Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 313 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 ... 32  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. September 2024, 00:08 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
12.09.2024

Bild

Zitat:
YB: Ex-CEO Wanja Greuel zu Gladbach? Deutsche dementieren Gerücht

Nach seiner Zeit bei YB ist Wanja Greuel bereit, das nächste Kapitel aufzuschlagen. Deutschen Medien zufolge wird er dies nicht bei Bundesligist Gladbach tun.

Das Wichtigste in Kürze

- Einem Gerücht zufolge ist Ex-YB-CEO Wanja Greuel bei Gladbach im Gespräch.
- Die Borussia sucht einen Nachfolger für ihren zurückgetretenen Geschäftsführer.
- An der Personalie sei «nichts dran», schreibt die «Rheinische Post».

Rund vier Monate ist der Abschied von Wanja Greuel bei YB mittlerweile her. Seither ist der ehemalige CEO der Berner viel mit der Familie gereist, wie er auf LinkedIn bekannt gibt. Nun sei der richtige Moment, «das nächste Kapitel» anzugehen.

Wo es den gebürtigen Deutschen beruflich hinzieht, ist aktuell unklar.

Am Mittwoch berichtet der «Blick», dass er bei Bundesligist Mönchengladbach als Geschäftsführer im Gespräch sei. Bei den «Fohlen» würde er Stephan Schippers beerben – und mit Trainer Gerardo Seoane auf einen alten Bekannten treffen.

Nur: Die «Rheinische Post» dementiert den Bericht und titelt: «Schippers-Nachfolger in Gladbach? Greuel wird es nicht». Laut der deutschen Tageszeitung sei an der Personalie «nichts dran».

Borussia Mönchengladbach habe bereits auf den Rücktritt von Schippers reagiert. Den Namen des Nachfolgers könne der Verein aber «mit Rücksicht auf seinen aktuellen Arbeitgeber» noch nicht nennen.

Gemäss der «Rheinischen Post» sei mit einer Verkündung in den nächsten Wochen zu rechnen. Greuel sei nach seiner Zeit bei YB auf der Suche, «während die Borussia ihren Schippers-Nachfolger schon gefunden hat», heisst es.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ex ... t-66827055

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. September 2024, 23:52 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
14.09.2024

Bild

Zitat:
Medical Center im Wankdorf: ein Zentrum für alle Sportler

Der BSC YB hat eine eigene Klinik. Zusammen mit der Hirslanden-Gruppe wurde heute das Medical Center im Wankdorf offiziell eröffnet. Ein Kompetenzzentrum für Prävention, Bewegungs- und Sportmedizin, nicht nur für Sportlerinnen und Sportler. Die Besuchenden konnten am Eröffnungstag diverse Leistungstest ausprobieren oder sich ein Autogramm von YB-Spielern ergattern.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -158745743

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. September 2024, 21:01 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
15.09.2024

Bild

Zitat:
Keller bleibt hinter Von Ballmoos

Versauert Goalie-Juwel auf der YB-Bank?

David von Ballmoos ist bei YB zurück zwischen den Pfosten. Und da bleibt die Berner Vorzeigefigur vorerst auch. Doch für wie lange? Ersatzmann Marvin Keller macht mit seinen guten Leistungen Druck.

Spürt YB-Goalie David von Ballmoos (29) den Atem von Ersatzgoalie Marvin Keller (22) im Nacken? Es läuft die 5. Minute im Cup-Spiel zwischen Vevey und YB. Eine Flanke fliegt in den Sechzehner. Der Ball springt auf dem schlechten Rasen im Stade Copet heimtückisch auf. Von Ballmoos verhindert im Nachfassen Schlimmeres. Um ein Haar wäre das ins Auge gegangen!

Der Comebacker zeigt eine solide Partie, ist bei den Gegentoren schuldlos, hat aber wiederholt Mühe mit dem tiefen Rasen – wie andere Feldspieler auch. Das Spiel gegen Vevey ist das erste für von Ballmoos, seit er im Playoff-Hinspiel zur Champions League gegen Galatasaray ausgewechselt wurde, nachdem er sich an der Schulter verletzt hatte.

Keller lieferte viele Argumente

Seither ist viel passiert. Zwar hat sich YB-Coach Patrick Rahmen schon vor der Saison auf seine Nummer eins festgelegt und das jeweils mit Nachdruck bestätigt. YB-Ersatzgoalie Marvin Keller überzeugte in von Ballmoos' Abwesenheit bei seinen Einsätzen aber auf ganzer Linie, glänzte, war praktisch durchgehend der beste Mann. Mit ihm schaffte YB sensationell den Einzug in die Champions League.

Vielen in der Fussballschweiz dürfte klar sein: Keller, der mit Rahmen in der vergangenen Saison schon mit Winterthur zum Höhenflug ansetzte und mit ihm bereits in der U21-Nati zusammenarbeitete, gehört die Zukunft. Und er ist eigentlich zu gut, um eine Nummer zwei zu sein.

Genau diese Rolle muss er nach der Rückkehr von von Ballmoos aber wieder einnehmen. Denn von Ballmoos wird auch in den kommenden Spielen, angefangen mit der Champions-League-Partie am Dienstag gegen Aston Villa, im Tor stehen.

Rahmen: «Haben zwei Top-Goalies»

Keller wird aber durchaus wieder zu seinen Chancen kommen, wie das bereits vor der Saison abgemacht war und von Ballmoos dann den Stammplatz streitig machen wollen. YB-Coach Rahmen sagt: «Die zwei wissen, wie die kommenden Wochen aussehen. David wird die Rolle haben, weil wir diesen Leadership brauchen. Aber auch Marvin wird zu seinen Minuten kommen.»

Im gleichen Atemzug lobt der Coach seinen Ersatzkeeper und lässt den Türspalt weiter offen als in der Vergangenheit: «Marvin hat seine Sache sehr gut gemacht. Wir haben extrem viele Spiele bis im Winter und brauchen Spieler, die eine gewisse Frische haben. Und bei den Goalies kann es dann auch zu Wechseln kommen.»

Sicherlich im Cup dürfte der 22-jährige Keller zum Zug kommen. Und danach? Wird die Goalie-Situation nach den von Rahmen angesprochenen «kommenden Wochen» im Winter neu beurteilt und die Nummer eins neu vergeben? Der YB-Trainer gibt kein eindeutiges Statement ab, sagt aber: «Wir schauen die Situation dann von Spiel zu Spiel an. Und dann entscheiden wir. Fakt ist, dass wir zwei Top-Goalies haben.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 40072.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Montag 16. September 2024, 22:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.09.2024

Bild

Zitat:
Christoph Spycher wehrt sich gegen den Vorwurf, dass YB Leadership verloren habe. Aber er sagt: «Hoaraus und Källströms gibt’s nicht wie Sand am Meer»

Der 46-jährige Berner hat in der YB-Organisation schier grösstmögliche Machtfülle erlangt. Er legt vor dem Beginn der Champions League die Philosophie des Klubs dar, spricht über unschöne Trennungen und die Herausforderung einer Krise.

Christoph Spycher, haben Sie früher als Fussballer einen starken Leistungsabfall eines Teams von einer Saison auf die nächste erlebt?

Ja, mit GC nach dem Meistertitel 2003. Die folgende Saison war schlecht. In der Mannschaft gab’s zwei, drei Wechsel, aber das war nicht Erklärung genug.

