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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 02:00 
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YB geht auch in Stuttgart unter

Die Berner unterliegen in Stuttgart gleich mit 1:5.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... 839e104894

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 02:03 
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Zitat:
Rieder: «YB hat es in den ersten Minuten wirklich gut gemacht»

Fabian Rieder im Interview nach der Partie gegen YB.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... 35dda473c6

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 02:05 
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Zitat:
YB-Spieler trauern mit Elia Meschack

«Es liegt uns auf dem Herzen, war nicht leicht heute»

Horror-Nachricht für YB-Star Meschack Elia kurz vor dem Champions-League-Spiel gegen Stuttgart. Elia hat einen Anruf aus dem Kongo von seiner Familie erhalten. Sein Sohn ist tot. Er wurde nur vierjährig.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 05579.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 02:07 
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Zitat:
YB-Kumpel Camara stand Elia nach Todesnachricht bei

«Erst im Morgengrauen hat Meschack etwas Schlaf gefunden»

Keiner war näher dran bei Meschack Elia in dessen schwersten Stunden seines Lebens als Ali Camara. Der YB-Verteidiger schildert die gemeinsame Nacht nach der Todesnachricht.

Es gibt auch innerhalb der starken afrikanischen Fraktion von YB noch solche, die sich näherstehen als andere. Ganz nahe sind sich der Kongolese Meschack Elia (27) und der gleichaltrige Guineer Ali Camara.

Als Elia nach der Rückkehr vom Abschlusstraining in der Stuttgarter MHP-Arena ins Hotel Steigenberger Graf Zeppelin die Nachricht vom plötzlichen Tod seines Sohnes (†4) erhielt, war es vor allem Camara, der ihm zur Seite steht. «Es war schwierig», sagt der Teilzeit-Captain nach dem Abpfiff zu Blick.

«Gleichzeitig hatten wir im Herzen, in diesem Spiel die drei Punkte für Meschack zu holen. Leider ist uns das nicht gelungen. Aber so ist Fussball. Und der ist umso schwieriger, wenn man unter solchen Umständen spielen muss. Wenn man mit dem Tod eines Kindes eines der Mitspieler konfrontiert ist.» Es bleibe ihnen nur, Elia alle Kraft zu schicken, damit er wieder auf die Beine komme und es in seinem Leben weitergehe.

«Meschack ist stark»

Als Elia die eigentlich nicht zu glaubende Nachricht aus dem Kongo realisiert hatte, wollte er für sich sein. Ganz alleine war er dann doch nicht. Er ging aufs Zimmer, das er mit Camara teilte. «Es war schwierig. Sehr schwierig. Die Nacht war enorm lang, enorm lang! Ich habe versucht, für ihn da zu sein wie ein Freund, wie ein Bruder. Es ist schwierig, ich weiss. Aber Meschack wird versuchen, eines Tages darüber hinwegzukommen. Er ist ein starker Mensch. Deshalb bin ich sicher: Er wird den Blick wieder nach vorne richten.»

Es war eine dramatische Nacht, die Camara und Elia gemeinsam in diesem Zimmer im Steigenberger-Hotel verbracht haben. «Es war kompliziert. Richtig kompliziert.» Dazu muss man wissen, dass das Wort «compliqué» für frankophone Menschen eine etwas andere Bedeutung hat, als die deutsche Übersetzung «kompliziert» glauben lässt. Es bedeutet in einem solchen Kontext «enorm schwierig» oder «problembehaftet». Camara weiter: «Die Nacht war wie gesagt enorm lang. Meschack hat versucht, zu schlafen, als die Sonne allmählich wieder aufging. Es ging dann alles viel zu schnell. Aber so ist es, so ist das Leben.»

Die spirituelle Verbundenheit zu Gott wird Elia helfen

Elia ist tiefgläubig. Kein Interview, in welchem er nicht Gott für seine Tore und für seine Erfolge dankt. So sagte er vor dem Rückspiel in den Playoffs der Europa League bei Sporting Lissabon im Februar, nachdem YB zu Hause 1:3 verloren hatte: «Ich bin gläubig. Ich glaube an Gott. Also warum nicht? Alles ist möglich für den Gläubigen. Warum also nicht in Portugal gewinnen?» Camara ist überzeugt, dass Elia in den schweren Stunden diese spirituelle Verbundenheit zu Gott und Jesus helfen werde: «Sehr sogar! Wir haben noch am Dienstagabend darüber gesprochen. Sein Glaube wird ihm enorme Kraft verleihen. Dieser wird ihm helfen, wieder aufzustehen.»

