vor schluss wohl noch den ausgleich kassiert.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Mai 2012, 09:13 
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02.05.2012

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Bobadilla schiesst YB zum Sieg über Zürich

Die Young Boys bezwingen den FC Zürich mit 1:0, obwohl ihnen ein regulärer Treffer aberkannt wurde.

Mit Interimscoach Erminio Piserchia an der Seitenlinie zeigte YB einen zwiespältigen Auftritt. Die Gastgeber hatten das Geschehen eine Halbzeit lang im Griff, obwohl der neue Staff im Vergleich zum desolaten Auftritt am Wochenende bei Servette kaum personelle Änderungen vorgenommen hatte. Doch nach dem Seitenwechsel zitterten sich die Berner mehr schlecht als recht zum Erfolg.

Nach einem fälschlicherweise wegen Abseits aberkannten Treffer von Emmanuel Mayuka (18.) und einer starken Parade von FCZ-Goalie Johnny Leoni gegen den Stürmer aus Sambia (39.) fiel der längst überfällige Berner Führungstreffer drei Minuten vor der Pause. Raul Bobadilla narrte mit einer Körpertäuschung die gesamte FCZ-Abwehr und erzielte sein sechstes Saisontor.

Der FC Zürich legte seine Statistenrolle nach dem Seitenwechsel ab. Die Gäste erspielten sich durch die beiden Tunesier Yassine Chikhaoui und Amine Chermiti diverse Torchancen. Die beste vergab Chermiti eine knappe Viertelstunde vor Schluss. In der Nachspielzeit kam auch noch Josip Drmic aus guter Position zum Abschluss.

Der Ausgleich wäre zumindest nicht unverdient gewesen. Weil er aber nicht fiel, sind die Zürcher Chancen auf einen Platz in der Europa League wieder deutlich gesunken. Die Young Boys haben nun acht Punkte Vorsprung auf den FCZ und sind dem europäischen Geschäft einen wichtigen Schritt näher gekommen.

Young Boys - FC Zürich 1:0 (1:0)
Stade de Suisse, 17'236 Zuschauer. - SR Carrel. - Tor: 43. Bobadilla (Simpson) 1:0.

Young Boys: Wölfli; Gonzalez, Nef, Verskovac, Spycher; Silberbauer; Mayuka, Costanzo (81. Doubai), Fanerud, Simpson (62. Nuzzolo); Bobadilla (90. Vitkieviez).

FC Zürich: Leoni; Sutter, Béda, Jorge Teixeira, Magnin (75. Drmic); Schönbächler (64. Pedro Henrique), Buff, Zouaghi (84. Kajevic), Glarner; Chikhaoui, Chermiti.

Bemerkungen: Young Boys ohne Degen (krank), Ben Khalifa, Mveng, Ojala und Raimondi (alle nicht im Aufgebot). Zürich ohne Aegerter, Benito, Philippe Koch, Nikci, Ramazotti (alle verletzt). 18. Tor von Mayuka wegen angeblicher Abseitsposition aberkannt. Verwarnungen: 24. Schönbächler (Unsportlichkeit). 28. Bobadilla (Foul).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ve ... y/27779520

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Mai 2012, 09:15 
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02.05.2012

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YB siegt wieder

Der Befreiungsschlag ist YB nur resultatmässig geglückt. Die Berner bauten gegen den FCZ nach ordentlichem Beginn stark ab. Am Schluss mussten sie froh sein, den 1:0-Sieg über die Zeit gerettet zu haben.

Kollektives Aufatmen in Bern nach dem vorzeitigen Abgang von Christian Gross. In Online-Foren frohlockten die YB-Fans, dass der ungeliebte Trainer am Sonntag seinen Job hatte abgeben müssen. Gestern pilgerten etliche Berner ins Wankdorf, die aus Protest oder Frust schon eine ganze Weile keinen Fuss mehr ins Stadion gesetzt hatten.