Und von einem Spiel auf das nächste? YB zieht in Istanbul gegen Galatasaray in die Champions League ein und zeigt vier Tage danach beim 1:1 gegen Lausanne-Sport im eigenen Stadion einen miserablen Match.

Eine der schwierigsten Aufgaben für einen Profifussballer ist es, am Tag X bereit zu sein. Egal, was rundherum los ist. Zuerst das Cup-Spiel gegen Printse-Nendaz, dann Istanbul, danach das Heimspiel gegen Lausanne. In Istanbul musst du nicht viel für die Anspannung tun, da gibt’s so viele Einflüsse. Oder du musst höchstens schauen, nicht zu nervös zu werden. Wenn aber rundherum wenig passiert, hast du selbst Spannung aufzubauen. Damit umzugehen, gehört zum Erwachsenwerden des Fussballers, ist aber eine schwierige Herausforderung.

In der Halbzeitpause gegen Lausanne kritisierten Sie das Team im Fernsehen scharf. Sie nannten Namen: Filip Ugrinic, Sandro Lauper, Cheikh Niasse.

Es geht darum, dass die Führungsspieler vorangehen müssen. Loris Benito, Mohamed Ali Camara, Saidy Janko und Patric Pfeiffer fehlten, das sind Spieler mit Erfahrung. Der 21-jährige Tanguy Zoukrou, der Ligue 2 gespielt hat und erstmals europäisch spielt, muss hingegen zuerst Erfahrungen sammeln. Andere wissen, wie sie Schwierigkeiten erkennen und meistern können.

Einer der Vorwürfe lautet, YB fehlten Leaderfiguren.

Einer ist Leader, weil er mit seiner Spielweise der Mannschaft Energie gibt. Einer ist Leader, weil er für die Organisation wichtig ist. Ein anderer ist führend in der Garderobe. Ein Vierter mit seiner Genialität auf dem Platz. Miralem Sulejmani ist einer der liebsten und ruhigsten Menschen, war für uns aber während Jahren auf dem Rasen führend. Die Hierarchie in einem Team ist flacher geworden als noch vor zehn Jahren. Die Jungen wollen einbezogen werden, wollen mitreden.

Aber Leader braucht’s auch heute noch.

Als ich YB-Sportchef war, war die Hierarchie einfach: Steve von Bergen, Sékou Sanogo, Guillaume Hoarau. Da wusste man: Wenn du die drei überzeugt hast, hast du fast alle in der Garderobe. Von Bergen war klar, äusserte seine Meinung direkt. Das gibt’s heute weniger. Aber Leader sind immer noch da. David von Ballmoos, Benito, Camara, Cedric Itten, Ugrinic. Lauper ist fünffacher Meister, jetzt zum vierten Mal in der Champions League.

Gleichwohl hat YB etwas verloren. In welcher Ecke suchen Sie Antworten?

Die Gründe sind vielschichtig. Viele spielen nicht auf dem Niveau wie in den letzten Jahren. Wir hatten in sechs Meisterschaftsspielen drei Platzverweise. Das ist viel zu viel. Formtiefs haben Gründe. Bei einem Spieler hat das Transferfenster einen Einfluss, ein anderer hat vielleicht privat gerade eine schwierige Phase. Einige Spieler fielen aus. Wenn Camara, der bei erst einem Meisterschaftsspiel dabei war, so spielt wie in Istanbul, macht er alle um ihn herum besser.

Habt ihr die Lage nach dem Meistertitel unterschätzt?

Wir brauchen Spieler mit Erfahrung, aber auch Talente. Jetzt kann man fragen: Warum habt ihr in der zentralen Abwehr nicht vier 30-Jährige? Wir sind in einer Ausbildungsliga und wollen Platz schaffen für junge Spieler. Wenn wir für einen Spieler viel bezahlen, wollen wir nicht einen, der in der Schweiz noch etwas Ferien macht. Da muss Hunger sein, wie in den letzten Jahren in den Fällen Sulejmani, Hoarau, von Bergen oder Fabian Lustenberger. Als Kim Källström seinerzeit zu GC kam, war das sehr gut. Aber Källströms oder Hoaraus gibt’s nicht wie Sand am Meer.

Wie nahe ist die Unvernunft vor dem Hintergrund, wie viel Geld in der Champions League verdient wird?

Wir wollen mutig, aber auch vernünftig sein. Eine europäische Gruppenphase wird für uns nie der Treiber sein, zusätzlich sieben Spieler zu kaufen. Nehmen wir das Beispiel Zoukrou: Wir haben ein Projekt mit ihm. Er hat Konkurrenz. Wenn wir an ihn glauben, stellen wir ihm nicht noch zusätzlich einen 30-Jährigen vor die Nase, der schon 350 Spiele gemacht hat.

Teilen Sie den Eindruck, dass die letzten YB-Transfers nicht mehr so gut waren wie in den letzten Jahren?

Im Transfergeschäft geht nie alles auf, und eine Mannschaft in der heutigen Zeit ist praktisch immer im Umbruch, weil so vieles passiert. Es braucht Beobachtung, Verhandlung, Begleitung vom Trainer, vom Sportchef. Es braucht Führungsspieler an der Seite. Vor ein paar Wochen sagten viele: Warum kaufen die Ebrima Colley? Nach den Galatasaray-Spielen sagen die gleichen Leute: Wow, Colley, was für ein Spieler, der wird sicher noch verkauft. Spielerentwicklungen werden oft betrachtet wie Börsenkurse. Wir wollen es differenzierter angehen.

Die YB-Lupe ist grösser geworden, da kommen 30 000 Zuschauer, da geben mehr ihren Senf dazu. Fühlten Sie sich in den letzten Wochen unverstanden?

Eine Zeit wie jetzt, in der man so viele Herausforderungen zu meistern hat, ist lehrreich und aufschlussreich für die Zukunft. Da kommt mehr an die Oberfläche, als wenn alles nach Plan läuft. Man kann sehen, wer sich mit welcher Vehemenz den Schwierigkeiten entgegenstellt. Wir haben Spieler, die serienweise Titel geholt haben. Sie haben zuvor eine solche Situation noch nie erlebt.

Das trifft auf den Klub generell zu. Stichworte: Genügsamkeit, Gewöhnung.

Wir sind mit uns kritisch unterwegs. Wir hatten nicht ein Jahr, in dem das Gefühl aufkam, als würden wir schweben. Sowohl im Erfolg als auch in weniger guten Zeiten.

Seid ihr oft unterschiedlicher Meinung in der sportlichen Führung?

Ja, unsere Diskussionskultur ist offen. Alle sagen ihre Meinung. Was es aber nicht gibt: dass wir einen Entscheid treffen und jemand danach den Raum verlässt und sagt: Das ist nicht mein Entscheid. Wir tragen ihn als Gremium gemeinsam.

Im ersten Halbjahr 2024 trennte sich YB vom Stürmer Jean-Pierre Nsame, vom Trainer Raphael Wicky und vom CEO Wanja Greuel. Nicht ohne starke Nebengeräusche. Das ist zu viel in einem Halbjahr, oder?

YB wurde über Jahre als relativ langweiliger Klub dargestellt. Keine Schlagzeilen, zu geschliffen, zu weiss-nicht-was.

