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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2024, 00:02 |
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11.12.2024  Zitat: YB-Fans in Stuttgart
Die Berner Young Boys nehmen nochmal Anlauf in der Champions League. Sie spielen heute Abend das 6. Spiel in der sogenannten Ligaphase, auswärts gegen Stuttgart. YB braucht dringend Punkte, wenn sie im europäischen Wettbewerb weiterkommen möchten. Die Erwartungen der Fans sind nicht gross, trotzdem ist die Stimmung vor Ort gut. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -159570575
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2024, 00:06 |
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11.12.2024  Zitat: Rieder mit drei Assists
6. Spiel, 6. Pleite: YB geht auch gegen Stuttgart unter
- YB bleibt nach einem 1:5 beim VfB Stuttgart auch nach dem 6. Spiel in der Champions League ohne Punkt. - Nach der frühen Führung durch Lukasz Lakomy (6.) drehen die Stuttgarter die Partie verdient. - Der ehemalige YB-Akteur Fabian Rieder glänzt mit drei Vorlagen.
Es war ein emotionales Spiel für YB, das sechste Champions-League-Spiel in Stuttgart. Ohne Meschack Elia, der nach dem Tod seines Sohnes in die Heimat gereist war, wollten die Berner gemeinsam zusammenstehen und für ihren Teamkollegen eine starke Leistung abliefern.
Zu Beginn gelang das auch – der Start glückte optimal. Lukasz Lakomy kam in der 6. Minute aus der Distanz zum Abschluss und feuerte einen strammen Schuss ab. VfB-Goalie Alexander Nübel konnte der Kugel nur noch hinterherschauen, 1:0 für YB. Gefeiert wurde gemeinsam, alle YB-Spieler versammelten sich um Lakomy, der Elias Trikot in die Luft hielt.
Verdienter Ausgleich
Es sollte jedoch der einzige freudige Moment für den Schweizer Meister an diesem Abend bleiben. Zwanzig Minuten später gelang Angelo Stiller der verdiente Ausgleich. Aus wenigen Metern liess der defensive Mittelfeldspieler David von Ballmoos keine Chance.
Noch vor der Pause hätten die Stuttgarter die Partie drehen können. Doch der Ex-St. Galler Ermedin Demirovic oder Innenverteidiger Jeff Chabot vergaben vielversprechende Chancen. Zudem klärte Mohamed Ali Camara in der 45. Minute mit einem Tackling stark gegen den freigespielten Demirovic.
Rieder mit starkem Auftritt
Nach der Pause drehten die Stuttgarter dann endgültig auf. Mittendrin war dabei Fabian Rieder, der zum ersten mal für den VfB in der «Königsklasse» von Beginn an ran durfte. Gegen seinen Ex-Klub zeigte der Mittelfeldspieler eine überragende Leistung und bereitete gleich drei Tore vor:
- 53. Minute: Rieder tankt sich an der Grundlinie durch und legt zurück auf Enzo Millot, der zum 2:1 trifft. Die YB-Verteidiger haben die Arbeit zwischenzeitlich eingestellt, weil der Assistent den Ball draussen gesehen und die Fahne gehoben hatte. Doch nach VAR-Überprüfung stand der Treffer. - 61. Minute: Rieder wird am rechten Strafraumrand gefoult. Den Freistoss tritt er selber. Sein flacher Pass hinter den Sechzehner verwertet Chris Führich herrlich per Schlenzer. - 75. Minute: Der einfachste der drei Rieder-Assists. Nach einem Demirovic-Dribbling lässt er den Ball abprallen, Yannik Keitel trifft flach aus der Distanz.
Weil dazwischen auch noch Josha Vagnoman eine Flanke von Millot aus kurzer Distanz verwertete, war spätestens nach Keitels 5:1 die Messe definitiv gelesen.
Das Out ist Tatsache
Nach dieser Niederlage ist klar, was sich schon länger angedeutet hat. Für YB wird die Champions League nach der Ligaphase vorbei sein. Ohne Punkt und mit einem Torverhältnis von 3:22 liegen die Berner auf Rang 36 und damit am Ende der Tabelle.
