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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:24 
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Die Berner Wundertüte

Das letzte Berner Derby der Saison endet 2:2: Beim Remis im Derby gegen Thun wechselten bei YB Licht und Schatten in rascher Reihenfolge.

Wenige Zentimeter fehlten, und im gestrigen Berner Derby wäre eine dieser Fussballgeschichten geschrieben worden, die für grosse Schlagzeilen sorgen. Da aber Michael Freys Kopfball in der Nachspielzeit ganz knapp am Torpfosten vorbeistrich, wurde der Super-League-Debütant nach dem Schlusspfiff nicht bestürmt von den Medienleuten.

Der vergebene Matchball ärgerte den Münsinger, der kurz vor Schluss ins Spiel gekommen war. Er habe sich vorgenommen, ein Tor zu schiessen, sagte Frey. Bevor er für Raphaël Nuzzolo aufs Feld kam, streifte sich der 17-Jährige vor lauter Aufregung zuerst das Trikot von Elsad Zverotic über. Ja, er sei «recht nervös» gewesen, als ihm Trainer Erminio Piserchia gesagt habe, er solle sich bereit machen, bestätigte Frey.

Raimondis erstaunliche Rückkehr

Zufrieden in die Welt schaute nach dem 2:2 ein anderer Berner, der zuletzt wenig Grund zum Lachen gehabt hatte. Die Rede ist von Mario Raimondi, nach Marco Wölfli dienstältester YB-Spieler. Der gebürtige Oberdiessbacher hatte am Samstag via Trainerstaff erfahren, dass seine Dienste im Berner Derby möglicherweise gefragt seien. Ein grosser Aufsteller für den bald 32-Jährigen, der unter Christian Gross in der Hierarchie immer weiter nach hinten gerutscht war und in der Rückrunde zumeist nur noch einen Tribünenplatz zugewiesen bekam. «Ich habe mir gesagt: ‹Geniesse jede Minute, die du spielen kannst›», erzählte Raimondi in den Katakomben der Arena Thun. Und das habe er dann auch gemacht, als er nach gut einer Stunde eingewechselt worden sei.

Der Mittelfeldspieler genoss nicht nur einen der rar gewordenen Einsätze, sondern nahm auch Einfluss auf das Spiel. In der 75. Minute flog sein Kopfstoss knapp über das Tor. Mit der nächsten guten Aktion lancierte er Costanzo, der von Schindelholz leicht gerempelt wurde – für Schiedsrichter Hänni eine penaltywürdige Intervention. Spycher lief zum vierten Mal in dieser Saison vom Elfmeterpunkt an und traf zum vierten Mal souverän. Es war zugleich das vierte und letzte Tor in diesem unterhaltsamen Derby – auch weil Costanzo kurz darauf knapp an einer Raimondi-Hereingabe vorbeischlitterte. Es wäre der krönende Abschluss eines der schönsten YB- Angriffe der ganzen Partie gewesen.

Es sei definitiv nicht seine Saison, meinte Costanzo, als er hinterher auf diese Szene und eine weitere grosse Chance in der ersten Halbzeit angesprochen wurde. Den Penaltypfiff in der 77. Minute bezeichnete er als «ausgleichende Gerechtigkeit». Die YB-Nummer 10 lag mit dieser Einschätzung nicht falsch, denn Schiedsrichter Hänni hatte zuvor bei strittigen Interventionen gegen Mayuka (10.) und Nuzzolo (64.) auf Weiterspielen entschieden.

Offensiv gut, defensiv schwach

Costanzos Leistung war ein Spiegelbild der ganzen Mannschaft: Ein ständiges Wechselspiel von Licht und Schatten. Die Stärken lagen eindeutig im Spiel nach vorne. Mindestens ein halbes Dutzend beste Torchancen erarbeiteten sich die Young Boys. Interimstrainer Piserchia hatte insgesamt 14 Chancen gezählt. Weit weniger Freude machte die Defensive der Young Boys. Wenn die Thuner ihre Angriffe schnell vortrugen, entstand fast immer Gefahr. Die Aussenverteidiger Gonzalez und Lecjaks verrieten Schwächen im Stellungsspiel, Nef und Ojala konnten ihre Schnelligkeitsdefizite nicht verbergen.