Zu viel Spycher.

Solche Trennungen sind nicht nach unserem Gusto. Aber für jede Trennung im guten Einvernehmen braucht es beide Parteien. Wir hatten geglückte Rücktritte wie denjenigen von Bergens. Bei Hoarau gab’s eine kleine Eruption. Das schwierigste Gespräch hatte ich mit Sulejmani. Er war unglaublich enttäuscht. Er wollte noch ein Jahr anhängen, aber wir sahen das nicht. Es gelang dennoch, gut auseinanderzugehen. Manchmal kommen die Emotionen zu sehr hoch. Das ist jetzt keine Wertung. Das gute Ende gelingt nicht immer. Das ist im ganzen Leben so.

ie mühsam sind Gespräche mit einem Spieler, der unbedingt wegwill?

Nicht alle Gespräche sind angenehm. Aber das kennt jede Führungsperson. Unter dem Strich musst du in diesem Geschäft Lust haben, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Da gibt’s immer wieder wunderbare Momente, aber es kann auch unschön und unangenehm werden. Wenn du das nicht in Kauf nehmen willst, musst du dafür schauen, nur mit Maschinen in einem Raum oder allein in einem Büro zu sein.

YB hat manchmal Unruhe, wenn Spieler nicht weggehen durften. Nsame, jetzt Meschack Elia, das war auch bei Christian Fassnacht so. YB pocht auf gewisse Summen. Wie schwierig ist es für Sie, wenn Spieler unglücklich werden?

In diesem Sommer stimmten wir einem Angebot zu, und der Spieler sagte auf einmal Nein. Auch das ist eine Realität. Ein Spieler kann von uns nicht verlangen, dass er zum Zeitpunkt X einfach so gehen kann. Vor einem wichtigen Spiel lassen wir wichtige Spieler nicht ziehen. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Fans, den Mitarbeitenden und der Mannschaft. Es geht immer darum, den besten Entscheid für YB zu fällen. Das ist unsere Philosophie, und das müssen alle Beteiligten wissen. Wir haben zwei Parameter: Das Timing muss stimmen. Und der Preis. Wenn ein Spieler meint, er könne zu YB und später für eine Million in eine Topliga, wird’s schwierig.

Die YB-Erfolge werden stark mit Ihrer Person verknüpft. Ist das zum Problem geworden?

Das ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Alles muss personalisiert sein, jeder Erfolg, jeder Misserfolg braucht ein Gesicht. Das ist der Zeitgeist. Gleichwohl wissen alle: Es braucht ein Team. Einer allein kann wenig bewirken.

YB und Sie müssen mit einem Personenkult umgehen.

Das stimmt. Jeder Mensch hat Wertschätzung gern. Lob freut alle. Aber es ist wichtig, dass in einer Organisation wie YB das Lob alle erreicht.

Sie stiegen die YB-Treppe hoch: Spieler, Talentmanager, Sportchef, Verwaltungsrat, Mitbesitzer. Sie vereinen viel Macht auf sich. Was würden Sie als Aussenstehender darüber denken?

Die Minderheitsbeteiligung habe ich mir lange überlegt. Das war ein Wunsch des Klubbesitzers Hans-Ueli Rihs. Ihm gegenüber empfinde ich grosse Dankbarkeit für das, was er für YB getan hat. Es trifft zu, dass ich bei YB an verschiedenen Fronten tätig bin. Für mich entscheidend ist, wie es intern gelebt wird. Ich verhalte mich nicht anders als früher.

Ein Spielerberater sagt, dass immer noch alles über den Tisch von Spycher laufe.

Nein. Ich teile mit dem Sportchef Steve von Bergen das Büro, wir sind nahe. Er war als Captain mein wichtigster Spieler in der Garderobe. Vor der Vertragsverlängerung mit Loris Benito haben wir in der sportlichen Führung darüber diskutiert, ob wir ihn auch künftig bei uns sehen. Wir waren alle der Meinung: Ja. Aber ich war danach erst am Ende beim Unterschreiben des Vertrags involviert. In den letzten zwei Jahren war ich nur vereinzelt in der Garderobe. Dort ist von Bergen, wenn jemand von der Führung gefragt ist.

Wenn Sie an eine Fehleinschätzung der letzten Wochen denken – welche ist das?

Mit dem Wissen der Verletzung von Camara hätten wir wohl den Transfer des Innenverteidigers Patric Pfeiffer ein paar Wochen früher abgewickelt.

Bei YB haben Sie alles erreicht. Was kommt noch?

Erste Priorität hat das Bestreben, vom letzten Tabellenplatz wegzukommen. YB liegt mir am Herzen. Was kann ich noch gewinnen? Was verlieren? Wer so denkt, muss an meiner Stelle irgendwann gehen, weil er mehr verlieren als gewinnen kann. Doch das ist nicht mein Antrieb. Ich schätze es ungemein, mit den Leuten bei YB zu arbeiten. In einem solchen Betrieb verändert sich viel. Wir haben ein Campus-Projekt. Das ist neben den kurzfristigen Herausforderungen zu meistern. Es gibt viele Rädchen, an denen man drehen muss. Der Staff von heute ist nicht mehr derjenige von 2016. Das ist nie abgeschlossen. Man muss immer wieder Kompetenzen vereinen.


Mit Christoph Spycher hat YB die Düsternis verlassen
Zum vierten Mal Königsklasse

bir. · Als der frühere Fussballer Christoph Spycher 2016 zum YB-Sportchef befördert wurde, war die Lage instabil. Die Familie Rihs hatte zuvor über Jahre Dutzende Millionen Schweizerfranken eingeschossen und war von allen Seiten beeinflusst worden, bisweilen war’s in der Chefetage drunter und drüber gegangen. Doch mit Spycher kam die Erweckung: sechs Meistertitel seit 2018, vier Teilnahmen an der Champions League und ein Transfer-Nettoerlös im hohen zweistelligen Millionenbereich. Spycher hat sich zu Beginn ausbedungen, nicht dem CEO unterstellt zu sein. 2024 ist er mit einer Minderheitsbeteiligung neben der Familie Rihs zum Mitbesitzer aufgestiegen. In Bern hat er schier einen Status der Unantastbarkeit erlangt. Das ist nicht ungefährlich. Doch die Resultate geben Spycher recht. Am Dienstag starten die Berner im Wankdorf gegen Aston Villa in die Champions League. Die neuerliche Qualifikation ist einer der grössten Kluberfolge – mitten in einem national denkbar schlechten Saisonstart.


https://www.nzz.ch/sport/fussball/chris ... ld.1848495

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. September 2024, 00:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.09.2024

Bild

Zitat:
Jetzt gilt es für die Berner ernst

Bei YB fehlen die Führungsspieler – und das wirft Fragen auf

Nach der 0:3-Niederlage gegen Aston Villa in der Champions League zeigt sich erneut: Bei YB fehlen die Führungsspieler. Die fehlende Reaktion der Klubführung auf die vakante Leaderrolle wirft Fragen auf.

Die Zeit des Versteckens ist vorbei. Nicht mehr hinter möglichen Neuzugängen, da das Transferfenster geschlossen ist, und auch nicht mehr hinter den beiden glanzvollen Auftritten gegen Galatasaray. Das 0:3 von YB gegen Aston Villa zum Auftakt der Champions League hat die Baustellen beim amtierenden Meister erneut deutlich zum Vorschein gebracht. Im Defensivverhalten werden Geschenke verteilt und auf dem Platz fehlen die Leader.

