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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 00:58 
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„Wollen die Schweiz repräsentieren“

Am Mittwochabend (Anstoß 21 Uhr) trifft der VfB in der UEFA Champions League auf den BSC Young Boys. Der Schweizer Meister ist nach einem schwierigen Saisonstart wieder in der Spur – wartet in der „Königsklasse“ aber noch auf den ersten Punktgewinn.

Auch wenn der Berner Sport Club Young Boys (kurz „YB“) in der Rangliste der Schweizer Rekordmeister mit 17 Titeln „nur“ den geteilten dritten Platz belegt, ist der Hauptstadtclub in den vergangenen Jahren das Maß aller Dinge in der Super League. Seit der Saison 2017/2018 gingen sechs der sieben Meisterschaften an YB, nur in der Spielzeit 2021/2022 landete man hinter dem FC Zürich und dem FC Basel auf Rang drei. Rekordmeister der Schweizer Liga ist der Grasshopper Club Zürich mit 27 Meistertiteln (letztmals Meister in der Saison 2002/2003), gefolgt vom FC Basel (20), der von 2003/2004 und 2016/2017 elf Titel einfuhr. Zusammen mit Servette Genf liegt YB, das seit der Spielzeit 1933/1934 nur zwei Saisons in der zweiten Spielklasse verbrachte, auf dem dritten Rang (je 17 Titel).

Die erfolgreiche Ära der vergangenen Jahre prägten zwei in der Bundesliga bestens bekannte Trainer entscheidend mit. Nach dem Gewinn der Meisterschaft 2017/2018, der ersten für YB seit 1986, wechselte ihr Erfolgstrainer Adi Hütter (mittlerweile AS Monaco) zu Eintracht Frankfurt und später zu Borussia Mönchengladbach. Sein Nachfolger wurde Gerardo Seoane, der die anschließenden drei Meisterschaften gewann, ehe ihn sein Weg über Leverkusen ebenfalls nach Gladbach führte, wo er derzeit Cheftrainer ist.

Wieder in der Spur
Bis zum siebten Super League-Spieltag dauerte es zu Beginn der laufenden Saison, ehe YB den ersten Saisonsieg (4:1 gegen den FC Winterthur) einfuhr. In den ersten sechs Spielen hatte man dreimal remis gespielt und dreimal verloren. Es sollte der einzige Ligasieg des im Sommer verpflichteten Cheftrainers Patrick Rahmen bleiben, der nach zwei weiteren Niederlagen den Club verlassen musste und von Joel Magnin ersetzt wurde. Der hatte die Berner im Sommer – ebenfalls als Interimstrainer – zur 17. Meisterschaft geführt und war anschließend zurück in die U21 gewechselt.

Seit seiner erneuten Amtsübernahme am 8. Oktober gab es vier Siege, zwei Remis sowie zwei Niederlagen in acht Ligaspielen. Mit 20 Punkten aus 17 Spielen belegt YB aktuell den neunten Rang im unteren Drittel der Super League-Tabelle, musste nach dem Aufschwung und zuletzt fünf Ligaspielen ohne Niederlage am vergangenen Wochenende aber einen Dämpfer hinnehmen: Gegen den FC Sion gab es ein 1:3. Cheftrainer Joel Magnin ist sich vor dem UEFA Champions League-Auswärtsspiel in Stuttgart dennoch sicher, dass sein Team ein anderes Gesicht zeigen wird: „Die Mannschaft weiß, dass sie am Wochenende nicht das gezeigt hat, was sie kann. Wir müssen uns steigern, um zu punkten“, sagte Joel Magnin.

Dauergast auf europäischer Bühne
Die Berner nehmen in dieser Spielzeit zum zehnten Mal seit der Saison 2012/2013 an einem der zwei großen europäischen Clubwettbewerbe teil. In dieser Saison ist YB zum insgesamt neunten Mal in der UEFA Champions League dabei (davon fünf Teilnahmen am Europapokal der Landesmeister inkl. Halbfinaleinzug in der Saison 1958/1959), der Sprung ins Achtelfinale gelang seit der Reformation des Wettbewerbs im Jahr 1991 allerdings noch nie. In der vergangenen Saison „retteten“ sich die Schweizer als Drittplatzierter ihrer Gruppe in die UEFA Europa League, wo man jedoch gegen Sporting Lissabon (2:4 nach Hin- und Rückspiel) ausschied.