Blick trifft rund fünfviertel Stunden nach dem Schlusspfiff auf Camara, in den Katakomben des Stuttgarter Stadions. Zu diesem Zeitpunkt habe er noch keinen Kontakt zu Elia gehabt. «Aber wenn wir ins Hotel zurückkehren, werde ich ihn anrufen, um herauszufinden, wie es ihm geht. Denn am Donnerstagmorgen nimmt er den Flieger in Richtung Kongo. Ich hoffe, da geht alles gut.» In seiner Heimat trifft er auf seine Familie, allen voran seine Partnerin Sandra, den anderen Zwilling und das junge Töchterchen.

Diese Sache ist für die YB-Spieler natürlich längst nicht ausgestanden. Das letzte Spiel des Jahres am Sonntag gegen Servette wird nochmals im Zeichen dieser unfassbaren Tragödie stehen. Es wird, um im Französischen zu bleiben, kompliziert werden. Sehr kompliziert.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 06165.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 02:09 
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60'000 waren auf seiner Seite

Fabian Rieder über das speziellste Spiel seines Lebens

Er schreibt bei Stuttgarts 5:1 gegen YB Geschichte, er leidet nach der Tragödie um Elias Sohn stark mit der YB-Familie mit, er grätscht seinen Jugendfreund um: Das war Fabian Rieders (22) extrem aufwühlender Champions-League-Abend.

Dann war es plötzlich da, dieses spezielle Spiel gegen seinen Herzensverein. Fabian Rieder (22) hat sich seit der Auslosung darauf gefreut, mit seinem neuen Klub, Stuttgart, YB zu empfangen. Und doch war an diesem Abend in der Champions League vieles anders, als ausgemalt. Die Tragödie um Meschack Elias verstorbenen Sohn (†4) nahm auch Rieder völlig mit. Von 2020 bis 2023 waren Rieder und Elia bei YB Teamkollegen.

In dieser Trauer gelingt es Rieder, auf dem Platz vor den 60'000 Fans alles zu geben. Alle sind auf seiner Seite. Auch die 3500 aus Bern. Sie jubeln, als Rieder vor Anpfiff vom Stadionspeaker ausgerufen wird. «Ich habe es gehört und das hat mich unglaublich berührt, ich kenne viele aus der Fanszene», wird er nachher sagen. Er rennt, grätscht, scheut sich vor keinem Zweikampf – und schafft beim 5:1-Sieg der Stuttgarter, was noch kein Schweizer geschafft hat: drei Torvorlagen in einem Spiel auf dem edlen Champions-League-Parkett.

«Meschack Elias Kinder waren oft in der Loge»

Nach seinem starken Auftritt besucht Rieder seine Freunde. Er nimmt sich viel Zeit – wohl erst recht unter diesen schwierigen Umständen. Dann erscheint er zum Interview. «Ich war in beiden Kabinen. Natürlich auch in der Berner. Es sind wirklich enge Freunde von mir, und ich sehe die jetzt auch nicht so oft. Daher ist es für mich sehr speziell, wenn man in der Champions League, im grössten Wettbewerb, gegen seine eigenen Jugendfreunde spielen kann. Ich glaube, das kann nicht jeder von sich behaupten.»

Er teilt mit, wie sehr ihn das tragische Schicksal seines ehemaligen Teamkollegen berührt: «Ich habe es am Vorabend erfahren. Meschack Elia ist ein Herzensmensch, ein unglaublich lieber Typ. Ich kenne auch die Kinder, habe sie oft in der Loge gesehen. Es ist unglaublich traurig. Meine Gedanken sind bei ihm.»

Rieders Stuttgarter Teamkollegen wussten um Bedeutung

Vieles vermischt sich an diesem Abend. Denn die Bedeutung, die für Rieder das Spiel gegen YB hat, bleibt natürlich weiterhin. Mitspieler und Torschütze Yannik Keitel (24) erzählt, wie es bei den Stuttgartern in aller Munde war. «Wir haben den Fabi die ganze Zeit vor dem Spiel immer wieder gepusht und gesagt: ‹Junge, heute ist dein Tag, heute haust du einen raus.› Der war auf jeden Fall sehr heiss auf das Spiel. Das hat man ihm auch angesehen, der war richtig heiss auch in den Zweikämpfen.» Dann drückt auch Keitel sein tiefes Mitgefühl für die YB-Familie aus.