Sinnbildlich dafür ist die tragische Figur des Dienstagabends: Mohamed Ali Camara (27). Mit seinem Riesenbock zum 0:2 beendet der 27-Jährige schon frühzeitig die Hoffnungen auf einen erfreulichen Königsklassen-Auftakt für die Berner. Gleichzeitig wird die Führungsetage des Klubs nicht müde, Camara öffentlich als einen der Leader in die Pflicht zu nehmen. Die gleiche Führungsetage, die mit Christoph Spycher (46) und Steven von Bergen (41) aus zwei Bilderbuch-Leadern besteht, die exakt wissen, was es braucht. Sie haben es diesen Sommer aber verpasst, eine solche Leaderfigur nach Bern zu holen.

YB hat nicht auf anbahnende Vakanz reagiert

Vielmehr wurden erneut vielversprechende Talente in die Hauptstadt transferiert. Und Big Boss Spycher erkor die bereits dagewesenen Akteure wie Cedric Itten (27), Filip Ugrinić (25), Sandro Lauper (27), Cheikh Niasse (24) oder Joël Monteiro (25) im TV zu den neuen Führungsspielern. Alles Profis, die zu den Besten in der Super League gehören und ihr Können schon mehrfach gezeigt haben – doch auch als Leader? Nur weil sie internationale Erfahrung haben oder älter werden? Bewiesen haben sie ihre Führungsqualitäten bisher nicht. Ganz im Gegenteil.

Führungspersonen werden nicht über ein paar Sommermonate entwickelt oder aus dem Hut gezaubert. Alter oder Erfahrung können einen Leader besser machen, aber nicht neu entwickeln. Es gibt laute Leader, stille Leader und es ist auch nicht schlimm, wenn ein hervorragender Fussballer nicht zusätzlich eine Führungspersönlichkeit ist. Die Chefetage muss sich aber ankreiden lassen, dass man nicht auf die sich seit Monaten anbahnende Vakanz reagiert hat. Das ist nicht YB-like. Klar sind diese Typen rar gesät und sehr gefragt auf dem Markt, aber der Anspruch des Super-League-Dominators der letzten Jahre muss es sein, dass man einen von ihnen bekommt.

Jetzt folgt das knallharte Kellerduell

Exemplarisch dafür, dass YB solche Spieler braucht, ist das aberkannte 0:3 von Aston Villa vor der Halbzeitpause. Nach furiosem Start kippte die Körpersprache der YB-Spieler innert Minuten in die Kategorie begossener Pudel. Hängende Köpfe, wo man nur hinschaut. Keiner, der seine Mitspieler nochmals anfeuert, das Momentum der VAR-Intervention mitnimmt oder auch einfach mal ein Zeichen setzt.

Nun liegt der ganze Führungsdruck auf Loris Benito. Der neue Captain ist zurück nach einem Kreuzbandriss, feierte im Cup seine Rückkehr in die erste Mannschaft nach sieben Monaten Pause. Der 32-Jährige ist schon fast die letzte Berner Hoffnung, dass zumindest kurzfristig jemand in diese offene Führungsrolle schlüpfen kann und den Meister vom letzten Platz in der Super League führen kann.

Nach der Champions-League-Hymne und ausverkauftem Haus in Bern folgt jetzt das knallharte Kellerduell auf der Schützenwiese in Winterthur. Alles andere als der erste Saisonsieg in der Liga wäre ein Debakel. Für die YB-Spieler gilt es ernst. Die Zeit des Versteckens ist vorbei.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 49498.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2024, 22:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.09.2024

Bild

Zitat:
Seit Jahren foult keine Mannschaft häufiger

YB ist schon wieder das unfairste Team der Liga

In den ersten sieben Ligaspielen haben die Berner schon 105 Fouls begangen. Mit dem schwachen Saisonstart hat das aber wenig zu tun. Schon in den letzten beiden Jahren hat kein Team häufiger gefoult.

Wenn YB spielt, geht es ordentlich zur Sache! 105 Fouls haben die Berner in den ersten sieben Ligaspielen begangen. Zumindest in dieser Tabelle grüsst der kriselnde Meister von der Spitze. Doch wer denkt, dass dieser Wert auf den Frust über den schwachen Saisonstart zurückzuführen ist, der irrt. Schon in den vergangenen zwei Saisons stellte der Ligakrösus das Team mit den meisten Fouls. Insgesamt standen die Berner in sechs der letzten neun Spielzeiten zuoberst im Unfair-Ranking!

Wer bei YB an der Seitenlinie steht, scheint dabei nur bedingt eine Rolle zu spielen. Der einzige YB-Trainer, der es seit 2018 geschafft hat, in diesem Ranking nur im Mittelfeld zu landen, ist David Wagner (Saison 2021/2022). Ansonsten gehörten die Berner immer mindestens in die Top 2 – egal, ob unter Gerardo Seoane, Raphael Wicky oder jetzt Patrick Rahmen.

Viele Fouls, wenige Verwarnungen

Richtig grob langen die Berner in dieser Saison aber nur selten zu. Erst 12 Mal wurde ein YB-Spieler verwarnt. Nur Servette (8) hat noch weniger Gelbe Karten gesehen. Dafür steht die Rahmen-Truppe mit einer Gelb-Roten und zwei Roten Karten bei den Platzverweisen wieder alleine an der Spitze.

Dafür, dass die YB-Spieler derart austeilen, müssen sie aber erstaunlich wenig einstecken. Nur 64 Mal wurde in dieser Saison ein Berner gefoult. Das ist der niedrigste Wert der ganzen Liga. Auch hier hat sich trotz der sportlichen Krise nichts im Vergleich zum Vorjahr verändert. Schon in der letzten Saison wurde kein Team weniger gefoult als YB.

Abrashi ist der Foul-König

Trotz der als Team am meisten begangenen Fouls schafft es aber kein Berner in die Top 10 der unfairsten Spieler. Mit je neun Vergehen liegen Lewin Blum, Joël Monteiro und Meschack Elia deutlich hinter Foul-König Amir Abrashi. Der GC-Captain hat laut dem Datenanbieter «WyScout» in dieser Saison schon 16 Mal einen Gegner zu Fall gebracht. Die SFL führt den Hopper sogar mit 19 Fouls auf – aber mit lediglich zwei Gelben Karten.

Abrashi noch am nächsten kommen Leon Avdullahu (Basel), Lars Villiger (Luzern), Mariano Gomez (FCZ) und Boris Cespedes (Yverdon) mit je 12 Vergehen. Cespedes ist gleichzeitig auch der einzige Spieler, der sich in dieser Saison bereits eine Gelbsperre eingehandelt hat. Am vergangenen Wochenende gegen Lausanne (1:3) musste der Bolivier nach vier Verwarnungen in sechs Spielen das erste Mal zuschauen. Der «effizienteste» Foulspieler der Liga ist FCB-Stürmer Kevin Carlos, der es pro 90 Spielminuten auf über drei Fouls bringt.

