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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Boby
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 08:39 |
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Registriert: Freitag 18. März 2005, 21:42 Beiträge: 97 Wohnort: Gürbetal
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Das war ein super Match. YB ist als geschlossenes Team aufgetreten wo jeder für den anderen lief. Machte richtig Spass, zuzuschauen.
Und Yakin als Captain finde ich ein sehr gutes Zeichen vom Trainer, einerseits das Vertrauen Yakin gegenüber, andererseits auch ein ja zu der Spielkreativität, die mit Spielern wie Yakin, Chiumento, Yapi etc. wichtig ist, ihr Raum und Möglichkeiten zu geben.
Die Aktion mit dem leeren Sektor in den ersten 15 Min. fand ich sehr aussagekräftig, viel besser als dann die Rauchaktion.
_________________ Der nächste Meistertitel ist der 1. Schritt zur 3. Meistertrophäe für ein Meistertitelhattrik (1908-1910, 1957-1960, 2007-20??)
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Shadowchild
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 11:22 |
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 22:37 Beiträge: 151 Wohnort: Madelestwilare
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roeschu hat geschrieben: und der pass von chimuiento zum 5 - 0.....hab die karriere des jungen bis jetzt auch kritisch beäugt, aber was der heute technisch gezeigt hat lässt hoffen. Hab ihm gestern zum ersten mal beim Spielen zugesehen... hatte irgendwie denn eindruck, das er zum teil ganz easy durch die thuner spieler gedrippelt ist... also ich persöhnlich hatte den eindruck. Zitat: Man hat ja nur den Jauch verbrannt, alles halb so schlimm. Winken
Wussten wohl zu diesem Zeitpunkt die wenigsten..... und das ganze noch an einem Kids day zu machen, wohl ein bischen unüberlegt...
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 11:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bieler Tagblatt, 16.10.2006
Young Boys deklassieren den FC Thun
Die Young Boys haben mit ihrem neuen Trainer Martin Andermatt aus dem Loch gefunden. Im Berner Derby deklassierten sie den FC Thun mit 5:0 Toren.
Si. Die Zürcher haben St. Gallen vom Leaderthron der Axpo Super League gestossen. Die Grasshoppers bezwangen St. Gallen dank eines Blitzstarts mit drei Toren in zehn Minuten 4:1, der FC Zürich setzte sich in Aarau dank eines Hattricks von Raffael mit 4:0 an die Spitze. Mit dem achten Saisonsieg im elften Spiel hat Schweizer Meister Zürich erstmals seit der 6. Runde wieder die Führung in der Rangliste übernommen. Der FC Zürich weist einen Zähler Vorsprung auf GC auf, das seinerseits einen Punkt vor St. Gallen liegt. Sion (1:1 in Luzern) ist weiterhin Vierter mit drei Zählern Rückstand auf den Leader.
Die Young Boys haben ihrem neuen Trainer Martin Andermatt einen überaus gelungenen Einstand beschert. YB kanterte Thun im 18. Berner Derby vor 26 157 Zuschauern mit 5:0 nieder. Während YB in neuem Aufwind segelt, befindet sich der finanzielle Ligakrösus Basel nach dem 2:4 in Schaffhausen im Sinkflug. Das langjährige Aushängeschild im Schweizer Klubfussball rutschte nach der vierten Auswärtsniederlage im fünften Spiel auf fremdem Terrain auf Rang 6 ab. Der FCB liegt zwölf Punkte hinter Leader FCZ. Das dürfte schwerlich aufzuholen sein.
Cupsieger Sion glich in Luzern durch den Schweizer U21-Internationalen Gelson Fernandes in der 94. Minute zum 1:1 aus und verhalf damit dem neuen Trainer Marco Schällibaum ebenfalls zu einem würdigen Einstand als Trainer der Walliser.
