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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Mai 2009, 08:35 
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BSC Young Boys - FC Luzern

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Stadion Wankdorf
Sonntag, 24. Mai 2009
Zeit: 16.15 Uhr

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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Mai 2009, 11:24 
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Vorschau auf YB - Luzern

Nach dem für YB unglücklich verlaufenen Cupfinal gegen den FC Sion (2:3) steht für die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic am Sonntag das letzte Heimspiel der Meisterschaft auf dem Programm. Am Donnerstag und Freitag wurde nicht trainiert, den Spielern wurde eine kleine Pause zugestanden.

BSC Young Boys - FC Luzern, Sonntag, 24. Mai 2009, 16:15 Uhr, STADE DE SUISSE Wankdorf Bern.

Die Situation vor dem Spiel gegen Luzern:

Verletzte Spieler:
Thierry Doubaï (rekonvaleszent). Der Einsatz der Spieler Mario Raimondi, Carlos Varela und Gilles Yapi (alle angeschlagen) ist fraglich.

Gesperrte Spieler:
David Degen (Sperre nach gelbroter Karte in Aarau).

Resultate in dieser Saison:
17. August 2008: Luzern – YB 0:3 (Tore: 5. Schneuwly, 46. Varela, 63. Zayatte).
16. November 2008: YB – Luzern 6:1 (Tore: 11. Varela, 33. Yapi, 51. Häberli, 58. Hochstrasser, 72. Frimpong 4:1, 88. Schneuwly, 91. Doumbia).
15. Februar 2009: Luzern – YB 2:3 (Tore: 11. Frimpong 1:0, 18. Paiva 2:0, 28. Hochstrasser 2:1, 79. Raimondi 2:2, 90. Doumbia 2:3).

Matchprogramm:
Das Matchprogramm YB - Luzern gibts wie immer zum herunterladen: MP YB - Luzern
http://www.mysds.ch/mp/mp.zip


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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Mai 2009, 14:34 
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heit dr luscht am sunntig itz z'wankdorf z'gah? ig weiss äs no nid. das spiel geit irgendwie so ziemlech a mir verbi.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Mai 2009, 16:36 
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Bin dabei.....logisch!

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 Beitrag Verfasst: Samstag 23. Mai 2009, 10:08 
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Berner Zeitung, 23.05.2009

Aufstehen nach dem Tiefschlag

Die Young Boys liegen nach der bitteren und schmerzhaften Niederlage im Cupfinal gegen Sion am Boden. Bereits morgen sind die Berner in der Meisterschaft im letzten Heimspiel der Saison gegen Luzern wieder gefordert.

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Einfach nur niedergeschlagen: YB-Stürmer Seydou Doumbia liegt nach der 2:3-Niederlage im Cupfinal gegen Sion fassungslos auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse.


Es gibt gerade nicht viele gute Nachrichten für Sympathisanten der Young Boys, aber es gibt sie, auch wenn opulentes Vorstellungsvermögen auf der Suche danach kein Nachteil ist. Mit ein bisschen Fantasie und geringen Kenntnissen in der Mathematik lässt sich ja immer noch eine Meisterrechnung erstellen (siehe Ausgabe vor einer Woche). Heute geht sie zum Beispiel so: YB schlägt am Sonntag Luzern 4:0, Bellinzona bezwingt Zürich 3:1, Basel spielt bei GC 1:1. Und am 36. Spieltag setzt sich YB in Basel 3:1 durch, während Zürich gegen GC 1:3 verliert. Zürich, Basel und YB hätten alle 73 Punkte – und die Young Boys (+39) das bessere Torverhältnis als Zürich (+38) und Basel (+32).

Selbstverständlich glauben selbst grösste Optimisten nicht (mehr) an einen Meistertitel für YB, vor allem nicht nach der bitteren Cupfinalniederlage am Mittwoch gegen Sion. Trainer Vladimir Petkovic sagt: «Wir versuchen, Luzern zu schlagen und auch in Basel zu gewinnen. Alles andere können wir nicht beeinflussen.» Und Sportchef Alain Baumann erklärt: «Es ist wichtig, dass wir im Heimspiel gegen Luzern eine gute Leistung zeigen. Und dann schauen wir, wie die Tabelle aussieht.»