Europa League rückt nahe

Doch nicht nur die Abwehr schwächelte, sondern auch Farnerud im zentralen Mittelfeld. Der Schwede war zwar enorm viel unterwegs, doch ging ihm die Ruhe und zuweilen auch der Sinn fürs Ordnende ab. Spycher, der erstmals in dieser Saison auf der 6er-Position agierte, versuchte wort- und gestenreich dem Spiel von Gelb-Schwarz Struktur zu verleihen. Das gelang ihm manchmal besser, manchmal schlechter.

Das vielleicht Positivste aus Stadtberner Sicht: Der Vorsprung auf das fünftplatzierte Thun beträgt weiterhin fünf Punkte, was bei zwei ausstehenden Runden eigentlich für Platz 3 oder 4 reichen müsste – sofern den Oberländern nicht nachträglich sechs Punkte zugesprochen werden.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/13312349

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:25 
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Kein Verlierer im Berner Derby

Aktualisiert am 13.05.2012 Drucken Der FC Thun und die Young Boys trennen sich im vierten Kantons-Derby mit einem 2:2 und dürfen beide weiterhin auf eine Europacup-Teilnahme hoffen.

Lange hatte es in Thun gar nach einer YB-Niederlage ausgesehen. Der Gastgeber lag nach Treffern von Marco Schneuwly (10.) und Andreas Wittwer ab der 37. Minute 2:1 vorne. Christoph Spycher glich erst in der 77. Minute mittels Foulpenalty zum gerechten Remis aus. Moreno Costanzo war im Strafraum von Nicolas Schindelholz gefoult worden. Bereits beim 1:1-Ausgleich hatte Spycher die Füsse im Spiel gehabt. Der frühere Internationale lancierte am linken Flügel den schnellen Josh Simpson, der mit einer flachen Hereingabe den aufgerückten Emmanuel Mayuka mustergültig bediente.

Beide Teams hätten in der animierten Schlussphase den Siegestreffer erzielen können. Den Matchball vergab in der 92. Minute Debütant Michael Frey mit einem Hechtkopfball, der nur ganz knapp am Pfosten vorbeizischte. Während die Thuner nun bereits elf Spiele lang (seit dem 7. August 2004) auf einen Heimsieg über den Kantonsrivalen warten müssen, kommt auch YB auswärts nicht vom Fleck. Das 2:2 in Thun war bereits die fünfte Partie auf fremdem Terrain ohne Vollerfolg.

Thun - Young Boys 2:2 (2:1)
Arena. - 9118 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 10. Marco Schneuwly (Wittwer) 1:0. 31. Mayuka (Simpson) 1:1. 37. Wittwer (Christian Schneuwly) 2:1. 77. Spycher (Foulpenalty/Foul an Costanzo) 2:2.
Thun: Da Costa; Bigler, Schindelholz, Ghezal, Wittwer; Bättig (77. Manière); Hediger, Demiri, Schirinzi (86. Volina); Christian Schneuwly; Marco Schneuwly (84. Rama).
Young Boys: Wölfli; Gonzalez, Nef, Silberbauer (26. Ojala), Lecjaks; Spycher; Nuzzolo (85. Frey), Costanzo, Farnerud, Simpson (65. Raimondi); Mayuka.
Bemerkungen: Thun ohne Fabiano, Lüthi, Reinmann, Schneider und Siegfried (alle verletzt). YB ohne Bobadilla, Doubai, Veskovac (alle gesperrt), Vitkieviez (verletzt), David Degen und Mveng (beide überzählig). Debüt von Michael Frey bei YB. Verwarnungen: 24. Schindelholz (Foul), 56. Mayuka (Schwalbe), 63. Bättig (Foul), 76. Ghezal (Reklamieren), 90. Manière (Unsportlichkeit).


http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... ier_id=449

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:30 
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Spycher rettet YB einen Punkt

2:2 – Kein Sieger im Berner Derby

Der FC Thun und die BSC Young Boys trennen sich 2:2-Unentschieden. Ein verwandelter Foulelfmeter von Christoph Spycher rettet YB den einen Punkt.