Im laufenden Wettbewerb war YB noch kein Punktgewinn vergönnt. Cheftrainer Joel Magnin gibt sich vor dem Gastspiel in Stuttgart dennoch kämpferisch: „Wir wissen, dass es eine große Herausforderung wird. Stuttgart spielt sehr intensiv und hat Top-Spieler in der Offensive. Aber ich nehme die Mannschaft als konzentriert wahr und wir freuen uns auf den Auftritt in der Arena.“ Rund 3.500 Fans werden den Schweizer Meister begleiten – Vereinsrekord bei einem Spiel auf internationaler Ebene. „Unser Ziel ist es, ein gutes Resultat zu erzielen. Wir wollen dabei auch die Schweiz repräsentieren“, sagte Joel Magnin.

https://www.vfb.de/de/vfb/aktuell/neues ... oung-boys/


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 00:59 
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Matchfacts: Ausgeglichene Bilanz gegen Bern

Am Mittwoch absolviert der VfB das sechste von acht Spielen in der UEFA Champions League-Ligaphase. Hier kommen die Matchfacts zum Duell mit dem Schweizer Meister BSC Young Boys (Anstoß 21 Uhr).

Bilanz in der UEFA Champions League (bis 1991 Europapokal der Landesmeister)
VfB: 33 Spiele. 10 Siege, 9 Remis, 14 Niederlagen. 37:51 Tore.
BSC Young Boys: 38 Spiele. 10 Siege, 9 Remis, 21 Niederlagen. 48:85 Tore.

Bisherige Duelle
Erstmals begegneten sich der VfB und die Young Boys in der Gruppenphase der UEFA Europa League-Saison 2010/2011. Während der VfB sein Heimspiel nach Toren von Cacau, Christian Gentner und Serdar Tasci mit 3:0 gewann, siegten die Berner im Rückspiel mit 4:2. Pavel Pogrebnyak und Sven Schipplock hatten für die zwischenzeitliche 2:1-Führung im Stadion Wankdorf gesorgt. Der VfB kam als Gruppensieger (15 Punkte), YB als Gruppenzweiter (9) eine Runde weiter, im Sechzehntelfinale war jedoch für beide Teams Schluss: Der VfB unterlag dem späteren Halbfinalisten Benfica Lissabon nach Hin- und Rückspiel 1:4, Zenit St. Petersburg schlug die Schweizer mit 4:3.

Bilanz gegen Schweizer Klubs
8 Spiele. 7 Siege, 1 Niederlage. 27:9 Tore

Die Niederlage im Gruppen-Rückspiel der UEFA Europa League-Saison 2010/2011 gegen YB bedeutete die erste und einzige Niederlage einer VfB-Elf gegen eine Schweizer Mannschaft.

FC Basel: Im September 1978 trafen der VfB und der FCB in der ersten Runde des UEFA-Cups aufeinander. Der VfB siegte mit 3:2 und 4:1.
Grasshopper Club Zürich: Auch gegen den Schweizer Rekordmeister weist der VfB eine makellose Bilanz auf. Im Achtelfinale der UEFA-Cup-Saison 1979/1980 gewannen die Jungs aus Cannstatt mit 2:0 und 3:0.
Neuchatel Xamax: In der zweiten Runde des UI-Cups traf der VfB im Juli 2000 auf Neuchatel Xamax. Auch hier wurde es mit einem 6:1- und einem 4:1-Sieg deutlich.

Saisonstart
Als amtierender Schweizer Meister erlebte YB einen enttäuschenden Start in die Saison. Nur eins der ersten neun Ligaspiele konnte Bern gewinnen, ehe Cheftrainer Patrick Rahmen durch Interimstrainer Joel Magnin ersetzt wurde, der YB erst im Sommer zum 17. Meistertitel geführt hatte. Unter dem neuen Übungsleiter hat sich der Hauptstadtclub weitestgehend stabilisiert und sammelte 14 Punkte in acht Ligaspielen. Am vergangenen Wochenende unterlag YB dem FC Sion mit 1:3.

Im Schweizer Cup, den der Club bislang achtmal gewann und der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, erreichte man kürzlich das Viertelfinale und trifft dort auf den FC Zürich.

In der UEFA Champions League wartet YB nach Niederlagen gegen Aston Villa (0:3), den FC Barcelona (0:5), Inter Mailand (0:1), Shakhtar Donezk (1:2) und Atalanta Bergamo (1:6) noch auf den ersten Punktgewinn.