So geht's weiter
In der Super League steht für YB am Sonntag zuhause gegen Servette das letzte Spiel des Jahres an. In der Champions League dürfen die Berner noch zweimal ran: Am 22. Januar geht es auswärts gegen Celtic Glasgow, eine Woche später empfangen sie Roter Stern Belgrad. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... gart-unter
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2024, 00:08 |
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11.12.2024  Zitat: Deutliche Niederlage für YB in Stuttgart
Wieder nix zu holen: Der Schweizer Meister muss sich erneuert in der Champions League klar geschlagen geben. Gegen das deutsche Team aus Stuttgart war es nur während einer Halbzeit ein Duell auf Augenhöhe.
Die Young Boys können die K.o.-Phase in der Champions League nach der sechsten Niederlage im sechsten Spiel nicht mehr erreichen. Das Team von Trainer Joël Magnin unterliegt beim Bundesligisten Stuttgart mit 1:5 deutlich.
Für die Differenz zeichnete der Favorit in der zweiten Halbzeit verantwortlich, nachdem es zur Pause 1:1 gestanden hatte. Entscheidenden Anteil daran hatte der Schweizer Fabian Rieder, für den die Young Boys der Herzensverein sind. Der offensive Mittelfeldspieler bereitet das 2:1 von Enzo Millot (53.), das 3:1 von Chris Führich (61.) und das 5:1 von Yannik Keitel (76.) vor.
Beim 2:1 meinten die Spieler von YB, dass der Ball vor dem Pass von Rieder draussen war, weil der Linienrichter die Fahne hob, der Treffer wurde jedoch nach einer Überprüfung gegeben. Das war aus Sicht des Schweizer Meisters mehr als ärgerlich. Das 3:1 war ein fantastischer Schlenzer ins Lattenkreuz. Das 4:1 schoss Josha Vagnoman (66.), der seinen 24. Geburtstag feierte. Schon beim FC Barcelona hatten die Berner fünf Gegentore (0:5) kassiert, gegen Atalanta Bergamo (1:6) waren es gar deren sechs.
Gelungener Start ins Spiel
Die Berner starteten zunächst äusserst mutig ins Spiel und gingen in der 6. Minute durch einen herrlichen Schuss von Lukasz Lakomy unweit der Strafraumgrenze in Führung. Der 23-jährige Pole war wettbewerbsübergreifend zum ersten Mal in dieser Saison erfolgreich. Der Jubel ging unter die Haut. Lakomy hielt umrahmt von Mitspielern das Trikot mit der Nummer 15, jenes von Elia, in die Kamera.
Die Gäste konnten den Schwung allerdings nicht mitnehmen, fortan kontrollierte der Tabellen-8. der Bundesliga die Partie. Der Ausgleich zeichnete sich ab. In der 22. Minute schoss der einst bei St. Gallen tätige Ermedin Demirovic den Ball aus elf Metern noch über das Tor. Drei Minuten später machte es Angelo Stiller besser, nachdem ihm die Gäste im Strafraum zu viel Platz gelassen hatten.
Danach fingen sich die Berner wieder, ehe sie nach der Pause doch noch einbrachen. Mit der aktuellen Mannschaft genügen sie einfach nicht für die Champions League. Die letzten beiden Gegner sind im Januar auswärts Celtic Glasgow (22. Januar) und zu Hause Roter Stern Belgrad (29. Januar). Für Stuttgart war es der erste Heimsieg auf europäischer Bühne seit Dezember 2010.
Schicksalsschlag für YB-Spieler Elia
Ein Gegner wie Stuttgart ist allein schon eine grosse Herausforderung. Erschwerend kam für die Berner ein Schicksalsschlag dazu. Denn am Spieltag erhielt die Mannschaft die Nachricht, dass ein Sohn von Stürmer Meschak Elia nach kurzer Krankheit völlig unerwartet verstorben ist. Deshalb gab es vor dem Anpfiff eine Schweigeminute und trugen die Spieler Trauerflor. https://www.plattformj.ch/artikel/227687/
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2024, 00:10 |
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11.12.2024  Zitat: VfB Stuttgart – YB 5:1
YB nach weiterer Kanterniederlage ausgeschieden
Die Young Boys können die K.o.-Phase in der Champions League nach der sechsten Niederlage im sechsten Spiel nicht mehr erreichen. Das Team von Joël Magnin unterliegt beim Bundesligisten Stuttgart 1:5.