Höchster Derby-Sieg
Zum höchsten Erfolg im Berner Derby steuerten Thomas Häberli und der Ex-Thuner Mario Raimondi je zwei Treffer bei. Den Führungstreffer markierte Sturmriese João Paulo mit einem präzisen Kopfball nach einem Freistoss des nach seinen Sperren wieder einsatzbereiten Carlos Varela. Nach zuletzt drei Niederlagen kamen die Berner mit ihrem neuen Captain Hakan Yakin zu einem unangefochtenen Sieg. Bevor allerdings Mario Raimondi kurz vor der Pause mit dem 2:0 für eine beruhigende Pausenführung sorgte, besass Thun durch Milaim Rama und Nelson Ferreira zwei erstklassige Ausgleichschancen. Als Thomas Häberli zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Kopfball und einem sehenswerten Lob zum 4:0 ausbaute, tanzte «gelb-schwarz» wieder.
Die Berner Oberländer sehen schweren Zeiten entgegen, weist doch ihr Spiel wenig Ordnung auf. Es mangelt an Hartnäckigkeit in Zweikämpfen, Unvermögen im Abschluss (nur 7 Tore in 11 Spielen) und der Abstimmung in der Hintermannschaft. Mit Pässen (Yakin, Chiumiento) in die Tiefe und bei «stehenden» Bällen war Thun meist ausgehebelt.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 11:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 16.10.2006
Kein Traum
YB stürmt zum Début von Trainer Andermatt und besiegt Thun 5:0
YB lag auf dem sechsten Rang und der letzte Meisterschaftssieg fast zwei Monate (20. August) zurück. Aus neun Partien standen zehn Treffer zu Buche, bester Torschütze war ein Verteidiger (Steve Gohouri). Statistisch gesehen begleiteten eher schlechte Vorzeichen die Young Boys in das Derby gegen Thun. Zu allem Überfluss waren die Stadtberner zuletzt noch von der Aktualität überholt worden. Aus dem Matchprogramm strahlte das Porträt des verschwundenen (oder mehr oder weniger sanft zum Rücktritt gedrängten) Trainers Gernot Rohr. Von dem Nachfolger - keine Spur.
Yakin der neue Captain
Und doch: Martin Andermatt, der letzten Freitag, den 13., offiziell als Erbe Rohrs präsentiert worden war, nahm am Sonntag erstmals auf der Trainerbank Platz. Das Début Andermatts sollte Neubeginn und Aufbruch markieren - und fiel mit dem schon längst geplanten «Kids Day» zusammen. Mit dem Slogan «Kein Traum. YB spielt für Dich» und einem Discount-Preis (5 Franken) waren die Kinder ins Stade de Suisse gelockt worden - 6554 kamen. Andermatt nutzte die Anwesenheit der Kleinsten zur Forderung an die Spieler, er wolle «leuchtende Kinderaugen» sehen.
Und wie sind Augen im Fussball am schnellsten zum Leuchten zu bringen? Mit einer offensiven Spielweise. Andermatt lockerte scheinbar alle von Rohr mitunter gar straff gehaltenen Zügel. Die Gastgeber suchten nahezu unentwegt den Weg nach vorne und überzeugten mit einem variantenreichen Aufbau. In der 27. Minute gingen sie durch einen Kopfball João Paulos (nach Freistoss Varelas) in Führung, kurz vor der Pause traf Raimondi nach Pass Hakan Yakins zum 2:0. Raimondi und Yakin dürften nach dem Abgang Rohrs besonders aufgeatmet haben. Raimondi, der linke Mittelfeldspieler, hatte gar viel Defensivarbeit verrichten müssen und war der Verzweiflung nahe, weil ihm noch kein Super- League-Tor gelungen war. Der fast naturgemäss heiklen Personalie Yakin widmete sich Andermatt mutig, indem er den Regisseur zum Captain ernannte. Er überlege sich nicht erst seit Freitag, wie er talentierte Spieler besser machen könne, sagte Andermatt nach der Partie, ehe er sagte: «Schwierig zu führende Spieler müssen in die Verantwortung gezogen werden.»