Wiedersehen
VfB-Mittelfeldspieler Fabian Rieder (ausgeliehen von Stade Rennes) trifft am Mittwoch auf seinen Jugend- und ersten Proficlub. Bei YB gewann er 2019 die U18-Meisterschaft und wurde als Teil des Profiteams dreimal Schweizer Meister und einmal Cupsieger. Nach 122 Profispielen (15 Tore und 24 Vorlagen) folgte zur Saison 2023/2024 der Wechsel zu Stade Rennes in die französische Ligue 1. In dieser Saison läuft Fabian Rieder für den VfB auf und sammelte in 21 Einsätzen vier Scorerpunkte (ein Tor, drei Assists).

Trainerstimmen
Sebastian Hoeneß zum kommenden Gegner: „Sie sind eine Mannschaft, die eine sehr direkte Spielidee hat und den Gegner immer wieder in Zweikämpfe verwickelt. Sie bringen viel Wucht und Körperlichkeit mit. Wir müssen das schnelle und direkte Spiel unterbinden."

YB-Cheftrainer Joel Magnin sagt: „Wir wissen, dass es eine große Herausforderung wird. Stuttgart spielt sehr intensiv und hat Top-Spieler in der Offensive. Aber ich nehme die Mannschaft als konzentriert wahr und wir freuen uns auf den Auftritt in der Arena. Unser Ziel ist es, ein gutes Resultat zu erzielen. Wir wollen dabei auch die Schweiz repräsentieren."

Personal
Dan-Axel Zagadou (Knie), Luca Raimund (Muskelverletzung), Jamie Leweling (Muskelverletzung), El Bilal (Mittelfußbruch) und Deniz Undav (Muskelverletzung) stehen definitiv nicht zur Verfügung. Ameen Al-Dakhil ist nach überstandener Krankheit zurück im Mannschaftstraining und damit eine Option für den Kader.

Schiedsrichteransetzung
Giorgi Kruashvili (Schiedsrichter), Levan Varamishvili (SA-A1), Zaza Pipia (SA-A2), Aleko Aptsiauri (4. Offizieller), Tiago Martins (VA), Jarred Gillett (VA-A).

Wetter
Am Mittwochabend werden in Stuttgart Temperaturen um die 2° C erwartet.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 01:05 
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VfB Stuttgart gegen Young Boys Bern

Der Schweizer Meister trainiert im Stuttgarter Stadion

Am Tag vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart trainieren die Young Boys aus Bern in der Arena von Cannstatt. Wir waren vor Ort und liefern Eindrücke von der Übungseinheit.

Der VfB Stuttgart will im Kampf ums Weiterkommen in der Champions League unbedingt die nächsten drei Punkte holen. Gegen den schwer kriselnden Schweizer Meister Young Boys Bern sind die Schwaben am Mittwoch (21 Uhr/Liveticker) klar favorisiert. Nach der 1:5-Klatsche bei Roter Stern Belgrad vor zwei Wochen stehen die Stuttgarter aber auch unter Druck.

Vier Zähler hat der deutsche Fußball-Vizemeister in der Königsklasse bislang geholt, gegen Bern steht das drittletzte Spiel der Ligaphase an. Der Schweizer Meister trainierte derweil am Vorabend der Partie in der Stuttgarter Arena. YB-Coach Joel Magnin freut sich auf die Begegnung in diesem „tollen Stadion“ und betont: „Wir wollen die Schweiz gut repräsentieren.“

In unserer Bildergalerie liefern wir Eindrücke vom öffentlichen Training des BSC Young Boys. Klicken Sie sich durch!

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 0bac8.html


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 01:31 
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Cedric Itten kennt einige Stuttgarter

«Werde mit Ex-Mitspielern nach der Partie reden»

YB trifft am Mittwochabend in der Champions League auf den VfB Stuttgart. Für Cedric Itten ein spezielles Spiel: Denn er kennt vier Gegner persönlich.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 01416.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 10:21 
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«Wir werden YB nicht unterschätzen» – Fabian Rieder trifft auf seine alte Liebe

Fabian Rieder trifft heute Abend mit dem VfB Stuttgart in der Champions League auf seinen früheren Verein Young Boys. Er freut sich riesig darauf und warnt seine ehemaligen Teamkollegen.