Ein Gegner wie Stuttgart ist allein schon eine grosse Herausforderung. Erschwerend kam für die Berner ein Schicksalsschlag dazu. Denn am Spieltag erhielt die Mannschaft die Nachricht, dass ein Sohn von Stürmer Meschak Elia nach kurzer Krankheit völlig unerwartet verstorben ist. Deshalb gab es vor dem Anpfiff eine Schweigeminute und trugen die Spieler Trauerflor.
Von daher kam das Resultat zur Nebensache. Für die Differenz zeichnete der Favorit in der zweiten Halbzeit verantwortlich, nachdem es zur Pause 1:1 gestanden hatte. Entscheidenden Anteil daran hatte der Schweizer Fabian Rieder, für den die Young Boys der Herzensverein sind. Der offensive Mittelfeldspieler bereitet das 2:1 von Enzo Millot (53.), das 3:1 von Chris Führich (61.) und das 5:1 von Yannik Keitel (76.) vor.
Beim 2:1 meinten die Spieler von YB, dass der Ball vor dem Pass von Rieder draussen war, weil der Linienrichter die Fahne hob, der Treffer wurde jedoch nach einer Überprüfung gegeben. Das war aus Sicht des Schweizer Meisters mehr als ärgerlich. Das 3:1 war ein fantastischer Schlenzer ins Lattenkreuz. Das 4:1 schoss Josha Vagnoman (66.), der seinen 24. Geburtstag feierte. Schon beim FC Barcelona hatten die Berner fünf Gegentore (0:5) kassiert, gegen Atalanta Bergamo (1:6) waren es gar deren sechs.
Die Schocknachricht beflügelte die Young Boys zunächst. Sie starteten äusserst mutig und gingen in der 6. Minute durch einen herrlichen Schuss von Lukasz Lakomy unweit der Strafraumgrenze in Führung. Der 23-jährige Pole war wettbewerbsübergreifend zum ersten Mal in dieser Saison erfolgreich. Der Jubel ging unter die Haut. Lakomy hielt umrahmt von Mitspielern das Trikot mit der Nummer 15, jenes von Elia, in die Kamera.
Die Gäste konnten den Schwung allerdings nicht mitnehmen, fortan kontrollierte der Tabellen-8. der Bundesliga die Partie. Der Ausgleich zeichnete sich ab. In der 22. Minute schoss der einst bei St. Gallen tätige Ermedin Demirovic den Ball aus elf Metern noch über das Tor. Drei Minuten später machte es Angelo Stiller besser, nachdem ihm die Gäste im Strafraum zu viel Platz gelassen hatten.
Danach fingen sich die Berner wieder, ehe sie nach der Pause doch noch einbrachen. Mit der aktuellen Mannschaft genügen sie einfach nicht für die Champions League. Die letzten beiden Gegner sind im Januar auswärts Celtic Glasgow (22. Januar) und zu Hause Roter Stern Belgrad (29. Januar). Für Stuttgart war es der erste Heimsieg auf europäischer Bühne seit Dezember 2010.
Telegramm:
VfB Stuttgart – Young Boys 5:1 (1:1)
60'000 Zuschauer. – SR Kruashvili. – Tore: 6. Lakomy 0:1. 25. Stiller 1:1. 53. Millot 2:1. 61. Führich 3:1. 66. Vagnoman 4:1. 75. Keitel 5:1.
VfB Stuttgart: Nübel; Vagnoman (76. Stenzel), Rouault (83. Stergiou), Chabot, Mittelstädt (76. Al Dakhil); Karazor (46. Keitel), Stiller; Rieder, Millot, Führich (77. Malanga); Demirovic.
Young Boys: von Ballmoos; Athekame, Camara (70. Pfeiffer), Benito, Hadjam (70. Blum); Ugrinic, Lakomy; Virginius (76. Colley), Imeri (62. Males), Monteiro; Itten (62. Ganvoula).
Bemerkungen: Verwarnungen: 58. Benito, 60. Hadjam, 86. Rieder, 89. Ugrinic, 90. Lakomy. VfB Stuttgart mit Stergiou (ab 83.) und Rieder. https://www.bluewin.ch/de/index/yb-nach ... 83400.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 01:42 |
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12.12.2024  Zitat: «Schade, steht man nicht zu seinem Entscheid»: Die Stimmen zur Niederlage der Young Boys
Nach der 1:5-Niederlage der Young Boys in der Champions League in Stuttgart dominieren zwei Themen: Das umstrittene 1:2 und wie die Spieler mit dem Schicksalsschlag ihres Teamkollegen Meschack Elia umgegangen sind.