Rieder geht nach seinen drei Vorlagen mit derart viel Enthusiasmus zu Werke, dass er sogar Lewin Blum umgrätscht und Gelb abholt (86.). «Das war nicht gewollt.» Rieder muss lachen. «Ich habe mich schon entschuldigt bei ihm. Wir sind gute Freunde, ich gehe nachher vielleicht noch zu ihm.» Und nochmals muss er herzhaft lachen. Bei der Frage, ob er sich erinnern könne, wann er das letzte Mal drei Vorlagen in einem Spiel gegeben hat? Rieder: «Nein, weil es noch nie passiert ist.» Breites Grinsen.

Eine Schweigeminute mit 60'000 Fans, Nahestehende auf dem Feld und der Tribüne, seine sportliche Glanzleistung und die tiefe Trauer – Fabian Rieders Begegnung mit seinem Herzensverein hätte emotionaler nicht sein können.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 07105.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Dezember 2024, 01:06 
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Stuttgart feiert ersten CL-Heimsieg seit 15 Jahren

Drei Tore binnen 13 Minuten: VfB zeigt erneut Comeback-Qualitäten

Stuttgart hat den ersten Königklassen-Sieg vor heimischem Publikum seit 15 Jahren gefeiert. Der VfB drehte beim 5:1 gegen Bern nach Wiederanpfiff auf und trotzte somit einem frühen Rückstand.

Gegen die noch punktlosen Young Boys wollte der VfB seinen ersten Heimsieg seit fast auf den Tag genau 15 Jahren feiern - am 9. Dezember 2009 hatten die Stuttgarter 3:1 gegen Unirea Urziceni (Rumänien) gewonnen. Dass dies aber auch gegen das als Tabellenschlusslicht in den Spieltag gegangene Bern kein Selbstläufer werden sollte, bekamen die Schwaben in der Anfangsphase direkt zu spüren.

YB stellte die Hoeneß-Elf, bei der im Vergleich zum 3:2-Comebacksieg gegen Union Berlin Rieder und Chabot Chase sowie Stergiou (beide Bank) ersetzten, mit hohem Pressing vor Probleme. Gelegentlich verteidigte Bern, das nach dem 1:3 beim FC Sion mit Athekame, Camara, Lakomy, Imeri und Itten anstelle von Blum, Lauper, Males, Niasse sowie Ganvoula (alle Bank) begonnen hatte, gar im Eins-gegen-eins über das ganze Feld. Die Belohnung für den mutigen Auftritt folgte prompt: Lakomy überwand Nübel per Distanzschuss (6.) - der Schlussmann sah bei dem Gegentor nicht gut aus.

Stuttgart steigert sich

Stuttgart agierte zunächst zu unentschlossen, steigerte sich dann aber nach rund einer Viertelstunde. Vor allem Demirovic kam immer wieder zu Abschlüssen. So verzog er unter anderem in der 22. Minute. Den Treffer schoss wenig später jedoch ein anderer: Stiller erzielte nach einem Doppelpass mit Vagnoman überlegt sein erstes Tor in der Champions League (25.). Das 1:1 war gleichzeitig der Halbzeitstand, weil die Hausherren, wie bei Karazors schwachem Steilpass (36.), im letzten Drittel zu ungenau spielten.

Lange hatte das Ergebnis nach Wiederanpfiff nicht mehr Bestand - dies lag auch am Linienrichter. Obwohl Rieder den Ball im Spiel gehalten hatte, hob dieser schon die Fahne, sodass die Berner nicht mehr weiterspielten. Rieder hingegen schon und bereitete so Millots Tor vor (53.) - das aus YB-Sicht unglückliche 1:2 war der Beginn von furiosen 13 Minuten. Denn der VfB spielte fortan sehr befreit auf und wirkte viel spielfreudiger als noch in den ersten 45 Minuten. Ein Beispiel: Das sehenswerte 3:1 von Führich. Er schlenzte den Ball nach einer flachen Freistoß-Variante rechts oben ins Eck (61.).