Trotz des späten Ausgleichs sind es zwei verlorene Punkte für die Berner Young Boys. Das Team von Interimstrainer Erminio Piserchia ist im Berner Derby die spielbestimmende Mannschaft. Doch erst in der 77. Minute werden sie für ihren Aufwand belohnt. Spycher trifft mittels Foulelfmeter zum 2:2.

Die Partie beginnt mit einem Aufreger: In der 2. Minute zerrt Thuns Schindelholz im Strafraum YB-Stürmer Mayuka zu Boden. Die Berührung beginnt aber schon ausserhalb. Trotzdem: Glück für Thun.

In der 10. Minute fällt dann das erste Tor: Thuns Wittwer wird auf der linken Seite lanciert. Der Aussenläufer spielt in die Mitte, wo Marco Schneuwly nur noch einzuschieben braucht.

Das 1:1 in der 31. Minute durch Mayuka ist praktisch identisch. Auch hier wird der linke Aussenläufer steil geschickt. Simpson spurtet los und legt quer zu Mayuka, der seinen neunten Saisontreffer bucht.

Bereits zuvor hatten die Hauptstädter drei ganz dicke Chancen. Doch Thun-Goalie Da Costa zeigt seine grosse Klasse. Sein Team zeigt sich ab des Ausgleichs aber keinesfalls geschockt: Kurze Zeit später trifft Wittwer (38.) zum 2:1. Sein Kopfball lässt YB-Goalie Wölfli keine Chance.

Nach dem Pausentee übernimmt YB vollends das Spieldiktat. Doch klare Torchancen bleiben lange Zeit Mangelware. Mitte der 2. Halbzeit sind es sogar die Thuner, die beinahe zum 3:1 kommen. Doch Wölfli pariert einen Schirinzi-Schuss mit den Fingerspitzen.

Der kurz zuvor eingewechselte Raimondi hat in der 75. Minute den Ausgleich auf dem Kopf. Doch der Joker schafft es, aus 10 Metern freistehend über das Tor zu köpfen. Es ist übrigens der erste Einsatz von Raimondi in der Rückrunde.

Nur zwei Minuten später foult Schindelholz Costanzo im Strafraum - Penalty. Ex-Nati-Spieler Spycher übernimmt die Verantwortung und rettet YB so den einen Punkt im Berner Derby.

Thun - Young Boys 2:2 (2:1)

Arena. - 9118 Zuschauer. - SR Hänni.

Tore: 10. Marco Schneuwly (Wittwer) 1:0. 31. Mayuka (Simpson) 1:1. 37. Wittwer (Christian Schneuwly) 2:1. 77. Spycher (Foulpenalty/Foul an Costanzo) 2:2.

Thun: Da Costa; Bigler, Schindelholz, Ghezal, Wittwer; Bättig (77. Manière); Hediger, Demiri, Schirinzi (86. Volina); Christian Schneuwly; Marco Schneuwly (84. Rama).

Young Boys: Wölfli; Gonzalez, Nef, Silberbauer (26. Ojala), Lecjaks; Spycher; Nuzzolo (85. Frey), Costanzo, Farnerud, Simpson (65. Raimondi); Mayuka.

Bemerkungen: Thun ohne Fabiano, Lüthi, Reinmann, Schneider und Siegfried (alle verletzt). YB ohne Bobadilla, Doubai, Veskovac (alle gesperrt), Vitkieviez (verletzt), David Degen und Mveng (beide überzählig). Debüt von Michael Frey bei YB. Verwarnungen: 24. Schindelholz (Foul), 56. Mayuka (Schwalbe), 63. Bättig (Foul), 76. Ghezal (Reklamieren), 90. Manière (Unsportlichkeit).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 66221.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:33 
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Das Auge und die Stimme der Arena

Der FC Thun und die Berner Young Boys haben im letzten Berner Derby dieser Saison die Punkte geteilt. «Sicherheitstechnisch das beste Resultat», sagt Michael Kropf, Leiter Betrieb und Events der Arena Thun AG.