5 Auswärtsspiele, 19 Gegentreffer
Zumindest zur Premiere war sich Captain Yakin seiner Aufgabe sehr wohl bewusst, als treibende Kraft auf dem Weg zum 5:0-Kantersieg aber nicht allein. Heinz Peischl, der gegnerische Trainer, erwähnte in einer kurzen Lob- und kleinen Brandrede die besten YB-Spieler: «Yapi gewann jeden Zweikampf, ebenso Varela und Raimondi, und sogar Yakin verlor fast kein Duell.» Eine Mischung aus Frust und Zorn war dem Österreicher ins Gesicht geschrieben - es war «kein Traum», was Peischl erlebt hatte, sondern ein Albtraum. In bisher 5 Auswärtsspielen kassierten die Thuner 19 Tore. Den Young Boys waren sie während 90 Minuten klar unterlegen und erarbeiteten sich lediglich drei Chancen (vor der Pause), die dem Spielverlauf freilich durchaus eine Wende hätten geben können. Doch vielleicht war's kein Zufall, dass Adriano (13.), Rama (38.) und Ferreira (39.) allesamt scheiterten. «Die Leidenschaft, die es braucht, um etwas zu gewinnen, fehlte», sagte Peischl. Darauf machte er die Mannschaft in der Pause aufmerksam - «doch ein Aufbäumen sah ich leider nicht». Peischl, in dessen Team nur vier Spieler des letztjährigen Champions-League- Überfluges spielten, stellte rasche Konsequenzen in Aussicht. «Verzeihen Sie mir aber, dass ich darauf noch nicht näher eingehen kann.»
Mit Problemen anderer Art sieht sich der Antipode Andermatt konfrontiert. Die Equipe setzte die Latte, an der der Coach fortan gemessen wird, nach der Pause besonders hoch an. Die Spieler gaben nicht auf, ehe der Kantonsrivale auch resultatmässig gedemütigt war. Häberli traf nach einem Corner Varelas zum 3:0 (54.) und nach einem feinen Zuspiel Yakins nicht minder filigran zum 4:0 (66.). Den Schlusspunkt setzte Raimondi nach schönem Pass des eingewechselten Chiumiento (73.). Nun war Raimondi, der schier verzweifelte, doppelt erlöst. Kein Traum.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 11:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 16.10.2006
Offensiv und mit viel Vertrauen
Der Einstand Martin Andermatts als YB-Trainer ist geglückt. Gegen Thun siegten die Young Boys 5:0. Vor über 26 000 Zuschauern betrieben die stürmischen Young Boys mit einer attraktiven Vorstellung Eigenwerbung.Schwer geschlagen reiste der FC Thun aus Bern ab. Trainer Heinz Peischl kündigt personelle Konsequenzen an.
Man soll ja vorsichtig sein mit pathetischen Formulierungen, aber einen Gedanken ist die Frage sicher wert, ob man an diesem Sonntagnachmittag vielleicht, möglicherweise, eventuell Zeuge der Geburt einer neuen YB-Mannschaft gewesen ist. Die Sonne schien prächtig, der äussere Rahmen stimmte mit über 26 000 Zuschauern beim Debüt Martin Andermatts. Der neue YB-Trainer erlebte einen wunderbaren Einstand. Der hohe Sieg war dabei angesichts des harmlosen Gegners aus Thun nur ein schöner Aspekt. Man sah vor allem ein optimistisches, offensives, attraktives YB, das damit für einmal die Sehnsüchte erfüllte, die in Bern mit der Errichtung des neuen Stadions Einzug gehalten haben. In seiner Analyse nach dem Kantersieg benutzte Martin Andermatt das Wort «Vertrauen» beinahe inflationär, und wenn man dem YB-Trainer so zuhörte, erkannte man, wie einfach Fussball sein kann. «Ich habe versucht, den Spielern in den zwei Tagen, an denen ich mit ihnen zusammenarbeitete, Vertrauen gegeben und sie gestärkt», sagte Andermatt. Oder: «Man muss solch talentierten Fussballern Vertrauen schenken, dann zahlen sie es mit einer guten Leistung zurück.»
Am eindrucksvollsten funktionierte diese simple Gleichung bei Mario Raimondi. Der sensible Mittelfeldspieler wirbelte und dribbelte, schoss und flankte auf der linken Seite, als hätte es die vergangenen Wochen, in denen er an seinem Können zu zweifeln begonnen hatte, nie gegeben. Raimondi schoss das 2:0 vor der Pause und kurz vor Schluss, mittlerweile als Linksverteidiger, auch das 5:0.