Rieder mit drei Vorlagen

Neben Führich drehte auch Millot im zweiten Durchgang enorm auf und hatte daher wenig überraschend seine Füße auch beim 4:1 im Spiel. Vagnoman nutzte die Flanke des Zehners (66.). Der Schlusspunkt war es aber noch nicht. Nachdem Demirovic erneut vergeben hatte (70.), setzte diesen Joker Keitel mit einem platzierten Distanzschuss (75.). Als Vorlagengeber trat wie schon beim zweiten und dritten VfB-Treffer Rieder in Erscheinung.

Durch das 5:1 hat der VfB weiterhin den 24. Platz, der für die Play-offs reicht, im Blick. Einen Zähler beträgt der Rückstand. Bern hingegen schied durch die sechste Niederlage im sechsten Spiel aus.

Weiter geht es für den VfB am Sonntag (15.30 Uhr) mit dem schwäbischen Duell in Heidenheim. In der Champions League geht es erst im neuen Jahr weiter: am 21. Januar (21 Uhr) in Bratislava. Die Young Boys treffen am Sonntag (14.15 Uhr) auf Servette Genf. In der Champions League gastieren sie als nächstes am 22. Januar (21 Uhr) bei Celtic Glasgow.

https://www.kicker.ch/stuttgart-gegen-y ... 70/analyse


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 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Dezember 2024, 01:09 
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Hoffnung aufs Achtelfinale Vagnoman führt Stuttgart zum Sieg gegen Bern

Angeführt vom starken Josha Vagnoman hat der VfB Stuttgart gegen die Young Boys Bern einen immens wichtigen Erfolg gefeiert. Die Hoffnung aufs Achtelfinale lebt nach dem 5:1 (1:1) vom Mittwochabend weiter. Vagnoman sammelte an seinem 24. Geburtstag einen Assist und traf dann auch noch selbst.
Von Jo Herold

Stuttgart rangiert zwar auf Rang 26 recht weit hinten in der Tabelle der reformierten Champions League. Der Abstand zu den Playoff-Plätzen beträgt aber nur einen Zähler. Nächster Gegner für die Schwaben ist am 21. Januar Slovan Bratislava, am letzten Ligaspieltag kommt dann Paris St. Germain nach Bad Cannstatt. Nach eigener Rechnung braucht der VfB aus den beiden Spielen noch mindestens einen Sieg.

"Es war sehr befreiend, wir haben ein gutes Spiel gezeigt. In der zweiten Halbzeit waren wir voll da und haben dem Gegner keine Luft gelassen", sagte der ehemalige Berner Fabian Rieder.

Früher Rückstand - Bern trifft zum 1:0

Die Gastgeber fanden schwer in die Partie. Bereits früh musste der VfB Stuttgart einem Rückstand hinterherlaufen. Nachdem Bern von Beginn an sehr aggressiv gepresst hatte, kam Łukasz Łakomy in der 6. Minute von der Strafraumgrenze aus frei zum Schuss.

Alexander Nübel im Kasten der Gastgeber sah den Ball extrem spät und zeigte keine Reaktion, als der Ball links von ihm im Tor einschlug. In einer rührenden Geste versammelten sich die Berner Spieler und hielten ein Trikot ihres Teamkollegen Meschack Elia hoch, der wenige Tage vor dem Spiel einen seiner Söhne verloren hat.

Nach kalter Dusche: Stuttgart stabilisiert sich

Nicht viel später gelang den Schwaben fast der Ausgleich: Nach sehenswertem Dribbling mit zwei Haken in Feldhasenmanier zog Emedin Demirović aus spitzestem Winkel ab, jagte den Ball aber ans Außennetz. Ähnlich in der 22. Minute: Der VfB setzte offensiv nach Ballverlust gut nach, Demirovic kam frei am Elfmeterpunkt zum Abschluss, geriet jedoch zu sehr in Rücklage.

Stuttgart verschaffte sich immer mehr Zugriff auf Ball und Gegner und schraubte seine Ballbesitzanteile nach oben. Mit Erfolg, denn in Stuttgart brandete in der 26. Minute Jubel auf: Der VfB probierte es mit Stiller durch die Mitte, der mit aufgerückte Vagnoman vervollständigte an seinem 24. Geburtstag den Doppelpass mit dem Spielmacher, der im halbrechten Strafraum aus sechs Metern mit gutem Auge rechts ins Tor traf.