Fabian Rieder bezeichnet die Young Boys als seinen Herzensverein. Schon mit fünf Jahren ging er mit seinem Vater Spiele der Berner schauen, 2017 wechselte er von Solothurn in den Nachwuchs von YB und debütierte am 17. Oktober 2020 gegen Servette (0:0) in der ersten Mannschaft. 2021 gewann er mit dem Team den Meistertitel und 2023 das Double. Noch heute schaut er sich, wenn immer möglich, die Partien der Young Boys an.

Als er erfuhr, dass es in der Champions League zum Duell mit dem Schweizer Meister kommt, «freute ich mich übertrieben. Es ist etwas Schönes, auf der grössten Bühne Europas gegen sehr gute Kollegen spielen zu dürfen. Ich habe ihnen gesagt, dass es nicht einfach wird, bei uns Punkte zu holen. Aber zuerst müssen wir selber eine gute Leistung zeigen», erzählt Rieder in einem Gespräch mit Schweizer Medien.

Kommt YB gerade recht?

Stuttgart ist in der Champions League auf Punkte angewiesen, der Tabellen-8. der Bundesliga belegt mit vier Zählern aus den ersten fünf Vorrundenspielen lediglich den 27. Platz unter den 36 Teams – 24 Mannschaften kommen weiter. Das entspricht bei weitem nicht den Ansprüchen des Vereins.

Kommt da das punktelose und bisher mehrheitlich überforderte YB (Torverhältnis 2:17) gerade recht? Rieder erinnert daran, dass auch der letzte Gegner in der Königsklasse, Roter Stern Belgrad, vor dem Spiel gegen Stuttgart null Punkte auf dem Konto hatte – die Serben gewannen 5:1. «Wir werden also definitiv niemanden unterschätzen», betont der offensive Mittelfeldspieler. Den neuen Modus befürwortet er. Es sei schön, gegen so viele verschiedene Gegner spielen zu können.

Gegen YB würde Rieder selbstredend gerne von Anfang an zum Einsatz kommen. Bisher wurde er in der Champions League fünfmal eingewechselt. In den 13 bisherigen Saisonspielen in der Bundesliga stand er sechsmal in der Startelf und gelangen ihm ein Tor sowie drei Assists.

Wie stark definiert er sich über Skorerpunkte? «Darauf muss man auf meiner Position sicherlich schauen, es wären mehr möglich gewesen. Ich muss noch ein bisschen genauer und effizienter werden», gibt er zu. «Das Wichtigste ist jedoch, dass ich in gute Situationen komme, deshalb bin ich grundsätzlich zufrieden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich treffsicherer werde.» Gerade so wichtig sei allerdings, was er mit dem Ball mache, ob er Chancen kreiere, wie er defensiv mitlaufe, ob er Räume öffne für die Mitspieler, wie er in die Zweikämpfe, ins Pressing gehe. «Das gehört definitiv ebenfalls dazu», sagt der 22-jährige Berner.

Schwierige, aber lehrreiche Zeit bei Rennes

Rieder ist an Stuttgart lediglich ausgeliehen. Als erste Station im Ausland wählte er Rennes. Beim Ligue-1-Verein lief es ihm jedoch nicht wie gewünscht, er kam in wettbewerbsübergreifend 21 Partien lediglich während 529 Minuten zum Einsatz. Er kämpfte mit Problemen am Fussgelenk, Mitte Januar 2024 zog er sich einen Mittelfussbruch zu. Zudem gab es einen Trainerwechsel.

Rieder stellt aber klar: «Es war der richtige Entscheid, zu Rennes zu wechseln.» Es sei Unvorhersehbares geschehen, mit dem müsse man als Fussballer umgehen können. Dennoch habe er in dieser Zeit viele Fortschritte erzielt. «Das konnte ich an der EM zeigen. Nun in Stuttgart wird nochmals ein anderer Fussball gespielt. Es ist für mich in meinem jungen Alter sehr gut, schon drei verschiedene Vereine in drei verschiedenen Ländern zu erleben respektive erlebt zu haben. Das kann meiner Entwicklung nur helfen.» Was konkret hat er seit dem Weggang von YB fussballerisch gelernt? «Ich habe mich überall weiterentwickelt, im technischen Bereich, in der Entscheidungsfindung, in der Dynamik.»