«Es ist natürlich sehr schwierig, nun über Sport zu sprechen, nachdem was wir in den letzten 24 Stunden erlebt haben», bringt Captain Loris Benito die Situation auf den Punkt. Am Montagabend nach dem Abschlusstraining hatte Elia erfahren, dass eines seiner Kinder im Alter von vier Jahren unerwartet gestorben ist. «Es ist eine Geschichte, die nicht in Wort zu fassen ist», sagt Benito dazu. «Er ist ein Teil unserer YB-Familie. Dass ihm das widerfahren ist, hat uns im Hotel den Boden unter den Füssen wegzogen.»
Nach dem 1:0 von Lukasz Lakomy in der 6. Minute hielt der Torschütze umrahmt von Teamkollegen das Trikot mit der Nummer 15, jenes von Elia, in die Kamera. «Es war in dem Moment schön, dass wir ihm und seiner Familie kurz etwas zurückgeben konnten, auch wenn es nichts gibt, dass genügend Trost spendet», so der Berner Goalie David von Ballmoos. «Wir hatten uns auch für ihn viel vorgenommen und daraus resultierte das 1:0.»
«Wir müssen die Aktion bis zum Ende spielen»
Was das Spiel betrifft, gab das wegweisende 1:2 aus Sicht von YB durch Enzo Millot (53.) zu reden. Denn zuvor hob der Linienrichter die Fahne, weil er den Ball draussen sah, worauf Berner Spieler aufhörten zu verteidigen. Der Schiedsrichter liess jedoch weiterspielen und das Tor zählte nach einer Überprüfung. «Es ist sehr schade, dass man auf diesem Niveau nicht zu seinem Entscheid steht, damit hätte er Grösse gezeigt», erklärt von Ballmoos. «Das ist das Einzige, was ich dazu sagen will.» Trainer Joël Magnin ergänzt: «Wir müssen die Aktion bis zum Ende spielen, letztendlich entscheidet der Schiedsrichter. Das haben wir nicht gemacht und passt zu unserem Tag.»
So unglücklich das 1:2 aus Sicht der Young Boys war, es hätte wohl auch sonst eine Niederlage abgesetzt, zu überlegen war Stuttgart nach dem 0:1. «Wir waren auf dem Platz nicht gut genug, wie schon einige Male zuvor in der Champions League», sprach Benito Klartext. Die Führung sei zwar nicht gestohlen gewesen. Es sei ihnen jedoch nicht gelungen, sich mal in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. «Das fehlte mir etwas. In der zweiten Halbzeit fielen dann die Gegentore viel zu einfach. Es fing an mit dem 1:2 – eine unglaubliche Aktion des Linienrichters. Für uns war klar, dass der Ball draussen ist. Nach dem 1:3 war es brutal, sie waren extrem effizient mit ihren Abschlüssen.»
Magnin fand, dass Stuttgart mit seiner Intensität und Qualität den Unterschied gemacht habe. Zur ganzen bisherigen Kampagne in der Champions League – YB ist bei einem Torverhältnis von 3:22 weiter punktelos und kann die K.o.-Runde nicht mehr erreichen – sagt er: «Wir können nicht 90 Minuten mithalten, das ist der grosse Unterschied.»
Rieder lobt Auftritt
Grossen Anteil am Sieg von Stuttgart hatte mit drei Assists der Schweizer Fabian Rieder, der mit YB grosse Erfolge gefeiert hat. Er kannte das verstorbene Kind von Elia persönlich. «Meine Gedanken waren und sind immer noch bei ihm», gibt Rieder zu Protokoll. Zur Partie sagt er: «In der zweiten Halbzeit waren wir besser beim letzten Pass und dann ging es schnell. Wenn wir so auftreten wie heute, mit viel Selbstbewusstsein, dann können wir gegen jeden Gegner punkten, vor allem mit unseren Fans im Rücken.» https://www.watson.ch/sport/fussball/67 ... -stuttgart
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 01:44 |
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12.12.2024  Zitat: YB nach dem 1:5 in Stuttgart
Fabian Rieder schickt seine Jugendfreunde auf den Weg, negative Sportgeschichte zu schreiben
Stuttgart macht mit YB, was Stuttgart mit YB machen will. Die Berner sind nach dieser Niederlage zusammen mit Leipzig und Bratislava in einem Rennen, das sie nicht wollen.