Bis zum Pausenpfiff blieb der VfB die aktivere Mannschaft, die sich auch immer wieder gute Torchancen zu erarbeiten schien - doch ein ums andere Mal fehlte die Präzision für die finale Einschusschance.

VfB nach der Pause hellwach - VAR im Fokus

Stuttgart machte zu Beginn der zweiten 45 Minuten dort weiter, wo es vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte: Keine 30 Sekunden nach Wiederbeginn tauchte Demirovic erneut im Berner 16er auf, ließ seine Torchance jedoch ungenutzt.

Aber der VfB ließ nicht nach - und wurde erneut belohnt. Der Ex-Berner Rieder arbeitete sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch. Als Bern den Ball im Toraus wähnte, spielte der Stuttgarter weiter, gab den Ball scharf in die Mitte. Demirovic ließ den Pass durch, sodass Enzo Millot in der Mitte optimal zum Ball stand und zur Führung für die Hausherren einschoss (53.).

Vagnoman macht sich sein eigenes Geburtstagsgeschenk

In der Folge brauchte das Team der Unparteiischen um den georgischen Schiedsrichter Giorgi Kruashvili extrem lange, um den regulären Treffer anzuerkennen. Brisant war die Situation auch deswegen, weil der Schiedsrichterassistent den Ball im Aus gesehen und seine Fahne gehoben hatte. Wenig später legte Chris Führich, der zwar viel gearbeitet, aber bis dato recht glücklos agiert hatte, mit einem Schlenzer aus gut 20 Metern rechts oben in den Knick nach (61.).

Das Stuttgarter Neckarstadion stand wiederum Kopf, als keine sechs Minuten später Millot über links in die Tiefe stach und scharf nach innen passte. Dort war Vagnoman mitgelaufen, der seine konsequente Abwehrarbeit und sein mutiges Auftreten im Spiel nach vorn krönte und unhaltbar zum 4:1 vollstreckte.

YB war auseinandergefallen: Immer öfter taten sich große Räume auf, in die in der 76. Minute Yannik Keitel stieß: Das erneute Zuspiel von Rieder landete beim Defensivspieler, der aus fast 25 Metern flach abzog und Berns Keeper David von Ballmoos zum fünften Mal den Ball aus dem Tor holen ließ. Es war der erste Pflichtspieltreffer des 24-Jährigen für den VfB. Stuttgart feiert einen wichtigen Kantersieg gegen den Schweizer Meister.

https://www.sportschau.de/fussball/cham ... e-100.html


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 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Dezember 2024, 01:11 
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VfB dreht Spiel gegen Bern und darf hoffen

VfB Stuttgart - Young Boys Bern 5:1 | Champions League, 6. Spieltag

Der VfB Stuttgart hat eindrucksvoll seinen zweiten Erfolg in dieser Champions-League-Saison gefeiert. Mit einem Torfestival und dem ersten Königsklassen-Heimsieg seit fast genau 15 Jahren hat sich der Bundesligist im Rennen um die Playoffs zurückgemeldet. Die Schwaben besiegten den Schweizer Meister Young Boys Bern mit 5:1 (1:1) und erhöhten ihre Chancen aufs Weiterkommen vor den verbleibenden zwei Spieltagen der Königsklasse erheblich. Bern bleibt im laufenden Wettbewerb weiter ohne Punkt.

VfB dreht nach dem Rückstand auf

Keine sechs Minuten waren gespielt, als Lukasz Lakomy mit einem Schuss aus rund 20 Metern zur Führung für Bern traf. Alexander Nübel sah dabei nicht wirklich gut aus. Lakomys Jubel war emotional: Der Mittelfeldspieler hielt ein Trikot seines Teamkollegen Meschack Elia hoch, der Rest der Mannschaft versammelte sich neben und hinter ihm. Die Young Boys hatten vor der Partie mitgeteilt, dass ein Sohn des kongolesischen Stürmers überraschend nach kurzer Krankheit gestorben und Elia daraufhin noch vor dem Spiel wieder abgereist sei.

Die Stuttgarter übernahmen nach dem Rückstand zwar recht zügig das Kommando und verdienten sich den Ausgleich durch Angelo Stiller nach einem feinen Doppelpass mit Josha Vagnoman. In der ersten Halbzeit leisteten sich die Gastgeber bei aller Dominanz aber zu viele Ungenauigkeiten. Ein viel zu unpräzises Zuspiel von Atakan Karazor auf Chris Führich in sehr aussichtsreicher Position war exemplarisch dafür (36.).