Die Eigendynamik des Finals

Petkovic und Baumann, die YB-Fussballer und die Mitarbeiter des Vereins sind immer noch damit beschäftigt, den Tiefschlag gegen Sion zu verarbeiten. «Wenn man 2:0 führt, darf man einen Cupfinal niemals verlieren», sagt Baumann. Und Petkovic erklärt: «Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht.» Wie es ihrem Naturell entspricht, verzichten die sportlichen YB-Leiter aber auf scharfe Kritik in der Öffentlichkeit. «Wir regeln das intern. Natürlich werden wir den Spielern sagen, was uns nicht gefallen hat», sagt Baumann. Und Petkovic, der ehrgeizige Trainer, sagt: «Es bringt nichts, wenn ich in den Zeitungen Einzelkritik übe. Wir werden die Niederlage analysieren und hart weiterarbeiten.»

Nach zwei freien Tagen treffen sich Trainer und Spieler heute wieder, es gilt, das Heimspiel gegen Luzern vorzubereiten. Vor allem aber muss das Team moralisch aufgerichtet werden. «Diese Niederlage ist sehr hart», sagt Petkovic. «Wir haben Sion aufgebaut und uns selber geschlagen.» Auch der Coach musste irritiert zur Kenntnis nehmen, wie der Cupfinal eine Eigendynamik bekam und kaum zu kontrollieren war. Allerdings dürften auch Petkovic die mentalen Probleme seiner Akteure, das ungenügende Abwehrverhalten und der Zerfall nach dem Anschlusstor zum 1:2 aufgefallen sein. «Wir werden das besprechen. Aber wir können immer noch stolz auf diese Saison sein. Auch wenn das derzeit schwierig ist.»

So wie im letzten Jahr?

Als Vladimir Petkovic Mitte August 2008 als Nachfolger von Martin Andermatt präsentiert wurde, lag YB auf dem letzten Tabellenplatz – mit einem Punkt aus vier Partien. Wenige Stunden später bezwangen die Young Boys im Heimspiel Xamax 2:1. Zusammen mit diesem Spiel hat YB aus 30 Spielen 66 Punkte geholt und damit zwei mehr als Zürich und drei mehr als Basel. Auch deshalb sagt Sportchef Baumann: «Wir müssen aufpassen, dass wir jetzt in der grossen Enttäuschung nicht alles schlechtreden. Unsere Aussichten sind gut.» Die Altersstruktur im Team stimmt, im Sommer soll mit gezielten Transfers versucht werden, ein nationales Spitzenteam endlich in ein Siegerteam zu verwandeln und vor allem die mangelhafte Defensive zu stärken.

Die Nachwirkungen der Niederlage gegen Sion aber dürften noch länger zu spüren sein, YB hat Kredit verspielt. Beenden die Berner die Saison den realistischen Einschätzungen entsprechend (Sieg gegen Luzern, Niederlage in Basel), liest sich die Bilanz fast genau gleich wie vor zwölf Monaten: 70 Punkte aus 36 Spielen, aber Dritter und nicht Vizemeister. Und auch damals trauerte der Verein – nach der Niederlage in der «Finalissima» am letzten Spieltag in Basel.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 23. Mai 2009, 11:22 
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Zitat:
im Sommer soll mit gezielten Transfers versucht werden, ein nationales Spitzenteam endlich in ein Siegerteam zu verwandeln und vor allem die mangelhafte Defensive zu stärken.


Wenn ich das schon nur lese bekomme ich einen Lachanfall... :morelaugh: :morelaugh:
In welchem CL Team hat er wieder ein paar pfeifen entdeckt?

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. Mai 2009, 08:35 
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Berner Zeitung, 25.05.2009

Frustbewältigung mit Doumbia

Vier Tage nach der Niederlage im Cupfinal gegen Sion hat sich am Sonntag YB zusammengerauft und Luzern 5:2 besiegt.

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Saisontore 19 und 20: YB-Stürmer Seydou Doumbia. (Bild: Keystone)


Noch vor den Sommerferien beginnt für die Young Boys die Europaliga, der Nachfolgewettbewerb des Uefa-Cups. Daraus zu schliessen, die letzte Berner Fussballdienstreise der Saison führe am Wochenende nach Aserbaidschan, Island oder Kasachstan, wäre aber falsch. Im letzten Meisterschaftsspiel geht es am Freitag (20.15 Uhr) in Basel für YB vielmehr darum, eine solche Reise zu verhindern. Der Sieger der «Schatten-Finalissima» zwischen dem FCB und YB wird Zweiter und muss somit erst die dritte Runde der Europacup-Qualifikation bestreiten. Der Verlierer hat bereits im zweiten Durchgang einzusteigen. YB-Trainer Vladimir Petkovic sagt, zum Abschluss der Spielzeit gehe es um mehr als nur um das Prestige.

