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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Oktober 2006, 14:57 
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48
Beiträge: 465
Wohnort: Bern City
Das Spiel war enttäuschend. Ausser in den ersten paar Minuten hatte ich das Gefühl als wäre niemand so richtig bei der Sache.

Hier kurz meine Einzelkritiken:


Marco Wölfli Note 3,5
Wölfli trägt keine direkte Schuld an den Toren, aber wenn von vier Bällen drei im Tor landen...

Christian Schwegler Note 3,5
Für die Tore nach Standards, kann er nicht viel dafür, aber das Spiel nach vorne, das schnelle Auslösen von Gegenangriffen war schlicht nicht vorhanden.

Tiago Note 3,5
Siehe Schwegler.

Steve Gohouri Note 3,5
Licht und Schatten die hohen Bälle in den Strafraum sollten eigentlich Ihm gehören. Sonst haben wir ja keinen der die runterpflückt, oder vielleicht Wölfli...??
Im Sturm wurde er von seinen Mitspielern zu schlecht ins Spiel gebracht.

Ronny Hodel Note 3,5
Siehe Schwegler.

Gilles Yapi Note 4,5
Zu Beginn hat man nicht viel von ihm mitbekommen, aber als die Mannschaft nach den ersten 15 Minuten nachliess (oder war dies bereits nach 2 Minuten der Fall?) war er derjenige, der versuchte durch Kampf und Übersicht die Mannschaft mitzureissen. Leider ohne Erfolg.

Mario Raimondi Note 3
Na ja...., vielleicht ja gegen Zürich wieder.

Hakan Yakin Note 4
Die ersten Angriffe liefen alle über Hatsch und man sah ihm an das er wollte und zumindest zu Beginn auch konnte. War für mich in der 1. Halbzeit der beste Berner. Leider war in Halbzeit 2 nicht mehr viel von Ihm zu sehen und die Angriffe liefen über Yapi und an Hakan vorbei.

Thomas Häberli Note 3
Seine Nomination in die Startelf konnte ich nach den letzten Spielen zu 100 % nachvollziehen, ich würde es aber ebenfalls nachvollziehen können, wenn er gegen Zürich wieder auf der Bank Platz nehmen dürfte.
War Häbi gegen Luzern überhaupt auf dem Spielfeld??

João Paulo Note 3,5
Stark begonnen und danach viel stärker wieder nachgelassen. Hatte zwar mehr Ballberührungen als Häberli und ein-zwei Schüsse, aber sonst genau so glücklos.

Davide Chiumiento Note 4
Der Junge ist noch in der Aufbauphase und deshalb bekommt er von mir eine genügende Note. Zerreisst noch keine dicken Stricke, aber die Anlagen dazu hat er definitiv. Allerdings sah man diese gegen Luzern noch nicht.

Delfim Note 3,5
Der Portugiese wird es schwer haben seinen Stammplatz zurückzubekommen. Er spielt zwar durchaus durchschnittlich, aber Impulse von Ihm kommen viel zu wenig, die Schüsse sind noch immer zu ungenau (immerhin versucht er ab und an aus der 2ten Reihe sein Glück) und mit Yapi steht ihm der zur Zeit beste YBler vor der Sonne.

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„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2006, 14:49 
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Beiträge: 29376
NLZ, 24.10.2006

Nun gibts den runden Tisch

Zu viel? Zu wenig? Die Polizei-Einsätze bei den FCL- Heimspielen geben zu reden.

Nun will die Regierung die Sicherheitsmassnahmen mit den Beteiligten besprechen.«Vielleicht sind wir uns das halt einfach nicht mehr so gewohnt hier in Luzern.»

Mike Hauser,

Vorstand FC Luzern

Entweder Schlägereien oder ein Grossaufgebot der Polizei bei FCL-Heimspielen herrscht in der Stadt Luzern der Ausnahmezustand. Das soll sich bald ändern.