Richtige Kartensammler sind auch die beiden FCZ-Akteure Jonathan Okita und Doron Leidner. Beide sind in der Liga erst dreimal zum Zug gekommen, haben sich dabei aber bereits je drei Verwarnungen abgeholt. Bei insgesamt 109 Einsatzminuten macht das im Fall von Leidner im Schnitt eine Gelbe Karte pro 36 Minuten. Kein Wunder stehen die Zürcher mit 21 Verwarnungen bereits vor dem Nachholspiel gegen St. Gallen an der Spitze der Mannschaftsrangliste. Das Podest komplettieren Lugano (19) und Lausanne (18).

Winterthur ist am fairsten

Das grösste Opfer der Liga ist Dominik Schmid. 14 Mal wurde der Basler in den ersten sieben Saisonspielen gefoult. Dahinter folgt ein Westschweizer Quartett aus Gaël Ondoua (Servette), Marley Aké (Yverdon), Mauro Rodrigues (Yverdon) und Teddy Okou (Lausanne). Die meisten Fouls pro 90 Minuten provoziert der Winterthurer Carmine Chiappetta mit einem Wert von 3,03.

Auch bei den Mannschaftsstatistiken geben die Westschweizer den Ton an. 92 Mal wurde bislang ein Spieler von Lausanne oder Yverdon gefoult, dahinter folgen Sion (86) und der FCB (85).

Dass die Anzahl der begangenen Fouls in keiner Relation mit dem sportlichen Erfolg steht, beweist der FC Winterthur. Während mit YB ein anderes Kellerteam die meisten Fouls auf dem Konto hat, hat das Tabellenschlusslicht bislang am wenigsten zugelangt. 63 Mal hat Winterthur gefoult. Ebenfalls sehr fair unterwegs sind Aufsteiger Sion (64) und Servette (66).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 68218.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2024, 22:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.09.2024

Bild

Zitat:
YB «nur» noch acht Punkte Rückstand auf Spitze

Nach sieben Runden zeigt sich: So richtig davonziehen will in der Super League keiner. Das ist gut für YB – sofern der Meister jetzt seine Aufholjagd startet.

Das Wichtigste in Kürze

- Nach sieben Runden liegt YB in der Super League acht Punkte hinter dem Spitzenduo.
- Vor der Natipause warten das Heimspiel gegen GC und die Partie im Joggeli gegen den FCB.
- Dazwischen kommt es zum «Dessert» beim FC Barcelona.

Jetzt hat es auch den FCZ erwischt! Die Zürcher kassieren beim 1:4 in St. Gallen die erste Saisonniederlage – wenige Tage nach dem Sieg im Klassiker über FCB.

Damit teilt sich das Team von Ricardo Moniz den Leaderthron neu mit dem FC Luzern. Die Innerschweizer drehen am Samstag ein 0:2 gegen den FCSG in einen Sieg.

Es zeigt sich: In der Super League kann derzeit fast jeder jeden schlagen. Einen klaren Titelfavoriten? Gibt es aktuell nicht! Auch die hoch gehandelten Teams Lugano und Servette überzeugen bisher nicht restlos, lassen überraschend regelmässig Punkte liegen.

Das ist vor allem auch eine gute Nachricht für den Meister. YB holt sich am Sonntag beim 4:1 in Winterthur den ersten Sieg im siebten Anlauf.

Damit gibt das Team von Patrick Rahmen die Rote Laterne ab, rangiert neu auf Platz neun. Der Rückstand auf das Spitzenduo FCZ und FCL beträgt «nur» acht Punkte.

Im Wankdorf wird nach dem miserablen Saisonstart wohl niemand vom Titel sprechen. Dafür waren gleich mehrere Leistungen in der laufenden Saison erschreckend schwach: Beim 0:4 in St. Gallen war man chancenlos, das 1:1 zu Hause gegen Lausanne sorgte für viel Kritik der sportlichen Führung.

Auf YB warten GC und der FCB vor Natipause

Doch sollte die Maschine YB jetzt ins Rollen kommen, ist noch viel möglich. Mit der Rückkehr von Loris Benito steht endlich wieder mehr Leadership auf dem Platz. Zudem könnten am Sonntag die Knoten von Joel Monteiro und Darian Males geplatzt sein.

Diese Aufwärtstendenz muss aber jetzt bestätigt werden: Beim Heimspiel gegen GC am Samstag wäre alles andere als ein Sieg ein Rückschlag.

Und eine Woche später wartet – vor der Natipause – im Joggeli der Kracher gegen den FC Basel. Will man die Aufholjagd endgültig einläuten, muss auch dort gepunktet werden.

Dazwischen wartet auf YB aber noch ein Highlight: Am Dienstag trifft Patrick Rahmen in der Champions League auswärts auf den FC Barcelona.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-nu ... e-66834351

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2024, 22:18 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.09.2024

Bild

Zitat:
Bei Winti kommt man günstig weg

Fan von YB zu sein, kann teuer zu stehen kommen

Die Super League hat sich nach der Nati- und Cup-Pause bereits wieder von seiner besten Seite gezeigt und auch die Stadien waren bereits wieder gut gefüllt. Allerdings sah man noch nicht bei allen Fans die neuen Trikots, weswegen wir uns einmal durch die Fanshops getummelt haben.

Für folgende Liste haben wir uns auf die Heimtrikots ohne Beflockung beschränkt, da diese Preise am besten zu vergleichen sind. Da gleich sechs Teams denselben Preis für ihre Trikots haben, verzichten wir auf ein Ranking, beginnen aber beim teuersten.

BSC Young Boys - 119 Franken

Am tiefsten in die Tasche greifen müssen die Fans des amtierenden Meisters aus Bern. Satte 119 Franken kostet das Trikot im Onlineshop, die Grösse XS ist schon gar nicht mehr vorhanden. Der hohe Preis lässt sich wohl durch die "Move to Zero"-Initiative von Nike erklären, welche das Ziel verfolgt, "den CO2-Ausstoss und den Abfall auf null zu reduzieren und so zur Klimaneutralität beizutragen", wie es auf der Webseite des BSC heisst. Mit einer Spieler-Beflockung steigt übrigens der Preis auf 149 Franken an, will man den "UBS Helpetica"-Badge auch noch drauf haben, noch einmal um zehn Franken.

Servette FC - 110 Franken

Das zweitteuerste Trikot der Liga ist von Ausrüster Adidas. Genfer Fans waren begeistert über das neue Trikotdesign, dürften dies allerdings weniger gewesen sein, als sie den Preis gesehen haben. Es ist eine ziemlich teure Angelegenheit, will man seinen Herzensclub aus der Calvinstadt mit dem neusten Shirt supporten. Was die Beflockungung des Trikots angeht, gelten bei Servette übrigens für Spielernamen und -nummer die gleichen Preise wie in der Bundesstadt, allerdings muss man für den Liga-Badge zehn Franken zahlen, das UBS Helpetica kommt bei den Fans gar nicht erst aufs Trikot.

FC Sion - 105 Franken

Beim Aufsteiger setzt man beim diesjährigen Trikot voll auf den Walliser Patriotismus, auch wenn der Ausrüster Macron aus der italienischen Stadt Bologna kommt. Die vielen Details, welche das Trikot schmücken, haben allerdings auch ihren Preis. Von 105 Franken kann der Preis bis zu 145 Franken hochsteigen, will man so aussehen, wie seine Lieblinge. Name, Nummer, Super-League-Badge und UBS-Helpetica-Badge kosten je zehn Franken, womit man oben genannten Endbetrag kommt. Einen eigenen Fanshop haben die Sittener übrigens nicht, dies übernimmt für sie der Teamshop von Onisswiss.