«Ein Spiel dauert 90 Minuten», heisst eine berühmte Fussballweisheit. Das mag für die Spieler auf dem Rasen stimmen, nicht aber für jene Leute, die für die Stadionorganisation und -technik sowie die Sicherheit zuständig sind. Für sie beginnt das Spiel mit einem Betriebsrapport vier Stunden vor dem Kick-off – und es endet in der Regel frühestens eine Stunde nach Abpfiff.

Eingespieltes Team

14 Uhr, noch zwei Stunden bis zum Spielbegin: Es ist ruhig im Kontrollraum der Thun Arena. «Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team», sagt Michael Kropf, Leiter Betrieb und Events der Arena Thun AG. Während des Spiels arbeiten hier permanent 10Leute – und koordinieren die Geschicke von rund 200 Personen in und um das Stadion, die Polizei nicht mit einberechnet. Sie können dabei auf die Hilfe von etwa 30 Kameras zählen.

14.30 Uhr: Die Thun Arena öffnet ihre Tore. «Während dieser Phase treten manchmal kleinere Probleme auf, etwa ein defektes Licht auf den Toiletten», erklärt Kropf. Diesmal bleibt der Funk ruhig – und Kropf hat Zeit, auf einem Monitor zu überprüfen, wieviele Zuschauer bereits im Stadion sind. Wenige Minuten nach Türöffnung sind es 135 Personen – am Ende wird die Thun Arena mit 9118 Zuschauern fast ausverkauft sein.

Kurz vor 15 Uhr kommt erstmals etwas Unruhe auf. Die ersten Kameras haben die YB-Fans erfasst, welche traditionell vom Bahnhof Thun ins Stadion marschieren. Doch es bleibt ruhig, mehr noch, die YB-Anhänger erhalten später ein Extralob, weil sie mit Kehrrichtsäcken ihren eigenen Müll aufgesammelt haben. Am wichtigsten aber, sie begeben sich ohne Umwege direkt in den Gästesektor.

Keine Petarden in der Arena

«Die heikelsten Momente haben wir in der Regel kurz vor Spielbeginn sowie nach dem Schlusspfiff zu überstehen», weiss Kropf aus Erfahrung. Ihn bringt allerdings so schnell nichts mehr aus der Ruhe. «Nach sieben Jahren weiss ich, dass es in einem Derby etwas rauer zu und her geht.» Heute beschränken sich die verbalen Scharmützel vor dem Spiel auf ein Minimum – und auch Petarden werden keine gezündet. Das Spiel kann pünktlich um 16 Uhr angepfiffen werden.

Zeit, das Derby in Ruhe zu geniessen, haben aber die wenigsten im Kontrollraum. Auch nicht Peter Burri, Sicherheitsverantwortlicher des FC Thun. Er beobachtet mit einem Feldstecher die verschiedenen Sektoren. Im Büro nebenan, bei der Polizei, das gleiche Bild. Hier hat für das Spiel gegen die Young Boys Mario Burri die Leitung. «Das Aufgebot ist grösser als sonst», sagt er, genaue Zahlen will die Polizei jedoch keine veröffentlichen.

Briefings während des Spiels

Nach knapp zehn Minuten erzielt Marco Schneuwly das 1:0 für den FC Thun. «Die Stimme der Arena», wie Kropf den Speaker im Kontrollraum nennt, gibt nach Absprache mit dem Inhouse-TV den Torschützen bekannt, nebenan bespricht Michael Kropf in einer kleinen Gruppe gerade den Zeitplan für die 15-minütige Pause. So soll beispielsweise vermieden werden, dass die Rasenbewässerung läuft, während Aktivitäten auf dem Spielfeld stattfinden.

Weiter gehts kurze Zeit später einen Stock tiefer. Ein erstes Debriefing steht auf dem Programm. «Was lief gut, was kann im Hinblick auf das nächste Heimspiel verbessert werden?» So berichtet etwa die Verantwortliche für den VIP-Bereich, dass die Lüftung nicht einwandfrei funktioniert – worauf Kropf den Rückschluss zieht, dass dies ein Problem der Steuerung ist, das im Hinblick aufs nächste Spiel behoben werden muss.