Im Sektor D hängte ein Transparent mit dem vielsagenden Satz «Es YB-Härz bewürkt meh aus e Grosse Lohn». Hauptthema vor dem Match: Wer wird neuer YB-Trainer? Murat Yakin? Joel Magnin? Hanspeter Latour? Andy Egli? Ein jüngerer Deutscher? Diese Frage dürfte in der Hauptstadt noch einen Moment lang die Gemüter bewegen – es sei denn, die YB-Führung weicht von ihrer Ankündigung ab und präsentiert schon in den nächsten Tagen den Trainer der nächsten Saison.

Degen nicht im Aufgebot

Für die Übergangszeit haben bei den Bernern zwei Männer die Coaching-Rolle übernommen, die für Klubtreue und Loyalität stehen: Nachwuchschef Erminio Piserchia und U-18-Trainer Thomas Häberli. Das Duo nahm für den Match eins wie angekündigt nur wenige Veränderungen vor. In der Verteidigung verlor Zverotic seinen Platz an González. Im Mittelfeld mussten Vitkieviez und Degen ihre Plätze räumen. Letzterer war gar nicht erst im Aufgebot. Das sei keine Strafmassnahme, versicherte Piserchia nach der Partie. Er verwies auf das 25-köpfige Kader, dem sehr viele gute Fussballer angehörten.

Mehr Schatten als Licht

Die Trennung von Gross mag die Volksseele beruhigt haben: Auf die Leistung der Mannschaft hingegen hatte sie nur wenig Einfluss. Den Platzherren gelang eine ordentliche erste Halbzeit, in der sie mehrere Male gefährlich vor dem Zürcher Tor auftauchten und ihnen auch der einzige Treffer gelang. Als die Pause vorüber war, gerieten sie ins alte Fahrwasser. Sie verloren viele Zweikämpfe und die Ordnung, suchten im Spiel nach vorne lieber den komplizierten als den einfachen Weg und bekamen schlottrige Knie.

Und wo blieben die Führungsspieler? Farnerud, der im ersten Halbjahr im YB-Dress so stark gespielt hatte, tauchte völlig unter. Silberbauer war ein Komplettausfall, der seine auffälligste Szene hatte, als er sich unmittelbar nach dem Schlusspfiff mit Beda in die Haare geriet. Mayuka vergab in der ersten Halbzeit einmal aus fünf Meter eine erstklassige Chance; ansonsten blieb er unsichtbar. Simpson, der auf der linken Aussenbahn Degen ersetzte, blieb mit seinen Dribblings immer wieder hängen. Einmal aber liess er seine Klasse aufblitzen: In der 42. Minute spielte er von der Seitenlinie einen Direktpass auf Bobadilla, der sich mit einer Finte Platz verschaffte und Leoni im Zürcher Tor keine Abwehrchance liess.

Trainerwechsel nicht für alle eine Befreiung

Der zum Eigensinn neigende Argentinier hinterliess zusammen mit Costanzo noch den besten Eindruck bei den Platzherren. Bei Costanzo war spürbar, dass er sich im zentralen Mittelfeld wohler fühlt als auf der linken Seite. Dem Ostschweizer war bewusst, dass er und seine Kollegen mit Fortdauer der Begegnung immer schwächer geworden waren. «Die Phase der Verunsicherung kann man nicht von einem auf den anderen Tag abschütteln», sagte YBs Nummer 10. Es sei «enorm wichtig» gewesen für die Psyche, wieder einmal zu gewinnen.

Christoph Spycher sprach von einer riesigen Erleichterung. Der Trainerwechsel ist laut Spycher nicht für alle eine Befreiung gewesen. Es gebe auch solche, die schockiert gewesen seien, dass Gross habe gehen müssen.

Den Fans war es egal: Sie sangen schon vor Matchende vergnügt «Chrigu Gross isch nüme da, jetzt muess nume no dr Oertig ga». So viel zur Stimmungslage rund um den BSC YB im Mai 2012.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/23958268

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Mai 2012, 09:16 
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02.05.2012

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Und jetzt siegt YB wieder

Im ersten Spiel nach der Freistellung von Trainer Christian Gross siegte YB gegen Zürich 1:0. Torjäger Raúl Bobadilla erzielte das Siegtor für die verbesserten Berner.