Spielstarkes Mittelfeld
Gute Fussballer spielen bekanntlich gerne mit guten Fussballern zusammen – und in der personellen Besetzung des YB-Mittelfelds (Varela, Yapi, Yakin und Raimondi) vereinigte sich gestern viel fussballerisches Potenzial, das mit der Einwechslung Chiumientos, der in der Pause für Magnin ins Spiel trat, sogar noch gesteigert wurde. Chiumientos seltene Gabe, in höchstem Tempo zum verwirrenden Dribbling anzusetzen, ist ein Versprechen und eine neue Attraktion im Wankdorf.
YB zelebrierte vor allem in der zweiten Halbzeit die hohe Kunst des Fussballzaubers, vergass aber auch nicht zu kämpfen, zu rennen und zu grätschen. Hakan Yakin war der Spielmacher, der mit seinen feinen Pässen die Schwächen in der Thuner Defensive schonungslos aufdeckte. Noch besser als Yakin war Gilles Yapi, der im defensiven Mittelfeld mit enormem Aufwand den Aufbau ordnete, kaum einen Zweikampf verlor, selten einen Fehlpass spielte und bislang nicht gekannte Defensivqualitäten ausspielte. Der Ivorer betrieb unter den Augen Uli Stielikes, dem neuen Nationaltrainer der Elfenbeinküste, Werbung in eigener Sache.
Zufriedene Zuschauer
Auch für dieses 5:0 erhält YB aber nur drei Punkte. Am nächsten Sonntag steht die neue gelb-schwarze Herrlichkeit in Luzern gegen den heimstarken Aufsteiger vor einer vermutlich schwierigeren Prüfung. Immer wird sich der Rasen in den nächsten Herbstwochen nicht in einem derart guten Zustand präsentierten – und nicht jeder Gegner wird YB in Zukunft so viel Raum zur Entfaltung bieten wie die Thuner, die sich als dankbarer Aufbaugegner erwiesen.
Endlich ist YB vor einer grossen Kulisse in Bern wieder eine einwandfreie Vorstellung gelungen – es gibt für die Zuschauer kaum Grund, nicht wieder im Wankdorf aufzutauchen. «Ich bin froh für die Spieler, ist ihnen eine so gute Leistung gelungen», sagte Andermatt. Aber: «Das ist jetzt der Massstab, den wir bestätigen müssen.»
Symbolische Captainwahl
Nicht mit markigen Worten, sondern mit markanten Taten will der Coach das Vertrauen der zuletzt enttäuschten Fangemeinde gewinnen. Er setzte ein kleines Zeichen, aber eines mit grosser Wirkung und vor allem eines mit Symbolkraft: Zum neuen Captain hatte Andermatt nach reiflicher Überlegung Yakin ernannt. Eine mutige Wahl, die Andermatt damit begründete, den guten Fussballern – richtig! – Vertrauen zu geben. Yakin vermag auf den ersten Blick nicht viele Tugenden eines Captains zu vereinen – doch Andermatt fordert und fördert den wichtigsten YB-Einzelspieler mit dieser Massnahme zusätzlich.
So ist das also jetzt in der neuen YB-Welt unter Martin Andermatt. Der neue Trainer vergass auch nicht, seinem Trainerstab mit Assistent Erminio Piserchia, Goalietrainer Peter Kobel sowie Konditionstrainer Michael Lindemann das Vertrauen auszusprechen: «Sie haben ausgezeichnete Vorarbeit geleistet.»
EXTRA
«Einstellung hinterfragen»
Normalerweise kehren die Spieler des FC Thun kurz nach Ende der Partie zum Auslaufen auf das Feld zurück. Nach dem 0:5-Debakel gegen YB gingen sie diesmal aber schnurstracks zum Mannschaftsbus. Nelson Ferreira brauchte höchstens fünf Minuten, um frisch geduscht und umgezogen im Car Platz zu nehmen. «Wir haben zu viele Fehler begangen und zu wenig kompakt gespielt», hatte er zuvor noch gesagt.