40-minütiger Protest

Die Young Boys werden im St.-Jakob-Park ohne Xavier Hochstrasser (gesperrt) und Mario Raimondi (Achillessehnen-Beschwerden) antreten, was dem Coach keine schlaflose Nacht bereiten dürfte. Auch die zweite YB-Garde geniesst Petkovics Vertrauen. Im gestrigen letzten Heimspiel der Saison gegen Luzern standen mit Wölfli, Ghezal, Schwegler, Hochstrasser und Regazzoni bloss fünf Spieler in der Startformation, die bereits im Endspiel gegen Sion begonnen hatten. Mit Youssouf «Maestro» Traoré präsentierten die Young Boys das nächste Talent aus der Elfenbeinküste. Der 18-jährige Mittelfeldspieler fiel keineswegs ab, stand aber im Schatten eines Landsmanns: Seydou Doumbia liess sich zwei Tore und zwei Assists gutschreiben. Doumbia führt vor den abschliessenden 90 Minuten mit 20 Treffern vor den meisterlichen FCZ-Stürmern Almen Abdi (18 Tore) und Eric Hassli (17).

YB tat sich gegen das harmlose Luzern lange Zeit schwer. Die vielen Umstellungen, der Cupkater und die Hitze dürften dazu geführt haben, dass die Gastgeber lange den Tritt nicht fanden. Kurz: Das Spiel YB - Luzern bot Sommerfussball und erinnerte bezüglich Spannung, Engagement und Stimmung in keiner Weise an den Cupfinal. Offiziell wurden 16 323 als Zuschauerzahl vermeldet – wie viele von den Fussballfreunden, die ein Ticket besassen, den Besuch in der Badeanstalt oder den Grillplausch dem Gang ins Stade de Suisse gestern vorzogen, ist jedoch nicht bekannt. Wahrscheinlich waren rund 11000 Menschen in der Arena. Zur überschaubaren Gangart des Geschehens passte, dass einige YB-Fans 40 Minuten ohne Gesang auskamen. Sie sahen sich dazu veranlasst, weil die Klubleitung die Pyros-Brandstifter des Cupfinals als «Idioten» bezeichnet hatte.

Schwungvolle Hälfte

Nach der Pause entwickelte sich die Partie aus Berner Sicht doch noch zu einer munteren Sache. Die je zweifachen Torschützen Doumbia und Alberto Regazzoni sorgten für Unterhaltung, Luzern vermochte nicht mehr zum Ausdruck zu bringen, dass es sich für die Innerschweizer um ein Spiel der letzten Chance handelte. Weil YB Luzern besiegte, sicherte sich Sion mit seinem Erfolg in Vaduz den Ligaerhalt – Bern ist für die Walliser ein gutes Pflaster. Demgegenüber wäre es YB vermutlich recht, würde Sions Präsident Christian Constantin mit Blick auf die Berner Schützenhilfe auf den Versand eines Dankeschönkärtchens verzichten.

Am Ende einer schwierigen Woche sorgten die YB-Spieler und ihre Betreuer für einen versöhnlichen Abschluss: Sie verabschiedeten sich vom Publikum mit einem Transparent und schlichter Botschaft: «Merci!»

Trainer Petkovic richtete einen Dank an seine Spieler («diese Leistung war nach der Enttäuschung vom Mittwoch nicht selbstverständlich») und gratulierte Zürich zum Titel. «Der FCZ hat Platz 1 verdient.» Anzunehmen ist, dass Petkovic im internen Kreis die mentalen Schwächen der Young Boys thematisieren wird. Am Dienstag wird jeder Spieler zum Bilanzgespräch mit Petkovic, Sportchef Alain Baumann und CEO Stefan Niedermaier erwartet – kurz vor Beginn der Europaliga.

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. Mai 2009, 08:36 
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Berner Zeitung, 25.05.2009

«Wir haben Charakter bewiesen»

YB-Goalie Marco Wölfli spricht über Meister Zürich, den 5:2-Sieg gegen Luzern, den verlorenen Cupfinal und seine Zukunft.

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Ist der FC Zürich ein verdienter Schweizer Meister?
Marco Wölfli: Ja, er war das konstanteste Team. Die Zürcher haben auch auf Rückschläge immer schnell und gut reagiert, so wie jetzt am Sonntag nach der Niederlage gegen Basel.

Trauern Sie manchmal den unnötigen Punktverlusten in der Meisterschaft nach?
Nein, das bringt nichts. Wir haben auch einige Spiele nach 0:2-Rückstand noch gewonnen, das war für den Gegner ärgerlich.