Kurioser zweiter Stuttgarter Treffer

Auch in der zweiten Hälfte waren die Stuttgarter, bei denen Kapitän Atakan Karazor zur Pause in der Kabine geblieben war, klar spielbestimmend. Der Unterschied zur ersten Halbzeit: Sie agierten nun deutlich präziser und entschlossener. Das 2:1 fiel allerdings kurios. Nachdem Fabian Rieder über die rechte Seite in den Strafraum gelaufen war, hob der Linienrichter die Fahne. Die Berner hörten auf zu spielen, Enzo Millot traf per Flachschuss. Ein ausführlicher Videocheck ergab, dass der Ball zuvor offenbar doch nicht im Aus gewesen war - das Tor zählte.

In der Folge fielen die Gäste regelrecht auseinander. Führich traf mit einem sehenswerten Schlenzer in den rechten Winkel, Vagnoman nach einer Flanke von Millot. Der für Karazor eingewechselte Yannik Keitel erhöhte per Distanzschuss sogar noch auf 5:1.

Die Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Nübel - Vagnoman (77. Stenzel), Rouault (82. Stergiou), Chabot, Mittelstädt (77. Al-Dakhil) - Karazor (46. Keitel), Stiller - Rieder, Millot, Führich (77. Malanga) - Demirovic
Trainer: Sebastian Hoeneß

Young Boys Bern: Von Ballmoos - Athekame, Camara (70. P. Pfeiffer), Benito, Hadjam (70. Blum) - Virginius (76. Colley), Ugrinic, Lakomy, Monteiro - Itten (62. Ganvoula), Imeri (62. Males)
Trainer: Joel Magnin

Schiedsrichter: Giorgi Kruashvili (Georgien)

https://www.zdf.de/sport/uefa-champions ... g-100.html


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 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Dezember 2024, 01:14 
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Kantersieg im Flutlicht von Cannstatt

Es ist der erste Heimsieg in der UEFA Champions League seit 5.481 Tagen. Mit dem 5:1 gegen Young Boys Bern schafft der VfB Historisches – und wahrt die Chance auf ein Weiterkommen.

Der Spielverlauf:

Bern presste hoch, führte die Zweikämpfe entschlossen. Der VfB bekam sein Spiel zunächst nicht aufgezogen – und wurde kalt erwischt. Lukasz Lakomy zog aus 20 Metern ab und traf für die Schweizer Gäste zur frühen 1:0-Führung (6. Minute, siehe „Die Tore“). Die Antwort des VfB? Folgte prompt über Ermedin Demirovic, der trickreich in den Strafraum dribbelte, aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (9.). Die Jungs aus Cannstatt agierten zunehmend aktiver.

Und fanden ihre Struktur. Im Vergleich zum Bundesliga-Heimspiel am vergangenen Freitagabend gegen Union Berlin (3:2) hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Startelf auf zwei Positionen verändert. Jeff Chabot und Fabian Rieder, der einst in Bern zum Profi reifte, begannen – Anrie Chase und Leonidas Stergiou saßen zunächst auf der Bank. Gemeinsam drückte der VfB die Young Boys in die Defensive. Atakan Karazor näherte sich per Schuss von der Strafraumkante an (17.), Ermedin Demirovic vergab nach Vorlage von Anthony Rouault aus zehn Metern. Die weiß-roten Fans trieben das Team an, es war spürbar, dass der VfB den Rückstand schnell aufholen wollte.

Enger Raum? Kein Problem für Josha Vagnoman und Angelo Stiller

Das gelang. Josha Vagnoman und Angelo Stiller kombinierten sich in den Strafraum – und „Ange“ schloss trocken ab, 1:1 (26.). Ausgleich, wichtig in dieser Phase, nachdem Stuttgart etwas Anlauf brauchte, um in die Begegnung hereinzufinden. Der VfB blieb dran: Nach einem Eckball kam der Ball über Umwege bei Jeff Chabot an, der es aus der Drehung versuchte – doch Bern-Keeper David von Ballmoos parierte (35.). Young Boys versuchte, für Entlastung zu sorgen. Jeff Chabot und Anthony Rouault blieben bei den langen Bällen aufmerksam und gewannen ihre Laufduelle. Ein zweiter Treffer für den VfB blieb trotz einer Torschuss-Bilanz von 11:3 aus, mit einem 1:1-Remis ging es in die Halbzeit.