In Kürze:
- Young Boys verlieren abermals in der Champions League gegen Stuttgart mit 1:5. - Fabian Rieder bereitete drei Tore vor, ein Karrierehöhepunkt für ihn. - Captain Loris Benito gibt zu, dass YB schlichtweg nicht gut genug war. - Trainer Magnin steht unter Druck nach sechs Niederlagen in Folge.
Am Mittwoch haben die Young Boys ein letztes Mal in diesem Jahr einen Anlauf genommen, in der Champions League doch noch etwas zu gewinnen. Drei Punkte, oder wenigstens einen, Geld und ein bisschen Anerkennung. Abermals sind sie gescheitert. Dieses Mal am VfB Stuttgart, mit eins zu fünf Toren. Abermals hat eine Fussballmannschaft mit YB gemacht, was eine Fussballmannschaft mit ihrem Gegner am liebsten macht.
Stuttgart hatte während 64 Prozent der Spielzeit den Ball und erspielte sich in den Statistikmodellen Situationen für 2,3 Tore. Doppelt so viele haben die Süddeutschen in der Realität erzielt. Der Ex-Berner Fabian Rieder bereitete drei dieser fünf Treffer vor: Was ihm nie zuvor in seiner Karriere gelungen war, gelang ihm gegen seine ehemaligen Kollegen. Rieder sagt: «Im grössten Wettbewerb gegen Jugendfreunde zu spielen, das erlebt auch nicht jeder.»
Diese Jugendfreunde aus Bern nutzten derweil ihre einzige Offensivaktion zum dritten Champions-League-Treffer dieser Saison, Lukasz Lakomy traf nach sechs Minuten. So weit das Gute an diesem Abend aus YB-Sicht.
Den Boden unter den Füssen weggezogen
Loris Benito, Captain und Innenverteidiger, sagt: «Wir waren einfach nicht gut genug, wie schon einige Male in der Champions League.» Er sagt dies nach seinem Satz, dass diese Niederlage nicht anders dargestellt werden könne. Auch nicht, nachdem die Mannschaft erfahren hat, dass der Sohn ihres Mitspielers Meschack Elia verstorben ist und diese Nachricht «dem Team im Hotel für einen kurzen Moment den Boden unter den Füssen weggezogen hat», wie Benito sagt.
In der Liga haben die Young Boys unter Joël Magnin alle vier Liga-Heimspiele gewonnen. Auch darum ist immer mal wieder die Idee herumgereicht worden, dass der Interimstrainer nach Weihnachten der Trainer sein könnte. Die Spieler selbst hatten diese Variante angeheizt, etwa Stürmer Cedric Itten, der die Stimmung und den Zusammenhalt lobte, den Magnin dem Team offenbar einmoderiert hat. Und auch er, Magnin, schloss diese Weiterbeschäftigung nicht mehr kategorisch aus, wie er das noch in seiner ersten Zeit als Interimstrainer getan hatte.
Die sportliche Leitung wird Magnin nicht anhand der Resultate in der Champions League beurteilen. Aber jetzt, nach der sechsten Niederlage in Folge und in Kombination mit der Liga-Niederlage in Sitten vier Tage zuvor, würde es erstaunen, wenn YB mit Magnin weitermachen würde.
Magnin bleibt noch ein Spiel, jenes am Sonntag beim Jahresendtreffen mit Servette. Im Wankdorf könnte er dann mit einem Feuerwerk nochmals für sich werben. Wenn er diese Werbung überhaupt will.