Bettoni beinahe sprachlos
Die Niederlage gegen YB ergab sich nicht zuletzt durch die mangelnde Unterstützung, die das Thuner Mittelfeld den Verteidigern bot. Hauptleidtragender der ungenügenden Leistung seiner Vorderleute war Patrick Bettoni. Thuns Torhüter tat sich nach dem Spiel gegen seine ehemaligen YB-Teamkollegen zunächst schwer, die richtigen Worte zu finden. «Alles, was es für einen Derbyerfolg braucht, haben wir vermissen lassen», sagte Bettoni und sprach von fehlender Zweikampfstärke. Der Verlauf dieses Sonntagnachmittags sei tragisch für das Team und die Anhänger, so Bettoni.
Mit heiserer Stimme erschien Thun-Trainer Heinz Peischl wenig später zur Medienkonferenz. Mit lautstarken Anweisungen hatte er vergeblich versucht, Einfluss auf das einseitige Spielgeschehen zu nehmen. Die deutliche Niederlage analysierte Peischl zunächst sachlich. «Nach dem 0:1 verpasste Rama den Ausgleich nur knapp. Das 0:2 unmittelbar vor der Pause war der erste Knackpunkt. Nach dem dritten YB-Treffer verlief unser Spiel im Sand.» Danach gewannen Peischls Worte deutlich an Brisanz: «Wir agierten dermassen passiv, einige Spieler sind offenbar nicht zu der Einstellung bereit, die es braucht, um im Profifussball zu bestehen.» Ohne Namen zu nennen, kündigte Peischl Konsequenzen gegenüber einigen Fehlbaren an. Einfach wird das aber nicht. Gegen YB hat kaum ein Thuner Spieler die erforderliche Leistung gezeigt.
Im Abstiegskampf
Sowieso wird die nächste Zeit für alle Thuner Spieler unangenehm. Luzern hat in der Tabelle aufgeschlossen, und Schaffhausen liegt nach dem 4:2-Erfolg gegen Basel nur noch einen Punkt hinter den Oberländern. Als nächste Thuner Gegner warten GC und Basel. «Wir befinden uns im Abstiegskampf», stellte Patrick Bettoni fest.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 11:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 16.10.2006
«Grosser Tag für YB»
Dem neuen YB-Captain Hakan Yakin und seinen Mitspielern war die Erleichterung nach dem 5:0 gegen Thun anzumerken.
Das Kapitel «Rohr» wollten die YB-Akteure ein für alle Mal abhaken und das Kapitel «Andermatt» mit einem Erfolgserlebnis starten. Bessere Bedingungen hätten sich die Young Boys dafür gestern nicht wünschen können: Der 2. «Kids Day» sorgte für die Super-League-Rekordkulisse von 26 157 Zuschauern (darunter 6554 Kinder mit ermässigtem Eintritt) im Wankdorf. Trainer Martin Andermatt forderte von seinem Team, die Kinderaugen «zum Leuchten zu bringen».
Des Trainers Wunsch sollte in Erfüllung gehen. YB zauberte und kombinierte sich in eine Fussballeuphorie. Zum ersten Mal seit dem Einzug ins neue Stadion versuchten die Fans sogar, eine Welle zu zelebrieren.
Boykott gegen Peter Jauch
Zu Spielbeginn war der harte Kern der YB-Fans aus Protest gegen Peter Jauch, den umstrittenen YB-Investor, ruhig geblieben. Die Supporter sperrten vor der Partie den Stehplatzbereich hinter dem Tor und befestigten vor dem leeren Sektor ein Transparent mit der Aufschrift «Jauch, hie stöh dini Fründe». Nach einer Viertelstunde ohne Fangesänge meldeten sich die Anhänger an ihren angestammten Plätzen stimmgewaltig zurück.