Yverdon Sport FC - 105 Franken

Ebenfalls bei diesem Dienstleister kann man die Trikots der Waadtländer bestellen. Schlicht in grün und weiss gehalten, ist die Preisspanne die genau gleiche wie bei Sion, also bis zu 145 Franken. Eine weitere Gemeinsamkeit zu den Wallisern ist der Ausrüster, auch Yverdon setzt auf Macron.

FC St.Gallen 1879 - 100 Franken

Als einzige Mannschaft von Puma ausgerüstet, wird der FC St.Gallen. Das Trikot wurde traditionell in grün und weiss gehalten, es sind Streifen, die diese Saison die Vorderseite der Spieler zieren. Die Rückseite zieren die Nummern und Namen der Spieler, wobei die Fans dafür weitere 30 Franken ausgeben müssten. Dabei gibt es allerdings einen Haken: zwar ist uns nicht bekannt, dass Bastian Schweinsteiger FCSG-Anhänger ist, er könnte seinen Namen allerdings nicht drucken lassen, erlaubt sind maximal zehn Buchstaben. Die Liga-Ergänzungen können bei den Espen nicht ausgewählt werden, einzig mit dem Conference-League-Badge können die Fans ihr Trikot für 20 Franken verzieren.

FC Lugano - 99 Franken

Wir kommen zum ersten von gleich sechs Teams, die in ihre Trikotpreise um einen Franken unter 100 Franken halten konnten, wenn auch nur knapp. Das südlichst gelegene Team der Super League setzt auf den italienischen Ausrüster Errea. Im Gegensatz zu St.Gallen haben die Tifosi der Bianconeri nicht die Chance, den Conference-League-Badge auf das Trikot zu drucken, dafür aber den CSSL- und Helpetica-Badge (je zehn Franken). Durch die je zehn Franken für Name und Nummer zahlt man also auch bei den Tessinern 139 Franken, will man als Profi-Double durchgehen.

FC Luzern - 99 Franken

Vom einen Errea-Club zum anderen. Der FC Luzern wechselte erst auf diese Saison hin zu diesem Ausrüster, nachdem zuvor über fünf Saisons CRAFT auf der Brust stand. Das neue Trikot hat einen Preis von 99 Franken, kann aber bedeutend teurer werden, will man es personalisieren. Will man einen Spieler oder sich selbst auf dem Trikot, so kostet es noch 30 Franken extra, Liga- und Helpetica-Badge noch einmal je zehn Franken. Schweinsteiger kann übrigens auch nicht FCL-Fan werden, auch hier ist das Limit bei zehn Zeichen.

Grasshopper Club Zürich - 99 Franken

Weiter geht es mit der 99er-Verbündung. Auch der Rekordmeister, obwohl dieser eigentlich gar nicht mehr so genannt werden will, steigt auf den Zug auf, die Trikots 99 Franken kosten zu lassen, wird aber vom US-amerikanischen Hersteller Capelli Sport ausgerüstet. Wie bei so vielen Teams kostet die Spielerpersonalisierung auch bei den Hoppers 30 Franken. Der Helpetica-Badge ist im Gegensatz zum CSSL-Badge, welcher zehn Franken kostet, nicht verfügbar.

FC Lausanne-Sport - 99 Franken

Die Waadtländer setzen dieses Jahr auf eine Eigenproduktion. Statt irgendein Ausrüster ist das Logo der Stadt Lausanne zu sehen, das Trikot ist geziert mit der Skyline der Stadt. Wer das Trikot will, muss allerdings je nach Körpergrösse eine Weile darauf warten. Die Grössen S, M, L und XL sind momentan nicht an Lager. Die 99 Franken sind das reine Shirt, mit Nummer und Name steigt der Preis auf 129 Franken. CSSL- und Helpetica-Badge gibt es nur zusammen für 20 Franken. Kurios ist auch, dass man vor dem Zahlungsprozess keinen Spieler auswählen kann, ob dies danach der Fall ist, wissen wir nicht. Es gibt aber auch gute Nachrichten für die Fans: Es gibt ein Replika-Trikot für 49 Franken.

FC Zürich - 99 Franken

Die Stadtzürcher, bzw. wohl eher Ausrüster Castore, setzten ihren Trikotpreis ebenfalls auf 99 Franken fest, allerdings kann man bei ihnen den teuersten Zusatz haben. Ein Aufdruck eines Spielers kostet nämlich 29 Franken. Dazu sind aber nicht nur der Super-League- und der Helpetica-Badge für je zehn Franken erhältlich, sondern auch noch jener des offiziellen Autosponsors MG, der noch einmal zehn Franken kostet. Insgesamt muss man also, will man alle Extras, 159 Franken für das neue Trikot ausgeben.

FC Basel 1893 - 99 Franken

Viel wurde diskutiert über das Flammenshirt der Bebbi. Einigen gefällt es, andere finden es hässlich. Ganz egal, wie die Meinung zum Shirt ist, will man es erwerben, so greift man wie bei fünf anderen Teams zur 100er-Note und bekommt noch einen Franken zurück. Es sei denn, man will noch einen Spieler auf dem Rücken haben. Für einen aktuellen Spieler aus dem FCB-Kader zahlt man 25 Franken zusätzlich, will man den eigenen Namen mit Nummer, so steigt der Preis um 30 Franken. Bis zu zehn Zeichen sind auch hier möglich, die Badges der Credit Suisse Super League und drei Vereinssponsoren sind kostenlos.

FC Winterthur - 89 Franken

Meister, wenn es um die Trikotpreise geht, ist der FC Winterthur, der zurzeit so gar nicht meisterlich spielt und unter dem neuen Trainer nicht wirklich vom Fleck kommt. Nur gerade 89 Franken zahlen die Fans für das "Dihei"-Trikot, doch auch hier könnte das Trikot teurer werden. Für Name, Nummer und Liga-Badges zahlt man nämlich je 15 Franken. Zudem müssen M- und L-Träger zurzeit auf ihre Trikots warten, da diese ausverkauft sind.


https://sport.ch/superleague/1348990/fa ... hen-kommen

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. September 2024, 19:49 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
25.09.2024

Bild

Zitat:
Die Eigengewächse in den CSSL-Teams

Die Luzerner enteilen in der "Nachwuchs Trophy", bei den Eigengewächsen sind sie aber nicht die Eins

Die Super League besitzt international die Rolle einer Ausbildungsliga. Mittlerweile dient auch internationalen Talenten die Schweiz immer wieder als Sprungbrett. Doch wie sieht es bei der Ausbildung der eigenen Nachwuchsspieler aus? Wir haben zusammengestellt, wie viele Eigengewächse derzeit in den Kadern der CSSL-Teams stehen, Basis dafür sind die Kaderlisten von Transfermarkt.

Yverdon Sport FC: 2 Eigengewächse

Mit Kevin Martin ist 2018 ein Torhüter zum Yverdon Sport FC zurückgekehrt, der bis 2009 im Nachwuchs der Waadtländer gespielt hat. Dazwischen lief er für den Kantonsrivalen FC Lausanne-Sport auf. Bei Yverdon hat der 29-Jährige mittlerweile wieder die Rolle der Nummer zwei inne. Das andere Eigengewächs ist der 20-jährige Ahmedin Avdic, er feierte erst in dieser Saison das Debüt in der Profimannschaft.