Zum Schritt ins Ausland sagt Rieder: «Ich verliess die 'Wohlfühloase'. Es war schon eine grosse Veränderung.» Er sei jedoch bei beiden Teams gut aufgenommen worden und habe gute Freunde gefunden. Dass in der Bundesliga alles seziert wird, empfindet er das manchmal als mühsam? «Ehrlicherweise schaue ich nicht viel in die Medien. Mir ist wichtig, was in meinem persönlichen Umfeld gesagt wird.»

Die Leihe mit Stuttgart endet nach dieser Saison, jedoch besitzt der VfB eine Kaufoption. Rieder würde gerne längerfristig bei den Schwaben bleiben, da er sich dort rundum wohl fühlt. «Die Bundesliga passt gut zu meinen Spielstil. Es liegt nun an mir, mich aufzudrängen.» Auch wenn es gegen seinen Herzensverein ist.


https://www.watson.ch/sport/fussball/61 ... -stuttgart

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 10:26 
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Berner wollen in Stuttgart punkten

[b]«Müssen ein anderes YB-Gesicht auf dem Platz zeigen»


YB spielt am Mittwochabend in Stuttgart. Die Berner wollen in dieser Champions-League-Saison erstmals Punkte holen. Blick hat am Dienstag mit Trainer Joël Magnin gesprochen.[/b]

https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 01286.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 15:33 
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Duell gegen Herzensverein

Rieder über YB-Fans: «Sie haben gesagt, dass sie mich dann auspfeifen ...»

Fabian Rieder trifft mit Stuttgart in der Champions League auf seinen früheren Verein YB. Bei blue Sport erklärt der Mittelfeldspieler, was ihm droht, wenn er gegen seinen Herzensverein ein Tor schiesst.

Fabian Rieder bezeichnet die Young Boys als seinen Herzensverein. Schon mit fünf Jahren ging er mit seinem Vater Spiele der Berner schauen, 2017 wechselte er von Solothurn in den Nachwuchs von YB und debütierte am 17. Oktober 2020 gegen Servette (0:0) in der ersten Mannschaft. 2021 gewann er mit dem Team den Meistertitel und 2023 das Double. Noch heute schaut er sich, wenn immer möglich, die Partien der Young Boys an.

Bei blue Sport spricht der Mittelfeldspieler über das Duell mit seinem Heimatverein: «Wir haben die Auslosung als Mannschaft zusammen geschaut. Als das Los YB kam, bin ich aufgestanden und habe gejubelt.» Er habe damals schon den ganzen Tag allen erzählt, dass er unbedingt gegen YB spielen möchte: «Das war für mich das wichtigste Los», so Rieder.

Der 22-Jährige erklärt seine Nähe zu den Bernern: «Ich habe dort meine Ausbildung gemacht, habe auf der Geschäftsstelle gearbeitet, kenne alle Mitarbeiter, alle Spieler und ein paar sind wirklich auch sehr enge Freunde.» Viele Freunde und Verwandte werden nach Stuttgart kommen, um das Spiel zu schauen: «Das wird sicher etwas sehr Spezielles», freut sich Rieder.

Speziell wird auch das Aufeinandertreffen mit seinen ehemaligen Teamkollegen: «Wir haben immer noch eine aktive Gruppe, da habe ich sofort reingeschrieben, dass ich mich auf das Spiel freue.» Danach seien natürlich ein paar Sprüche gefallen. Rieder erzählt, dass er zudem auch ein paar Leute aus der YB-Fanszene kenne. Denen habe er gesagt, dass er sich über ein Tor freue, auch wenn es gegen YB sei: «Die haben dann gesagt, dass sie mich dann auspfeifen», erklärt Rieder und kann sich dabei ein breites Grinsen nicht verkneifen. Es sei schliesslich alles auf einer lustigen Basis gemeint.

Kommt YB gerade recht?

Stuttgart ist in der Champions League auf Punkte angewiesen, der Tabellen-8. der Bundesliga belegt mit vier Zählern aus den ersten fünf Vorrundenspielen lediglich den 27. Platz unter den 36 Teams – 24 Mannschaften kommen weiter. Das entspricht bei weitem nicht den Ansprüchen des Vereins. Kommt da das punktelose und bisher mehrheitlich überforderte YB (Torverhältnis 2:17) gerade recht? Rieder erinnert in einer Medienrunde vor dem Spiel daran, dass auch der letzte Gegner in der Königsklasse, Roter Stern Belgrad, vor dem Spiel gegen Stuttgart null Punkte auf dem Konto hatte – die Serben gewannen 5:1. «Wir werden also definitiv niemanden unterschätzen», betont der offensive Mittelfeldspieler. Den neuen Modus befürwortet er. Es sei schön, gegen so viele verschiedene Gegner spielen zu können.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 82042.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 15:35 
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11.12.2024

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«Müssen Bier aus Holzbechern saufen und ihr fliegt nach Stuttgart?»