Chefcoach Sebastian Hoeneß wechselte. Yannik Keitel kam für Atakan Karazor in die Partie, Angelo Stiller übernahm die Kapitänsbinde von „Ata“. Danach wurde es kurios. Fabian Rieder umdribbelte Joel Monteiro und passte zu Enzo Millot, der zum 2:1 abschloss. Die Führung! Oder doch nicht? Schiedsrichter Giorgi Kruahvili überprüfte den Treffer, weil bei Fabian Rieders Dribbling der Ball womöglich im Aus gewesen sein soll. Zwei, drei Minuten später atmete das Stadion auf: Das Tor zählte, 2:1 (53.).

Vorlagen? Immer wieder von Fabian Rieder

Die Jungs aus Cannstatt spielten nun wie entfesselt – und sorgten mit einem Doppelschlag binnen sechs Minuten für die Vorentscheidung. Erneut war es Fabian Rieder, der vorlegte – und Chris Führich schlenzte den Ball wunderschön ins lange Eck (60.). Danach nutzte Geburtstagskind Josha Vagnoman einen überlegten Querpass von Enzo Millot, um auf 4:1 zu erhöhen (66.). Spiel endgültig gedreht, sehenswert kombiniert und vor dem Tor entschlossen agiert – in der zweiten Halbzeit machte der VfB ein klasse Spiel.

Die Fans feierten ihr Team – und die Jungs aus Cannstatt sorgten für den nächsten Torjubel. Mit seiner nunmehr dritten Vorlage bediente Fabian Rieder diesmal Yannik Keitel, der aus 22 Metern satt zum 5:1 traf (75.). Es war sein erster Pflichtspieltreffer überhaupt im Trikot mit dem roten Brustring. Stuttgart brachte den Kantersieg souverän und sicher über die Ziellinie.

Damit gewann der VfB nicht nur erstmals seit 5.481 Tagen wieder ein Heimspiel in der „Königsklasse“, sondern wahrte auch die Chancen auf ein Weiterkommen. Nach sechs Partien in der Ligaphase hat das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß nun sieben Zähler gesammelt.

Die Tore:

6. Minute: Alan Virginius kann sich im Strafraum drehen und legt auf Lukasz Lakomy ab – dessen halbhoher Schuss trifft ins rechte Eck. 0:1 aus VfB-Sicht.

26. Minute: Mit Wucht ziehen Angelo Stiller und Josha Vagnoman in den Strafraum, spielen Doppelpass – und „Ange“ schließt trocken ins kurze Eck ab. 1:1, Ausgleich.

53. Minute: Fabian Rieder umdribbelt an der Torauslinie seinen Gegenspieler Joel Monteiro, plötzlich hebt Linienrichter Zaza Pipia die Fahne, aber der Pfiff von Schiedsrichter Giorgi Kruahvili bleibt aus. Der VfB spielt weiter, Fabian Rieder passt zu Enzo Millot, der aus Nahdistanz einschiebt. Der Treffer wird geprüft – und zählt. 2:1, die Führung!

60. Minute: Ein gaaanz feiner Schlenzer von Chris Führich. Nach Vorlage von Fabian Rieder dreht er den Ball aus 18 Metern wundervoll ins lange Eck. 3:1 für den VfB!

66. Minute: Enzo Millot behält im Strafraum die Übersicht, legt einmal quer durch den Sechzehner zu Josha Vagnoman – und das Geburtstagskind hämmert den Ball aus fünf Metern in die Maschen. Stuttgart führt 4:1, klasse!

75. Minute: Weiter geht’s. Fabian Rieder bereitet sein drittes Tor vor – diesmal ist Yannik Keitel der Abnehmer, der aus 22 Metern flach und satt ins linke Eck trifft. 5:1!!!

Die Besonderheiten:

Trauer vor Anpfiff: Ein Sohn von Meschack Elia, Spieler bei Gegner BSC Young Boys, ist am Dienstagabend verstorben. Der VfB drückte seine aufrichtige Anteilnahme aus, das gesamte Stadion gedachte mit einer Schweigeminute.