Im Cupfinal führte YB 2:0...
...müssen wir wirklich darüber reden? Nein, im Ernst: Ich verstehe immer noch nicht, wie wir das Spiel noch verlieren konnten. Das war unglaublich bitter: für den Verein, die Fans, die Spieler, Stadt und Kanton Bern.

Was haben Sie in den zwei Freitagen nach dem Cupfinal gemacht?
Ich habe versucht, mich zu erholen. Die Niederlage gegen Sion tat weh. Ich war mit der Freundin und der Familie zusammen, es war gemütlich. Aber vom Cupfinal wollte ich nichts mehr wissen, ich habe auch noch keine Bilder gesehen. Ich habe überhaupt keinen Bock, mir dieses Spiel nochmal anzuschauen.

Immerhin ist YB mit dem 5:2-Sieg gegen Luzern am Sonntag eine Reaktion gelungen.
Ja, das war wichtig. Wir hatten uns vor dem Spiel gesagt: Hey, das heute ist auch ein Charaktertest. Und ich denke, wir haben Charakter bewiesen und den Zuschauern noch einmal ein schönes Spiel geboten. Und jetzt haben wir für das letzte Spiel am Freitag in Basel noch ein Ziel.

Rang zwei zu erreichen?
Ja, genau, das muss jetzt unser Anspruch sein. Wir haben in dieser Saison in Basel schon gewonnen. Und wenn wir wieder siegen, dürfen wir als Zweiter im Europacup eine Runde später einsteigen als Basel. Das muss für uns Motivation genug sein.

Nehmen Sie im nächsten Jahr mit YB einen neuen Anlauf, endlich einen Titel zu holen?
Ich fühle mich wohl in Bern. Und ich habe bei YB einen Vertrag unterschrieben, der noch drei Jahre gültig ist.

Wobei Sie Ausstiegsklauseln besitzen, falls Sie ein Angebot aus dem Ausland erhalten. Gute Torhüter sind gefragt, Diego Benaglio ist gerade mit Wolfsburg Deutscher Meister geworden.
Ein grosses Ziel von mir ist es, mit der Schweiz an die WM 2010 zu fahren. Bei YB weiss ich, was ich habe, und es gefällt mir hier. Zudem haben wir hohe Ziele für nächste Saison. Aber im Fussball kann es schnell gehen, das ist mir bewusst. Und auch ich möchte irgendwann im Ausland spielen, das ist der Traum jedes Fussballers.

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. Mai 2009, 10:58 
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NZZ, 25.05.2009

YB schickt Luzern nach Schlussspurt in die Barrage

Luzern muss nach der 2:5-Niederlage bei den Young Boys in Bern in die Barrage, um den Ligaerhalt zu sichern.

Bis 20 Minuten vor Schluss durfte Luzern hoffen. Michel Renggli hatte zum 2:2 ausgeglichen. Doch im YB-Endspurt gingen die Innerschweizer unter. Zweimal Torschützen-Leader Seydou Doumbia und Alberto Regazzoni, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer, sorgten bei drückender Hitze für das letztlich verdiente und klare Verdikt. Luzern misst sich in der Barrage mit Lugano, dem Zweiten der Challenge League.
Das Spiel vor 16'323 Schaulustigen hatte lange Zeit - wohl auch wegen der schwülen Witerung - keine grosse Intensität. Frimpong glich Hochstrassers haltbaren Führungstreffer aus, Renggli konterte Regazzonis erneuten Berner Vorsprung. Doch als YB zusetzte, das Tempo verschärfte und Lücken in der wenig stabilen Luzerner Abwehr aufriss, waren YB-Tore nur eine Frage der Zeit. Seydou Doumbia markierte seine Saisontreffer Nummer 19 und 20 und nähert sich der Goalgetterkrone, die ein Jahr zuvor mit Hakan Yakin auch ein Young Boy erobert hatte.

Young Boys - Luzern 5:2 (1:1). - Stade de Suisse. - 16'323 Zuschauer. - SR Wermelinger. - Tore: 10. Hochstrasser 1:0. 13. Frimpong 1:1. 60. Regazzoni 2:1. 70. Renggli 2:2. 74. Doumbia 3:2. 82. Doumbia 4:2. 87. Regazzoni 5:2.
Young Boys: Wölfli; Ghezal, Baykal (77. Schneider), Affolter; Christian Schwegler, Hochstrasser, Pereyra (63. Portillo), Bastians; Traoré (59. Schneuwly); Doumbia, Regazzoni.
Luzern: Zibung; Lukmon, Roland Schwegler, Veskovac, Claudio Lustenberger; Gajic; Frimpong, Zverotic (68. Renggli), Scarione (68. Chiumiento), Ferreira; Paiva.
Bemerkungen: YB ohne Degen (gesperrt), Doubai, Raimondi, Yapi und Varela (alle verletzt). Luzern ohne Seoane (gesperrt), Wiss, Lambert und Tchouga (alle verletzt). Verwarnungen: 33. Zverotic (Foul), 84. Paiva (Unsportlichkeit/im nächsten Spiel gesperrt), 89. Lukmon (Foul/im nächsten Spiel gesperrt), 89. Hochstrasser (im nächsten Spiel gesperrt) und Ferreira (beide Unsportlichkeit).