Während der Grossteil der 3500 YB-Fans mit dem Zug oder dem Auto zum Champions-League-Spiel in Stuttgart reiste, nahmen die Berner Fussballstars den Flieger. YB erklärt 20 Minuten, was dahinter steckt.

Darum gehts

- Viele YB-Fans sind empört über die Flugreise der YB-Spieler nach Stuttgart.
- YB argumentiert, dass die grosse Delegation einen Charterzug nötig gemacht hätte, was teurer und langsamer gewesen wäre als der Flieger.
- Erst vor kurzem erschien YB im Nachhaltigkeitsranking der Schweizer Liga an der Spitze.

Bloss knappe vier Stunden Fahrzeit mit dem Auto benötigen die YB-Fans, wenn sie ihre Lieblinge am Mittwochabend beim Champions-League-Duell in Stuttgart vor Ort unterstützen wollen. Auch mit der Deutschen Bahn ist es, Verzögerungen vorbehalten, von der Bundeshauptstadt in die schwäbische Metropole ähnlich lang zu fahren.

Trotz der kurzen Anreisezeit nahmen die Fussballstars der Young Boys das Flugzeug. Gemäss Flightradar beträgt die Flugzeit des Fliegers von Bern-Belp nach Stuttgart 31 Minuten. YB postete ein entsprechendes Video der Reise auf Instagram. Darunter häufen sich nun die Kommentare von Leuten, welche die fehlende Nachhaltigkeit des Meisters anprangern.

YB sagt: Grosse Delegation macht Flugreise nötig

«Also von Bern nach Stuttgart zu fliegen, ist ja echt peinlich …», schreibt ein User. Ein anderer meint in Anlehnung an nachhaltige Trinkbecher im Wankdorf: «Wir müssen Bier aus Holzbechern saufen und ihr fliegt nach Stuttgart?» «Sechs Stunden im Bus waren ihnen wohl zu viel», heisst es weiter.

«Wir wären gerne mit dem Zug nach Stuttgart gereist», betont YB-Mediensprecher Albi Staudenmann auf Anfrage von 20 Minuten. Weil die ganze Delegation der Berner inklusive Staff und dem U-19-Team (spielt am Mittwoch in der Youth League) über 70 Personen fassen würde, hätte man einen Charterzug buchen müssen.

Zugreise wäre länger und teurer gewesen

Mit einem regulären Zug wäre es mit der grossen Delegation nicht möglich gewesen, nach Stuttgart zu reisen. Die regulären Züge verkehren natürlich gemäss Fahrplan, der Charterzug hätte selbstverständlich keine Priorität gehabt, sagt Staudenmann. «Es wäre nötig gewesen, Zwischenstopps einzulegen. Deswegen hätte die Reisezeit fünf Stunden oder eher noch mehr betragen», erklärt er. Unter Abwägung aller Faktoren inklusive der viel höheren Kosten bei einer Charterzugreise habe man sich für die Reise mit dem Flieger entschieden.

Liga kürte YB zum nachhaltigsten Club der Schweiz

Zwei Cars des YB-Buspartners reisten trotzdem nach Stuttgart. Der Hauptgrund dafür sei laut Staudenmann das viele Material, für welches es im vollbesetzten Flugzeug keinen Platz mehr gehabt hätte. Vor Ort in Stuttgart nutze YB die Cars für die verschiedenen Transporte wie etwa vom Flugplatz zum Hotel oder vom Hotel zum Stadion.