Der 5:1-Erfolg gegen Young Boys Bern bedeutete den ersten Heimsieg des VfB in der UEFA Champions League seit 5.481 Tagen. Zuletzt gelang ein Erfolg vor heimischer Kulisse am 9. Dezember 2009 in der Gruppenphase gegen Unirea Urziceni (3:1).

Mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer hat Angelo Stiller sein insgesamt drittes Pflichtspieltor für den VfB erzielt. Zuvor traf er je einmal in der Bundesliga und im DFB-Pokal.

Glückwunsch zum ersten Pflichtspieltreffer im Trikot mit dem roten Brustring: Yannik Keitel ließ den VfB zum 5:1 jubeln – und durfte sich über sein „Premierentor“ freuen.

https://www.vfb.de/de/vfb/profis/saison ... ung-boys-/


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VfB Stuttgart gegen Young Boys Bern

„Auf dieses Spiel können wir sehr stolz sein“

Nach dem 5:1 des VfB Stuttgart in der Champions League gegen Young Boys Bern haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Der VfB Stuttgart feierte in der Champions League gegen Young Boys Bern ein Schützenfest. Das 5:1 gegen die Schweizer ist zugleich der erste Heimsieg für die Weiß-Roten in der Königsklasse seit dem 3:1 gegen Unirea Urziceni am 9. Dezember 2009. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es geht denkbar ungünstig los. Mit dem ersten Torschuss des Gegners geraten wir in Rückstand. Dann machen wir nach einer schönen Aktion das 1:1, was sehr wichtig war. Der Knotenlöser kam mit dem 2:1 – damit haben wir das Spiel auf unsere Seite gezogen. Es ist schön, dass wir fünf verschiedene Torschützen hatten. Auf das Spiel können wir sehr stolz sein.“

YB-Coach Joel Magnin: „Es war ein emotionales Spiel für uns. Die Thematik rund um unseren Spieler Meschack Elia hat uns in der Vorbereitung begleitet. Wir sind aber gut reingekommen. Die Mannschaft hat den Zug zum Tor gesucht und ihn früh gefunden. Es war eine gute erste Halbzeit von uns, aber wir haben unter der intensiven Spielweise des VfB gelitten. Das zweite Tor war sehr verwirrend, weil wir mit dem Spielen aufgehört haben, als der Linienrichter die Fahne hob. Aber am Ende entscheidet der Schiedsrichter und die Situation war die Schlüsselszene des Spiels.“

VfB-Torschütze Angelo Stiller: „Dieser Abend hat richtig gutgetan. Wir wussten, dass wir das Spiel gewinnen müssen – und starten dann leider denkbar ungünstig in die Partie. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten, um nicht zu oft einen Rückstand aufholen zu müssen. Anschließend haben wir eine starke Reaktion gezeigt und sind einmal mehr zurückgekommen. Das spricht für uns und unseren Willen. Bei meinem Tor ging das Zusammenspiel mit Josha Vagnoman sehr schnell: Als ich den Ball wieder am Fuß hatte, habe ich einfach versucht, ihn möglichst platziert aufs Tor zu bekommen. Von einem Tor in der Champions League träumt natürlich jeder Fußballer, das ist definitiv etwas Besonderes für mich. Insgesamt war der Sieg sehr wichtig für uns. Wir haben heute die Chance auf ein Weiterkommen gewahrt und können nun voller Energie in die zwei Partien im Januar in Bratislava und gegen Paris gehen.“

VfB-Profi Fabian Rieder: „Es war ein sehr besonderes und natürlich auch spezielles Spiel für mich, weil ich zahlreiche Freunde in Bern habe und dort viele Jahre gelebt habe. Aber das musste ich in den 90 Minuten ausblenden. Ich freue mich sehr über den Sieg, das war für uns ein ganz wichtiger Erfolg. Wir hatten in den ersten zehn Minuten des Spiels ein paar Probleme und kamen nicht so gut in die Partie, wie wir uns das vorgenommen hatten. Anschließend haben wir einmal mehr eine tolle Reaktion gezeigt. Der Ausgleich vor der Pause war in jedem Fall verdient. In der zweiten Halbzeit hat sehr viel gepasst, wir hatten tolle Kombinationen in unserem Spiel. Es ist schön, dass ich heute drei Vorlagen geben und der Mannschaft somit helfen konnte.“

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 3d850.html


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