Vorerst steht er für den Trainer, der wie sein Vorgänger Patrick Rahmen in der Champions League nichts gewonnen hat. Bei den letzten drei Teilnahmen, als nach sechs Spielen die Gruppenphase endete, hat YB immer mindestens vier Punkte geholt. Heuer stehen null Punkte und der letzte Platz in der 36er-Tabelle auf dem Papier. Sechsmal hat YB verloren, zwei dieser Niederlagen waren die höchsten der Berner Champions-League-Geschichte, das 0:5 in Barcelona und das 1:6 zu Hause gegen Atalanta. YB hat 22 Tore kassiert, das sind 3,7 pro Spiel. Dem gegenüber stehen 3 erzielte Treffer, 0,5 pro Spiel, auch das ein Tiefstwert.
In 120 Tagen von der Challenge League in die Champions League
2,1 Millionen Euro zahlt die Uefa für einen Sieg, 700’000 Euro für ein Unentschieden. Die Berner haben keinen einzigen Euro verdient. Zumindest nicht aus jenen Töpfen, die Leistungen auf dem Rasen abgelten. Lukrativ ist die Teilnahme trotzdem, allein wegen der Startprämie, die in dieser neu geschaffenen Champions League rekordhohe 18,62 Millionen Euro beträgt.
Aber was, ausser Geld, bringt diese Champions League den Young Boys? Wer hat sich auf dieser Bühne für grössere Aufgaben empfohlen? Silvere Ganvoula, der als erster Spieler dieser Champions-League-Saison gegen Atalanta getroffen hat? Die anderen Torschützen, Kastriot Imeri, der gegen Schachtar Donezk traf, und jetzt Lakomy? Oder Zachary Athekame, der es binnen 120 Tagen von der Challenge League in die Champions League geschafft hat?
Die Spieler freuen sich auf diese Affichen in der Königsklasse, jeder von ihnen. In der Fussballererzählung geht hier der Kindheitstraum in Erfüllung. Noch zweimal dürfen sie antreten, im Januar auswärts gegen Celtic Glasgow und dann zum Abschluss gegen Roter Stern Belgrad im Wankdorf. Noch zweimal geht es um drei Punkte, oder wenigstens einen, um Geld und ein bisschen Anerkennung.
Und es geht darum, keine Sportgeschichte zu schreiben: als das Team, das sich als erstes in dieser neu gestalteten Champions League mit acht Niederlagen in die nationalen Wettbewerbe zurückzieht. Auch noch im Rennen um diesen Titel sind übrigens Slovan Bratislava und RB Leipzig. https://www.bernerzeitung.ch/yb-stuttga ... 5817930576
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 01:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.12.2024  Zitat: YB-Stars über die schweren Stunden nach dem Tod von Meschack Elias Sohn (†4)
«Boden unter Füssen weggezogen, aber mussten es durchziehen»
Alles vermischt sich nach der klaren YB-Niederlage in der Champions League in Stuttgart (1:5). Die unfassbaren Gefühle nach dem Schicksalsschlag in der Familie von Elia, die Jubelgeste, die unter die Haut geht – und ein unverständlicher Entscheid. Die Reaktionen.
Der Captain macht den Anfang. Nudelfertig und mit ruhiger Stimme tritt Loris Benito (32) nach diesen mitnehmenden Stunden und dann noch intensiven 90 Minuten beim 1:5 in Stuttgart vor die Mikrofone: «Sportlich war das sehr frustrierend. Doch es ist auch sehr schwierig, jetzt über den Sport zu sprechen, nachdem, was wir in den letzten 24 Stunden erlebt haben.»
Am Mittwochnachmittag vor dem Spiel erfährt die Öffentlichkeit, was die Mannschaft seit Dienstagabend weiss: YB-Spieler Meschack Elia (27) hat einen seiner Söhne verloren (†4). Benito schildert die schwierige Situation. «Uns hat es im Hotel für einen kurzen Moment den Boden unter den Füssen weggezogen. Aber wir haben gewusst, wir sind für den Match hierhin gekommen, wir mussten es durchziehen.»
60'000 Fans im ausverkauften Stuttgarter Stadion, darunter 3500 YB-Fans, sind bei der Schweigeminute mucksmäuschenstill. Und dann stehen die elf Berner vor der Herkulesaufgabe, den Fokus aufs Spiel zu finden. Was ausserordentlich gut gelingt. In der 6. Minute schiesst Lukasz Lakomy (23) YB in Führung.