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. Mai 2009, 13:47 
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Kantersieg im letzten Heimspiel der Saison

Das letzte Heimspiel der Saison stand auch im Zeichen der Verarbeitung der Cupfinalniederlage. YB agierte in einem etwas modifizierten System. In der Abwehr weiterhin mit einer Dreierkette, davor ein 5er Mittelfeld (mit dem jungen Traore in der Startelf) und zwei Stürmer.

Nach zehn Minuten ging YB in Führung. Hochstrasser schloss eine Kombination über Regazzoni und Doumbia mit einem satten Schuss aus 20 Metern ab (10.). Doch praktisch im Gegenzug gelang Frimpong aus dem Getümmel heraus via Innenpfosten der Ausgleichstreffer (13.). In der Folge verlief das Geschehen ausgeglichen, wobei die Gäste mit ihren Angreifern Frimpong und Paiva mehrmals gefährlich vor dem YB-Tor austauchten. Bis zur Pause war ein Weitschuss von Gajic aber die beste Chance der Luzerner (33.). YB kombinierte gefällig, vermochte sich aber zu selten bis in der Strafraum durchzuspielen.

Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel. Der auffällig agierende Traore besass zwei gute Gelegenheiten, YB wieder in Führung zu bringen (47./55.). Die Berner agierten nun immer offensiver und Trainer Petkovic stellte sein System auf drei Stürmer um. Die zahlte sich nach einer Stunde aus: Regazzoni erzielte im zweiten Anlauf den Führungstreffer (60.).

Schwegler, Ghezal und Schneuwly verpassten in den folgenden Minuten das dritte YB-Tor nur knapp. Und dann schlug es auf der anderen Seite ein: Rengglis harter Schuss flog zum 2:2 ins Netz (70.). Es war die erste Chance der Gäste in der zweiten Halbzeit. Nur vier Minuten später lagen die Young Boys aber wieder vorne: Schneuwly legte nach einem Schwegler-Einwurf mit dem Kopf für Doumbia auf, dieser verwertete eiskalt (74.).

Dass es zum Schluss gar noch ein Kantersieg für YB wurde, war Doumbia und Regazzoni zu verdanken. Die beiden Stürmer erzielten in der Schlussphase ihren jeweils zweiten persönlichen Treffer. Doumbia köpfte eine Massflanke von Bastians zum 4:2 ein (82.), Regazzoni setzte sich im Fünfmeteraum durch und vollendete zum 5:2 (87.).

Mit diesem deutlichen Sieg im letzten Heimspiel der Saison, wahren sich die Young Boys die Chance auf den zweiten Rang in der Schlussrangliste.

Stadion: STADE DE SUISSE Wankdorf Bern
Zuschauer: 16'323
Schiedsrichter: Wermelinger

Tore:
10. Hochstrasser (Rechts.; Doumbia) 1:0.
13. Frimpong 1:1.
60. Regazzoni (Linksschuss; Doumbia) 2:1.
70. Renggli 2:2.
74. Doumbia (Rechtsschuss; Schneuwly) 3:2.
82. Doumbia (Kopfball; Bastians) 4:2.
87. Regazzoni (Rechtsschuss; Hochstr.) 5:2

Auswechslungen:
58. Schneuwly für Traore.
63. Portillo für Pereyra.
68. Chiumiento für Scarione.
68. Renggli für Zverotic.
77. Schneider für Baykal.


Ersatz:
YB: Collaviti, Battista, Häberli, Ukoh.
Luzern: König, Diarra, Kukeli, Pacar.

Bemerkungen:
YB ohne Yapi, Raimondi, Varela (verletzt), Degen (gesperrt), Doubaï (rekonvaleszent). Luzern ohne Seoane (gesperrt), Lambert, Tchouga, Wiss (verletzt).

Verwarnungen:
34. Zverotic (Foul), 84. Paiva (Unsportlichkeit), 90. Luqmon (Foul), 90. Hochstrasser und Ferreira (beide Unsportlichkeit).


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