FC Lugano: 3 Eigengewächse

Aus dem im Tessin ausgebildeten Trio im Kader der Bianconeri hat einzig Yannis Ryter ein Pflichtspiel mit den Profis absolviert. Im Cup debütierte er während eines 14-minütigen Einsatzes. Der 19-jährige Keeper Diego Mina und der 17-jährige defensive Mittelfeldspieler Ilija Maslarov gehören zum erweiterten Kader und hoffen natürlich genauso auf eine Premiere im Profiteam des FC Lugano.

FC St.Gallen 1879: 4 Eigengewächse

Beim FC St.Gallen ist Christian Witzig Stammkraft in der Offensive, der linke Mittelfeldspieler steht bei 86 Profieinsätzen. Auch Betim Fazliji könnte bei den Espen ein Stammspieler sein, der 25-Jährige befindet sich aber immer noch auf dem Weg zurück nach einer Kreuzbandverletzung. Nach seiner Rückkehr hat der FCSG ohnehin langfristig geplant und Fazliji mit einem Vertrag bis 2027 ausgestattet. Corsin Konitzke ist derweil der nächste Jungspund aus dem Ostschweizer Nachwuchs, der an die Türe der Profis anklopft. Komplettiert wird der Kader durch Torhüter Bela Dumrath.

FC Winterthur: 5 Eigengewächse

Mit dem Transfer von Fabian Frei hat der FC Winterthur einen fünften Spieler im Kader, der bereits in seiner Jugendzeit für den Club der Schützenwiese auf dem Rasen stand. Daneben ist mit Luca Zuffi ein zweiter Routinier im Herbst seiner Karriere zu den Wurzeln zurückgekehrt. Auch die Leihe von Labinot Bajrami hat ein ehemaliger FCW-Junior in die Eulachstadt zurückgeführt. Der 19-jährige Mittelstürmer ist aus bekannten Gründen keine Option mehr beim FC Zürich, er dürfte wohl langfristig nach Winterthur zurückkehren. Tobias Schättin trug in seiner bisherigen Laufbahn ebenso neben dem rot-weissen Trikot des FCW das Shirt des FC Zürich. Aktuell wird zudem der 20-jährige Innenverteidiger Loïc Lüthi Schritt für Schritt an die erste Mannschaft integriert. In dieser Spielzeit stand er gar schon vier Mal in der Startelf.

BSC Young Boys: 6 Eigengewächse

Gleich drei Torhüter aus dem YB-Kader stammen ursprünglich aus der Jugend der Young Boys. Mit 247 Einsätzen für den BSC steht David von Ballmoos ganz oben im internen Vergleich. Noch eine lange Karriere vor sich haben, dürfte der erst 20-jährige Ardian Bajrami. Auch Dario Marzino wurde in der Bundesstadt ausgebildet. Der polyvalente Sandro Lauper gehört bei den Berner zu den Führungsspielern, er hat 2015 aus der YB U21 in die U21 des FC Thun gewechselt und ist 2018 zu den Profis zurückgekehrt. Der nächste Berner, der wohl irgendwann ins Ausland abspringen wird, ist Lewin Blum. Zudem gehört auch Sadin Crnovrsanin seit diesem Sommer zu den Profis.

FC Sion: 7 Eigengewächse

Mit Yohan Aymon, Dylan Tutonda und Noah Grognuz gehören drei junge Spieler zum Kader des Aufsteigers, die noch nie für die Profimannschaft des FC Sion in einem Pflichtspiel auf dem Rasen gestanden haben. Diese Feuertaufe erlebte Mittelfeldspieler Pierrick Moulin in der ersten Cuprunde gegen die SR Delémont, als er für die zweite Hälfte der Verlängerung ins Spiel kam. Nach seiner Leihe zum FC Schaffhausen spielt Kevin Halabaku derzeit keine Rolle, ein Eigengewächs ist aber auch der 22-jährige Linksaussen. Ebenfalls auf dem Flügel zuhause ist Théo Berdayes. Der Schweizer U21-Internationale ist in dieser Spielzeit in allen Partien bislang zum Einsatz gekommen. Das trifft sogar nicht einmal auf Stammkeeper Timothy Fayulu zu, er musste im Cup Heinz Lindner den Vortritt lassen. Fayulu wechselte 2018 zur U21 des FC Sion und zählt deshalb auch in diese Statistik.

FC Lausanne-Sport: 7 Eigengewächse

Mit dem derzeitig verletzten Olivier Custodio trägt beim FC Lausanne-Sport einer die Captainbinde, der das Fussballspielen auch beim Club erlernt hat. Vom FC Montreux-Sports über den FC Yvorne führte Custodios Weg einst in den Nachwuchs der Lausanner. Neben ihm finden sich im Kader sechs Spieler aus den Jahrgängen 2002 bis 2005, die aus dem Nachwuchsbereich von Lausanne-Sport stammen. Das Aushängeschild ist derzeit unumstritten Alvyn Sanches. Der 21-Jährige könnte der nächste grosse Export der Waadtländer werden. Auch Diogo Carraco, Sékou Fofana und Hamza Abdallah standen in dieser Saison schon in der Super League im Einsatz. Noch auf ihre Profidebüts unter der Leitung von Ludovic Magnin warten der 19-jährige Innenverteidiger Dircssi Ngonzo und der 18-jährige zentrale Mittelfeldspieler Souleymane N'Diaye.

Grasshopper Club Zürich: 9 Eigengewächse

Beim Grasshopper Club Zürich sind in der laufenden Saison vier Eigengewächse eingesetzt worden. Giotto Morandi gehört gar in die Kategorie der Leistungsträger. Filipe de Carvalho, Tim Meyer und Simone Stroscio müssen sich derweil noch mit kürzeren Teileinsätzen zufriedengeben. Wie bei vielen anderen Clubs komplettieren die Hoppers ihr Goalie-Trio mit einem jungen Nachwuchskeeper, in diesem Fall ist es Laurent Seji. Der 20-Jährige hat aber ebenso wie der noch ein Jahr jüngere Mittelfeldspieler Samuel Marques noch kein Profi-Spiel vorzuweisen. Gar schon 29 Mal für die erste Mannschaft stand Florian Hoxha im Einsatz, er muss sich aber momentan genau wie Elvir Zukaj und Damian Nigg mit Einsätzen in der U21 abfinden. Wobei Niggs Chancen, zeitnah wieder auf dem Matchblatt in der Super League zu stehen, wohl am grössten sind.

FC Basel 1893: 9 Eigengewächse

Durch die Adern von Mirko Salvi, Albian Ajeti, Dominik Schmid, Rückkehrer Xherdan Shaqiri und allen voran Taulant Xhaka fliesst rot-blaues Blut. Die fünf Spieler müssen wohl nicht weiter vorgestellt werden. An einem ganz anderen Punkt der Karriere steht Leon Avdullahu. Im aktuellen FCB-Kader ist er derzeit der stärkste Spieler, der aus dem Nachwuchs in die Profimannschaft drängt. Avdullahu bringt es in dieser Saison auf sieben Startelfeinsätze. Noch hinter der namhaften Konkurrenz anstehen muss der erst 19-jährige Stürmer Roméo Beney. In seinen bisherigen 18 Einsätzen für die Profis konnte er zumindest das Tordebüt auf der To-do-Liste abhaken. Junior Zé und Marvin Akahomen haben auch bereits ein Fuss in der Tür zur ersten Mannschaft, müssen aber vorerst sich via U21 empfehlen.