Wichtiges Zusammenspiel

Nicht mit dabei ist Kropf, wenn kurz nach der Halbzeitpause eine Sitzung stattfindet, in welcher die Heimreise der Fans besprochen wird. Unter der Leitung von Peter Burri nehmen auch SBB und STI sowie Sicherheits- und Fanverantwortliche von YB teil.

Man einigt sich darauf, die Gästefans erst 20 Minuten nach Spielschluss aus ihrem Sektor zu lassen, um Konfrontationen zu vermeiden. Die entsprechende Durchsage wird – auch aus taktischen Gründen – unmittelbar nach dem YB-Tor zum 2:2-Ausgleich gemacht.

Es ist schliessich 18.15 Uhr, als die Berner Fans die Arena verlassen. Grössere Probleme gibt es keine – auch weil das Team mittlerweile eingespielt ist. «Die Sicherheit ist nur gewährleistet, wenn die einzelnen Bereiche zusammenarbeiten», sagt denn auch Kropf. Oder anders ausgedrückt: Hätten die FCT-Spieler gestern so gut zusammengespielt wie das Team unter der Leitung von Michael Kropf, ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen.


http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/25822616

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:38 
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Nach Remis gegen Thun

YB bangt um Europa

YB macht wieder Spass. Und trotzdem könnte diese Saison in einem Desaster enden.

Zwölf zu vier Torchancen. YB dominiert. YB ist besser. «Wir haben Spass auf dem Feld», sagt Moreno Costanzo. «Aber es bleibt die Enttäuschung, weil wir wie gegen Luzern zwei Punkte verloren haben.»

Diese Enttäuschung verdankt YB den Nadelstichen der Schneuwly-Brothers. Marco bucht das 1:0. Christian bereitet Wittwers 2:1 vor. Zwei Mal rennt YB (erfolgreich) einem Rückstand hinterher. Debütant Michael Frey (18) verpasst das Siegestor in der Nachspielzeit um Haaresbreite.

Das 2:2 markiert Spycher per Elfmeter. Schindelholz stupst Costanzo leicht. Für den Ostschweizer eine klare Sache. Für Ref Hänni auch. Für Thun-Trainer Bernard Challandes eine logische Folge: «Ein, zwei, drei, vier Mal ging ein YB-Spieler im Strafraum zu Boden. Dann kommt halt irgendwann der Pfiff.»

Doch Mayuka und Nuzzolo gehen keinesfalls freiwillig zu Boden. Drei Mal hätte Hänni auf den Punkt zeigen müssen. Nie tut er es. Verwarnt stattdessen Mayuka für eine Schwalbe. Nein, diese Saison hat YB kein Glück mit den Refs.

Damit sie nicht in einem Desaster endet, muss YB gegen Sion gewinnen. Dann ist alles klar – die Berner sind für die Europa League qualifiziert. Das mittlerweile punktgleiche Servette kann nicht mehr vorbeiziehen. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob Thun vom Sportgerichtshof die sechs Sion-Punkte zugesprochen erhält.

Gewinnt YB aber nicht, Servette gegen Basel schon, beginnt das Zittern. Es wäre symptomatisch für diese YB-Saison.

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:40 
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14.05.2012

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Das erste Kopfballtor seiner Karriere

Der ehemalige YB-Junior rettete dem FC Thun beim 2:2 einen Punkt.

Das Berner Derby in Thun endete auch am Muttertag so, wie Berner Derbys in Thun immer enden: unentschieden und voller Emotionen. Seit dem Wiederaufstieg der Oberländer war es das vierte Remis im vierten Heimderby. Nach bisher drei 1:1 stand es nach dem gestrigen Spiel 2:2 - es hätte gut und gerne auch 4:4 heissen können, denn beide Abwehrreihen offenbarten nennenswerte Probleme. Es war eine Partie, die den Zuschauern, dafür weniger den Trainern, Spass bereitete.