«Eine Geste, die absolut nichts bringt, aber natürlich gut gemeint ist»
Der Torjubel geht unter die Haut. Lakomy rennt zur YB-Bank, holt sich ein Elia-Trikot. Die Mannschaft rennt zu ihm. Wie bei normalen Spielen vor Anpfiff stellt sie sich für ein Teamfoto auf. Das Elia-Trikot zuvorderst beim Torschützen. «Das sind kurze Sekunden, in denen man Zeit hat, an ihn zu denken. Eine Geste, die absolut nichts bringt, aber natürlich gut gemeint ist», sagt Benito. «Es ist eine solch brutale Situation. Man probiert, etwas zu tun, um ihm zu zeigen, dass man bei ihm ist.» Er fügt an: «Es ist extrem schwierig.» Und wird leiser.
Lakomy gelingt mit dem 1:0 sein erstes Champions-League-Tor der Karriere. Doch der Pole denkt bei der emotionalen Jubelszene nur an Elia, sagt nach dem Spiel, was es für ihn bedeute: «Wir sind als Mannschaft immer zusammen – in guten und in schwierigen Situationen.»
Aus dem 1:0 wird ein 1:5. Auch Goalie David von Ballmoos (29) legt dar, was alles zusammenkam: «Auf der einen Seite haben wir das Spiel, auf der anderen Seite einen Mitspieler, der eine tragische Nachricht bekommen hat. Das ist es, das allen auf dem Herzen liegt. Das war definitiv nicht so einfach heute.»
Klare Worte von Benito und von Ballmoos zum Skandal-Entscheid
Und dann vermischen sich diese Gefühle mit dem Skandal auf dem Rasen, der in einer entscheidenden Phase passiert. Das Gegentor zum 1:2. Der Ball geht wohl ins Toraus, der Linienrichter hebt die Fahne, senkt sie wieder – und hebt sie nochmals! YB-Spieler wie Athekame hören auf zu spielen, drehen sich ab. Dann erzielt Millot das Tor, das zählt.
Die Berner verwerfen die Hände – und unterstreichen nach der Partie ihr Unverständnis: «Das war eine unglaubliche Aktion des Linienrichters, der das Fähnchen hochhält und für uns somit klar ist, dass der Ball draussen ist», beginnt Captain Benito. Und weiter: «Ich habe den Linienrichter gefragt, warum er es nachher wieder nach unten genommen hat. Wenn er es so klar hochhält, sollte es auch eine Vibration beim Schiedsrichter geben, wenn er den Knopf drückt. Dann müsste der Schiedsrichter normalerweise pfeifen. Für mich sehr unverständlich.»
Auch von Ballmoos wird klar: «Es ist sehr schade, dass man auf diesem Niveau nicht zu seiner Entscheidung stehen kann. Wir haben alle gesehen, dass der Linienrichter die Fahne hochgehalten hat. Auch wenn es ein Fehler ist – es würde Grösse zeigen, wenn man dann dazu steht.» Doch er gesteht auch: «Am Schluss war es aber nicht spielentscheidend.» Und das Schicksal ihres Mitspielers beschäftigt die Berner sowieso viel mehr. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 05464.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 01:52 |
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12.12.2024  Zitat: YB: Bei Tod von Sohn (†4) sackte Elia zusammen
Bei der 1:5-Pleite von YB in der Champions League sind die Gedanken bei Meschack Elia. Die Spieler widmen das 1:0 dem Stürmer.
Das Wichtigste in Kürze
- YB widmet das 1:0-Tor in Stuttgart Meschack Elia. - Einer der kleinen Söhne des Stürmers ist vor wenigen Tagen verstorben. - Elia reist zu seiner Familie in die DR Kongo.
Am Dienstag erreicht YB-Stürmer Meschack Elia die schlimme Nachricht: Einer seiner Söhne ist in der DR Kongo nach kurzer Krankheit verstorben. Beim Stürmer und dem Club sitzt der Schock tief.
Im Interview vor dem Spiel ist Sportchef Steve von Bergen sichtlich berührt. Sowohl YB als auch der VfB Stuttgart spielen am Mittwochabend mit Trauerflor. Vor dem Anpfiff gibt es zudem eine Schweigeminute.
YB verliert das Spiel beim deutschen Vizemeister schliesslich mit 1:5, geht aber kurz nach Anpfiff in Führung.