FC Zürich: 10 Eigengewächse

Mit 308 Pflichtspielen für den FC Zürich trägt Stammtorhüter Yanick Brecher als Eigengewächs auch verdientermassen die Captainbinde. Aber auch Mirlind Kryeziu, Bledian Krasniqi und Lindrit Kamberi haben es geschafft, sich bei den Profis zu etablieren. Unter Ricardo Moniz erhalten die Jungen gar noch mehr Chancen. Der FCZ-Trainer setzte in dieser Saison auch schon Junior Ligue, Selmin Hodza, Cheveyo Tsawa, Nevio Di Giusto und Daniel Denoon ein. Der Fall von Ligue zeigt gut, dass als Nachwuchsspieler immer wieder viel Flexibilität gefragt ist. Zuletzt stand der eigentlich gelernte Stürmer auf der Position im linken Mittelfeld in der Startelf und musste aufgrund der nominierten Dreierkette in der Abwehr auch viele defensiven Aufgaben verrichten. Der letzte fehlende Name ist auch in diesem Fall ein Torhüter, Silas Huber stiess 2023 von der U18 des FC Aarau zuerst zur U21 und komplettiert mittlerweile in der Super League das Goalie-Trio.

FC Luzern: 11 Eigengewächse

In der Nachwuchs-Trophy der SFL führt der FC Luzern überlegen. In jener Rangliste wird für jede einzelne Spielminute eines Spielers mit einem Schweizer Pass aus den Jahrgängen 2003 und jünger Punkte vergeben. Allerdings nur an zweiter Stelle stehen die Luzerner in der Übersicht der meisten Eigengewächse. Rückkehrer Stefan Knezevic ergänzt das regelmässig eingesetzte Quartett um Stammkeeper Pascal Loretz, Stürmer Lars Villiger und die beiden Abwehrspieler Severin Ottiger und Luca Jaquez. Auch Dario Ulrich, Levin Winkler und Tyron Owusu kamen in dieser Spielzeit bereits zum Einsatz in der von Mario Frick gecoachten Mannschaft. Während er in den letzten beiden Saisons in der Super League wenige Einsatzminuten sammeln konnte, wartet Luuk Breedijk in dieser Spielzeit noch auf eine solche Chance. Erst kürzlich wurde zudem Bung Meng Freimann mit einem Profivertrag ausgestattet. Auch Luzerns dritter Torhüter ist ein eigener, Julian Bock komplettiert die Auflistung.

Servette FC: 13 Eigengewächse

Im 30 Mann starken Kader des Servette FC finden sich ganze 13 Eigengewächse, wobei einzig Marwan Aubert und Léo Besson noch keinen Profieinsatz vorweisen können. Patrick Weber, Loun Srdanovic und Samuel Fankhauser debütierten in dieser Saison im Cup. Alexandre Patrício kam in dieser Saison erst mit der U21 in der 1. Liga Classic zum Einsatz. Derweil arbeiten Malik Sawadogo, Tiemoko Ouattara und Théo Magnin intensiv daran, sich unter den Profis durchzusetzen. Am meisten Erfolg bei diesem Unterfangen kann derzeit Magnin vorweisen, der rechte Abwehrspieler hat in elf Einsätzen in dieser Saison 443 Spielminuten gesammelt. Dann wären da noch vier Leistungsträger mit einer Vergangenheit im Nachwuchs der Genfer. Jérémy Frick, Alexis Antunes, Dereck Kutesa und Jérémy Guillemenot gehören zu wichtigen Stützen der aktuellen SFC-Mannschaft.


https://sport.ch/superleague/1349234/di ... t-die-eins

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. September 2024, 10:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
29.09.2024

Bild

Zitat:
Horror-Start in Liga – so schlecht ist die Bilanz des YB-Trainers

YB verliert zuhause gegen GC und enttäuscht mit schwacher Leistung. Trainer Patrick Rahmen kritisiert sein Team. Sein Start bei den Bernern ist miserabel.

Darum gehts

- GC hat nach sieben Jahren wieder auswärts gegen die Young Boys gewonnen und Trainer Marco Schällibaum lobt die Leistung als nahezu perfekt.
- Die Berner blieben in der ersten Halbzeit ohne Torschuss und stehen nach acht Liga-Spielen auf Rang elf.
- YB-Trainer Patrick Rahmen war nach dem Spiel sehr unzufrieden und sprach Klartext.
- Er hat einen Punkteschnitt von nur 1,38 Punkten.

Seit sieben Jahren konnte GC nicht mehr auswärts gegen die Young Boys gewinnen. Aus diesem Grund hat der 1:0-Sieg der Zürcher gegen den amtierenden Meister eine historisch Note. Kein Wunder war GC-Trainer Marco Schällibaum euphorisch. Er sagte zum Spiel seiner Mannschaft nach dem Triumph zu SRF: «Die Leistung war nahezu perfekt.»

Bei YB war hingegen die Stimmung im Keller – verständlicherweise. Die Berner präsentierten sich schwach. In der ersten Halbzeit schossen die Young Boys kein einziges Mal aufs GC-Tor. Hinzu kamen fatale Fehlpässe und eine vogelwilde Abwehr. Nach acht Liga-Partien stehen die Berner auf Rang elf (ein Sieg, drei Remis, vier Niederlagen) – und das vor dem Kracher in der Champions League gegen den FC Barcelona!

Patrick Rahmen spricht Klartext

Patrick Rahmen, Trainer der Young Boys, war bedient und sauer. «Für die erste Halbzeit habe ich keine Erklärung», sagte er im Interview mit blue. «Wir haben es uns komplett anders vorgestellt. Dass wir bis zur Halbzeit nichts zustande bringen, ist bitter.» Derzeit sei es keine einfache Situation, sie seien unter Zugzwang. Dann stellte der Basler klar: «Wir müssen es besser machen. Uns darf nicht passieren, dass wir so passiv spielen.»

Rahmen erlebt mit YB einen Horror-Start. Nach wettbewerbsübergreifend dreizehn Spielen (fünf Siege, drei Remis, fünf Niederlagen) hat er einen Schnitt von nur 1,38 Punkten. Das ist übel. Zum Vergleich: Raphael Wicky hatte bei YB einen Punkeschnitt von 1,97 (88 Spiele). Oder auch David Wagner, der im März 2022 gefeuert wurde, hatte bei YB einen Schnitt von 1,73 (40 Spiele). Ob Rahmen seinen Punkteschnitt ausgerechnet gegen Barcelona verbessern kann?

Bitter für die Berner zudem: Captain Loris Benito, der erst aus einer langen Verletzung zurückkommt, musste in der Schlussphase verletzt ausgewechselt werden. Angsprochen auf ihn meinte Rahmen bei blue: «Ich hoffe, dass er nicht lange ausfällt.»


https://www.20min.ch/story/super-league ... -103193644

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 313 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 ... 32  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 30 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de