Diese Super-League-Saison ist zweifellos ziemlich verrückt. Und so standen sich gestern beim Duell YB versus FCZ zwei Trainerduos gegenüber, die bloss interimistisch tätig sind. Erminio Piserchia und Thomas Häberli, bei den Young Boys seit vorgestern im Amt, bezwangen dabei am Dienstagabend Urs Meier und Harald Gämperle, die den glücklosen Urs Fischer schon vor ein paar Wochen ersetzt hatten, 1:0. «Es ist schön für den Verein, sind wir erfolgreich gestartet», sagte YB-Assistent Häberli, während sein Chef Piserchia meinte: «Das war ein wertvoller Sieg für uns. Ich bin froh, ist den Spielern heute eine Reaktion gelungen.»

Die starke YB-Startphase

YB hatte die erste Veranstaltung nach der Herrschaft von Trainer Christian Gross tatsächlich befreit und schwungvoll begonnen: Nach einer Viertelstunde waren bereits vier ernsthafte YB-Torschüsse notiert; nach 18 Minuten erzielte Emmanuel Mayuka einen Treffer, der (fälschlicherweise) wegen Abseits aberkannt wurde; nach der ersten Halbzeit lautete das Eckballverhältnis 9:1; und kurz vor der Pause wurden die Berner für ihre Bemühungen doch noch belohnt. Josh Simpson bediente Torjäger Raúl Bobadilla, der mit feiner Einzelleistung und kühlem Abschluss das verdiente 1:0 erzielte.

Ausgerechnet Simpson also glänzte als Vorbereiter. Der Kanadier, erst in der Winterpause nach Bern gewechselt, hatte vielleicht am stärksten unter dem strengen Christian Gross gelitten. Der Trainer hatte Simpson intern mehrmals scharf kritisiert. Auch Simpsons Selbstvertrauen war in den Keller gesunken, er war einer der zahlreichen YB-Akteure, die sich in den letzten Wochen kaum noch etwas zugetraut hatten. Gestern wirkte Simpson wie die Teamkollegen in der Startphase wie ausgewechselt und äusserst lebendig. Aber je länger das Spiel dauerte, desto stärker baute YB ab.

Diesmal kein spätes Gegentor

Und so entwickelte sich die zweite Halbzeit zur echten Zitterpartie für die Young Boys. Die Verunsicherung schlich von Minute zu Minute stärker zurück ins Spiel der Berner, nach bloss einem Sieg aus den letzten neun Begegnungen fehlten verständlicherweise Souveränität und Stabilität. Und so dominierte Zürich nach dem Seitenwechsel das Geschehen, aber die Gäste liessen Klasse, Überzeugung und Durchschlagskraft vermissen. Die beste Chance vergab Stürmer Amine Chermiti, der 10 Minuten vor Spielende aus wenigen Metern an YB-Goalie Marco Wölfli scheiterte.

Der überragende FCZ-Individualist Yassine Chikhaoui ist nach sehr langer Verletzungspause auf dem sehr langen Weg zurück zur Bestform – und deutete seine Begabung in einigen Szenen an. Und vielleicht ist das Glück nach dem Trainerwechsel zu YB zurückgekehrt. Denn diesmal kassierten sie nicht, wie mehrmals in dieser Saison, in den finalen Minuten noch ein Gegentor. Mit der letzten Aktion der Partie, in der 94.Minute, traf der eingewechselte Zürcher Josip Drmic den Ball aus bester Position nicht wunschgemäss.

Mit dem gestrigen Heimsieg haben die Young Boys einen Konkurrenten im Kampf um die Europa-League-Qualifikation wohl entscheidend distanziert. Nach dem FCZ ist vor dem FCL – bei einem Heimsieg gegen Luzern am Samstag würde der YB-Rückstand auf Rang 2 bloss noch einen Punkt betragen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17176873

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