Trotz der Argumentation seitens YB überrascht die Entscheidung für die weniger nachhaltige Reiseoption der Berner, da sie erst vor kurzem für ihr Nachhaltigkeitsengagement von der Swiss Football League ausgezeichnet wurden. Die Liga veröffentlichte im Herbst ihr «Responsiball Ranking» für das Jahr 2024. Dabei wurden die Super-League- und Challenge-League-Clubs anhand von 52 Indikatoren bezüglich Umwelt, Soziales und Governance gemessen und miteinander verglichen. YB erhielt in diesem Ranking mit Abstand das beste Rating.


https://www.20min.ch/story/yb-fans-tobe ... -103237758

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 15:37 
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YB: Deshalb reisen die Berner mit dem Flugzeug nach Stuttgart

YB geht den kurzen Weg nach Stuttgart mit dem Flugzeug. Der Grund: Die Reise mit dem Zug hätte zu lange gedauert.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gastiert heute (21 Uhr) in der Königsklasse beim VfB Stuttgart.
- Trotz kurzem Reiseweg entscheidet man sich für das Flugzeug.
- Das sorgt für Kritik.

Heute Abend trifft YB in der Champions League auf den VfB Stuttgart. In der Hauptstadt Baden-Württembergs sind die Berner ab 21 Uhr gegen Fabian Rieder und Co. gefragt.

Die Hinreise tritt der Schweizer Meister am Dienstag per Flug ab Belp an. Das zeigen Bilder, die der Klub auf seiner Instagram-Seite postet.

Doch auch zwei Busse machen sich auf den Weg in das rund vier Autostunden entfernte Stuttgart. Wieso nicht mit dem Team an Bord?

Mediensprecher Albert Staudenmann sagt auf Anfrage: «Es geht darum, dass wir die Transporte vor Ort mit dem eigenen Bus machen können. Auch war es nicht möglich, das ganze Material mit dem Flugzeug zu transportieren.»

Weshalb hat man sich auch gegen eine Anreise mit dem Zug entschieden?

«Wir wären gerne mit dem Zug nach Stuttgart gereist», so Staudenmann. Allerdings reise man mit einer über 70-köpfigen Delegation, bestehend aus 1. Mannschaft, Staff und U19 an und hätte dafür einen Charter-Zug buchen müssen.

Staudenmann erklärt: «Der Charter-Zug hätte sich natürlich dem Fahrplan der regulären Züge anpassen müssen. Aus diesem Grund wären Zwischenstopps nötig gewesen. Die Reise wäre mit einigen Fragezeichen verbunden gewesen und hätte mindestens fünf Stunden gedauert.»

In Anbetracht aller Faktoren inklusiver höherer Kosten sei man dann zum Entschluss gekommen, mit dem Flugzeug zu reisen.

Fans von YB hässig

Bei den Anhängern kommt die umweltschädliche Variante nicht gut an. «Sehr unnötig», kommentiert einer die Fotos vom Flughafen.

«Holzbecher-Judihui-Nachhaltigkeit und dann den Jet nehmen für 30 Minuten Flug. Schade YB», so ein anderer.

Bei YB, das sich mit Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt, wird das Bier seit einigen Monaten in Holzbechern ausgeschenkt. Im Vergleich zum Plastikbecher werden dabei jährlich etliche Tonnen CO₂ eingespart.

Zudem kürte die SFL die Berner jüngst zum nachhaltigsten Club der Schweiz. Im Ranking lagen sie weit vor dem zweitplatzierten FC Winterthur.

Kein Wunder, wenn sich die Fans dann über solche kurze Flugstrecken der Spieler ärgern ...


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-de ... t-66877297

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2024, 15:38 
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Fabian Rieder: ein Duell gegen den Herzensverein

Der ehemalige Young-Boys-Spieler trifft am Mittwochabend mit dem VfB Stuttgart in der Champions League auf seinen früheren Verein. Er freut sich riesig darauf und warnt seine ehemaligen Teamkollegen.

Fabian Rieder bezeichnet die Young Boys (YB) als seinen Herzensverein. Schon mit fünf Jahren ging er mit seinem Vater Spiele der Berner schauen, 2017 wechselte er von Solothurn in den Nachwuchs von YB und debütierte am 17. Oktober 2020 gegen Servette (0:0) in der ersten Mannschaft. 2021 gewann er mit dem Team den Meistertitel und 2023 das Double. Noch heute schaut er sich, wenn immer möglich, die Partien der Young Boys an.

Als er erfuhr, dass es in der Champions League zum Duell mit dem Schweizer Meister kommt, «freute ich mich übertrieben. Es ist etwas Schönes, auf der grössten Bühne Europas gegen sehr gute Kollegen spielen zu dürfen. Ich habe ihnen gesagt, dass es nicht einfach wird, bei uns Punkte zu holen. Aber zuerst müssen wir selber eine gute Leistung zeigen», erzählt Rieder in einem Gespräch mit Schweizer Medien.