Den Führungstreffer widmen die Spieler von Joël Magnin ihrem Kollegen: An der Seitenlinie versammelt sich das Team. Torschütze Lukasz Lakomy hält ein Shirt von Meschack Elia in die Kamera.
«Rührende Szenen mit der Mannschaft»
YB-CCO Albert Staudenmann spricht vor dem Champions-League-Spiel in Stuttgart gegenüber «SRF» über die traurige Nachricht. «Das ist eine von den schlimmstmöglichen Nachrichten, die uns von Meschack Elia erreicht hat. Das hat uns alle durchgeschüttelt und fassungslos gemacht.»
Elia wird am Dienstag per Telefon über den Tod einer seiner Söhne informiert und sackt zusammen. «Er war am Boden zerstört», sagt Staudenmann. Der Kongolese ist Vater von zwei Zwillingen und einer Tochter.
Elias Kinder waren auch das eine oder andere Mal im Stadion mit dabei. Die Spieler kennen sie.
Die Mannschaft habe man dann auch umgehend einbezogen und auf dem neuesten Stand gehalten. «Es ist dann auch zu sehr rührenden Szenen mit der Mannschaft gekommen. Es macht sich jeder seine Gedanken, was das bedeuten würde, wenn das im eigenen Umfeld passieren würde», so Staudenmann.
Das Team habe geschlossen entschieden, für ihren Teamkollegen aufzulaufen.
Benito: Hat alle bei YB mitgenommen
«Die letzten 24 Stunden haben alles irrelevant gemacht, das nicht das Leben per se ist», erklärt Captain Loris Benito nach Spielende. «Ein solcher Schicksalsschlag bei einem unserer Mitspieler ist unglaublich, wirklich tragisch und hat alle mitgenommen.»
Man habe den Match trotzdem bestreiten müssen. «Wir wollten es für Meschack machen und natürlich die Familie.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... n-66878154
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 01:54 |
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12.12.2024  Zitat: YB: David von Ballmoos ist enttäuscht nach Pleite gegen Stuttgart
Die 1:5-Pleite von YB gegen Stuttgart in der Champions League schmerzt die Berner. Torhüter Von Ballmoos weiss: «Wir haben heute viele Leute enttäuscht».
Das Wichtigste in Kürze
- YB verliert in der Champions League 1:5 gegen den VfB und bleibt weiter ohne Punkte. - David von Ballmoos zeigt sich nach dem Spiel niedergeschlagen und sucht nach Erklärungen.
YB ist die grosse Pleiten-Mannschaft der Champions League. Auch gegen Stuttgart schaffen es die Berner nicht, ihre ersten Punkte zu holen und verlieren auch Spiel 6. Nach der 1:5-Klatsche ist der letztjährige Schweizer Meister also definitiv aus der Königsklasse ausgeschieden.
Es ist eine grosse Enttäuschung für das Team – und vor allem auch die Fans. Das weiss auch Torhüter David von Ballmoos, der nach der Pleite gegenüber «SRF» niedergeschlagen Stellung nimmt.
Es sei für sie als Mannschaft schön gewesen zu sehen, wie viele Fans nach Stuttgart mitgereist seien, so der Torhüter. «Es soll uns auch zeigen, dass wir heute ganz viele Leute enttäuscht haben. Und, dass wir am Sonntag die Chance haben, wieder etwas gutzumachen.»
Torhüter von YB: «Haben uns zu fest versteckt»
Zum Spiel meint Von Ballmoos: «Klar, wir wussten, dass es heute schwierig wird, das war aber eindeutig zu wenig. Wir haben uns zu fest zurückgezogen, zu fest versteckt.»
Der Gegner habe die Situation ausgenutzt und über 90 Minuten Druck gemacht. «Ich glaube, wir hätten mehr aus der Situation machen können. Ein paar mutigere Konter wären drin gewesen, aber das ist uns leider nicht gelungen.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... t-66877567
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2024, 01:57 |
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12.12.2024  Zitat: Die YB-Reaktionen nach hochemotionalem Spiel in Stuttgart
Die Young Boys verlieren in Stuttgart 1:5. Der ehemalige Berner Fabian Rieder bereitet drei Tore vor. Der Abend ist für die Berner schwer, da YB um den Sohn von Meschack Elia trauert. https://www.telebaern.tv/tele-barn-news ... -159575125
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