Von Pascal Imbach
Am letzten Freitag hat Yvonne Schärli, Vorsteherin des Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartements, Einladungen zu einem Gespräch am runden Tisch verschickt. Erscheinen sollen neben den Verantwortlichen des FC Luzern auch Vertreter der Vereinigten Fanclubs, des Fanprojekts, der Kantons- und der Stadtpolizei sowie Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer-Horst. «Es darf nicht sein, dass jeder nur immer seinen eigenen Zuständigkeitsbereich vor Augen hat», sagt Yvonne Schärli. «Wir müssen jetzt zusammenarbeiten, wenn wir das Problem in den Griff bekommen wollen.»

Die Einladung kommt zur rechten Zeit. Mit einem Grossaufgebot hat die Polizei am Sonntag die Fans des BSC Young Boys am Bahnhof Luzern überwacht. Passiert ist nichts. Die Berner Fans blieben trotz einer 1:3-Niederlage gegen den FCL ruhig. Ganz anders am Wochenende zuvor: Nach dem Spiel gegen den FC Sion gingen aufgebrachte Fans sowie Määs-Besucher aufeinander los. Unbeteiligte Passanten kamen zu Schaden, Fensterscheiben gingen zu Bruch.

Gratwanderung

Die beiden letzten FCL-Heimspiele zeigen: Der Einsatz der Polizei ist eine Gratwanderung. «Wenn wir uns eher zurückhaltend verhalten und etwas passiert, wird Kritik laut, wir seien zu passiv gewesen», sagt Tina Meyer, Mediensprecherin der Stadtpolizei Luzern. «Und wenn wir verstärkt Präsenz markieren, so wie nach dem Heimspiel vom Sonntag, dann fühlen sich die unbeteiligten Passanten irritiert oder gar verunsichert.» Fakt ist: Die Polizei bereitet jeden Einsatz für FCL-Heimspiele individuell vor. «Wir stehen in Kontakt mit anderen Polizeikorps und auch mit der Schweizer Zentralstelle Hooliganismus, die uns wichtige Daten zur Einschätzung des Gefahrenpotenzials liefert», sagt Tina Meyer. «Aufgrund dieser verschiedenen Einflussfaktoren wählen wir dann die Strategie für den Match-Tag.»

Yvonne Schärli ist sich der heiklen Aufgabe der Polizei bewusst. «Es gelingt fast nie, wirklich das Richtige zu machen», bemerkt sie. Gerade deshalb sei es wichtig, dass sich einmal alle Beteiligten an einen Tisch setzen würden, um über mögliche Lösungen zu diskutieren. «Das hat es nämlich, seit ich im Amt bin, noch nie gegeben.»

Ideen sammeln

Wann das Gespräch am runden Tisch stattfinden soll, ist noch offen. «Ich warte noch auf die Terminvorschläge», sagt Yvonne Schärli. «So bald wie möglich.» Ebenfalls noch offen ist, mit welchen Massnahmen man dem Problem begegnen will. «Konkrete Lösungsvorschläge habe ich keine parat», räumt Schärli ein. «Es geht in erster Linie darum, einmal die Ideen aller Seiten zu sammeln.» Diskutiert werde sicher auch über die Massnahme, auswärtige Fans künftig mit der Zentralbahn direkt vor die Allmend zu fahren. «Diese Idee ist viel versprechend. Ob sie sich umsetzen lässt, bleibt abzuwarten.» Für Yvonne Schärli ist klar: «Eine Patentlösung für das Problem wird es nicht geben.» Es gehe darum, sowohl für die Fussballfans wie auch die unbeteiligten Passanten eine möglichst akzeptable Lösung zu finden.

Auch Mike Hauser, Vorstandsmitglied des FC Luzern, wünscht sich eine Verbesserung der momentanen Situation. Er bleibt allerdings realistisch: «In der letzten Saison reisten pro Heimspiel etwa 50 bis 100 auswärtige Fans an. Jetzt sind es gegen 1000.» Probleme mit der Sicherheit, insbesondere ausserhalb des Stadions, seien da kaum zu vermeiden. «Aber vielleicht sind wir uns das halt einfach nicht mehr gewohnt hier in Luzern.»

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