Thuns «Matchwinner», wenn es denn bei diesem Resultat überhaupt einen Gewinner gab, war Andreas Wittwer. Nach vielen guten Auftritten in der Rückrunde bleibt das gestrige Spiel für den 21-Jährigen mit einem Assist und einem Tor auch in den Statistikblättern der Liga vermerkt. In der 10. Minute setzte er nach einem schönen Zuspiel von Demiri mit einer herrlichen Flanke Marco Schneuwly ein, der YB-Goalie Wölfli keine Chance liess. Ein mustergültig vorgetragener Angriff der Thuner.

Nachdem die Young Boys mit einer «Kopie» des Thuner Tores durch Mayuka den Ausgleich erzielt hatten, war es dann Wittwer selbst, der sein Team noch vor der Pause 2:1 in Führung bringen konnte. Er verwertete eine Hereingabe von Christian Schneuwly mit dem Kopf. «Es war das erste Kopfballtor in meiner ganzen Karriere», sagte er nach der Begegnung. «Das war schön, aber natürlich wären mir drei Punkte lieber gewesen.»

Ausgerechnet der ehemalige YB-Junior Wittwer war als linker Aussenverteidiger also Ausgangspunkt vieler gefährlicher Aktionen der Oberländer. Doch so gut die Thuner Abwehrspieler - auf der rechten Seite war es Bigler - sich in die Angriffe einschalteten, so viel Mühe hatten sie in der Defensive. Insbesondere mit Steilpässen durch die Mitte war die Thuner Abwehr an diesem Sonntagnachmittag sehr leicht auszuhebeln, die Absenz von Stipe Matic, der es nur auf die Ersatzbank schaffte, machte sich bemerkbar.

Die Hoffnung ist geschwunden

Der 1:1-Ausgleich der Berner entstand prompt durch einen schnellen Gegenangriff. Auch beim umstrittenen Penalty, der zum 2:2 führte, stand am Ursprung eine ähnliche Situation, bei dem das Heimteam einfach die Kontrolle nicht behalten konnte. Dieser eine Punkt ist deshalb für Thun zu wenig, denn weil Servette in Zürich siegte, haben die Genfer jetzt bei einem Spiel weniger fünf Punkte Vorsprung auf Thun. Damit schwinden die Hoffnungen der Thuner auf Platz 4 und die Qualifikation für die Europe League. Trainer Bernard Challandes analysierte: «Wir brauchen jetzt eine Heldentat in Luzern, um unsere Chancen im letzten Heimspiel gegen Zürich zu wahren. Es sind noch sechs Punkte auf dem Platz zu holen. Wer weiss, vielleicht gibt es noch Punkte vom Gericht, doch damit dürfen wir nicht rechnen.» Thun hat die Wertung der beiden Niederlagen gegen Sion in der Vorrunde angefochten, weil die Walliser nicht lizenzierte Spieler eingesetzt haben. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:52 
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gloube das unentschiede in thun isch grächt für beidi mannschafte. thun isch ir erschte haubzyt besser gsi und yb i dr zwöite. mit chli meh glück, was üs sowieos scho sit etleche wuche fäut, häts wahrschinelch no zum sieg glängt.

immer wieder schön, dass dr piserchia die junge spieler zum zug chöme.


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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 10:09 
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‎der vierte platz reicht für die europaleague. sollte eigentlich zu schaffen sein, da servette ja nur noch gegen basel ran muss und dort nicht einen dreier holen wird. wir hingegen haben noch zweimal die möglichkeit zu punkten , daheim gegen sion und gegen basel auswärts. ich rechne mal mit 3 punkten (sieg gegen sion). aber es ist schon verrückt wie hart yb um den vierten platz kämpfen muss.


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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 11:31 
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– und mit dem 17-jährigen Michael Frey ein Grosstalent.


aber, aber herr ruch. natürlich hat michael frey positive ansätze gezeigt, aber man sollte bei einem kurzeinsatz von etwas mehr als sechs minuten die kirche im dorf lassen.


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