In der Schlussphase machte ein Teil der YB-Fans abermals auf sich aufmerksam: Mittels Rauchpetarden und dem Transparent «Jauch zahlt den Rauch.» YB und seine Investoren werden um eine Busse nicht herumkommen. Allein: Der Adressat der Fanbeschwerden befand sich gestern gar nicht im Stadion …
Ohne Peter Jauch, dafür mit viel Spielfreude trumpften die Berner gross auf und liessen die bemitleidenswerten Thuner schlecht aussehen. «Es ist lange her, dass mir das Fussballspielen so viel Spass bereitet hat. Wir wachsen langsam zu einer Einheit», freute sich der neue YB-Captain Hakan Yakin.
Raimondis «Bedauern»
Doppeltorschütze Mario Raimondi pflichtete Yakin bei: «Es war ein grossartiger YB-Tag, alles hat gestimmt. Nur schade, dass nach 90 Minuten schon Schluss war», sagte er lachend. Raimondi hob hervor, dass Trainer Andermatt in den diversen Einzelgesprächen eben nicht nur von eigenen Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten geredet habe, sondern vor allem von den eigenen Stärken. «Es tut gut, wenn man hört, dass man auch etwas kann und sich etwas zutrauen soll», sagte der Ex-Thuner. Und: «Endlich konnten wir unseren Fans etwas bieten.» Nicht nur die Kinderaugen dürften gestern im Wankdorf nach der YB-Gala geleuchtet haben.
_________________ For Ever
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black_panther
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 12:09 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Zitat: Der Adressat der Fanbeschwerden befand sich gestern gar nicht im Stadion …
ARSCHLOCH! Nicht einmal bei einem Derby im Stadion. Dieser Wixxer hat kein echtes Interesse an YB.
Soll sich irgendwo in einem Kämmerchen erschiessen, dieser aufgeblasene, aroganter Schleimmsack.
JAUCH MUSS RAUS!!!
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Haribo
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 15:04 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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dr blick het ou wiede einisch suber rechechiert....
26´157 Fans wollten das Derby gegen Thun sehen – eine beachtliche Zahl, auch wenn in Bern der «Kidsday» proklamiert wurde und über 6000 Kinder gratis im Stadion waren. Sie sahen ein Spektakel mit fünf YB-Toren und einen deutlicher Sieg ihrer Mannschaft.
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Ebbe Sand
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 15:23 |
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Registriert: Mittwoch 17. August 2005, 13:47 Beiträge: 205 Wohnort: Wankdorf D4 / Veltins-Arena N3
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Zitat: Höchster Derby-Sieg
Aha??? Vielleicht in der NLA, ja.
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 15:28 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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2. Kids Day: Ein toller Match für Kids, Fans und Klub
Heute Sonntag, am 15. Oktober 2006, fand am Meisterschaftsspiel BSC
Young Boys - FC Thun der 2. Kids Day statt. 26'157 Besucher, davon 6'554
Kinder, unterstützten bei schönem Herbstwetter die zwei Berner Klubs.
Das Kantonsderby stand ganz unter dem Motto «Kids Day». Die jungen Fans
bis 16 Jahre erhielten ihr Matchticket für CHF 5.00. Darüber hinaus
standen sie beim Stade TV und Rahmenprogramm ganz im Mittelpunkt. Zum
Abschluss verteilten YB Spieler und Helfern Silikonarmbänder mit der
Inschrift «YB for ever» an die jungen Fans.
Nach diesem erlebnisreichen Tag wünschen YB und die Stadioncrew allen
Kindern wieder einen guten Schulstart nach den Ferien.
Wartezeiten an Tageskassen
Die grosse Besucherzahl freute den BSC Young Boys und die
Stadionbetreiber sehr. Über 10'000 Matchtickets konnten im Vorverkauf
abgesetzt werden. An den Tageskassen wurde ein Rekord aufgestellt:
Innerhalb von zwei Stunden wurden 8'500 Matchtickets verkauft.
Durch den grossen Andrang kam es an den Tageskassen zu Wartezeiten. Spät
ankommende Matchbesucher mussten sich beim Ticketkauf gedulden. Dadurch
konnten Zuschauer erst nach Anpfiff ins Stadion gelangen.
Der Klub und die Stadionbetreiber appellieren an die Matchbesucher sich
eine Jahreskarte zu kaufen oder den Vorverkauf zu nutzen.
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