Kommt YB gerade recht?

Stuttgart ist in der Champions League auf Punkte angewiesen, der Tabellen-Achte der Bundesliga belegt mit vier Zählern aus den ersten fünf Vorrundenspielen lediglich den 27. Platz unter den 36 Teams – 24 Mannschaften kommen weiter. Das entspricht bei weitem nicht den Ansprüchen des Vereins. Kommt da das punktelose und bisher mehrheitlich überforderte YB (Torverhältnis 2:17) gerade recht?

Rieder erinnert daran, dass auch der letzte Gegner in der Königsklasse, Roter Stern Belgrad, vor dem Spiel gegen Stuttgart null Punkte auf dem Konto hatte - die Serben gewannen 5:1. «Wir werden also definitiv niemanden unterschätzen», betont der offensive Mittelfeldspieler. Den neuen Modus befürwortet er. Es sei schön, gegen so viele verschiedene Gegner spielen zu können.

Gegen YB würde Rieder selbstredend gerne von Anfang an zum Einsatz kommen. Bisher wurde er in der Champions League fünfmal eingewechselt. In den 13 bisherigen Saisonspielen in der Bundesliga stand er sechsmal in der Startelf, und es gelangen ihm ein Tor sowie drei Assists.

Wie stark definiert er sich über Skorerpunkte? «Darauf muss man auf meiner Position sicherlich schauen, es wären mehr möglich gewesen. Ich muss noch ein bisschen genauer und effizienter werden», gibt er zu. «Das Wichtigste ist jedoch, dass ich in gute Situationen komme, deshalb bin ich grundsätzlich zufrieden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich treffsicherer werde.»

Gerade so wichtig sei allerdings, was er mit dem Ball mache, ob er Chancen kreiere, wie er defensiv mitlaufe, ob er Räume öffne für die Mitspieler, wie er in die Zweikämpfe, ins Pressing gehe. «Das gehört definitiv ebenfalls dazu», sagt der 22-jährige Berner.

Schwierige, aber lehrreiche Zeit bei Rennes

Rieder ist an Stuttgart lediglich ausgeliehen. Als erste Station im Ausland wählte er Rennes. Beim Ligue-1-Verein lief es ihm jedoch nicht wie gewünscht, er kam in wettbewerbsübergreifend 21 Partien lediglich während 529 Minuten zum Einsatz. Er kämpfte mit Problemen am Fussgelenk, Mitte Januar 2024 zog er sich einen Mittelfussbruch zu. Zudem gab es einen Trainerwechsel.

Rieder stellt aber klar: «Es war der richtige Entscheid, zu Rennes zu wechseln.» Es sei Unvorhersehbares geschehen, mit dem müsse man als Fussballer umgehen können. Dennoch habe er in dieser Zeit viele Fortschritte erzielt. «Das konnte ich an der EM zeigen. Nun in Stuttgart wird nochmals ein anderer Fussball gespielt. Es ist für mich in meinem jungen Alter sehr gut, schon drei verschiedene Vereine in drei verschiedenen Ländern zu erleben respektive erlebt zu haben. Das kann meiner Entwicklung nur helfen.» Was konkret hat er seit dem Weggang von YB fussballerisch gelernt? «Ich habe mich überall weiterentwickelt, im technischen Bereich, in der Entscheidungsfindung, in der Dynamik.»

Zum Schritt ins Ausland sagt Rieder: «Ich verliess die 'Wohlfühloase'. Es war schon eine grosse Veränderung.» Er sei jedoch bei beiden Teams gut aufgenommen worden und habe gute Freunde gefunden. Dass in der Bundesliga alles seziert wird, empfindet er das manchmal als mühsam? «Ehrlicherweise schaue ich nicht viel in die Medien. Mir ist wichtig, was in meinem persönlichen Umfeld gesagt wird.»

Die Leihe mit Stuttgart endet nach dieser Saison, jedoch besitzt der VfB eine Kaufoption. Rieder würde gerne längerfristig bei den Schwaben bleiben, da er sich dort rundum wohlfühlt. «Die Bundesliga passt gut zu meinen Spielstil. Es liegt nun an mir, mich aufzudrängen.» Auch wenn es gegen seinen Herzensverein ist.


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